Folge 163: Satelliten helfen beim Mähen - Unsere neue SatGrass-App

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Dr. Andreas Schaumberger und Andreas Klingler über die Digitalisierung im Grünland – und wie eine brandneue App aus Satellitendaten und künstlicher Intelligenz das Management auf den Betrieben revolutioniert. Wir zeigen, wie Bäuerinnen und Bauern endlich verlässliche Ertrags- und Qualitätsdaten für ihre Wiesen bekommen und was das für das Futtermanagement bedeutet. Gemeinsam tauchen wir in die Entwicklung der App ein, sprechen über die Herausforderungen bei der Datenerhebung und erklären, wie das Tool schon heute im Alltag unterstützt. Ich gebe Einblicke, wie die Anwendung funktioniert, welche Vorteile sie bringt und wie damit sogar Klimaanpassung und Versicherungsmodelle unterstützt werden. Erleben Sie, wie smarte Technologien die Landwirtschaft von morgen gestalten – praxisnah, verständlich und mit Blick auf den echten Nutzen für den Betrieb.

HBLA Raumberg-Gumpenstein

https://www.raumberg-gumpenstein.at/

SatGras-App

https://www.satgras.at/

Sentinel-2 Satellitendaten

https://sentinel.esa.int/web/sentinel/missions/sentinel-2

Agrarmarkt Austria (AMA)

https://www.ama.at/

BOKU Wien (Universität für Bodenkultur Wien)

https://boku.ac.at/

Maschinenring Österreich

https://www.maschinenring.at/

Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Grünland und Viehwirtschaft (ÖAG)

https://www.gruenland-viehwirtschaft.at/

SatGras-App Online-Kurse

https://www.raumberg-gumpenstein.at/aktuelles/veranstaltungen.html

ESA (European Space Agency)

https://www.esa.int/

Transkript anzeigen

00:00:09: Willkommen bei Agrar Science - Wissen kompakt, dem Podcast der HBLFA Raumberg-Gumpenstein.

00:00:13: Mein Name ist Andreas Steinwidder und heute geht es um Digitalisierung im Grünland.

00:00:19: Konkret um ein App das aus Satellitendaten Management Lösungen für die Grünlandbetriebe liefert.

00:00:27: Meine Gäste sind Dr.

00:00:28: Andreas Schaumberger und DI Andreas Klingler von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein.

00:00:34: Sie sind die klugen Köpfe hinter dieser Satgras-app welche ab März 2026 allen landwirtschaftlichen Betrieben in Österreich zur Verfügung stehen wird.

00:00:42: Wir sprechen darüber, wie man mit Daten aus dem All den Bäuerinnen und Bauern helfen kann für besseres Futter- und besseres Grünlandmanagement.

00:00:52: Lieber Andreas oder lieber Andrease herzlich willkommen bei mir im Podcast und danke, dass wir über eure Erfindung sprechen können.

00:01:02: die Satgrass App.

00:01:04: jetzt möchte ich vielleicht an dich Andreas zu Beginn eine Frage stellen Warum braucht es eigentlich Satellitendaten um den Bäuerinnen und Bauern zu helfen?

00:01:13: Wir haben uns vor Jahren die Frage gestellt, wie man das Wachstum auf Grünland wiesen mestechnisch mit Daten begleiten kann.

00:01:24: Und mit den neuen Technologien sprich Satelliteten aus dem All, kann man das für große Regionen machen in diesem Fall für ganz Österreich, wo wir dann vom Beginn, vom Start der Vegetationsperiode bis zum ersten Schnitt die Biomasse zunahme beobachten können und dann die Vollgeschnitte beobachten können.

00:01:53: Die auch den Bauern Informationen geben in Echtzeit wieder der Entwicklung stand ihrer Pflanzenbestände auf dem Wiesenhat-Kotasch hat.

00:02:05: Warum braucht das der Bauern überhaupt und die Bäuerinnen?

00:02:09: Naja, es ist so.

00:02:11: Natürlich wird vieles gut gemacht.

00:02:13: Es passiert halt auf viel Erfahrung auch auf Ausbildung von den BäuerInnen und Bauern aber es ist natürlich schon so dass wir keine harten Daten haben.

00:02:25: Grünlanderträge gibt's nicht.

00:02:27: also in vielen Vorträgen die ich mache das geht vom Vom Facharbeiter bis auf die Uni.

