Folge 168: Landwirtschaft zwischen Digitalisierung und Politik
Shownotes
Wie können Satelliten, Sensoren und Künstliche Intelligenz die Grünland- und Viehwirtschaft unterstützen? Und welche politischen Weichenstellungen braucht es, damit bäuerliche Betriebe trotz Klimawandel, Strukturwandel und steigender Auflagen wirtschaftlich bestehen können?
In dieser Folge von Agrar Science – Wissen kompakt spricht Bundesminister Mag. Norbert Totschnig MSc über digitale Innovationen, internationale Märkte, Freihandelsabkommen, Herkunftskennzeichnung und die Rolle Österreichs in der EU-Agrarpolitik. Ein Gespräch über Technologie, Verantwortung – und darüber, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen kann.
Ein spannender Blick hinter die Kulissen von Agrarpolitik und Innovation – und darauf, was sie für die bäuerlichen Familienbetriebe wirklich bedeuten.
Raumberg-Gumpenstein (HBLFA Raumberg-Gumpenstein)
https://www.raumberg-gumpenstein.at/
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK)
Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP)
https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/key-policies/common-agricultural-policy_de
Forum Alpbach
Österreichische Landwirtschaftskammer (LK Österreich)
Bio-Landwirtschaft in Österreich
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von der AGRAR SCIENCE Wissen kompakt, der HBLFA Raumberg- Gumpenstein.
00:00:14: Mein Name ist Andreas Steinwieder und heute sprechen wir über die Zukunft der Landwirtschaft, über digitale Innovationen, über politische Rahmenbedingungen und über die Frage wie unsere bäuerlichen Betriebe unter steigenden Anforderungen wirtschaftlich
00:00:28: bestehen
00:00:29: können!
00:00:30: Ich freue mich sehr dass ich dazu unseren Bundesminister Magister Norbert Totschnig bei mir im Podcast begrüßen darf.
00:00:37: Lieber Norbert, herzlich willkommen
00:00:39: im Podcast.
00:00:40: Ist gut!
00:00:41: Danke für die Einladung.
00:00:44: Wir waren gerade bei der Tagung Digitale Innovationen für das Gründland und für die Wirtschaft.
00:00:51: Was
00:00:52: nimmst du aus dieser Veranstaltung heute mit?
00:00:55: Ich habe ihn heute gesehen.
00:00:56: in der Landwirtschaft gibt es einen Aspekt, der in Zukunft sehr entscheidend ist ob wir webbeweils sehe bleiben mit uns auf eine gleichweise kleinen Landwirtschaftenstrukturen aussteigen.
00:01:06: Das ist das Thema Digitalisierung, wenn wir es schaffen die Anwendungen auch auf die Bauernhöfe zu bringen wie gesagt ein klein strukturiertes Landwirtschaft Einfach erleichterte Zugänge, wir brauchen Unterstützung für die Bauern und Bauern.
00:01:24: Dann können wir mit dieser Technologie – mit der wir auch wirklich vorbildhaft unterwegs sein – eine absolute Perspektive aufbauen.
00:01:31: Mir ist wichtig bei dem Thema dass der Landwirt, die Bauer einer Bauer her über die Technik bleibt.
00:01:37: Dass die Technikum, die Digitalisierung immer unterstützt aber es nicht so sein kann das sozusagen der Bauer oder der Bauerin der Assistent von der KI wird oder von der Anwendung.
00:01:48: Und noch eines abschließend, was hervorragend funktioniert und das ist dafür steht auch Raumberg-Gumpenstein wenn man eine erfordernde Ausbildung unter einer sehr zukunftsorientierten Forschung eine angewandte Forschung die Lösungen entwickelt die für die Praxis tauglich sind und das heutige Sattgras App ist aus meiner Sicht etwas das wird wieder viele begeistern und die Bäume bauen in der Landwirtschaft massiv unterstützen.
00:02:15: Ich möchte dann so sagen und mich bitten, was sagt dir der Satz in diesem Zusammenhang?
00:02:20: Und der heißt am Boden bleiben.
00:02:22: Ich glaube das ist etwas, was die Bäume und Bauern auszeichnet.
00:02:26: Wir haben tagtäglich mit der Natur zu tun, mit Tieren zu tun.
00:02:31: wir müssen uns anpassen an klimatische Veränderungen, wir müssen das Wetter berücksichtigen!
