Folge 176: Bio-Markt: Was sich bei Milch & Rindfleisch verändert

Shownotes

Der Bio-Markt befindet sich in einer spannenden Phase: steigende Anlieferungsmengen, dynamische Preisentwicklungen, aber auch strukturelle Herausforderungen – insbesondere bei Bio‑Rindfleisch. Im neuen Podcast „Agrar Science – Wissen kompakt“ spricht PD Dr. Andreas Steinwidder mit Mag. Hermann Mittermayr, Geschäftsführer der BIO AUSTRIA Marketing GmbH, über Trends, Hintergründe und Zukunftsperspektiven im Bio‑Milch- und Bio‑Rindfleischmarkt.

Warum steigen die Bio-Milchmengen so stark?
Weshalb bleibt der Bio-Preisabstand zur konventionellen Ware stabil?
Und wie lässt sich die sogenannte „Bio‑Rindfleisch‑Lücke“ schließen?

Ein kompakter Einblick für alle, die den Bio-Sektor verstehen, analysieren und weiterentwickeln wollen.

Bio Austria

https://www.bio-austria.at/

Bio Austria Marketing GmbH

https://www.bio-austria.at/ueber-uns/bio-austria-marketing-gmbh/

HBLA Raumberg-Gumpenstein

https://www.raumberg-gumpenstein.at/

Mercosur

https://de.wikipedia.org/wiki/Mercosur

AMA – Agrarmarkt Austria

https://www.ama.at/

Transkript anzeigen

00:00:09: Willkommen zu Ergrase ins Wissenkombakt, den Podcast der HB Leferam bei Gumpenstein.

00:00:14: Ich bin Andrea Stein wieder und ich freue mich dass Sie wieder mit dabei sind!

00:00:18: Heute tauchen wir ein in die aktuellen Entwicklungen am Biomarkt – mit besonderem Fokus auf Bio-Milch und Biorindfleisch.

00:00:27: Dafür habe ich einen ausgewiesenen Kenner der Branche zu Gast, Diplommenschneuer Hermann Mittermeier Geschäftsführer der Bio Austria Marketing GSMBH.

00:00:38: Lieber Herrmann, danke für die Zeit zum Podcast!

00:00:43: Über Andreas, danke wieder Einladung!

00:00:46: Herrmann vielleicht zu Beginn reden wir über den Biomarkt einmal allgemein?

00:00:49: Wir befinden uns jetzt im Frühling, in dem es ist immer Variabel und das ist wichtig dass man was macht wenn man über den Markt gerade redet.

00:01:00: Wie schaut aktuell die Marktsituation aus im Biobereich?

00:01:06: Sehr positiv im Gesamten.

00:01:09: Wir haben die letzten Rückmeldungen gekriegt vom Jahr zwanzig, fünfundzwanzig also diese Rollama dieses Pendel und da schaut es im Lebensmittel-Einzelhandelsbereich sehr gut aus.

00:01:20: wir sind praktisch am old time high bio Markt.

00:01:23: ja elf Komma neun Prozent der Verkaufssumme wird hochgerechnet, also das hatten wir noch nie auch nicht in Rekordzeiten bei Corona.

00:01:34: Das heißt grundsätzlich schaut es sehr gut aus.

00:01:38: Das ist ja jetzt die Phase zur Ende wo die Hochpreis-Inflationsbedingte Hochpreissituation war?

00:01:46: Also wie haben das jetzt bisher gut überstanden?

00:01:48: kann man das so sagen?

00:01:50: Ja wir haben sehr gut überstand und Im Schwerpunkt bei der letzten Rollamapräsentation hat man ja analysiert, ist Bio ein Preistreiber oder eben nicht.

00:01:59: Und da ist klar rausgehoren, Bio ist kein Preistreiber.

00:02:02: Okay das tut gut!

00:02:04: Sehr schön.

00:02:05: Wie sind eure Bio-Austreibmarketing in diesem Bereich eigentlich Funktionen?

00:02:10: Was ist eure Aufgabe und was magst du konkret tun?

00:02:15: Wir sind Zertifiziere im gewerblichen Bereich

00:02:19: d.h.,

00:02:20: Alle Waren in der indirekten Vermarktung, die von Verbandsbauern produziert werden können von uns zertifiziert werden und die Zertifizierung geht vom Futtermittel für den Verädler bis hin ins Geschäft an der Packung.

00:02:34: Und das ist sozusagen unser Teil.

00:02:37: Das heißt wir arbeiten arme mit einem Marktteam ja?

00:02:39: Und Arme mit dem Qualitätssicherungsteam vom Bauern weg bis hin zum Handel.

00:02:45: Das ist unsere Aufgabe.

00:02:46: Wir zertifizieren zwei-tausendzweihundert Bioprodukte, siebenhundert Futtermittel.

00:02:51: Überall dort wo Bio Austria draufsteht geht es über deinen Tisch sozusagen?

00:02:56: Ja, so kann man sagen oder durch ein Computer... Die Direktvermarktung ist beim Verein.

00:03:05: Da sind wir nicht zuständig und gibt's auch viele tausend Produkte natürlich die sozusagen in der Obrutesverein sind eine Zertifisierung weil sie gleichzeitig mit der Landwirtschafts-Zertifizierung gehen, die wir gar nicht machen.

00:03:18: Aber

00:03:19: du hast einen sehr guten Überblick über den Markt und deswegen bin ich heute auch da!

00:03:23: Wo siehst Du im Bereich der Bioprodukte aktuell eine besonders starke Entwicklung?

00:03:31: Wir hatten im Getreidebereich ein eigentlich gutes Jahr in der Ernte, wieder mal ein gutes Jahr bei den Preisen.

00:03:45: Interessant war, dass im Speisegetreideprodukte wie Hafer und Rocken usw.

00:03:51: wieder reisiert haben.

00:03:52: Hafer ist besonders in.

00:03:54: Da geht es um Trinks, da geht's um gesunde Mischungen im Bereich der Zerealen.

00:03:59: Das heißt, Hafer is eigentlich der Winner der letzten drei Jahre, Speisehafer.

00:04:04: Also das ist ein sehr guter Trend!

00:04:07: Und er wird auch anhalten weil in Deutschland oder deutsche Drogerieketten, Müller, DM und so weiter.

00:04:18: Die forcieren diese Produkte sehr und die haben eigentlich das stärkste Wachstum.

00:04:23: also die wachsen doppelt so stark wie der Normalmarkt in Deutschland.

00:04:26: Also die sind vierzehn Prozent jetzt zweitemal hintereinander gewachsen und die treiben diese Drockensortimente Und dieses ist ja gut für

00:04:33: den Markt.

00:04:34: Bereich der Leguminosen aussieht eigentlich an Spezialkulturen, Linzen, Trockenbohnen, Sojabohnen und so weiter.