00:02:35: eigentlich frage ich, wenn es um dieses Thema geht zu Beginn immer sehr gerne, wo Sand und Grünland der Träger, Druckmasse dann ein Projekter.

00:02:46: Meistens hört man nicht sehr viel eher so näherungsweise wieviele Siloballen pro Schnitt oder wie viele Leute wir umführen.

00:02:55: aber sodass sich halt Flächen wirklich objektiv miteinander vergleichen kann So wie es dieser Mocker gibt, weil da verkaufe ich ja das Getreide dann.

00:03:04: Da habe ich ganz genaue Mengenerträge und kann diese Erträge auch fürs Management nutzen.

00:03:09: Das haben wir im Grundland einfach nicht.

00:03:12: Da sehen wir schon ein großes Potenzial, wenn man diese Lücke mit einer konkreten Zahl füllen können.

00:03:18: Das Interessante beim Grünland ist ja auch das Menge und Qualität gegensätzlich verlaufen über weite Bereiche der Vegetationsperiode.

00:03:26: D.h.,

00:03:27: man muss wirklich beides zum richtigen Zeitpunkt dann machen damit ihr eine gute Qualität habt und einen passenden Ertrag.

00:03:35: Und dabei hilft euch ein App!

00:03:37: Aber damit so was kommt braucht es einmal vorher wertvolle Daten Weil ihr habt ja KI genutzt bei der Entwicklung eures Apps und ihr wisst, der Trainingdatensatz ist extrem wichtig.

00:03:48: Und wie hat es jetzt für den Trainingsdatensotz gekommen?

00:03:50: Und wer hat euch erkürfen in dem Projekt?

00:03:53: Also der Anwendung vorausgegangen ist ein sehr umfangreiches Forschungsprojekt wo wir zusammen mit Partnern einmal die Fragen, die Verne-Kundungsfokussiert waren aufgearbeitet haben verschiedenen Flächen in Österreich Gründer der Träge erhoben haben, um eben diese KI-Modelle dann entsprechend trainieren zu können.

00:04:13: Das heißt das waren Bäuerinnen und Bauern eingebunden?

00:04:15: Es waren

00:04:16: zwei Hundert Flächen ganz Österreich etwa Zwei Hundert flächen in österreich die laufend über drei Jahre beprobt worden sind also jeden jeder aufwuchs zwei drei mal Daten über Ertrag und Qualität in die Lage versetzt, daraus Modelle zu entwickeln.

00:04:37: Die uns diesen Verlauf von Biomassie und Robotin

00:04:42: zeigen.".

00:04:42: Das heißt ich hab's in der Forschung Modelle entwickelt.

00:04:45: Du hast das wissenschaftlich publiziert im hochrangigen Journalen.

00:04:49: Das heißt die Modelle haben auch eine Qualität.

00:04:52: Wenn ihr mit Bäuerinnen und Bauern über dieses App redet dann her ja oft wie schauen die Bilder überhaupt aus?

00:04:57: Kannst du mir das

00:04:58: erklären?".

00:04:59: Ich kann es nicht erklären, kannst du's uns erklären?

00:05:02: Ja im Endeffekt die Satellitendaten, die wir für die Erdrags- und Rohrproteinmodelle verwendet haben sind Sentinel II Daten.

00:05:09: Das sind sogenannte optische Satellitendaten.

00:05:13: Schau dir im Endefekt ist es vom Prinzip her so wie wenn ich mit dem Handy aus siebenhundert ochzig Kilometer Entfernung auf die Erdenung der fotografieren würde.

00:05:24: Nur, dass wir zu dem Bereich rot-grün-blau mit einem menschlichen Auge erfassen können noch wesentlich mehr Informationen dazu kommen.

00:05:33: Das sind zum Beispiel im nahen Infrarotbereich oder im Anstieg der Reflexion, messend ja die Reflexions der Sonnenstrahlung und in der Kombination von sehr vielen solchen Bereichen also dem Sichtbahnbereich den wir auch sehen nahen im Fahrradbereich können wir dann eben auch Informationen über den Zustand des Pflanzenbestands herleiten.

00:05:58: und wenn man so einen hervorragenden Datensatz am Boden hat, dann gilt es halt die Satellitendaten mit dem Bodendaten zu verschneiden.

