Folge 157: Digitale Landwirtschaft: Daten, Drohnen und Roboter sinnvoll nutzen
Shownotes
Die Landwirtschaft wird digital – und das nicht irgendwann, sondern jetzt. Im Podcast spricht PD Dr. Andreas Steinwidder mit DI Franz Handler, Projektleiter des Clusters Digitalisierung in der Landwirtschaft 2024–2028 und Mitarbeiter von der HBLFA Francisco Josephinum in Wieselburg, über aktuelle Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation. Von Drohnen und Satellitendaten im Grünland über smarte Bewässerung bis hin zu Datenräumen reicht die Bandbreite der Innovationen, die im Digitalisierungsprojekt erprobt und weiterentwickelt werden. Ein spannender Einblick, wie Forschung, Praxis und Technik Hand in Hand arbeiten – damit Digitalisierung am Hof nicht nur Schlagwort, sondern gelebte Realität wird.
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00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Agrar Science Wissen Kompakt, dem Podcast der Haberle Fahraum bei Grundmestein.
00:00:15: Heute geht es um ein Thema, das die Landwirtschaft in den nächsten Jahren sehr stark bringen wird, die Digitalisierung.
00:00:23: Sensoren, Drohnen, Satellitendaten, autonome Maschinen, Datenräume und künstliche Intelligenz sind längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Teil vieler Pilotprojekte in Österreich.
00:00:36: Mein heutiger Gast ist diplomischer Franz Handler.
00:00:39: Leiter des Projektes klaßt der Digitalisierung in der Landwirtschaft, zwanzig vierundzwanzig bis zwanzig achtundzwanzig und Mitarbeiter der HBLFA, Franziska Josefinum in Wieselburg.
00:00:50: Mit ihm spreche ich darüber, welche Chancen digital Tools für die Praxis bringen, wo noch Herausforderungen bestehen und wie das Projekt dafür sorgt, dass moderne Technologien wirklich am Hof ankommen.
00:01:04: Schön, dass du da bist, Franz.
00:01:06: Ja, danke für die Einladung.
00:01:07: Freut mich, ja.
00:01:08: Franz, vielleicht steigen wir zu Beginn einmal in das Projekt Cluster Digitalisierung ein, das du uns einmal erklärst, warum geht es in den Projekt und wer macht allermitt?
00:01:18: Das ist ja ein Riesenprojekt, den man sich jetzt in den nächsten vier Jahren widmet, oder?
00:01:24: Ja, drei Jahre ist die Laufzeit jetzt.
00:01:28: Das Projekt Cluster Digitalisierung in der Landwirtschaft, das sind zwei große Teilprojekte drinnen.
00:01:37: Das eine ist die Innovationfarm, wo man das Ziel ist, dass man digitale Lösungen für die Landwirtschaft angreifbar macht und wirklich so aufbereitet, dass man es dann in der Schule gut rüberbringen kann, was diese Technik bringt beziehungsweise auch in der Beratung richtig zum Landwirt hinbringt, sodass er wirklich unmittelbar der Landwirt davon profitiert.
00:01:56: Das ist da die große Zielsetzung von der Innovationfarm.
00:02:03: moderne Technik greifbar machen.
00:02:06: Das zweite Projekt, das ebenfalls drinnen ist, da geht es drin, dass man künstliche Intelligenz in der Wissensvermittlung, in der Beratung nutzt.
00:02:17: Das ist federführend.
00:02:18: von der österreichischen Landwirtschaftskammern wird das umgesetzt.
00:02:21: Das heißt, wie können die Landwirtschaftskammern, die in ihrer Beratungsdätigkeit Künstliche Intelligenz nutzen, um eben in der Beratung effizienter zu werden.
00:02:34: Wir werden diese Bereiche noch ein bisschen ansprechen.
00:02:36: Wer ist alle mit dabei?
00:02:38: Du hast die Landwirtschaftskammer erwähnt.
00:02:39: Wer sind die Projektpartner?
00:02:40: Sie sind ja sehr viele mit dabei.
00:02:42: Ja, also wir sind insgesamt dreiundzwanzig Projektpartner, die da mitarbeiten.
00:02:46: Das heißt, das sind also die Landwirtschaftskammer Österreich und eben auch alle neuen Länderkammern sind mit dabei.
00:02:52: Dann sind wir in Wieselburg dabei.
00:02:54: Ihr seid Projektleiter?
00:02:55: Mit
00:02:55: Josefine am Rieseljahr zusammen, Projektleiter.
00:02:58: Dann Rampe Gummstein ist natürlich auch dabei.
00:03:01: Dann die... Dann ist Goster Neubuch dabei mit dem Aufgabenbereich Obst und Weinbau.
00:03:07: Das ist ja ein neues, sozusagen.
00:03:09: Genau, das ist ein jetzt neu eingestiegen.
00:03:11: Dann ist mit dabei auch die AGES, die kümmert sich vor allem um den Bereich Digitalisierung, im Bereich Pflanzenschutzmittelregister.
00:03:17: Das ist dort das große Aufgabe, Schwerpunkt.
00:03:20: Dann ist auch ein großer Projektpartner, das Universität für Bodenkultur, das Institut für Landtechnik dort.
00:03:26: Der Maschinenringer Österreich, um eben auch diese Aspekte des übertrieblichen Maschinen-Einsatzes in der österreichischen Landwirtschaft reinzubekommen.
00:03:36: Ein
00:03:36: wichtiges Thema.
00:03:38: dass man die Auslastung hinkriegt.
00:03:40: Dann hat man mit dabei das Land Tirol mit seinen Versuchsbetrieben, also das ist mit den Schulen in Tirol, wo man auch Versuche dann machen kann auf diesen Versuchsbetrieben der Schulen.
00:03:52: Dann ist mit dabei die Fiebel als Vertreter für den Biolampel, wo man sich auch schaut.
00:03:57: Die wir uns vor allem mal geschauen wollen, dass die Digitalisierung, wie kann man diese Lösungen auch im Biolandbau einführen bzw.
00:04:04: welche Anforderungen stellt eben speziell der Biolandbau.
00:04:08: Dann ist die Hochschule für Grau- und Umweltpädagogik ist mit dabei, um eben auch diesen Anschluss wieder hin haben zur Ausbildung der jungen Berater, jungen Lehrer.
00:04:18: Und eben auch, dass das Ganze ordentlich pädagogisch gut begleitet wird, also auch das pädagogische Wissen rein haben.
00:04:24: Und dann natürlich auch ganz wichtig sind die LFIs an Mitarbeiter, also dann helfen die Erkenntnisse, die wir gewinnen, dann wirklich in ihren Seminarbäben an, heranzubringen an den Landwirt.
00:04:35: Wie
00:04:35: wichtig sind die Bäuerinnen und Bauern im Projekt?
00:04:39: Die Bäuerinnen und Bauern sind natürlich gerade in allen beiden Projekten, die wir drinnen haben.
