JungGefragt - Zwischen Stall, Stärke und Tradition | Hannelore Haas #183

Shownotes

Wir sprechen mit Hanelore Haas, einer beeindruckenden Bäuerin und Sammlerin bäuerlicher Kultur, die das Leben am Hof nicht nur erlebt, sondern aktiv mitgestaltet hat. Gemeinsam tauchen wir ein in prägende Kindheitserinnerungen, den Wandel in der Landwirtschaft und die Herausforderungen, denen sich Frauen und Jugendliche heute stellen.

Dabei geht es um Disziplin, Zusammenhalt, Naturverbundenheit und die Frage, wie wir echte Gemeinschaft und Wertschätzung wiederbeleben können – am Hof, in der Familie und in der Gesellschaft. Wir diskutieren, was junge Menschen von früher lernen können, warum Gefühle und Resilienz heute wichtiger denn je sind und wie jeder von uns seinen eigenen Weg zwischen Tradition und Moderne finden kann.

HBLFA Raumberg-Gumpenstein

https://www.raumberg-gumpenstein.at/

Sara Wiener

https://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Wiener

Goethe

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe

Bodenkultur (Universität für Bodenkultur Wien)

https://boku.ac.at/

Bio-Landwirtschaft

https://www.bio-austria.at/

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen beim Younger Grasheiz Wissenkombakt-Podcast, der HBLFA Raumberg Gumpenstein.

00:00:14: Wir sind Valérie und Philipp und sprechen heute in dieser Jugend speziale Ausgabe des Podcasts mit Frau Hanelora Haas eine Frau die Landwirtschaft nicht mehr erlebt sondern über Jahrzehnte mitgestaltet hat.

00:00:26: Hanelore Haas Bäuerin Zeitzeugung Sammlerin von bäuerlicher Kultur Und einer starke Stimme für Frauen im ländlichen Raum.

00:00:34: Wie hat sich das Leben am Hof verändert?

00:00:37: Was können junge Menschen heute noch von früher lernen und warum sind Gemeinschaft, Naturverbundenheit und Zusammenhalt vielleicht aktueller denn je?

00:00:47: Genau darüber reden wir heute.

00:00:49: Ehrlich

00:00:50: persönlich und generationenübergreifend!

00:00:53: Und jetzt noch ein ergänzender Hörtyp vorweg.

00:00:56: die Tochter von Frau Hanellore Haas, Barbara Haas arbeitet als Redakteurin bei der kleinen Zeitung Und sie betreibt selbst einen Podcast und hat mit ihrer Mutter eine interessante Folge aufgenommen.

00:01:07: Mit dem Titel bist du auch ein Treadrive-Mama!

00:01:11: Diese ist sehr zu empfehlen, und auch das gilt es zu hören.

00:01:14: Liebe Frau Haas, vielen Dank für die Möglichkeit zum heutigen Podcastgespräch.

00:01:19: Gerne wenn ich was so kann.

00:01:22: Sicherlich, das glauben wir auf jeden Fall.

00:01:24: Und Sie sind ja unglaublich inspirierende Stimme.

00:01:26: Frauen in der Landwirtschaft und einem ländlichen Raum.

00:01:29: Deswegen wollten wir Sie zu Beginn mal fragen, welche markanten Meilensteine in Ihrem Leben Ihre Lebensführung so beeinflusst haben und sie charakterlich vielleicht auch persönlich sehr stark geprägt haben.

00:01:39: Das ist ja schwierig was mich stark gepregt hat es einfach familiäre Umgebung schon aus meiner Kindheit her.

00:01:47: ich bin ja während des Krieges geboren und da hat man schon die ganze Flüchtlingsgeschichte erlebt.

00:01:54: Zeiten wo es nix gegeben hat das waren aber als Kind nicht bewusst Weil es haben alle nix gehabt.

00:02:02: Und das war bei uns da so, dass wir Kinder an allen Teilen gehabt hatten.

00:02:08: Es war dann auch bildungsmäßig möglich.

00:02:10: der Vater war sehr positiv dafür eingestellt, dass sie damals schon in die Hauptschule, in den Bürgerschulen nach Schlagmann gehen können was nicht üblich war.

00:02:19: also ich müsste von meiner Kindheit her sagen das war prägend Das war bescheiden und aber auch mit Disziplin Und wir haben alles machen können, mit den Tieren.

00:02:31: Wir haben Holz geworbert.

00:02:33: wo ich heute im Nachhinein denke da waren wir zwölf, dreizehn Jahre alt aber die älteren Geschwister kommen halt zuerst zum Mehrarbeiten dran weil dem Jünger ist es dann ein bisschen besser.

00:02:46: also Prägung ist das ein sehr offenes Elternhaus und Strenge, Disziplin aber mit viel Liebe auch zu den Dingen und zu den Tieren.

00:03:00: Es war ein offenes Haus.

00:03:01: da haben wir jeden Tag im Mitten im Dorf Besuch gehabt.

00:03:05: Da haben wir schon gehört als Kinder die erwachsenen Geschichten wo man sehr neugierig waren.

00:03:10: Ich bin in der Nacht aufgestanden und habe gehört an der Tür wann Besuch war was alle reden also neugerig was Erwachsene so haben das war ja eine Zeit und Krieg war und noch ein Krieg wo die politischen Situationen sehr massiv kritisch waren, sagen wir mal so.

00:03:29: Also dieser Law würde ich schon sagen, das ist eine große Prägung gewesen, die man aber damals nicht bewusst war.

00:03:36: Das kann man nur im Nachhinein reflektieren.

00:03:38: Und sicherlich?

00:03:40: Ja.

00:03:41: Wie Tatensina hat es auch im Vergleich von zu heizigen, wo er in Gif-Alls für lockerer ist und als Kinder voll mehr machen kann was man will mehr Freizeit hat... Für das Leben und sich ist es besser bei meiner Kindheit schon diese Disziplin lernen.

00:03:53: Und eventuell auch einfach fürs Leben vorbereitet wird, dass man immer arbeiten muss.

00:03:57: oder da dann sie sagen, dass ich als Kind... ...oder dass das für's Leben basic wasen war wenn Sie als Kind Freiheit Zeit, Kopfhörten Spiele spielen hätten können usw.

00:04:03: Das haben wir auch gehabt.

00:04:06: Aber ich glaube die Dosis ist entscheidend wie viel man Freiheit hat, wieviel man Disziplinen lernen muss um miteinander ein Leben zu gestalten.

00:04:18: Ich glaube, es geht nicht ohne Achtung vom anderen.

00:04:21: Auf einer anderen Meinung geht's nicht, wenn das friedlich ist oder was man ja wünscht.

00:04:29: Und wie sehen Sie die Entwicklung heutzutage des generellen Wohlbefinden in der Bevölkerung?

00:04:35: Wie können vielleicht auch Jugendlichen ihre Glücklichkeit steigern, wenn man jetzt zum Beispiel auf das Thema Handy und so weiterblickt?

00:04:40: Da merkt man schon am sehr starken Griff, dass die Jugendlichen immer, sag ich mal, teilweise sogar depressiver werden, was sie fragen.

00:04:49: Also

00:04:49: wir haben gerade beim Runterfahren geredet, ich habe ein Schwiegertochter die Volksschullehrerin ist mit Bekästerung ein Leben lang.

00:04:57: Jetzt steht sie knapp vor der Pension und Sie hat sich nie denken können dass es sich freut auf die Pension.

00:05:04: Es ist so eine Veränderung im Verhalten der jungen Menschen Und man hat auch bei den Eltern kein Verständnis das sie sagt die Gefreime wenn er nicht mehr in die Schule muss.

00:05:16: Und das ist etwas, was ich sehr traurig finde, weil sie wirklich so geboren für diesen Beruf ist und so eine Einfügung hat in den Kindern.

00:05:27: Also das hat sich sehr geändert, darum glaube ich dass die Eltern Aufgabe schon auch ist, die nicht nur zu füttern sondern auch schauen, dass das ordentliche Menschen werden und nicht alles an einen Start referieren Der so schaut, dass die Eltern müssen schauen.

00:05:44: Dass aus den Kindern was wird und mit viel Glück kann das gelingen.

00:05:50: Dass immer etwas kommen kann, was die Kinder von dir wegtreiben.

00:05:55: So wie es heute ist mit den großen Einflüssen der sozialen Medien.

00:06:02: Wobei ich frag, warum hast du das sozial?

00:06:05: Das ist noch eine Definition, die mir gar nicht gefällt.

00:06:08: Was da alles

00:06:08: kommt ...

00:06:10: dass Kinder das aushalten müssen und in ihren Gefühlsleben verarbeiten sollten, ohne dass ja wer hilft dabei.

00:06:20: Das kann ich mir fast nicht vorstellen.

00:06:22: Weil ich denke an mich selber wenn ich mal einen Film anschaue der aufregend oder negative Physikon dann nicht schlafen.

00:06:29: Und wenn das Gefühl als Kind schon so manipuliert wird wo sollte der Mensch da nochmal echte Gefühle oder echte Berührung kennenlernen?

00:06:41: Wir tun die laut und Menschen oder Systeme verdienen daran.

00:06:48: Das ist etwas, was mich sehr ... Und bin trotzdem positiv.

00:06:52: Ich war jetzt auf einer Hochzeit von einem Enkel.

00:06:55: Ich hab nur lauter junge Leute gesehen, die die Berufsausbildung hinter sich haben, die im Beruf stehen, die Kinder wollen.

00:07:02: Also ich bin richtig positive Formkemer von denen.

00:07:06: Das gibt's auch.

00:07:07: also es gibt nicht nur die Was nicht kloppt und was Versager sind oder wo das Baich kommt, es kann auch sein.

00:07:15: Aber es gibt auch die positiven Kräfte und von dem bin ich ein Leben lang überzeugt dass sie gibt.

00:07:22: Hätten Sie vielleicht nach Ihre ganzen Jahre auf dieser Welt ein paar Tipps oder so wie vor allem für die heutige Zeit wenn wir die Eltern oder wie die Eltern ihre Kinder davon schützen können vor diesen Social Media vor allem vor den negativen Einflüssen weil es gibt positive Einflüsse im Endeffekt da.

00:07:36: Aber wie kann man als Elternteil seine Kinder von denen schützen?

00:07:39: Weil wenn man sie dann komplett entzieht, sind sie im Endeffekt in der Schule usw.

00:07:43: oder ausgelassen und das ist auch eine negative Spirale.

00:07:45: Wätten Sie da vielleicht die Idee?

00:07:46: Also

00:07:47: ich erteile ja nicht gern Ratschläge weil ein Mutter von sieben Kindern hat ganz verschiedene Kinder und es ist keine Empfehlung für alle sieben gleich sondern das ist so variabel.

00:07:58: aber wo man nie fehlt, glaube ich, dass man Gefühle mit einbezieht.

00:08:04: Es ist wichtig, dass man Dinge spürt.

00:08:06: Dass man es fühlt und innen drinnen sind.

00:08:09: Dann kann man das vermitteln an die Kinder.

00:08:12: Die müssen sie dann auch nehmen oder nicht?

00:08:14: Das geht mehr drauf her und der andere weniger.

00:08:18: Das ist das Risiko vom Leben überhaupt.

00:08:21: Der Andere macht Umwege, sechs Umweger.

00:08:23: Und der Andere geht nur strax auf das Ziedel los.

00:08:26: Das kann man nicht schulen und nicht ändern.

00:08:30: Aber ich glaube Beispiel zu haben ... Gefühle für Dinge entwickelt, positive und negative Gefühlen, dass man das zulässt.

00:08:39: Und nicht gefühlskalt und einfach pragmatisch sagt, es ist gescheit und du hättest nie ... Das geht sich irgendwie nicht aus, glaube ich!

00:08:47: Es gibt schon so ein schönes Wort von Goelten, das war schon bei zweihundert Jahre altmal.

00:08:52: Wenn du es nicht fühlst?

00:08:54: Du kannst es nicht erjagen.

00:08:58: D.h.,

00:08:58: das viele anwenden oder die schnelle Denkmufft von Zoradel fahren Keine Landschaft mehr sehen.

00:09:06: Da ist du gescheitert, er geht ein Kilometer zuvor und nimmt das auf, was du da siehst oder begegnet nicht möglich.

00:09:13: Das ist dann nicht mehr möglich!

00:09:14: Und wenn ich fühle, ohne dass mein Gefühl nicht beansprucht wird, dann wäre ich halt auch ein bisschen kühlerer Koldermensch, glaube ich.

