Folge 173: Mineralstoffversorgung bei Milchkühen richtig gemacht

Shownotes

Die richtige Mineralstoffversorgung ist entscheidend für gesunde und leistungsfähige Milchkühe – und gleichzeitig eine der größten Herausforderungen in der Praxis.

Schwankende Grundfutterqualitäten, neue wissenschaftliche Empfehlungen und das komplexe Zusammenspiel einzelner Mineralstoffe machen die Rationsgestaltung anspruchsvoll.

In dieser Folge von „Agrar Science – Wissen kompakt“ spricht Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder mit DI Franz Tiefenthaller, Fütterungsexperte der Landwirtschaftskammer Oberösterreich und Ing. Reinhard Resch von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein über typische Fehler, aktuelle Erkenntnisse und konkrete Lösungsansätze für den Betrieb.

Auch das Zusammenspiel der Mineralstoffe – etwa im Hinblick auf den Säure-Basen-Haushalt – wird verständlich eingeordnet und praxisnah erklärt.

Landwirtschaftskammer Oberösterreich

https://ooe.lko.at/

HBLA Ursprung (HB Leferang bei Gumpensdorf)

https://www.ursprung.at/

GfE-Normen (Gesellschaft für Ernährungsphysiologie)

https://www.gfe-frankfurt.de/

Milchfieber (Hypokalzämie)

https://de.wikipedia.org/wiki/Milchfieber

Transkript anzeigen

00:00:09: Die Mineralstoffversorgung von Milchkühn ist ein entscheidender Baustein für Tiergesundheit, Leistung und Wirtschaftlichkeit.

00:00:15: Gleichzeitig isst sie in der Praxis oft eine echte Herausforderung.

00:00:20: Der Bedarf der Tiere verändert sich das Grundfutterschwankt Und sowohl unter als auch über Versorgung können Probleme verursachen.

00:00:28: Dazu kommt nicht nur die Menge einzelner Mineralstoffe zählt sondern auch ihre Zusammenspiel etwa im Säurebasenhaushalt der Tiere.

00:00:39: Was bedeutet das konkret für die Praxis?

00:00:42: Wo liegen typische Fehler und wie lässt sich die Versorgung wirklich optimieren.

00:00:47: Genau darüber sprechen wir heute mit zwei Experten, Diplomenschöner Franz Diefenthaler von der Landwirtschaftskammer Oberösterreich und Ingenieur Reinhard Resch von der HB Leferang bei Gumpenschein.

00:00:58: Schön dass ihr bei mir im Podcast zu Gast seid!

00:01:01: Danke, dass wir da sein dürfen!

00:01:02: Sehr freu, danke!

00:01:04: Liebe Franz... Liebe Reinhard, ihr habt auch eine ERG-Info herausgebracht mit dem Titel Effiziente Mineralstoff und Vitaminversorgung von Milchkühnen.

00:01:14: Und das war auch der Grund warum ich euch jetzt zu diesem Podcast eingeladen habe weil man da sehr viel Wertvolles lesen kann.

00:01:20: Wenn man am Anfang liest hier ist ein Beispiel beschrieben von einem Milchviehbetrieb wo der Fütterungsberater gerufen wird und an sich in der Füterung alles passt.

00:01:33: Aber es stellt sich dann heraus, aufgrund des Verhaltens der Tiere sie nagen die Aufstellung an.

00:01:41: Sie läcken oder saufen Haaren bzw das Haarkleid ist stumpf dass doch irgendetwas nicht stimmt.

00:01:50: und das stellt sich heraus, dass einfach in der Mineralstoffversorgung extrem am Bedarf vorbeigefüttert wurde.

00:01:57: viel zu wenig in diesem Fall.

00:02:01: Das zeigt einfach, wie wichtig die Mineralstoffversorgung generell ist und ich möchte dich Franz einmal am Anfang bitten, dass du uns einmal kurz mitnimmst.

00:02:11: Warum ist dieses Thema gerade aktuell sehr wichtig?

00:02:16: Wie schaut es mit den Versorgungsnamen aus?

00:02:18: Wo will man überhaupt hin?

00:02:22: Die Mineral-Versorgung in der Milchverfütterung ist vielleicht gar nicht so einfach wie wir es auf den ersten Blick meinen könnten.

00:02:31: Die Milchkühe brauchen relativ hohe Mengen an Mineralstoffen, speziell Calcium und Phosphor.

00:02:37: Weil über die Milchbildung dementsprechend viel Calcium-Phosphor verbraucht wird.

00:02:41: Auch Natrium ist ein dementsprechernd viel verbrauchtes Element.

00:02:45: Und die richtige Mineralstufergänzung ist damit jedermann Sache.

00:02:49: Und man muss mit der Milchbefütterung natürlich machen, ist jedem klar.

00:02:52: Dennoch gibt es in der Praxis, in der Beratung immer wieder Fälle wo eine Egladante unter.

00:02:57: oder Überversorgung in der Praxis gemacht wird.

00:03:00: Nicht aus bösem Willen natürlich, sondern weil einfach das zu wenig genau bedacht und schon gar nicht berechnet wird.

00:03:07: Und beim Stichwort Berechnungen sind auch bei den neuen GFE-Normen.

00:03:10: Es gibt neue Nomen in der Energie-, Proteinverwertung oder Bewertung von Versorgen bei den Milchkühlen.

00:03:18: Und da gibt es auch in diesen neuen Namen ein sehr umfangreiches Kapitels der Meraalstoffe, Spun-Elementen und Vitaminien.

00:03:24: Und in dieser neuen Unterlage haben wir versucht, diese neuen Erkenntnisse klar und übersichtlich darzustellen.

00:03:33: Und dem Land wird eine gute Handreichung zu geben, was er bei der Mineralstoffversorgung beachten soll – und wie die in der Praxis relativ einfach aber doch zielführend und bedarfsgerecht – das ist ein schiefgottbedarfsgericht – gemocht werden

00:03:46: könnte.".

00:03:46: Wir sprechen ja von Spurnelementen und von Mengenelementen rein hat.

00:03:51: Und das Grundfutter spielt auch eine große Rolle in diesem Zusammenhang, was kannst du uns in dem Bereich als Einleitung einmal mitgeben?

00:03:59: Ja, auch im Grundfutter, dass er sehr einen großen Stellenwert in Österreich in der Ration einnimmt gibt es große Unterschiede je nachdem wie der Pflanzenbestand ausschaut.

