Landwirtschaft, Lebensraum und Tourismus im Fokus | Hannes Royer #177
Shownotes
Warum sieht Österreich eigentlich so aus, wie wir es kennen – mit Almen, Wiesen und beeindruckenden Berglandschaften?
Was viele nicht wissen: Diese Landschaft ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrtausendelanger landwirtschaftlicher Nutzung. Genau diese Kulturlandschaft ist heute der wichtigste Grund, warum Millionen Menschen jedes Jahr ihren Urlaub in Österreich verbringen.
In dieser Podcast-Folge spricht Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder mit Gründer und Obmann Hannes Royer von Land schafft Leben darüber, wie eng Landwirtschaft, Lebensraum und Tourismus miteinander verbunden sind – und warum diese Beziehung für die Zukunft unseres Landes entscheidend ist.
Eine spannende Reise von der Entstehung unserer Landschaft bis zu den Herausforderungen von heute – und der Frage, wie wir sie auch morgen erhalten können.
Landschaft leben
https://www.landschaftleben.at/
Österreich Werbung
Alpenverein Österreich
Urlaub am Bauernhof
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00:00:00: Willkommen zu einer Grase ins Wissenkombakt, dem Podcast der Haber-Leverraum bei Gumpenstein.
00:00:05: Österreich – das sind Wiesen, Almen und eine Landschaft die Natur und Lebensraum zugleich ist.
00:00:11: Vieles davon wirkt selbstverständlich, ist aber über Jahrhunderte gewachsen und eng mit der Landwirtschaft verbunden.
00:00:19: Unsere Kulturlandschaft prägt Lebensqualität und Tourismus gleichermaßen.
00:00:25: Mein Name ist Andreas Stein wieder Und ich spreche heute mit Hannes Reuer den Gründer und Obmann von Landschaft leben.
00:00:32: Er setzt sich für regionale Lebensmittel, mehr Transparenz und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln ein.
00:00:40: Gemeinsam schauen wir hinter die Kulissen unsere Kulturlandschaft und darauf warum sie – auch der Tourismus eine bäuerliche Landwirtschaft brauchen!
00:00:52: Ja danke, das ist für die Einladung.
00:00:54: Danke, dass ich schon als Zweite mehr da sein darf!
00:00:56: Was soll denn eher?
00:00:57: Mir gefreien uns hier!
00:00:59: Hannes, ihr habt einen Report herausgegeben und den habe ich auf ein Schreibtisch bekommen.
00:01:04: der heißt Landwirtschaft Lebensraum und Tourismus Und ich mir gedacht über dieses Thema möchte mit dir reden.
00:01:11: Warum ist dir und euch als Landschaft leben dieses Thema so wichtig?
00:01:17: Wir sind eigentlich auf die Idee gekommen den Report zu machen.
00:01:22: Eigentlich kämpfen wir schon sehr lange für Herkunftskennzeichnungen in der Gastronomie, Mauser Hausverzehr und merken aber dass man immer wieder grauder bei den Hoteliers oder bei diesen Skihüttenbetreiber irgendwo abprallen mit dieser Forderung vor allem auch bei den Wirtschaftskammern.
00:01:41: Mit ganz vielschichtigen Argumenten.
00:01:44: Und dann haben wir gesagt, wir wollen uns dem Thema mal so nähern Inwieweit braucht eigentlich der Tourismus die Landwirtschaft und auch umgekehrt.
00:01:53: Also braucht sozusagen die Landwirtschaft den Tourismus, da gibt es natürlich viel Meinung dazu aber wir wollten nochmal Daten und Fakten passiert das sauber aufhauen und jetzt glaube ich in der Endfassung hat er knappe Hundert neunzeigseiten was man veröffentlicht haben also ein sehr großes starkes Werk geworden.
00:02:10: und ich bin momentan heute Sehr viel unterwegs, unglaublich viele Chinots Vorträge zu dem Thema vor allem bei Tourismusverbänden, Hoteliersvereinigungen etc.
00:02:21: und transportiere dieses Thema.
00:02:24: und genau das war das Ziel.
00:02:26: Schauen wir ein bisschen in den Bericht ein.
00:02:27: Ihr habt es gekliedert über die Entstehung der Landwirtschaft einmal.
00:02:34: Da sind wir zwölftausend Jahre
00:02:36: zurück
00:02:37: sozusagen wie die Landwirtschaft so in etwa begonnen hat nach Österreich gekommen ist, von ungefähr sieben
00:02:43: Tausend Jahren.
00:02:44: Genau und was hat das bewirkt eigentlich die Landwirtschaft in Österreich mit Österreich?
00:02:52: Ja ich glaube für uns oder für mich war eine Kernaussage vom Report Österreiches Menschen gemacht.
00:02:58: Man hört ja so oft die Erde, die schöne Natur
00:03:02: etc.,
00:03:02: die schöne Naturlandschaft.
00:03:05: Das ist eigentlich schon gar nicht, das stimmt nicht.
00:03:07: Weil wenn wir Menschen nicht wären dann war Österreich mit Wäldern bedeckt.
