Folge 158: Tierhaltung im Wandel: Zwischen guten Preisen und großer Unsicherheit
Shownotes
In dieser Folge von „Agrar Science – Wissen kompakt“ spricht PD Dr. Andreas Steinwidder mit PD Dr. Leopold Kirner von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien über die aktuellen Entwicklungen in der Schweinehaltung und der Rindermast.
Trotz guter Einkommen herrscht vielerorts Unsicherheit: steigende Auflagen, volatile Märkte, gesellschaftlicher Druck und hohe Investitionskosten prägen den Alltag der Betriebe. Im Rahmen des Strategieprozesses Vision 2028+ hat Leopold Kirner gemeinsam mit Expert:innen und Landwirt:innen analysiert, welche Zukunftschancen es dennoch gibt – von Tierwohl-Innovationen über regionale Wertschöpfung bis hin zu neuen Kooperationsmodellen.
Ein spannender Blick in die Zukunft zweier Branchen, die im Zentrum der öffentlichen Diskussion stehen – und dennoch oft zu wenig Gehör finden.
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00:00:09: Herzlich willkommen bei Graseins Wissenkompakt, dem Podcast der HBL-Fahrer und bei Gumpenstein.
00:00:14: Mein Name ist Andreas Stein wieder und in dieser Folge geht es um zwei Produktionszweige, die sich im Moment stark verändern.
00:00:21: Die Schweinehaltung und die Rindermast.
00:00:24: Was passiert gerade in diesen Sektoren?
00:00:27: Warum sprechen viele Betriebe trotz guter Einkommen von Unsicherheit und Zukunftsängsten?
00:00:33: Welche Perspektiven gibt es und welche Anpassungen sind zu erwarten?
00:00:39: Darüber sprechen wir heute mit privater Cent.
00:00:41: Dr.
00:00:42: Leopold Kirner von der agrar- pedagogischen Hochschule in Wien.
00:00:45: Lieber Leopold, herzlich willkommen im Podcast und danke, dass du uns in die Schweinehaltung und in Grinne-Mast mitnimmst.
00:00:51: Gerne, danke für die Einladung.
00:00:53: Leopold, ihr habt es wertvolle Zahlen erarbeitet im Visions- und Visions-prozess des Landwirtschaftsministeriums.
00:01:01: Kannst du uns ein bisschen erklären, wie ihr zu den Daten gekommen seid, die wir heute besprechen?
00:01:07: Und du hast ja auch Befragungen durchgeführt, wie das abgelaufen ist.
00:01:13: Ja, wir haben also uns entschlossen in der Vision, dass wir eine fundierte Ausgangsanalyse darstellen.
00:01:21: Und dazu haben wir mehrere Befragungen durchgeführt, zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Kickwest, unter anderem eine Landwirte-Befragung mit ca.
00:01:29: eine Repräsentative für Österreich.
00:01:32: Und somit können wir auch Aussagen treffen auf die einzelnen Betriebszweige.
00:01:36: Dazu wurden auch Konsumenten gefragt und auch andere Bereiche und wir haben auch noch Gruppendiskussionen geführt.
00:01:43: Gruppendiskussion heißt, acht bis zehn Leute war online, weil sonst bringt man die Leute ja nicht an einen Ort zusammen und diskutiert qualitiv, das heißt eher Nur wenige Fragen, weil die sehr tief gehen.
00:01:57: Zum Beispiel mit Schuldirektoren über die Entwicklung der Aus- und Weiterbildung und den Vergnüpfung zur Landwirtschaft.
00:02:03: Oder mit einer reinen Gruppe mit Forstleuten.
00:02:06: Oder eine Gruppe nur mit Bäuerinnen.
00:02:07: Oder eine Gruppe nur mit jungen Landwirten und Landwirten.
00:02:11: Wo wir durchgegangen sind, was haben Sie für ein Zukunftsbild?
00:02:14: Wie sehen Sie die Landwirtschaft?
00:02:16: Was wollen Sie uns mitgeben, was Wichtiges aus Ihrer Sicht?
00:02:20: Wie ist die Stimmung in der Schweinemast und in
00:02:22: der Rindermast?
00:02:25: Ja, da muss man differenzieren.
00:02:27: Es ist in beides Mastformen doch ein bisschen unterschiedlich.
00:02:29: Ich beginne vielleicht mit der Schweinehaltung.
00:02:32: Die Stimmung, würde ich sagen, ist eher schon von Unsicherheit behaftet.
00:02:38: Auf der einen Seite haben sie hohe Einkommen in den letzten beiden Jahren extrem hoch, im Vergleich zu anderen Branchen.
00:02:45: deutlich höher.
00:02:46: Und das macht Unsicherheit?
00:02:48: Nein, das ist das eine, was schon auch Sicherheit gibt.
00:02:51: Die Unsicherheit kommt natürlich durch die Planungsunsicherheit.
00:02:55: Das sagen Sie auch in den Befragungen.
00:02:56: Das spürt man auch, weil einfach durch den gesellschaftlichen Druck, durch die Änderungen, jetzt die Aufhebung der Vollspalten, buchten die die Umstellung bei den Zuchtzahlen halten, mein Ferkelkorb und so weiter.
00:03:11: Das erzeugt ein bisschen Unsicherheit, doch viele Veränderungen relativ kurzer Zeit.
00:03:16: Wie geht es weiter?
00:03:17: Wenn ich jetzt quasi baue, wie soll ich bauen, wie soll ich mich ausrichten, damit es auch noch in zehn, zwanzig Jahren hält.
00:03:23: Diese Unsicherheit ist sehr groß.
00:03:25: Das ist das eine.