00:04:46: in allen beiden Projekten, sowohl im Bereich der KI in der Wissensvermittlung, aber auch in der Innovation Form sind die Basis.
00:04:55: Wir sind immer draußen auf die Landwirtschaft und Betriebe und versuchen halt, das dort einzusetzen, damit wir sehen, wie es damit geht.
00:05:03: Warum braucht es so ein großes Digitalisierungsprojekt überhaupt?
00:05:08: Haben wir die Digitalisierung nicht?
00:05:10: eh schon?
00:05:11: Ja.
00:05:12: Es ist viel, es ist ein Markt, allerdings es gibt wenig Leute, die sich damit auskennen.
00:05:17: Da meine ich jetzt nicht nur damit, dass es in der Landwirtschaft so ist, das ist richtig so.
00:05:22: Aber dann geht da rein in die Beratung und in die Lehre.
00:05:27: Aber was wir sehen auch sehr oft wissen, haben auch die Firmen das Riesenproblem, dass ihre ganzen... Die Vertreter sind im Servicebereich, dass die zum Teil auch mit diesen Tools nicht umgekennen bzw.
00:05:39: die auch erst lernen müssen.
00:05:41: Das kommt aus der Entwicklung heraus, das haben wir sehr viel am Markt.
00:05:46: Es fällt einfach zu wissen und das muss man die ganze digitalen Tools auch wirklich an den Boden bringen.
00:05:52: Das heißt, es tut sich sehr viel in kurzer Zeit und da müssen alle mithalten
00:05:57: und
00:05:57: das Projekt soll auch unterstützen, damit wir sozusagen vorne mit dabei bleiben in der österreichischen Landwirtschaft, in der europäischen Landwirtschaft,
00:06:04: oder?
00:06:05: Ja, genau.
00:06:07: Und eben auch mal grobe Föheentwicklungen frühzeitig zu erkennen.
00:06:10: Was
00:06:10: verstehst du unter Föheentwicklungen?
00:06:14: dass eben Sachen versprochen werden, die einfach nicht gehalten werden.
00:06:17: Sondern dass man einfach merkt, es ist sehr viel Marketing, es gibt sehr viel Überlegung, was das Ding alles können soll und was theoretisch auch kann.
00:06:26: Nur wenn man es dann einsetzt an den Braken, betriebt er aus dem landwirtschaftlichen Betrieb, dann stellt es sich heraus, dass die Praxis etwas rauer ist als bevor er die Überlegungen die angestellt hat.
00:06:35: und dann kommt man oft raus.
00:06:37: Es ist zum Teil mehr Arbeit, weil es eben nicht so funktioniert bzw.
00:06:42: Ja, einfach der Nutzen nicht gegeben ist.
00:06:45: Teilweise auch.
00:06:45: natürlich sind die Kosten relativ hoch und es steht sozusagen die Kosten nicht im Verhältnis zu dem, was das
00:06:50: bietet.
00:06:51: Das
00:06:51: wird ja auch bewertet.
00:06:53: Und genau darum geht es im Eiernprojekt auch, die Bäuerinnen und Bauern zu schützen vor solchen falschen Investitionen oder auch Versprechungen, die auch nicht kreuten werden.
00:07:03: Ja, genau.
00:07:06: Und das ist auch ein wichtiger Punkt, dass wir das wissen, was die Landwirte ja haben über ihren Betrieb, dass man das auch wieder einsammelt und das Feedback für die Landwirte-Retour bringen an die Firmen, an die Hersteller.
00:07:17: Das ist auch ein wesentlicher Punkt.
00:07:21: entwickeln, die richtige Richtungen dargelenkt werden.
00:07:24: Welche Entwicklungen stufst du derzeit als sehr spannend ein, was begeistert dich aktuell oder was sagst du?
00:07:31: hey, da rührt sie jetzt wirklich was und das wird uns sehr stark betreffen.
00:07:36: Ja, das ist sicherlich im Bereich der Außenwirtschaft das ganze Thema, was schon sehr weit eigentlich jetzt ist.
00:07:42: Das ist das Thema Spurführung, dass man das ja da mittlerweile schon sehr viele Betriebe gibt, die auch gut damit umgehen können, dass das was bringt vor allem hinsichtlich meiner Flächen besser keine, dass ich eben Maschinen darüber steuern kann zum Teil, wo wir Wirtschaft intensiver, wo wir Wirtschaft weniger intensiv.
00:08:03: Das ist sicherlich Also, wo wir am weitesten sind.
00:08:08: Ja, und da natürlich auch das ganze Thema Robotik.
00:08:12: Das ist natürlich in der Innenwirtschaft, da haben wir nur Tränke dran, ein Mikroboter.
00:08:16: Das haben wir wirklich sehr weit, mittlerweile hat ein Mikroboter bei den neuen Investitionen das führende System.
00:08:23: Über zehn Prozent der Milchviehbetriebe haben
00:08:25: schon einen Mikroboter.
00:08:28: Aber natürlich auch da sieht man auch, dass eben mein erstes Mikro-Protonenz sind, ist in der Praxis angekommen, funktioniert auch.
00:08:37: Und mit vielen anderen digitalen Tools in den Bereich der Außenwirtschaft oder Robotik in der Außenwirtschaft sind jetzt drei, vier Jahre am Markt.
00:08:44: Da sieht man da, dass wir sehr langen Weg nach von uns haben werden, bis das wirklich so funktioniert, wie es die Praxis erwartet.
00:08:52: Wie ist das autonome Fahren?
00:08:54: Ist das schon praxistauglich?
00:08:57: Das autonome Mähen, dass ich sozusagen herunten stehe und im Steilflächen fortfährt, mehr und die braucht ihr als Bauer nicht mehr auf, wie weit sind wir da?
00:09:06: Ja, steigen wir auch ganz am Anfang.
00:09:10: Es ist weniger das Problem, dass das Fahrt, das Gerät, das ist kein Problem, sondern... Es ist immer das, was uns noch komplett fällt, das was der Bauern, die Bäuerin, die da mit der Maschine arbeitet, aus dem Augenwinkel heraus macht.
00:09:23: Also
00:09:23: intuitiv oder
00:09:25: so.
00:09:25: Sie sieht einfach Arbeit der Maschine ordentlich, nicht?
00:09:28: tut der Roboter momentan noch nicht.
00:09:30: Er fährt einfach nicht.
00:09:32: Und im Extremfall fährt er halt so lange, bis die Vorgeschwindigkeit null ist, aber die Real sich noch treten.
00:09:38: Und das erkennt er nicht.
00:09:39: Er kann sich Arbeitsqualität nicht autonom überwachen.
00:09:41: Und das führt halt jetzt momentan noch, weil das ein Autonomensystem ist.
00:09:45: Und das zweite große Problem, was wir haben unter österreichischen Bedienungen, ist die straßenüberstellung.
00:09:51: Das heißt, jetzt kann zwar der Robot auf der Fläche fahren, wenn er eine schöne Fläche hat, aber wenn er dann fertig ist, muss er ihn
00:09:57: erst wieder an der Strecke
00:09:58: gehen.