00:04:42: Also grundsätzlich alle Eiweiß-Kulturen oder alles was Eiweiss ist muss man haben wir werden später nochmal drauf kommen ist im Trend.

00:04:49: Das heißt auch das ist im trend.

00:04:51: aber das sind natürlich Nischen die sehr stark Nischen geprägt sind.

00:04:54: ja Aber die Menschen essen es gerne Das wächst auch.

00:05:01: Ja, das sind

00:05:02: typische Bioprodukte.

00:05:04: Biokonsument

00:05:04: greift gerne auf das zu... oder?

00:05:06: Genau!

00:05:07: Wir haben bei diesen Nischen alle ganz besonders hohe Bioanteile weil es so richtig charakteristische Produkte für die Nachhaltigkeit und für den Einkäufer sind.

00:05:17: Wir haben ja am Anfang habe ich gesagt wir schauen uns vor allem die Biomilch an und auch den Biorindfleischbereich.

00:05:23: Gehen wir vielleicht auf die Milche ein bisschen, schauen wir da tiefer hinein.

00:05:27: Wenn man sich die Anlieferungszahlen im Folgen Herbst anschaut, sind deutlich gestiegen.

00:05:33: Nicht nur bei uns.

00:05:34: Was hat das mit dem Markt gemacht?

00:05:35: Erklärst du uns diese Zusammenhängung ein bisschen?

00:05:40: Grundsätzlich, ob Jahreshälfte, ob Sommer, ob Wirksamkeit der neuen Ernte oder des Jahres, des Aufwuchses und so weiter, der neuen Fütterung... ist die Produktion ordentlich angestiegen.

00:05:52: Das heißt, die Grundfutterqualität war gut und so weiter.

00:05:54: Wir

00:05:54: rennen von Sommer zwanzig fünfundzwanzig gute Erntepedingungen und die Bauern haben aufgrund des Futtervorrates produzieren können und die reingestellt nicht nur in Österreich oder?

00:06:06: Der Trend war in Deutschland ähnlich wobei in Deutschland eigentlich Produktionsrückgang prognostiziert war, weil es dort der Weide-Diskussion gibt.

00:06:15: vergleichbar wie bei uns vor etlichen Jahren und die haben eigentlich damit gerechnet dass der Markt eher schumpfen wird in der Produktionsmarkt.

00:06:24: Und das ist aber auch nicht gekommen.

00:06:27: ähnliche Entwicklung als bei uns.

00:06:29: guter Anstieg in der Produktion ein bisschen.

00:06:31: was haben wir aufgrund von verzögerten Abkalkungen, Bluthang und so spielt eine Rolle.

00:06:40: Aber viel weniger wie erwartet.

00:06:42: die Bluttangwirkung wäre ja negativ auf die Milchleistung.

00:06:46: Das ist aber nicht so aufgetreten wie man es prognostiziert hat auch das dazu beigetragen dass eigentlich deutlich mehr produziert wurde als erwartet.

00:06:54: Jetzt

00:06:54: ist es am Morgen so, wenn mehr produzieren wird muss man sich auch die Nachfrage anschauen.

00:06:59: Wie hat sie das veränderte Verhältnis zueinander?

00:07:02: Also in Österreich war's so dass das erste Halbjahr von der Nachfrage sehr gut war, also auch steigende Nachfrage.

00:07:09: Das zweite halbe Jahr war dann nicht mehr gut und die Gesamtzahlen sind negativ.

00:07:16: Wo verstehst

00:07:17: du unter Negativ sogar zurückgegangen?

00:07:18: Ja

00:07:19: minus zwei Prozent.

00:07:20: im Durchschnitt stechen die Eibesprodukte hervor.

00:07:26: Klassiker!

00:07:28: Unmodern, aber in Cottage Cheese und so weiter.

00:07:31: Also alles was eibes-stark ist hat gewonnen.

00:07:34: Fat hat eher weniger gewonnen also ist zurückgegangen.

00:07:38: auch die bunte Palette ist zurück gegangen.

00:07:39: oder dort wo Zucker drinnen ist usw.

00:07:41: Wie erschliess du das?

00:07:43: Weil das andere.

00:07:44: im Verhältnis bei den Konventionellen ist ja die Menge auch gestiegen.

00:07:48: Ist die Preistifferenz zu groß geworden?

00:07:49: oder hat der Konsument davon gesagt ich will jetzt da weniger Joghurt essen?

00:07:53: und auch der Biokonsument hat es gesagt

00:07:56: Es war eine gemeinsame Entwicklung, K-Preiskonkurrenz, Entwicklung zwischen bio und konventionell.

00:08:02: Das kann man nicht rauslesen.

00:08:05: Die ist in Österreich sehr stabile Situation.

00:08:10: aber wie immer wir werden es analysieren.

00:08:14: warum ist das gekommen?

00:08:15: Aber sie sind im Trend fett eher weniger.

00:08:17: Wir

00:08:18: haben schon ein bisschen über Konventionelle und Bio gesprochen.

00:08:22: Wie wichtig ist so zu sagen extremer auf der Produktionsseite bei den Bäuerinnen und Bauern die Preisdifferenz, also die wollen wir ja... wie möcht ihr denn möglichst hohen Bio-Milch erlöschen haben auf der Bauernseite?

00:08:35: Und wie wichtig ist dann sozusagen im Regal die Differenz.

00:08:38: Kannst du uns das ein bisschen beschreiben in welchem Umfeld wir uns da bewegen?

00:08:45: Nö, es ist ein sensitives Umfeld.

00:08:49: Also prinzipiell kaufen sehr viele Menschen traditionell ein.

00:08:54: Das was sie immer kaufen, kaufen sie!

00:08:57: In Österreich ist es viel stabiler.

00:09:00: In Deutschland ist die Preis-Sensitivität höher.

00:09:03: Zwischenfrage, warum betrachten wir Deutschland immer so mit?

00:09:07: Weil Deutschland ein großer Markt für Österreich ist oder?

00:09:09: Ja weil dreißig bis vierzig Prozent der österreichischen Biomilch über Verarbeitungsprodukte in den deutschen Handel gehen.

00:09:16: Gut.

00:09:16: Gehen wir wieder zurück!

00:09:20: Okay.

00:09:20: Wir haben jetzt sagen Konsumenten akzeptieren gewissen Preisrahmen, ja sie vergleichen und wir haben in Österreich unsere Biobrodukte hauptsächlich in Handelsmarken gepackt.

00:09:35: Die Handelsmarken im konventionellen Bereich sind eher die günstigeren Marken und da mit dem vergleiche ich dann Bio-Handlesmarken.

00:09:44: und dann gibt es natürlich die klassischen Markenartikel wie Scherdinger.