00:04:11: Also Gräser haben nicht den gleichen Mineralstoff geholt, wie Legominosen zum Beispiel oder wie Kräuter.

00:04:18: Oder

00:04:18: Meißsilausche wie Grünland.

00:04:20: Meißsilage, wenn man sich das noch vorstellt, wenn wir Fugta verbrennt und die Mineralstoffe übrig bleiben sozusagen als Asche dann haben wir in einem Kilo Druckermasse vom Silomais ungefähr normalen, nicht verschmutzten Grünlandfutter haben wir etwa zehn Prozent.

00:04:41: Da sieht man schon die Dimension von dem großen Unterschied.

00:04:44: also Meißsilage betonte Rationen, da hat man natürlich auch wenig Mineralstoffe und eher den Bedarf für die Tiere das man dann ergänzt.

00:04:55: Jetzt ist es ja so der Körper eines Tieres wie bei uns Menschen oder eines Lebewesen kann natürlich Mineralstoffe Puffern und der Versorgung ein bisschen ausgleichen.

00:05:06: Kannst du dazu etwas sagen, wo kann man das gut?

00:05:09: Wo kann es weniger?

00:05:11: Genau!

00:05:12: Bei den Mängel-Elementen spielt sich beim Kalzum, Phosphor und Magnesium.

00:05:16: gelingt diese Puffer und dieses sozusagen Einlagern recht gut weil das Kletter eine wesentliche Rolle spielt.

00:05:23: gerade Kalzun und Phospho auch Magnesum sind sehr gute Puffers oder Reserve.

00:05:35: Das ist ein ständiges Leben des Systemes, das ist ja nicht statisch.

00:05:39: Es wird ständig was verbraucht aber auch ständig gelagert und da sind relativ gute Phosphor oder Kalzumvorrat möglich.

00:05:47: bei diesen dreien kalzumphosomagnäsium gelingt es gut gar nicht.

00:05:51: gut gelingt dass bei allen anderen Mengelementen z.B.

00:05:54: Natrium oder Klor usw.

00:05:55: solche Sachen werden kaum eingelagert, auch nicht in den Organen.

00:05:58: In der Knochen schon gar nicht.

00:06:00: Das heißt dort ist die bedarfsgerechte Versorgung tagtäglich leistungsgabhängig einfach unbedingt erforderlich.

00:06:06: und mit den Spurementen eigentlich auch.

00:06:08: man kann nicht große Kupfer zink oder Manganreserven im Körper anlegen.

00:06:13: das ist doch eher negativ.

00:06:16: Der Körper versucht sich auf einem sehr einheitlichen Niveau zu behalten nennt sich Homeostase.

00:06:22: Das warst wenn ich auch sehr viel in das Tiergebe einen Vorrat anlegen möchte, gelingt es bei den Spuremeten eigentlich nicht.

00:06:31: Wenn ich jetzt Bäuerin und Bauer bin und ich habe ein Problem und ich komme nicht weiter, was für eine Lösung können wir helfen im Zusammenspiel mit dem Tierarzt vielleicht?

00:06:44: Damit ihr mal erkennen wie schaut's überhaupt aus auf meinem Betrieb bei meinen Milchkühen, bei den Laktierenken zum Beispiel.

00:06:52: Wenn ihr von mir gehofft wird, wenn es Probleme gibt dann fällt auch auf eine Beratung natürlich vor Ort hin.

00:06:58: Die Grundvoraussetzung und dort gute Beratungen oder Analytik oder Analyse oder Verbesserung in der Ration zu erreichen ist ich brauche eine Analysee der Grundfuttermittel.

00:07:07: Wer hat schon gesagt Gras- und Meisterlärchen sind ganz anders von den Gehaltenen und Inhalteraufwüchse ist es noch einmal sehr verschieden.

00:07:15: und das heißt ohne Grundwurtheranalytik, auch mit den ganzen Mineralstoffen und Spürdementen ist eine gezielte vernünftige Beratung.

00:07:24: Und Berechnungen der Ration wie viele Mineralstoffe müssen wir denn noch eben zuführen?

00:07:30: Nicht möglich!

00:07:31: Natürlich gibt es ja Blutanalyse die der Tierast machen könnte.

00:07:34: aber gut die Blutanalysen sind etwas schwieriger in der Bewertung weil wie schon gesagt der Körper oder auch der Milchkuh mit dieser Homostase sehr enge Grenzen einzuhalten versucht.

00:07:46: und wenn man eben den Blutproben wirklich massiv kalt zum Phosphor Mängel oder Überschüsse findet, muss es wirklich eklatant daneben gehen.

00:07:54: Also die Blutproben sind natürlich nicht wertlos aber sie reagieren nicht sehr... Sie sind nicht sehr außergewöhnlich oder nicht sehr sensibel.

00:08:05: Da muss wirklich grob was danebengehen Auch bei Kupfer und Zinkwerden, also nicht dass man das falsch versteht.

00:08:10: Das ist natürlich wichtig aber im Blut findet man das nicht so leicht.

00:08:16: Haare ist auch ein Stichwort.

00:08:19: Haare und Haaren, genau.

00:08:21: Die Haarner-Lütik kommt jetzt auch ein bisschen mehr in den Fokus des Futermittelabereins.

00:08:25: Rosina bietet das seit einem Jahr eine Haaranalyse an.

00:08:30: Aus dem Schulterbereich werden ungefähr zehn, fünfzehn Gramm sauberes Haar eingeschickt – was ganz so wenig ist, weil das Haar wiegt ja nix!

00:08:37: Und da kann man sozusagen einen drei, vier, fünf Monatsrückblick machen in den Haaren.

00:08:43: Weil sich dort der Mineralstoffhaushalt Bildet.

00:08:46: Aber ist auch nicht sehr sensibel, weil es ja über einen langen Zeitraum ein Mittelwert ausdrückt.

00:08:53: Sehr grob!

00:08:53: Es ist nicht wertlos aber es ist nicht sehr genau... aber es sind Hilfsmittel.

00:08:58: also das ist schon möglich.

00:09:00: Du hast die Futtermittel-Analysen angesprochen.

00:09:03: jetzt gibt's natürlich auch Kraftfutterkomponente die einsetzen.

00:09:05: muss ich da ständig analysieren oder macht mehr Sinn auf der Grundfutterseite zu schauen?