00:09:58: Und ihr
00:09:58: fährt allein fahren lassen.
00:10:00: Genau.
00:10:00: Und das ist dann entweder ein Traktanhänger oder ein Anhänger aufladen und transportieren.
00:10:05: Und das ist halt, wenn ich vor allem eine... hohe Flächenleistungen haben oder kleine Flächen.
00:10:10: Ja, in Österreich
00:10:11: sind wir ja relativ klein strukturiert.
00:10:13: Ja, genau.
00:10:13: Und dann, da bin ich ja sehr viel Zeit, dann gibt es ja sehr viele Flächen, wo ich leider im Worten kann, bis ich wieder mitnehme.
00:10:19: Und da ist es gescheitert, da ist es wahrscheinlich gescheitert, da setzt man gleich am Traktor und macht die Arbeit und fordert.
00:10:25: So,
00:10:26: da ist es noch eine Herausforderung.
00:10:27: Wie schaut es aus mit Erkennen von Beikräutern, Unkrautbehandlungen?
00:10:33: Ja, im Bereich Pflanzenschutz ist das sicherlich ein ganz interessantes Thema, dass man wirklich die Pflanzenschutzmittel gezielte einsetzt, z.B.
00:10:43: im Gründland, wo wirklich dann das System den Ampfer kennt und genau dort hinspritzt.
00:10:49: Das funktioniert im Prinzip relativ gut.
00:10:52: Das gilt natürlich dann auch genau so für einen Ockerbau für verschiedene Lösungen.
00:10:56: wo man da momentan schon sehr weit ist, zum Beispiel im Zwiebel, also im Gemüsebau, wo man da wirklich auch mit die Wirtschaftsmengen runterkommt, weil man wirklich nur dorthin spritzen muss.
00:11:09: entsprechend das Beigrad verhandeln ist, dass man nicht all die ganze Flächen spritzt.
00:11:14: Wie weit ist man da schon?
00:11:16: Gibt es jetzt Zwiebelbetriebe, die das wirklich systematisch nutzen oder gibt es einige Pilotbetriebe?
00:11:24: Wie hoch ist der Durchdringungsgrad aktuell?
00:11:26: Ja, es gibt einige Pilotbetriebe.
00:11:29: Wirkliche Geräte, Geräte, die noch ganz billig sind, investiert haben und einsetzen und auch durchaus positives Feedback geben dazu.
00:11:39: Du hast Investieren jetzt das Wort angesprochen.
00:11:44: Diese Dinge sind ja nicht besonders billig, sagen
00:11:46: wir sowieso.
00:11:49: Wie sehr ist der überbetriebliche Einsatz ein Thema?
00:11:52: Wie haben in Österreich ja die Herausforderung oder auch Gott sei Dank noch sehr viele Betriebe kleinstrukturiert?
00:11:58: Das ist natürlich in der Digitalisierung eine Herausforderung.
00:12:02: Wie siehst du das und wie sehr beißt sie Kosten und nutzen und hemmt uns das auch?
00:12:09: Ja, also es sicherlich durchaus für einen überbetrieblichen Einsatz geeignet.
00:12:17: Wichtig ist vor allem dort, was ich mir sehr viele Techniken, die wir haben oder sehr viele Maschinen, die werden momentan in der Bedienung erlernen.
00:12:25: Das Bedienenswett ist komplizierter.
00:12:27: Beziehungsweise ich vergesse es zum Teil auch wieder.
00:12:31: Jeder, der ein Computerprogramm einmal im Jahr verwendet, der weiß, das ist eine mühsame Sache.
00:12:37: Es geht halt in der Landwirtschaft heute aus, dass wir sehr viele Maschinen haben, die wir einmal im Jahr früher oder Herbst irgendwann einmal verwenden.
00:12:45: Und die ganze Bedienung, die man da braucht dafür, vergisst man dann wieder sehr leicht.
00:12:49: Das heißt, es spricht
00:12:50: ein bisschen dafür, dass er sozusagen über ein Maschinenring... eingesetzt wird und da ist die Person mit dabei
00:12:59: im Paket,
00:13:00: die das auch bedienen kann.
00:13:01: Also Maschinengemeinschaften tun sie damit schwarer, als wäre eben der Maschinengring, wo eine Person ist, der die Maschine bedient, das empföhlen hat.
00:13:12: Mir momentan sehen wir schon, so ist zum Beispiel bei den ganzen Ampfer diesen Sportspraying-Geräten für den Ampfer, sehen wir das eindeutig, dass man da die Empfehlung eindeutig hingeht, einer muss das bedienen und der fährt dann bei den anderen Betriebe auch.
00:13:25: Ja, eben die Bedienung alle haben was.
00:13:28: Du
00:13:28: hast jetzt vorher angesprochen, Robotik, Spurführung.
00:13:33: Was gibt es noch weitere Bereiche, wo man jetzt stark dran ist?
00:13:38: Ja, das ist im Ackerbau vor allem auch das ganze Thema Teilflächen spezifische Bewirtschaftung, wo ich so schaue, wo braucht mein Bestand mehr Dünger, weniger Dünger, mit Hilfe eben von Satellitentechnik, dass man so Außensatellitenbild heraus ableitet, Applikationskarten, wo bringe ich mehr oder weniger Stickstoff hin, dass man suchte, Dinge mal nutzt, um eben Betriebsmitteleffiziente einzusetzen.
00:14:01: Wie
00:14:01: praktisch das schon in der Praxis ankommt?
00:14:03: Ja, das sind auch ... eher weniger führende Betriebe, würde ich sagen.
00:14:11: Das heißt, wir sind ja in der Phase von Pilotbetrieben, oder?
00:14:15: Ja,
00:14:16: die große Breite.
00:14:18: Aber es steigt natürlich, die Betriebe, wenn jemand neue Maschinkraft bringt, dann bringt das die Maschine zum Teil mit, das nachher, oder das können die technischen Fähigkeiten und so verbreitet sich das halt langsam.
00:14:30: Und natürlich, was wir da auch gesehen haben, gerade in deinem Bereich, ein ganz wichtiges Tool für den Landwirt ist sicherlich im Bereich Digitalisierung auch das Handy.
00:14:40: Weil das Handy weiß ja genau, wo der Land, wo man sich gerade bewegt.
00:14:46: Das heißt, aus dem Bewegungsmuster vom Handy kann man ablösen, auf welcher Flächen bin ich.
00:14:53: Und was habe ich da?
00:14:54: Dann brauche ich eigentlich nur mehr dazu eingeben.
00:14:57: Was habe ich da gemacht?
00:14:58: Dann habe ich eigentlich eine ganze Arbeitsdokumentation mit.
00:15:01: Oder ich stehe am Feld, nehme das Handy raus, mache ein Foto, das Handy weiß, was für Fläche das war, weil ich gestanden bin.
00:15:09: Oder ich mache dann aufzeichnen, sprich, was rein ins Handy ist.