00:03:26: Das andere ist schon auch, dass die Landwirtschaft, also die Schweinehaltung ein schlechtes Image hat in der Bevölkerung.
00:03:32: Also Tierhaltung, Schweinehaltung.
00:03:34: Bei Weitem nicht so... angespannt wie in Norddeutschland, aber trotzdem auch da.
00:03:42: Wenn ein junger Mann Menschen was einsteigt, dann möchte er auch anerkannt werden, möchte er das auch wertgeschätzt wissen.
00:03:49: Und sich nicht jeden Tag verteidigen müssen.
00:03:53: Genau.
00:03:54: Die Anzahl der Schweinehalteten Betriebe ist ja deutlich zurückgegangen und geht auch immer noch zurück.
00:04:01: Ist das eine Konsequenz daraus?
00:04:03: Ich glaube, da spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
00:04:06: Wir haben einen Strukturwandel, der sehr stark ist in der Schweinehaltung, bei der Rücken pro Jahr, bei der Milchproduktion, das ist immer bei zweieinhalb, zweieinhalb.
00:04:17: Das eine, was wir jetzt besprochen haben, beziehungsweise Unsicherheit, ist eine Faktor.
00:04:21: Auf alle Fälle spielt eine Rolle.
00:04:23: Das andere ist aber auch, dass wir noch viele Schweinehaltenden Betriebe haben, die einfach die Schweine so nebenbei haben.
00:04:28: Und das sind auch Schweinehaltende Betriebe der Statistik, die halt ein paar Schweine daneben haben und mit den Schweinen aufhören, weil sie halt nicht mehr mehr selbstversorgen sind und so weiter.
00:04:37: Das ist gar nicht so wenig.
00:04:38: Also von den spezialisierten Betrieben hören nicht so viele auf.
00:04:41: Da machen viele auch weiter.
00:04:43: Und der dritte Faktor ist gerade aus dieser Unsicherheit heraus, dass sich junge Leute schon ... überlegt haben oder weiterhin überlegen werden, ob sie wirklich in die Branche einsteigen.
00:04:54: Obwohl, eigentlich, wir sind im Schweinebereich selbst Versorger, aber nicht wesentlicher Exporteur, obwohl der Markt natürlich mit starken jährlichen Schwankungen, muss man sagen, ist im Schweinebereich schon stark ausgeprägt, aber wenn ich hundert, viertausend höre, dann ist das ein sehr gutes Betriebsenkommen, oder?
00:05:15: Extrem.
00:05:15: Und die Schweinehaltung war auch der Betriebsweig.
00:05:19: auch wieder, wo der Rentabilitätskonfizient übereins war.
00:05:23: Das heißt, dass das Einkommen voll den Lohnansatz und den Zinsansatz für das Eigenkapital abdeckt zum marktüblichen Preisen.
00:05:30: Das heißt, einen Lohnung von weit über zwanzig Euro pro Stunde.
00:05:33: Das ist für die Landwirtschaft sehr hoher wert.
00:05:36: Ich würde behaupten, wenn es das nicht gibt, wenn der Schweine haltet und dann wird es sehr anders aussehen.
00:05:41: Man könnte auch anders sagen, Warum ist die Stimmung nicht besser, wenn die Einkommen so hoch ist, aber wenn das Einkommen nicht so gut wäre, dann wäre die Stimmung sicher noch schlecht, dann wahrscheinlich das Strukturwand und noch schärfer.
00:05:52: Was konkret wünschen sich Schweinehaltende Betriebe von uns als Gesellschaft, von der Politik, beim Stecken der Rahmenbedingungen, was wir wünschen von der Europäischen Union, von mir aus, die Schutzauflange, was sind die Wünsche?
00:06:09: Ich glaube, die Wünsche sind ganz klar, dass eine gewisse Planungssicherheit vorherrscht, dass ich, wenn ich einen Schritt setze in der Schweinehaltung, das nicht sofort wieder hinterfragt wird.
00:06:19: Also eine gewisse Sicherheit bei dem Tun, weil die Bereitschaft der Schweinebauern ist durchaus gegeben und groß da auch sich zu verändern.
00:06:28: Das merken wir bei den ganzen Labelprogrammen und Tierwohlprogrammen, dass da viel mehr Landwirte teilnehmen wollen als eigentlich der Markt ist.
00:06:35: Und sie wünschen sich auch eine Wertschätzung, einerseits genereller Wertschätzung für ihr tun, was sie täglich leisten.
00:06:41: Und das zweite auch eine gewisse Sicherheit, dass es eben nicht morgen wieder anders zu bewerkstelligen ist.
00:06:51: Und diese Unsicherheit einfach, dass da mehr Sicherheit, mehr Planungssicherheit gegeben ist.
00:06:58: Das ist ein ganz großer Wunsch.
00:07:00: Und dass sie auch als Bauern, als Schweirebauen wertgeschätzt werden und nicht angegriffen werden.
00:07:06: Und sie wünschen sich auch, Die Verantwortung der Konsumenten und Konsumenten für eine höhere Produktion, weil man kann nur höhere Standards erfüllen, die teurer sind, wo die Produkte danach gekauft werden zu einem höheren Preis.
00:07:20: Ich glaube, das ist eine große Herausforderung, oder?
00:07:23: Weil gerade der Schweine-Fleischkäufer sehr oft sehr preis, wie soll ich sagen, nicht preisbewusst, nach dem billigsten greift,
00:07:33: oder?
00:07:34: Es wird so sein,
00:07:34: ja.