00:09:10: Prinzipiell kann man bei den Kraftfuttermitteln davon ausgehen dass Standard-Analysen aus den Futterwertabellen da relativ gut funktionieren und einen Überblick verschaffen.

00:09:22: Wir haben vor etlichen Jahren auch eine ÖAG Broschüre herausgegeben zu Grund- und Kraftfuttermitteln, um die Situation in Österreich zu zeigen.

00:09:31: Es ist schon ein großer Unterschied ob man jetzt Energiekraftfutter hat oder ein Eiweißkraftfutermittel.

00:09:37: Aber wenn wir uns das z.B.

00:09:38: beim Phosphoren schauen in Eiweiss Komponenten drinnen hat man generell hohe Phosphor Gehäute zu erwarten.

00:09:45: Im Gegensatz dazu in Energiekraftfutter wie Getreide zum Beispiel, da sind die Werte deutlich niedriger.

00:09:51: Wenn wir jetzt sozusagen ... und schauen uns ein bisschen vielleicht die Rationen an... Und wir kennen jetzt doch keine Toilette für jeden Betrieb sagen.

00:09:59: aber man kann schon gewisse Dinge ableiten.

00:10:01: wenn ich jetzt eine reine Grünlandration von mir habe bei meinen Milchkunden Ich habe auch relativ hochleistende Herde.

00:10:08: Das heißt, da geht viel Milch hinaus vom Betrieb und es wird viel Foss vorexportiert usw.

00:10:17: In welchen Bereichen spürt sich der Ergänzungsbedarf jetzt grob?

00:10:23: Damit die Bauern und Bäuerinnen ein bisschen faust zu ermitteln, kann ich ja überprüfen wie wo lege ich in einem Einsatz, weil ich weiß, wie viele Sackchen ich pro Jahr brauche.

00:10:32: Da kann man sich etwas relativ einfache Faustzahlen merken, das ist auch in dieser Projure beschrieben.

00:10:37: Durchschnittlich braucht eine Milchkuh bei ca.

00:10:40: dreißig Kilogramm Milchleistung pro Tag in etwa hundertfünfzig Gramm Mineralfutter, Motier und Tag.

00:10:47: Da

00:10:47: ist das Viehsalz dabei?

00:10:48: Alles dabei, ViehSalz, Futter, Kalk und Mineralstoff.

00:10:51: Mischungs-Saison alles zusammengezählt ungefähr hundfünftig Gramm.

00:10:55: wenn die Leistung noch höher geht könnte es auch Richtung zwehundert Gramm gehen.

00:11:00: also man könnte sich vielleicht irgendwie merken Niedriger leistet in der Retiere die unter dreißig Liter Milch, dann würde ich vielleicht mit hundert Gramm Wucht zurechtkommen bei dieser guten Leistung.

00:11:09: Dreißig Kilogramm wird Hundertfünfzig und vielleicht bis zu Zwohundert.

00:11:13: In den anderen Betrieben werden draußen das massiv teilweise überschritten also eher überschritten wie unterschriten.

00:11:19: Wir haben da draußen teilweise Mineralstoffmittel einsatzloser Rezumineralfutter gedacht von über zwehundfünftig dreihundert und fünfzig Gramm.

00:11:27: Das kostet auch Geld?

00:11:29: Kostet ja manchmal hin Geld Und ist in dem Tier eben nicht gut speicherbar und nicht verwehrtbar.

00:11:34: Und geht wieder mit Tal- und Kot, eigentlich auch Habtsüberkot, wieder aus dem Tier hinaus.

00:11:39: Mit Verloren, kleiner.

00:11:40: was dazu sagen?

00:11:42: Zu viel ist in diesem Fall auch nicht gut.

00:11:44: vor allem es gibt ja auch Meralstoffe die sich dann gegenseitig blockieren beginnen.

00:11:49: das heißt wenn ich einen Kalzernüberschuss habe, blockiere immer wieder Spurnelemente möglicherweise.

00:11:54: Das

00:11:55: ist ein gewisser Antagonismus.

00:11:57: wir kennen das... Du sprichst es an, wenn ein Element einen höheren Status erreicht, kann das die Aufnahme vom anderen zum Beispiel reduzieren oder zum Teil sogar blockieren.

00:12:09: Ein gutes Beispiel wäre Eisen durch hohe Erdanteile im Futter, wenn eine Verschmutzung vorliegt und dann kann man mit den Eisen ziemlich hoch hinauf.

00:12:19: Und das Eisen ist speziell in der Grasselage jetzt ziemlich reaktiv So zu sagen, wir in einen Schelat gebunden.

00:12:27: Andere Spurenelemente der Franz hat schon erwähnt zinkt ein Garn Kupfer so weit fest dass es schlechter oder kaum aufgenommen werden kann dann gibt's zu einem sekundären Spurnelementemangel.

00:12:42: Das heißt man darf nicht glauben wenn man für Erden dabei hat das man kann Mineralstoff mehr erfüttern darf.

00:12:47: im Gegenteil man braucht sogar auf den gezielten Mineralfutter die diese Mangel-Situation auffangen.

00:12:57: Neben dem Eisen, wie es man zum Beispiel in der Projure zu erschienen Tabelle dringen kann man auch nachlesen.

00:13:04: macht Sinn zb Calcium und Magnesium spülen zusammen oder sind antagonistisch Kalium, Natrium usw.

00:13:14: und sofort bei den Spurnelementen sehr viele.

00:13:17: das was sie mitgeben wie ist zu viel kann wirklich ein Problem sein, auch bei dem was ich zukaufe und das Falsche zuzukaufen kann ein Problem.

00:13:26: Jetzt bleiben wir vielleicht im Grünland.

00:13:28: es gibt ja viele Grün-Land-Rationen die kalt sehr hoch sind.

00:13:32: und da jetzt mit einem billigen Futterkalk dann noch dazuzufahren ist der Desaster.

00:13:38: weil ihr habt dann ein Phosphor zum Beispiel, das ist ein Ja an der Genelostischen

00:13:42: Skontrolle.

00:13:44: Und was muss man verdachten?

00:13:47: lernen kann oder auch mitgeben kann.

00:13:48: Ein Standard Milchfimineral, das man so langläufig kauft ist durchwegs ja gut und ist auch mit Sinn überlegt worden von den Herstellern für die Einsatzbereiche.