00:15:18: Damit
00:15:18: ich es nicht vergiss, für was brauche ich das?
00:15:22: Also ich schließe jetzt mal genau, was es bringt, wenn ich weiß.
00:15:25: Natürlich kann ich in der Nacht, ich weiß, wann ich was gemacht habe.
00:15:30: Unsere Bräunen bauen nicht mehr den Überblick so sehr, was sie wohl gemacht haben
00:15:33: oder schon gedüngt haben.
00:15:34: Aber damit haben sie die Aufzeige, die Dokumentation ihrer Tätigkeit neu.
00:15:38: Weil ich weiß also, wann habe ich gedüngt auf der Flächen?
00:15:42: Wie viel habe ich gedüngt auf der Flächen, wenn ich das eingebe?
00:15:45: Wann habe ich Pflanzenschutz gemacht?
00:15:46: Das ist damit alles.
00:15:48: Dokumentiert.
00:15:49: Natürlich kann ich ja zum Beispiel über das Saatgras-App, das es in den nächsten
00:15:53: Jahren wird,
00:15:53: auch Qualität und der Trag feststellen
00:15:55: im Grundland und meinen
00:15:56: Nutzungszeitpunkt dann vorausschätzen oder jetzt aktuell nutzen.
00:16:01: Das wird uns auch ganz schön helfen und wird auch in der Praxis hoffentlich gut angenommen
00:16:06: werden.
00:16:08: Das Thema Drohnen ist ja auch noch, oder?
00:16:11: Ja, Drohnen ist momentan auch ein sehr heißes Thema.
00:16:17: Vor allem im Pflanzenschutz wird es sehr stark momentan diskutiert, dass man Pflanzentronen für Pflanzenschutz einsetzt.
00:16:25: Gibt es in der Schweiz erste Ansätze?
00:16:27: dass er möglich ist.
00:16:31: In Deutschland gibt es auch die Möglichkeit im Obst und Weinbau.
00:16:35: Das
00:16:35: heißt, wenn ich Pflanzenschutz mit Drohnen mache, dass ich nicht mehr fahren muss,
00:16:40: dass ich den Bodenschone und vor allem für Steillagen reinfahren muss, sondern dass ich das von oben machen kann.
00:16:50: So in der Fernbreitfläche im Pflanzenschutz ist es eben Nicht wahrscheinendlich.
00:16:56: Das ist
00:16:57: auch von der Menge her.
00:16:57: Weil
00:16:58: es einfach zu grosse Mengen sind.
00:17:00: Die Abdrift und diese Themen sind ja ein Thema, oder?
00:17:02: Abdrift ist ein Thema.
00:17:05: Da ist man gerade in der Entscheidungsfindung, wie man das ganze Handhaben wird in Zukunft.
00:17:09: Beziehungsweise auch den Nachweise zu bringen.
00:17:12: Wann ist es schlimmer, wie man das Handhaben muss?
00:17:15: Das heißt, es ist eine Menge an Wissen, die man sich auch erwerben muss, um die Drohne in Sinfo einzusetzen.
00:17:22: Im Gründland haben wir teilweise schon Drohneinsatz, um Rehkitze zu erkennen, beispielsweise Nachsaaten kann man machen oder Gezerversuche.
00:17:31: Ja, Nachsaaten sind auch ein großes Thema, weil er auch wieder in Steilagen reinfliegen kann, wo er sonst eigentlich nur gehen könnte, zum Beispiel, dass er die Übersäder oder solche Sachen mache.
00:17:44: Wie ist es mit diesen Spezialhackgeräten, die in schon höheren Kulturen autonom fahren?
00:17:51: Wie sehr bin ich?
00:17:52: Ich denke jetzt an eine Maiskultur, die ja sehr homogen an sich ist.
00:17:57: Oder auch Sonderkulturen, wo ich mit dem Pflanzenschutz komplett sparen will.
00:18:03: Wie weit ist man da?
00:18:05: Ja, steht da, also gibt es erste wirklich kaum eine zelle sinnvolle Einsätze, das haben wir gesehen, also das sind wirklich Roboter bzw.
00:18:13: Hackgeräte, die also auch zwischen die Pflanzen reinhalten können, am Markt oder sogar jetzt so neuerscheinige Geräte in Österreich im Einsatz, die mit Leser arbeiten, das Gung, das ist gerade Abschirsenrausbrennen.
00:18:26: Aber das sind dann in erster Linie diese Technologien sind sehr, sehr teuer.
00:18:31: Und die rechnen sie vor allem dort, wo ich Handarbeit einsparen kann.
00:18:34: Das heißt, das ist dann in erster Linie eben wieder bio, im Biobetrieben bzw.
00:18:39: im Gemüse, im Sonderkultur, im Gemüse, im Gemüse kreut dann soweit, dann wo ich gezielt, wo ich eben sehr viel Handarbeit vorhanden ist und die damit eben ganz kann man das nicht ersetzen, aber ein Großteil eben ersetzen kann.
00:18:52: So Kulturen wie Meis zum Beispiel, das ist auch wichtig, dass man mit Kanalen auf Sparzen schießt, weil man bringt eigentlich im Biolampau ein Meis relativ gut mit Striegel und Hockgerätscher, da braucht er eigentlich keinen, sondern deren Roboter, der man das, die Arbe, der erledigt.
00:19:09: Also
00:19:10: da sind wir eh schon ein bisschen, so zu sagen, was hast du so für Rückmödungen aus der Praxis von den Bäuerinnen und Bauern, die sowas das erste Mal eingesetzt haben, einsetzen?
00:19:20: können wir jetzt durchaus über Herausforderungen reden, wo manche dann auch wieder zurückzogen haben.
00:19:26: Vielleicht kannst du uns dazu ein bisschen was mitgeben, es ist ja wichtig, dass man die Bauern und die Jugend, die ja oft sehr technisch liebend ist, auch schützt vor falschen Erwartungen oder auch hohen Kosten.
00:19:40: Genau, es sind die falschen Erwartungen in erster Linie einmal, dann zweiter Linie, natürlich die Kosten auch.
00:19:45: Man steht da schon, ob bei diesen Feldrobotern am Anfang der Entwicklung.
00:19:49: Sie haben gesagt, sie kennen zwar die arbeiterledigen Arbeiten, sie haben keinen Kaffee, sie kennen nicht erkennen, ob die Arbeitsqualität das machen gut oder schlecht ist.
00:19:58: Und wenn ich dann schwierige Bedienungen habe, dann muss ich mich faktisch zubestellen, muss ich mir zuschauen, ob ich aber ordentlich arbeite.
00:20:03: Weil wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ein Fehl ist, dass man die Kulturpflanzen ruiniert.
00:20:11: Sie funktionieren gut, weil ich optimale Bedingungen habe.
00:20:13: Das sei Ebenefläche, keine Steiner, keine Ernte, Rückstände.
00:20:18: Perfekten Füllaufgang sucht die Dinge.
00:20:20: Wenn das alles gegeben ist, dann kann ich durchaus alleine arbeiten lassen.