00:02:37: Wir werden jeden Tag auf dem Boden der Tatsachen geholt und es macht... den Bauern aus, diese Bodenständigkeit, diese Verbundenheit mit der Natur und natürlich auch mit dem Gedanken nachhaltig zu wirtschaften.
00:02:49: Wir können nicht von Tag zu Tag leben.
00:02:51: Wir müssen über das Jahr hinaus schauen, wir müssen über die Generationen denken.
00:02:56: Und es ist ein sehr wichtiger Grundsatz, der uns in der Landwirtschaft in Österreich ausmacht.
00:03:01: Das wird ein Grundsatz bleiben egal welche Technologien uns in Zukunft zur Verfügung stehen.
00:03:07: Die österreichische Landwirtschaft Wie erklärst du das?
00:03:11: Das ist ja sehr schön, oder.
00:03:13: Ja auf das sind wir total stolz wenn man uns da im europäischen Vergleich anschaut die Strukturen.
00:03:19: Österreich also wir haben über dreieinzwanzig Prozent der Betriebsführer sind unter vierzig Jahre alt.
00:03:26: in der Europäischen Union ist der Schnitt bei zwölf Prozent.
00:03:28: Die Kommission hat sich zum Ziel gesetzt jetzt bis zwanzigvierzig diesen Schnitt auf vierundzwanzige Jahre anzuheben.
00:03:37: Man will sich sozusagen an Österreich orientieren.
00:03:39: Wie in der Bio-Landwirtschaftsfost, gell?
00:03:41: Genau ja und das ist natürlich etwas was uns stolz macht.
00:03:43: die Kommission hat auch in Österreich angeschaut was wir genau machen Und es ist schon eines ganz klarer was da herauskommt Wir haben einfach eine unglaublich gute land- und forstwirtschaftliche Ausbildung.
00:03:55: Wir haben Fachschulen in den Regionen, dreiund siebzig Fachschule Die wirklich eine tolle Ausbildung anbieten Eine breite Ausbildung also.
00:04:04: Da gibt es nicht nur eine Chance in der Landwirtschaft einen Job zu finden, sondern weit drüber hinaus.
00:04:09: Wir haben mit unseren höherbildenden Schulen den HWLFAS einzigartige Modelle und auch deswegen, weil's nicht nur ein Maturaubschluss gibt, sondern weil ich sie verbinde mit der Forschung, mit angewordenen Forschungen im Deuss.
00:04:20: Wenn man mal schaut, was andere Länder hier anbieten gibt es natürlich auch attraktive Angebote.
00:04:26: Aber das, was wir in Österreich haben ist schon einzigartig und das ist jetzt ein Aspekt die Bildung.
00:04:31: Die Jungen brauchen mehr.
00:04:32: Die jungen brauchen eine klare Perspektive agrarpolitisch.
00:04:35: Da ist unser Zugang in den letzten Jahren einfach Kontinuität-Stabilität und zwar was die grundsätzlich Ausrichtung betrifft.
00:04:43: Das heißt nachhaltige Produktion Nachhaltig wirtschaften, aber klare Qualitätsproduktion.
00:04:49: Nicht die Masse geht sich aus wie in Österreich haben neue Chancen als Qualitäzführer nicht das Kostenführer Das ist das zweite.
00:04:56: und das dritte ist die Rahmenbedingungen hinsichtlich zum Beispiel steuerlich Steuerrecht, hinsichtig Sozialversicherung.
00:05:03: auch dort braucht es konkrete Lösen.
00:05:05: Wir haben in der einen Sozialversicherungssystem wo die weichenden die älteren auf den Höfen nicht Angst haben müssen, dass sie dann in der Pensionen die Augen und Abrutschen.
00:05:14: Sie können vertrauen auf ein Pensionsversicherungssystem das so finanziert ist, dass man auf dem allgemeinen Niveau sich befindet.
00:05:23: also wie im Länder wenn eine Bauer in die Pension geht die Bauern und wir sagen dann fallen sie zurück Dann haben sie einen Einkommen.
00:05:29: Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
00:05:31: Bei uns gibt es diese Sicherheit.
00:05:32: Also wir haben ja einen Mix an dem wir anbieten können und auf dem werden wir weiter aufbauen.
00:05:39: Du hast die Sicherheit angesprochen und der mehrjährige Finanzrahmen der EU bereitet uns und dir große Sorgen.