00:09:47: einer ist der kann, der macht eine eigene Preispolitik.

00:09:51: also wenn man vergleicht und das tun die Konsumenten Sie sehen zum Beispiel diese Scherdingermarke oder andere Premiummilch von Salzburg, wo es starke Marken gibt.

00:10:03: Die haben wir in Bio nicht.

00:10:05: Das sind klassische konventionelle Marken.

00:10:07: D.h.,

00:10:08: Wir müssen uns vergleichen und werden mit den traditionellen Handelsmarken verglichen.

00:10:14: Und da sind wir eine preiskategorie tiefer zum Vergleich wie mit Premiummarken.

00:10:22: Das ist sehr stabil.

00:10:24: die Konsumenten sind, ist gewohnt.

00:10:26: Aber es kommen natürlich Fragen.

00:10:29: Warum kann ein Produkt von Scherdinger fast gleich sein wie mit einer Hanselsmarke Bio?

00:10:36: Ja das gibt es ja weil das Markenartikeler sind mit Premiummarken einsprüchen, die das anders positionieren und vor allem selber positionieren.

00:10:45: Die Molkerei positioniert ihr Produkt und unsere Bioprodukte sind sehr stark Hanselsmarken getrieben

00:10:51: Weil wir auch nicht das Geld in der Hand haben, ein großes Marketing aufzuziehen.

00:10:55: Muss man ehrlich sagen oder kann man das so sagen?

00:10:56: Ist es einfach?

00:10:58: Ja, das ist das Ergebnis daraus.

00:11:01: In der Entstehungsgeschichte war es eben so dass die Handelsfirmen in Österreich besonders sozusagen auf die Taste gedrückt haben bei Bio und haben das mit der eigenen Marke gemacht.

00:11:15: Dazu keine Magenartikel entwickeln können, weil die Molkereien eigentlich damit beschäftigt waren, die Wünsche dort zu erfüllen.

00:11:23: Die Steigerungsraten waren ja gut!

00:11:25: Wir haben hohe Anteile und Sandra auch sehr führend.

00:11:28: Das hat sie nicht entwickelt.

00:11:30: D.h.,

00:11:30: wir müssen das Gleiche mit gleichem vergleichen?

00:11:33: Genau.

00:11:34: Also ein Hardersmakke im Bio, mit der Hardersmake konventionell... Da sind die Konsumenten geübt in Österreich, dritt normalerweise.

00:11:43: Das ist sehr sanft in Veränderung, das will auch der Handel so.

00:11:48: Und damit haben wir sehr stabile Verhältnisse.

00:11:50: Das ist meiner Meinung nach für den Bauern die bessere mittelfristige Strategie.

00:11:56: Stabile Verhältnisse

00:11:58: am Markt

00:11:59: und

00:11:59: auch bei den Baueren lösen im Vergleich zu konventionell sozusagen die Preisdifferenz.

00:12:04: Bist du das so?

00:12:05: Im Vergleich zum deutschen Markt möchte ich es vor allem sagen... im konventionellen Bereich nicht so stark schwanken wie in Deutschland.

00:12:14: Aber in Deutschland ist die Differenz sozusagen zwischen konventionell und biomilch erlösen für den Bauern höher?

00:12:23: Aktuell höher, auf jeden Fall wissen wir stärker schwankend.

00:12:27: Das heißt, wir hatten schon Markt-Situationen zwischen bio- und konventionnellem Bauernpreis in Deutschland drei Cent Unterschiede und jetzt haben wir über zwanzig.

00:12:37: Und diese starken Schwankungen bewirken dann automatisch irgendwann Austauscheffekte, an deren Größe man nie einschätzen kann.

00:12:46: Also man muss eigentlich immer mehr auf der Hut sein und es ist schwieriger die Marktlage gut zu beurteilen.

00:12:52: Macht's auch für stabile Preise auch schwieriger weil man sich gegenseitig eigentlich immer wieder dadurch die Kunden weg nimmt oder versucht Kunden wegzunehmen.

00:13:04: und das ist eine aggressivere Strategie die die Magdeilnehmer dort wählen.

00:13:09: Das sind ja auch immer viele Magdeillnehmer, aber wir beobachten das und das ist in Deutschland typischerweise anders wie in Österreich.

00:13:20: Wie war die Entwicklung im Müch erlös auf Bauernseite in den letzten Monaten?

00:13:24: Und welche Perspektive siehst du jetzt in Zukunft in den nächsten Monaten?

00:13:30: Die Perspektiven waren sinkend seit November glaube ich und die Zahlen des zweiten Halbjahres Stimmen jetzt nicht so gut, muss man ganz ehrlich sagen.

00:13:40: Wenn dort der stabile also null gestarten wäre dann wäre das ja trotzdem noch positiv gewesen.

00:13:46: aber dadurch dass wir jetzt ein negatives zweites halbjahr haben ist sozusagen verhaltener Optimismus weil wir sehen müssen wie jetzt die Konsumenten weiter reagieren.

00:13:57: Geht es minus weiter oder drehen wir wieder?

00:14:00: Das kann man aber ehrlich gesagt nicht sagen.

00:14:03: kurzfristig an Nilsendaten, also Kassabond-Daten beobachten.

00:14:07: Was die Akteure auch tun!

00:14:10: Wir kommen ja wieder in diese Phasepreisentwicklung, wer liefert zu welcher Molkerei?

00:14:19: Ehrlich der spannende Zeitraum bis Ende März und da werden wir sehen wie sie die Molkereien positionieren.

00:14:27: daraus kann man sehr gut ablesen was für Einschätzung Sie haben werden.

00:14:31: Jetzt muss man das mit dem März noch einmal erklären,

00:14:33: d.h.,

00:14:33: in diesem Zeitraum suchen sich die Abnehmer die Molkereien aus sehr stark?

00:14:38: Ist es so eine Tradition oder...?

00:14:40: Naja, einen sehr starken Wechsel gibt's eigentlich nicht aber es gibt immer wieder... Also es gibt diesen Vertragszeitrahmen und dann gibts sozusagen Liefergruppen, die wechseln können Und da ist bis Ende März meistens die Vertragslage.

00:14:57: Und wie schaut es mit einem Exportabsatz aus, Österreich ja zur Zeit auch schrumpfend?

00:15:03: Nein.

00:15:03: Weil Deutschland ist ein wichtiger Abnehmer.

00:15:06: Wie entwickelt sich der Markt in Deutschland?

00:15:08: In Deutschland hatten wir sechs Komma sieben Prozent Marktwachstum im fünfundzwanziger Jahr und ausser bei Butter höhere Preiswachstums und Mengenwachstume.

00:15:20: Das heißt, der Exportmarkt schaut aktuell gut aus.