00:03:12: Man würde auch nirgends die schönen Berge sehen weil man ja quasi am Boden entlanglaufen würde wo keine Wege sind und man wird quasi halt die Berg gar nicht sehen können.
00:03:20: Und da wollen haben wir organisiert auch die Landschaft, d.h.
00:03:23: man kriegt diese Höhe und Tiefen dann gar nicht so mit dass sie das so darstellt wie es heute ist, als Lebensraum.
00:03:31: Das hat wirklich der Mensch für ungefähr acht Tausend Jahre so gebraucht.
00:03:34: Das heißt Kulturlandschaft?
00:03:35: Kulturlandsschaft!
00:03:36: Genau, eine von Menschen gemachte Landschaft und das ist schon mal der erste Punkt mit dem ich rausgehe also einmal diese Verständlichkeit auch da ist.
00:03:45: erst wenn's kein Landwirtschaft geben würde gibt's ja keinen Raum wo wir Tourismus betreiben können d.h.
00:03:51: überall dort wo Tourismus möglich ist.
00:03:53: heutzutage war vorher ein Landwirtschaft gewesen.
00:03:57: Aus dem Außer ist sozusagen auch der Tourismus gewachsen und das ist schon mal so.
00:04:02: die erste Basis, wo wir dann halt einmal versuchen ein Verständnis zu schaffen.
00:04:07: Und desnächst ist natürlich auch dieses Landschaftsbild, wenn ich da vielleicht gleich anschliessen darf.
00:04:14: Wir reden eigentlich von einer halb offenen Landschaft, so wie wir es in Österreich vorfinden und das habe ich zum Beispiel total Fasziniering gefunden.
00:04:23: Wir stammen ja als Menschen aus der ostafrikanischen Savane ab und genau dort, wo die Menschheitsgeschichte entstanden ist.
00:04:30: Wo die Wiege der Menschheit ist, tut es genauso ein Landschaftsbild wie jetzt bei uns in Österreich.
00:04:36: Also das ist abwechslungsreiche kleinräumige vielfältige?
00:04:40: Und das ist sozusagen unser Hirn-Einbrennt.
00:04:43: Genau!
00:04:43: Das wünschen wir uns auch jetzt und das finden wir schön oder?
00:04:46: Genau und das ist ja witzig auch ganz egal ob du in Südamerika wen fragst den Australien oder USA Da gibt es psychologische Untersuchungen, jeder Mensch empfindet das gleich ja schön.
00:04:57: Und das kommt eben daher in der weiten Steppe sozusagen hat der Menschen überlebt weil da war kein Schutz da, im reinen Dschungel hat er auch nicht gut überleben können und weiß dann nicht, wo ist er schlauen?
00:05:08: Wo ist der nächste Tiger irgendwas... In dieser halb offenen Landschaft hat sich der Mensch am sichersten gefühlt und das ist in uns drei!
00:05:16: Deswegen empfinde man's so schön und drum machen wir zum Beispiel so gerne die Menschen in Österreich Urlaub.
00:05:22: Jetzt gibt es noch was Zweites, das auch noch drinnen ist in unseren Köpfen.
00:05:26: Das ist der Jäger und Sammler oder?
00:05:30: Wenn ich jetzt denke, in Österreich geht's ja sehr stark ausgeprägt.
00:05:34: Wir wollen billige Lebensmittel.
00:05:36: Ist das nicht ein bisschen aus der Jägern- und Sammlermentalität?
00:05:40: Ja absolut!
00:05:40: Also so weit wir herren... Die Aktion gibt es nur diesen Freitag oder nur dieses Wochenende.
00:05:46: Dann wird genau das in unserem Hirn aktiviert, nämlich ich muss jetzt zu greifen weil wer weiß so wie nächste Woche damit die Möglichkeit dazu habe also diese Schnäppchenjagd wie sie auch heißt dieser Run auf Aktionen kommt genau aus diesem Ursprung.
00:06:04: Da ist es wieder spannend, ich habe ja mit einem sehr bekannten Hirnforscher einen Podcast gemacht im Bernd Hufnagel.
00:06:11: Und die Hirnenforschung sagt schon unser Gehirn hat sich das letzte Mal vor rund fifteen bis dreißig tausend Jahren, das kannst du nicht so genau datieren und das letzte mal weiterentwickelt.
00:06:20: Und wenn's heute an Menschen aufferwecken würdest aus dem Grob sozusagen der was vor zehntausend Jahre gelebt hat dann ist er genau gleich wie du nie!
00:06:28: Der hat die gleichen Denkweisen, der hat alles gleich da alle die gleichen Veranlagungen.
00:06:34: Das heißt, das darf man halt nie vergessen.
00:06:36: Wenn wir über irgendwelche Weiterentwicklungen reden, unser Hirn entwickelt es über Jahrtausende.
00:06:42: Nichts über Jahrhunderte!
00:06:43: Das ist unsere Wunschdenken.
00:06:45: Wir müssen ja gescheitert werden und können dann einfach so blöd sein wie vor hundert Jahren.
00:06:49: Wir haben
00:06:49: noch die Politik hergeschaut.
00:06:52: Aber ich muss dir mal vorstellen, da gehen wir mal davon aus, vor fünf oder zwanzig drei Tausend Jahre war das letzte Update bei unserem Hirn.