00:05:48: Warum hast du grosse Sorgen?
00:05:50: Der mehrere Finanzraumen der Europäischen Union definiert sozusagen das Budget, das EU-Budget für die kommenden sieben Jahre.
00:05:59: Und es ist für uns immer eine Zäsur weil die Frage ist wie wird das Budget weiterentwickelt?
00:06:03: und aktuell ist es so dass er vorgrund der vielfältigen Herausforderungen mit denen die EU konfrontiert ist, sicherheitspolitisch.
00:06:12: Die ganze Frage der Webbewerbsfähigkeit, neue Themen, die wichtig sind.
00:06:17: und dann gibt es halt Kräfte, die sagen das Budget insgesamt ist ja eigentlich nicht sehr groß in Relation.
00:06:24: also wir reden hier von einem Budget des einst, zwei sechs Prozent der Wirtschaftsleistung der Union ausmacht an.
00:06:31: In Absolutzahl natürlich zwei Billionen über sieben Jahre wieder eine riesige Zahl, aber in Relation klein.
00:06:37: Und das sind zwar immer zwei ganz dominante Positionen drin gewesen in dem EU-Budget weil es die einzigen vergemeinschafteten Politikbereiche waren und sind.
00:06:48: Das ist die Koalitionspolitik und die Agrarpolitik.
00:06:51: Und nun versucht man wieder diese traditionellen Themen in einem Topf hineinzufüllen, eigentlich den Topf zu verkleinern und mittelfrei zu machen für andere Politikbereiche.
00:07:03: Für uns konkret wird es im Moment bedeuten dass wir im Agrarbereich minus fünfundzwanzig Prozent der Mittel akzeptieren müssen.
00:07:11: das ist für uns kein Zugang.
00:07:13: Wir sind doch klar dagegen sehr konsequent sofort, nachdem der Vorstück auf den Tisch gekommen ist.
00:07:19: Letzten Sommer haben wir aufgestellt, dass wir um die Sitzung des Sechzehn Mitgliedsländer sofort hinter uns vereinen können.
00:07:26: Wir haben diese österreichische Initiative gestartet und unser Ziel ist in Zukunft auch Stabilität und Planbarkeit.
00:07:33: wieder für unsere Bauern und Bauern erzielen.
00:07:35: Das heißt, wir wollen unseren ökologischen Weg in der Landwirtschaft fortsetzen.
00:07:39: D.h.,
00:07:40: das AKA Umweltprogramm war ein Erfolgsprojekt.
00:07:43: die biologische Landwirtschaft hat für uns einen hohen Stellenwert.
00:07:45: Die Unterstützung der Bergbauern ist etwas ganz Zentrales Und wir brauchen auch wieder Mittel für Investitionen um die Modernisierung der Land Wirtschaft zu unterstützen.
00:07:54: Also nur jetzt im Finlandenstaatsbereich.
00:07:56: da können wir keine Abstriche hinnehmen.
00:07:59: Wir müssen sicherstellen bin ich auch froh, dass der Bundeskanzler hier den Punkt absolut anspricht.
00:08:06: Wir werden kämpfen und dass wir das ausgleichen, dass wir Kontinuität und Planbarkeit sicherstellen können.
00:08:11: Wie geht es
00:08:11: dir mit Länderbündnissen auf europäischer Ebene?
00:08:15: Gerade in diesen Tuas zu angesprochenen Staten haben gleich einmal mitgezogen mit eurem Vorschlag.
00:08:20: wie ist da aktuell der Stand und müssen wir Angst haben?
00:08:25: Auf europäische Ebene ist es so... Mitlisland, Land unter sieben und zwanzig anderen, die natürlich da auch viel größer sind.
00:08:33: Unser Gewicht in zwei Prozent ist unser Anteil beim Stimmgewicht für Österreich.
00:08:40: Das heißt ich muss mich natürlich verbünden mit anderen Allianzen schmieden und die Schwelle, die man erreichen muss, ist die sogenannte Zwarr-Hitlenmehrheit.
00:08:50: also das bedeutet sixty Prozent der Bevölkerung, fifty Prozent der Mitgliedsratten.
00:08:55: Die muss man hinter sich schauen und dann hat man eine relevante Stimme.
00:08:59: Weil ja Gesetze macht die Kommission aber im Rade, am Agrarministerat kann man natürlich Initiativen setzen und mit diesen Initiatifen haben wir es geschafft dass die Großen schon einmal versammelt haben.