00:09:27: Das sind die Kultur- und in der persönlichen Beziehung so... Das sind meine Erfahrungen.

00:09:32: Das habe ich nicht gelesen oder so gescheitert, also der Goethe hat das mit dem Satz so prägnant ausgedrückt.

00:09:39: Der hat mir gefallen!

00:09:42: Ist hier wie gesagt eben die Öttern sein gefordert als Vorbilder zu funktionieren?

00:09:45: Woher was können die Jugendlichen denn auch persönlich da?

00:09:47: Weil sie sind ja auch in ihrer Kindheit eben mit diesem Krieg aufgewachsen.

00:09:50: Wie sind Sie da so persönlich mental so resilient waren und haben diese Zeiten

00:09:54: untergestanden?

00:09:55: Und das kann ich nicht so genau sagen.

00:09:57: aber... Die Anteilnahme von den Menschen, da hat sie schon nicht viel Vergnügungen gegeben.

00:10:02: Sondern die Menschen haben sich miteinander beschäftigen müssen.

00:10:06: Notgedrungen weil sonst nichts gleiches war.

00:10:11: Und wir haben eine Russin als Fremdarbeiterin gehabt, die hat Marushka gekossen und die hat dann gesagt, dass es gegen Ende des Krieges hat sich schon gewusst das der Krieg verloren ist und dass sie wahrscheinlich in Russland nicht überleben wird?

00:10:27: und hat sich gesagt, ich muss euch lernen einen Satz russisch damit ihr immer an mich denkt.

00:10:33: Und dann hat sie uns gesagt den Satz, den weiß ich noch.

00:10:41: Das heißt für Mama Kartoffel und für Vater einen Schnaps so in Kurzform.

00:10:45: das hat sie ganz erklärt.

00:10:47: Ich denke halt nur mit Wohlwollen an diese Frau!

00:10:53: Und es ist so wenig eigentlich aber es gibt man so viel.

00:10:58: Das würde ich so machen.

00:11:00: Was kann man da auch, dass man Gefühle zulassen sollte?

00:11:04: Aber wer hat die Möglichkeit von anderen Menschen an eine Sprache zu hören nur damit der einem denkt?

00:11:11: Also das liegt so in dem Minimum an Möglichkeiten und wir haben viel zu viele Möglichkeiten heute.

00:11:17: Und daraus soll jeder sinnvoll auswählen.

00:11:20: Das ist fast nicht möglich, würde ich sagen.

00:11:24: Aber

00:11:24: empfehlen Sie das an Jugendlichen, hinauszugehen in die Welt und vielleicht auch in einem anderen Land ein Praktikum zu absolvieren?

00:11:30: Es ist nur diese Erfahrung gesammelt.

00:11:32: Nur gut würde ich sagen.

00:11:34: Je mehr, je breiter der Radius wird, desto mehr kann der Aufnehmer und Urteilen drüber.

00:11:42: Was gefällt man nicht, was ist gut für mich oder was ist nicht gut?

00:11:45: Das sind die Sachen, die wir in den Jugendlernen sollen.

00:11:48: Sie haben vorhin gesagt, dass die Eltern nicht mehr schauen, dass sie ihre Kinder aus ihren Kindern was würden?

00:11:53: und das hat hundertprozentigen Staaten überlassen.

00:11:55: Aber im Endeffekt wird es heute immer schwieriger, dass ein Elternteil sich auf die Kinderziehung fokussieren kann weil ja einfach das Geld einfach zu knapp wird oder in der Landwirtschaft den Hauptbau wertzuführen.

00:12:03: Immer knäpper oder immer schwierer wird.

00:12:05: hätten sie vielleicht eine Idee?

00:12:06: war es einfach die Spezialisierung in einer Landwirtschaft oder was da.

00:12:10: Vor allem die ländliche Jugend wurde zum Profitieren bringen.

00:12:13: Das soll man die Eltern mehr Zeit mit den Kindern verbringen können?

00:12:16: Oder wie kann man das schaffen?

00:12:18: Ich glaube, das ist eine Einstellungssache.

00:12:21: Sie haben ja Zeit für Urlaub, sie haben Zeit fürs Berggäfft und für Ostzeit.

00:12:26: Was ist es für mich, wenn ich jetzt Mutter oder Vater bin wichtig, wann ich Kinder habe?

00:12:31: Eigentlich die Kinder auch.

00:12:32: Also ich hab nicht viel Zeit gehabt mit den Kindern Gesprächen zu führen weil das war genau der Zeit wo man keine Dienstboten mehr trägt hat und wo auch noch nicht mechanisiert wurde, wo die Technik noch weit hinten war.

00:12:46: Also ich war rund um die Uhr eingespannt.

00:12:49: Aber die Zeit, die Blime ist, wo man nicht die Kinder isst oder baut ... Oder niederlegt.

00:12:57: Das sind Zeiten gewesen, in denen man die ganze Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt hat.

00:13:04: Und ich glaube, Liebe ist so ein Wort, das wird heute vielfach missverstanden.

00:13:09: Liebe ist nicht dass es dem Kind alles gibt sondern dass sie für dieses Kind da oben

00:13:14: bin.".

00:13:14: Und ich hab sicher auch nicht viel Zeit gehabt für die Kinder.

00:13:17: Heute drehen wir oft, wie haben wir Essenskloppen gehabt?

00:13:22: Und das hat mich in der Heude umgewiesen!

00:13:23: Die Buben waren so hintereinander ein Jahr nach dem anderen.

00:13:26: also die waren für sich so eine Gruppe und der Nähmengruppe positiv oder negativ ist dann gleich... zum Essen war, dann habe ich Gleit mit der Türken und dann sind sie herbeigestäumt.

00:13:39: Also das Essen war zumindest einmal zentraler Punkt, wenn denen sonst Wagen käme aber dann sind es wieder weg gewesen.

00:13:45: Und würde auch sagen, mit viel Schutzsenkel bin ich nach wie vor geäubigt, was ja heute schon jeder fast den Kopf beidelt.

00:13:51: Aber meine Lebenserfahrung ist schon dass es nicht geht ohne Schutzsenke und es geht da nicht ganz ohne Glauben.

00:14:00: Und in der Baureihe auf dem Bauernhof hast du soviel Gelegenheit die Schöpfung kennenzulernen.

00:14:07: Das ist vielleicht etwas, nehmt der ganzen modernen Technik.

00:14:11: Ist das was man sieht nicht alles?

00:14:13: Weil man sieht so viel nie und es gibt's auch!

00:14:18: Und wir haben ja jetzt der Hormann an Milchviehbetrieb wie immer, modernisiert also Laufsteuer- und Belkroboter usw.. Es ist wahrscheinlich rein von der Arbeitszeiten her positiv vom Gefühl her Der umwandte Kuhnärmer, wenn die auf der Weide waren und wir sind auf Nacht dann ausgegangen.

00:14:43: Das sind Tag und Nacht draußen blieben im Sommer.

00:14:46: Und da haben sie wieder aufgestanden von Wiederkräuern.

00:14:48: Da sind Zuberkämer und Lecknerner auch.

00:14:51: Und das ist ja nicht so angekommen.

00:14:53: So eine Kurzung ist ja relativ rass!

00:14:56: Aber er lohnt, dass die eher Ruhe-Geschichte aufgegeben und zu uns herkemmen als Mensch, der sich betreut.

00:15:06: Und Ankur haben wir sogar gehabt, ich erzähle ihr EFTA weil das so abstrus war.

00:15:10: Die Dirnsen waren so vier, fünf Jahre und die ist geil.

00:15:14: und sie sind auf die Kur aufgesessen und sind da oben am Rücken gesessen.

00:15:18: und dann wird die Kur aufgeht und denkt sich – das ist meine Interpretation – Sie ist aufgestanden wie ein Rose nicht wie eine Kur.

00:15:26: Ein Rose steht mit den vorderen Haxen

00:15:28: zerstoff.".

00:15:29: Und der Kurs steht zerst mit die Hintern auf.

00:15:31: Das hat sich irgendwie gecheckt, dass die Kinder überfallen werden, wenn sie mit den Hintern abstehen.

00:15:36: Also das ist für mich so ein Erlebnis, dass ich sage, eine Kur ist uns nicht soweit weg und heute ist es halt Materie!

00:15:46: Es ist Nutzeros, da nutzt die Haltung also nur zum Nutzen.

00:15:51: Das ist das was mir persönlich vom Gefühl her lautes, dass wir das nicht einmal so mitkriegen, dass das nicht mehr mal gesperren können wie nahe die uns schauen.

00:16:02: Aber ist es nicht auch eine Frage der persönlichen Einstellung des Landwirts, weil da gibt's natürlich ja wieder Unterschiede meiner Landwirte und sagt okay ich seh das bewusst darauf?

00:16:09: Ich hab zwar ein Mikrobot daheim und da kann man vielleicht einen anderen Sachen Vorteile bieten, weil ich sage okay Prioritätensetzung dann schaue mal um meine Kinder.

00:16:17: Sind ihr leichter Betriebshöfer?

00:16:18: Ja!

00:16:18: Da sind wir mit den Kindern auf Urlaub gehabt.

00:16:20: Das ist schon positiv.

00:16:21: Genau dem Tierkontakt, den versuche ich trotzdem ausrechterhalten, weil mir über dieses Risiko in Anführungszeichen bewusst bin.

00:16:28: Ja, wenn man ein Gefühl hat würde ich jetzt sagen.

00:16:32: Wenn man nur der Technik verpflichtet ist dann schaut man das die es tut dass da nicht Samstag-Sundag gerade was nicht funktioniert weil meistens ist so, dass Samstag und Sonntag nicht funktioniert.

00:16:42: aber wenn man sich von dem wovon wir mit dem und wovon wir leben von Gefühl her soweit entfernt dann glaube ich schon wichtiger dass der Makroberter funktioniert.

00:16:56: Kennt man auf diese Ebene gar nicht einmal ein Store?

00:16:59: Ja.

00:17:01: Weil es sich nicht einmal ausgeht!

00:17:04: Okay, also das ist der Landetag im Zug, dass er dann sieht, dass man selber darüber reflektiert, welchen Bezug habe ich noch dazu...

00:17:10: Aber da muss man auch ausgebildert sein bis du da musst mal Gefühlsleben haben.

00:17:16: Wenn man das nicht hat, ist das schon klar lästig.

00:17:19: Also würden Sie vielleicht auch sagen, dass in den Schulen vielleicht mehr als Persönlichkeit zwischen dir und Mensch mehr fokussiert werden sollte in der Ausbildung?

00:17:25: Nein, ich glaube, das müsste uns daheim lernen.

00:17:28: Also Aufgabe der Schule ist schon, dass sie das beibringt was ich daheim nicht erwerben kann.

00:17:33: Also Zollentaten und Fakten?

00:17:35: Ja aber liebe Kerschwader sind ja.

00:17:38: jetzt glaube ich das nicht.

00:17:41: Sie haben früher gesagt, dass es sehr gläubig sind.

00:17:43: heute noch, wie sehen Sie das hat sich, glaub man kann eindeutig sagen, dass sich die Rolle da... Hier hat eine katholische Kirche in der Landwirtschaft sehr stark verändert.

00:17:51: Aber wie sehen Sie das über die ganzen Jahre hinweg?

00:17:54: Hat es da mal einen Knackpunkt gegeben oder ein Grund, oder ist das einfach nur so ein Entwickler, den wir uns auch teilgenommen haben?

00:18:00: Dass einfach immer weniger Leute in die Kirchen gehen und man sieht, dass heute die Kieren sind... Weil viel

00:18:03: mehr machbar ist!

00:18:04: Der Mensch kann viel mehr machen.

00:18:06: Früher war er mehr dem Wetter, den Situationen ausgeliefert.

00:18:11: Heute lässt sich sehr vieles händeln.

00:18:14: Und mit dem Händeln muss ich auch nicht einmal gerade unbedingt ein Leben gehabt

00:18:17: haben.".

00:18:19: Weil wenn der mir das Sauwetter bringt, dann denke ich immer ja, es gibt nicht.

00:18:24: Sonst hab' ich daran geachend auf den... Also von der Praxis her, vom Funktionieren brauche ich mir nicht mehr Scheren drum, weil ich weiß jetzt ist der Wetterbericht, es geht so und so undso.

00:18:38: aber allein gefühlsmäßig diese Unterordnung die ich mich unter der Schöpfung begebe muss ich sagen, bin ich nach wie vor abhängig von Dingen die nicht lukrieren kann.