00:13:58: aber wenn wir es da reiner Gründungbetrieb sind mehr so Hupen mit Sächon Kalzium gehalten wird sehr viel auch Klee-Grasseanteil wo wegen der Nivellosensärfe kalzum drinnen ist dann ist diese Standardkalziumreiche Milchfineral nicht das richtige.

00:14:11: Wenn ich mich mit dem Kalzuum wesentlich Wir haben es doppelt oder dreifache fast sogar.

00:14:16: Was wir von Bedarf brauchen, drüber gefahren und damit aber andere in der Stoffe wie im Foss für den Magnesium blockieren.

00:14:22: Das ist nicht gescheit.

00:14:23: Also das ist sinnlos.

00:14:24: Man meint es gut, aber man macht's nicht gut.

00:14:27: Und die Schwierigkeit?

00:14:28: Man muss vielleicht auch vom geologischen... Erwartete Szenen, Österreich hat ja unterschiedliche geologische Formationen und wir kennen die Kolk-Kolben.

00:14:39: Wir kennen die Bereiche wo man Kristalline Formation haben und Braunerden als Gestein.

00:14:45: Das hat einen wesentlichen Einfluss auch auf den Kalzium geholt im Futter.

00:14:49: So in Kristallinen im Urgestein haben wir niedrigere Kalziamwerte wie im Kolkgebiet.

00:14:54: Da sind wir über zehn Gramm Kalkalauscher dabei und da entstehen natürlich ganz andere Befindlichkeiten von Bedarf oder der Versorgung mit dem Grundfutter.

00:15:03: Wissen wir zum Beispiel auch von einem Spurelevent, wenn jetzt ein Beispiel noch Selen

00:15:07: z.B.,

00:15:08: auf anmaarigen Standorten das oft selen sehr niedrig im Futter und braucht dann eine Ergänzung erkennt man zum Beispiel lehmensschwache Köber kommen auf die Welt.

00:15:18: es ist ja Hinweis gerade extensivre Betriebe, die oft sehr wenig Ergänzungsfütterung betreiben mit Mineralstoffen, Vitaminspun-Elementen und da ist dann halt auch wenig Selene drin.

00:15:30: Und Selene wird ja sehr stark vom Jungtier in der Embryonalentwicklung direkt von der Mutter aufgenommen

00:15:38: und

00:15:38: dort sorgt sie, dass man nicht auskommt von einer Ergänsungsfüterung über im Mineralstoffmischung.

00:15:47: Selenis ist extrem toxisch, wenn ich drüber schieße.

00:15:50: Massiv oder?

00:15:51: Ganz genau!

00:15:51: Also das

00:15:52: ist ein Beispiel und es kann jeden anderen Spunelement fast sagen, oder?

00:15:58: Vielleicht, weil du das in einen Haken möchtest, weil's zu Selena gesprochen hast.

00:16:01: Seleni ist von dem werdenden Kalb ganz so wichtig zur Verwertung und zur Entwicklung und dass dann der Saugreflex beim Geburtstag

00:16:08: usw.,

00:16:09: dass es lebensvoll und vital nötig ist.

00:16:12: Das heißt ja in der Trockensterefütterung ist dieses Trockenstehmedial... Unabdingbar.

00:16:16: Und deshalb kommt mir schon oft in der Beratung unter, dass beim Trockensteherrn auf ein trockenster Mineral vergessen oder verzichtet wird oder was jetzt immer mehr kommt das die Mischvieration einfach weiter gefüttert mit Stroh gestreckt von der Energie richtigerweise abgesenkt aber es ist das falsche Mineral drin.

00:16:35: also ich bin mit dieser Methodik nicht ganz glücklich weil ich dort eben vielleicht eben nicht den Selenwert drin habe, denen der Trockenstehen die Kugel in den letzten Wochen und das Kalb sozusagen Richtung Geburt hin sich entwickelt.

00:16:47: Dass sie dort die richtige Selenmenge in das Tier reinbringen.

00:16:49: Also das gilt es schon zu beachten dass die trockenste Phase eine andere Phase als die laktierende Phase ist.

00:16:56: Ich sehe vielleicht beim Selen-Agenz sind Andreas genau so die Sorge, die du geäußert hast mit der Doxizität durch die Verunsicherung der Betriebe weil man glaubt Es ist fast nix drin im Futter.

00:17:10: Übertreibt man es vielleicht, weil man viel hört?

00:17:13: Man denkt das Grünland mit selenhältigen Düngermittel.

00:17:17: Vielleicht gibt's den vollsten Weg.

00:17:19: Das

00:17:19: geht natürlich dann in Kraftfutter möglicherweise an der Selene dabei und im Mineral vor der Anemel.

00:17:24: Und

00:17:24: d.h.,

00:17:25: es addiert sich eine Summe viel Selen in der Ration zusammentäglich und überschreitet auf den Bedarf der Tiere und wird eher zum Problem dann.

00:17:38: Das

00:17:39: will ich eigentlich mitgeben.

00:17:42: Wir können es jetzt ja nicht für jedes Element durchspülen, aber jetzt bin ich ... Was soll ich konkret als Bauern aus Bauer tun damit die Tays im Griff haben?

00:17:53: Also wir haben das vorher schon gesagt Es ist immer wichtig zu wissen was ist in meinem Grundfutter drinnen?

00:17:59: Ich habe Tabellenwerke über Kraftfutter und ich habe auch Tabellen Werke.

00:18:03: Und das machst ja du lieber Franz für ganz Österreich, dass du von den Futtermitteln herstellern und Firmen sozusagen die Informationen zusammenholst und in der Datei ablegst wo man auch die Mineralstoffmischungen zum Beispiel oder auch die Kraftfutermischung hinsichtlich Mineralstoffausstattung sich anschauen kann.

00:18:21: Es gibt eine breite Palette bei jeder Firma.

00:18:24: Stimmt!

00:18:24: Also wo findet man das?

00:18:26: Das findet man in zweierlei Hinsicht.

00:18:29: Als Druckwerk, als PDF kann man sich das downloaden, dieses Büchlein möchte ich fast sagen.

00:18:33: Wir sehen es ja auch mit Mithilfe der Firmen, weil ich dir mithilfen ersuche damit wir diese Tabellen werden, die wieder ergänzt und aktualisieren wie du als PDF abgeht auf der Homepage der Landwirtschaftskammer unter dem Suchbergriff Handelsfuttermittel, weil alle Fertigfuttersorten Eiweißergänzer Aber auch alle Mineralstoffmischungen für Rinder und Schafe ziehen.