00:15:23: Okay okay.

00:15:24: Eigentlich sehr gut!

00:15:25: Italien ist auch ein Thema oder...

00:15:27: Ja, aber das ist sehr spotorientiert für den allgemeinen italienischen Markt.

00:15:32: und dann gibt es in Tirol kleinere Kooperationen zwischen Südtirol und Nordtirol.

00:15:39: Genau!

00:15:40: Aber so große Mengenflüsse von Österreich noch Italien hatten wir nicht auch weil wir bis vor kurzem Milchunterdeckung hatten und dann kommen keine Mengensträume.

00:15:50: über Milchzustande wird auch nicht sehr viel entstehen.

00:15:58: Also wenn ich aus dem Zusammenfass ein bisschen deine Perspektive für die Milcherlöse, das sind jetzt Verhalten stabil nach Möglichkeit hoffen wir oder?

00:16:08: Ob er nicht steigend oder kann man das so sagen?

00:16:10: Nachdem es euch der Markt zugang ist muss man da wirklich vorsichtig sein und es muss ja jeder Aufkäufer vorsichtig seien.

00:16:16: wie wird die Preisentwicklung werden mit dem Handel?

00:16:20: aber keine großen Eruptionen, aber auch nicht nach unten.

00:16:23: Also wir klar mehr stabilisierende Sache und es hängt vor allem von der Anlieferungsmengen wiederum ab wie die Situation eingeschätzt wird.

00:16:34: wenn das so weitergeht sagen wir mit diesen drei vier fünf sechs sieben bis acht Prozent mehr anlieferung dann passt das nicht zusammen Dann werden wir preislich schon was spüren.

00:16:44: Wenn sich dies wieder einpendelt wird die Reaktion wenig sein.

00:16:48: Okay

00:16:49: Nächster Bereich Rindfleisch ist sehr spannend, oder?

00:16:53: Kannst du uns da die Entwicklung im letzten Jahr bis jetzt herein ein bisschen so darstellen.

00:16:59: Bio-Rindfleis hat gebummt, oder ?

00:17:05: Ja, dann ist es losgegangen.

00:17:07: Also ich persönlich verfolge den Rind fleischenmark des Sait BSE und ja ... Die Vorzeichen auf Preissteigerungen waren da.

00:17:18: wir hatten Unterdeckung und die Konsumenten haben Im Inlandsmarkt laufend mehr Rindfleisch nachgefragt und wir haben ja gesehen, dass wir lauffend eigentlich weniger produzieren.

00:17:30: Jedes Jahr ein bisschen weniger.

00:17:32: Das heißt

00:17:32: die Schlachtzahlen im Bio-Rindfleisbereich sind rückläufig?

00:17:36: Ja.

00:17:37: Die letzten sechs, sieben Jahre eigentlich durchgehend.

00:17:43: Wie

00:17:43: erklärst du dir das?

00:17:45: Wir haben nicht weniger Biobetriebe bekommen, Mutterkuppe Betriebe.

00:17:49: Deutlicher Rückgang!

00:17:50: Spezialisierte Mester, Ochsenmester weniger geworden.

00:17:53: Kalbinemester weniger gewonnen.

00:17:56: Altkühle weniger geworden?

00:17:58: Vielleicht einmal zur Mengenzurutung.

00:18:00: Wir haben im Prinzip ein Drittel unseres Rimmfleisches mindestens ein Drittel aus der Altkuh.

00:18:06: Die restlichen zwei Drittel haben wir Kälber, Jungrinder und Erwachsene-Rinders von Ochsen-Kalbinnen bis zu dreißig Monate.

00:18:14: Und das sind ja auch noch zwei Dritteln.

00:18:16: Jetzt haben wir in Kälberg im Milchmast-Kaltbereich die Entwicklung.

00:18:20: Die letzten zehn Jahre wahrscheinlich.

00:18:22: die Schlachtungen haben sich halbiert und der Export ist gestiegen.

00:18:27: Sport

00:18:28: ankälbern?

00:18:28: Genau,

00:18:31: das heißt es war wenig lukrativ im Vergleich zum Milchpreis-Milchmast kalb zu machen.

00:18:38: Und dann haben wir noch die Entwicklung bei der Mutterkuh und dort haben auch Rückläufe gezahlen einmal aufgrund der Wettbewerbssituation, dass ich meine Mutterkuhhaltung, Rindfleisch weniger wettbewebsfähig ist zu produzieren.

00:18:55: Wie war mein Erwachsenen-Rinderproduzier?

00:18:57: Weil ich einfach zu viele GVE ohne Fleischleistungen auf der Wiese habe im Vergleich zur Fleischleistung.

00:19:04: Im Prinzip die Kuhfüttern und

00:19:06: das

00:19:07: Mastrenner.

00:19:07: Ja genau!

00:19:10: Und bei Ochsen-Kalbenen war es so, dass die betriebswirtschaftliche Situation in der letzten zehn Jahre so war, dass die bestehenden Betriebe produziert haben auf Deckungsbeitragsbasis aber keine Gewinne erzielt haben.

00:19:24: Das heißt Investitionen waren ganz wenig.

00:19:27: Trifft auch den konventionellen Bereich.

00:19:30: und im Biobereich war es so, dass wir im Prinzip Professionalisierung der bestehenden Mester hatten wir.

00:19:38: Aber wir bekamen kaum Neu dazu.

00:19:41: Und das war einfach die Situation bis vor ... Da begannen die Preise wirklich anzuziehen.

00:19:54: Das hat sehr stark internationale Auswirkungen und wenig Nationale.

00:20:04: Es ist kein biogetriebener Preis, sondern es ist ein Umfeldgetriebener-Preis, wo dann Biozuschläge auch bezahlt wurden.

00:20:12: Aber die Basis war sozusagen die allgemeine Marktsituation.

00:20:15: Die hat den Preis in der Höhe gedreht.

00:20:16: Unabhängig

00:20:17: von bio und konventionell sind die Rindfleischpreise nach oben gegangen?

00:20:21: Genau!

00:20:21: Weil einfach die Nachfrage höher wurde als das Angebot in Europa.

00:20:26: oder

00:20:26: kann

00:20:27: man das so sagen?

00:20:27: Und als Bio mitgefahren...

00:20:31: Wir haben ja bei der Preisbildung im Bereich Ochsen-Kalbinen und so weiter.

00:20:36: Und Kälber und Kühen, ja eine Cost plus Rechnung, das heißt ein Biozuschlag.

00:20:44: Das heißt die Basisnotierung ist konventionell und dann gibt es Zuschläge, d.h.

00:20:48: dadurch war auch die Markzitation so klar.

00:20:53: Also das war ein fulminanter Ritt, sagen wir mal ... Jetzt habe ich mich nicht beschreiben konnte, wann hört er auf?

