Folge 162: Tierwohl im bestehenden Schweinestall: Ergebnisse aus IBeSt

Shownotes

In dieser Folge von Agrar Science - Wissen Kompakt spreche ich mit Dr. Birgit Heidinger und Thomas Reisecker über das Projekt IBEsT und die Zukunft der Schweinehaltung. Wir tauchen tief ein in innovative Umbaukonzepte, echte Praxiserfahrungen und die Herausforderungen, vor denen Landwirte heute stehen. Gemeinsam diskutieren wir, wie kleine Veränderungen große Wirkung zeigen können – für Tierwohl, Arbeitsalltag und Wirtschaftlichkeit. Dabei teilen wir nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch persönliche Geschichten und Motivation aus der Praxis. Wer wissen will, wie Schweinehaltung zukunftsfit wird und was es braucht, um den Wandel aktiv zu gestalten, ist hier genau richtig.

Projekt IBEST

https://www.ibest.at/

HBLFA Raumberg-Gumpenstein

https://www.raumberg-gumpenstein.at/

Landwirtschaftskammer Österreich

https://www.lko.at/

BOKU – Universität für Bodenkultur Wien

https://boku.ac.at/

Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

https://www.xn--agrarumweltpdagogik-rwb.ac.at/

ARGE Schweinehaltung Österreich

https://www.schweine.at/

Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML)

https://www.bml.gv.at/

Projekt ProSau

https://www.raumberg-gumpenstein.at/projekte/prosau.html

AMA-Gütesiegel

https://www.amainfo.at/ama-guetesiegel

Instagram – IBEST Projekt

https://www.instagram.com/ibest_projekt/

Transkript anzeigen

00:00:09: Die Schweinehaltung steht zwischen wachsendem gesellschaftlichem Druck und wirtschaftlichen Herausforderungen.

00:00:15: Um neue Wege aufzuzeigen, starteten die jungen Veredler Ende 2019 eine Initiative – der Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt Ibest war!

00:00:25: Herzlich willkommen zu Agrar Science - Wissen kompakt dem Podcast der HBLFA Raumberg-Gumpenstein.

00:00:30: Mein Name ist Andreas Steinwidder und heute geht es um die Ergebnisse des Projektes Ibest indem innovative Umbau-Lösungen für bestehende konventionelle Schweinestelle entwickelt und getestet wurden.

00:00:43: Gemeinsam mit Landwirtschaftskammern Beratung, Praxis und der Stahlbaubranche wurden praxistaugliche Umbaukonzepte für die Ferkelaufzucht und Mast erprobt und wissenschaftlich begleitet.

00:00:56: Zu Gast sind bei uns Frau Doktorin Birgit Heidinger von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein Projektleiterin und Wissenschaftliche Koordinatorin sowie Thomas Reisecker, Landwirt, junger Veredler und engagierter Projektbetrieb.

00:01:11: Schön, dass ihr bei mir im Podcast seid!

00:01:13: Herzlich willkommen!

00:01:14: Danke für die Einladung!

00:01:17: Ich möchte vielleicht mit dir beginnen mit der ersten Frage.

00:01:21: Warum hat sich Raumberg-Gumpenstein gemeinsam mit dem Projektteam entschlossen das Projekt Ibest durchzuführen?

00:01:28: Und warum geht es dabei?

00:01:31: Da muss man ein wenig zurückblicken.

00:01:33: in das Jahr 2019. Ende des Jahres 2019 war es so, dass eine junge innovative Gruppe von Landwirten auf uns hier in Raumberg-Gumpenstein zugekommen ist.

00:01:44: Auf unsere WissenschaftlerInnen und darum gebeten hat ein Projekt zu initiieren das

00:01:51: für

00:01:52: Schweinemast und Aufzuchtverbesserungen im Tierwohl sozusagen versucht herbeizuführen und das ein bisschen aufgesetzt darauf, dass es ein Vorgängerprojekt gegeben hat das Projekt ProSau zu den Abferkelbuchten und es ist ganz erfolgreich durchgeführt worden.

00:02:10: Gibt's

00:02:10: auch einen Podcast dazu?

00:02:11: Gibt´s

00:02:11: auch einen podcast, genau!

00:02:14: Das war recht erfolgreich gewesen weil du eigentlich erstmals Wissenschaft auf der einen Seite mit Praxis auf der anderen Seite und Beratung und Stallbarfirmen zusammengearbeitet hast.

00:02:23: und das war wirklich sehr fruchtbar.

00:02:25: und da hat man gesagt fühl mal das doch fort und legen wir das auf Aufzucht und Mast um.

00:02:31: Thomas ich habe vorher in der Einleitung die jungen Veredler erwähnt.

00:02:37: Kannst du uns das ein bisschen vorstellen, warum gibt es euch?

00:02:40: Was treibt euch an und was wollt ihr erreichen?

00:02:44: Also die junge Veredlern gibt's deswegen weil eine kleine Gruppe von Landwirtinnen und Landwirten sich überlegt hat dass sie die Jugend eigentlich besser austauschen sollt.

00:02:57: Es gibt ja in der Landwirtschaft auch mal über Generationen oder mit Generationen Und da ist ab und zu, das ist mir auch persönlich ganz oft aufgefallen.

00:03:07: Ich war im Außendienst da, hab Betriebe betreut.

00:03:09: Waren die Jungen daheim waren und man hat sie mit dir unterhalten?

00:03:12: Ist das eigentlich irgendwie über eine andere Stimmung als wir jetzt mit dem Übergebenden oder sagen mal kurz vor der Pension stehenden Betriebsführern?

00:03:23: Und da haben wir uns überlegt dass es eigentlich gescheit wird, dass wir die einmal zusammenholen in einer Gruppe und hauptsächlich über WhatsApp funktioniert ist, dass um uns da austauschen.

00:03:33: Mittlerweile habe ich ja das, ich war dann Koordinator für Oberösterreich und wir haben sich dann österreichweit zusammen geschlossen.

00:03:39: Und bin dann auch der österreichweite Koordinater gewesen.

00:03:44: Diese Gruppe, die Österreich-Gruppe hat sich dazu entschlossen dass man ins Ministerium gehen kann und gemeinsam mit der Forschung an so einem Projekt arbeiten.

00:03:55: Mittlerweile bin ich nicht mehr dabei, weil die Jungen veredeln.

00:03:57: Ich bin auch schon ein bisschen außergewachsen, wenn ich das so sagen darf.

00:04:02: Aber ich habe einen guten Nachfolger und es läuft weiterhin sehr gut her.

00:04:09: Wo bist du mit den Betrieb daheim?

00:04:11: Und was hast du für einen Betrieb?

00:04:12: ganz kurz?

00:04:13: Genau!

00:04:13: Wir haben einen landwirtschaftlichen Okkerbau- und Schweinemassbetrieb Wir haben achthundertfünfzig Mastplätze, ganz konventionell.

00:04:21: Wir produzieren für das einmal Gütesiegel an der Basis und ich habe fuchtskegter Ocker.

00:04:26: Das ist was eigentlich acht Prozent meiner Futtergrundlage ist.

00:04:30: Und es passt ja echt gut zusammen weil ich das Futter ... das kann nicht das Logo wieder holen und verfütters ist die Schweine und die Gülle kommt dann wieder aufs Feld Und das ist eine super Kreislaufwirtschaft und mit den Mengen an Schweinen kann ich eigentlich mal ganz Getreide und Mais und alles dann über die Schweine veredeln.

00:04:49: Das macht mir recht viel Spaß an!

00:04:51: Wie wurde dieses Projekt dann konkret aufgesetzt?

00:04:56: Im Projekt hat man versucht, sehr viele Fragestellungen zu bearbeiten und von dem Ansatz ausgehend hat man auch sehr viele Stakeholder zum Ende des Boot geholt.

00:05:05: also zum einen... Wir als Raumberg-Gumpenstein sozusagen, aber ebenso die BOKU.

00:05:11: Die Hochschule für Agrar und Umweltpädagogik, ARGS das Messerlinstitut.

00:05:15: also von wissenschaftlicher Paketseite und dann eben von Seiten der Praxis wie der Thomas der jetzt hier sitzt gemeinsam mit vierzehn anderen Praxisbetrieben sieben Aufzucht und acht Mastbetrieben die da teilgenommen haben unter der Koordination vom Dachverband sage ich jetzt Scheinehaltung Österreich.

00:05:34: Das

00:05:34: heißt, ihr wart's auch über die wesentlichen Bundesländer verteilt oder?

00:05:38: Die in der Schweineproduktion in Österreich tätig sind.

00:05:40: Genau!

00:05:41: Also Oberstrecht, Niederösterreich und der Steinmark.

00:05:44: Kärnten war... Auch ein Betrieb aus Kärten war dabei genau.

00:05:47: Ja, genau.

00:05:48: Habe ich genau gelesen.

00:05:49: Ja super, dass man die Kärter nicht vergessen ist.

00:05:53: Die gesamte Branche eigentlich mit dabei gehabt,

00:05:55: oder?

00:05:55: Genau.

00:05:56: Dabei war natürlich auch dann die Beratungssite des Landwirtschaftskammern und ergämt sind nur die Stallbaufirmen, die ja in Zukunft dann auch gefordert sind gemeinsam mit Betrieben das möglicherweise umzusetzen.

00:06:07: Thomas, warum wolltet ihr das Forschungsprojekt haben?