00:20:25: Aber wenn ich schwierige Bedingungen habe, dann beherrschtet das noch nicht so.
00:20:32: Wie welcher Menschentyp muss es sein?
00:20:36: Das ist so was erfolgreich, um das Setz auf mein Hof.
00:20:41: Ich komme aus der Viehwirtschaft und es gibt dort den Züchtertyp, dann gibt es sozusagen den Landtechniker-Freak, manche, die alles keinen.
00:20:51: Was muss man sein, damit man Digitalisierung in den Griff fällt?
00:20:57: Ja, sicher mal Lernbereitschaft.
00:20:59: Man muss sich mit diesen Dingen intensiv auseinandersetzen.
00:21:02: Das darf man nicht.
00:21:05: Das darf man nicht ausschrecken.
00:21:07: Diese Lernbereitschaft und eine gewisse Frustrationsdoleranz, das muss man sein, weil es kommt dann schon vor, dass das Zeich halt nicht so funktioniert, wie man es erwartet hat.
00:21:16: Hier hab ich dann schon wieder verlaut werden, dass ich so Sachen ausprobiert hab und die dann sagen, mach ich ohne, bin ich schneller.
00:21:23: Das heißt, mit der herkömmlichen Technik, besser zurecht kann man und auch schneller sein.
00:21:27: Also, dass sie nur Probleme einhandeln oder halt die Probleme einfach zu groß sind.
00:21:34: Genau, das erinnert mich jetzt an eine Einführung des Mikrobots.
00:21:37: Das haben wir in der ersten Phase ja genauso gehabt.
00:21:40: Ja, ja, genau das.
00:21:42: Das ist es, ja.
00:21:44: Ein wichtiges Thema sind ja auch, in der Argumentation sind ja auch die ökologischen Vorteile.
00:21:51: Klarster Digitalisierungsprojekt schaut sich das ja auch ökonomisch an.
00:21:55: Es schaut sich von der Arbeitswirtschaft an und ökologisch an.
00:21:59: Kannst du uns dieses Dreigestirner ein bisschen beschreiben, wie ihr das angeht und was ihr da macht?
00:22:09: Also sicherlich das Ziel ist eben, weil die Technik zum Teil eben teurer ist.
00:22:15: Technik ist nicht billiger, dass man auf der anderen Seite Betriebsmittel einsparen kann.
00:22:19: Das ist einmal ganz wesentlich, dass ich wirklich mein Dünger dort exakt hinbringe, wo er entsprechend im Pflanzenwachstum umgesetzt werden kann.
00:22:28: Das heißt einmal, dass ich die richtigen Mengen an die richtigen Stellen kriege.
00:22:32: Das ist sicherlich einmal in der Außenwirtschaft ganz ein wesentliches Thema.
00:22:39: Und dann eben auch wieder, dass wir eben zum Teil arbeitseffizienter werden.
00:22:43: Und das ist vor allem der große Vorteil im Biobereich, wo ich Handarbeit habe.
00:22:48: Dort bringt es vor allem dann die Robotik.
00:22:50: Das kann ich sehen, also durchaus, dass die Robotik sehr rechnet.
00:22:54: Teilweise kann es natürlich auch bodenschonend sein oder wenn ich schwere Überfahrten
00:22:59: vermeiden kann, dass die Roboter zum Teil kleiner sind, ja, weniger Überfahrten.
00:23:05: Das ist sicherlich auch ein Thema.
00:23:07: Und natürlich dann in der ganzen Innenwirtschaft, das ganze Thema, die Überwachung.
00:23:11: Das ist also sicherlich auch, das tut, tut die Stange.
00:23:17: Genau, von Erkrankungen frühzeitig,
00:23:19: schnelleres
00:23:20: Reaktieren.
00:23:22: Das ist die, tut, tut, ist das ein sicherer Riesenthema.
00:23:25: Aber auch da ist es wieder wichtig, wenn ich muss auch dort noch immer gewissen auf der Hinterseine, dass ich schau, was wir die Sensoren zeigen.
00:23:33: Das ist dann auch ein Handel.
00:23:35: Du hast ja einen guten Überblick, wenn ich sage auf manchen Betrieben, die sind gut durchtechnisiert, wie viel Prozent das Maximalen, das so Tools oft können, wird auch genutzt.
00:23:48: Das ist ja, ich hab hundert Prozent, der Traktor kann extrem viel und die Nutzarbeit auch von nur zwanzig Prozent oder zehn.
00:23:56: Das sehen wir schon, dass sehr viele Betriebe, die jetzt vor allem einen modernen Traktor kaufen, dass da sehr viel drinnen ist, das dann nicht genutzt wird.
00:24:03: Oder halt nur ganz wenig genutzt wird.
00:24:08: Man muss das zum Teil lernen einen dann.
00:24:11: Wollen?
00:24:12: Wollen, ja, genau.
00:24:13: Und das ist
00:24:13: nicht nur ein Amoy, sondern da muss ich mich dahinter kümmern.
00:24:16: Und wenn ich mich nicht gerne mit Betriebsanleitungen beschäftige, dann ist es ein bisschen schwieriger.
00:24:20: Ja, oder ich muss einfach auch planen.
00:24:22: Die Spurplanung zum Beispiel.
00:24:24: Da muss ich mich unter Umständen mal hinsetzen.
00:24:26: Das ist am Anfang mühsam, dass ich mal meine Spuren drinnen habe, abgespeichert habe.
00:24:30: Wenn ich dann das nächste Mal dahin komme auf die Fläche, kann ich es aufrufen und dann funktioniert es.
00:24:36: und da systematisch durchmachen.
00:24:38: Das ist also eine Herausforderung am Anfang.
00:24:41: Also am Anfang ist sicherlich mehr Arbeit.
00:24:44: Ich muss über diese Hürde mal darüber, dass sie das Ganze in meinem Betrieb auch digitalisieren sprechen.
00:24:49: Also die Flächen, die Tiere und das, dass ich das alles einmal erfasst habe.
00:24:54: Wie sehr ist das Thema Datenschutz, Gelsener Bauernhof ein Thema?
00:25:02: Wie sehr ist auch Datensicherheit oder Verlust oder Selberangriff ein Thema?
00:25:08: Datenschutz ist ein heikles Thema, weil die Maschinen, sobald die einen Sensor heute verbaut haben, zeichnen sie ständig Daten auf und liefern das ständig in die Cloud vom Hersteller.
00:25:22: Das heißt, die Daten sind einmal beim Hersteller.
00:25:25: Das heißt, der Hersteller weiß am Ende mehr über meinen Betrieb, als wie ich selber, wenn ich die Daten nicht nutze.
00:25:33: Ja, ist das schlecht, prinzipiell.
00:25:35: Das kommt mir ja wurscht sein,
00:25:37: oder?
00:25:38: Ja, schlecht.
00:25:40: Was wird mit den Daten gemacht?