00:07:35: Das
00:07:36: Problem in der Schweinehaltung ist auch beim Ei habe ich bei der Milch hundert Prozent, wo sie quasi in Erlebneprodukt geben kann, bei Schweine.
00:07:43: Fleisch habe ich halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben
00:07:56: wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, dann haben wir halt, Perspektiven oder in welche Richtung wird sich Österreich hier entwickeln?
00:08:08: Was glaubst du da persönlich auch?
00:08:10: Da war die Vision eher vorsichtig, muss man auch ganz oft versagen, weil da gerade auch die Diskussion mit Vollspalten und so weiter war.
00:08:17: Aber ein ganz wichtiger, klares Bekenntnis zur nutzten Haltung, auch zur Schweinehaltung in Österreich.
00:08:21: Mit dem Ziel, diese hundertprozentige Versorgung ist dann ungefähr bei hundert Prozent beim Selbstversorgungsgrad das auch zu halten.
00:08:29: Was eine große Herausforderung ist, muss ich ganz oft versagen.
00:08:32: auch weil es so zu sagen preislich, so zu sagen, weil wir natürlich, wenn man unter die hundert Prozent fällt und dann vieles externes kommt, dann wird es auch schwierig, den Markt noch abzusichern, oder?
00:08:42: Ja, generell.
00:08:43: Und dann haben wir überhaupt keine Handhabe, wie produziert wird.
00:08:46: Wenn wir das selber produzieren, dann haben wir noch die Handhabe dazu sonst.
00:08:49: Und vor allem bei Importprodukten, bei verarbeiteten Produkten ist die Nachvollziehbarkeit, wie es mal ist, sehr schwierig.
00:08:55: Leopold, ihr habt euch auch die generelle Stimmung in der Schweinebranche angeschaut in euren Befragungen.
00:09:01: Wie kannst du das einordnen im Vergleich zu den anderen Produktionssektoren?
00:09:05: Ja, also im Großen und Ganzen würde ich sagen leicht unterdurchschnittlich.
00:09:09: Vielleicht nicht so, wie man es glauben würde, dass sie viel, viel schlechter ist.
00:09:12: Die Zufriedenheit ist in etwa vergleichbar mit dem Schnitt aller Betriebe.
00:09:15: Sie ist besser zum Beispiel als in der Rindermeister, aber schlechter als in der Milchverhalten zum Beispiel.
00:09:22: Und die Zukunftsperspektiven, also der Optimismus, da ist nur ein ganz kleiner Teil, der sagt, er ist sehr optimistisch.
00:09:29: Das ist schon deutlich geringer als im Schnitt.
00:09:32: Zum Beispiel mit dem sieben Prozent unter allem, der ihm sagt, sie sind sehr optimistisch.
00:09:36: Und bei den Schweinhalten ist nur ein Prozent, also fast niemand.
00:09:39: Optimistisch sind einige, aber sehr optimistisch sind wenige.
00:09:42: Ich habe das fasste Stimmungsbild sehr gut zusammen.
00:09:45: Was mich aber schon gefreut hat, ist, dass der Der Wille zum Aussteigen, wir haben ja gefragt, wie wird der Betrieb in zehn Jahren aussehen, wird der Betrieb weitergeführt oder nicht, dass das gleich ist wie bei allen Betrieben.
00:09:59: Also, fifteen Prozent, Aufgabe in zehn Jahren heißt eineinhalb Prozent pro Jahr, das erschreckt uns jetzt nicht.
00:10:05: Ich glaube, ein wichtiger Punkt ist aber schon, wir haben ja da auch im Rahmen der Vision auch Interviews geführt für die Artikel-Serie von top agrar mit verschiedenen Akteuren der Schweinehaltung.
00:10:16: Und ein neuer agischer Punkt ist schon auch, dass es in den Zuchtzaun betrieben wird.
00:10:21: Er wird investiert, wird er umgebaut in die neuen Abferkelbuchten.
00:10:26: Viele halten sich da noch beteckt oder warten einmal ab und warten.
00:10:30: Und der springende Punkt ist oder der Gefahr ist, dass sehr viele Lagen warten und die Frage ist, ob sie es dann wirklich machen, diese Umstellung oder diese Investition.
00:10:37: Und
00:10:39: Sie warten, weil Sie Angst davor haben, in dieses neue Haltungssystem hineinzugehen.
00:10:44: oder Sie warten?
00:10:45: um besser zu wissen, was die Gesellschaft sich in den nächsten Jahren noch in Zukunft wünschen wird.
00:10:51: Also das ist ja immer die Herausforderung.
00:10:53: Sie warst, glaube ich, um quasi ihren Stahl noch gut auszunutzen mit geringen Kosten.
00:11:00: Und man merkt einfach, dass dann noch ein gewisses, ob wirklich weitergemacht wird.
00:11:03: So würde das interpretieren.
00:11:05: Sondeland wird in einer gewissen Warteposition.
00:11:07: Was
00:11:08: heißt das für uns in der Forschung und Beratung?
00:11:10: oder in dem Prozess, oder auch...
00:11:12: Begleiten bzw.
00:11:12: mehr erkunden, das
00:11:13: hat mich damals
00:11:13: sofort die Frage aufgestoßen.
00:11:14: Eigentlich müsste man sich auch befragen, also
00:11:16: was planen die Landwirte, die Zugzahnhalte jetzt wirklich, die was jetzt noch nicht investiert haben und die im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Und dann wird man erkennen wahrscheinlich, dass viele wirklich in der Warteposition sind und dann kann man sich überlegen, wie man da vorangeht, um die Betriebe gut zu begleiten und damit gute Entscheidungen getroffen werden.