00:18:50: Die ja nicht bestimmen kann und... Wir haben gerade mal einen Oberfuhrner geredet.

00:18:55: also ich hab so viel Kontakt mit Leuten die auch nicht gläubig sind Und am meisten von Gott reden die Atheisten damit sie auch was wissen Aber erfüllen.

00:19:06: das ist es nicht und man müsste sich schon auch denken Auf der ganzen Welt gibt's Religionen und es gibt kein Volk das nicht glaubt dann irgendwas.

00:19:16: Und wenn diese Glauben das Leben so beeinflusst, dass er ein besserer Mensch wird ... Dann kann das ja nicht schädlich sein!

00:19:25: Das ist fast in jedem Glaubend das Gleiche.

00:19:28: und auch die Zuversicht, dass es noch etwas gibt.

00:19:30: Was gibt's noch?

00:19:32: Es gibt den Johannes Hauer, der Arzt im Wien, Papst für die Hormone Und der schreibt in ein Buch, es existiert auch das Gewicht der Seele.

00:19:47: Jetzt kann man das klären oder nicht klärmen aber er ist Theologe und Mediziner und die Wissenschaft anerkennt das auch nicht was er sagt.

00:19:56: Aber wenn man das lesen dann erscheint dann das logisch und ich habe meine Eltern und die Schwiegereltern alle bis zum Tod begleitet.

00:20:04: also für mich ist dies nichts Fremdes ganz, so ohne Rechenschaft nicht übergeht.

00:20:15: Und sieh'n Sie da die Entfremdung von der Natur als

00:20:18: ein Ton?

00:20:18: Ja!

00:20:19: Die Natur ist eine Schöpfung.

00:20:21: wenn wir uns kein Gott vorstellen können aber du sehrst im Winter alles eisig und im Sommer und früher kommt das kleine Gras, das hast Du ja nicht gesehen, aber es kommt.

00:20:32: Es ist jetzt herrscht ein Barscher Kofel glaube ich in Innsbruck einen Quanten-Teleskop aufgestellt worden Und auch zur Sendung gegeben über das und die Leute haben da gefragt.

00:20:45: Das ist eine Materie, die man sich ja nicht mehr vorstellen kann.

00:20:50: Aber das nimmt man an, dass es gibt's!

00:20:52: Man kann sich gerade alle vorstellen.

00:20:54: Warum gibt's denn dann noch einen, den man nicht vorstellen kann?

00:20:59: Ich würde ja gar nicht so personifizieren sind, denn das ist Schöpfung und ich glaube wir können es nur gar nicht denken was das ist.

00:21:08: Und auch bei den Quanten, das ist ja interessant gewissend, dass der Wissenschaftler auch nicht genau erklären kann.

00:21:13: Es ist zurzeit die kleinste Erforste Materie und wer sagt das nicht machen, was anders noch kommt?

00:21:21: Und je mehr ich weiß, desto weniger weiß ich!

00:21:23: Das ist all das Bruch,

00:21:24: ne?!

00:21:25: Also da kommt mir das schon ein bisschen überheblich vorzusagen... ...das gibt es alles nicht.

00:21:31: Aber das haben Sie dann alle für das Entschuldende Religionsunterricht weiterhin so bestehen bleibt und jetzt zum Beispiel in Arnetik-Unterrichts sammeln können geklidert wird, weil das für Jugendliche so wichtig ist, dass sie trotzdem nur diese Werte mitkriegen und von diesem Standbein diesen Glauben im Hintergrund haben.

00:21:47: Für sich persönlich?

00:21:48: Es

00:21:48: ist auch viel per Sohn entscheidend!

00:21:52: Ich habe eine Enkelinne also es sind Zwillingsmädel, sie sind meine jüngsten Enkel die sind in Wien und die haben so anschliesslich den der Religionsunterricht als einer davon gesagt hat sie möchte aus der Kirche austreten.

00:22:09: Man hat dann geredet mit ihr und ich weiß jetzt nicht, wie der istzustandmoment ist.

00:22:13: Aber die war so kritisch und hat sich denkt das was dir erzählt, dass kann ich nicht reflektieren und das erfüllt mich nicht.

00:22:20: und... Ich lehne es auch sagen wir mal so streng!

00:22:26: Wenn der Unterricht oder das Nicht-Gut ist, dann ist keiner.

00:22:31: Wenn er nicht gut ist, weil der verdirbt viel mehr als wir, was er bringt.

00:22:35: Deshalb ist es wichtig, dass gute Leute haben für das Wart ein bisschen mehr drüber sehen, nicht nur tschak-tschak.

00:22:44: Das erfüllt ja unser ganzes Universum!

00:22:49: Ist dann aber vielleicht auch insofern problematisch das sage ich jetzt mal die Wertschätzung im Berufen wie Handarbeit?

00:22:55: Aber gleich hätte ich auch im Lehrerberuf immer mehr abnimmt weil natürlich sage ich mir da nicht dieses große Geld zu machen ist, wo noch manche vielleicht streben und braucht dafür vielleicht etwas mehr Wertschättung in diesem systemrelevanten Beruf für was die Zukunft prägen.

00:23:11: Wertschätzung ist ein gutes Wort.

00:23:14: Wertschättung braucht man überhaupt in vielen Dingen, den anderen Wert zu schätzen und die andere Meinung wertzuschätzen nicht so.

00:23:22: Ich kann auch Beispiel sagen wir haben einen Freundinnengruppe vier Frauen sind wir aus ganz verschiedenen Herkommen mit verschiedenen religiösen oder politischen Einstellungen.

00:23:33: aber die Wertschetzung gegenseitig ist so groß dass wir Jahrzehnte lang schon zusammen sind Und es ist egal, was das jetzt für politische Meinung ist oder für religiöse.

00:23:46: Es ist einfach die Wertschung.

00:23:48: Weil sie das sagt hat das an Sinn, macht es an Sinn auch wenn's nicht meine Meinung is'.

00:23:53: Das würde man sowieso wünschen dass man da viel toleranter wird.

00:23:58: Tolerant ist eine Einstellung, ist kein Wort, das ist ein Einstellung!

00:24:03: Also das dauert ja wahrscheinlich auch viele Konflikte verhindern, wenn einfach jeder Mensch in einer anderen Weise akzeptiert, dass er wieder ist.

00:24:09: Seine Meinung wie sie ist und dann kann man auf einen gemeinsamen Lösungsweg kommen und der wird nachher in der Regel immer der Beste sein, wenn wir mal auf dem besten Herd oder sich das ausdiskutieren.

00:24:18: Aber warum ist es jetzt in letzter Zeit so abhanden können?

00:24:20: Weil ich sehe mir überall, dass nicht mehr gestritten wird und alle noch mehr gering gehen.

00:24:24: Das ist der Ich-Mensch.

00:24:25: Wir sind solche Egoisten geworden, jeder rafft und tut damit er gut ist, damit er glänzt, damit seine Sachen durchgehen... Und der Egoismus ist in Menschen drinnen!

00:24:36: Das braucht auch um zu überleben.

00:24:39: Aber man kann schon den Kindern in der Sandkisten zuschauen.

00:24:42: Da ist einer, der baut und das wird schön und der nächste Kind schaut mit seinen Scheiben los zusammen.

00:24:48: Der ist noch nicht geprägt sondern der hat es in sich Dass das Schäuferl größer wird mit der Zeit.

00:24:54: Das wissen wir, wenn man nur Nachrichten hören will, dass es ausschaut.

00:24:58: und jetzt denken wir schon Es gibt verschiedene Ansichten und beide oder drei oder vier Wege können zum gleichen Effekt führen.

00:25:05: aber mit welchem Aufwand ich das machen muss Wenn ich mich in den hinein füge und denke ja er braucht vielleicht Hilfe Und wenn ihm Hilfe gäbe oder Verständnis gibt ist schon Hilfe und das haben wir verlernt.

00:25:21: Jeder ist von sich überzeugt, dass nur er recht hat und er die beste Meinung hat.

00:25:26: Und da ist der Egoismus falsch!

00:25:29: Er braucht ihn zum Überleben aber nicht, dass er alle unter Niedermacht.

00:25:33: Welche Begegnungsräume gibt man da vielleicht wieder zu schaffen?

00:25:35: Dass man eben genau diese Diskussionen vorzulässt oder in einem verständnisvollen und respektvollen Raum...

00:25:44: Es ist also prägend das die Gospels aufhören überall.

00:25:51: Früher hat man das in einem mehr oder weniger saloppem Umgang miteinander ausgetauscht.

00:25:56: Dann war auch noch mal lauter und da unterrein weniger laut, weil seine Meinung nicht durchgekommen ist.

00:26:02: Aber ich glaube erlore, dass man über Konflikte oder Dinge redet, schon immer so tragisch ist wie wenn jeder in sein Loch daheim wartet!

00:26:10: Dann ist ja nichts mehr Platz.

00:26:11: der hat für keine Toleranz mehr Platz, für keine andere Meinung mehr.

00:26:15: Und so schaut es aber nicht nur im kleinen Aus, sondern auf den Wald aus.

00:26:19: Aber ich weiß es nicht, ob das heilsam ist.

00:26:21: Ich bin nicht so ... Ich bin ein Babs oder was sagen wir Babs?

00:26:25: Das hat man jetzt gefreund, dass der auch über die Friedensmaßnahmen vom Trump ein bisschen anderer Meinung hat.

00:26:34: Wie weit der Babst heute noch prägend ist für einen Umkehr, das weiß ja nicht, da die Kirche oder die Babs-Meinung so eine große Meinung hat aber sie wohlwollend sind einfach zu hören!

00:26:47: als Amerikaner, dass er seinen Präsidenten kritisiert?

00:27:08: Wenn

00:27:13: wer von Frieden redet, dann muss man ihm auch zubiligen dass er vielleicht etwas da gerade dafür und nicht weiter hustt und hützt.

00:27:21: Das ist auch die Aufgabe von einem Kirchenoberhaupt Und von gescheite Leute.

00:27:25: hat ich mir überhaupt erwarten das sie sich da mehr einbringen Über wie?

00:27:30: Wir haben auch gerade bei MOBA vorhin über den Journalismus nicht reden, weil meine Tochter ja Journalistin ist.

00:27:36: Und sie sagt es ist leider Gottes So, dass eine schlechte Nachricht eine gute ist.

00:27:40: Weil über die lesen die Leute und wenn das jetzt was Positives ist, ist es langweilig.

00:27:46: Sollte weit sind wir schon!

00:27:49: Da müssen wir nicht den Journalismus kritisieren sondern eigentlich uns selber da sonst nur etwas Geiles oder Klausiges auffällt zum Lesen Weil man halt auch schon so vermerksam von den ganzen vielen Nachrichten.

00:28:05: Selber denken war immer noch gut und dann austauschen mit wem, der vielleicht anderer Meinung ist.

00:28:12: aber da gehört auch Höflichkeit dazu.

00:28:15: ich muss den anderen nicht niedermachen wann er so dort.

00:28:19: also ich habe ein offenes Haus bei uns daheim und wir haben so viel ja so viele Besucher.

00:28:24: meine Tochter sagt an Neube es ist nur immer gleich Es möchtet sich niemand an.

00:28:30: Die kämen auch einfach, wenn ich nicht daheim bin.

00:28:35: Ich finde es gut, dass Menschen miteinander kommunizieren unaufgeregt und nicht böswillig.

00:28:44: Bei uns wird nicht kratscht!

00:28:46: Ich weiß nicht was bei einem Nachbarnenden los ist.

00:28:48: Das interessiert mich ja nicht.

00:28:51: Also er braucht einmal Hilfe dann wird das schon käme.

00:28:53: Und

00:28:55: der ist natürlich eine Jugend am Zug, dass man sich selbst reflektiert gleichzeitig auch voranschreiten.

00:29:01: Ich weiß nicht, ob ich für alle ein Vorbild bin?

00:29:03: Das ist ja kritisch vielleicht!

00:29:05: Ich bin mir nicht dann sicher, dass ich für euch ein Vor bild bin.

00:29:09: Aber ich habe das halt so für mich entschieden.

00:29:14: Und wie glauben Sie, wenn wir gerade von dieser kritischen Stimme und der Veränderung im Diskurs gesprochen haben... Wie kann man dann auch als Jugendliche aus dem ländlichen Raum versuchen die Landwirtschaft aktiv zu vertreten und seine Meinung einzubringen?