00:06:13: Der Hintergedanke war hauptsächlich der, weil wir den Druck schon ein bisschen gespielt haben.

00:06:16: Also das ist... Wir haben vor allem auch durch die sozialen Medien kriegt man ja ganz viel mit und die Informationsflut ist ja gewaltig!

00:06:25: Und wir haben das schon ein bissel gespürt, dass sie irgendwie etwas verändern wird oder muss?

00:06:32: Und da haben wir gesagt, sind wir doch ein bisschen früher dran.

00:06:36: Wollt man nicht, bis dieser Gesetz uns irgendwo hin treibt sondern versuchen von von uns aus selber, dass wir Ansätze finden um das bestehende System zu verbessern.

00:06:48: Und es soll jetzt nicht irgendwas sein was dann gleich mit extrem hohen Krusten verbunden ist sondern wo man eher mal einen klaren Schritt macht, das was einfach Schatz zu einer Verbesserung führt aber viele Tiere halt sein soll.

00:07:04: Weil es ist man muss auch natürlich am Markt weiter produzieren.

00:07:07: wir haben in der EU und haben natürlich da vor einem gewissen Markt abhängig und können dann nicht so große Schritte machen dass wir uns jetzt irgendwie aussieckigen.

00:07:20: das geht einfach nicht.

00:07:21: Also Millionen investieren und dann sozusagen auf den Produkten sitzen zu können?

00:07:25: Das kann nicht die Lösung jetzt einmal sein.

00:07:28: Und da habe ich gesagt, Schritt für Schritt wir versuchen im Kleinen aber mit großen Effekten nach Möglichkeit weiterzukommen oder?

00:07:35: Ganz genau und das ist irgendwie so der Weg des Züges.

00:07:38: also dass man jetzt einfach sagt, wir probieren mal was aus Wir schauen einmal und wir lernen voneinander und probieren auch mal ob es irgendwie möglich ist.

00:07:47: So heißt wie haben Sie ja immer angeschaut das Neuche im Vergleich zum Algen?

00:07:53: Weil wenn ich jetzt alles gleich umbaue, dann zeige ich den Vergleich nicht so gut.

00:07:57: Aber wenn ich niemanden das habe, kann ich da selber auch als Mensch einig spieren.

00:08:03: Wie geht es mal?

00:08:03: Wenn ich mir das sagen schaue... Arbeit auch in dem System.

00:08:08: Und wie geht es mal im olien-System?

00:08:11: Wie sehr ich gegangen ist, das hören wir jetzt nicht mehr.

00:08:13: Das hören wir dann eh genau!

00:08:14: Meinem ist schon voll.

00:08:15: Birgit, jetzt erklärst du uns ein bisschen vielleicht welche Arbeitspakete ihr vorgesehen habt.

00:08:20: Es war ja ein sehr komplexes Projekt, was euch wirklich viele Sachen angeschaut hat

00:08:25: Genau.

00:08:26: Also logisch, wenn man was für Schweine tut wird man sich die Tiere anschauen.

00:08:30: das heißt es hat einen Arbeitspaket Tier, ein Arbeitspakett-Tierwohl gegeben das von der Christine Leb von der Boko geleitet wurde.

00:08:36: da hat man sie wirklich die Schweine sozusagen anhand vom tierspezifischen Indikatorenverhalten von der Rüsselscheibe so geht bis zur Schwanzspitze angeschaut.

00:08:46: im Stall dann wie wir schon mal gesagt haben Ökonomie ist auch ein Thema dass die Schweinepranche sehr sehr beschäftigt.

00:08:54: Arbeitswirtschaft, was gibt es da für Veränderungen?

00:08:56: Das hat der Leopold Kirner mit seinem Team von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik näher beleuchtet.

00:09:02: Dann haben wir im Haus Raumberg-Gumpenstein Spezialistinnen für Stallklima und auch für die Umweltwirkung, also Emissionen.

00:09:10: Wir haben ja auch einen hauseigenen Stall dafür.

00:09:12: das war sozusagen unser Part seiner Projektleitung Und eine ganz spezielle Sache, die es jetzt zum Beispiel in dem Vorgängerprojekt ProSau noch nicht gegeben hat war das Arbeitspaket Mensch.

00:09:23: Das

00:09:23: war ja für dich sehr wichtig, habe ich gehört oder?

00:09:26: Genau!

00:09:27: Was meinst du damit?

00:09:28: Warum ist das Arbeitsparkett Mensch so wichtig gewesen?

00:09:31: Weil... also für mich persönlich der Mensch der einzige ist, der was was verändern kann.

00:09:38: Also das ist, war nie als Mensch was haben will.

00:09:43: dann mache ich das Und es ist irgendwie so.

00:09:45: der Bezug, ich habe das Gefühl, dass wir in der Lambitschaft zunehmend fremdgesteuert werden.

00:09:53: Ich nenn's jetzt einmal durch Gesetze und Initiativen von NGOs, die was druck machen und dann gibt sie ein Gesetz, dann müssen wir wieder etwas anders machen.

00:10:02: Wir haben selbst nicht mehr so frei, weil die Lambitsschaft war immer so der freie Beruf und die Innovation und kann selber bestimmen, was ich mache.

00:10:12: Ich bin mein eigener Chef!

00:10:14: Und da ist das zunehmend gespielte Idee irgendwie, dass es eher weniger als mehr wird.

00:10:19: Dass ich quasi selber der Chef bin und deswegen war mir das auch ganz wichtig, dass man wieder mal auf mich als Person schaut und mich motiviert oder die Menschen motiviert selbst was zu machen.

00:10:32: Selbst zu überlegen wie könnte denn etwas machen?

00:10:35: Wie geht's mir eigentlich in den Stall gehe?

00:10:38: Also wir haben ja so... Ich habe zuerst gesagt, ob so Reiz überflutet.

00:10:43: Dass wir oft gar nicht mehr dran denken waren jetzt im Stall drinnen, mir mal auf mich selber einlassen wie geht es mir denn?

00:10:50: Wie geht's mit der Haltung, wenn ich meine Schweine da sehe?

00:10:53: Bis hin zur Arbeitsbelastung bis zum Stabbelastungen möglicherweise, bis hin aber auch zum Glücklichwerden oder das Gehirn sein, oder?

00:11:02: Genau und dann war ich selbst erkannt von dem was ich möchte und wo ich mich wohlfühle.

00:11:09: dann kann ich das angehen.

00:11:11: Und ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass wir das da thematisiert haben und die ganzen Probleme ... Das war irgendwie auch ganz nett!

00:11:25: Sitzungen gehabt, also workshops.

00:11:29: Da haben wir in einem Hotel gewohnt immer zwei Tage.

00:11:32: Da waren wir alle beieinander die ganzen Bauern voll super und da haben uns nur über uns selber Gedanken gemacht.

00:11:40: Und da haben wir wirklich sehr intime, muss ich schon fast sagen Probleme dann diskutiert worden.

00:11:44: Es war ein Raum wo man totales Vertrauen ineinander gehabt hat.

00:11:51: Das war total spannend weil die Probleme, was dann gekriegt worden sind, sie selbst immer wieder gefunden hat.

00:11:59: Also das war dann eigentlich so ein Gefühl... Ich bin nicht alleine!

00:12:04: Das hat echt extrem gut und es waren alle voll begeistert von dem auch.

00:12:09: Schön dass du es mit gedacht hast.

00:12:11: Schauen wir ein bisschen ins Baunein.

00:12:13: Es geht ja ums Bauen und Veränderung im bauendlichen Bereich mit möglichst kleinen Schritten, die nicht extrem teuer sind.

00:12:21: Und was habt ihr jetzt da vorkauft?

00:12:23: Was waren die Ideen im Hintergrund?

00:12:26: Der Thomas hat schon gesprochen.

00:12:27: es ging nicht darum dass jetzt die Betriebe alles in den ganzen Steuern sofort umbauen sondern dass man mal etwas probiert und das Ganze vor allem auf Betriebsindividueller Ebene angeht.

00:12:37: Aber fünf Aspekte in einem Maßnahmenpaket geschnürt, sozusagen waren da schon vorgegeben nämlich dass die Tiere grundsätzlich mal mehr Platz bekommen also neun vier Quadratmeter in der Aufzucht und dann null acht Quadratmetern in der Maast, dass die Buchtenflächen insgesamt vergrößert werden auf zehn Quadratmette in der dann dass innerhalb dieser sozusagen vergrößerten Buchten ein Liegebereich eingerichtet wird, der maximal zehn Prozent Perforation noch aufweisen darf.

00:13:10: und natürlich auch, dass man mit bedenkt, dass den Tieren verbessertes zusätzliches Beschäftigungsmaterial zur Verfügung gestellt wird.

00:13:18: Und das letzte Aspekt im Zeiten des Klimawandels so wie ich finde gerade in der Mast von großer Bedeutung ist, dass wir den Tiern auch sozusagen steil Kühlung oder Abteilkühlung sozusagen zukommen lassen in der Masst beziehungsweise in der Aufzucht Temperatur Zonen bildet wo sich die Ferkel zurückziehen können.

00:13:38: Wie hat man das gemacht, größer mehr Platz in dem ein Buchten weniger Tiere pro Bucht oder Buchtsäume anlegt?

00:13:43: Oder wie habt ihr das gelöst.

00:13:45: Genau, das ist ja eine Kombination aus unterschiedlichen Maßnahmen.