00:11:51: Ja,
00:11:52: weil gerade wenn die Zugzaunbetriebe uns verloren gehen, dann haben wir, werden wir extrem importabhängig von Jungtieren und wir haben es auch nicht in der Hand, wie diese Jungtiere dann zur Welt kommen und wie es den Zugzaun dann vor Ort geht.
00:12:04: Genau, und vor allem werden wir das Problem auch in den Niederlanden und auch in Deutschland.
00:12:08: dass da auch schon wenige Ferkel sind.
00:12:10: Also das ist sowieso ein Engpass.
00:12:14: Und viele Weichen, gerade wenn es um Langschwänze und so weiter geht, die werden in der Ferkelzeit gemacht.
00:12:18: Wenn es da funktioniert, in der Maße hat man oft weniger Probleme.
00:12:20: Wenn es in der Aufzug nicht funktioniert, dann transportiert man das Problem weiter.
00:12:22: haben wir etwas vor uns und ist auch etwas zu lösen noch.
00:12:23: Auf alle Fälle.
00:12:24: Auf alle Fälle, damit wir nicht völlig überrascht sind, dass dann im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im
00:12:27: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:12:33: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Dann ist aber zu spät, wahrscheinlich, weil man kann das ja dann nicht mehr machen.
00:12:45: Es
00:12:45: gibt ja zum Vollspaltenbereich auch Alternativen, da wird ja auch geforscht dazu in unserem Haus, du arbeitest ja auch mit, also wir sind ja hier auch dran, Alternativen zu erarbeiten, natürlich mit allen Dingen, die man mit bedenken muss, was Richtung Arbeitszeit geht, Richtung Kosten, Richtung
00:13:03: Klimaeffekte
00:13:04: und und und.
00:13:04: Genau, das wissen wir also bei dem IBS-Projekt jetzt auch und da hat es ja das ProSau-Projekt gegeben für die Abwerkelbuchten.
00:13:12: Das wissen wir, aber wir wissen nicht, wie viel das jetzt wirklich investieren wird und wie viele nicht.
00:13:17: Das wissen wir eigentlich nicht.
00:13:18: Das wäre eine eigene Baustelle für die Forscher, das aufzuzeigen.
00:13:22: Schauen wir ein bisschen weiter zur Rindermast.
00:13:25: Also ein zweiter Bereich.
00:13:29: die Preise aktuell nicht schlecht, ebenfalls es wird hier nicht wenig investiert in neue Stallungen, also wir sehen es ist auch hier Stillstand in der Betriebsentwicklung.
00:13:39: Wie kannst du, du hast dir das ja genauer angeschaut, Rindermassbereich, wie würdest du es zusammenfassen?
00:13:44: Ja, beim Rindermassbereich habe ich ein bisschen Sorge, man auf der einen Seite haben wir jetzt wirklich gute Preise, sehr gute Preise, aber wenn man die Landwirte befragt, dann merken wir, dass viele eigentlich aufhören wollen unter der Rindermasse.
00:14:00: Also wir haben dreizehn Betriebswege ausgewertet bei der Landwirtebefragung.
00:14:05: Und der Rindermas messe ist die Gruppe, die, wo der höchste Anteil ist, von denen die aufhören wollen.
00:14:09: Das sind fast ein Viertel, also Viertel genau.
00:14:13: Wenn wir jetzt, wenn du Rindermasst an Rindermasst denkst und jetzt da sprichst, sind es diese typischen Stiermastbetriebe
00:14:20: in einem Kopf.
00:14:21: Also nicht der Ochsenmester im Grünland oder?
00:14:24: Also wir haben die Rindermester nach dem Kriterien jungen, klassische Jungstiermast, stelle Mast mit und so weiter.
00:14:30: Wir sehen auch, dass die Schlachtungen stark zurückgegangen sind, um zwei Prozent pro Jahr in den letzten Jahren bei den Jungstieren.
00:14:37: Und es stimmt, man muss jetzt differenziert anschauen, weil bei den Ochsen haben wir eine Zunahme der Schlachtungen.
00:14:41: Also das fällt mit den Qualitätsprogrammen, das wächst eher.
00:14:44: Und das ist auch eine Chance innerhalb, vor allem im Grünland Gebiet.
00:14:48: weil dort ja die Alternativen gering sind.
00:14:50: Es gibt auch Betriebe, die haben von der Milchkohaltung direkt in die Ochsenmaast umgestellt.
00:14:54: Gibt es gute Programme?
00:14:55: Gibt es relativ gute Deckungsbeiträge in dem Bereich?
00:14:59: Also das ist eine gute Alternative für das Grünland, fernab der Milchverhalten.
00:15:05: Aber jetzt sind wir im Ackerbaugebiet.
00:15:08: Klassische Stürmast auf Maiselagebasis.
00:15:11: Und da sagst du, ist aktuell Stillstand und bei dir auch ein bisschen Sorge.
00:15:17: Ja, bei mir ist Sorge, weil viele eben aufhören wollen, die zufriedenheit geringer ist, also ganz deutlich unter dem Schnitt, was zufriedenheit und Zukunftsoptimismus anbelangt.
00:15:26: Viele Betriebe wollen aufhören.
00:15:28: Wir sehen auch, da habe ich jetzt keine Zahlen, aber von der Beobachtung heraus, dass da wenig investiert wurde in die Stürmast.
00:15:34: Man sieht da kaum neue Ställe, neue Entwicklungen im Vergleich zur Milchverhaltung, wie wir es schon besprochen haben.
00:15:40: Das sind alles so Indikatoren, wo man Sorge haben muss, wie es wirklich absolute Entwicklung geben kann.