00:06:08: Und das haben wir in unseren Modellen gemacht.

00:06:12: Der Satellitt fliegt alle drei bis fünf Tage über Österreich glaube ich oder so in etwa?

00:06:16: Was ist mein Weekendsam?

00:06:18: Grundsätzlich ist es so, dass das Satellit alle fünf Tage ein neues Bild von der gesamten Erde eigentlich aufnimmt.

00:06:28: Und nachdem wir nördlicher sind vom Equator gesehen überschneiden sich die Bahnen vom Satelliet und genau bei uns im Install haben wir dadurch zum Beispiel alle zwei bis drei Tage ein neues Bild.

00:06:40: Das betrifft eigentlich fast ganz Österreich.

00:06:42: so oder kann man sagen alle drei Tage in ganz Österreich?

00:06:45: Nicht in ganz Österreich, ein bisschen westlicher von uns haben wir dann wieder einmal so in Salzburg ungefähr.

00:06:51: Da haben wir keine Überschneidungsbereiche und die Rolle haben wir heute

00:06:54: an.

00:06:54: Ist das Modell unterschiedlich genau in Österreich?

00:06:57: Wir haben in dieser Publikation sehr umfangreichende Tests gemacht im Bezug auf die Biomasse-Schätzgenauigkeit.

00:07:05: da haben wir uns angeschaut hat die Höhenlage einen Einfluss, hat die Region in Österreich einen Einfluß oder hat auch die Wasserversorgung einen Einluß?

00:07:14: und da haben wir überall eigentlich sehr, sehr stabile Ergebnisse bekommen.

00:07:20: Natürlich unterscheint sich die Erträge je nachdem wie es Wasser ist aber das Modell selber ist gut unabhängig davon.

00:07:28: Das wirst du eigentlich sagen, oder?

00:07:29: Ja, genau.

00:07:31: Es ist sogar so dass wenn zum Beispiel es sehr trocken ist das Modell sogar besser funktioniert weil wir nicht nur Satellitendaten drinnen haben sondern auch Wetterdaten und den Niederschlag ist gar nicht so wichtig bei uns im Modell gewesen außer wenn's drucken war und dann haben wir halt so ein Limiti-Rentenfactor mit dem Modell gehabt und das hat dann sogar die Vorhersage verbessert.

00:07:54: Okay Andreas du hast jetzt erst vor Österreich geredet Aber es geht ja um die Einzelbetriebsflächen, oder?

00:08:01: Ich komme als Bauer.

00:08:02: Es sieht nicht nur ein bisschen Österreich aus, sondern es sieht ganz genau... bei mir da haben wir auf der Hauswiesen D-Vierfünfmal gematet und dreimal gematelt wie aktuell der Trog ist.

00:08:10: Oder wenn ich das am Handy anschaue oder am Computer sehe, seht ihr's jetzt nicht

00:08:14: so?

00:08:14: Genau!

00:08:14: Wir haben in der App eine Funktion eingebaut wo ein Landwirt sich über den AMA Account verbinden kann und diese Flächen für sich freischalten kann.

00:08:27: Wir haben das so gelöst, dass der Landwirt als Bewirtschaft einer flächigen exklusiven Zugriff auf diese Flächen hat.

00:08:32: Nur er sozusagen?

00:08:33: Exklusiv heißt nur er kann seine Flächen anschauen?

00:08:36: Genau und auf diesen Flächen kann er dann die Geschichte abfragen.

00:08:40: Die letzten zehn Jahre wird Ertrags- bezogen Antropothein bezogen ausgeschaut.

00:08:49: Da muss ich jetzt zurückfragen!

00:08:50: Das heißt ihr rechnet sogar Die Erträge zurück, wie es in den letzten Jahren war, sofern es ein Schnittwesen war.

00:08:56: Genau

00:08:56: bis zum Jahr zwei Jahrzehnte rechnen wir zurück.

00:08:58: Ab da gibt es Satellitendaten und wir stellen diese Ergebnisse zur Verfügung als Mittelwerte.

00:09:04: daraus kann man ableiten welches Potenzial eine Fläche hat also wie viel ertrag im Durchschnitt über einen längeren Zeitraum dort erwirtschaftet werden kann Und das können wir in Beziehung setzen zu aktuellem Periode.