00:21:02: Wie stabil ist er?

00:21:02: und so.

00:21:03: Es waren viele Fragen da aber es war grundsätzlich eine hohe Freude da weil die Konsumenten sind treu geblieben.

00:21:11: das heißt wenn man sich die Vermarktungszahlen anschaut Die Mengen sind im Wesentlichen gestiegen beim Endkonsumenten Und die Preise sind auch gestiegen.

00:21:25: Diese Preissteigerung haben den Konsumenten aber grundsätzlich nicht davon abgehalten, weiter Biorinfleisch zu kaufen in vermehrten Ausmaßungen.

00:21:33: Das ist eine sehr ungewöhnliche Marktescheinung.

00:21:36: Kostplus, Preisplus und Mengenplus.

00:21:39: Wie erklärst du dir das?

00:21:41: Ist es der Eiweiß-Hype denn wir jetzt ein bisschen haben oder...

00:21:45: Also mageres Fleisch ist grundsächlich sehr okay, das wissen wir.

00:21:51: helles zwar mehr okay wie dunkeles.

00:21:54: Dunkles heißt Rindfleisch, L würde Geflügel bedeuten.

00:21:58: Und dort ist der wirkliche Hype bei Geflügel.

00:22:02: aber die Konsumenten haben Vertrauen, lieben die Qualität.

00:22:06: wenn sie viel Geld ausgeben muss die Qualität stimmen.

00:22:09: also die passt wirklich.

00:22:11: also das kann man sagen die letzten fünfzehn Jahre der Qualitätszuwachs dieser Produktion war enorm

00:22:19: und hat uns auch im Abkommen vom deutschen Markt, oder?

00:22:22: Wir haben da sehr viel erreicht

00:22:24: in

00:22:24: Österreich.

00:22:24: Genau

00:22:25: und das haben wir gemeinsam wirklich mit den Handelsketten hingekriegt weil das ist ja natürlich eine Weide-Jungerin wo er beim zwölf Monate Bereich die Benchmark im Biautere Bereich haben wir Biaustra Qualitätsmastox und Mascalvin mit SPA gemeinsam sozusagen qualitativ entwickelt.

00:22:46: Die Entwicklungen sind jetzt die Benchmark-Produkte und dann haben wir einen viel höheren Prozentsatz sehr guter Qualitäten.

00:22:54: Und das glaube ich, hat es ausgemacht.

00:22:55: also die Konsumententdeutschung war nicht mehr da wenn man das hingekriegt habe weil die Bauern super Qualitäten produziert haben und diese übersetzt zu einem Laden.

00:23:04: Siehst du das stabil aktuell?

00:23:07: Und auch zukünftig die Nachfrage nach unserem Rindfleisch hast du doch ein gutes Gefühl.

00:23:13: Grundsätzliches Konsumentenvertrauen ist sehr gut, weil wie soll es besser sein bei steigenden Preisen näher zu verkaufen?

00:23:19: Also das ist der klassische Beweis.

00:23:22: Aber da muss man sich bemühen!

00:23:23: Warum

00:23:24: produzieren wir dann nicht mehr Bio-Rind?

00:23:28: Ja die Phase ist jetzt sehr kurz.

00:23:31: Für Rinderzücklein ist ein Jahr nix.

00:23:33: Wenn man weiß wenn man Produktion aufbauen will braucht man drei Jahre.

00:23:38: Da ist man schnell.

00:23:39: Das heißt... ein Händelproduktionszyklus sind im Bio acht Wochen.

00:23:46: Ein Rinderproduktion-Zyklus eines schlachtfähigen Ochsen und einer Kalbin, plus Kalb.

00:23:54: Vorher noch, ich bin links heute auch noch geführt?

00:23:57: Zum Beispiel, das sind wir irgendwo bei drei Jahren oder zweieinhalb Jahre,

00:24:00: d.h.,

00:24:01: wir haben viel langsamer Zyklen.

00:24:03: jetzt sind wir gerade dabei alle diese neuen Parameter die auf der Rinder muss jetzt wirken ein Stellepreis Fresserpreis und die neuen Preise.

00:24:13: Wie wirtschaftlich ist es?

00:24:14: Also, die Betriebswirtschaft muss ja alle ihre Kalkulationen total umstellen.

00:24:18: Das tun wir gerade.

00:24:19: Wir haben das jetzt vereinbart mit der A-Gerinn.

00:24:22: Und mit unseren Erleuten dass wir sozusagen diesen Bereich völlig neu beleuchten, aber betriebsgeschäftlich und damit allen in der Beratung.

00:24:29: Damit ich ein bisschen zusammenfasse, wir haben auch die positive Situation für die Milchvielbetriebe zum Beispiel mit kombinierten Rassen, dass die Köber ein extrem hohen Erlös erzielen und das hat natürlich, wir sind jetzt im Rindfleischbereich in einem anderen Universum sozusagen.

00:24:49: Wir kaufen teure Kälber, Einsteller, Fresser und wir kriegen natürlich hinten auch hoffentlich eine gute Erlöse.

00:24:56: und das schaut sich ja euch jetzt konkret an

00:24:58: oder?

00:24:58: Genau weil für einen Mester neue Situationen, sie braucht mehr Kapital aber macht dafür mehr Umsatz.

00:25:03: und diese neuen Rahmenbedingungen die keiner jetzt im Gespür hat so Die muss man jetzt rechnen, schauen und dann schauen wir uns gemeinsam an.

00:25:13: Dann möchte man schon eine offensive Startung, wenn die Zahlen da hoffentlich das Versprechen was wir uns erwarten, damit wir dann wieder mehr Mester kriegen und die dann spezialisierte Mester sind.

00:25:27: Und wir

00:25:27: brauchen dafür aber auch die Kälber sozusagen.

00:25:29: Das ist ja eine Herausforderung

00:25:31: weil

00:25:31: hier spielt der Milch viel Betrieb mit hinein.

00:25:33: zurzeit ist es teilweise... Wirtschaftlicher das Kalb relativ rasch abzugeben, weil er einen hohen Erlös kriegt und die Milch spauert immer und liefert an die Molkerei.

00:25:42: Wenn natürlich der Milcherlös keine positive Entwicklung hätte dann ist es wieder sinnvoller die Milche auch an das Kalp zu geben und das spielt ja alles zusammen.

00:25:51: Das greift wie Zahnräder ineinander.

00:25:55: Das Schwierige ist sozusagen den Nicht-Wiederkeuer-Kalb zum Wiederkeuern zu machen und dann zum Ausbetrieb zu bringen.

00:26:04: da machen wir Projekte Egemeinsam?

00:26:06: Ja, das

00:26:07: EEB-Projekt BioFresser.