00:15:48: Wo gehen
00:15:49: diese Betriebe hin, wenn sie es lassen?
00:15:52: Wir sind ja in der AKB-Region.
00:15:54: Wären das dann reine AKB-Betriebe?
00:15:59: In der Regel ist es so, wenn die mit der Stiermast aufhören, dann beginnen sie nicht mit einer anderen Tierhaltung.
00:16:05: Es gibt ganz wenige, aber das ist erst an die Zeit wieder vorbei, dass die auch in die Schweinehaltung gestiegen sind, die Schweinemast.
00:16:12: funktioniert das auch nicht, das wären dann Ackerbaubetriebe.
00:16:14: Oder sie verpacken die Fläche.
00:16:17: Oder im Nebenerwert mit eben nur dem Ackerland.
00:16:20: Also ein Umstieg in den Bereich Bio ist hier auch relativ wenig ein Thema in dieser Region.
00:16:26: Also in den Ackerbau
00:16:27: Bio dann
00:16:28: einzustängen.
00:16:29: Wobei, da sind eher Regionen so am Westbahngebiet, wo es doch noch viele Niederschläge gibt oder Bio, Landbau.
00:16:36: schwieriger ist, aufgrund mehr Niederschläge und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem konventionellen Landbau schwieriger ist, als zum Beispiel in Trockengebieten im Weinviertel, wo ich von Hause aus ein geringeres Ertragsniveau habe.
00:16:49: In eurem Beitrag, den wir auch zum Podcast dazu stellen, wo ihr über die Rindermast schreibt, steht Mast im Umbruch.
00:16:57: Was verstehst du unter Umbruch?
00:17:00: Im Sinne von Ausdifferenzierung,
00:17:03: auf der
00:17:03: einen Seite Ich glaube nach wie vor, dass die Rindermast in der Jungstiermaß ja weitergeht, mit Herausforderungen natürlich.
00:17:11: Und dass hier die Betriebe, die gute Tageszunahme haben, ein gutes Produktionssystem, kostengünstig produzieren, hier nach wie vor Schausen haben, weil der Rindfleischmarkt momentan gut ist und auch beim OECD, Agricultural Outlook trotzdem Auch das Rindfleisch, das Niveau des Rindfleischpreises, sich gut weiterentwickelt.
00:17:33: Musst du
00:17:33: vielleicht erklären, OECD macht jährlich Ausblicke, wie sie die Märkte entwickeln im Fleischbereich, im Milchbereich und so weiter.
00:17:42: Zehnjährige Vorausschau und du sprichst dem jetzt hier den Fleischbereich an, Rindfleischbereich und der hat durchaus eine weltweit gesehen.
00:17:52: Genau,
00:17:53: das sind Weltmarktpreise.
00:17:54: aufgrund der weltweiten Produktion und der Nachfrage werden der Preise errechnet, ermittelt.
00:18:00: Und dass es nominal durchaus leicht nach oben geht, real stagnieren natürlich, aber das ist bei sämtlichen Produkten der Fall.
00:18:06: Also von dem her und Österreich konnte und ich glaube auch in Zukunft kann sich auch immer wieder vom Weltmarktpreisenwo abheben durch.
00:18:14: besondere Qualitätsstandard.
00:18:16: Also für solche Betriebe, die gut in der Produktionstechnik sind, wird es weiterhin Perspektiven geben.
00:18:24: Einige werden, wir werden Betriebe verlieren, stärker als in anderen Bereichen, deshalb auch im Umbruch.
00:18:30: Und auf der anderen Seite tabliert sich immer mehr ein anderes Feld der Mast im Grünland mit Qualitätsprodukten, Oxenmast mit besonderen Zusatznutzen, die durchaus auf interessierte Käufer schichten.
00:18:44: Wenn ich jetzt in der Ackerbau-Region mich befinde und ich spreche jetzt ein bisschen Investitionen, Installungen an und ich möchte in der Stürmast bleiben, denkst du dann an aufgehendes Vollspaltenbohnsausläufe nach Möglichkeit mitzudenken.
00:19:02: Also ich denke jetzt an den Konsumenten, an die Erwartungen in zehn, zwanzig Jahren an meine Produktionsform.
00:19:09: Was ist da deine Einschätzung?
00:19:10: Ja, also ich glaube, es ist unbedingt notwendig, da proaktiv zu sein, weil wir könnten das gleiche Problem haben wie in der Schweine Haltung, auch in der Rinderhaltung, in der Rindermaß mit Vollspaltensystemen zu arbeiten.
00:19:24: Das war uns auch hier in der Forschung, auch in der Beratung überlegen, wie könnte ein zukunftsfähiges System aussehen für die Jungstiermast, um nicht dann wieder... Agieren zu müssen, wenn der Druck von außen zu groß wird.
00:19:41: Und der Druck könnte kommen, ich weiß es nicht, aber er könnte genauso kommen, wie wir jetzt in der Schweinehaltung haben.
00:19:46: Insofern, glaube ich, ist wahrscheinlich auch eine Erklärung, warum wenig gebaut wird in dem Bereich, neben all den wirtschaftlichen Aspekten, weil wir haben natürlich sehr hohe Kosten, ein Massplatzkosten, der seit fünf bis acht tausend Euro das Gewalt gestiegen.
00:20:01: Und beim Stil haben wir jetzt aber in der Schweinehaltung alle paar Monate verkaufsfähiges Tier da.
00:20:05: Das braucht ja eineinhalb Jahre, das sind andere Umschlagszeiten.
00:20:10: Aber wichtig, vorher schon überlegen, wie könnte so ein zukunftsfähiges System aussehen, das auch der Gesellschaft gut verkauft und vermittelt werden kann.