00:06:59: Seitdem ist nichts mehr passiert.
00:07:02: Würde hier zu einer Krise wieder ausbrechen, sind wir genau gleich wie vor zehn-fünfzehn-tausend Jahren unterwegs.
00:07:09: Und so würden uns genau gleich verhalten in der Krise.
00:07:10: Das heißt, wir
00:07:11: müssen uns auf das einstellen?
00:07:13: Genau!
00:07:15: für mich hat, wie ich das alles erfahren habe.
00:07:18: Ich bin verständnisvoller geworden mit Menschen, gültiger.
00:07:22: und auch wenn wir uns vielleicht über Dinge aufregen dass man vielleicht sagt ja aber das dauert, das dauerte es dauert viele hunderte Generationen bis das vielleicht das nächste Update kommt wo der Mensch wieder entsprungen macht.
00:07:37: Wir bleiben aber jetzt beim Tourismus und nicht so selbst beim Schnäppchenjäger.
00:07:40: Es schließt sich dann schon an der Kreis, dann irgendwann auch wieder... Aber wir bleiben beim Tourismus!
00:07:45: Und du hast gesagt, das ist in unseren Hirn ein Brentieses Landschaftsbild.
00:07:50: Wenn man jetzt es gibt ja Befragungen und die habt ihr ja zitiert, warum kommen die Touristen eigentlich nach Österreich?
00:07:57: Muss man vielleicht dazu sagen, in Österreich dominiert der Tourismus am Land.
00:08:01: natürlich ist auch der Städte-Tourismus gut ausgeprägt, aber das Land hat Überhang Und die Bundesländer Tirol und Salzburg sind die haupt-touristischen Länder.
00:08:12: Dann kommt Wien, dann Steilmacher Kernten.
00:08:15: Hast du mein Report oder unser Report?
00:08:17: Sehr genau studiert!
00:08:21: Aber es ist spannend... ...und ich habe diese Umfrage gemacht und vielleicht kannst du über dir ein bisschen was erzählen welches Bild der Tourist wünscht.
00:08:31: Warum kommt da nach Österreich so gern?
00:08:34: Die Österreich-Werbung macht je zu dieser Befragung vor zwanzigtausend Sommergästen und zwanzige Tausend Hintergäste.
00:08:40: Warum können sie nach Österreich Urlaub machen?
00:08:43: Und der Hauptgrund, also wirklich der Grundnummer aus ist die Schönheit der Landschaft.
00:08:47: Also genau das was wir immer vermarkten, das nimmt den Gast an.
00:08:52: da sind wir wieder bei dieser halb offenen Landschaft und dann können wir natürlich Sportmöglichkeiten, die Pisten im Winter etc.
00:08:59: Und die netten Leute und die guten Hotels und so weiter ist der dritte
00:09:02: Grundteil.
00:09:02: Genau.
00:09:03: Kulinarik klingt meines Erachtens leider zu spät, da sind wir oft jeder.
00:09:07: Wir haben jetzt einmal einen Viertelstuhl, jetzt haben wir wieder gerade ein Sechsterstuhle also da haben wir noch sehr viel Luft nach oben.
00:09:12: denke ich mir das weil ich heute in der Tuscana den gleichen Umfalt mache als die Kulinerik an erster Stuhl zum Beispiel oder auch gewisse Regionen in Frankreich.
00:09:23: Für mich ist das ein zweiter, dritter Stoff.
00:09:24: Ich würde mir die Kulinarik wünschen.
00:09:26: aber ja für uns als Bauern oder Bäuerinnen denke ich mal ist es extrem schön zum sehen dass dies was wir in der Lebensmittelproduktion quasi machen dass wir unsere Kulturlandschaften kultivieren dadurch dass diese so einen hohen Stellenwert bei unserer Gäste hat.
00:09:44: Jetzt wissen wir des dass dieser einen hohe Stellenwert hat und trotzdem begritteln wir teilweise, dass sozusagen Tourismus und Landwirtschaft nicht Hand in Hand gehen.
00:09:56: Jetzt einerseits im Auftritt der Bewerbung kennt man ja einen Potenzial gemeinsam nutzen.
00:10:02: es kommen viel Leute aus den umliegenden Ländern sehr viele Deutsche zum Beispiel.
00:10:07: Wir kennen das Nutzen um vor Ort in Deutschland mit unseren Produkten präsenter zu sein oder unsere Dachmarke Österreich besser zu vermarkten.
00:10:18: Und andererseits könnte man natürlich auch schauen, dass die Touristen, die zu uns kommen, so wie du es gesagt hast unsere Kulinarik dann auch tatsächlich konsumieren.
00:10:26: Wenn sie zu Gast sind oder voll präsentiert bekommen in ihren Unterkünften.
00:10:32: Genau also das war ja wirklich jetzt zusammen am Grund von einem Kern vom Report.
00:10:37: Das wir gesagt haben ok wir produzieren in diesem hochwertigen Lebensraum Wir haben eine super Landschaftsbühne, wir haben intakte Natur.
00:10:47: Wir haben ein Geißler-Fürtschaften und einen sauberen Wasser, wo die Kier z.B.