00:13:48: Wie du schon richtig sagst man muss die Belegdichte natürlich etwas reduzieren um von Null Komma Sieben zum Beispiel auf die Null-Komach Quadratmeter zu kommen.

00:13:55: in der Maßzeuge jetzt und wir hier in Raumberg-Gumpenstein.

00:13:58: und so ar bei dir Thomas.

00:14:00: Wir haben einfach Buchtentrennwände herausgenommen.

00:14:02: also wenn da z.B.

00:14:03: einem Abteil zunächst drei Buchten auf einer Seite des Ganges waren haben zwei Trennenwände heraus genommen und haben eine große Langbuch dann dazu entwickelt.

00:14:12: Das heißt ihr habt den Stall?

00:14:14: strukturiert, sozusagen ein Fressbereich und Liegebereichen.

00:14:18: Genau!

00:14:19: Das Schwein ist ja von seiner Verhaltensweise so dass es da auch in der Natur diese Bereiche klar trennen würde und damals versucht ausgehen von diesen Aspekten ihnen im Stallbahn entgegenzukommen.

00:14:31: Du hast das bei dir daheim gemacht am Betrieb?

00:14:33: Wie ist er da gegangen?

00:14:34: In der Umsetzung?

00:14:35: Was waren die Herausforderungen?

00:14:36: was hat gut geklappt?

00:14:39: Wo haben wir etwas gelernt?

00:14:42: also Was man als erstes einfach, ist der erste Moment wo wir eigentlich ein bestehender System, das was jetzt funktioniert, auszureißt.

00:14:52: Schwierig oder?

00:14:53: Also das ist gar nicht so einfach, weil es hat sich über Jahre entwickelt, über Jahrzehnte muss man fast sagen das System... Also wir haben eben von der Strohhütterung auf Teilsporten und dann da Vollsporten.

00:15:05: Es war ja immer eine weite Entwicklung, es ist eine Entwicklung, geht ja immer weiter und nicht zurück.

00:15:12: Und das war dann schon irgendwie der Moment wo ich mir gedacht habe, dass die mit einem Stemm haben und jetzt dreizeh' ich so ein Sassen.

00:15:18: Darf ich was zwischenfragen?

00:15:19: Ja!

00:15:20: Deine Eltern sind noch am Betrieb... Es ist so, meine Eltern wohnen nicht mehr am Betrieb.

00:15:26: Sie wohn in einer Eigentumswohnung von einem Kilometer.

00:15:29: Aber sie haben es natürlich mitgekriegt und sie arbeiten auch noch im Betrieb mit.

00:15:33: Ich habe den Betrieb übernommen und wir haben das eigentlich ja dann gemeinsam umgebaut.

00:15:40: also ich hab's gemeinsam mit die Eltern umbaut und das ist voll klar.

00:15:46: Also wollen wir mal den Schritt geschafft hat, dass man mal die erste Wand, das man das einmal auszutun.

00:15:51: Dann geht es eigentlich los, dass wir dann gespannt sind, dass da kommt der Innovationsgeist... Auch bei deinem Vater?

00:15:59: Ja auch beim Vater!

00:16:02: Weil er kennt ja so wie ich jetzt Spinter komplett jetzt gehe.

00:16:04: Nein ganz im Gegenteil.

00:16:05: also wir haben das auch miteinander geplant, wenn wir es umwahren, haben sich das gedenklich gut überlegt und haben dann so ein Kammer, sagen wir mal, verwochen haben wir das Umbaut gehabt.

00:16:16: Ich habe da hauptsächlich gewerkt und es war eigentlich jetzt so der Umbau, dass ist total machbar gewesen und wir haben einfach das Bestehende immer wieder hergenommen und haben einfach überlegt wie man das relativ günstig umbauen kann.

00:16:29: aber wie gesagt der erste Schritt, das ist irgendwie das wo man dann muss nochmal drüber kommen und ich finde das ist nicht so leicht.

00:16:40: Was hilft dann da?

00:16:41: Jetzt, wenn ihr zuhört und das gefällt mir jetzt eigentlich.

00:16:45: Ich möchte jetzt auch nicht springen in das Swimming Pool sozusagen aber am Anfang ist es schwierig bis man wieder wegspringt.

00:16:51: Was hilft denn hier?

00:16:52: Also helfen da eine gute Planung dass ich mal überlege wie es dann haben will und dann einfach zeitlich einfach sagen an dem Tag mache's also das ist sobald jetzt der Durchgang.

00:17:05: Viele Betriebe fahren ja quasi so Kammer rein raus und das muss man sehr ein bisschen überlegen, wenn die Kamera leer ist.

00:17:12: Dann geht es an!

00:17:13: Dass man sich diese Fix einteilt.

00:17:15: Das hüpft schon ein bisschen auf eine gute Planung.

00:17:21: Wir machen auch so einen Erfahrungskatalog, sind wir jetzt noch gerade dabei und das hüpfte vielleicht auch als Ansporn.

00:17:28: dass sie dann schauen, wie haben die anderen Betriebe das schon gemacht?

00:17:31: Was haben für Erfahrungen damit gehabt von Bauer zu Bauer und das nimmt auch ein bisschen die Angst an was da nicht alles passieren kann.

00:17:41: Das kann nichts passieren!

00:17:43: Die Erfahrungskatalog meinst du, ihr sammelt jetzt gerade von diesen vierzehn Betrieben die Erfahrungen und es bringt sie her zu Papier.

00:17:50: Versteht das

00:17:51: richtig?!

00:17:52: Genau, es sind fünfzehn Betriebesanz und von diesen haben wir das Arbeitspaket.

00:17:58: Ökonomie hat bei den Erhebungen das mit erhoben.

00:18:03: Und das fasst jetzt zusammen?

00:18:04: Das fängt man dann auf der Homepage bei eBest und bei uns, dass wir zum Schluss hierher ansprechen.

00:18:08: Okay ist cool!

00:18:10: Da kann sich jeder ein bisschen einlesen.

00:18:13: Und vielleicht noch kurz ergänzend, warum man das da nochmal umbaut hat Das ist dann wirklich ein Klass, dass man das dann beobachtet.

00:18:20: Die Schweine sind sehr gut steuerbar muss man sagen.

00:18:24: also gibt es verschiedenste Möglichkeiten ob jetzt mit der Bodengestaltung, mit der Luftführung, mit Beschäftigungsmaterialen, da kann man auch immer nur wieder was adoptieren in dem was ich dann gemacht habe.

00:18:36: und das ist dann schon immer wieder wenn man etwas macht, ist mal gespannt wie sich das auswirkt Und das kann wirklich unter Mächte motivieren.

00:18:43: Das kann echt erfreit machen, dass man da selbst einfach initiativ wird und da was macht.

00:18:51: Vielleicht wenn du zu einem Erfahrungskatalog ergänzen darf, auch die Erfahrungen, die wir in Rampelkumpenstein gemacht haben fließen ein.

00:18:57: Da gibt es zum Beispiel einen kleinen oder witzigen Episode dazu.

00:19:01: Wir haben gesagt In der Hinterhaltung sind ja schon Möglichkeiten.

00:19:05: Mittlerweile ist Gang und Gehweide, das Kehr einfach zum Wohlbefinden dafür.

00:19:08: Genau dazu.

00:19:10: Und haben gesagt es ermöglicht mir den Schweinen auch weil die scheuern sich in der Natur ja sonst auch an Bäumen untergleichen so.

00:19:17: Was werden die einfachste Möglichkeiten?

00:19:18: Wir nehmen einen Straßenkehrbesen z.B.

00:19:20: und schrauben den an die Wand.

00:19:22: Das ist keine gute Idee

00:19:23: bis wir zusammenfressen machen.

00:19:24: Ja genau!

00:19:26: Die Boasten waren innerhalb kützester Zeit herausgezogen und die findet man dann in der Gülle wieder.

00:19:30: Die haben zu einer schönen Verstopfung geführt.

00:19:32: Das war kein guter Idee gewesen Aber dafür war es auch gut, dass wir uns ein wenig umgesehen haben.

00:19:37: Wir haben Exkursionen gemacht zum Projekt Beginn insbesondere ins benachbarte Auslande also in die Schweiz oder nach Deutschland und haben uns angesehen was gibt's denn dort so?

00:19:47: Und da haben wir eine tolle Scheuermöglichkeit entdeckt nämlich einen Scheuerkeil als im Prinzip dreieckige Herdholzplatte die man mit etwas Geschick selbst zusammen bauen kann.

00:19:57: Du hast das auch umgesetzt zu Hause und das funktioniert prima und das lieben die Scheine!

00:20:02: Also ihr habt es ja auch aus dem Ausland gelernt.

00:20:05: Ja, genau!

00:20:06: Jetzt wollen wir schon ein bisschen... jetzt springen wir ein bisschen zu den Tieren wirklich hier.

00:20:09: Oder vielleicht jetzt hörst du noch?

00:20:11: Du hast einen Überblick über die anderen Betriebe.

00:20:13: Ihr habt sich hier ständig getroffen.

00:20:16: Betriebsindividuelle Lösungen haben wir zuerst angesprochen.

00:20:19: Was kann man sie darunter vorstellen und was ist da wichtig?

00:20:23: Da ist eher Betriebsindividuell, weil jeder Betrieb hat andere Strukturen in sein Stall.