00:09:18: Die Jahresdaten können dann auch noch ein bisschen aufgegliedert werden in einzelne Schnitte.

00:09:23: Das heißt, man kann in jedem Jahr anschauen wie sich die einzelnen Schnitte ertragsmäßig und qualitätsmäßig verhalten haben.

00:09:31: Und für die einzelen Schnitte ist es dann auch möglich den Verlauf des Wachstums über eine Aufwuchsperiode an sich genauer zu schauen.

00:09:38: Weil ja der Satellit

00:09:40: alle drei bis fünf Tage ein Bild liefert!

00:09:46: Immer in der Nacht wieder berechnet und wieder eine spürt.

00:09:49: Ich bin immer viel mit dabei.

00:09:51: Genau, das ist das Besondere bei dieser Applikation, dass wir tagesaktuelle Daten anbieten können.

00:09:58: D.h.,

00:09:59: der Landwirt wählt seine Fläche aus und sieht an dem Tag wie sich im Ertrag und Robotin gehalt auf seiner Fläche verhalten.

00:10:10: Das heißt als Ergebnis haben wir jetzt einmal den trockenmaßen Bruttortrag auf einem Hektar ausgewiesen und auch die Robrotenkonzentration oder ausgewiesene.

00:10:22: Genau, wichtig ist vielleicht dass man dazusagt das sind eben Brutorträge ohne

00:10:26: Bröcklverluste?

00:10:27: Genau wir haben das halt abgeerntet.

00:10:29: Wir haben einen Quadratmeter abgeschnitten und haben es dann direkt zu uns ins Labor gebracht.

00:10:34: Es gibt mehr oder weniger die schonen Sternen, die es gibt.

00:10:38: Das heißt wir hatten keine Brückelverlust oder sonstige Konserverungsverluster gehabt.

00:10:43: Dementsprechend kann es natürlich sein, dass die Erträge bzw.

00:10:46: die Rohprotein-Gehaltzwerte etwas höher sind als die dann im Nachhinein in der Futterkonzerfe drinnen sind.

00:10:53: Das muss man natürlich berücksichtigen.

00:10:55: Es gibt ja Verluste zwischen zehn und im schlechtesten Fall kann das auch drei Prozent sein.

00:11:00: Da ist das Management natürlich gefordert.

00:11:02: aber diese Basizäuen sind insgesamt sehr wichtig weil ich kaum mehr vergleichen mit den Vorjahren.

00:11:08: Ich kann mich eichen.

00:11:11: Ich kann auch, wenn ich jetzt am Ende des Jahres der Ernte-Saison bin, weiß wie viel Hobby heuer geerntet brutto.

00:11:18: Und kann sagen okay komme ich mit dem Futter durch oder nicht?

00:11:20: Oder kann reagieren Klimawandelanpassung zum Beispiel alt ist?

00:11:24: Da hilft es uns!

00:11:25: Genau und in weiterer Folge kann ja die Flächen miteinander auf meinem Betrieb verbrechen.

00:11:30: Sagen wir mal, ich bin ein typischer Betrieb bei uns im Enstahl Vierschnittbetrieb, dann ist es ja so dass wir wissen das man zum Beispiel auf dem Biobetrieb zu wenig Dünger hat für alle Flächen.

00:11:42: Dann gibt's dieses Konzept der standardangepassten Gründlampbewirtschaftung und wenn ich dann schon sehe okay aber gleiches Management auf all meinen Flächen aber ich habe unterschiedliche Erträge unterschiedliche Rohprotein Gehaltswerte dann ist das eine wichtige Information und die könnt ihr zum Beispiel drauf reagieren, weil Ohrflächen hat vielleicht nicht so gute Standorteigenschaften.

00:12:04: Dann extensiviere ich vielleicht dort, dringend weniger Dünger hin, den Düngern nutze ich auf einer anderen Fläche um das Potenzial noch besser aus dieser Fläche herauszuholen und auf der anderen Seite andere wichtige Ökosystemdienstleistungen wie Biodiversität zum Beispiel zu fördern.

00:12:20: Cool!

00:12:20: Ist wirklich cool!

00:12:23: Wenn ich als Bäuerin in einem Bauern das App haben will Was kostet das, was man dreht?

00:12:28: Also für Landwirte ist es frei verfügbar.

00:12:31: Wie kommen wir dazu?