00:20:18: Das ist glaube ich auch in dem Bereich ganz ein wichtiger Punkt.
00:20:20: Ich glaube,
00:20:21: wir brauchen für die intensive Stirmaßlösungswege.
00:20:26: Also wirklich.
00:20:27: Perspektive,
00:20:28: Lösungswege, alternative.
00:20:29: Innovative Stallsysteme, die wir herzeigen können, die Zukunftsbestand haben, oder?
00:20:37: Andererseits haben wir schon auch Stärken, gerade in der österreichischen Rindermast.
00:20:41: Wir haben das zum Beispiel vergleicht mit dem Süden Europas.
00:20:45: Viel Niederschlag, gute Futterbasis, gute Meiserträge.
00:20:49: Wir haben zwei Nutzungsrassen, Fleckfee, man kann da vieles drauf geben und das werden super Tiere.
00:20:53: Wir haben ein gutes Knowhow, also von dem her wäre es schade, da nicht rechtzeitig zu handeln und auch einen relativ guten Rindfleischmarkt, dass wir da nicht zu viele Betriebe verlieren.
00:21:06: Ja, so leicht.
00:21:08: Kann man das dann nicht durch die Bestehenden wieder kompensieren?
00:21:11: Ich habe es ja auch in die Zukunft viel geschaut, ein bisschen haben wir ja schon darüber geredet.
00:21:17: Du hast Landwirtinnen befragt, welche Strategien bewerten sie als besonders zukunftfähig?
00:21:24: Kann man da was mitnehmen, was ableiten daraus?
00:21:28: Also generell jetzt direkt von der Befragung, da haben wir natürlich ja so Lösungsansätze befragt.
00:21:33: Da ist immer draufgekommen, dass also die Landwirte sehr stark in die Weiterbildung und Ausbildung gehen wollen, dass sie sich zunehmend vernetzen wollen, dass sie Qualitätsprogrammen teilnehmen wollen.
00:21:44: Also Landwirte sind bereit, auch gewisse Bürokratische werden auf sich zu nehmen, wenn sie auch einen höheren Produktpreis erhalten.
00:21:50: Also das muss natürlich damit einhergehen.
00:21:53: Und sonst sind die Strategien sehr unterschiedlich.
00:21:56: Die einen setzen auf Spezialisierung, die anderen auch auf Diversifizierung wieder, dass sie auch teilweise Fleisch auch selber verkaufen.
00:22:03: gibt es unterschiedliche Zugänge.
00:22:05: Und allen ist wichtig, einfach mit geringen, also das ist eher auf die Experte Sicht, mit geringen Kosten zu operieren, gering die Kosten zu halten, was Investitionen betrifft, was die Mechanisierung betrifft, weil einfach... Vom Erlös der Einflussfaktor nicht so groß ist, als bei der Kosterseite, da kann der Landwirt wirklich schrauben.
00:22:23: Ist nicht auch die Technisierung gerade in dem Bereich möglicherweise hilfeleistend in Zukunft, sind ja sogar mal sehr spezialisierte Formen-Tierhaltungssysteme, wo man auch relativ leicht mit Gerätschaften sich behilfen
00:22:40: kann, oder?
00:22:40: Auf alle Fälle, ja.
00:22:41: Ich meine, vor allem die Schweinehaltung ist er durch.
00:22:44: Die Gefühle halten vielleicht noch weiter.
00:22:46: Je kleiner das Tier, desto leichter ist es in der Rindermast.
00:22:51: Bei der Sensortechnik wird auch viel ausprobiert.
00:22:58: Aber wenn ich jetzt wieder zurückgehe auf die Schweinehaltung.
00:23:02: Es geht darum, die Arbeitszeit zu kürzen oder zu verringern.
00:23:06: Die Arbeitszeit in der Schweinehaltung ist gar nicht so das große Thema, weil wir haben mittlerweile Null, vier, Null, fünf Arbeitskraftstunden pro Marschwein in der ganzen Marsperu.
00:23:13: Das ist sehr wenig.
00:23:14: Da ist schon viel passiert.
00:23:17: Die Richtung geht ja eher wieder darauf, dass man vielleicht mehr Tierwohl und mehr Tierwohl braucht, auch mehr Arbeitszeit.
00:23:23: Die Frage ist, die wichtigere Frage ist in der Schweinehaltung und ich denke auch, dass in der Rinderhaltung gilt hier auch ... Durch diese Leistungen, durch die Vorleistung der Landwirtschaft, auch hier wieder mehr Akzeptanz, mehr Wertschätzung zu erhalten und die Produkte einfach mit einem guten Preis auch verkaufen zu können.
00:23:38: Siehst du da am internationalen Markt dann auch Absatzmöglichkeiten?
00:23:43: Ich kann nicht sagen, okay, Österreich ist hundert Prozent, wir sind Eigenversorger.
00:23:48: Die österreichischen Konsumenten kaufen nur mehr hochpreisige Produkte, wird so nicht sein, weil es einfach einen großen Teil der Bevölkerung gibt, die nicht mitgehen.
00:23:57: Und da müssen wir dann im Ausland regisieren, siehst du da den Potenzial?
00:24:01: Na ja, im Ausland, also der Weltmarkt ist eher der Binnenmarkt oder der Österreichische Markt, wo wir unsere Produkte differenzieren können und höhere Preise und höhere Wirtschaft von erzielen können.
00:24:11: Aber in der Schweinehaltung wissen wir, wir haben bestimmte Teile, die wir ins Ausland... vor allem nach Asien exportieren, die wir selber nicht essen und eher die Edelteile selber verwarken.