00:20:29: Also die Kammern sind von der Größe an Ordnung an, dass die Gruppengröße ist jetzt schon ein bisschen unterschiedlich.

00:20:36: aber auf das was ich hauptsächlich hinweisen will ist es dann wieder der Mensch, was für mich selbst einen Sinn macht und das haben wir auch bei E-Best habe ich das irgendwie gelernt, dass was mir zum Beispiel vielleicht nicht so tagt, da sagt wie der andere Betrieb das ist tagtämpfeu.

00:20:52: Also das ist, deswegen glaube ich gibt es jetzt keine so fixfertige Lösung wie man dieses machen soll.

00:20:58: Sondern jeder sollte für sich seine Lösung finden.

00:21:01: Es gibt Lösungsansätze, das was wir im PBI-Best ausprobiert haben aber was dann für den einzelnen Betrieb das Beste oder das ist was er am taugt dann da muss ich sie jeder selber finden weil immer kann zum Beispiel wenn ich als Beispiel ein Strohrauffe habe Sagt auch Betrieb, hey mir tagt das Frühwarn da jeden Tag ein bisschen heim oder Stroh eine da kann und die Schweine haben da frei.

00:21:26: Wo ich mehr aufpassen muss wegen der ganzen Gülle-Systematik.

00:21:29: Aber auch Staub?

00:21:30: Und Staub genau.

00:21:31: Arbeitsbelastung, Hintrungen, weil jetzt schon sehr gut gehen, oder?

00:21:34: Genau!

00:21:35: Und ich habe zum Beispiel so einen Seil probiert, also so ein Hamfsseil ist es und da haben wir ein wenig Kiefen können, das hat er in der Früh tagt.

00:21:44: Bambueseil glaube ich, gibt's verschiedene Orten Und auf was ich da jetzt hinmächte, das war nicht.

00:21:51: zum Beispiel wenn so Hänger strahraufen eine.

00:21:53: Weil mir dackt es so und der tut dann in die Raufen Kastrone eine Dann macht er das überhaupt keinen Sinn nicht.

00:22:00: Das heißt Ich darf einfach so individuell schauen Was macht für mich Sinn?

00:22:06: Und was tu ich gern?

00:22:07: Und des dann auch machen weil dann tut man es und dann dackts den Schwärndl und selber hat man auch Freude dabei.

00:22:15: Ich glaube, diese Individualität ist auch dann die große Stärke in Zukunft.

00:22:18: Es gibt nicht mehr das eine System der Schweinemaster, also das vermeintliche Vollspalten-System oder das Flatdeck in der Aufzucht, sondern es wird einfach diese Schweinebranchenlandschaft deutlich punkter werden.

00:22:29: Okay!

00:22:30: Das tut gut.

00:22:31: Vielfalt tut gut an sich schon?

00:22:35: Du hast vorher ein bisschen ... Das Stallklima ist ein bisschen angesprochen und in Gumpenstein habe ich mit dem Stall-Klima beschäftigt, dieser wichtiger Punkt.

00:22:44: Einerseits Klimawandel haben wir zu bewältigen andererseits wenn ich Strohreinib bring könnte Stauberproblem sein zum Beispiel möglicherweise was habt ihr euch da angeschaut?

00:22:54: Und habt ihr einen Klimaceck bei dir dann gemacht?

00:22:57: Was ist da rausgekommen?

00:23:00: Genau.

00:23:01: Unser Stall ist insofern einzigartig in Österreich, dass er ermöglicht, dass wir auch Emissionen messen hier, also ganz konkret Ammoniaklachgasmethan aber auch Geruchserhebungen machen und dafür Emissionsfaktoren kalkulieren.

00:23:16: und Staub haben wir auch gemessen.

00:23:17: Also wirklich so ein umfangreiches Umweltpaket sage ich mal.

00:23:20: Und das Stall, wie man es insoferen entscheidend ist natürlich wenn ich da jetzt Lüftungsfehler habe oder wenn's wo zieht oder wo Untichtheiten bestehen, das wirkt auf die Schweine.

00:23:29: Schweine verhalten sich dann auch entsprechend.

00:23:31: Das heißt, dort liegen sie weniger gerne und so weiter.

00:23:34: Das heisst wieder damals schon gesagt hat die beste Planung ist gut aber wenn das Staltklima dann so ist dass zum Beispiel im geplanten Liegebereich gerade zirkt dann liegen die Tiere nicht gerne dort.

00:23:43: Und darum hat es auch diesen Steilklima-Check gegeben, wo wir sowohl bei uns als auch bei den Betrieben geschaut haben dass da alles passt das alles richtig eingestellt ist, dass nichts unticht ist und dass wir auch beraten haben im Hinblick auf Kühlung in der Mast oder Zonenbildung in einer Ferklaufzucht um es den Tieren in den unterschiedlichen Funktionsbereichen möglichst optimal zu gestalten.

00:24:03: Das heißt man schaut net nur was man so sieht sondern man muss auch das Klima, man muss die Luft wie sie die bewegt, wo sie herkommt mit dem Auge behalten.

00:24:14: Weil die Tiere das natürlich spüren?

00:24:16: Absolut!

00:24:16: Also wir arbeiten da zum Beispiel mit Rauchpatronen und Wärmebildkameras, wo man das sehr gut visualisieren kann, wo da mögliche Lüftungsfehler zum Beispiel vorhanden sind.

00:24:25: Wo

00:24:25: der Partierter auch irgendwas anzupassen?

00:24:30: Das war irgendwie eine ganz spannende Geschichte.

00:24:33: Also angepasst, was mir jetzt als erstes einfällt, war dass wir die Stahltemperatur in der Kammer drinnen einmal auf jeden Fall um ein paar Grad gesenkt haben – wie viel Grad so jetzt denn in der Kamera drinnen haben?

00:24:46: Und das ist irgendwie das War für mich so, was ich auch noch immer mache.

00:24:49: Ich korrigiere ständig die Temperaturen und schaue, Schauen wir mal eine gewisse Solltemperatur, das kustet mir gar nichts.

00:24:57: Aber es hat eine extreme Wirkung weil einfach dann im Stall drinnen das Klima gleich ganz anders ist und das ist das was man ich am meisten mitgenommen habe.

00:25:09: Und das zweite was jetzt keine Veränderung nicht so gemacht worden ist aber war eine Feststellung.

00:25:16: Ich hab bei mir liegen die Schweine meistens in der Mitte der Bucht Also in der Mitte, wenn man quasi in den Steuern geht nicht am Rand sondern in der Mitten.

00:25:24: Und das war für mich irgendwie ein bisschen sonderbar dass warum suchen Sie jetzt genau dem Platz aus?

00:25:30: Und dann haben wir sie das genau angeschaut mit Wärmebildkamera und mit Rachpatronen.

00:25:34: Dann haben wir gesehen, dass in diesem Bereich die Decken nicht mehr zu hundert Prozent so die Luft durchgeht.

00:25:42: Genau!

00:25:42: Also ich habe ein Bohrendecken und die ist jetzt schon fünf oder zwanzig Jahre drinnen.

00:25:47: Sie funktioniert gut.

00:25:48: Das haben wir auch gesehen beim ersten Check.

00:25:51: Das hat mir ja recht gefreut, dass dies nur funktioniert.

00:25:53: Dass er sich da oben reißen muss... Aber das macht jetzt im dem Bereich eigentlich nicht viel, weil es dann einen definierten Liegebereich haben.

00:26:02: Er wird Birgit schon gesagt hat und da ist für die Schweine sogar ein bisschen angenehm.

00:26:08: Und ich habe mir dann auch relativ leicht daran gewusst, wo mache ich jetzt weniger Perforation?

00:26:15: Wo mache ich den Liege-Bereich?

00:26:16: Wenn man das weiß!

00:26:18: Das haben wir eigentlich hier viel mitnehmen können.

00:26:22: Vielleicht ergänzen da so einen anderen Betrieb in der Ferkelaufzucht.

00:26:25: Dort war zum Beispiel eine Ecke, wo ein bisschen zugegiger war und die Bäuerin hat aber gesagt sie möchte es gar nicht ändern weil dort soll eh in Zukunft der Ausscheidungsbereich hin und die Ferkel haben das auch dann tatsächlich ins Ausscheidenbereich angenommen.

00:26:39: Ja cool jetzt haben wir schon beim Verhalten der Tiere.

00:26:43: Das würde mir jetzt interessieren bei dir daheim Was hat sich verändert?

00:26:48: Hast du was erkannt und wie ist dir der mitgegangen?

00:26:52: Hat es dich gefreut?

00:26:55: Ich habe so gemacht, dass ich quasi in einer Kammer, quasi eine neue Kammer in meinem Betrieb und eine Kammer habe für mich best umgebaut.

00:27:03: Und in dieser Kammer nur auf einer Seite.

00:27:06: Das heißt wenn ich einige habe, links das Neue und rechts das All.

00:27:11: Ich habe vor fünf Boxen auf eine zusammengefasst Und da nimmt man das natürlich dann extrem vor, wenn ich da eine gehe und ich schaue links oder rechts.

00:27:22: Da sehe ich quasi einen neuen Alt direkt im gleichen Stall drinnen.

00:27:29: Ich sage mal es ist schon ganz fast so weit gegangen dass wir die auf der alten Seite direkt ein bisschen der Baum haben, muss ich schon fast sagen weil's einfach ... ich schau gesehen habe und das ist für mich der Ola Christe Mehrwert gewesen, dass sie einfach die Möglichkeit haben einer Bucht zu strukturieren und weil es trotzdem einfach die Fläche, die zur verfügbare Fläche einfach trotzdem viel mehr wird.