00:29:26: Weil natürlich sage jetzt mal der Blick aus dem städtischen Raum sehr anders waren ist, dass sich die Bevölkerung mittlerweile gewandelt hat und aktuell den ja sehr negativ gegenübersteht mittlerweile.

00:29:41: Wie kann man da als Jugendlicher versuchen?

00:29:43: Also

00:29:43: ich habe einen Enkeg.

00:29:44: der möchte wieder Bauer werden.

00:29:46: Der hat aber keinen Hof.

00:29:48: Aber seine große Sehnsucht ist das!

00:29:50: Und es gibt schon Idealisten.

00:29:51: Ich hab einen Menschen kennengelernt.

00:29:56: Was ist nicht ob das gescheitest wenn ihr den Namen sagt.

00:29:58: er war bei uns Hörder unter einer Ferne von der Landwirtschaft, begeistert bis in die Seele hinein für die Landwirtschaft.

00:30:07: Der Kunstjahrzehler studiert hat den Beruf auch ausgeübt aber immer wollte er Bauer werden und ich habe von dem, der damals sehr jung war noch so viel gelernt was den Idealismus für das Leben in der Land Wirtschaft bedeutet und erst dann Gott sei Dank es ist ihm gelungen.

00:30:24: er hat eine tolle Frau kennengelernt oder einen Hof gehabt und durch ihn geheiratet und die Kinder sind wieder Töchter begeisterte für die Landwirtschaft.

00:30:33: Also, ich glaube da sind die Bauern zum Teil selber schuld, dass die Begeisterung noch lustfroher war als Jam an der Brauch.

00:30:46: und heute sind so viele andere Interessen, denen man ihnen einen Beruf, den man ausschübt leichter vollbringen kann.

00:30:54: Ich muss ja als Bauer nicht auf Wodler gefahren.

00:30:57: Ich weiß, unser Sohn hat mir gesagt einmal beim Arbeiten, ich bin der einzige Sohn In der Schule, die noch nie am Meer war.

00:31:07: Ich bin auch noch nie an dem Meer gewesen und ich bin schon weit hinter mir zu.

00:31:11: Ja aber sagt er da die Nachbarbomben?

00:31:13: Die haben den neuesten Radeln, den neusten Ski, die brauchen nicht heimhelfen... Also denen geht's gut!

00:31:20: Und ich hab gesagt du bist heute beim Mieterhof auf der Welt gekommen und nicht bei Nachbarn.

00:31:24: Das ist Schicksal Aber es hat andere Vorteile.

00:31:28: Du brauchst das vielleicht gar nicht.

00:31:30: Er ist inzwischen schon am Meer gewesen.

00:31:32: die große Sehnsucht.

00:31:34: Ich habe schon gesagt, dass es sehnsüchtige gibt, die man erfüllen kann und welche, die ich mir nicht erfülle.

00:31:39: Aber damit müssen wir halt erleben!

00:31:42: Und wenn die Bauern nur jammern ... Heid ist das aber nicht mehr heid?

00:31:46: Dann wird's dann so oft mehr brazeln, was sonst für ihre Maschinen haben.

00:31:51: Aber mir fällt da immer noch das Gefühl dafür, dass ich etwas tue ganz nahe an der Schöpfung bin.

00:31:58: Und letztendlich ist doch der Bauer der, der mit den Lebensmitteln alle am Leben hält.

00:32:04: Und wenn man jetzt sich die Krise in Iran, mit der das aussperrt und den Nachschub nicht mehr funktioniert.

00:32:13: Wo denken wir hin?

00:32:15: Wie soll Europa sich ernähren, wann alles rundum zugerätigt ist?

00:32:20: oder wie wird die Geschäftsverbindungen laufen mit Amerika?

00:32:26: Und wenn wir vergessen, dass wir ein bisschen unabhängig sein sollten, dann fängt bei einem Haushalt da Fräure hast alles gekoppt, den Zwiebeln so laut.

00:32:34: Die Graut, alles hast du gekopft, die Erdpfe selber.

00:32:37: Heint hat kein Bauer mehr als bei uns der Haarmutter nicht.

00:32:41: Keine Hähner, keine Saudeln, wir haben kein eigenes Fleisch mehr.

00:32:45: Das Garten mehr oder weniger kann man sausen lassen mit dem Erdipfen und mit dem Brautanbau.

00:32:53: Das geht alles nicht mehr, das kann ich halt kaufen.

00:32:55: Und es ist ja viel einfacher, dass wir drei Wochen Erdpfiglaume nairbst dass der erste Bandscheibenvorfall da ist.

00:33:05: Ich würde das nicht zurückwünschen, aber es ist so wie ein Kind mit dem Baudausschütten.

00:33:12: Früher war alles selber da und heute nichts mehr selber da.

00:33:15: Heute bin ich genauso Konsument.

00:33:18: gehen, einkaufen und kaufen nach diesen Kriterien was billig ist, wenn man das beim Fleisch vorstellt.

00:33:27: Was ausführliche Ansprüche haben wir, die produziert werden sollte?

00:33:30: Und was dann zahlen wollen

00:33:31: dafür?".

00:33:32: Das stimmt nicht.

00:33:34: Und wenn wir Bauern auch nichts an dafür, dass sie das ändert... Es gibt jetzt gerade im Fernsehen wie der Sendung produziert die Lebensmittel vom Ursprung her.

00:33:47: Da ist gerade am Dienstdoktor noch bei uns im Museum was für ein Steuerkass.

00:33:54: Ich würde meinen, dass diese gute Idee ist, dass man den Konsumenten und auch den Bauern selber beibringt, was wertvolle Lebensmittel bedeuten und dass die dann auch etwas kosten sollten.

00:34:07: Ja, weil wie es ist für alles Geld da, für Urlaub zu haben, jeden Schnickschnack kann man Geld!

00:34:12: Und beim Einkaufen dann schauen sie sich das Wuss sparen können.

00:34:17: Wir gehen ja aktuell nur elf Prozent von unseren Einkommen für Lebensmittel aus.

00:34:21: Sollten der Landwirte vielleicht dem Mut haben, die eigenen Stalltonen zu öffnen und zum Beispiel Schule am Bahnhof anzubieten damit wir wirklich von jungen Alter an bewusst sein schaff dafür

00:34:30: Es müsste für das Werbung gemacht werden.

00:34:32: Ob der Landwirt selber überall Zeit hat, seinen Hofladen noch woanders dahin zu transportieren?

00:34:38: Die Zeit, die er sich mit der Maschine erspart muss er dann wieder für den Verkauf lukrieren.

00:34:44: Also in Ballungszentren ist es vielleicht eine Möglichkeit.

00:34:47: bei uns am Land kann ich jetzt zum Bauerniege und das kaufen, wenn es hat.

00:34:52: Ist das vielleicht oft auch ein Eid an anderen Gegenüber?

00:34:56: Wenn Sie zogen zum Beispiel so wie Sie früher gesagt haben, da war ich mehr Neu ist ein

00:35:12: guter Faktor.

00:35:13: Nein, das sei ein Erziehungsfaktor weil wenn ich das haben will was der andere hat muss ich mich anstrengen.

00:35:18: Da war er positiv.

00:35:20: Nein das insofern eine schlechte Eigenschaft Wenn ich das dem nicht vergut bin was ich noch nicht habe Das ist für mich ein fremdwort, weil ich bin dann jeden alles wohlig was er hat.

00:35:32: Der Neid kann motivierend sein aber es ist keine edle Eigenschaft.

00:35:37: Wie können Sie vielleicht einen Tipp?

00:35:40: Weil viele Menschen oder eigentlich alle Menschen haben ja neid in sich.

00:35:42: Irgendwo am grund legenden kleinen Neid.

00:35:44: Wie man einen positiven Neid zur Ehrgeiz und zu Ambitionen umwandeln kann gibt's so eine kleine Formel wie Sie vorhin gesagt haben von Gültte.

00:35:51: Gibt das einen Leitsatz?

00:35:54: Ich weiß es nicht.

00:35:55: Das habe ich noch gar nicht nachdenkt.

00:35:57: Ich finde das nicht neidig, freu mich wenn es dann gut geht.

00:36:00: Also ich kenne das Gefühl nicht von Neut.

00:36:03: Ich leide oft drunter ja?

00:36:04: Weil sie mir auch mal neidigs sind.

00:36:07: aber ich denke man ist es sein geschicht wenn er nicht an der stumm geht oder mit.

00:36:12: also es betrifft mich nicht wann wer neidiges soll es da

00:36:19: und ich glaube Sie kann man das vielleicht bei Kindern verhindern weil es ist natürlich dass es aufkommt, mit Urlaub und so weiter.

00:36:26: Denken Sie, sollte man da Kindern das auch ermöglichen?

00:36:28: Dass man sagt, dann fährt man halt mal für zwei Tage weg wie in einem

00:36:31: gewöhnlichen Beruf unter Anführungszeichen,

00:36:33: dass sie diese Ausgleiche gibt und dass die Kinder alles um den Hof und wir sind weitrangig.

00:36:39: Das muss ich schon sagen, das weiß bei uns auch.

00:36:42: Es ist wichtig, dass der Hof funktioniert, dass du damit alle nachkommst Und die Kinder können warten!

00:36:48: Die haben wir warten müssen aber... Ich habe das auch so erlebt und ich hab es nicht negativ erlebt.

00:36:54: Vielleicht war das eine andere Zeit, das war die Kriegszeit, wo's nichts gegeben hat.

00:36:58: Ja, was soll denn mal neidig sein?

00:36:59: Und dann haben wir auch nicht mehr gehabt.

00:37:04: Die Differenzen natürlich größer.

00:37:07: aber ich denke mir ist es ein Charakter-Eigenschaft, dass ich mit dem umgehen kann.

00:37:11: Ich werde nie alles haben wie wer anderer hat.

00:37:14: Das wird immer noch beim Reichtum so.

00:37:17: Es wird immer nochmal reicher sein!

00:37:19: Also ich werde das Endziel nie erreichen.

00:37:22: Also dann tun wir, du leuchtern wir nicht.

00:37:24: Das ist einfach Ausschuld!

00:37:26: Rein von der Vernunft her?

00:37:29: Was wäre mir bloggen mit dem Faktor?

00:37:32: Brauchen die Landwirt dazu jetzt mal trotzdem ein Urlaub weil es mittlerweile viel von Bernhardt beziehungsweise von südischer Belastung.

00:37:40: Weil so stressig war's früher noch nicht wie das heute ist.

00:37:43: Sie haben schon mit den Vorschriften für den EU-Vorschrifte also rein im Büro Kram zu machen, der auch entscheidet über Geld oder nicht.

00:37:51: Wenn er das nicht genau macht.

00:37:53: Also das kommt noch einmal dazu die Arbeit an und ersiegt heute dass die anderen leiden um so viel weniger dann.

00:38:00: Er sieht ja nicht, dass der gefährdet ist in seinen Arbeitsplatz.

00:38:04: dieses Risiko kennt der Bauer nicht, er ist nicht gefährdet.

00:38:07: es kann sein, dass es näher mal ausgeht Dann muss er zwar mehr arbeiten um einmal zu leben.

00:38:12: Das ist halt die Methode.

00:38:14: was halt schon vielfach funktioniert.

00:38:18: toll ist, habe ich jetzt erst geschnitten in der Steiermark.

00:38:22: Dass sehr viele weibliche Betriebsführerinnen sind.

00:38:25: also das heißt die Frauen sägen sie aus in Situationen wo sie Männer nicht aussächen weil sie einfach an der Stelle denken.

00:38:34: nicht Sturheil den Erfolg und des muss bringen sondern was lukriere ich alles in dem gegenseitigen Vermengen der Dinge.

00:38:42: Ich kann die Kinder auf meiner Umgebung beaufsichtigen was auch gut ist.

00:38:47: Ich habe vielleicht die Omas oder die Opas noch da zum Kinder schauen, ein bisschen.

00:38:51: Oder sie gehen mit... Wenn ich das will?

00:38:54: Wenn ich nur eingeschafft bin, wenn wir so lange als Familie sind, kenne ich alles, dann werden die Probleme schon größer.

00:39:03: Weil dann wird wer auf Zeiten gestohlt und dann können wir niemanden dazu.

00:39:07: Und dass was Familie ist gegeneinander Rücksicht und Hilfestellung geben, das ist dann weg.

00:39:13: Dann wollen auch viele mal heiraten!

00:39:15: Und viele mal keine Kinder haben.

00:39:17: Weil dieser Stress ist, wenn ich mich nach allen Seiten so bewegen muss.