00:26:09: Und was geht's da?

00:26:11: Da geht es eigentlich darum auf welchen Wege kommt man vor dem Kalb zu einem massfähigen Tier und in welche Betriebe kann der Stadt finden?

00:26:20: Ein Milchbetrieb im spezialisierten Fresserbetrieb, Amenku-Haltung oder eben auch schon am Massbetrieb.

00:26:28: Diese vier Bereiche testen die ab weil wir diese Lücke schließen müssen wenn wir Erfolg haben wollen und wenn wir Wachstum haben wollen.

00:26:34: Und wir wollen ja die Wertschöpfung

00:26:36: in Österreich holen, oder?

00:26:37: Nicht jetzt die Köbe exportieren und gleichzeitig in Österreich ein Ringfleisch Nachfrage mangelt zu haben.

00:26:43: Genau!

00:26:43: Es spielt zusammen.

00:26:46: Aber für alle Teilnehmer der Wertschöffungskette müssen wir eine betriebswirtschaftliche interessante Variante zustande bringen – das ist eigentlich die Herausforderung – und dabei innerhalb des Bioraumens zu bleiben.

00:27:00: Das ist bei der Fresserproduktion die Kernfrage, welcher Betriebstyp kann es sozusagen besser oder kann's für Bio-Besser?

00:27:09: Das ist eigentlich die Kernfrage.

00:27:12: Unsere Betriebe werden ja auch im Biobereich größer mit mehr Tieren.

00:27:15: Glaubst du hätten wir ein Potenzial der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit dass man sozusagen sagt okay wir machen eine kleine Gruppe Milchviehbetriebe Wir haben unsere Köhle und ihr setzt die spezialisierteren Meste in Ochsenmost wie die Situation immer ist.

00:27:33: Wir machen ein faires Commitment preislich, wir gehen gemeinsam mit und bringen uns aber nicht um in schwankenden Zeiten.

00:27:39: also wir halten durch.

00:27:40: Also einmal zahlen wir ein bisschen drauf dann ihr oder... Aber im Schnitt haben wir einen stabilen... können wir uns verlassen aufeinander?

00:27:48: Ist das eine Ansatz?

00:27:49: Das ist garantierter Ansatz!

00:27:51: Auch von der Tiergesundheit her ist es der Ansatz.

00:27:53: Wenige Betriebe im Netzwerk arbeiten zusammen ist immer der bessere Ansatz.

00:28:00: Wir arbeiten an solchen Beispielen.

00:28:03: Die gibt es auch schon, wo der Milchviehbetrieb und der Mester sehr eng zusammenarbeiten und stabile Kooperationen aufgebaut haben.

00:28:13: Die sind auch erfolgreich ja?

00:28:14: Und die sind auch Vorbilder.

00:28:16: aber wir wissen das kann man in einem bestimmten Bereich tun.

00:28:21: Das fossieren wir auch stark, aber es braucht auch sozusagen den anderen Markt Ausgleich.

00:28:25: Wir schaffen nicht nur solche Kooperatione Das wird ein Teil der Lösung sein, garantiert.

00:28:32: Also im Schweinebereich hat man das schon vor zwanzig Jahren entwickelt und hat gesagt nicht mehr die große Zusammenführung auf Plätzen und dann wieder auseinander, also Versteigerungen haben wir wieder zurückgefahren weil man gesagt hat der Krankheitsaustausch

00:28:51: usw.,

00:28:52: so ist das Problem ja?

00:28:53: Und er hat auf bilateral Kooperationen gesetzt, die tun das landauf, landab So jetzt hoffentlich auch im Biorinderbereich in die Entwicklung gehen, weil das werden die stabilen Kooperationen werden.

00:29:07: Siehst du ein Potenzial oder Notwendigkeit nachzuschärfen?

00:29:11: Im Bereich der Kreuzungen, dass ich gezielt auf eine eher milchbetonte Kühe geeignete Rassen als Vater draufgebe...

00:29:17: Ja, das ist unbedingt notwendig!

00:29:20: Ein Milchkuh, die Milch betont ist hat ja ein sehr feinfasriges Fleisch.

00:29:27: Also grundsätzlich eine optimale Voraussetzung abebrauchert und muss klar ansetzen.

00:29:30: Das heißt ich muss da schon in der Kreuzung gut arbeiten.

00:29:33: dann bekomme ich aber auch aus der Milchproduktion sehr gute Möglichkeiten für den Mast.

00:29:38: Okay jetzt verlassen wir vielleicht das Rindfleisch wieder ein bisschen.

00:29:41: also wir sehen es ist jetzt da eine hohe Nachfrage vorhanden.

00:29:45: Wir bemühen uns hier etwas ihr Bemütze oder etwas zu erarbeiten wie auch damit wir hier die Nachfrage abdecken können.

00:29:53: Jetzt gehen wir wieder auf die höhere Ebene, Absatz ist wichtig weil er die Preise stabilisiert und man hört ja immer die öffentliche Beschaffung ist ein Riesenbereich

00:30:05: wo

00:30:06: Bio sich bemüht hineinzukommen oder auch die öffentlichen Hand gefordert wäre etwas mehr Geld auszugeben oder bei Ausschreibungen Bio zu fassieren.

00:30:16: Warum ist es so wichtig?

00:30:17: Und wo stehen wir da?

00:30:18: grundsätzlich Immer mehr Essen wird aus der Haus verzehrt, über fuchts Prozent des Rindfleischabsatzes ist aus der Hause.

00:30:28: Also wenn man den zweiten Teil neben dem LH-Bediener will oder als regionalen Markt zieht ja dann is es der und da geht's um Gemeinschaftsverpflegung.

00:30:44: Und deswegen ist für uns so wichtig, weil wir sehen das ist ein weiteres Standbeil.

00:30:49: Für unsere Vorarbeiter und so weiter dort diese Importquoten die da sehr häufig sind eben wegzukriegen und heimisches Fleisch konventionell bio ebenso zu platzieren damit man unseren Marktmärkte selber besetzen und dass es gut weil kleiner Kreislauf

00:31:08: aber Handlungsbedarf oder?

00:31:10: Also grundsätzlich ist ganz verschieden.

00:31:13: In den Medien war jetzt sehr stark die Bundesbeschaffung.

00:31:17: Und erstens, weil sie sich Ziele gesetzt hat und zwar ehrgeizige Ziele – für das bin ich dankbar!

00:31:24: Weil wenn man denkt, wann sich jemand ehr geiziger Ziele setzt, dann wollen wir unterstützen.

00:31:27: Das machen wir auch seit fünf Jahren, also wenn wir für Verfügbarkeiten, Qualitätsdefinitionen usw.

00:31:34: stehen wir immer zur Verfügung?