00:18:54: Das sind eigentlich drei Heftlauch für Schweinehoboche, die nebenbei auch noch zu finden sind.

00:18:59: Und die ganzen Rindeprodukte, Fertigfutter, Eiweißergänze oder Mineralfutter werden auch in das Rationsprogramm.

00:19:06: das RDV eingepflegt, jedes Jahr neu aktualisiert.

00:19:10: Das heißt wer mit diesem Rationsprogramm arbeiten möchte ist ja jeder Milchverhalter der an der Leistungskontrolle steht.

00:19:16: auch gratis nutzen kann hat dann immer die aktuellen Werte sämtlicher Fertigfutter, Eiweißerginzer und Mineralfuttersorte.

00:19:24: Wenn ich weiß was in meinem Grundfutter ist Wenn ich weiß, was ich ergänze.

00:19:31: Weil wie das Kraftfutter ausschaut, was da drinnen ist oder was es selber mischt dann kann ich Rationsberechnungen machen.

00:19:36: Dazu gibt's dieses Tool über RDV.

00:19:39: oder ich hab selber ein Rationsprogramm und dann versuche ich sozusagen für die Inabhängigkeit von der Leistung Bedarf Und Versorgen bestmöglich abzustimmen.

00:19:51: oder

00:19:51: genau so ist das.

00:19:52: Das ist der professionelle Ansatz, muss man sagen.

00:19:55: Der von der Beratung her empfohlen wird sinnhafterweise und die Versorgungsempfehlungen so gut wie möglich zu erreichen.

00:20:03: für Einsteiger, den noch keine Erfahrung jetzt haben mit dem ganzen Thema würde ich schon sagen dass auch eine Bodenanalyse zum Beispiel ein erster Hinweis ist.

00:20:12: habe ich keinen Foss vor drin, bin in der letzten Versorgungsstufe wo nichts, fast nix da ist oder ich hab sehr viel Kalium zum Beispiel drinnen.

00:20:21: Dann sah das auch schon hinweise, wo der Knackpunkt sein kann.

00:20:27: Das war, als Biobetrieb zum Beispiel bisher auf Mineralstofffütterung verzichtet hab weil glaubte ich bin sehr ... Ich holt mir v.a.

00:20:37: draus was irgendwie dazu gefüttert wird.

00:20:40: Sollte man vielleicht trotzdem überlegen, die Tiere auf gewisse Dinge zu beurachten wie Haarkleide und so viele Dinge das dazu gibt.

00:20:49: Und erste Hinweise kann es jetzt trotzdem sinnvoll sein, sie näher damit zu beschäftigen.

00:20:54: Ich sage ein Beispiel, weil du gesagt hast ja ich sehe auch viel.

00:20:57: Da steht zum Beispiel in der Broschüre, die weder empfehlen der Kupfer oder die andere Brille.

00:21:02: Wie kommt's zu dieser Zwischenüberschrift?

00:21:05: Weil Tiere die Kupfermangel haben, eine typische Kupfabrile nennt man das eben Haben.

00:21:09: Der Kupfel ist ein ganz wichtiges Element für die Haarpigmentierung und die Haarpigmentierungen sind dann gestört und die Farbe der Haare kann sich nicht mehr ausbilden.

00:21:18: Man hat so graue Ringe um die Augen wie wenn es eine Brille gäbe und dann sagt man Kupffabriele ist ja klares Zeichen für Kupfenmangel.

00:21:26: Sieht man mittlerweile eher selten aber es kommt vor.

00:21:30: Das ist nicht ausgeschlossen.

00:21:31: Wir haben eher, wie gesagt in der Beratung, eher das Gegenteil von dem Dusserskritt.

00:21:35: Das war eigentlich viel zu viel.

00:21:36: geben in guter Absicht und gute Leistungen.

00:21:39: Wir wollen viel Mineralfutter geben damit da kein Mangel entsteht.

00:21:42: Aber wir machen oft das Gegendeil.

00:21:43: Wir haben zuviel Kupfer, soviel Zinktis auch, wie du schon gesagt hast, auch toxisch werden kann.

00:21:47: Es ist ja ein Gegenteils, es wird also giftig und die Tiere und die Leber und die Fruchtbarkeit hat gesündert belastet.

00:21:52: Also das ist dann völlig kontrapologisch.

00:21:54: Aber guck vor Brille!

00:21:55: Wie gesagt gibt's das?

00:21:56: Man sieht das schon aber kommt mittlerweile selten vor.

00:22:00: Es gibt ja die Variante, Lecksteine anzubieten.

00:22:03: Beim Salz macht das durchaus Sinn und kann auch nicht lebendig umangeboten werden.

00:22:07: Nicht lose Salz sollte nach Möglichkeit nicht lose angeboten werden und gemahlen, weil es die Tiere Überschuss aufnimmt.

00:22:13: Und da ist sehr viel Chlor drin, Chlor wird desinfizierend im Wanzen zum Beispiel.

00:22:17: Das passt nicht.

00:22:23: Wie schaut's?

00:22:23: Kann man so ein Leckstorn drinnen?

00:22:26: Mineral-Leckstein und das wird schon passen!

00:22:30: Absolutes Nein.

00:22:32: Milchkuh braucht ungefähr hundertfünfzig Gramm Mineralfutter in etwa, das heißt aus dem Leckstein Verbrauch den man dann vielleicht errechnen kann wie viel nimmt ihn die Kuh auf wird es nicht möglich sein.

00:22:44: Die schafft

00:22:45: es zeitlich

00:22:46: nicht.

00:22:47: Das Abschlecken dieser nötigen Menge ist unmöglich, das geht nicht.

00:22:51: Aleksander ist nicht generell schlecht, er ist gut.

00:22:53: Man kann zusätzlich auch zur Obblinkung und zum Tierwohnen wendet Kuhvater ein bissel rangniedrig usw.

00:23:00: Allesgut!

00:23:00: Aber das ist nicht die Hauptversorgung.

00:23:02: Es ist nur eine Zusatz, ein Zucker sozusagen, einen Surplus.

00:23:06: mit einem Modellansagen für die zusätzliche Versorgung, wo es nicht die hauptversorgt wird und gelingt nicht, geht nicht.

00:23:13: Ein wichtiger Punkt.