00:39:22: Wenn ich nur für mich alleine denke und das glaube ich ist die Krankheit Die Ich-Position

00:39:29: Sieh mir jetzt schon eine lange Arbeitsgeschichte hinter sich.

00:39:31: Ja

00:39:32: Aber wie hat sich die Arbeitszeit vor allem entwickelt?

00:39:34: Bei Folgerheiten okay da war die lange Arbeit der lange Tag.

00:39:37: Und heute haben sie aber gesagt heute ist der Stress mehr geworden.

00:39:39: Also es heilt eigentlich von den Stunden her Von der Intensität her Von einer psychischen Belastung her Ist ja halt heuer.

00:39:44: oder war die Folge vor allem mit der sparen Arbeit vielleicht auch?

00:39:47: Ich kann das nicht vergleichen, weil ich nirgendwo in dem Geschehen drin bin.

00:39:52: Aber ich muss schon sagen ... Wir haben keine Leute geguckt und es war zu heigen.

00:39:57: Da musst du heigen, ob du willst oder nicht?

00:40:00: Das musst!

00:40:01: Und da hab' ich den oben daheim heraumermessen.

00:40:04: Es ist auch vorher nach der anderen gekommen.

00:40:07: Dann hab ich mir gedacht, wenn mich jetzt der Liebe Gott fragt, willst du weiterarbeiten hier oder sterben?

00:40:12: Ich hätte mich fürs Sterben entschlossen.

00:40:14: Er hat mich ja nie gefragt.

00:40:17: Aber so hart war das.

00:40:19: Und es war sich nicht nur für mich erlauern, die Männer sind am Tag da gewesen und die Frauen haben in den Daucheraumer müssen oder ein Stoll oder so irgendwas.

00:40:27: Immer die Schwaden arbeiten!

00:40:29: Weil die Mobilisierung halt schrittweise gegangen ist und bis man wieder eine neue Maschine gehabt hat, die es abgenommen hat... Das habe ich auch einfach gemacht.

00:40:39: Wie schafft man das dann?

00:40:40: So geht's mir Wenn das Alter kommt und man muss vielleicht die Arbeiten abgeben, beziehungsweise dann kommt am Schluss die Hofübergabe.

00:40:47: Wie kann man da für sich selbst wirklich entscheiden?

00:40:50: Das ist der richtige Moment!

00:40:51: Und vor allem versuchen diese Arbeit abzugeben.

00:40:54: Die was früher, also davor der Alltag war, wo man wirklich sehr involviert war... ...und dann versucht man natürlich an die Zukunft, an den Jugend den Hof zu übergeben.

00:41:04: Wie haben Sie das damals gestaltet?

00:41:05: Das war bei mir ganz anders da.

00:41:07: Mein Mann ist gestorben an einen Herzinfarkt Und dann habe ich so lange bis ich fünfe Fünfzeigjahr, dass sie die Mindestpension trägt noch den Hof behalten und dann hatten zur Hälfte meinen Sohn übernommen.

00:41:24: Und meine Hälften.

00:41:25: der Schwiegervater hat mich als Mitbesitzerin eingeteilt, also überschrieben.

00:41:32: Und meine Hälfte habe ich dann noch ein paar Jahre gehalten.

00:41:35: Dann ist das Verhältnis immer schlimmer geworden und der Druck ist immer größer geworden.

00:41:39: Du, du wirst zehn, dann wird's besser!

00:41:41: Dann hab' ich da meine Hölfte albergegeben und von dort weg war ich neben der Familie.

00:41:47: Also ich hab noch eine schizofrene Tochter.

00:41:50: die ist bei mir im Haus.

00:41:52: Die habe ich jetzt seit forty-fünf Jahren mit mir zu leben.

00:41:57: Da bin ich alleine zuständig.

00:41:59: Also die Mädels, die meine Tochter Maria, die Kinder bei mir gehabt hat und die Journalisten stehen mir da zur Seite aber sonst niemand.

00:42:11: Das war nicht eine Frage ob ich jetzt das will oder nicht sondern das war maßgeblich zwingend Und das habe ja eingesehen weil ich ja noch einmal kann das nicht machen Aber gut für mich war es nicht so müsste ich dir mal sagen Weil die Ideale, die ich persönlich habe, die kann ja nicht verärgern wenn anderem.

00:42:31: Und außerdem guckt wer dazu?

00:42:33: Wer anderer der andere Meinung hat und dann muss ich mich halt auch mit dem... Ich hab das nachher so wie empfinde.. Ich hab mir dann an die Kultur gewendet.

00:42:44: wir haben in Grölmängermuseum gegründet da war er dabei Bürgermeister hat mir erschürzt ob ich damit mache und es ist gerade gut gekommen von der Zeit.

00:42:56: Und dann haben wir das gemacht und ich bin dreißig Jahre dabei, habe das inzwischen auch mal alles Abfahrt geführt.

00:43:03: Das hat mir nicht geschaut, erstens hab' ich mit Geschichte immer auf Freit gehabt... ...und es hat mich dann nicht eifersüchtig gemacht auf die Betriebsführung!

00:43:15: Die haben das dann eh gemacht.

00:43:18: Und was geschein ist, das habe ich ja gesehen.

00:43:20: und das andere, was man nicht gesagt hat, habe ich nicht weiter erfahren oder habe gar nicht gewusst.

00:43:24: Das braucht

00:43:26: so.

00:43:27: So wie Sie ja gesagt haben, das öffentliche Engelschmauer-Museum gründen und so weiter... Ja?

00:43:30: ...das geht ja heutzutage auch hin und wieder verladen.

00:43:32: Es will keinem einen Gemeinderat, es will die Ämter gar nicht mehr übernehmen.

00:43:35: Wissen sie vielleicht dann was da ist?

00:43:37: Wir sind noch gleich

00:43:39: bald!

00:43:40: Ich würde es nicht haben.

00:43:41: Da kriege nichts Zeit dafür, da tue ich nix.

00:43:44: Dass dies aber für die Öffentlichkeit oder für die Gemeinschaft etwas Wunderbares ist, wir haben lauter Freiwillige Mit Hilfe.

00:43:51: Jetzt, die letzten paar Jahre ist ein neuer Arbeitsamt dort, können wir mehr offen halten und haben einen tollen Mann dazugregen, den Hofraus Seipel als Kunsthistorische Museum geleitet hat.

00:44:03: Wir haben eine tolle Qualität zusammengebracht und das ist auch eine Freude.

00:44:06: aber auf dem kann man nicht sitzen bleiben, das muss weiter gehen und es geht auch weiter mit anderen Leuten.

00:44:12: Und so möchten Sie das dann also mitgeben?

00:44:13: Dass man sich da vielleicht in der Pension oder nach der Hofabgabe eine neue Leidenschaft sucht und man sagt, man kann sie wirklich einbringen Weil der Betrieb den hat mir

00:44:20: zugegeben?

00:44:20: Ja, genau.

00:44:22: Und da muss man denen nicht auf dem Knack sitzen und schauen was die falsch machen oder nicht.

00:44:26: richtig oder nicht gleich das ist ja dann egal.

00:44:30: aber dann haben wir eigene Aufgaben wieder und so dass die Familie enttagt bleibt mit den anderen die vom Hof weg gegangen sind.

00:44:37: Das ist auch eine meiner Aufgaben dass die Olihoam kommen können.

00:44:41: Vielleicht war es sinnvoll für sie, die Stanz zu suchen zum Hof nach der Übergabe.

00:44:46: Das muss man

00:44:48: sonst treten wir das nicht aus.

00:44:50: Also muss man wirklich trennen und ein Strich machen und sagen ja das ist jetzt so, das ist hier und da auch ein bisschen traurig wenn man nicht dabei ist.

00:45:00: aber man kann jetzt nicht warten dass die gleich tun wie uns wollen.

00:45:04: Das ist anders vorhanden an dem leider auch die Gesellschaft was sich anders davon ist.

00:45:10: Wir brauchen halt Altersheime, Pflegeheime.

00:45:12: Alles ist mehr, kostet mehr Geld.

00:45:16: Mir gefällt auch der sozialistische Land, das hat man von Burgeland.

00:45:20: Der den Frauen, die daheim die alten Leute pflegen einen Gehalt und eine Krankenkasse oder eine Pensionsversicherung zahlt.

00:45:29: Vorher war es null darin, ich sag nicht dass dies gescheit war!

00:45:32: Aber das ist wirklich gescheit.

00:45:34: Und heute, wenn einer in ein Altersheim ist, kostet zwei mal so viel, als ob er noch der Horn fliegt wird und jeder will gern den Horn bleiben.

00:45:42: Fast jeder!

00:45:45: Also wir gehen schon Wege auch als Gesellschaft, die wir uns auf Dauer gar nicht leisten können.

00:45:51: und jetzt bin ich kein Fan von der massiven Zuwanderung.

00:45:56: aber was man wirklich sieht dass diese Menschen, die aus einem anderen Land kommen familiär aufgestellt sind komplett anders sein.

00:46:04: Da müssen wir wieder lernen, die schauen auf ihre alten Leut.

00:46:07: Das

00:46:08: ist ja in Österreich oft was man sieht.

00:46:09: Die gewisse Arbeitsmoralform für einen Anführungszeichen, schlecht angesehene Berufe, der geht immer mehr verloren?

00:46:15: Ist das einfach nur dieses weil es uns zu gut geht?

00:46:17: oder wo so ein Hintergrund?

00:46:19: Ja, es geht uns gut und wir wissen nicht mehr dass.

00:46:22: also die Landwirtschaft sind an so einem Gebiet wie mir da sind im Einstein nur noch für den Tourismus interessant Weil die Landschaft ist wissend schon, wann denen gepflegt wird und die Radeln nicht gemaut werden.

00:46:33: Und dort geschwendet wird, sonst wächst alles zu.

00:46:37: Dann ist der Tourismus auch weg!

00:46:39: Also von daher haben wir Wertschätzung.

00:46:41: aber da gibt es einen netten Vergleich.

00:46:43: Ein Tischler ist einmal gefragt worden, er soll so Hobbyschaden machen weil das braucht man zur Deco.

00:46:48: Das war gefragt.

00:46:49: Und dann macht er Hobbieschaden zwei drei zehn Sieg.

00:46:52: Dann kommen die wieder, sie brauchen noch Hobbierschaden.

00:46:55: Sagt er jetzt hat er kaum mehr?

00:46:56: Ja, also ich habe Schaden machen.

00:46:58: Ich kann nicht den Tisch sammeln und ich bin ja Tischler und Nichtschaden-Macher.

00:47:04: Und so ungefähr ist es bei der Landwirtschaft!

00:47:06: Sie haben Närmer begriffen – die Gesellschaft war es Närma dass die Landwirtschaft der Ernährung des Valkers ist.

00:47:14: Egal wie die Grenzen sind von dem was vor der Nose wächst leben wir im Großen und Ganzen.

00:47:19: Wenn man jetzt nur noch Landschaftsgärtner sein geht auch das Sinn verloren die Ehrfacht von dem, was produziert wird.

00:47:28: Und dann sind halt die Brotlaube in den Mülldrei und jammern, dass alles so teuer ist.

00:47:34: Da sage ich das eigentlich etwas, wo eine geistige Erneuerung sein muss.

00:47:40: Nicht nur von den Bauern sondern auch von allen Menschen.

00:47:43: brauchen wir den Stand oder können wir es importieren?

00:47:46: Machen wir mehr Kursurverträge damit Industrieprodukte geliefert werden können und mir landwirtschaftliche Geschichten herbringen.

00:47:55: Das sind die Viecher, fast alle mit Wachstumshormonen und brauchen wir nicht mehr nachfragen was da noch alles kommt.

00:48:02: Aber das ist wichtig für ein Staat weil es bringt etwas.

00:48:06: Und da geht aber bis von ganz unten bis durch hoch hinauf.

00:48:12: Es hat nichts mit Blut und Bodenromantik, sondern Lehmdurmer von dem was wächst.

00:48:17: Haben Sie das vielleicht in Ihrem Leben noch mal erlebt, dass immer mehr importiert geworden ist?

00:48:21: Glaubst du dann mal als Ereignis und da hast du es auf einmal zusammengebrochen.

00:48:24: Und dann ist man darauf gekommen, dass das eigentlich doch nicht so gescheitert ist und es hat Unwirkungen geben, wie zum Beispiel beim Corona-Korona.

00:48:30: Aber warum wurde das eigentlich in die Erinnerrichtung hintergegangen?