00:27:55: Es ist jetzt pro Tier nicht so viel mehr geworden.

00:27:58: Das ist minimal.

00:27:59: Aber es ist der Raum wo sie sich bewegen können mehr.

00:28:04: Also ich bin von zehn Quadratmeter dann auf fünf oder vierzig Quadratmetern gegangen, das ist einfach trotzdem ein Unterschied.

00:28:11: Ja ja sie können gehen, sie haben... Genau!

00:28:13: Sie können auch mal ein paar Schritte laufen und das war für mich eigentlich das wo ich persönlich den Gress Mehrwert auch fürs Tier sehe.

00:28:22: Man muss dann lernen damit umzugehen.

00:28:25: Das heißt wenn es jetzt dann auch als Schweine markieren aussortieren, Schweine behandeln, die sind neue Herausforderungen.

00:28:33: Aber wenn man da ein bisschen offen damit umgeht und sagt, das ist jetzt und ich lerne es jetzt.

00:28:39: Dann kann man das erlernen dann geht das auch ganz gut.

00:28:41: aber das ist das ein bissel wo ich sage, das waren so die Herausforderungen also dass man mit einem neuen System einfach der Struktur in den Buch war für mich schon eine prägende Unterschiede.

00:28:56: Alle diese Betriebe sind ein bisschen angeschaut.

00:28:58: Die Universität für Brunnenkultur war in dem Arbeitspaket da relativ stark drinnen, was kann man aus dem Ableiten?

00:29:03: Hat man signifikante Veränderungen gehabt?

00:29:06: Was hat funktioniert?

00:29:07: Wo hat es vielleicht auch nicht funktioniert, Birgit?

00:29:10: Also weil das Verhalten gerade angesprochen worden ist, kann man zum Beispiel sagen dass man beobachtet hat wo liegen die Tiere und wie liegen sie dort?

00:29:18: Und man hat ja schon erkannt deutliche Unterschiede zwischen der Ibesbucht oder den Kontrollbuchten, also bisheriger Mindeststandard dass die Tiere vermehrt in Seitenlage liegen und deutlich weniger sitzen.

00:29:31: Und es gibt uns so in der Wissenschaft sage ich jetzt mal vor der Interpretation her den Hinweis das sie sich einfach wohl erfüllen beim Liegen, dass das Liegen angenehmes sind diesen Bereich zum Beispiel.

00:29:41: Dann andere Themen sind im Hinblick auf Nutzung des Beschäftigungsmaterials, zum Beispiel.

00:29:46: Wir haben neue oder andersartige verbesserte Beschäftigungsmaterialien eingebracht und Thomas hat schon seine Seilwinde erwähnt Und da hat man auch sozusagen Beobachtungen durchgeführt und gesehen, dass die Tiere diese Dinge auch nutzen.

00:30:00: Das heißt es bringt wirklich was und den Effekt hat man dann gesehen indem er festgestellt hat, die Tiere manipulieren weniger am Schwanz.

00:30:09: also wenn ich jetzt in Richtung Schwanz beißen denke und man hat auch weniger Verletzungen im Schwanz und das ist gerade im Hinblick auf den Kopierverzicht glaube ich ein ganz ganz essenzieller Bereich den wir hier sozusagen bearbeitet haben.

00:30:24: positive Ergebnisse.

00:30:25: Aber es ist halt immer so, jede Medaille hat zwei Seiten oder?

00:30:28: Und das gibt auch Herausforderungen!

00:30:30: Ich würde jetzt nicht sagen, dass es schlecht redet aber wir möchten auch über die Herausforderungen reden.

00:30:36: und jetzt schau ich zu Tio mit Thomas.

00:30:38: Du hast einen guten Überblick über euren jungen Veredler, den du mitgemacht haben.

00:30:43: Was sind so die größten Herausforderungen?

00:30:47: Bleiben wir mal beim Tier und dann gehen wir zur Ökonomie.

00:30:53: Die Herausforderung beim Tier, es ist... Du hast gesagt, das manipulieren.

00:30:59: Wenn ich es dann behandeln muss oder die sein Ries auf einer großen Fläche verteilt?

00:31:05: Genau!

00:31:05: Es ist sicher so.

00:31:06: der Arbeitsschutz, glaube ich, eine große Herausforderung weil immer haben wir zwei wieder bei Menschen aber dass mit dem Tier wenn ich einigehende so bucht, dann die Hand natürlich sehr agil Und wenn jetzt da um mir zehn Tiere sind, ist das was anderes als über noch mehr vierzig Tiere sein.

00:31:22: Also man muss sich sicher aufpassen in Zukunft, dass dann nicht irgendwann mal irgendetwas passiert.

00:31:30: Das heißt einfach, dass man irgendwie selbst sich gut erschützt.

00:31:35: Ich bin jetzt ein bisschen am Überlegen ob ich mal irgendwas baue, was ich quasi als Selbstschutz für mich habe weil ich war nicht einmal zu Boden käme, das kommt nicht gut ausgeht.

00:31:49: Also das darf man nicht unterschätzen.

00:31:52: Das ist vielleicht eine Herausforderung.

00:31:55: und das andere ist es ist natürlich wenn sofern ich keine Probleme habe, alles super!

00:32:03: Es ist natürlich wann Probleme auftreten?

00:32:05: Es wird Birgit schon gesagt hat jetzt Manipulation des Schwanzes hat man mehr Möglichkeit auf ihr Beschäftigung und so weiter, aber auszuschließen ist es nicht.

00:32:17: Und könnte Schwanz bei diesen Auftreten... Ist das eine größere Herausforderung wie in einem Vollspaltenboden?

00:32:22: Kann man das so oder...?

00:32:23: Ja, es ist in der Größeren Bucht ein größerer Ausforderungen als mit einer Klärnerin.

00:32:29: Weil in der Klärnaren, da habe ich, wenn ich jetzt die zehn Schweine hab, dann beobachte ich da ein bisschen und dann stöme meine und dann finde dieses Schwein, das was quasi auch verursacht Zumindest schneller als wir in einer großen.

00:32:44: Und das ist, wo ich die Chance sagen muss... Da muss man lernen damit umzugehen.

00:32:51: aber das ist sicher eine Herausforderung größere Gruppen einfach zu händeln, ich sage es mal so.

00:32:57: Aber für mich persönlich ist der Mehrwert fürs Tier steht auf jeden Fall drüber über die Herausforderungen was ich dann habe mit dem Tier.

00:33:08: Es ist direkt gegenüber dem Allensystem sehe ich jetzt nicht für das Tier per See selber einen großen Nachteil, wo man natürlich aufpassen muss.

00:33:16: Das war mal den Liegebereich, haben wir schon gesagt kann man jetzt auch durch das neue Gesetz weniger Perforation und da ist eine riesen Herausforderung für Mensch und Tier waren jetzt das komplett planbefristig zu machen würde?

00:33:30: oder es ist in großer Darung nicht so dass man das dort haben muss.

00:33:34: aber gut überlegen wo man die wenige Perforations macht Und dann trotzdem noch irgendwelche Möglichkeiten schafft, dass es nicht komisch zu machen.

00:33:43: Weil wenn das umdrehen ist, hat das Tier nichts mehr davon aus meiner Sicht und der Mensch auch nicht.

00:33:49: Dann hast du eine massive vielmehr Arbeit, vielmeher Dreck... dem Tier geht es nicht besser.

00:33:56: Vielleicht das Hinweis für alle da draußen, die weniger oft mit Schweinen arbeiten als wir.

00:34:01: Der Thomas hat jetzt angesprochen Arbeitsschutz.

00:34:03: Es ist jetzt nicht so.

00:34:04: bitte nicht falsch verstehen dass die Schweine aufeinander zukommen und gefährlich sind sondern es ist einfach so dass die Tiere sehr neugierig sind.

00:34:10: Und wenn der Mensch jetzt die Bucht betritt dann kommen sie auf einen zu, beknappern einen mitunter.

00:34:14: also nicht beißen oder so, sondern eher aus Neugier den Menschen wahrnehmen.

00:34:20: Das ist kein

00:34:21: Stierbox!

00:34:24: Ehrlich in dem Sinn sind Schweine nicht, aber das ist mir auch natürlich passiert, wenn ich die Tiere jetzt beurteilt habe.

00:34:30: Hinsichtlich dieser tierbezogenen Indikatoren, dass du da gerade mit einem Schwein sehr fokussiert beschäftigt bist und dann kommt von hinten an anders und bringt dich vielleicht aus dem Gleichgewicht?

00:34:38: Und dann könnte man stürzen!

00:34:40: Und um das geht es, wenn man da alleine ist zum Beispiel in so einer Bucht mit vielen vielen Tieren, dass man da aufpasst oder im Idealfall, wenn Zweitens dabei hat.

00:34:49: Könnte man so sagen, dass es vielleicht ein bisschen sensibler zu kippen.

00:34:55: Also ein Vollspalten-Bonis ist das System, wie es läuft oder?

00:34:59: Und jetzt lade ich mir ein bisschen aussie und strukturiere es.

00:35:03: und es läuft gut wenn es gut läuft aber es könnte Kipppunkte geben was dann in die falsche Richtung geht oder wo sie dann das Ausschädteverhalten verändert und und und oder?