00:23:15: Reinhard jetzt möchte ja ein bisschen, wir haben vorher schon ein bissel angesprochen.

00:23:19: es geht auch um die Verhältnisse und da gibt's ja einen Ja das ist nicht mehr so neu.

00:23:25: aber so eine Basenhaus halt TCRB-Verhältnis Kationen, Anionen, Bilanz.

00:23:32: dazu wird eigene ERG Infoschrift in den nächsten Monaten geben.

00:23:37: Aber vielleicht dass man auch das mit bedenken.

00:23:40: Es spielt also auch Das soere Basenhaushalt hat eine wichtige Funktion.

00:23:45: und kannst du uns das kurz erklären, um was es bei dem Konzept geht.

00:23:48: Bei diesem Konzept gibt es ein paar wesentliche mineralische Elemente die für dieses Cationen-und Anionverhältnis verantwortlich sind.

00:24:00: Wo sind Cationes als Geistigungen?

00:24:02: Ist sogar

00:24:03: mal

00:24:03: Kalium und Natrium.

00:24:07: K plus und N A plus sind praktisch diese Kationen.

00:24:10: Und dem gegenüberstehen Anionen, das ist der Schwefel und das Chlorid.

00:24:15: S minus und C L minus wirken sauer.

00:24:20: Die Kationen

00:24:21: wirken alkalisch.

00:24:22: Ja genau dieses Gleichgewichtshort bei den Tieren in den Phasen des Lebens bei einer Milchkur angebast sein.

00:24:35: Laktationsphase, das sind wir eher im basischen Bereich.

00:24:38: Da haben wir

00:24:40: in der Cartion-Anion-Empelanz ein gewisses Plus stehen.

00:24:45: Das ist dort für die Ausgewogenheit dieses Verhältnissen wichtig damit der ganze Motor praktisch über den Mineralstoffhaushalt gut funktioniert.

00:24:58: Kennt man von mir kommen ja eigentlich auch... Passische Nährung oder nicht?

00:25:03: Ist ja das gleiche.

00:25:04: Man kann grob sagen, ist es unausgewogen dass das zu sehr ins Alkalische hineingeht.

00:25:11: also man hat viel Kalium- oder Natrium, das in die Höhe geht dann merkt man, dass das die Futteraufnahme zurückgeht.

00:25:20: genauso auf der anderen Seite wo man zu sehr ein Saurempereich hinein geht reagieren die Tiere.

00:25:25: du hast vielleicht aus deiner Beobachtung in der Ration Alle Komponenten, Energie, Protein, USV kommen richtig.

00:25:32: Aber trotzdem kann die mineralische Versorgung noch als gewogen sein und führt dann zu Effekten, dem man nicht gleich

00:25:38: erkennt.".

00:25:39: Und jetzt gehen wir in die Trockenste Zeit und aus da heraus hat sich ja dieses Konzept entwickelt, weil wir zur Milchfiebervorbeuge eine sozusagen einen anionnen Überschusswüe vor der Abkalbung

00:25:55: haben

00:25:56: können.

00:25:58: Umsetzendes Konzept.

00:26:01: Wenn ich es umsetze, muss ich aber Futteranalysen haben.

00:26:03: Da ist Schwefelanalytik ein wichtiges Thema oder?

00:26:05: Weil Schwefel

00:26:06: und Clarit...

00:26:07: Und Clarit muss sie wissen.

00:26:09: Ja das muss

00:26:09: man auch... Und es kann auch gefährlich sein!

00:26:11: Das muss man dazu sorgen.

00:26:12: Aber was ist der Effekt?

00:26:13: Der Effekt ist einfach dass die Mobilisation von Calcium und Phosphor aus dem Knochen damit erhöht werden kann.

00:26:21: Damit die

00:26:23: Kier nicht festliegen nach der Geburt, diese Hypo-Kalzämie kennen wir als Mischfieber wo die Tiere dann tatsächlich fest liegen und Probleme entsprechend haben.

00:26:36: Wir haben heute bei der Tagung davon gehört Und Tatsächlich haben die Tiere in dieser Druckenstehphase, damit sie genug kalt sind um dann vor der Gebur mobilisieren können den Anspruch, dass wir eher im sauren Bereich beim Basenaushalt befinden.

00:26:55: Da ist sogar leicht negativ bis leicht positiv.

00:27:00: Wir brauchen das Futtermittel mit wenig Kalium und wenig Nahttrempe.

00:27:06: auf der anderen Seite braucht man aber sozusagen mehr Schwefel, mehr Chlorid in dieser Phase Damit das so weit kommt, dass man das erreicht.

00:27:16: Das ist so Grünland-basierte Rationen.

00:27:20: Kennt man aus der Druckernstärkfütterung, da hat man kein intensiv gedüngtes Futter für Gülle hinkehmpft und keine Kaliwerte mehr.

00:27:28: Da ist der Kaliwert über dreißig.

00:27:30: Das haben wir gerne in Österreich auf die intensiven Grünlandsstandorte.

00:27:33: Da braucht es extensives Gründer, wo man mit dem Kahlium unter Zwangskober kämmert.

00:27:39: Also das ist einmal schon grundsätzlich und ich könnte auch dazu füttern... Es gibt Mineralstoffmischungen die das befördern, wo Magnesumsulfate

00:27:47: z.B.

00:27:47: drin sind.

00:27:47: Wenn wir versaure Salze, die dann gezielt eingesetzt werden können, da muss man sie aber wirklich gut damit beschäftigen.

00:27:56: Das

00:27:56: ist ja

00:27:57: Königsdisziplin!

00:27:59: Ich habe mir sogar aufgeschrieben was dort gibt.

00:28:01: Es gibt vom Element Magnesium, Calcium und Ammonium jeweils

00:28:07: sulfatische

00:28:08: Verbindungen.

00:28:09: Das heißt dort das Schwefel drinnen?

00:28:12: Und auf der anderen Seite haben wir kloridische Verbindung.

00:28:15: Calciumklarit, Magnesiomklaritt, Ammoniamklarett.

00:28:18: also die drei sind dort die Spieler mit denen ich hantieren kann.

00:28:22: Die sind zum Teil sehr effektiv und wirken gewaltig stark werden zum Teil oben gar nicht angeschaut Weil es bitter sind, und unschmockhaft sind.

00:28:34: Muss man

00:28:34: einmischen in einer Mischsituation?