00:12:32: Wo krieg ich's her?

00:12:34: Wir werden dann einen Link anbieten wo man das aufruft auf dem Handy und dort gibt es eine Installationsroutine und man hat dann auf dem Startbildschirm dieses Satgas-Icon und wenn man das anglickt öffnet sich sofern man angemeldet ist automatisch eine Karte mit den Betriebsflächen.

00:12:54: Das heißt

00:12:55: wenn ihr einen Armerzugang habe, dann werden meine Flächen automatisch eingelesen und ich sehe die.

00:13:03: Und kann diese Flächen einzeln anschauen?

00:13:06: Kann sie theoretisch auch grobieren oder zusammenführen, wenn ich Nutzungen gemeinsam mache?

00:13:11: Also wenn ich zum Beispiel ein Silo befülle und ich weiß welche Flächen da reinkommen, dann kann ich das zusammenziehen zu einer Gruppe.

00:13:22: Abschätzung des Ertrags über mehrere Schläge dann machen.

00:13:27: Wobei schon wichtig ist zu bedrohnen, dass wir mit dieser Applikation nur Mehwiesen-Abdeck, also keine Weiden, weil wir wissen müssen wann beginnt der Aufwuchs und wann endet er?

00:13:40: Das heißt wenn ich theoretisch könnte er weide, wenn sie davor beweidet worden wäre eine Fläche und in den Startbeginn sozusagen, wo das Wachstum einsetzt.

00:13:52: Angenommen der zweite Aufwuchs wird dann geschnitten, dann könnte ich es verfolgen weil da habe ich die Nachmattermint, die Schnittnutzung sauberer Boden geschaffen worden ist und dann hat sie wieder Zeit zum wachsen gehabt.

00:14:04: Das heißt es ist recht wichtig den Schnittzeitpunkt beim zweiten dritten vierten Aufwuchs zu wissen oder beim ersten aufwuchs für einen zweiten zu wissen Ein Modell, das ist doch wichtig oder?

00:14:17: Genau die Modelle sind eben aufwuchsbezogen, kalibriert worden.

00:14:21: Das heißt beim ersten Aufwuchs bis dann Andreas Eingang schon gesagt hat brauche ich den Vegetationszeitpunkt für den gibt es ein eigenes Modell zum Abschätzen.

00:14:28: Das geht mit dem R-Grün in der Wiese und dann beim zweiten Aufwuchs, der startet halt einen Tag nach der Mart des ersten Aufwachses und geht dann bis zum nächsten Aufwucks Schnitterkennung.

00:14:47: Da haben wir sogar mehrere Modelle gebaut, das ist eine ständige Erweiteentwicklung mit den Kollegen von der BOKU gewesen.

00:14:55: Wir sind auch in einem internationalen Vergleich dabei, da sind wir sehr gut dabei.

00:15:00: aber es kann halt doch passieren wenn ich jetzt genau an dem Tag wo ein Satellit flirgt eine Bevölkerung gehabt habe Dann kann es sein, dass ich über eine längere Zeitperiode dann auch einmal keine Satellitendaten habe.

00:15:16: Das kann dann passieren, dass sich den Schnittzeitpunkt nicht ganz genau erwischt oder es kann auch passieren, das der Schnitt-Zeitpunkt auch einmal gar nicht delektiert wird.

00:15:26: D.h.,

00:15:28: ihr habt ja im App

00:15:29: die

00:15:29: Möglichkeit eingeplant, dass man den Schnittermin eingehen kann und das empfehlt sie auch nach Möglichkeit bei jeder Fläche die Schnitttermine einzutragen, weil dann das Modell genauer wird oder?

00:15:42: Genau.

00:15:42: Also es ist eine Periode vorgeschlagen wo unser Modell den Schnittzeitpunkt detektiert hat und dann kann man den ganz sauber noch in einer Liste durchgehen und den tatsächlichen Schnitttermin eingeben.

00:15:57: Die Daten bleiben dann auch nur bei uns und werden auch für wissenschaftliche Zwecke verwendet.

00:16:02: Und als Gegenleistung mehr oder weniger kriegen

00:16:05: wir

00:16:07: am nächsten Tag bessere Ertrags- und Futterqualitätsschätzung für diese Fläche.

00:16:12: Wenn ich jetzt das App installiert habe, wie empfiehlt ihr die Anwendungen?