00:48:32: Weil der Mensch immer den Weg des geringsten Wetterstandes geht und die billigste Variation!

00:48:37: So ist es – und es ist nicht billig, wenn wir eine Landwirtschaft haben.

00:48:41: Ich komme noch an einen EU-Vortrag vom von Dr.

00:48:44: Otto Habsburgerinnen in Grömming und da war er, weil ich als Bäuerin ja für Bauern landenke und die Frau Pfeurer-Grün angehauchte Meinungen hatte.

00:49:01: und dann hat sie gefragt was wir tun in der EU mit diesen vielen Berggebieten.

00:49:06: das ist ja nicht rentabel.

00:49:09: Und dann hat Herr Dr.

00:49:10: Otto den es sehr verehrt habe bis dort hin sagt Wir wären im Osten produzieren für die Landwirtschaft.

00:49:18: Die Ernährung wird dort festgestellt und im Gebirge werden wir uns noch halten, so wie wenn ich ihn erhält als Hobby.

00:49:27: Und so ist es auch!

00:49:29: Die EU-Gelder sind Haltungsgelder damit sie dort bleiben, die Bergbauern ohne die Förderungen konnten, die sowieso schon immer leben nur mit dem Schild auf den Winter, das ist zu wenig.

00:49:41: Vielleicht bin ich da zu hart aber ich habe das persönlich gehört Und hab noch gedacht, so meine Hochschätzung.

00:49:49: färben war mit Anstrich weg.

00:49:52: Mit Halten haben wir es heute so, dass wir gehalten werden.

00:49:55: Das bleibt das natürlich eine Berufswahl von Jugendlichen?

00:49:57: Wenn Sie das wissen,

00:49:58: sind

00:49:59: im Prinzip nur Bittsteller, die warten auf die Förderung.

00:50:01: Das hat also mit keinem Anspruch auf Wertschätzungen zu tun!

00:50:05: Und

00:50:06: wonach soll man dann seit Berufsfall ausrichten?

00:50:08: und was sagen sie zu Jugendlichen, wenn man's zum Ehe sagt, ich würde gerne in Betrieb zu Hause übernehmen... Aber natürlich bin ich mit diesen Veränderungen konfrontiert und mit dieser aktuellen Situation.

00:50:22: Was kann man da auch für seinen eigenen Betrieb, dass man sich vielleicht unabhängig macht?

00:50:26: Und gleichzeitig... Wie empfehlen Sie dann die Berufsfalt auszurichten?

00:50:30: Sollten wir das abberücksichtigen?

00:50:31: oder sonst ist der Idealismus gefragt!

00:50:33: Also ich würde sagen wenn man das gerne tut, dann soll man es tun weil das erfüllt dann mehr wie ein Job wo man mehr verdient und man hat kein Freude damit.

00:50:42: Aber vom Gärndunnelang kann man nicht lehnen.

00:50:45: Und dann muss man und das ist jetzt bewiesen, dass auch eine journalistische Tätigkeit meiner Tochter die es Bäuerinnen auf sucht, die Betriebsführerinnen sind und sich Alternativen einfallen lassen Das ist mühselig aber wenn mich eine Idee gefreut mit Liebe Dann ist da auch was dran Und es kommen auch Konsumenten, dann kommt man nach.

00:51:08: Wenn ich jetzt auf die Hochzeitsgeschichten da aufdenke mit denen alle begeistert sind und gut ernähren also gesunde Lebensmittel und so und kaufen beim Bauern was möglich ist in Wien.

00:51:18: das ist schon nicht zu leicht aber ich würde schon sagen dass da was drinnen ist Die werden auch offener und informieren sich aus wo kriege wirklich wertvolle Sachen Klinisch.

00:51:35: der Fakt ist, die Geschäfte füllt.

00:51:38: Denkt man ja nur ein Joghurt würde genügen!

00:51:41: Ein Joghet mit Milch also aus der Milch und eins mit Früchten Und zehn Meter Joghurts sind dort.

00:51:49: Wer braucht es?

00:51:50: Wer muss das zahlen was nicht verkauft wird?

00:51:52: Es sind so viele perverse Entwicklungen würde ich sagen.

00:51:57: Sie halten sich eigentlich noch sehr gut für Alter.

00:52:00: Wie meine Frau schon gesagt hat, sie ist an der Tatel aus die Stilge herauf gekommen.

00:52:05: Aber da habe ich mir vor allem im Zuge dieser Diskussion um Lebensmittel und dann eher umgedacht!

00:52:11: Haben Sie wertvolle regionalen Lebensmittel zu essen?

00:52:14: oder haben Sie, wie man heute auf diese Trends hört?

00:52:16: Das ist vielleicht aus Insekten gemacht.

00:52:18: Aber das ist gesund und reines Protein.

00:52:20: Oder muss man jetzt nur mehr auf vegane Ernährungsweise umstellen?

00:52:23: Oder haben Sie sich oft gedacht, so wie ich mir es auch denke ... Man kann doch Fleisch essen aber dann auch qualifiziert das aus der Region, oder?

00:52:31: Ich habe ein Kalindis vegan unterwegs.

00:52:34: Als Wurst nicht beleidigen weil ich liebe sie ja!

00:52:36: Aber sie schaut ja so aus... Sie war fesch, aber sie ist wie unter Ernährt.

00:52:41: Das Gesicht ist so schmall und so, dass ich mir jetzt mal laut dort diskutieren, aber es hilft nicht!

00:52:49: Und wir haben uns ja früher von dem Ernährt... das hat auch die Tochter einmal geschrieben in irgendeiner Zeitung entweder aus dem Stoll oder aus dem Garten oder aus einem Backrahr.

00:53:01: Also die Varianten waren da.

00:53:03: Wir haben keine Zwiebel gekauft und das ist Sauerkraut und Grau den ganzen Winter gewesen Und ich bin ein Fan für Milchprodukte.

00:53:11: Ich habe Sarah gemacht, mit dem siebzehn-Jahr-Milchstügel geführt – ah, nein mehr!

00:53:15: Alles nehme ich, also mein Leben war es nicht mehr gegangen.

00:53:18: Und mich treffen halt noch Leute irgendwo beim Einkaufen und sagen, mein Gott, na der bliebt aber nie mehr gegen so was.

00:53:25: Das sind halt Sachen, wenn man die nie kennenlernt dann hat man auch keine Sehnsucht da noch.

00:53:31: Wenn jetzt die Sara Wiener ist eine berühmte Köchin, die hat jetzt bei einer Diskussion gesagt Diese künstlich hergestellten Proteine, ja.

00:53:41: Wo sie immer herkommen?

00:53:44: Wenn der Text mal dabei ist, dann weiß man schon das wird da nicht mehr schlecht.

00:53:49: Dann weiß man wie man sich ernährt aber muss es da.

00:53:52: Aber da ist ein Werbe-Maschinerie dahinter und das ist gesund und das schaut dann nicht.

00:53:57: und lauter solche Sachen natürlich wer sie nicht auskennt er wird sowas nehmen.

00:54:02: Das wird auch nicht schlecht.

00:54:03: du kannst so einen Google-Hopf kaufen der bleibt jetzt einen Tag gleich.

00:54:06: Aber man sieht es ja in der Gastronomie.

00:54:08: Wenn man woher kommt, da ist das Fleisch natürlich nicht gekennzeichnet.

00:54:11: Da muss man schon zu spezielle Gostas eigentlich geben.

00:54:14: Die wissen ja... Das

00:54:15: tun wir.

00:54:15: ... und schauen.

00:54:17: Wäre da eben ein Lebensmittel Herkunftskennzeichnung anzudenken?

00:54:21: Oder halten über die Worte?

00:54:21: Das

00:54:22: fliegt jetzt so, dass ich noch freiwillig bin.

00:54:24: Ja.

00:54:26: Es ist wieder eine Verordnung.

00:54:27: Man macht die Geschichte kompliziert, dass im Prinzip mehr so zuschaut, dass der Dastwirt lokal regional einkauft Und das dann mit dem Werbung macht.

00:54:38: Wenn ihr wüsste, dass es funktioniert, dann wurden es mehrere da und es gibt ja schon welche die das tun.

00:54:43: Ja aber das ist natürlich preislicher wenn keine höher gestellte Geschichte und du kannst nicht um fünf Euro eressen haben.

00:54:49: Und ich sage jetzt noch mal für ein Landwirt, was aus persönlicher Perspektive... Es ist schwierig, dass man Kunden findet, speziell in der Gastronomie, die wohl nur die Edelteile.

00:54:57: Ja?

00:54:58: Und wenn wir sie dann auf das fokussiert, dann muss man natürlich auch die anderen Tierprodukte verwerten die was halt nicht so hoch angesehen werden.

00:55:06: Und das ist mittlerweile leider so, dass da die jüngere Generation nimmer auf das zurückgreift und da auch nicht mehr dieses ganzheitliche Denken hat.

00:55:15: Würden Sie sagen, es war in der Vergangenheit aus jeden Fall so?

00:55:17: Dass man alles verwertet hat.

00:55:18: oder sind dann auch Produkte zum Nachbarn gegangen, war da vielleicht ein größerer Austausch?

00:55:23: Nein!

00:55:23: Es hat die Not gezogen an alles zu verwerten.

00:55:26: Das war einmal Not.

00:55:28: Ja.

00:55:28: Dann war's die Wertschätzung, dass ihr nicht etwas weggeschmeißt mit dem ich noch was kochen kann.

00:55:34: Also auch die Achtung von einem Produkt.

00:55:36: Ich schmeiß jetzt nichts weg, aus dem ich noch ein Barscheln machen kann oder eine Gulasche oder Assultzen oder solche Sachen.

00:55:43: Das ist nix weggeschmissen worden!

00:55:45: Jetzt haben die Bauern das ja auch nicht einmal.

00:55:47: Bei uns wird nix mehr selber geschlachtet.

00:55:49: Wir haben früher von den Oksen, die mal zum Schlachthof geliefert haben dann einen Viertel oder einen halben Zock genommen und den habe ich dann aufgearbeitet.

00:55:56: Kühlhäuser haben es möglich gemacht.

00:55:58: heute hat man Gefriertruhen also an dem liegt's nicht Es ist die Arbeit.

00:56:03: Und wenn ich jetzt ins Kreff geh und da bei Schnitzeln kauf, das sparen wir den ganzen Zirkus.

00:56:08: Mit wo tu' ich das hin?

00:56:09: Was ich da jetzt ausgelöst hab?

00:56:11: Was nämlich so schön ist?

00:56:12: Es hat Bequemlichkeit!

00:56:15: Aber braucht's vielleicht ein bisschen mehr Aufklärung beziehungsweise Kochunterricht vor allem in Schulen?

00:56:19: Wenn man daran aufdenkt die meisten wissen gar nicht mal wie sie sich etwas zubereiten.

00:56:23: Die Sarah Wiener sagt im Ehreninterview was sie vor ein paar Tagen das ist im Fernsehen gewesen.

00:56:29: plädiert dafür, dass die Kinder in der Schule kochen lernen.

00:56:32: Weil die Mütter kennen uns nicht mehr!

00:56:34: Die meisten wissen ja, wenn man weiss, wie ist die Lebensmittel zur Verarbeitung?

00:56:37: Wie man Lungenbrot macht etc...

00:56:38: Ja und auch wo du siehst beim Tier.

00:56:41: Wir haben das so gelernt, wo die Fleisteile sind, gibt es sehr wertvollen und von denen gibt's halt auch noch eine gewisse Menge und von den anderen gibt's mehr.

00:56:48: also ich glaube man kann die Zeit nicht zurückdrehen.

00:56:53: aber weil wir das Hirn einschalten dann müsste man schon ein wenig nachdenken und Konsequenzen daraus ziehen.

00:57:00: Und nicht nur ja, man, dass alles so teuer ist!

00:57:03: Aber Sie haben gesagt die Leute kennen immer Kochen, aber eigentlich ist das ja als Parallox und die Leute wollen immer weniger arbeiten, da war es noch mal zwanzig oder dreißig Stunden in der Woche... Ja?

00:57:10: ...und haben trotzdem eigentlich keine Zeit, dass sie daheim kochen oder auf seinen Haushalt schauen oder ähnliches.

00:57:14: Warum?

00:57:15: Ist da eine Social Media, wozu verzeiht ihr nebenbei oder was ist das?

00:57:17: Kochen hat nur einen guten Ruf wenn Männer kochen.

00:57:21: Wenn ein Mann kocht dann ist es eher kreatives... arbeiten.