00:28:36: Geht nicht davon so, wird sie gerade freiwillig nicht so gern frissen!

00:28:39: Du willst schon von der Königsdisziplin?

00:28:41: Es ist wirklich da mit Sorgefalt und Wissen vorzugehen.

00:28:45: Der Franz Kauder sicherlich aus der Praxis ... Arbeitskreisbetriebe oder wo solche Dinge in Anwendung kommen, der Zöhnfranz...

00:28:55: Das ist wirklich eine difficile Sache.

00:28:59: Wenn man die richtige Menge dieser sauren Salze geben muss und weil sie es ja unterschiedlich stark wirken, muss sie wissen wie viel ich sozusagen von diesem hohen Kalium-Natrumüberschuss ausgleichen muss mit wieviel Gegend zu dem Gimpoli fahren muss.

00:29:14: Und damit er das genau weiß, muss sich die Gehalte an Kalium und Natrum wissen in der gesamten Ration der trockenstehenden Kuh um dann zu berechnen oder zu wissen wie viele Gramm von diesem Produkt Das braucht es.

00:29:27: Wenn man das nicht genau macht, kann das ganz wegschief gehen.

00:29:30: Ich kenne Fälle von Wokui auch.

00:29:33: gestorben sind, also wo man einen richtigen Kuh-Ausfall produziert.

00:29:36: Weil ich den Pansen der Kuh völlig erledige.

00:29:38: Also da gibt es massive Probleme.

00:29:41: Man muss das auch testen.

00:29:43: diese Absäuerung im Harnpharm.

00:29:46: Diese nettoere Basenbilanz sozusagen auch im Hahn testen ob die Absäuern gelungen ist.

00:29:51: So easy cheesy ist das nicht?

00:29:53: Das muss man wirklich sehr genau machen.

00:29:55: Es hilft, es ist sehr gut und wirksam ist gut erforscht.

00:29:58: Aber man muss das genau machen.

00:29:59: Und dann wird oft sehr, ah da nimmst du sauer Salz und pascht schon, trocknet der Schütturm, wie viel er vorbeugelt auch wieder gut gemeint oder wenn man es nicht sehr genau macht würde ich da wirklich zur Vorsicht rein.

00:30:10: Also Offiziell Beratung in Anspruch nehmen ist vielleicht der Thema?

00:30:14: Gerne, gerne.

00:30:16: Weil

00:30:16: das geht nicht so einfach.

00:30:17: Nein, das geht's nicht.

00:30:18: Vielleicht

00:30:19: darf ich dir noch etwas sagen dazu.

00:30:21: Wir haben im LK-Silage-Projekt Intensiv versucht in diesen Schwerpunktschwefl-Analysen auch das Chlorid schon einmal zu untersuchen, um Erfahrungen zusammenlösen.

00:30:38: Dieses DCAB Verhältnis ist jetzt in der Praxis draußen bei bestimmten Silagen, um einfach mal einen Überblick zu bekommen.

00:30:46: Wir tappen ja zum Teil bei solchen neuen Dingen, die auf uns zurückkommen und propagiert werden Teilweise in Dunkeln und Wissen nicht, was sollten wir jetzt von der Forschung dazu sagen?

00:30:57: Was sollten die Berater den Bauern-Plast erklären.

00:31:00: Also man

00:31:00: muss auch mitnehmen... Die Analytik, die Standardanalytik früher hat den Schwefen nicht angeschaut und das Kornen nicht angesaut.

00:31:06: Das sieht man ja jetzt aktuell nach.

00:31:08: Und wenn man in dieses Konzept einsteigt und das umsetzen will wie am Betrieb dann muss ich die Analytic mitziehen für meine Grundfutterkommission.

00:31:16: Wir haben zum Beispiel gesehen, wir liegen gegenüber deutschen Verhältnissen werden TCRP bei der Große Laschnut einen Wert von hundert höher, weil wir deutlich mehr Mischbestehende haben mit Kräutern.

00:31:29: Und Kräuter haben mehr Kalium in die Platten drin.

00:31:32: Das würden

00:31:32: wir eigentlich auch haben dafür.

00:31:34: Deswegen ist bei uns die Situation tatsächlich nicht vergleichbar mit deutschen Verhältnissen.

00:31:41: Man kennt vielleicht auch so, wo man als Empfehlungen aus Deutschland fließt Und übertragen versucht, kann man das in Wahrheit nicht eins zu eins so machen.

00:31:51: Die Analyse macht es wieder klar.

00:31:53: Weil dann weiß ich von wo sie reden und die kann genauso wie der Franz das geschockt hat.

00:31:56: Die Gramm braucht Ausrechnung.

00:31:59: Mir war auch wichtig dass wir das Trockensteher Thema ein bisschen ansprechen.

00:32:02: Das hast du eigentlich auch gemacht.

00:32:06: vergessen auf die Trockensteher, die geben zwar jetzt kein Milch.

00:32:09: Sie brauchen die Phase aber auch für Regeneration und sie müssen sich auf die nächste Laktation vorbereiten.

00:32:14: und da ist dann die Mobilisation von Reservestoffener.

00:32:17: wichtiges Thema, Calciumphosphor

00:32:19: usw.,

00:32:20: haben wir ja schon gehört.

00:32:21: Das wollen wir mitgeben.

00:32:23: Habt ihr noch einen Abschluss?

00:32:26: was euch wichtig wäre, dass ihr den Bauern mitgehen würdet?

00:32:28: In diesem Zusammenhang hätte ich euch gebeten noch.

00:32:34: Prochüre, die jetzt vorgestellt worden ist, ist wirklich lesenswert.

00:32:37: Weil die Neuerungen auch am letzten Wissenstand sind was die Verwertbarkeit von bestimmten Mineralstoffen betrifft.

00:32:45: POSV hat zum Beispiel jetzt aufgrund der neuen Erkenntnis eine höhere Verwertung zugesprochen bekommen.

00:32:52: Auch je weniger in der Ergänzung als bisher.

00:32:56: Vd-Überlegungen... Es waren vielleicht auch Dinge, die im täglichen Erscheinungsbild auf dem Betrieb vorkommen können.

00:33:07: Nicht hundertprozentig alle da drinnen abgebildet, weil Mineralstoff-Situation ist ein breites und komplexes Gebiet das geht bis in ein Inziot ins Molybden.