00:09:10: das heißt die Kommision muss so etwas ernst nehmen wird so etwas Ernst nehmen.
00:09:16: um jetzt wieder zurückkommen auf die Erzug kommen auf die Frage.
00:09:19: Ohne Allianzen keine Chance, man muss Verbindungen schaffen, Vertrauen schaffen.
00:09:25: Die anderen müssen auch vertrauen dass man das was man vorschlägt auch gut ist im Sinne der Sache also im Sinne dieser Landwirtschaft.
00:09:33: Das muss man verstehen und wenn man das einmal kann und geschafft hat.
00:09:36: Dann sage ich, macht das auch Spaß?
00:09:38: Es ist nicht nur kompliziert, es macht auch Spaß!
00:09:40: Und deswegen haben wir in den letzten Jahren als Österreich sehr viel erreicht, so eine Stichwort.
00:09:44: WOLF hätte sich nie mehr gedacht, dass wir da solche Allianzen schmieden können.
00:09:48: Am Ende ist es glücklich.
00:09:50: Jetzt kommt noch zu einem Thema des uns Sorge bereitet.
00:09:54: der Kursur Freihandelsabkommen mit Indien jetzt nicht ganz so traumatisch wahrscheinlich.
00:10:00: wie stufst du das ein?
00:10:03: Es gibt Chancen.
00:10:05: Handelsabkommen sind extrem wichtig für die Europäische Union, gerade in Zeiten wie diesen wenn sie Amerika ein bisschen verabschiedet von uns.
00:10:12: Andererseits darf die Landwirtschaft nicht unter die Räder kommen.
00:10:14: und wie gehen wir das an?
00:10:16: Also völlig richtig Europa ist ein Wirtschaftsraum der auf den Export angewiesen ist.
00:10:22: nur damit schaffen wir es unseren Wohlstand in Europa zu halten.
00:10:25: Österreich ist ein exportorientiertes land das heißt Freihandelhandelsabkommens sind eine wichtige wirtschaftliche Grundlage für unseren Land, unsere Wirtschaft am Ende auch für unser Sozialsystem.
00:10:37: Für den sozialen Ausgleich in Österreich.
00:10:41: Nun ist es so dass wir in der Union bereits eine Situation haben wo über vierzig Handelsabkommen in den letzten Jahren abgeschlossen wurden.
00:10:50: Es hat eines gegeben das sehr heiß diskutiert worden ist und das war Mercosur.
00:10:54: Mercosure war ein Abkommen das man jetzt praktisch sechsundzwanzig Jahre lang verhandelt hat und man muss gleich dazusagen wenn ich mir anschaue.
00:11:02: Ich habe meine ersten Papierekommentare zu diesem Abkommen geschrieben, das war Anfang der Nullerjahre.
00:11:08: Also was sich da verändert hat seit von den Vorschlägen bis jetzt also kann man natürlich auch schon nicht vergleichen.
00:11:16: die Quoten wurden deutlich reduziert.
00:11:17: es wurden über Ergangszeiten eingeführt für sensible Produkte wie Rindfleisch beispielsweise oder Zucker.
00:11:25: und der letzte Der letzte Vorschlag, der am Tisch liegt sieht massive Unterstützung für die Landwirtschaft vorhinsichtlich.
00:11:33: Marktbeobachtung, Sicherheitsnetze, zusätzliche Mittel, die zur Verfügung gestellt werden im Fall dass es Marktverwerfungen gibt.
00:11:41: also man kann sagen Österreich war bis zum Schluss dagegen.
00:11:45: aber dieser Widerstand waren notwendig denn das was heraus verhandelt werden konnte das hilft uns jetzt Auswirkungen massiv abzudämpfen.
00:11:53: Wir werden gleichzeitig weiter daran arbeiten, Auswirkungen die eventuell entstehen können noch weiter abzudämpfen.
00:11:59: Also das sehe ich derzeit als meinen Auftrag um jetzt bei Merkel so das zu sagen weil er sozusagen es in Kraft treten wird.
00:12:05: Indien ist völlig anders gelagert.
00:12:07: Da sind die sensiblen agrarischen Plugte ausgenommen also Rindfleisch Zucker wird nicht angegriffen da ist das okay.
00:12:15: Auf der anderen Seite haben wir noch neue Chancen für Weinwirtschaft zum Beispiel, im Export.