00:16:17: Wie oft zu hier einzuschauen ist ja sehr spannend an sich!

00:16:22: Also wir haben grundsätzlich zwei Anwendungsfälle, das erste ist einmal der Landwirt kann seine Flächen genauer anschauen.

00:16:30: Im Verlauf des Wachstums?

00:16:32: Genau.

00:16:32: und an der zweite Option hat man indem man eine Region anglickt und quasi den mittleren Ertrag für eine bestimmte Region.

00:16:40: Das beginnt bei der Gemeinde geht dann über Bezirk- und Bundesland hoch bis zum gesamten Bundesgebiet.

00:16:48: also die Flächenbezogene Abfrage, die wird man dann intensiver nutzen wenn es hin zur Ernte geht.

00:16:56: Also wenn es darum geht einen optimalen Erntezeitpunkt zu finden.

00:17:00: Wir haben in der APP auch die Möglichkeit neun Tage in die Zukunft zu blicken.

00:17:04: das wird über Wettervorhersage Daten realisiert.

00:17:08: Das heißt wir sehen die zukünftige Entwicklung von Ertrag und Robotin gehalten Und der Landwirt kann in dieser Grafikkindezukunft abschätzen, wann das Verhältnis zwischen Biomasie und Roboterien gehalten für ihn am besten passt.

00:17:26: Die zweite Anwendung ist eben die regionale Abfrage.

00:17:30: Die kann jeder nutzen – also dass es nicht nur den Landwirten vorbehalten.

00:17:35: Das wird auch vermutlich dann von verschiedenen Nutzern Informationen über die Gründlandwirtschaft im Allgemeinen dann liefern.

00:17:49: Beispiele sind Statistik oder Beratung, also wo es darum geht eben

00:17:56: für ganz Österreich Aussagen zu haben...

00:17:58: Die regionale Auswertungen

00:17:59: für Gründländer

00:18:01: im Zutreff.

00:18:01: Wobei

00:18:02: man schon dazu sagen muss der Einzelbetrieb ist immer anonymisiert, also nicht erkennbar und das wird auf Regionen ausgewiesen, nicht auf deine eigenen Flächen.

00:18:13: Also das unterste Niveau ist die Gemeinde und alle Landwirtschaft, also alle Grönland-Schläge in dieser Gemeinde werden dann gemittelt.

00:18:21: Und da wird der Mittelwert angezeigt.

00:18:23: Das heißt

00:18:23: sie kann ja auch in Beziehung setzen zum Mittel der Gemeinde oder des Bezirks?

00:18:27: Oder von ganz Österreich?

00:18:29: Wir sind ja momentan stark beim Durchprobieren von der App und da stütze ich glaube schon heraus dass die Vergleiche super interessant sein.

00:18:40: Wie viel Ertrag habe ich auf meiner Fläche?

00:18:42: Wie schaut es im Vergleich zum Gemeindemittel oder zum Bundesmittel aus?

00:18:47: Bin ich drüber, bin nicht runter.

00:18:48: Wie schauts mit dem Probo den Gehalt aus?

00:18:51: Und ich glaube auch dass viele die Bauern, die reden sich ja vor Anschnitt da zusammen und diskutieren... Wie schaut es bei dir aus?

00:19:02: Weißt du jetzt oder noch nicht.

00:19:03: Und wenn's dann da noch Daten dazu gibt und man sich miteinander vergleichen kann, glaube ich dass das schon ganz interessante Sache sein wird.

00:19:11: Es ist ja so, wenns zum Beispiel eine Trockenheitsereignisse mir geben sollte in einer Region, dann kann ich erstens siege mal Bulli Gheia im Vergleich zu den Vorjahren.

00:19:21: Ich hab zwanzig dreiß Prozent weniger Futter.

00:19:25: die Daten sind vielleicht auch für Versicherungsmodelle wichtig, dass die auf diese Erefunktionen zurückgreifen und den Versicherungsfall damit abgearbeitet werden kann.

00:19:38: Und natürlich kann ich auch möglicherweise Futter-Austausch besser koordinieren wenn ich weiß das im Müllviertel ein hoher Trag heuer war und als im Waldvierteln schaut es nicht so gut aus.

00:19:47: dann könnte man sich auch Systeme überlegen wie man den Futter austauscht und koordiniert über Regionen hinweg.