00:24:21: Also ich glaube, der zusätzliche Mehrwert, der kann noch im Binnenmarkt oder im Österreichischen Markt abgesetzt werden.
00:24:27: Da braucht es gute Kommunikation.
00:24:28: Im Weltmarkt geht es eher um Stückkosten und um den Preis.
00:24:33: Schauen wir weiter in die Zukunft.
00:24:36: Schauen wir auf die Konsumenten.
00:24:38: In Zukunft, welche Veränderungen erwartest du im Bereich Tierwohl?
00:24:44: Klimaschutzanforderungen an die Landwirtschaft, was wird sich aus deiner Sicht hier verändern?
00:24:50: Und wie stelle ich mich darauf ein?
00:24:53: Also das Thema Tierwohl bei allem befragen, bei Europarameter und so weiter ist immer ganz oben.
00:25:00: Auf der Konsumenten Seite.
00:25:01: Auf der Konsumenten Seite.
00:25:03: Den Leuten ist das sehr wichtig.
00:25:04: Jeder verbindet natürlich auch etwas anderes damit.
00:25:06: Das heißt, das ist ein Thema, was wichtig ist, was wir von der Landwirtschaftsseite her bearbeiten müssen.
00:25:12: In der Schweinehaltung basiere ich auch sehr viel, in der Vision haben wir auch angeführt, wir wollen auch das in einem fünf-Stufen-Modell ausloben, die Produkte von eins, normal und anfangszeichen, konventionell bis hin fünf zu bio.
00:25:26: Die Stufen sind genau definiert und dass den Konsumenten und Konsumenten die Wahlfreiheit gegeben wird, ein Tierwollprodukt zu kaufen und zu einem höheren Preis und ein anderes Produkt.
00:25:39: Ich glaube, da ist schon viel passiert im Rennfleischbereich genauso.
00:25:42: Und das wird weiter in die Richtung gehen.
00:25:44: und das große Ziel auch in der Vision angeführt ist natürlich letztendlich eine Herkunftsbezeichnung, auch in der Gastronomie, damit wirklich ein Wettbewerber auf Augenhöhe passieren kann.
00:25:56: Weil sonst geht alles über den Preis und da verliert eine österreichische Landwirtschaft eher.
00:26:03: Wettbewerbsfähigkeit.
00:26:05: heißt auch internationale Wettbewerbsfähigkeit, wir sind ja in einem Weltmarkt, Mercosur, im Schweinebereich sowieso, auch schon, wie siehst du da die Situation, die österreichische Wettbewerbsfähigkeit?
00:26:18: Wir haben ja auch stärken, du hast es gesagt, wir haben... gute Wachstumsbedingungen.
00:26:23: Wir haben sehr gut ausgebildete Bäuerinnen und Bauern.
00:26:26: Wir haben ein Superbildungs- und Beratungssystem in Österreich.
00:26:29: Wir betreiben auch eigene Forschung.
00:26:31: Wir haben ja auch stärken, oder?
00:26:32: Wolle Fälle.
00:26:33: Gerade hast du gut angeführt.
00:26:35: Unsere Schwächen sind in der Regel die höheren Produktionskosten.
00:26:38: Einfach durch die kleinere Betriebsstruktur.
00:26:40: Das schlägt sich in der Schweinehaltung weniger nieder, weil da die Arbeitskosten nicht den großen.
00:26:45: Ausschlag geben so eher die Futterkosten und die sind eher variabler Natur, also bei den kleinen Betrieben nicht unbedingt mehr als bei den größeren.
00:26:51: Aber Baukosten usw.
00:26:52: haben wir auch nachteil.
00:26:53: Insofern haben wir höhere Produktionskosten, der Rinderhalt und noch mehr.
00:26:59: Benchmark-Vergleiche mit anderen Ländern, so Netzwerke.
00:27:04: Und da sehen wir natürlich, dass wir am oberen Ende sind, aber da sind wir in allen Spaten.
00:27:07: Das heißt, wir können nur, wir müssen trotzdem immer auf das Schauen und die Produktionskosten niedrig halten.
00:27:12: Also in allen Bereichen schrauben überall ein Stückchen besser werden.
00:27:18: Auf der anderen Seite aber auch in Richtung Qualität.
00:27:20: Also wir haben diese Strategie, die in beide Richtungen geht.
00:27:24: Kosten.
00:27:26: Was möglich ist in kleineren Einheiten auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite auch, müssen wir teilweise die Kostenachteile über mehr Wert über die Qualität auch wieder hereinholen und kompensieren.
00:27:37: Es wird auch in Zukunft dieser Gleichklang so sein.
00:27:42: Aber durchaus auch, man kann mit Mut in die Schweinehaltung gehen, man kann mit Mut auch Rindermester in Zukunft sein, oder?
00:27:50: Auf alle Fälle.
00:27:51: Also in der Schweinehaltung... Man muss sich ja so vorstellen, wenn da ein Strukturwandel sehr groß ist, sehr hoch liegt, also in der Schweinehaltung in der Rindermaß.
00:28:00: Und ich glaube zum Beispiel, als junger Landwirt überlege, das ist aber genau mein Zweig, dass sich dadurch eher die Chancen erhöhen, weil ja weniger vorhanden ist.
00:28:08: Wir merken das jetzt schon in der Rinderhaltung bei Qualitätsprogrammen, dass teilweise ein knappes Angebot an Kälbern vorhanden ist und dadurch die Preise steigen.
00:28:19: Der erste Punkt ist einmal genau zu überlegen, also will ich für die nächsten zwanzig Jahre Schweine halten oder Rindermessen und dann all die betriebswirtschaftlichen Vorgaben erfüllen, die einfach zu einem Erfolg hinführen.