00:12:20: Und die anderen Handelsabkommen, die da auf uns zukommen und da gilt unser Grundsatz ganz klar bei sensiblen Bereichen.
00:12:28: Klar schauen ist das Verträge für den europäischen Markt führt es zu mehr Wettbewerbsdruck und wenn ja Quoten reduzieren Übergangszeiten einführen.
00:12:37: also da schauen wir Bein hat natürlich darauf, dass wir keine Nachteile erhalten.
00:12:43: Es geht um ein Fernausgleich und Fer heißt auch Wir müssen darüber reden was dürfen andere Länder in der Produktion anwenden?
00:12:51: Und was ist in Österreich erlaubt?
00:12:52: also die Standardsfrage beim Pflanzerschutz, beim Tierschutz, beim Tierwohl und da bin ich zuversichtlich.
00:12:59: Da tut sich einiges.
00:13:00: auch aufgrund der Mercosur Diskussionen hat die Kommission angekündigt dass sie anstrebt in Zukunft die Handelsspielregeln so zu gestalten, das nur Produkte Lebensmittel importiert werden dürfen.
00:13:14: Die mit den selben Voraussetzungen produzieren man sich nicht wie in der Union.
00:13:19: Sprich wenn bei uns einmal ein Pflanzenschutzmittel verboten ist, dann kann es nichts sein, dass Produkte importiert worden sind, wo die Produktion genau wieder mit diesen Mitteln erforderlich
00:13:29: ist.
00:13:29: In den vergangenen Wochen einige Themen... Das haben wir aufgeproppt in dem Bereich.
00:13:34: Genau, und ein Punkt noch abschließend... Wir haben wiederum eingebrachtes Thema Kennzeichen bei VOP-Schämen, weil natürlich der Konsument hat einen Recht zu wissen was am Teller liegt!
00:13:47: Wir haben in der Regierung in der letzten Legislaturperiode geschafft dass in der Gemeinschaftsabpflegung eine verpflichtende Herkunftskennzigen stattfinden muss und da muss man sagen das ist der Bereich der stark wächst.
00:13:57: immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten essen außer Haus, das heißt es ist ja mal eine erste wichtige Schrittwesen.
00:14:03: Der zweite Schritt, Gastronomie, da laufen die Gespräche.
00:14:06: im Riehungsprogramm steht wir werden Maßnahmen setzen um sozusagen hier auch weiterzukommen.
00:14:12: Da sind Diskussionen notwendig.
00:14:14: ich weiß wie die Bauern und Bauern sagen wieso so nicht geht schon endlich was fertig?
00:14:18: Wir leben in einer Demokratie und müssen am Ende schauen, dass wir die Zustimmung haben.
00:14:22: Immer beteiligt
00:14:23: natürlich auch eine Herausforderung
00:14:25: oder?
00:14:25: Auch das ist klar und an dem arbeiten wir.
00:14:29: aber weil in Zeiten wo wir mehr freien Handel haben, mehr Produkte im Board auf unseren Markt haben teilweise auch am Tellerhandel wollen wir einfach wissen was er kommt.
00:14:39: Jetzt habe ich wieder einen Satz, wo ich bitte den zu interpretieren.
00:14:42: Die Frau Sonja Löch-Jöchtl vom Forum Albach hat folgendes geschrieben Es ist leichter zu polarisieren und auseinanderzutreiben als produktiv an einem Ziel zu arbeiten.
00:14:55: Das ist absolut richtig, vor allem wenn man weiß dass man dann eher einen Kompromiss und eine Zustimmung bekommt Wenn man das mit Ruhe behutsam konstruktiv und auch kompromissbereit anstrebt.
00:15:12: Wenn man den Polterer macht, kompromisslos ist positioniert, zuspitzt.
00:15:17: Ist es in der Außenwirkung natürlich sehr stark und gut erkennbar?
00:15:20: Ob das am Ende zum Erfolg führt... Also ich hab's anders gern... Das haben wir jetzt in einer
00:15:25: Zeit wo aber gerade das Laute
00:15:28: so
00:15:29: weh tut.
00:15:30: Es ist so dass einfach sehr viel... Es ist sehr laut im Moment!
00:15:35: So viele Krisen gleichzeitig.