00:10:54: aus jedem Bruch ausserdrinken können in Österreich.
00:10:56: Wenn man gute Luft ist, sind es tolle Rahmenbedingungen.
00:11:00: Da bewegt sich auch in diesem Raum der Gast im Sommer wie im Winter.
00:11:05: Mir steht Ihnen das zur Verfügung mehr oder weniger gerade.
00:11:08: Und jetzt wäre der Deal eigentlich der, dass ich sage okay lieber Hotelier, lieber Schiefhüttenbesitzer, lieber Restaurantbetreiber in diesem intakten Lebensraum werden aber auch hochwertige Lebensmittel produziert.
00:11:22: Das ist der Output sozusagen – der Landwirtschaft!
00:11:25: Bitte bedient die Herzer bei diesen Produkten.
00:11:27: und da sei ich mal halt, dass das nur sehr bedingt stattfindet.
00:11:31: und leider haben wir ja gesagt in Krautin die Jahre herz'-Vierundzwanzig begannen.
00:11:38: Ich denke jetzt an ein spanisches Schweinefleisch, Rind aus Bohlen.
00:11:48: Ein Händler aus Italien wo zum Teil ganz andere Produktionsbedingungen sind aber da möchte ich gar nicht zu stark darauf eingehen.
00:11:56: es geht mir nur auf das dass dieser Deal der was eigentlich stattfinden sollte der findet den Stadt ja weil.
00:12:03: und jetzt kommt's weil natürlich dieser Lebensraum, diese halb offene Landschaft ist natürlich erschwerter zum bewirtschaften wie wenn ich heute in der Norddeutschlande oben bin oder in der Ukraine irgendwo wo ich tausende Hektar eben habe und deswegen ist es teurer.
00:12:22: Hau dir einen Preis!
00:12:23: Und auch die Produktionsbedienungen, die wir haben.
00:12:26: Das sagt halt dann der, der was kauft, in dem Fall da wird
00:12:30: etc.,
00:12:31: na das ist mir jetzt teuer.
00:12:34: Ja und da denke ich mir noch an, das ist nicht okay.
00:12:37: Und das wollten wir mit dem Report einfach einmal alles wirklich aufzuhören.
00:12:43: Freunde ihr kennt es nicht diesen Lebensraum eichern in Gästen als Freizeitplatz zur Verfügung stehen weil das passiert ja jede Bergbau, jede Almhütte, alles wird ja rund um ein See.
00:12:57: und jetzt dann so.
00:12:57: jetzt kann man gut denken Badaussee, Kondelsee Naja wenn da nur wild wäre sind uns ehrlich Andreas Wer wird da hinfahren?
00:13:05: Kein Mensch.
00:13:06: Weil ich bin selber zum Beispiel, die sind mir gern... Ich bin selber Jäger, ja schon seit meinem achtzehnten Lebensjahr.
00:13:12: Aber jeder Jager weiß dass nur Wald ist auch für die Fische.
00:13:16: Also du brauchst die Essungsflächen Du brauchst wo sie es will bewähnen kann.
00:13:20: Das heißt das dauert eigentlich niemanden.
00:13:24: Aussehe wie ein Urwald vorfinden aber im Urwald wollen wir ja wieder nicht leben Da beißt sich halt die Kotzen schwarz.
00:13:31: Wenn du jetzt da deine Vorträge haltest zu diesem Thema und vor Hotelleriebediensteten sprichst, in der Tourismuswirtschaft.
00:13:40: Wie kommt es an?
00:13:42: Gibt's Verständnis oder... Es gibt natürlich das Argument Wir müssen im Preissegment mithalten können.
00:13:50: wir kennen nicht nur hochpreisig fahren.
00:13:52: Wir werden uns vor noch mehr Bürokratie weil wenn ich sozusagen Ausweise woherkomme das Lebensmittel dann macht es ganz viel Arbeit.
00:14:01: Klammer auf, wir sind in einer Zeit wo Digitalisierung jetzt gerade sehr stark da ist.
00:14:06: Kennt man eigentlich vielleicht digitale Tools bauen?
00:14:08: Die uns der Höfen klammern zu?
00:14:11: Wie geht es dir hier wie ist dein Gefühl aktuell?
00:14:15: Also mein Zuhause bei jedem Vortrag dass ich Verständnis schaffe Ich mache den Hoteliers etc.
00:14:22: bewusst Dass halt einfach nicht möglich ist in Österreich billigste Lebensmittel zu produzieren.
00:14:29: Aufgrund der genannten Dinge, was wir gerade besprochen haben.
00:14:33: Und gleichzeitig sage ich aber ihr müsst auch akzeptieren, wir sind ein billiges Tourismus-Land.
00:14:38: Also es steht nirgends wo auf der Waldau von Flughofen an Darfall fliegt nach Österreich weil das so billig ist.
00:14:43: Nein?
00:14:44: Wir sind sogar ein sehr teures Tourismus Land jetzt vielleicht nicht so dauernd wie die Schweiz Aber wir kehren sicher nicht bei weit nicht zu den billigsten.