00:35:12: Das muss man wissen.

00:35:14: Das muss mal wissen.

00:35:15: und das Ausschildeverhalten habe ich festgestellt Es hat kein Jahr nicht gegeben, wo es sie nicht verändert hat.

00:35:23: Also das ist einfach... ich habe schon das Gefühl dass die Schweine im Sommer Anders agieren als wie im Winter, weil es einfach im Sommer ist.

00:35:31: dann trotzdem die Temperatur hechter und dann taugt es eher nach oder fühlen sie sich wohler.

00:35:36: Waren irgendwo ein bisschen Luft, wenn eine Zugluft passiert?

00:35:40: Weil durch die Kühlmöglichkeit können wir den Stall natürlich auch temperaturmästig schauen auf einer gewissen Ebene oberbringen.

00:35:47: aber ich glaube schon Sie wollen nicht immer im gleichen Platz liegen.

00:35:53: So habe ich das irgendwie empfunden, also über Sjoaxing.

00:35:57: Das heißt es gibt wieder Jahreszeiten für die Schweine sonst haben wir dreieinundvorsichtstag Sommer oder Winter gehabt?

00:36:03: So kann man so ein bisschen so sagen.

00:36:06: Spannend muss man bedanken!

00:36:08: Auf

00:36:08: alle Fälle, das haben wir auch gesehen.

00:36:09: Weil wir haben diesen geschlossenen Liegebereich gehabt den er damals zuerst angesprochen hat.

00:36:14: also wir haben es wirklich probiert eigentlich die größte Umbaumaßnahme die auch häufig gewünscht wird zu tätigen indem man einen dem Betonspalten sozusagen aufbetonieren und schließen und einstreuen Und das war halt nach Jahreszeit und auch im Mastverlauf sehr sehr unterschiedlich wie die Tiere den Liegebereich genutzt haben oder wie sie ihn auch verkottet haben dann.

00:36:32: Das heißt vielleicht da dass man flexible Systeme braucht als betonieren.

00:36:35: vielleicht die letzte Lösung

00:36:37: Ja, das

00:36:39: kann doch sein.

00:36:39: Zumindest möglicherweise.

00:36:41: Arbeit?

00:36:42: Wie schaut es mit Arbeit aus?

00:36:43: Abends Belastung hat ja die pädagogische Hochschule viel gemacht aber ihr wisst die Ergebnisse, ihr kennt die Betriebe, die mitmacht haben.

00:36:51: was kann man da so sagen?

00:36:53: Von der Arbeit her ist aus meiner Sicht bewältigbar.

00:36:57: Es ist jetzt nicht weniger Arbeit, es ist ein bisschen andere Arbeit wie wenn man solche Buchten handelt.

00:37:04: Was ist denn weniger Arbeit?

00:37:06: Weniger kann nicht worden sein oder Das muss ich schon machen.

00:37:08: Naja, es ist zum Beispiel das Waschen.

00:37:12: Ich habe jetzt... Es ist eine kressere Bucht wenn ich die ganzen Zwischenwände nicht hab.

00:37:17: Okay.

00:37:17: Dann tue ich mich beim Waschen ein bisschen leichter.

00:37:19: Bin ein bisschen schneller weil ich... und da gehe ich halt durch.

00:37:24: Und das macht scharf in den Vorteil.

00:37:28: oder wenn ich jetzt, ich tue immer den Stolz erst einweichen, da habe ich bei jeder Box so einweichtüsen Das ist viel angenehmer.

00:37:34: Da gehe ich einmal eine und dann kann ich die ganze Länge die Düsen kontrollieren oder nachschauen, ob das was passt.

00:37:39: Du solltest einweichern?

00:37:40: Das weiß ich jetzt leider nicht.

00:37:42: Das ist so, es ist also auch eine Art Sprenkelanlage bei mir im Stoll verbaut ist.

00:37:50: Wo du Mikroorganismen einbringst?

00:37:52: Nein, das ist nur dazu da den Stoll waschtauglich zu machen.

00:37:57: So damit sie der Schmutz besser lösen.

00:38:00: Genau und die schalzen alle zwanzig Minuten für zwei drei Minuten rein und das lasse dann fünf sechs Stunden so laufen geht das Waschen einfach viel leichter und schneller.

00:38:11: Und das ist so angenehmer jetzt?

00:38:12: Das ist jetzt angenehm, weil wenn eine außer jede Bucht extra gehen muss sondern ich habe einfach da einen Raum und dann beim Waschen geht es auch schneller.

00:38:19: Das muss man sagen!

00:38:20: Was ist mehr Aufwand?

00:38:22: Mehr Aufwand ist die Kontrolle, beobachten der Tiere.

00:38:31: Es ist nicht mehr so übersichtlich Weil ich war nicht da.

00:38:35: zehn Schweine, die hab' ich neuer mal überblickt.

00:38:38: Bei vierzig muss man mehr Zeit nehmen.

00:38:43: Das ist das Tat.

00:38:46: Weil ich einfach dann die Tiere bewegen sehe.

00:38:48: und dass ich jetzt hier ... Sagen wir vorum besonders inspeziere, ob er es überrasst da ein bisschen länger.

00:38:56: Das muss man schon so sagen.

00:38:57: also für eine Weile länger dort Einströmung war mir jetzt Stroh entscheidend dass das für mich ein gutes Beschäftigungsmaterial zum Beispiel ist.

00:39:11: Dann ist natürlich das Das Stroh schon mal horn bringen, also da geht es ja eigentlich dann am Völtschaon an.

00:39:18: Dass sie das trocken quasi pressen, dann brauche ich daheim ein Lagerplatz.

00:39:21: Dann muss ihr irgendwie schauen dass es vom Lagerplatz in den Stoi einbringen.

00:39:27: Also das muss man auch alles mit bedanken.

00:39:29: Also dieses ist dann schon ein wesentlicher Schritt und dann muss natürlich der Stroh was in die in den Gülle Kanal fällt auch wieder auszubringern.

00:39:38: Und das ist oft nicht so einfach.

00:39:41: Das muss man sich gut überlegen.

00:39:43: Es gibt Tierewollstelle, die was mit Stroh arbeiten.

00:39:48: Die haben ganz anders gebaut.

00:39:52: Aber für mich ist das Stroh jetzt nicht die Lösung für mein Steuer in dem konventionellen Bereich.

00:40:00: Ich habe da eher Pellets gefällt mir gut oder Seile und Scheuermöglichkeiten.

00:40:06: eher andere Sachen, wo wir jedenfalls die Beschäftigung haben.

00:40:11: Genau!

00:40:11: Wie ist denn den Pferklaufzugsbetrieben gegangen?

00:40:15: Das was wir jetzt da gesagt haben trifft es dort auch so zu oder muss man da noch andere Aspekte berücksichtigen?

00:40:21: Meiner Ferkelaufzucht ist die Temperatur-Zonenbildung eher so.

00:40:25: das Thema, dass ich sage, ich habe irgendwann einen warmen Liegebereich, den wir dann auch mit verschiedensten Obdeckungen und versucht haben.

00:40:35: Dass man das irgendwie ganz gut sieht.

00:40:36: Das waren schon eine große Herausforderung.

00:40:38: Das ist eher so.

00:40:39: die Temperatur-Zonenbildung glaube ich, im Ferkelbereich sicher aus der Gresne herausfordernd.

00:40:44: Kann ihr was sparen damit oder jetzt Heizkosten denke?

00:40:47: Auf jeden Fall.

00:40:48: Großen steu ein bisschen kühler vor und nur dort, wo sie liegen, etwas wärmer machen.

00:40:53: Ist das stimmt da das was der Laierstein wieder jetzt sagt?

00:40:56: Ja also aus meiner Sicht stimmt es voll.

00:40:58: Was empfiehlt ist, dass ich noch mehr Experten habe als wir.

00:41:01: Also grundsätzlich... Ist ja bisher so im Flettungssystem gewesen, das ist quasi eine Fläche und da wurde der komplette Stallabteil sozusagen beheizt damit es den Ferkel angenehm ist.

00:41:12: Wenn man jetzt hier eine Temperaturzone eigentlich bilden in dieser Bucht wo sozusagen das Bettchen sage ich mal für die Ferkel gemacht wird kann ich das übrige Stallabteil kühler fahren sparen mir Heizkosten bin damit schon mal nachhaltig.

00:41:24: und auf der anderen Seite Weiß man, je gerade Ansteigender Stalltemperatur steigen auch die Emissionen.

00:41:31: Insbesondere Ammonie, sieben bis zehn Prozent in etwa und somit ist es auch für die Ferkel wieder zuträglicher wenn sie weniger Emissione natürlich ausgesetzt sind das geht auf die Lungengesundheit und dergleichen ist dann besser.

00:41:42: Okay jetzt gehen wir schon zur Ökonomie.

00:41:45: ein bisschen würde ich sagen oder?

00:41:47: Die Ferkel selber gewachsen von den Tageszunahmen kann man da was bei dir sagen oder generell etwas sagen Besser, schlechter ist gleich.

00:41:57: Es ist nicht mehr... Was ich so im Koffer wiss nicht für Besser war auch nicht viel schlechter.

00:42:04: Also das ist natürlich die Beschweine bewegen sehr ein bisschen mehr aber unterm Strich ist es nicht dramatisch.