00:15:37: Es gibt so viel Verunsicherung, die da als unterschiedlichste Art Sicherheitspolitisch, Wirtschaftspolitisch, Inflation... Jetzt haben wir wieder einen neuen Krieg im Nahen Osten den Krieg mit dem Iran, das sich massiv niederschlägt auf die Treibstoffpreise.
00:15:54: Verunsicherungen und Unsicherheiten!
00:15:56: Und ich glaube unser Zuge muss einer sein, mit ruhiger Hand konsequent zu arbeiten.
00:16:02: Das Ziel für die Bundesländer ist den Aufschwung zu verstärken.
00:16:05: Wir sind endlich wieder in der Situation, dass es aufwärts geht mit der Konnektur – wir müssen schauen, dass wir die Inflation abdämpfen, diese sogenannte Stokkaformel.
00:16:14: Also ein Prozent deines Wirtschaftswachstums ist jetzt das Ziel, das wäre im Moment brauchen zwei Prozent Inflations- und natürlich auch sicherheitspolitisch diese Nulltoleranz gegenüber jenen, die unsere Gesellschaft ablehnen.
00:16:25: Das ist derzeitige Grundprinzip.
00:16:27: Das brauchen wir auch in der Landwirtschaft jeden Tag dafür arbeiten dass es aufwärts geht, dass es Unterstützung gibt.
00:16:33: Es ist eine Perspektive für die Betriebsführer.
00:16:36: Wir machen den Podcast auch weil es uns wichtig ist das wir Positives hinaus tragen.
00:16:41: Dass man nicht im Jahrhahn versinken, dass wird leid motivieren weiter zu denken, Innovationen weiterzubringen.
00:16:47: was ist aus deiner Sicht unserem Podcast ja auch für Junge?
00:16:53: Was bist du denen mitgeben?
00:16:56: Sie stehen davor, soll ich den Betrieb übernehmen oder nicht?
00:16:59: Wie soll ich meinen Betrieb entwickeln.
00:17:00: Was würdest du denen auf den Weg mitgeben dass er hilft?
00:17:07: also mit der Frage beschäftigt mich seit Jahrzehnten weil wir in der Diskussion mit dem Baunenbau natürlich immer auch eine Gruppe von Menschen haben die die Perspektive suchen, die unsicher sind.
00:17:21: Die nicht zufrieden sind und die Frage stellen was soll ich tun?
00:17:24: Was soll ich machen?
00:17:25: Also grundsätzlich ist es so dass wir einfach erkennen die Entscheidung ob ich Landwirtschaft betreibe will oder ob ich Bauer sein will das ist eine höchstpersönliche Entscheidung.
00:17:34: Und es beginnt damit, dass ich eine Freude haben muss grundsätzlich mit der Landwirtschaft.
00:17:38: Dass sich eine Leidenschaft auch entwickeln kann für diese Tätigkeit.
00:17:42: Auch wenn sie zum Beispiel nur im Nebenerwerb sich ausgeht weil einfach der Betrieb von der Struktur her nicht die Voraussetzung schafft um zu leben.
00:17:50: Ein weiter wichtiger Aspekt ist erkenne ich in meinem Betrieb eine Chance, eine Grundlage um Einkommen zu erwirtschaften und meine Freude zu haben.
00:18:00: Und dann bin ich schon beim nächsten Schritt am Thema Ausbildung und das zieht sich einfach durch.
00:18:04: Wir sehen ganz klar in den Daten des Grünen Berichts dass es einen Unterschied macht ob ich eine Fachausbildung habe oder weil ich da eine Matura, eine höherbildende Schule gemacht habe oder vielleicht studiert.
00:18:17: Oder Meisterkurs?
00:18:18: Das ist auch ein ganz wichtiger Ansatz, den wir sozusagen eigentlich in die letzten Jahre beobachten konnten.
00:18:23: Die, die einen Arbeitskreis mitmachen, die sich mit den Zahlen beschäftigen, die sie sich mit aktuellen Innovationen ständig beschäftigen wie zum Beispiel die App, die heute wieder vorgestellt wird – die ZATCRAS-App Die sind Leute, die hört man wenig schimpfen so oft.
00:18:39: Die erzählen sie auch oft darüber.
00:18:43: was ihnen Freude macht, warum es funktioniert.
00:18:45: Umso besser sie Ihnen geht um so weniger Erzählens.