00:25:43: Man kann dann schon ... Ja, die Landwirtschaft wird natürlich schon transparenter, wenn man zum Beispiel an einer medrischen Hersteller denkt, der weiß, welchen Weizen er trocken kann.
00:25:57: Er weiß aber auch gleichzeitig, welcher Weizen er trocken in Argentinien ist, welcher Weizen er trocken kann.
00:26:04: Die sind globale Firmen, die haben dann nicht die Daten, weil der medrische hat Daten, die er trocken kann.
00:26:14: Kann
00:26:14: man ja sagen, der schatzt der Zukunft.
00:26:16: Ja, genau.
00:26:17: Das Gold
00:26:17: der Zukunft.
00:26:18: Genau.
00:26:18: Das sind wir schon wieder bei ein Digitalisierungsprojekt, ein Clusterprojekt.
00:26:24: Auch Datenräume sind natürlich
00:26:25: immer, oder?
00:26:26: Ja, Datenräume, die große Herausforderung ist im Moment dann, was wir haben in der Digitalisierung, dass wir sehr viele Inseln haben.
00:26:33: Ich gebe da Daten ein, ich habe die Maschine, der fasst mir Daten, ich habe die andere Maschine, der fasst mir Daten und das hängt nichts an.
00:26:39: Und wenn ich mich extrem fahre, muss ich das, kann ich mir die Daten ausdrucken und muss drüben wieder eingeben mit dem System, eben für dann entsprechendes Betriebsmanagement zum Beispiel.
00:26:47: Ja und da ist jetzt dieser Ansatz der Datenräume, so eben die Möglichkeit haben, als Landwirt, dass ich gezielt meine Daten... dass man auch sichergestellt ist, dass sie meine Daten vom Maschinenhersteller wieder zurückbekommen in meine Systeme und die eben dann entsprechend dazwischen meine verschiedenen Systeme automatisch ausgetauscht werden.
00:27:07: Das brauche ich dann nur einmal einrichten und die Daten sind an der richtigen
00:27:10: Stelle.
00:27:11: Das heißt, es gibt im Hinter, die Daten bleiben natürlich beim Datenbesitzer, es gibt der Regelwerk im Hintergrund, es kostet möglicherweise auch etwas, dass ich meine zu meinen Daten bekomme und es gibt in der Vermittlungsstelle in der Mitte, die das schaut, dass das alles seinen Ablauf hat und in diese Richtung denkt man und arbeitet man, oder?
00:27:31: Und das ganze natürlich auch wieder ein Vertrag.
00:27:34: Schon ein äußer Vertragsbaus ist auch so, dass er wirklich auch als Landwirt gezielt meine Daten zum Beispiel auch sagt, ich will jemanden meine Daten zur Verfügung stellen, der sie nutzen kann für seine Maschinen oder seine App-Entwicklung und so weiter und dass man deren dafür auch etwas zahlt.
00:27:50: Das ist so... Weil die Daten selbst helfen wir nicht.
00:27:53: Das ist roh alt.
00:27:55: Wir sprechen immer Daten, das Öl der Zukunft.
00:27:58: Das ist roh alt.
00:28:01: Das hilft uns ja nichts, sondern wir müssen es erst einmal fördern.
00:28:04: Und dann brauchen wir auch eine Finnerie, sprich jemand, der aus den Daten was macht, das wir dann in täglichen kleinen Nutzen kennen.
00:28:11: Das war halt wichtiger, dass man diese Dinge automatisiert, dass in jeder Landwirt auch Informatiker sein muss.
00:28:16: Ja.
00:28:17: Und da gibt es ja auch schon Vorbilder in Europa, wo so erste Datenräume geschaffen wurden.
00:28:24: Und auch das versucht man, ein Eiernprojekt im Kleinen jetzt einmal umzusetzen.
00:28:28: Genau,
00:28:29: dass man einmal in Österreich einmal startet, sie mit dieser Technologie auseinandersetzt, wie man das halt erlernt daran.
00:28:35: Bei Momentan haben wir einfach so die Tendenz.
00:28:38: Freiwillig geben die Landmaschinenhersteller die Daten nicht her, sondern sie haben es und damit können sie es auch nutzen.
00:28:47: Das gibt in diesem Sinn kein klassisches Eigentum, so wie bei ein Grundstück gehört.
00:28:51: Das gibt es dann die Daten, sondern es ist immer der Besitzer, der es halt tut.
00:28:55: kann es halt dann auch nutzen.
00:28:58: Bei beide EU, da schon ein bisschen in die Richtung denkt, dass Daten freigegeben werden
00:29:01: müssten.
00:29:02: Genau, genau.
00:29:03: Aber
00:29:03: natürlich ist es immer dann, wie in welcher Qualität krieg ich es, wie aufwendig ich
00:29:07: es ist.
00:29:07: Ja, ja.
00:29:08: Und also das ist im Denken der Detail, also wirklich die EU drauf und dran, dass das wirklich verpflichtet wird, dass der Hersteller mir die Datenmaschinen lesbar, also wirklich automatisch zur Verfügung stellen muss, als der, der die Daten erzeugt hat.
00:29:23: Das ist ganz wichtig, das schaffen wir nur als EU.
00:29:27: Da sind wir national sicher zu schwachen gegenüber diesen großen Konzernen, die heute die Landwirtschaft mit Betriebsmitteln und Maschinen versorgen.
00:29:35: Eigentlich
00:29:38: ist es sehr wichtig, dass das nicht nur ein Forschungsprojekt ist, sondern dass es auch hinausgetragen wird, dass man die Bauern und Bauern erreicht, dass man die Jugend erreicht, die sie umsetzt, die Semination betreibt.
00:29:53: Wo steht es ihr hier?
00:29:54: In welchen Bereichen arbeitet es ihr?
00:29:56: Wie kann ich euch mit euch in Kontakt treten?
00:30:00: Ja, also in Bereich der Innovation fahren wir mal Handpage.
00:30:03: Man kann unterzuhören die Kontaktpersonen, die sich mit den anderen Themen beschäftigt.
00:30:06: Danke für das.
00:30:07: Da kann man auf jeden Fall anrufen, Mail schreiben.
00:30:10: Wir sind auch auf Instagram und so weiter Social Media vertreten, wo man also kurze Informationen kann.
00:30:18: Aber die Hauptschiene, was wir vornehmen, ist dann immer über Selefi.
00:30:23: Das
00:30:23: ist ein Vollbildungsinstitut aus ländlichen
00:30:25: und
00:30:25: mit denen gemeinsam Veranstaltungen gemacht, als Vortragender vorhanden ist.
00:30:29: Genau.
00:30:30: Wo wir als Vortragender auftreten oder Seminare für Lehrer und Berater anbieten.
00:30:36: Also die Daten, die es rausbekommt.
00:30:39: zu den Landwirten, sie wissen.
00:30:42: Vielleicht drehen wir noch ganz kurz Innovation Farm.
00:30:44: Das Ziel von Innovation Farm ist eigentlich, dass man Produkte, die in der Markteinführung sind, bzw.