00:57:26: Wenn eine Frau kocht, die kochte nur für den täglichen Bedarf, das ist nichts, sondern wir sind satt

00:57:29: werden.".

00:57:30: So ungefähr!

00:57:31: Ist die Meinung?

00:57:32: Ich habe einen Schwiegersund ja gut gekocht und meine Tochter braucht nicht.

00:57:36: Die braucht nur in Extremfällen, wenn sie lau mit den Kindern ist.

00:57:40: Aber das ist halt dann auch was.

00:57:41: und er hat selber erzählt, die haben Zwillinge und wie er mit den Kinderwagen gefahren ist im Park, da hat der Zuschauer und Anerkennung kriegt von anderen Frauen.

00:57:51: Was ein Mann macht

00:57:52: das?!

00:57:54: Eine Frau kriegt doch keine Zuschauer und eine Würdigung, wenn sie mit den Kindern in einen Kinderwagen fährt.

00:57:59: Das selbstverständlich!

00:58:01: Also unser Denken müsste sich schon ein bisschen fortbewegen und nicht so lax und komot sein.

00:58:09: Das ist ja jetzt mit mehreren Bereichen nicht nur bei der Kinderbetreuung.

00:58:11: Nein, nicht nur

00:58:12: hier im Haushalt.

00:58:12: Es ist generell so.

00:58:15: Brauchst du vielleicht da in der Landwirtschaft ein Bewusstseinswandel?

00:58:17: Dass die Frauen nicht nur die ganze Zeit am Hof in sich um die Kinder umschaut oder um den Haushalt ...

00:58:21: Das funktioniert schon ein bisschen.

00:58:23: Es kommt auch darauf an, was ich mir vom Leben erwarte.

00:58:27: Ich erwarte immer viel Geld, weil sie nicht in die Landwirtschaft gehen.

00:58:30: Das weiß ich genau, dass ich da nicht viel Geld zusammenbringe.

00:58:33: Erwarte immer zusammengängende Arbeitsabläufe, wo es herkommt und wo das hinführt?

00:58:39: Dann ist das ein guter Boden!

00:58:42: Weil du kannst zuschauen beim Wachsen von einem Tier oder beim Wachsen vom Getreide ... Ganz ihr habt's mich jetzt nicht gefragt.

00:58:49: darum aber was mehr immer Freude gemacht hat beim Arbeiten.

00:58:54: Zu sehen, dann waren das fertig ist.

00:58:55: und wie man immer gewünscht, wenn wir jetzt fertig sind von der Leidendbahn heigen da hat's dort euch schon so in Wellen wie ein Meer gewesen.

00:59:03: zum Owie schauen wunderschön.

00:59:04: Man denkt einmal möchte die Zeit haben da oben auf den Rodel hier sitzen und schauen wie es fertig ist.

00:59:11: Und das war Nierzeit weil ich schon schnell wieder in Stolke müssen und und.

00:59:15: und Es war nierzeit.

00:59:17: Und dann habe ich mir gedacht, so brauche ich das eh nicht mehr da.

00:59:19: Jetzt gehe ich auf die Sonne und schaue, wie schön dass es jetzt so ist.

00:59:25: Das Gefühl war weg!

00:59:26: Ich hab nichts dazu beigetragen.

00:59:29: Es ist nicht meine Geschichte gewesen.

00:59:33: Ich habe das selber nicht geklappt aber ich weiß, dass es so ist, es hat mich nicht mehr gefreut.

00:59:38: Für was sitze ich da jetzt?

00:59:39: Das ist nicht mehr die Teilhabe an dem Geschehen.

00:59:43: Das heißt nach gar nichts, wenn einer nicht aus der Landwirtschaft kommt.

00:59:47: Vor allem auch ein schwieger Kind oder was.

00:59:49: und dann auf den Hofkumpen und Mitarbeiter.

00:59:50: Aber ist das heutzutage nicht abschreckend für eine Leute, die zum Beispiel von einem Haus kommen, also von einem ganz normalen Einfamilienhaus, die wir uns noch kennen, acht Stunden arbeiten gehen, nach Hause kommen und am Abend in Ruhe haben, irgendwas anderes machen zu können?

01:00:02: Weil in Landwirtschaft ist es sehr oft so, dass man einen Wochenende arbeiten muss oder danach der Schicht nochmal arbeiten

01:00:06: muss.

01:00:07: Abschreiten der Fakten.

01:00:09: Wie kann man zum Beispiel in andere schwieger Kinder, also für sie schwiegere Kinder, vielleicht die Lebenspartner bekommen?

01:00:14: Wenn die Angst nehmen auf eine Landwirtschaft.

01:00:16: Dass man da auch arbeiten muss und dass das nicht schlecht ist.

01:00:19: Die Frage ist was verstehe ich unter Arbeit?

01:00:22: Es ist ja die Arbeit, die an einem Büro da muss.

01:00:25: Acht Stunden dort sitzen und mit Computer sein und in einen Großraumbüro.

01:00:29: Ich habe mir das auch angeschaut.

01:00:31: Das ist auch nicht schön.

01:00:33: Absolut

01:00:34: nicht.

01:00:35: Entweder ist in mir ein Bedürfnis noch was andern, dann werde ich mich umschauen, dass ich etwas finde.

01:00:41: Und wenn es die Landwirtschaft ist, dann finde ich schon, wenn ich einen Partner habe der mir das erklärt oder auch informiert woran die Freude an der Arbeit ist weil du irgendwo auch an diesem Schöpfungsgeschehen teilhabe hast sowohl im pflanzlichen wie auch im tierischen Bereich.

01:01:01: und wann ich sehe wie sich dies auf die Kinder auswirkt ist die Erziehung der Hälfte, die Hälfteearbeit.

01:01:09: Weil sie ein Zeichen wie es dort zugeht und wenn er so eine Keile schulästig ist bei der Mutter und keine Ruhe gibt dann kriegt ihr mal einen Reiner und dann ist das erledigt.

01:01:18: Das weiß ich noch.

01:01:18: bei den Rosen wir bei uns da haben rausgekauft haben junge Rösseln und die waren halt dauernd am Gesalte und ihrer Mutter war damals viel.

01:01:25: Dann hat sich so ein Stubster gegeben und dann war auch Rohr für zwei Stunden.

01:01:29: Also man sieht's halt einfach.

01:01:34: Wirkung und Gegenwirkung, das hat man nicht bei jedem Beruf.

01:01:39: Es gibt so viele Berufe von denen weiß man nichts was man dann oder wo dies endet.

01:01:44: Wo schön kommt überhaupt nix.

01:01:46: Ich würde gerne dieses Stichwort Teilhabe und Wirkungen aufgreifen.

01:01:49: Und ich habe es ja auch in eine andere Richtung lenken.

01:01:51: Es gibte jetzt junge Frauen sehr viel die was sie mit einem Beruf neben der Landwirtschaft ergreifen vielleicht politisch sehr engagiert sind.

01:01:58: Was raten Sie da diesen wenn sich da speziell in einer sehr Männer dominierten Branchen, Gremien und so weiter aktiv sind.

01:02:06: Wie kann man sie da durchsetzen und davon gehören finden bis Frau?

01:02:11: Es ist ein weiter dorniger Weg!

01:02:14: Weil so wie beim Kochen soll es eigentlich auch in dem dass wir Frauen immer weniger zumutet als die Kindern.

01:02:22: Sie dann ja arbeiten mehr.

01:02:24: Sie arbeiten mehr, sie haben mehr Verantwortung Aber sie hängen es nicht so an die Klucken oder sitzen es nicht voraus bei jeder Begegnung.

01:02:33: Männer nehmen das für sich in Anspruch, das ist übrigens nicht männerfeindlich im Gegenteil.

01:02:37: Ich kenne so viele tolle Männer, die das auch verstehen.

01:02:41: Aber im Grunde genommen ist es schon so dass wenn Frauen jetzt selbst wenn Sie Betriebsführerinnen sind in den Genossenschaften kaum hineingewählt werden.

01:02:51: Da wird irgendein junger Nummer, der irgendwo war, aber nicht ein Betriebsführerin, weil sie eine Frau ist.

01:02:59: Also da habe ich meine eigenen Erfahrungen gemacht.

01:03:02: die waren zehn Jahre in der LG in Steinhach hinein berufen worden von jedem Bezirkverband Bayern und Das war so angedacht ein bisschen als Alibi-Geschichte und wir haben dann aber mehr gemacht draus.

01:03:15: Wir waren uns einige Frauen, wir haben uns vorher getroffen in Steinach.

01:03:19: Wir haben keine Sitzungsgelder gekriegt, wir waren auch nicht stimmberechtigt in dem Sinn wie der Aufsichtsrat oder der Vorstand.

01:03:27: Aber wir haben die Wehwächen, die mir am Bauernhof gespürt haben wo die LG tunlich was da kann, wussten das eingebracht und sind dann auch drauf gekommen dass das alles nicht zu bleibt ist.

01:03:40: Dann ist es aber ein bisschen schwierig geworden, wenn man keine Sitzungsgelder kriegt.

01:03:43: Aber wir haben Anerkennung gekriegt, sagen wir mal so!

01:03:47: Und dann ist es auch ein wenig schwierig geworden in der LG und dann haben sie uns nicht mehr eingeladen weil sie wissen die bei den Leute sind dann auch kritisch und sagen wo ist da der Hund begraben?

01:03:57: Auch den Mut zu finden, nicht den Zudecken... ...und dann haben wir keine Einladungen mehr bekommen.

01:04:04: Dann haben wir beschlossen, zur Zehntformer haben wir einen Präf geschrieben Man soll die Dinge verlassen, bevor sie einem verlassen.

01:04:13: Und wir treten alle zurück.

01:04:14: nachdem das jetzt nicht mehr mal informiert werden ist es überflüssig und wir lassen das von der Law.

01:04:21: Dann waren so ein bisschen schockiert die Herren oben und dann habe ich geschaut weil ich gesagt hab wenn dann wo immer gewählt werden in den Vorstand oder in den Aufsichtsrat, dann hätten wir ein bissel eine Mauschelerei gehabt mit mir sondern die vom Aufsichtshat Da hätten wir noch ein paar Stimmen, das gangen sie vielleicht aus.

01:04:43: Ich hätte einen Vorschlag gehabt mit einer Bäuerin die da eine kehrt.

01:04:46: Dann gangen Sie sich aus.

01:04:47: Na so geht, mauschen darf man nicht!

01:04:50: Wenn dann muss sie vorgeschlagen werden und ordentlich gewählt werden mit den Stimmen die mir zur Verfügung haben?

01:04:55: Und es hat dann noch ein Paar Jahre dauert und dann ist es warm schön langsam Aber von wirklichem Macht.

01:05:03: dass da mehr Frauen waren als Männer Ist nur weit und breit kein Spur.

01:05:09: Und was kann man dann als Frau persönlich dafür da?

01:05:11: Also sie mitstreiten in den Suchen oder vielleicht auch.

01:05:14: Ja,

01:05:15: okay.

01:05:15: Sie können vor mir, das ist immer wichtig und schauen und beweisen dass man nicht schlechter ist oder zum Teil manchmal besser weil man nicht in den vorgefertigten Teugen ist.

01:05:26: Die kommen alle von irgendeinem Verein oder einer politischen Richtung oder so.

01:05:32: Frauen sind variabler und die sind ja nicht bläder.

01:05:37: Ich hab mir sagen lassen, der Notendurchschnitt der Mädchen ist besser als der bei den Frauen.

01:05:42: Auch

01:05:43: bei den Männern?

01:05:44: Ja!

01:05:44: Das macht sich so anscheinend.

01:05:45: Ganz sicher.

01:05:47: Das hat auch damit was zu tun, dass Frauen ein bisschen reif versannen dem Alter.

01:05:53: Ihr habt es länger Zeit und dann ist's ganz gut... ...und dann sind die Frauen mit den Kindern beschäftigt.

01:06:00: Und das ist die Chance der Männer.

01:06:02: So ist es einfach.

01:06:03: Ganz kurz vor mir.

01:06:05: Aber es will nicht so bleiben.

01:06:07: Also begrüßen Sie das dann auch, sag ich jetzt mal, dass vielleicht keine Renz aufgeteilt wird.

01:06:11: Ja schon, Männern und Frauen.

01:06:12: Dann

01:06:12: müssen da einfach

01:06:13: die Arbeitsbelastung

01:06:15: ein bisschen verschiebt zu uns.

01:06:16: Eben Frau in der Zeit dafür

01:06:17: haben sie das nicht.