00:18:48: also man kennt hier schon oder man kann hier schon viele Karrieren und Beispiele nennen von Betrieben die positiv vorleben wie man selbst mit kleinsten bäulichen Strukturen in einem wirklich hart umstrittenden Markt wo die Kosten immer wieder ein Thema sein trotzdem einen Weg findet um Lebensmittel zu produzieren und eine Lebensfreude auch zu haben.
00:19:07: Das heißt das geht
00:19:08: auch darum in unserem Arbeiten und tun Freude sozusagen zu erhalten auf den Betrieben, oder?
00:19:15: Also absolut.
00:19:16: Ich bin ja selber von Hof aufgewachsen und ich war jetzt nicht der Älteste und dort wo ich hergekommen bin, war auch noch der älteste einfach.
00:19:22: Ich komme
00:19:22: auch vor Herrn Hof und war der Jüngste!
00:19:25: Also bei uns war er der Älterste.
00:19:26: Er hat das auch übernommen und macht es auch hervorragend.
00:19:28: Könnte wahrscheinlich nicht so gut wie er das macht aber es beginnt mit der Freude, mit der Wertschätzung.
00:19:34: man ist von Hof, man hat Grund um Boden, man einen Wald, ein Gebäude und man hat eine Chance aus diesen Bestand da, was zu realisieren.
00:19:44: Man ist in der Natur draußen, man ist natürlich abhängig vom Wetter und vom Klima.
00:19:48: Das ist auch nicht immer leicht aber es ist ein ganz ein intensives Leben das da möglich wird für uns selber, für den Familie und kann das verbinden mit einer Tätigkeit die Freude macht.
00:20:01: Du selber brauchst für deine Tätigkeiten auch viel Energie oder?
00:20:05: Wo nimmst du dein Energie her?
00:20:06: Was gibt dir sozusagen... Man braucht dir dann auch wieder einen Dank, es wird ja viel Jammer drunterum.
00:20:12: Man fordert dich ständig!
00:20:14: Man zährt an dir... wo spürst du die Energie wieder her?
00:20:20: Also erstens einmal muss man diesen Job auch machen wollen.
00:20:24: Das beginnt damit.
00:20:25: also mir macht das eine Freude diese Arbeit zu machen.
00:20:29: Es ist jeden Tag voller Druck, man muss jeden Tag leisten weiterbilden, weiterhin fokussiert sein.
00:20:37: Man muss im medialen Auftritt es gut rüberbringen.
00:20:41: einen Batzer schaut nicht gut aus.
00:20:43: man muss in der politischen Arbeit was weiter bringen wenn ich mir jetzt vorne mich will erreichen dass wir die nächsten sieben Jahre EU-Budget so aufstellen, dass wir wieder Planungssicherheit haben.
00:20:54: Das ist eine enorme Kraftanstrengung.
00:20:56: Boahndikapretta!
00:20:57: Mehr als bohren der Wochen monatelang teilweise jahrelang kämpfen damit man am Ende wieder was herausholen kann für die eigenen Bauern und Bauen für die eigene Landwirtschaft.
00:21:08: also das ist ein wirklich sportlicher Herausforderungen.
00:21:11: das kann man auch nicht durchgehend machen.
00:21:13: man braucht Erholungsfassen man braucht eine Familie die die Basis schafft, dass man dieses Temp überhaupt fahren kann.
00:21:21: Die an den Rücken freihaltet.
00:21:23: Eine Frau in der Rücken auf Freihalten.
00:21:24: Kinder für die man auch noch Zeit hat damit sie nicht abwenden und man braucht noch etwas um vielleicht den Kopf frei zu machen.
00:21:32: Das ist die Natur.
00:21:33: Ich brauche die Natur immer wieder am Wochenende und dann kann ich die Kraft sammeln um wieder richtig durchzustarten jede Woche.
00:21:40: Für das wünschen wir da alles Gute!
00:21:42: Für Kraft für die nächsten Jahre.
00:21:43: Wir wissen wie wichtig die nächsten Jahres sind.
00:21:46: unsere Landwirtschaft, alles Gute dabei.
00:21:48: und bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs Zuhören und fürs Zuschauen.
00:21:52: Wir werden uns freuen wenn Sie unseren Podcast teilen und auch bei anderen hineinschauen.
00:21:55: wir haben schon über hundertsechzig Beiträge da ist sicher was Interessantes dabei.
00:21:59: auf Wiedersehen und Auf Wiederhören und Dankeschön nochmal!
00:22:01: Danke für die Einladung.
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