00:19:53: also ich glaube das hat schon sehr viel in Sicht ist Das Ding.

00:19:58: Und vor allem sind die Informationen sehr früh verfügbar, also nachdem der erste Aufwuchs der wichtigste ist im ganzen Jahr und ich dazu schon Daten habe kann es ja früh darauf reagieren.

00:20:10: Ja

00:20:10: natürlich in Betriebsmanagement.

00:20:12: Ich kann die Düngung anpassen wie du es angesprochen hast.

00:20:18: Im weitesten sind dann ja auch mein Management in der Fütterung anpassen, wenn ich weiß.

00:20:22: Ich habe es heuer nicht geschafft mit den Rohprotein das zu erzielen was ich mir eigentlich vorgenommen hab für eine hochleistende Milchkur aus dem Grünland.

00:20:30: Mir zu holen, dann brauche ich andere Quellen beispielsweise und alles das war sie sehr zeitig schon.

00:20:36: Genau also es ist eben beides die auf der anderen Seite die Menge habe überhaupt genug um meine Tiere zu füttern und auf der Anderen Seite ist es dann die Qualität

00:20:47: Neben der Versicherungsmodelle ist sicherlich auch für einen Maschinenring beispielsweise interessant, oder?

00:20:52: Ja.

00:20:53: Der Maschinnenring war ein ganz großer Projektpartner bei uns und er hat zum Beispiel einen konkreten Fallkopf bis so, die so interessiert daran waren.

00:21:04: also es hat ein sehr starkes Trockener Jahr gegeben und man sieht mit einem eigenen Betrieb okay das ist einmal trocken.

00:21:11: aber Ja, entweder es wird sich schon erholen über das Jahr oder sonst muss ich halt ein Futter zukaufen.

00:21:18: Und dann ist es halt so gewesen dass dieser Trockenheit war der auf ganz Oberösterreich und darüber hinaus ausgedehnt war.

00:21:26: und wenn's überall trocknet, dann hab' ich halt einfach weniger Futter.

00:21:29: und da ist es auch nicht möglich Futter irgendwo zuzukaufen.

00:21:33: Und aus dem Grund war der Maschinenring von Anfang an sehr interessiert und mit dabei hat bei der Erhebung auch unterstützt, weil sie eben gesehen haben dass wenn ich eine Drogshausfälle habe die ganze Region betreffen können.

00:21:48: aber nur sie haben es nicht bemerkt.

00:21:51: Und jetzt sehe ich halt wenn immer die Österreich-Karten anschauen auf Augenblick okay in Ohrenbundesland oder in einem ganzen Gebiet da hat's heuer was, da hab' ich vielleicht zu weniger Träger Dann kann ich halt wirklich frühzeitig dann und mit frühzeitig prämer Schaffer im Sommer reagieren.

00:22:09: Und vielleicht Futter aus besseren Regionen zu kaufen.

00:22:14: Jetzt wird das App am threizehnten März vom Bundesminister Deutschland gemeinsam mit euch intensiv vorgestellt werden in Raumberg-Umbelstein, dazu möchte man natürlich alle einladen die halt zu hören.

00:22:25: wie geht es mit dem App weiter?

00:22:27: Im heirigen Jahr Andreas und dann in der langfristigen Perspektive

00:22:32: Im März gibt es eine Version, die von allen genutzt werden kann.

00:22:37: Sowohl von Landwirten als auch von Interessierten an der Güllandwirtschaft, die Regionale Abfragen machen und wir werden die App natürlich weiterentwickeln.

00:22:47: Welche

00:22:47: Parameter konkret denkt ihr?

00:22:50: Wollt ihr zukünftig in die App neu einbauen?

00:22:53: Also gestartet haben wir mal grundsätzlich Erdragung und Futterqualität und wir wissen ja, Futter Qualität ist vieles.

00:22:59: Robotin ist noch wichtiger aber wir werden dann schon in zukünftigen Projekten das weiterentwickeln wollen.

00:23:10: Ich bin schon gespannt, was in den Datenoids drinnen ist vielleicht so etwas zur Verdaulichkeit zu Energiekonzentration oder vielleicht auch in den Faserbestandteilen.

00:23:22: also da wird es viele Möglichkeiten noch geben und da bin ich schon gespannt was wir uns in den datenoids wiederfinden.