01:06:17: Also bei uns sind die Kinder mit einem Jahr nach oben gekommen... ...und dann hat mein Mann einmal nur mal zum Füttern.

01:06:23: Aber das war selbstverständlich, dass das eh die ganze Zeit dann hab'.

01:06:27: Und deshalb ist es dann auch weniger einfühlsam!

01:06:31: Das Verhalten von den Männern dem Kindern gegenüber.

01:06:35: Die werden dann erst großzügig, wenn die Halbwegs heraus aus der Fussung sind.

01:06:39: Dann treten die Männer in Kraft aber sonst ist das eine weibliche Ungelegenheit und deshalb ... Es war ja bis vor einigen Jahren noch gar nicht möglich, dass eine Frau am Beruf aussieht.

01:06:49: Ein Geld verdient außer Haus oder hat vom Konto Bescheid gewusst okay?

01:06:53: Ja dazu ja bar nicht bescheid wirst du im Konto.

01:06:56: weil ich versorgt war mit Arbeit und da haben wir gedacht es will zu passen Hat ihm nicht passt.

01:07:03: Ja?

01:07:04: Um zu beeindrucken, dass ihr mittlerweile das eben so für Frauen die Betriebsführung zu Hause übernimmt... Was würden sie denen raten wenn man da bei der Betriebesführung übernmt hat vielleicht den Vater, der was eher konservativ geprägt ist wie kann man sich da als Frau durchsetzen?

01:07:19: weil man natürlich da jetzt keine persönlichen Konflikte herauf beschreiben möchte aber seine eigenen Visionen trotzdem einbringen.

01:07:25: Ich glaube nicht, dass der Vater den Konflikt mit der Tochter sucht Weil meistens sind die Väter stolz auf das was Frauen, was die Töchter tun.

01:07:35: Die haben eher Probleme mit den männlichen Nachfolgern.

01:07:39: Weil da ist so diese Geschichte und als Frau und als Tochter kann man das leichter mit dem Vater ausmachen weil gegen vernünftige Lösungen glaube ich hat er ein Mann und der erfahrene Bauer nix.

01:07:54: Das Problem wird immer der was zurückkommt!

01:07:57: Da kommen natürlich auch neue Ansichten, neue Meinungen dazu und eben vielleicht eine andere Perspektive wie du vorher gesagt hast.

01:08:05: Die was vielleicht nicht aus der Landwirtschaft stand,

01:08:07: das

01:08:07: grundsätzlich ein schlechtes ist aber es sind einfach Welten die was aufeinander treffen.

01:08:11: Ja aber wenn eine Frau sich dafür entscheidet Und ich kenne einige Suche die nicht aus dem Landwirtschaft kommen Das sind mit einer derwartigen Begeisterung dabei Dass sie vorher auch selber gar nicht gekannt haben.

01:08:24: an sich Du hast es immer mit lebendigem zu tun.

01:08:29: Wenn du im Büro sitzt, du weißt nicht, geht der Plan durch?

01:08:33: Ist das erfolgreich oder nicht?

01:08:35: Das trifft dich nicht mehr!

01:08:36: Das ist draußen und das ist weg.

01:08:39: Aber da sieht sie was selber, was sie tut.

01:08:41: Und das glaube ich also... Ich habe's zumindest so empfunden.

01:08:45: Und dass ist auch für Junge gut.

01:08:47: Vielleicht muss man sich von dem ganzen Wusste einmal verabschieden und sagen wir gehen an das neue und haben neue Perspektiven

01:08:55: Aber Sie haben ja auch selber übergeben, wie kennen sie zum Beispiel?

01:08:57: Oder was kann man als junger am besten machen, dass man seine Eltern daraus so noch für sich gewinnt.

01:09:01: Dass der mit den eigenen Ideen vielleicht einverstanden ist nach Radschläge weiterhin gibt.

01:09:05: Nach Radschläge ist ganz schlug.

01:09:06: Also... Okay!

01:09:09: Ich bin immer froh über einen Radschlag.

01:09:11: Wirklich?!

01:09:12: Ja.

01:09:12: Also Radsschläge, es muss alles glaubhaft sein und wenn ich von vorher vorhin ein gutes Verhältnis habe dann sind vielleicht Gespräche wo man etwas einfließen lässt Nicht schlecht, kann aber auch schief gehen.

01:09:27: Aber als Führerschläge nahe die Sanolie gern selber gescheit und Erfahrungen helfen anerst wenn man sie hätte bevor man es gemacht hat.

01:09:35: Das ist nicht gut wenn man seine eigenen Erfahrungen denen unterjubelt und sagt Schau so heute das bringt nicht viel.

01:09:43: Also braucht man da als Jugendliche auch den Mut dass man sagt okay ich bin bereit dazu dass ich Dinge anschaue

01:09:49: Und Freude am Geschehen.

01:09:51: also der Lohn Es ist ja nicht nur das Geld, es ist wichtig dass die Hose läuft.

01:09:56: Aber der Lohn ist dann den Erfolg, dass sie das geschafft hat und dass das geht.

01:10:01: Und du kriegst dir auch so viel zurück!

01:10:03: Du kriegste ja über die Tiere soviel zurück.

01:10:06: Das bleibt man nicht sagen, aber für mich sind das halt Mitgeschöpfe.

01:10:11: Mir hat einmal ein Gescheiter mal gesagt auf Bari Sagen zu den Kühen, die Kuh gibt Milch für das Kalb weil sie es liebt.

01:10:21: Sei auch du gut zur Kuh, damit sie dich lebt.

01:10:24: So!

01:10:25: Das ist einmal ganz einfach... das ist eine Grundvoraussetzung, dass ich mit dem was sie tun ein Leben habe und es gespürt sind.

01:10:35: Und wie ich vorhin schon gesagt hab, wenn die so eine Kurzung ausschlägt und extra aufsteht was sie schon wiederkrauen wird, das macht etwas her oder?

01:10:44: Die Arne steht auf weil die Kinder um sind.

01:10:46: jetzt stellt sich auch für ihr Ros, die denkt sich ja was dabei.

01:10:51: Für uns ist es dann in der modernen Schicht, dass das ein Nutztier.

01:10:55: Ich habe da mit dem Professor Heike einmal ein bisschen gestritten wegen den, weil wir haben ja Viecher umgestellt und haben mit der Universität viel, mit ihrem Viel positive und interessante Zeiten gehabt.

01:11:07: Und er sagt dann Nutztier heißt auf der Bodenkultur diese Abteilung für nutzte Haltung.

01:11:13: Und ich sage, das ist eine Beleidigung fürs Viech!

01:11:16: Es ist ja mein Mitgeschöpf von dem ich dann lebe.

01:11:20: Nutzt dir es rein?

01:11:21: Das muss ich in die Schule lernen... Kostenfaktor nutzt ihr, wenn die nicht körpert ist schon nix mehr.

01:11:26: Muss sie schon weg und so?

01:11:30: Das ist nicht meines.

01:11:31: Gleichzeitig müssen wir es dann natürlich ja mitseiten für wirtschaftliche Zwänge konfrontiert.

01:11:35: Wenn man den aber aufnimmt muss ich irgendwann gehen.

01:11:38: das ist einfach beschlägt.

01:11:39: Nur für Eiderbüchelgeschichten kann ich deren nicht halten.

01:11:44: Und da hat man mittlerweile sogar den Eindruck dass man immer größer skalieren muss.

01:11:47: Die Dimension muss immer größern werden.

01:11:48: vom Betrieb.

01:11:51: Wie kann man sich selber positionieren?

01:11:52: Wir haben gerade vor allem über diese Vielfalt gesprochen und die Einzigartigkeit, dass man sich das Betriebe auffaucht hat.

01:11:57: Aber es braucht immer Mut!

01:11:59: Dass man sagt, ich geh' nicht diesen Weg, da sie Nummerfläche zu machten, mir noch mehr Arbeit eigentlich zuschöpfen?

01:12:04: So läuft's schon jetzt ja grad in der Milchwirtschaft.

01:12:06: Viele hören auf – und die Flächen werden alle bearbeitet, die werden gebachtet und werden bearbeitet… Und... Es ist nicht weniger geworden.

01:12:15: Also wem schadet's, ne?

01:12:17: Ja aber nur irgendwann kann's auch nicht mehr da machen.

01:12:20: Sicher, da hinkt man nicht mehr auf die Familie draußen und ich

01:12:23: habe mehrere.

01:12:24: Weil das so ein großer Betrieb wird und dann ist man aus einer anderen Arbeitskraft kräfter abhängig, wenn man es selber nicht mehr schafft.

01:12:30: Und es geht auch Seele verloren!

01:12:32: Da kann man nirgendwas dazwöhnen.

01:12:36: Wenn Sie lehren, ist der Traktor so hoch, dass er vom Balkon einsteigen kann?

01:12:43: Und jetzt sagt man, der Reifeldruck wird minimiert.

01:12:46: Wenn er auf dem Fall ist, kann man das Arbeiten auch auf wieviel Paar.

01:12:48: Ich konnte es nicht genau sagen, ich weiß noch von mir erzählen.

01:12:52: Das tut den Boden nix aber die Entfernung vom Boden macht da was in der Psyche aus.

01:12:59: Bisher gesehen hat sich das Verhalten des Nutzern-Dios zum Boden eigentlich verändert.

01:13:04: Früher hört man ja oft, wir haben ihn auf dem Boden geschaut und so weiter und heute wird nur mehr dieser Mineraldinger verwendet.

01:13:09: Hat sich das echt zu stark geladen?

01:13:12: Also wir haben seine Bio-Betriebe schon seit ewigen Zeiten aus Überzeugung.

01:13:20: Ich hoffe, dass so bleibt.

01:13:23: aber die Grundsubstanze der Ausgangsposition ist da Boden und alles was ich dem zufüge an guten und am schlechten das ernte ich auch Und über das muss ich mir Gedanken machen wenn nicht als Pflanzenschutzmitglied.

01:13:37: wie Hau.

01:13:40: Handelsdünger, Kunstdüngern dürfen wir ja nicht mehr sagen.

01:13:43: Handelstünger gibt in Mengen.

01:13:45: Erstens ist es sehr teuer und zweitens bleibt ja was im Boden.

01:13:50: das ist ja nicht so dass das vergeht zwischen uns sondern ich tue wie wieder Mensch wenn sich Medikamente ununterbrochen eine Haut unkontrolliert die sind ja drinnen die bewirken ja irgendwas.

01:14:01: oft wird von der Medizin krank Ja weil man es nicht weiß.

01:14:07: also da rede ich jetzt gehen die Ärzte aber ich habe auch hier einen Klinsch damit.

01:14:11: Heutzutage haben wir aber so viele Analysewerkzeuge, dass man die Bodenqualität ermittelt etc.

01:14:19: Und ist es so, dass wir unsere Wissen einfach zu wenig nutzen?

01:14:23: In dem Sinne, wir wüssten jetzt mittlerweile so viel.

01:14:26: Nutzen wir das zu wenig oder reflektieren wir zu wenig darüber?

01:14:29: Weil's hinderlich is', wenn ich weiß was da schon streich iis'.

01:14:32: Ja, dann kommst du ja nirmer da!

01:14:34: Wenn ich mit Verstand rechne... Dann tu' immer ja selber mein Existenz Minimieren, sagen wir mal so.

01:14:43: Also wenn ich es nicht untersuche bin im guten Gefühl das ist ja auch richtig.

01:14:48: Ja.

01:14:50: Ich gehe nicht zum Doktor bei mir und bin vielleicht krank und das will gar nicht wissen aber schon weit fällt.

01:14:56: Danke Frau Assi, ich glaube das war jetzt ein sehr guter Ratschlag vor allem zum Abkurs.

01:14:59: hätten Sie vielleicht noch ein letztes Zitat sehen uns alle Jungen mitgeben können weil zeitlich sind wir schon relativ von einer oberen Grenze dass man positiv in die Zukunft schauen kann.

01:15:08: Lass die Gefühle nicht aus dem Spiel Verlasst euch auf eure Gefühle.

01:15:14: Alles andere ist Wissend, dass sie permanent verändert.

01:15:19: Aber das Gespür dafür muss man sich beibehalten und da bin ich mit dem Goethe eines.

01:15:26: Du kannst nicht ehrjagen!

01:15:27: Du musst es gespüren und die Liebe musst auch haben du musst aber auch vorhergrillen.

01:15:33: Danke Frau Haas

01:15:34: Ja danke auch.

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