00:14:51: Das heißt unsere Speisen, unsere Angebote, unsere Wellness Hotels Alles was wir anbieten, haut seinen Preis.
00:14:57: Unsere Bergbahnen, Skikorten etc.
00:15:00: Zu Recht sage ich ja, weil es auch schön ist!
00:15:02: Weil wenn jetzt in die Skiberge denke top präparierte Pisten eine super Schneellage fast jeder Seselift, das bin zwischendurch beheizt weiß ich nicht also wirkliches Feinste vom Feinsten okay kostet sein Geld.
00:15:17: und dann kehrt aber das irgendwo mal gemeinsam gedacht ja?
00:15:20: Weil was müssen wir schauen und das ist auch von sich hinwählen drauf schauen, dass uns diese Regionen erholten bleiben.
00:15:28: Weil man sieht hier zum Beispiel in Kärnten wenn der Tourismus ins Wanken kommt und da haben sie wirklich große Probleme wie hängt das dann US-Zahm auch mit Landwirtschaft?
00:15:40: Das heißt ich glaube einfach man braucht sich gegenseitig.
00:15:45: Denke jetzt nur an unsere Region Schlappmenge.
00:15:47: Wenn da die Bauern aufhören würden oder ein Kitzbühler oder lächer Madlberg wer will dort noch einen Urlaub machen?
00:15:54: Und die Gefahr ist ja nicht irgendwo in der ganz fernen Zukunft, sondern... Die Gefahr is' ja da.
00:16:01: Und man sieht ja Regionen wie im Trentino oder in den französischen Öppen haben wir uns angeschaut.
00:16:06: Da gibt's genug Beispiele wo ganze Täler verlassen worden sind.
00:16:10: Wo
00:16:10: es finster wird?
00:16:11: Wo es finsster wird und dann geht auch der Tourismus!
00:16:14: Also sobald.
00:16:16: ich hab mit einem Hüttenwirt Gretva Tiroi gesagt, sobalde die letzte Kur geht, ist hier gestorben.
00:16:24: Und das ist so.
00:16:25: Weil kein Schiliffbetreiber, ich habe dann einmal mit einem Hotelier geredet zum Beispiel bei uns, der hat gesagt ja dann sollen halt die Planeinbahnen, die so als Milch in die Region sagen, ja hast du mal mitgekriegt was da so im Mai?
00:16:37: Wie viel Biomasse hier auf den Flächen wächst?
00:16:41: Das tust du mal bitte, Milchen.
00:16:43: Erfälligung denkbar!
00:16:45: Also eine lauferige Hochspelästigung, was da dann möglich ist... Was da los ist mit der Grasbio-Masse, das ist einfach nicht verwehrt worden.
00:16:55: Das hat einen Einfluss auf den Pflanzenbestand wieder.
00:16:58: und ob der Pflanzen bestand dann sozusagen den Schnee im Winter überhaupt halten kann.
00:17:02: Das hängt ja alles zusammen oder?
00:17:04: Absolut!
00:17:04: Das sieht man halt so alles nicht.
00:17:08: Aber wenn man das einmal zu Ende denkt und wir haben es zu Ende gedacht, dann schaut die Welt anders aus.
00:17:14: Und da muss ich schon sagen, kommt ein Verständnis.
00:17:19: Ich sage natürlich schon, wenn ich vor Bauern zum Beispiel und Bäuerinnen rede, sag ich umgekehrt wir brauchen aber ein Tourismus.
00:17:26: Weil ich bin wieder in meiner Region, wenn man meinen eigenen Hof hernimmt bei uns spielt das vermieten seit über hundert Jahre eine zentrale Rolle.
00:17:35: Na ja klar ist das ein beachtlicher Anteil unseres Einkommens.
00:17:39: Und warum kriegt man diesen ganzen alten Dellernkornbauernhof zum Kaffen?
00:17:44: Ja weil gut abgesichert zusammen im Dorismus.
00:17:46: Mit den Vermieten von Gästebeten, mit der Direktvermarktung – das ist ja alles ein Miedeinander und es soll so sein und darf so sein.
00:17:53: Das heißt die Landwirtschaft sollte auch schätzen dass es den Dorismus gibt.
00:17:58: aber der Dorismus wird umgekehrt auch gehen also Wertschätzen da es Bäuerinnen und Bauern gibt.
00:18:03: Die was sagen wir nicht tun wir, die sind auch alldass ich diese Steilhänge etc.
00:18:06: bewirtschaft.
00:18:08: und da und ich sage immer, dies ist ja nicht nur Landschaftspflege, wir produzieren hochwertige Lebensmittel.
00:18:15: Vielleicht noch was zum Tourismus, also ich komme auf einen Hof und wir haben sehr früh mit dem Tourismus begonnen.
00:18:21: Und der Tourismus macht aber auch etwas mit den Bäuerinnen und Bauern die Urlaub am Bauernhof machen weil sie Input von außen bekommen, weil man wild offener wird.
00:18:30: Also wir sind nicht so in unserer Blase mehr drin sein.
00:18:32: wie müssen wir da laufen machen?
00:18:33: Ich glaube das hat uns auch gut.
00:18:35: dann Allgemein-Tourismus macht den Kopf auf.