00:23:31: Gibt es so ein Betriebsmanagement-Tol im internationalen Bereich, jetzt in Deutschland zum Beispiel ist John Michael Qualität?

00:23:39: Für Grünland nicht.

00:23:41: In Unka-Pockets gibt's das eine oder andere Tool aber für GrünLand nicht.

00:23:45: da wollen wir die ersten Themen konsequent und für ein ganzes Bundesgebiet Daten ausgewertet haben.

00:23:52: Jetzt haben wir schon in Zukunft geschaut, der sorgige Jahr wird ihr gut begleiten bei dem Saatgras-Ed.

00:23:58: Ihr habt Kurs vor.

00:23:59: es gibt drei Termine.

00:24:00: ich hab's mal ausgeschrieben.

00:24:02: Ein Kurs findet am siebzehnten März statt von neunzehn bis einundzwanzig Uhr online natürlich auch kostenlos und man kann sich dann über unser Homepage informieren.

00:24:13: Der zweite um achten April ebenfalls von neunsinn bis einer zwanzig uhr.

00:24:17: und am vierten Mai Dort erfährt jeder, der sie interessiert an diesem Tool wie man es bedient und wie es läuft.

00:24:27: Und

00:24:27: ihr habt's auch vorher mit Videos ein bisschen was zu machen, habe ich gehört oder?

00:24:31: Also grundsätzlich haben wir uns ja bemüht dass die App sehr verständlich und einfach aufgebaut ist.

00:24:37: aber mit der Fühle an Funktionen, die die App bietet wird es wahrscheinlich einen Sinn machen das man die erste Nutzung ein bisschen begleitet.

00:24:46: da werden wir halt unterschiedlichste Formen anbieten, ein Erklärvideo das sehr kurz sein wird wo man sich das gröbste anschaut.

00:24:54: Aber dann wollen wir schon bei diesen Online-Terminen unsere Zeit nehmen konkrete Fragestellungen beantworten und die denken dass es sicher auch für uns interessant sein wird weil irgendwas wird sicher auftauchen was auch für mich dann neu ist.

00:25:13: Die österreichische Arbeitsgemeinschaft für Gründer und Vielwirtschaft wird Sonderbeilage zu dem Thema herausbringen, wo man das auch lesen kann mit gut bebildert.

00:25:21: Also es ist ein bunter Strauß sozusagen den ihr anbietet, wo wir den Bäuerinnen und Bauern und vor allem der Jugend Hilfestellungen gibt in der Bedienung dieses Apps und aus diesem App die richtigen Schlüsse zu ziehen.

00:25:34: oder Andreas?

00:25:35: So ist der Plan also wir werden eine Dokumentation der App beilegen die man dann auch direkt in der App abrufen kann.

00:25:42: Es wird ihr Verkurs geben für die wichtigsten Fragen, wir werden eben diese Online-Fahrenstaltungen abhalten wo wir dann einfach zeigen was die App kann und wie sie in Grundsügen zu bedienen ist und damit sollte eigentlich ein guter Start in die Gründlandsaison möglich sein.

00:26:02: Ja

00:26:02: ich bedanke mich bei euch dass ihr das so super begleitet habt, des Projekt und jetzt auch in die Anwendung kommt bis hin zu den Bäuerinnen und Bauern.

00:26:12: Das ist schon etwas Besonderes und was sehr Wichtiges steht da für unser Haus.

00:26:17: Am threizenden März dürfen wir das präsentieren gemeinsam mit dem Herrn Bundesministern im Raum bei Gumpenstein.

00:26:22: dazu laden wir alle Zuhörerinnen und Zuseher sehr herzlich ein.

00:26:28: In weiteren Verlauf finden Sie viele wertvolle Informationen zum Saatgras Bereich zu diesem App auf unserer Homepage.

00:26:36: Dort wird alles zusammengeführt, alle Termine sind dort oben.

00:26:40: die unterlagen werden hinauf kommen.

00:26:41: das erkläre Video werden wir dorthin aufstellen.

00:26:43: also bleiben Sie mit Raumberg-Untenstein verbunden.

00:26:46: dann gelingt im nächsten Jahr dieses Grünland Management sicherlich perfekt.

00:26:50: Auf Wiedersehen und auf Wiederhören bei Agrar Science - Wissen kompakt

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