00:31:36: Und dann hat sich aber irgendwie die Spreu vom Weizen getrennt, weil man es nicht in ein ordentliches Ausschreibungsmanagement reingekriegt hat.

00:31:44: Da haben wir schon viel Zeit verloren und es ist eröffentlicht geworden dass so manche öffentliche Einrichtungen sehr wenig Bio hatte obwohl die Ziele Risik waren also Risik von einfach zwanzig Prozent, dreißig Prozent und da sind sie ja einstellig zum Teil.

00:31:58: Es gibt aber Gebietskörperschaften mit zum Beispiel der Gemeinde Wien Die hat im Krankenaltsch-Anstalten verbunden,

00:32:04: z.B.,

00:32:05: der Biotat hat tatsächlich die Quote in der Menge.

00:32:08: Das ist fantastisch!

00:32:10: Das heißt wir haben diese Leuchttürme und wir versuchen einfach in Kooperation auch mit dem Bund jetzt diese Leuchtürme anzuschauen und sagen wie übersetzen wir sie?

00:32:22: Und das ist eigentlich die Arbeit weil grundsätzlich geht es ja und jetzt müssen wir noch schauen wie geht's am besten?

00:32:29: step by step.

00:32:31: Jetzt gibt es ja Ziele in der Bundesbeschaffung, aber jetzt müssen wir sagen bis wann.

00:32:39: Und realistische Ziele setzen die man erreichen kann damit auch sozusagen die Wertschöpfungskette motiviert bleibt weil wenn ich jetzt zehn Jahre hintereinander ein so reales Ziel verfehle bringt auch nichts.

00:32:52: also da arbeiten wir dran.

00:32:54: mittlerweile ist das im Koalitionsausschuss und soweit das heißt dieses hoch oben angesiedelt.

00:33:00: Da kann man erwarten, dass man hier gute Lösungen findet.

00:33:03: Und ich sage nur mal danke der Politik!

00:33:06: Sie haben sich hohe Ziele gesetzt und haben eigentlich schlechte Nachrichten gekriegt, haben das verdauen müssen und arbeiten jetzt an der Lösung.

00:33:14: Das begleiten wir wieder mit unseren Ressourcen die wir im Jahr haben.

00:33:18: Wie

00:33:18: geht es dir mit Herkunftskennzeichnungsverpflichtung?

00:33:23: Wie geht's mir?

00:33:25: Ich würde sagen, es gibt viele Gastronomen, die tuns freiwillig, weil sie sich für ihre Kundschaft einfach an Vorteils sehen und auf Vertrauensweise aufbauen wollen.

00:33:35: Aber unter den Vorzeichen von Mercosur würde ich sagen brauchen wir Verpflichtung, weil wir gerade im Rinderbereich schon jetzt dann mit Märkten zu tun haben die riesig sind.

00:33:49: Brasilien hat mehr Rinder wie Europa.

00:33:51: das heißt wir müssen uns da schon etwas einstellen Der Markt wird er nicht im Faschierfleischmarkt entschieden, sondern bei Filet und Rosbraten, also bei den Edelteilen.

00:34:02: Und wenn man die Kondigente anschaut, die da offen sind oder offen werden, dann reden wir ungefähr, wenn wir die Edeltheile vergleichen von fast zwanzig Prozent der europäischen Produktion, die hereinkommen dürften zu Vergünstigen.

00:34:17: Dass wir Reinfluss haben?

00:34:18: Oder wird unsere Kalkulation in intern verschieben?

00:34:23: Alles das müssen wir sehen und Südamerika ist grundsätzlich nicht böse.

00:34:27: Die sind auch im Markt diversifiziert, die haben sehr starke Kundschaft in Asien

00:34:33: usw.,

00:34:34: wie Europäer sind nicht einzige Zielmarkt dort.

00:34:36: Also das schwächt das Ganze wieder ab ja?

00:34:39: Und Argentinien ist im Preis höher weil sie in der Qualität sehr stark orientiert sind.

00:34:49: Es ist wieder differenziert zum Seelen, aber es wird uns beeinflussen.

00:34:55: Darum herkommt's die

00:34:58: Kennzeichnung Ja.

00:34:59: Nächstes Thema.

00:35:00: Kenntechnikfreiheit betrifft ja auch Bio.

00:35:06: Wie gehen wir mit der grünen Kenntechnik in Zukunft um?

00:35:10: Wie ist da der Meinung?

00:35:12: Ich kann noch das wiedergeben was man liest.

00:35:14: Also grundsätzlich ist grüne Gen-Technik Wenn man den Rahmen, wenn man Gentechnikfreiheit garantieren will dann muss man sagen wer muss garantieren oder wer ist zuständig für die Kosten dass es garantiert wird.

00:35:28: Wenn da der Rahmen so aufgemacht wird das Bio sich selber da nichts aber halten kann dann wird schwierig glaube ich.

00:35:35: Dann müssen wir die Erzählung verlassen weil dann sind wir vielleicht nicht mehr gentechnik frei obwohl wir nichts dafür können.

00:35:43: Meiner Meinung nach ist es jetzt wichtig, dass jene die Gentechnik wollen, da offen kommunizieren.

00:35:49: Das wollen sie offensichtlich nicht, das wissen wir schon seit Jahrzehnten.

00:35:53: Das heißt trotzdem der Zwang der Kommunikation wo es Gentechnika bringt, das braucht man.

00:35:59: Ansonsten selber können wir's sehr schwer herstellen oder wird uns irgendwann verlustig werden.

00:36:04: Es ist die Gefahr, die in dieser Wirtschaftsdiskussion leider vielleicht untergeht.

00:36:13: Aber wir haben ja noch eine Chance und da hoffen wir schon auf das EU-Parlament, dass die aufpassen.

00:36:19: Es geht ja auch darum, dass auch grüne Gentechnik sozusagen dann nicht kontrollierbar ist, ob das angewendet worden ist oder nicht?

00:36:26: Und das ist eine rissende Herausforderung!

00:36:28: Ich bin selber Landwirt und Saatgutvermehrer.

00:36:32: Da beginnt es gleich einmal, weil man ja nicht weiß was man aber

00:36:36: hat.

00:36:38: Andererseits könnte man aber sagen, ich beschleunige die Zucht ein bisschen damit.

00:36:42: Wenn du das tun darf?

00:36:46: Wie geht es dir da mit?

00:36:48: Ja grundsätzlich gibt's immer wirtschaftliche Argumente, Bioproduktion effizienter zu machen.

00:36:53: Aber die Diskussion in der U-Verordnung ist ja nicht die, ob sie effizienter sind sondern wird meistens nicht über Geld geführt, sondern über Rahmenbedingungen wie Tierwohl oder Biodiversität usw.

00:37:05: Das heißt natürlich muss man doch das Maß finden!