00:42:13: Wenn

00:42:14: man dann einen Blick in die Zeilen wirft wird mal sehen dass diese fünfzehn Betriebe die teilgenommen haben insgesamt durchaus größere Betrieben waren.

00:42:22: wenn wir jetzt im Falle echt zu Österreich darauf blickt und dass innerhalb der Betriebe auch große Streuungen gegeben hat, sage ich jetzt einmal.

00:42:31: Innerhalb der betriebe

00:42:35: zwischen den Betrieben bzw einfach wenn jetzt ein Betrieb sagt er hat eine bessere Leistung gehabt kann es beim nächsten Betrieb gleich gewesen sein.

00:42:44: also das ist wirklich marginal gewesen.

00:42:46: aber insgesamt was man schon als Aussage treffen kann ist dass die Kosten anhand eines Vergleichsteckungs Beitrag ist sozusagen berechnet worden für jeden einzelnen Betrieb steigen werden.

00:42:57: Und diesen Deckungsbeitrag ist dann noch natürlich eingeflossen, was sind die Arbeit?

00:43:02: Was sind die Umbaukosten also die Kapitalkosten, die dafür gebunden sind?

00:43:05: das ist ganz wesentlich.

00:43:08: und da ist eine Gesamtzahl ein Mittelwert sozusagen errechnet worden.

00:43:13: und da war es mal halt schon dass da im Mittelwert pro Maßplatz etwa um die mehr Kosten entstehen und in der Aufzucht

00:43:23: etwas zu sehen.

00:43:23: Pro Mastschwein oder Mastplatz?

00:43:25: Pro

00:43:25: Mastsplatz, pro Jahr muss ich das so reinspülen.

00:43:29: Das heißt wie viele Umtriebe schaffst du in der Mast?

00:43:31: Ich schaffe in der Regel drei um drei.

00:43:34: Das sind mal bei zehn, fünfzehn Euro in dem Bereich was ich pro MastSchwein holen müsste.

00:43:40: Kann man das so sagen?

00:43:41: Und in der aufzucht muss ich natürlich auch ein bisschen höhere Kosten rechnen.

00:43:43: Das heisst wirklich dass ihr Einstell ist auch ein Spurteurer.

00:43:48: Und das ist natürlich mehr ein Platz, also ich sage jetzt nicht den größeren Raum sondern das Meer-Platzbrotier.

00:43:54: Es ist ein Riesenunterschied aber nur drei oder vier in der Aufzucht und nur siebene acht in der Schweinemaust Das ist natürlich ökonomisch gewaltiger Sprung.

00:44:07: Also das Herz ist so viel leicht es wird oft angestört mit einem Zettel und das ist ja nur ein Zettelnmeer.

00:44:13: Aber ökonomisch für einen Betrieb wirkt sich das... gewaltigst aus.

00:44:18: Und wenn man diese Minderbelegung, die man jetzt da dann im Prinzip zu bewältigen hat anschaut, sagt man in der Maast leicht ja damals, dann steuest halt einfach weniger Tiere ein.

00:44:27: Das ist immer die eine Seite aber die andere Seite ist in der Ferkelaufzucht hängt dort deutlich mehr dran.

00:44:32: Im Prinzip wenn ich jetzt eine bestehende Struktur habe und mit diesem Platz arbeiten konnte, jetzt bei den gleichen Stallbedingungen sage ich jetzt weniger Ferke einstellen kann wo du ihn dann überzähligen kannst.

00:44:45: Das heißt, die Betriebe sind dann gefordert in Zukunft möglicherweise zuzubauen

00:44:49: oder

00:44:50: das wäre die andere herangehensweise ihre Sound abzustocken.

00:44:55: Dann habe ich wieder die Fixkosten, die wir dann wieder erwischen.

00:44:58: Okay!

00:45:00: Das heisst an sich sehr positive Ergebnisse außer die Ökonomie die fordernd ist.

00:45:06: und was hast du jetzt für uns?

00:45:08: Für den jungen Veredler also dich als Betrieb?

00:45:13: Das würde mich sowieso jetzt dann auch interessieren, wie tust du weiter daheim?

00:45:17: Also du hast gesagt, du bist in Steuern gegangen links und rechts.

00:45:20: Du hast einen Unterschied gesehen.

00:45:21: Du hattest vielleicht auf der rechten Seite ein bisschen mehr Freit dabei gehabt.

00:45:27: Was tust tu jetzt daheime?

00:45:30: Also vielleicht wenn ich da kurz so die Division was wir damals gehabt haben warum man das Projekt machen, war dass man sich einmal ganz frei anschauen was möglich ist ohne irgendwie einen Druck zu haben.

00:45:43: Und dann hat uns leider, muss ich sagen auch die ganze Diskussion, die Gesetzgebung usw.

00:45:48: eingeklebt und das ist mir immer ganz wichtig dass man das weiß, dass das Projekt bevor das Ganze dann und die Diskussion nicht wegen Projekter entstanden sondern es waren andere Gründe gehabt.

00:46:01: Jetzt haben wir der Status quo ist, dass wir jetzt ein Gesetz haben wo i bis zwanzig vierunddreißig alles quasi auf diesen neuen Standard umbauen muss.

00:46:13: Und das ist natürlich schon ein Riesener,

00:46:16: d.h.,

00:46:16: ich habe nicht mehr die Freiheit mir zu überlegen, baue ich um oder baue nicht um?

00:46:21: Und so meine Idee war damals irgendwie, probieren wir was aus und machen mal was finden, was eigentlich funktioniert aber ökonomisch oder mehr Kost.

00:46:29: dann versuchen vielleicht in Qualitätsprogrammen diesem Mehrwerts dann auch für den Bauern zu generieren.

00:46:38: Und die Möglichkeiten haben wir ja mit einer Gütesiegel, das war super gewesen.

00:46:42: Dann hätten wir uns da gut abkommen und hätten einfach etwas gehabt wo ich dann freiwillig sage hey ich will umwauen, ich will in den Systemen was investieren und kriege natürlich dann die Mehrkosten ersetzt.

00:46:57: Jetzt ist halt der Punkt hier dass ich mir überlegen muss wenn ich einen Schritt gehe dann bin ich nur dabei Das finde ich extrem schuld, dass das eigentlich so weit gekommen ist.

00:47:11: Dass mir die Freiwilligkeit genommen worden ist.

00:47:18: Irgendwie weil ich durch dieses Gesetz muss ich umbauen.

00:47:21: So heißt für mich stürze ich nicht mehr die Frage bau jetzt um oder bau eine Niedung?

00:47:24: Zumindest weißt du jetzt wie es zu umbauten kannst!

00:47:26: Das ist ein Vorteil.

00:47:28: Das ist die nüchterne Betrochtung und ich für mich sehe auf jeden Fall Mehrwert durch das Umbau.

00:47:35: Also ich werde auf jeden Fall alle Kamern umbauen und werde halt schauen, dass ich möglichst wenig an Raum verliere.

00:47:44: Das heißt das ihr auch vielleicht den Gangbereich oder so einfach überlegen.

00:47:49: wie kann ich möglichst nun mehr Raum für das Schweinschaufen?

00:47:53: Da ist ja dann das Meer an Blotts, also quasi was ich den Nui-Komao acht sage.

00:47:59: Das ist ökonomisch wirklich.

00:48:01: Es tut massiv weh, dass er dem ein bisschen entgegenwirken kann.

00:48:04: Also ... Ja, das ist so ein wenig so... Ich werde auf jeden Fall alles umbauen und bin da auch sehr motiviert.

00:48:11: Und ja, das andere wird dann die Zukunft weisen.

00:48:15: Aber wie siehst du das im internationalen Wettbewerb?

00:48:20: Wir sind in der EU, wir bekommen Fleisch von externen.

00:48:24: Wir haben uns selbstversorgungsgrad von aktuell.

00:48:27: wieviel haben wir ein Prozent?

00:48:27: Hundert-hundert-ein-prozent.

00:48:31: Das ist gefährlich!

00:48:33: Weil wenn ich so knapp an der Grenze bin, dann kumpelt gerne mal was ein und kann man auch den Preis zusammenhaben.

00:48:40: Also die Prognosen sagen dass wahrscheinlich fünfzig Prozent der Schweine halt aufhören werden, die nächsten zehn Jahre Von der Anzahl der Betriebe.

00:48:51: Genau, und ein Drittel der Produktion wird weniger werden.

00:48:55: Das ist so die Prognose, was man manchmal mitkriegt, das ist schon fix oder kann kommen, was mag.

00:49:05: Das wird auf jeden Fall durch Generationen usw.. Was fasst denn das für dich?

00:49:11: Ist es nicht eine Chance wenn ich mich mit der Qualität an bin ja... ein bisschen über der Massenware, auch mit diesen neuen Stallungen und Systemen.

00:49:20: Und kaum hoffentlich an Konsumenten erreichen, den man mehr zahlt!

00:49:25: Weil das ist ja die Herausforderung – wir sehen das hier im Bio auch oder?

00:49:27: Genau Du hast voll dreiß Prozent Biokonsumenten oder zwanzig oder fuchtsene je nachdem was daheim bist.

00:49:35: Das ist ja auch wieder so etwas wie ... Der Konsument muss aus dem Ende des Tages zahlen.

00:49:39: Es ist nicht viel pro Schnitzel aber es ist halt ein bissel.

00:49:41: was, oder?

00:49:43: Und da, und genau das würde quasi da wieder hin, dass wir die was bleiben.