00:18:39: Ja absolut!
00:18:40: Also ich muss aus meiner persönlichen Erfahrung erzählen Ich bin ja quasi als Buhl in die achtzeigartige Jahre groß geworden am Hof.
00:18:46: Und wir haben zum Beispiel immer ganz viele Wiener Gäste gehabt, ja?
00:18:51: Die Spannende für mich war halt einfach damals, war es halt dann wirklich so oder waren die Kinder, die sind auf der Hornbleem am Tag bei mir am Hof, wollten gar nicht mit den Wandern gehen, die waren beim Heigen dabei, wenn ein Kurk heimwalt kriegt und waren's dabei.
00:19:05: Das heißt du hast Bewusstsein ins Bildung gemacht auf niedrigstem Niveau.
00:19:10: Weil einfach im Spuin, ah die Kurve kriegt gerade kein Wälder, das gehen wir heilen jetzt dann mal des, da ist ja viel Aufklärungsarbeit eigentlich so zwischen den Zeilen passiert mehr oder weniger und umgekehrt weiß ich halt.
00:19:22: meine Eltern haben dann du hast einfach gewusst du gehst ein, fangst doll, gehst dir duschen, ziehst dich um.
00:19:28: und dann hat es zum Beispiel damals eine Halbpension gehabt.
00:19:30: mein Mutter hat für alle gekocht, da waren vierundzwanzfünf und zwanzigleit immer im Haus.
00:19:35: Da hat es auch sehr oft etwas von unserer eigenen Landwirtschaft gegeben.
00:19:37: Aber was ich eigentlich heiße, will ja auf dieses... Du hast die schöne Autzahlung oder du hast davor gefahren und bist auf Schleppmängden.
00:19:45: Meine Eltern hätten das nie zulassen, dass ich mit dem Stoll gewohnt in die Apotheken fahre oder irgendwas.
00:19:49: Das heißt, du bist erst ein ganzer Anerstark geworden.
00:19:53: Ja?
00:19:54: Du bist offener geworden!
00:19:55: Und das glaube ich ist extrem wichtig.
00:20:00: Oder so sicher ist zumindest, dass sie mir als Landwirtschaft dass ich mitgehe, mit der Zeit.
00:20:06: Und das ich
00:20:06: präsentieren kann und das ich mithreden kann?
00:20:09: Genau!
00:20:10: Also wenn ich jetzt denke, wie mir so jung war in den letzten Jahren, ganz zu deinen ersten Erfahrungen beim Fortgemacht, damals natürlich ja junge Frauen kennenlernst im gleichen Alter... mich hätte nie gefragt, bist du jetzt ein Bauer?
00:20:25: Du bist einfach gewesen wie alle.
00:20:27: Du hast dein Schillerer gemacht, dann haben wir Bergführer gemacht Du hast überall, du bist voll inkludiert gewesen.
00:20:35: Und wenn wir dann in anderen Regionen kommen sehen, so mit achtzehn, neunzehnt, zwanzig und du bist da wo vorgegangen und du hast einfach die Bauernbohrm schon auserkehnt ja?
00:20:44: Weil sie sich einfach anders verhalten haben oder von der Kleidung her... Die haben einen Schöger dabei.
00:20:49: und weil man denkt, was ist mit dem los, gell?
00:20:51: Ja!
00:20:52: Ich glaube schon, dass, wenn es halt wusst, dass dir die Gesellschaft schätzt Du kannst ruhig bodenständig sein.
00:21:00: Das spricht glaube ich gar nichts, ja?
00:21:03: Aber du musst ein gewisses Niveau haben und ein gewisser Auftreten haben.
00:21:06: Dann wird es da akzeptiert und dann kriegst du auch Wertschätzung.
00:21:09: Ich glaube was Garnirma funktioniert in meiner Ahnung und das zählen wir bei Landschaft Leben mit der Kommunikation ganz stark dieses Jammern und Sudern.
00:21:18: Also das da bis gesellschaftlich unten durch.
00:21:21: Und die sich ja immer, wenn dann andere Organisationen oder Branchen dann irgendwas schreiben auf Social Media mit Bauern sind schon wieder existenzgefährdet und irgendwas.
00:21:31: also die Kommentare was da dann drunter stehen kann den Weg die nicht haben.
00:21:36: Das heißt wir müssen uns selbstbewusst auftreten und inzwischen sehe ich auch das so als welcher mal ein bisschen obgei.
00:21:43: aber mir bären an Bauern ist halt Manager.
00:21:45: Wir managen am Betrieb Und ich sage immer, wir sind nichts anderes dann wie ein Instellateur oder Elektriker oder Frisärin.
00:21:53: Und wenn mir heute der Elektricker verzahlt, er hat Probleme in der heutigen Zeit, muss ihn fragen was los ist?
00:21:59: Weil wenn ich bei uns Elektriken rauf, dann sagen sie mir, kannst du dich gerne einen halben Jahr wieder melden, wann du das brauchst.
00:22:05: So sehe ich es halt als Bauer und wenn's das Bauer ein Problem heißt, dann musst du etwas anders machen.