00:37:09: Wenn wir uns aus dem Markt preisen, haben wir auch ein Problem.

00:37:13: Aber grundsätzlich sehe ich bei den gentechnikveränderten Produkten der letzten zwanzig oder dreißig Jahre ... Ich weiß wie eingestiegen bin.

00:37:21: als Landwirt war die Botschaft in fünf Jahren wenn man alle im konventionellen nur mehr gentechnisch verändertes Material kriegen das war irgendwie Ende der neunzig Jahre war das irgendwie klar.

00:37:31: Und dann hat sie ja Gegenstrategie entwickelt und wir haben heute große Sektoren, Stärkeproduktionen usw.

00:37:37: also große konventionelle Sektor nach die mit Gentechnikfreiheit Business machen von dem wir alle auch in der Landwirtschaft gut leben oder sollten.

00:37:47: aber auf jeden Fall sind wir da eigentlich gut im Geschäft.

00:37:50: drum ist für Österreich irrsinnig gefährlich wenn da bei der Grünen Gentechnika die Transparenz verloren geht.

00:37:56: Also ich würde sagen Für Österreich ist es extrem wichtig in vielen Sektoren, nicht nur im Bio das es klappt.

00:38:02: Jetzt kommen wir wieder zu Bio zurück.

00:38:05: Bio-Einstiegsstopp ist ein Thema... Wir haben vorher über den Rindfleischmarkt zum Beispiel gesprochen, du hast da andere, es gibt auch andere Märkte die sehr gut wachsen und wir haben die Herausforderung der sozusagen Biobetriebe oder Betriebe, die in die Biolandwirtschaft wechseln möchten, deshalb zurzeit offiziell nicht können.

00:38:24: Gibt's so Signale in die Richtung etwas aufzumachen?

00:38:30: Barbara Riegler hat eigentlich jetzt länger als ein Jahr dafür gekämpft, dass irgendwas kommt was diesen sogenannten Einstiegsstopp.

00:38:40: Man darf ja Bio werden.

00:38:42: Man kriegt nur keine Bioförderung dazu.

00:38:44: also man nennt das jetzt verkürzt.

00:38:46: Einstieckstopp also grundsätzlich darf man.

00:38:49: Man kann nur im Öpol das Biokreuz nicht mehr machen und man bleibt in dem Status wo man war.

00:38:54: Und jetzt gibt es so höhere ich so sagen Möglichkeiten, das zu betuschussen wenn man trotzdem einsteigt.

00:39:02: Also diese Signale sind positiv.

00:39:04: ich freue mich dass das Ministerium hier die Urner mag hat und da reagiert.

00:39:11: also wenn das so kommt dieses Upgrade Geld wie es jetzt angekündigt ist dann ist es sicherlich hilfreich weil eigentlich sie in so einstüblich stoppt.

00:39:22: Zeiten Markt störend verletzen die kontinuierliche Entwicklung.

00:39:27: Wenn ich jetzt zu viel habe, bin ich vielleicht froh aber wenn ich unterteckt bin dann hab' ich keine Entwicklungsmöglichkeit und die hemmt ja?

00:39:35: Und deswegen sind so Zeiten mit Übergangsjahr- und Einstichstopp für wachsende Märkte oder wo man wachsen möchte einfach ein Hemd ist.

00:39:43: Das heißt wir brauchen als sehr stabiles Umfeld damit der Markt biologisch langsam aber stetig wächst, oder?

00:39:52: Kann man das so sagen.

00:39:53: Also je länger die Produktionszyklen sind desto wichtiger sind solche Erscheinungen also beim Rind für wichtig wie beim Händel weil wir im Rind in drei Jahreszyklingen denken müssen und dies ist eine halbe periode im Förderbereich.

00:40:09: also man sieht stabilität ist alles.

00:40:13: Wenn du jetzt schließt mir den Kreis und auch den Podcast dann bald ab, wenn du jetzt in die Zukunft schauen würdest.

00:40:19: Wir sind im Jahr zwanzig dreißig.

00:40:21: Was erwartest Du im Biomilchbereich?

00:40:23: Und im Biorin-Fleschbereich in Österreich?

00:40:29: Schwierige Frage war es

00:40:30: ganz schwierig.

00:40:31: Ja das ist verleitet zum Fantasien!

00:40:34: Nein... Im Prinzip was kann man erwarten?

00:40:41: Wir haben Trends, die sind unerführlich.

00:40:46: Es werden wenige Betriebe sein, die betriebe wachsen laufend.

00:40:50: Wenn es organisch passiert ist das vollkommen normal und in Ordnung.

00:40:55: Ich wünsche mir einfach keine Eruptionen oder Verwerfungen bei den Kunden.

00:41:01: Wir sind jetzt gerade wieder in einer Phase wo wir nicht wissen treibt's die Inflation wieder in der Höhe

00:41:05: usw.,

00:41:06: also so Fremdfaktoren die man überhaupt nicht im Griff hat.

00:41:10: Die sind eigentlich nicht berechenbar Und in den letzten Jahren haben wir gesehen, diese Fremdfaktoren werden mehr.

00:41:18: Das heißt das Kerngeschäft wäre berechenbar.

00:41:21: Ich sage mal mit dem Preisunterschied zwischen bionkonventionell beim Bauern jetzt bei zehn bis fünfzehn Cent pro Liter Milch je nachdem wo man ist.

00:41:32: Da werden keine Bauern aussteigen als bion konventionell werden aber es wird auch nicht die Welle wechseln, d.h.

00:41:40: stabil.

00:41:41: D.h.,

00:41:41: ich erwarte mir eine kontinuierliche Entwicklung, sofern keine Eruptionen in irgendwelchen Bereichen passieren.

00:41:50: Die aber jetzt nicht so fern von uns sind leider.

00:41:54: Also man kann es ehrlich gesagt nicht sagen wir in Österreich selber waren durchaus gut unterwegs und sagen das ist stabil zu entwickeln.

00:42:02: Auch im Rindfleischbereich.

00:42:03: siehst du wieso?

00:42:04: Na gut dann wünsche ich dir und deinem Team alles Gute beim Begleiten dieses Prozesses.

00:42:11: Wir wünschen uns wirklich keine Eruptionen, weder im konventionellen noch im biologischen Bereich.

00:42:18: Danke, dass du die Zeit gehabt hast bei uns im Podcast dabei zu sein und bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs Zuhören!

00:42:24: Und wir würden uns freuen wenn Sie unseren Podcast teilen.

00:42:27: es gibt sehr viele interessante Folgen.

00:42:29: hören sie hinein auf Wiedersehen und auf Wiederhören bei Graseins Wissenkompakt den Podcast der HBLE-Fahrraumbergunkten stehen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.