00:33:20: Da sind verschiedene Dinge die im Wechselwirkung stehen.

00:33:22: Du hast es gesagt um einen Einblick zu bekommen.

00:33:27: Schade jetzt nicht wenn man sich damit grundlegend einmal befasst

00:33:30: Und

00:33:31: vielleicht einmal, wer es noch nicht durchgeführt hat tatsächlich eine Mineralstoffanalyse beim Grundfutter auch mal durchzuführen und zu sehen was ist denn bei mir los am Betrieb?

00:33:41: Dann habe ich schon mal erste Einstufe um.

00:33:44: Die mich bei meiner Anknüpfung, die Verwertbarkeiten sind völlig neu bewertet worden.

00:33:49: Beim Kalzen ist es gleich geblieben.

00:33:51: Phosphor, da habe ich schon gesagt, ist besser verwertbar.

00:33:53: zu Achtzig Prozent friemach.

00:33:55: Ist mal vor siebzig ausgegangen.

00:33:56: Das heißt man kann jetzt Mineralstoff mischen mit gutem Genissenseinsätzen, die im Phosphow wesentlich niedriger sind.

00:34:02: Dann haben wir für Minerale drei, vier, fünf Prozent Phosphore.

00:34:05: Man kann ruhig mit zwei einen Prozent.

00:34:07: Vielleicht sogar mit Nullprozent Phosphor in die Ration hineingehen, guten Gewissens.

00:34:12: Wenn ich die Mineralstoffgehalter des Grundfuturs und auch meines Kraftfutters, der Albesgruffutter haben wir schon vor, kenne und das auch richtig rechnen kann.

00:34:20: Da kann man sich wirklich neu und gut machen!

00:34:23: Bei den Schulmeten haben sich diese Bedarfs- und Verwertungszahlen kaum geändert.

00:34:27: Aber bei den Vitaminen hat sich doch massiv einiges geändert, bei Vitamin A D und D haben wir neue Normen gekriegt, teilweise um einiges höher.

00:34:34: Das heißt da ist auch die Futtermittelwirtschaft gefordert dort bei der Mineraststoffsorten diese Vitamingehalte anzupassen und zu erhöhen.

00:34:42: also wir haben doch in dem Programm das bereits alles umgesetzt.

00:34:45: Wer das gerne lernen möchte, wir bitten euch auch cool sein und dass man das in den Anwendungen zeigt.

00:34:49: Das ist also nicht nur für uns berate Programme.

00:34:52: natürlich benutzen wir das, verwenden wir das aber es ist auch gedacht um das dem Milchverhalten selbst zur Anwendung zu geben.

00:34:58: weil ich glaube Die Angst, die mich heute haben von der Rationsprechung, die sei so komplex ist unbegründet.

00:35:04: Wenn man es einmal ein bisschen beschäftigt.

00:35:06: und jeder, der halt möchte, hat Furt ja und bemüht sich und gibt jeden Tag seinen Bestes für seine Tiere.

00:35:12: Und die Unübersichtlichkeit macht so schwierig von den vielen Futtermitteln, die wir haben.

00:35:16: Wir haben einen Fertigfutter in einer eigenen Mischung oder einem Radstoffmischung und dann fährt noch eine Neubis-Agenzer oder am Roboter kommt noch was.

00:35:22: Also diese Fülle an Nährstoffen mit Radstoffeinflussen oder Zuflüssen macht's unübersichtlich.

00:35:29: und ohne Berechnung, könnte auch ich das nicht bewurteilen.

00:35:31: Habe es zu wenig Fuss vor oder nicht?

00:35:33: Ich muss das

00:35:33: rechnen.".

00:35:34: Und mit dem Programm ist das wirklich sehr gut und einfach und übersichtlich nösbar.

00:35:38: Also ich gegenehm wirklich die Augen auf und mal gestaunt auf Zöben was bei einer Zonen rauskommt oder wie wenig oder wie doch der Bedarf doch ja gut ergänzt werden muss wo man von Anfang an glaubt tut.

00:35:50: Aber muss ja gut passen passt aber nicht!

00:35:52: Das ist auch sehr interessant.

00:35:53: zu rechnien

00:35:54: Okay, das heißt dazu findet man Kurse.

00:35:57: Wo finde ich die Kurse?

00:35:58: Wie komme ich über die Termine?

00:36:00: Auf

00:36:01: den Homepage ist der Landwirtschaftskammer e-mail.

00:36:03: fieh werden diese Mischverrationsberechnungskurse angeboten in Präsenz oder auch unten.

00:36:07: Man

00:36:07: könnte sein Arbeitskreis gehen da wird es ja regelmäßig

00:36:10: gebracht und

00:36:10: dann wird auch die Futteranalytik mitgezogen.

00:36:13: Also es gibt viel.

00:36:15: Man

00:36:16: kann auch die Beratung sozusagen beanspruchen bei der Kammer, also diese Dinge nutzen das ist eine Empfehlung oder?

00:36:23: Und sie nicht vor uns sichern lassen.

00:36:25: Es ist ein Thema das sehr wichtig ist.

00:36:27: wie beim Uns-Menschen ja auch oder wir machen ja Analysen Blutanalysen und schauen wie geht's uns.

00:36:32: Das gleiche ist auch bei einer Kudi Leistungen erbringt und das sind Hochleistende Tiere.

00:36:37: Du musst es passen.

00:36:37: Thomas Muster hat sie früher abmüssen, sehr gesund ernähren damit er gut belastet und getragen ist.

00:36:46: In dem Sinn bedanke mich bei euch dass ihr uns da ein bisschen mitgenommen habt in die Welt der kleinen Stoffe, der Mineralstoffe, Spurnelemente, Mengenelemente und jetzt sogar bitte die Vitamine angesprochen.

00:36:56: Danke dafür!

00:36:57: Ich wünsche euch alles Gute in eurer Beratungstätigkeit und in der Forschung zu diesem Thema Und bei Ihnen zu Hause bedanque ich mich fürs Zuhören und fürs Zuschauen.

00:37:05: wir würden uns freuen Wenn Sie unseren Podcast teilen, wir haben sehr viele interessante Folgen.

00:37:09: Schauen sie auch noch bei anderen und hören sie bei anderen hinein!

00:37:12: Diese Zeit ist wertvoll investiert auf Wiedersehen oder Wiederhören bei Graseins Wissenkombakt im Podcast der Habelefahrer Kumpelstein.

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