00:22:14: Zu sich ist schon diesen alten Raum extrem cool mit diesen Möglichkeiten des Tourismus, weil sonst hätten wir alle nicht so Möglichkeiten wie was man heute haben.
00:22:24: Und wenn ich mal jetzt bei uns die Betriebe anschaue, da steht ja jeder gut hier und jetzt muss man das Bein hat sagen, da geht es jetzt keiner um vielfünfzehnt Müllgeld oder ein paar Cent beim Fleisch mehr oder weniger, weil du auch eine Reinkommensmöglichkeit hast und der auch geschaffen worden ist.
00:22:40: Ich habe zwar auch Kapitel, das nennt sich Symbiose Landwirtschaft und Tourismus.
00:22:45: Wie können wir diese Symbiosen ausbauen?
00:22:48: Worauf müssen wir schauen?
00:22:49: Herkunftskindeszeichnung hast du gesagt!
00:22:51: Wir müssen sozusagen unseren Gästen die Möglichkeit bieten, österreichische Produkte auf der Speisekarte vorzufinden oder auch auswählen zu dürfen,
00:22:59: oder?!
00:23:01: Wir müssen schauen dass man faire Preise bekommen für unsere Produkte.
00:23:04: also ich glaube es ist schon wichtig oder besonders wichtig für die Bauern und Bauern, weil die Baueren wohnen vor einer Reprodukte leben.
00:23:12: Wo sind wir noch ansetzen?
00:23:13: Also hundertprozentig.
00:23:15: das Wichtigste ist einmal diese herkunftliche Entzeichnung.
00:23:18: Ich muss jetzt sozusagen wiederholen was du gesagt hast, weil ohne der wird es nicht gern.
00:23:22: zwar eine gesetzlich verpflichtende, die auch kontrolliert werden ja... Wir haben jetzt lange genug auf Freiwilligkeit gesetzt.
00:23:30: Was passiert freiwillig?
00:23:32: Ein Hotel holt sich mit dreihundert Betten, zwei Kilo Butterbau an Bauern nehmen und schreibt auf die Speisekarten-Butter von Bauern irgendwas.
00:23:41: Wir kennen Betriebe, die haben Arme wo ein Ochsen kauft und nie wieder und da steht schon seit acht Jahren dort in dem Betrieb dass das Fleisch für den Bauernhof ging.
00:23:50: Es wird so viel gelogen und das finde ich ganz, ganz schlimm Und darum erhalte ich von dieser Freiwilligkeit nichts.
00:23:58: Wir brauchen eine gesetzlich verpflichtende und das heißt ja nicht, dass sie dann Österreich haben.
00:24:03: Aber es ist Transparenz.
00:24:05: Ich denke mal wenn ich jetzt zum Beispiel schaue, bin ich ein Bio-Bauer, aber jeder kann man so einen Bauern.
00:24:14: Wenn du eine Getreide einkaufst, der Kraftfuhrter, egal was ... Du weißt ja vor dem Futtermittelhersteller alles!
00:24:20: Und der Futtermittelhersteler weiß jede einzelne Zudat, die Eiweißquäle oder Fettquelle etc.
00:24:27: Wo das herkommt?
00:24:29: Es ist bei unseren Tieren einfach jedes Gramm was sie fressen und wir Menschen sitzen da und essen ein Schnitzel und sind immer wie jeder Ochs sage ich mal weil beim Viech weiß man es auf jeden Gramm und wir wissen so und wissen nix.
00:24:45: Und dann sage ich dies kann es im Jahr zwanzigzehnmal sein.
00:24:48: Das steht mir einfach zu als Konsument dass ich sage wenn ich hier schon bin der Mächte die Hauptbestandteile zumindest wissen.
00:24:55: Und das ist glaube ich die wichtigste Geschichte, dass überhaupt eine symbiose Birne kann.
00:25:00: ja weil ich klar, dass sehr viele Gäste dann auf Österreich sitzen wollen und sagen dann du, da zählt von mir aus fürs Ordel ein paar Cent mehr für das gleiche ein paar cent mehr und am Ende des Tages es ist vielleicht auch ein Gericht Euro aber ich habe es aus Österreich.
00:25:14: Weil genau wenn ich jetzt zurückschau, wenn in dieser Landschaft mich bewegt, dann will ich aus ihrer Landschaft essen.
00:25:21: Das ist für mich so der Hauptpunkt für Symbiose.
00:25:25: Und dann natürlich auch einen anderen Punkt, den da kommen wir in Besucherstraumlenkung hin, wo man natürlich auch in Richtung Almen ging und Almen war ja ein zentrales Kapitel in unserem Report.
00:25:35: Was haben
00:25:36: wir bei die Almen für Herausforderungen?
00:25:39: Ja riesige!
00:25:39: Ich glaube ... Wir haben ja die ALM als großes Kapitel im Report drinnen weil wir eigentlich in der Recherche darauf gekommen sind dass die Alm selber Wirklich so der Ausgangspunkt für den Tourismus war.
00:25:55: Also eigentlich eine wunderschöne Geschichte, ich rat wirklich jeden, der Report ist ja kostenlos auf unserer Homepage zum Downloaden.
00:26:02: Wir
00:26:02: tun auch dazu wenn wir dürfen bei unserem Podcast.