00:28:35: Aber ich sehe auf alle Fälle Chancen, es ist eine große herausfordernde Gesellschaft.
00:28:40: Wir werden wahrscheinlich nie an den Punkt kommen, wo die Gesellschaft sagt, so, und das ist jetzt die Schweinehaltung, da passt alles.
00:28:45: Das wird es nie sein, weil jeder Mensch anders ist, dass jeder versteht unter Tierwohl etwas anderes.
00:28:53: Insofern, und es braucht ja nicht viele Leute, die das kritisieren und dadurch auch eine
00:28:58: Stimmung erzeugen.
00:29:00: Ja, eine schwierige Stimmung erzeugen.
00:29:02: Insofern wird das immer Thema bleiben.
00:29:04: Das heißt, ich muss mich mit dem auseinandersetzen.
00:29:06: Deshalb sollten wir das erreichen, dass wir da ein bisschen einen Schritt vor der Gesellschaft sind und nicht immer hinterher hinken, weil in der Verteidigung ist es immer schwierig.
00:29:16: Da ist man immer in der Defensivhaltung, soll das aufzeigen, was vieles schon passiert, dass es Tierwohl-Programme gibt.
00:29:24: Wir machen das Projekt mit E-Bass, wir machen das Projekt mit E-Bass Plus, das mit Stroh gearbeitet wird, dass man die Leute auch herholt.
00:29:32: Und gleichzeitig aber auch, genau, das muss ganz einfach gelingen, so ein Buckle-Fleisch mit Tierwohl-Hundert, also TV-Hundert, TV-Sächsig, was kostet das mehr?
00:29:41: Bin ich das bereit?
00:29:43: Tierwohl, Tierschutz ist meiner Meinung nach eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, nicht eine Aufgabe alleine der Landwirtschaft.
00:29:50: Das schafft sie
00:29:51: nicht.
00:29:52: Das heißt, wir werden uns in unserer Arbeit, wir in der Forschung, du in Bildung und Forschung bemühen, das zu transportieren.
00:30:02: Es geht auch darum, über sein Produkt sprechen zu können, beispielsweise.
00:30:07: Da haben wir zum Teil auch Aufholbedarf gehabt in den letzten Jahren.
00:30:11: Wir sind hier schon sehr weitergekommen, von meinem Gefühl her, auch nicht die falschen Bilder zu vermitteln nach außen hin, aber vorne mit dabei zu sein, also bei den fünfzig Prozent besseren dabei zu sein, oder?
00:30:24: Genau, aber du hast das angesprochen, das ist Bezüglich Produkte, also wir haben das auch in der Ausbildung integriert, Produktverederung, dass wir also eine so Grundlage, nicht den Gesamtgrundlage bei den Fleischsomelier machen und den Käsesomelier.
00:30:37: dass auch unsere Studierenden ja Lehrkräfte und Beratungskräfte werden, das sind Publikatoren, dass sie mit dem Produkt, also das quasi nicht das Tier oder das Schwein, wenn sie außer Wurf ist, das ist vorbei, geht mich nicht an, sondern dass man da stärkere, auch in der Landwirtschaft, der stärkere Verbindung zum Produkt erzeugt und damit auch die Basischaft für eine Kommunikation nach außen, weil die Leute interessiert.
00:30:58: Einerseits schon auch das Tier, aber interessiert euch auch sehr das Produkt selber.
00:31:04: zu einer guten Qualität auch dann letztendlich gegessen werden
00:31:07: kann.
00:31:08: Gut, Leopold, wir sind am Ende unseres Podcasts.
00:31:11: Wenn du jetzt jugendlich etwas mitgeben möchtest im Zusammenhang mit Fleischproduktion, dann ist es der Bereich Qualität, habe ich herausgehört.
00:31:21: Es ist der Bereich, sich gut zu informieren, Kosten zu minimieren.
00:31:30: Etwas zu machen, was man Freude hat.
00:31:32: Auf alle Fälle.
00:31:33: Und auch sich vor einer bestimmten Stimme auch nicht leiten zu lassen.
00:31:37: Ich zitiere noch einmal den OECD-Erfolger-Cultural Outlook, der uns klar besagt, dass die Nachfrage nach Fleisch weltweit steigt in den nächsten zehn Jahren.
00:31:46: Gar nicht so wenig steigt.
00:31:48: Und dass die Preise stabil oder leicht nominal sogar leicht steigend sind.
00:31:52: Also nicht so das Gefühl, die Tierhaltung hat keine Zukunft.
00:31:56: Weltweit ist das überhaupt nicht der Fall.
00:31:58: Und ich glaube auch in Österreich ist das nicht der Fall.
00:32:00: Weil es einfach nach wie vor immer eine wichtige Proteinquelle sein wird, dass Tiere die Landschaft pflegen in Österreich.
00:32:09: Ohne die Tiere ist das schwierig, vor allem ohne die Rinder.
00:32:12: Und dass es dadurch ja vom Rahmen her auch die Möglichkeit gibt, auch Tierhaltung weiterhin gut in der Zukunft durchzuführen.
00:32:20: Ich danke dir für das Gespräch, dass du uns mitgenommen hast, Schweinehaltung, Rindermast.
00:32:25: Und bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs Zuhören und dabei sein.
00:32:28: Wir würden uns freuen, wenn Sie wieder einmal hinein hören bei Grasseins Wiesenkompakt im Podcast der Haberlerfahrung bei Gumpenstein.
00:32:33: Auf Wiedersehen und auf Wiederhören!
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