00:30:51: am Markt jetzt sind, auf Betrieben analysiert, Vor- und Nachteile abtestet, auch bewertet.
00:31:00: im Tun, im Arbeiten sozusagen auch anderen vorstellt, oder?
00:31:05: Genau.
00:31:06: Das heißt, wir machen auch Földtage, Betriebsbesuche organisieren wir, dass man sich das wirklich fort, eben auch anschauen kann.
00:31:13: Wirklich auch dann direkt das Feedback vom Landwirt zu Landwirt bekommen, oder von Landwirt zu Landwirt bekommen.
00:31:19: Auf dieses Jahr so, dass sozusagen Wenn man vermittelter Forschende vielleicht nicht ganz so wahrgenommen wird, wie ein Bauer zu Bauer spricht.
00:31:26: Und das nutzt man hier.
00:31:27: Ja, das wollen wir für jeden Fall auch.
00:31:30: Du hast vorher noch angesprochen, diese Geschichte KI.
00:31:34: Nutzung in der Beratung, die kann man nutzen, KI vielleicht in Zukunft verstärken.
00:31:40: Was kann man sich da vorstellen?
00:31:42: Die werden jetzt keine Modelle entwickeln, sie werden eher das Wissen versuchen mit KI hinaus zu tragen, oder?
00:31:48: Ja, und vor allem auch, ja, das ist das große Ziel, die Beratung effizienter zu machen, sodass der Berater schneller Zugriff oder verschiedenste Wissensquellen, das hat nicht mehr lang selbst irgendwie recherchieren muss im Internet, sondern KI nutzt, um das Wissen zu sein.
00:32:03: zu verwalten.
00:32:04: Die kann man eben auch wissen, was sie hat zu verwalten.
00:32:08: Bis hin, dass wirklich die ganzen, wenn man sich diese ganzen Eimermerkblätter anschaut, dass das alles in eben auch digitalisierter Form vorhanden ist und ich mich mit diesen Eimermerkblättern auch.
00:32:19: Okay, das ist schnell zur richtigen Information kommen.
00:32:22: Man muss ja schon aufpassen, also wenn man mit Chechipiti das hallucinieren ist, ja, der schreibt ja ja nach dem Mund vielleicht.
00:32:28: Genau, genau, genau.
00:32:29: Und dann kriegst
00:32:29: du dann Gerichtshutelle, die es gar nicht geben hat, wenn man ja eine Kopfzügeprozesse aktuell.
00:32:35: Genau, das heißt, das braucht dann schon eine Regel, in der Regel immer einen kompetenten Experten, der dann schon noch mit rüberschaut und sagt, Falsig, das ist jetzt vielleicht nicht so, wie es sein sollte.
00:32:47: Also ich glaube nicht, dass man momentan schon so weit ist, dass der Landwirt direkt mit der KI seine Beratungen, also die Beratung direkt von der KI bekommt, sondern dass das sicherlich noch eine Experte halt dann dazwischen ist.
00:33:04: Wenn du jetzt ein bisschen so in die Zukunft schaust, welches Bild der Landwirtschaft hast du in?
00:33:15: und jetzt möchte ich was Kritisches fragen.
00:33:18: Es hat oft geheißen, wie die Maschinen gekommen sind, ist der Strukturwandel angefeuert worden.
00:33:25: Die größeren Maschinen, weil ja dann die Betriebe wachsen konnten.
00:33:28: Und sind wir da jetzt da in der Digitalisierung, in der Technisierung, ist es wieder so etwas, was uns in diese Richtung treibt, ich würde es jetzt nicht damit schlechtreden, aber wie geht es dir?
00:33:44: Schauen wir mal in die Zukunft
00:33:45: ein bisschen.
00:33:46: Also gerade auf diesem Punkt hinaus ist sicher tendenziell so, dass das großen Betrieben werden hilft, deswegen ein kleineren Betrieb.
00:33:55: Ein kleinerer Betrieb hat ja noch sehr viel Wissen oder ist den ganzen Betrieb im Kopf.
00:34:03: Das ist ein Vorteil.
00:34:04: Ist
00:34:04: ein Vorteil jetzt natürlich, aber der braucht diese Technologie nicht.
00:34:09: Oder er kann es sich nicht leisten?
00:34:10: Ja, eben für den wird es durch diese Technologie sicherteurer.
00:34:14: Weil jetzt hat er seinen Kopf, seinen Wissen und ermanagt das alles.
00:34:19: Mit diesem Relief einfachen Mittel.
00:34:21: Während der großer Betrieb, der dann noch mal tausend Kühe hat oder zweitausend Hektar hat.
00:34:28: Da ist ja jetzt sehr häufig, dass der, was managt, die Informationen hat, vor Ort hat, was der Traktorfahrer draußen am Pfötzen besiegt.
00:34:36: Und der kriegt natürlich dann diese Informationen gut aufbereitet, versichert und kann wirklich für den Chef das Management von Betrieb, der tut sie sicher, der kriegt damit ein Tool in die Hand, das als Betriebsmanagement verbessert.
00:34:51: Und damit rechnen sie die Sache ja wieder.
00:34:53: Beziehungsweise, ich habe effizientere Maschinen, damit muss ich das anteilen.
00:35:00: Und damit muss ich es auch, wenn ich jetzt pro Hektar gleiche Kosten haben würde, pro Kilogramm produzierter Ware, muss ich mehr Ware mit der Maschine produzieren.
00:35:11: Und ja, damit denke ich schon, dass er Richtung, dass man sicherlich Arbeitskraft wieder durch Kapital ersetzt.
00:35:20: Das ist sicherlich schon Richtung Struktur.
00:35:24: Also
00:35:24: Struktur, wenn er befördert wird, das ist schon
00:35:27: so.
00:35:28: Jetzt will man das aber nicht so negativ stehen lassen.
00:35:31: Wir haben ja auch über einige Vorteile gesprochen.
00:35:35: möglicherweise ökologischer produzieren.
00:35:37: Ich spare mir den Einsatz von, oder ich kann Düngermittel reduzieren, die ich synthetisch herstelle.
00:35:45: Ich kann in der biologischen Landwirtschaft mir Hackvorgänge ersparen,
00:35:49: wo ich viel
00:35:49: auf drüber fahren muss, wo ich auch das Wild sozusagen, das dort vor Ort ist, beeinflussen und und und.
00:35:56: Also das muss man schon betrachten und das ist eben auch der Zeitgeist sozusagen, dass es weitergeht.
00:36:03: Also, ja, genau, es entwickelt sich weiter.
00:36:08: Wir müssen mit Steuereingreifen in welche Richtungen das gehen, sodass wir wirklich auch diese, was du angesprochen hast, diese ökologischen Aspekte mit berücksichtigt werden.
00:36:18: Und halt auch.
00:36:19: Dadurch, dass wir besser werden in den Bereichen.
00:36:21: Die Technik unterstützt uns dabei auch.
00:36:23: Wie sehr, wenn man angreift, ein Heckerangriff zum Beispiel, dass der Mikroboter steht, ich werde gehäckt.