00:49:50: Für die ist so Riesenchance.

00:49:51: Wenn man jetzt schon weiß, das werden viele aufhören, dann ist für die ein Chance was bleiben.

00:49:57: und das ist eine Motivation auch für mich, dass ich Ihnen dieses neue System investiere und ich versuche halt das relativ günstig zu machen.

00:50:04: Das ist möglich!

00:50:05: Dass ich mit viel Eigenleistung, einfach schaue wie kann ich meinen eigenen Betrieb da wieder zukunftsfitte aufstellen?

00:50:11: Das ist es möglich... Und der Konsument setzt glaube ich vor ihm im Frischfleischbereich und an der Lebensmittelhandel, da muss ich auch sagen die Sätzen schau auf Österreich.

00:50:23: Also das ist... Und wenn man das österreichische, die österreichischen Waren kauft dann kann man es auch mit beeinflussen.

00:50:32: Das finde ich eigentlich der Christe Mehrwert für den Konsumenten.

00:50:35: Wenn ich die Haltung in Österreich habe und dann kann es auch beeinflussen.

00:50:40: Wenn ich jetzt sage, wie nur mehr in Richtung Tierwohl und dass da mehr gemacht wird, dann kaufe ich die Produkte.

00:50:48: Es gibt alles im Handel zu kaufen.

00:50:52: Wo wir noch eine Baustelle haben ist die Gastronomie und auch die Kenntzeichnung.

00:50:57: Da würde man schon wünschen, dass das auch in Zukunft gekennzeichnet ist.

00:51:03: Wenn wir jetzt da was investieren, wenn wir mehr machen als der europäische Durchschnitt und dann mit dem europäischen Durchschnitt konkurrieren müssen.

00:51:11: Da ist natürlich für mich schon anliegen dass der Konsument auch in die Schnitzleine beißt.

00:51:17: Und das Schweinefleisch ist grundsätzlich das meiste verzehrte Fleisch in Österreich.

00:51:22: also da bin ich schon stolz drauf.

00:51:25: Das ist wirklich eine Motivation.

00:51:27: Wir lieben Schweinefleisch und das wird ja in Zukunft so bleiben, da bin ich felsenfest überzeugt.

00:51:34: Ich muss nicht wissen von wo ist es?

00:51:36: Das war ein Eibeiß!

00:51:39: Und ich glaube, dass wir da kommen.

00:51:40: Das Projekt hat schon ein bisschen Motivation auch wieder geben oder?

00:51:44: Auf jeden Fall!

00:51:45: Also in jeder Hinsicht... für die Branche gut ist, dass wir es gemacht haben.

00:51:50: Für mich selber natürlich voll!

00:51:52: Für die Betriebe, was dabei war und jetzt heißt's halt, dass man das irgendwie auch noch außen bringt.

00:51:58: Und da gefreitst du mir eben, dass ich heute hier seit der Frau und im Podcast... Und wie gefreitzt, dass du so eine schauen lässt und dass ihr euer Wissen weitergebt?

00:52:05: Also ihr multipliziert sie ja jetzt gerade.

00:52:08: Bin ich schon bei der Birgit?

00:52:09: Was heißt denn das jetzt für die Forschung oder für deine Arbeit unsere Arbeit?

00:52:14: Es ist ja nicht zu Ende.

00:52:15: Die Veränderungen findet statt.

00:52:18: die Betriebe ihr und die, die noch kommen brauchen Bekleidung oder?

00:52:22: Ein

00:52:24: Teilaspekt ganz wichtig ist, der Thomas hat gesagt.

00:52:27: Umbauen.

00:52:27: auch er will weiter umbauen und viele Betriebe stehen jetzt vor der Herausforderung ihre Umbauten zu planen.

00:52:33: dass man das nicht einfach ins Blaue macht sondern dass wir da auch Regeln sage ich mal zu beachten hat zum Beispiel wenn man da jetzt an der Lüftung etwas ändert oder Kühlung einbaut usw.

00:52:43: Also all diese Veränderungen sind meldepflichtig.

00:52:45: also der Baubehörde muss man das melden.

00:52:48: und vor dem Hintergrund haben wir hier in Hamburg-Kumpenstein auch Emissionsfaktoren genau kalkuliert, quasi die Kontrollvariante also der bisherige Standard.

00:52:57: Den verglichen mit den beiden umgebauten Varianten, die wir hier hatten und da die gute Nachricht, dass sich die Emissionen was jetzt zum Beispiel den Ammoniak anlangt aber auch den Geruch Das

00:53:10: Kühler ist

00:53:11: durchaus nicht ändern wird, das heißt auf der einen Seite wenn man Richtung Neckrichtlinie blickt dass wir da nicht schlechter werden.

00:53:18: Es ist ganz entscheidend aber auch im Geruchsbereich der im Hinblick auf die Anreiner-Innen relevant ist dass es da auch zu keiner Verschlechtung ankommt.

00:53:28: Und da ist es eben jetzt wichtig, dass man in den Bundesländern in den einzelnen Ansätze findet wie die Behörden das möglichst vereinfacht.

00:53:35: Abarbeiten damit den Betrieben dann nicht nur zusätzlich, sage ich mal Steine in den Weg gelegt werden wenn sie bereit sind diesen Schritt des Umbaus zu gehen.

00:53:44: Das heißt im gesetzlichen Bereich versucht ihr was zu verändern und natürlich in der Bildung wird's... und da werden die jungen Verehrer ja weiter dran bleiben.

00:53:51: denke oder auch wenn du das jetzt schon ein bisschen übergeben hast hinausgewachsener junger Veredler, ihr willst das aber weitertragen oder?

00:54:00: Genau.

00:54:02: Wir werden es auf jeden Fall weitertrogen und werden versuchen zu motivieren.

00:54:06: Ich glaube dass dies ist der springende Punkt.

00:54:10: Dass man einfach mit... Und ich habe eigentlich auch von dem Arbeitspaket Mensch gelernt die Situation so wie sie jetzt ist zu akzeptieren und das Beste drauszumachen.

00:54:22: Ich sehe eine gute Zukunft in der Schweinehaltung und Herausforderungen hat es auch immer gegeben.

00:54:32: Wir müssen schauen, dass wir bestmöglich damit umgehen.

00:54:35: Es ist nicht das Aus-der-Schweinerhaltung aus meiner Sicht herausfordernd.

00:54:44: Aber es ist möglich.

00:54:44: Wenn wir zusammenhalten, dann bringen wir was weiter?

00:54:47: Genau!

00:54:48: Und wenn der Konsument bereit ist, dass er das mitdruckt und die Gastronomie ist gut kennzeichnet, ich glaube dann hat das einen Wert.

00:55:00: Ich finde einfach, weil wann's einmal weg ist... Dann wird es schwierig, dass man's wieder herkriegt.

00:55:06: Und da müssen wir uns auch gut auf das besennen und eigene Werte, eigene Versorgung.

00:55:12: Wir haben rundherum Krieg und das ist alles sehr instabil, sagen wir mal, das ganze Gefüge.

00:55:20: Ich glaube, das ist schauwichtiger, damit man auf die wirklich wichtigen Werte schaut und gemeinsam können wir uns immer weiter entwickeln.

00:55:30: Wir sind bereit!

00:55:32: Aber es geht nicht alleine.

00:55:34: Also das ist eine schöne Schlussworte, würde ich jetzt sagen zum Podcast.

00:55:37: Noch zum Schluss, wo findet man Informationen?

00:55:40: Es gibt ein Ibest-Handpage habe ich gehört.

00:55:43: Da wird alles aufgestellt und es gibt sogar Bildmaterial.

00:55:47: Es gibt die HBLV Handpage.

00:55:49: Du wirst auch hinaufgestellt.

00:55:51: Das gibt Bilder.

00:55:52: Wir werden möglicherweise zu diesem Podcast ein paar Bilder einblenden wenn es uns dann hinein passt und dazu geben.

00:55:59: Es wird Kurse in Zukunft möglicherweise geben, oder?

00:56:01: Fortbildungen die auf das Aufbauen.

00:56:03: Jawohl!

00:56:05: Der Abschlussbericht ist seit vergangener Woche so zusammen öffentlich und wird jetzt der Homepage von Ibest bzw.

00:56:14: auf der Homebench von der Haveläferam Berg-Umpenstein ist ja schon direkt auf der Stadtseite verfügbar.

00:56:19: Ja super!

00:56:20: Und für das junge Publikum sind wir auch auf Instagram Oder für den einen oder anderen Jungen geblieben.

00:56:26: Das freut uns, dass ihr das so breit aufgestellt seid und alle Zielgruppen ausspricht.

00:56:32: Danke vielmals fürs nette und sehr informative Gespräch!

00:56:35: Und ich wünsche euch für eure Arbeit weiterhin alles Gute – es ist ganz was Wichtiges, was ihr macht – und kennst du Freitun mit dem.

00:56:42: Und bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs dabei sein, fürs Zuhören und fürs Zuschauen.

00:56:46: Wir würden uns freuen wenn Sie unseren Podcast teilen.

00:56:49: wir haben sehr viele Interessante Broadcastgespräche schon aufgenommen.

00:56:53: Schauen Sie hinein, hören sie hinein!

00:56:54: Auf Wiedersehen und auf Wiederhören bei Grasse ins Wissenkompakt den Broadcast der HBL-Frauenbekunft bestellen.

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