00:36:30: Ja, ist ein wichtiges Thema.
00:36:31: Wir haben jetzt gerade ein Projekt in die Richtung gestartet auch, mit entsprechenden Experten dazu, dass wir sich das einmal durchschauen, wie gefährlich, wie angreifbar sind die Systeme.
00:36:43: Aber natürlich grundsätzlich dafür verantwortlich sind die Hersteller dieser Systeme.
00:36:50: Franz, du hast ja in deiner Forschungskarriere und Bildungskarriere schon vieles mitgemacht.
00:37:01: Du bist sehr flexibler gewesen.
00:37:03: Also du hast praktisch noch mit der Technik so wie wir es gehabt haben angefangen und bist jetzt in der Digitalisierung drin.
00:37:11: Wie ist für dich persönlich dieser Wechsel gewesen?
00:37:14: Bist du immer schon so technisch viel gewesen?
00:37:17: Hast du mit Computern gerne gearbeitet, mit Daten?
00:37:21: Schätzen gerne gearbeitet?
00:37:23: Ja, schauen.
00:37:24: Ja, mir hat das schon immer interessiert.
00:37:27: Und halt immer schauen auch die Vorteile gesägt und da wirklich ein Vorteil immer gehabt von der Anwendung dieser Technologien.
00:37:35: Das muss ich schon sagen, gerade im täglichen Berufsseutag.
00:37:38: Das war früher mit ohne Computer nicht so schnell.
00:37:44: Wenn du jetzt wirklich in die Zukunft schaust, also wir werden höhere technisierte Betriebe in Zukunft haben.
00:37:51: Wir werden die Technik nutzen auch im Gesamtbetriebsmanagement, im Aufzeichnungsmanagement, oder?
00:37:56: Ja, genau.
00:37:59: Das Ziel wäre natürlich, dass man diese Daten, die man gewinnen, dass die automatisch reinfließen.
00:38:05: bis hinein eben in das ganze Fördantragswesen, dass das zum Teil eben auch automatisiert werden kann, dass unsere Dokumentationspflichten dem haben, dass die halt automatisch ausgeführt werden.
00:38:17: Wichtig immer noch, dass eigentlich noch der Landwirt drüber schauen kann, dass die Landwirt den Betriebsführer gleichzeitig auch immer die Informationen noch bekommen, wann kommt man an der Grenze irgendwo, oder wann bewegt man sich jetzt nicht mehr ganz, wann überschreitet zum Beispiel ein Auflage der Suchtensachen, dass man diese Daten, dass man von Suchtensachen auch gewarnt wird, frühzeitig, dass das System halt mit schaut und das erlegt.
00:38:47: Und dem natürlich hin bis zum gesamten betrieblichen Rechnungswissen, dass eben immer dann auch laufende aktuelle betriebswirtschaftliche Kalkulationen.
00:38:57: Ausweitungen vor mir habe.
00:38:58: Du hast vorher was Wichtiges gesagt.
00:39:01: Der Kopf ist wichtig.
00:39:03: Am Boden bleiben ist wichtig.
00:39:05: Das kannst du dazu sagen.
00:39:08: Den Boden nicht unter den Füßen verlieren.
00:39:10: Am Boden bleiben.
00:39:12: Das ist ganz, ganz wichtig, nicht?
00:39:15: Die Landwirtschaft bleibt vom Boden.
00:39:17: Das ist also ein doppelter Hinsicht wichtig.
00:39:19: Und genau das ist ein Zukunftquadrat vom Betriebsleiter.
00:39:22: Er kann nicht nur von seinen Daten leben oder irgendwo am Schreibtisch, von der Ferne aus alles bedienen.
00:39:28: Das wird sein Sensoren.
00:39:29: Wir müssen genauso draußen stehen, müssen am Feld schauen und sein Fachwissen, was er hat, da eben auch entsprechend umzusetzen oder eben im Stall entsprechend Tiere beobachten.
00:39:41: Und vor allem auch schauen, ist das, was man mein System sagt, passt das zusammen mit meinem anderen Fachwissen, das ich habe.
00:39:49: Wie schaut das aus?
00:39:50: Ist das logisch und so weiter?
00:39:52: Das heißt, das ist schon noch neben der künstlichen Intelligenz natürlich auch die natürliche Intelligenz.
00:39:57: Unbedingt erforderlich.
00:39:58: Also da bin ich zutiefst dafür überzeugt.
00:40:01: Das heißt,
00:40:02: das ist auch das Schöne an der Arbeit, das wird bleiben
00:40:04: sozusagen.
00:40:06: Im Prinzip bedeutet diese Landwirtschaft eigentlich, dass ich Photosynthese optimiere, dass ich am Sonnenfänger bin.
00:40:13: Das ist eigentlich der Beruf.
00:40:15: Und dann muss ich gut machen.
00:40:17: Und die
00:40:17: Technik hilft mir
00:40:19: nur, aber
00:40:21: sie wird das nicht ersetzen können, weil Photosynthese ist das Zentrum und das ist der Bauern der Job.
00:40:27: Und eben auch Kreativität.
00:40:28: Das ist okay, das ist luftig und was nicht so, dass ich mir auch was Neues überlege.
00:40:33: Natürlich bin ich durch die Technik.
00:40:35: Bist du gewiss gerade dadurch wieder eingeengt, weil ich mir die Technik dann gebunden bin zum Teil.
00:40:40: Aber diese Dinge oder neue Geschäftsmodelle überlegen neue Betriebe.
00:40:44: Das macht eh alles die K.I.
00:40:45: in Zukunft.
00:40:46: Ja,
00:40:46: eben nicht.
00:40:47: Davon bin ich nicht überzeugt.
00:40:50: Die Helmköpfe
00:40:51: werden wir in Zukunft brauchen.
00:40:52: Ja, bin ich zutiefst überzeugt davon.
00:40:55: Franz, vielen Dank dir vielmals.
00:40:57: Du bist auch ein Helikopfer.
00:40:58: Danke, dass du dieses Projekt leidest.
00:41:02: umsichtig leidest.
00:41:03: Bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs dabei sein bei Grasseins Wissenkombakt, den Podcast der HBLE-Fahrer und bei Grundbestände.
00:41:09: Zum Schluss noch eine Einladung.
00:41:11: Am threizenden März findet bei uns eine Digitalisierungsveranstaltung statt.
00:41:16: Digitalisierung in der Grünland- und Viehwirtschaft, wo wir auch unser Sat-gras-App vorstellen werden.
00:41:21: Wir würden uns freuen.
00:41:22: wenn Sie dort vorbeischauen würden und sich über neueste digitale Innovationen auch informieren, weil da werden nicht nur das Satgras-App vorgestellt, sondern zumindest auch noch fünfzehn weitere digitale Innovationen im Gründlandbereich.
00:41:35: Schauen Sie vorbei auf Wiedersehen und auf Wiederhören bei Herr Krasseins Wissenkombakt.
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