00:26:05: Ja voll gerne und ich habe es selber wirklich wieder unglaublichen Freitag an die Entfassungen gelesen weil mir einfach dieses Kapitel der Almen so berührt hat, sie ist die Wiege des Tourismus Und ich glaube für den Tourismus gibt es kein wichtigeres Juwel wie die Alm.
00:26:24: Das habe ich auch lange nicht vorher oder nicht gewusst, aber der Tourismus ist auf den Almen entstanden und nicht in den Städten, weil ich habe ja wirklich nie einen Salzburg-Nah, das waren Handelstädte... Sommerfische?
00:26:35: Genau!
00:26:38: Eigentlich waren die Engländer schütt, weil die Enggländer seien im achtzehnten Jahrhundert draufgekommen und haben gesagt du, wir daten gern sozusagen die Berge besteigen.
00:26:46: Und vorher war ja auch die Alm aufgrund römischer Dichter ungefähr, kannst sagen, tausend vierhunderttausend fünfhundert Jahre gemiedener Platz.
00:26:55: Weil die römischen Dichtern haben so zwei dreihundert nach Christus niedergeschrieben.
00:27:00: diese Plätze da in den Alpen, diese Almen sind Orte des Schreckens.
00:27:08: Man findet dort aus, also rausgemerkelt die Menschen und Viecher.
00:27:13: Die waren quasi auf Steinhaufen herumkrexeln und die Viecher kurz vor dem Stärm.
00:27:18: Also ganz schlimme Bühne sind da entstanden in den Köpfen.
00:27:21: Und über die ganze Zeit im Mittelalter wollte irgendwie mit dem Alpenraum niemand was zu tun haben.
00:27:26: Das war ein finsterer Ort!
00:27:31: Es war
00:27:32: sehr stark bewaldet, es waren wirklich Fins.
00:27:34: Ja also kann man sich heute gar nicht so vorstellen.
00:27:36: aber wie du richtig sagst und dann im achtzehntes Jahrhundert käme ein Englender drauf berggehen ist lustig ja und das finden überall diese Erstbesteilungen statt.
00:27:46: jetzt haben sie mal Probleme gehabt.
00:27:48: es hat ja noch kein Eisenbahn oder nix gelmen als einmal mit den Pferden angereist Und dann natürlich ein mühsamer Anstieg, irgendwo so ein kleines Wege.
00:27:56: Also viele Treibwegerler sind halt aufgegangen und haben dann gezungenerweise auf den Alpenhütten übernachten müssen.
00:28:05: Direkt auf einer Heiboung geschlafen – und so ist wirklich der Tourismus entstanden!
00:28:10: Dann war halt der erste Alpenverein, das war dann der Deutscher, der hat dann die erste Alppenvereins-Hütte gebaut in den Alpen.
00:28:18: Dann ist in Wien der Alpenvereine entstanden, dann haben die erste Hütte gebaut.
00:28:21: Und dort war dann auch schon ein Symbiose, dass man gesagt hat, man baut die Hüte möglichst zu den Almhütten zu wie wegen der Versorgung zum Beispiel mit Milchkäse und auch mit Lebensmittel.
00:28:34: Und dann hat es da Bioniere gegeben – dem muss ich jetzt auch fast erwähnen – der Herr Stüdl war z.B.
00:28:39: so einer, der was sehr viel über diese Zeit geschrieben hat und über dieses Erlebnis wenn man mit den Bäuerinnen und Bauern redet, was man da alles erfährt.
00:28:48: Und auch dieses Feiern am Abend gemeinsam ... Ja das war dann halt auch lustig!
00:28:54: Die Menschen haben sich unterhalten... Da ist wirklich so dieser Kern des Tourismus entstanden.
00:29:00: Das ist Miedeinander, weißt du?
00:29:02: Sie treffen um Miedeneinander auf Reithalm.
00:29:04: Was ja heute oft verloren geht weil heute wird ja gleich alles so ... Du bist rechts, du bist links.
00:29:10: Du weißt ja nicht was.
00:29:11: und da sind einfach so Gruppen-Zaumkehmer die was sie nie kennt haben und sagen aber drauf kommen hey miteinander ist er gerade.
00:29:18: Das ist die Wiege des Tourismus weil um das geht es ja im Urlaub dass ich vielleicht eine fremde Kulturkenne lernt, dass ich einen Spaß habe, dass sich einmal loslassen kann, dass meine Seele baumen kann.
00:29:29: Das sind ja so diese schönen Sachen am Urlaub.
00:29:33: Und gerade die Eumen sind heute gefährdet oder?
00:29:36: Die Almen sind massiv gefährdet, die Anzahl der Almen geht nach unten.
00:29:42: Es geht die Tieranzahl massiv nach unten.
00:29:45: und da muss ich auch wieder sagen ja es ist halt leider der Zahn der Zeit wenn immer heute sehr spezialisierten Teilbetriebe anschauen.
00:29:54: man hat sie extrem weiterentwickelt dank der Technik Melkroboter
00:29:58: etc.,
00:29:59: die Betriebe sind gewachsen, gewachsen... die Menschen am Hof waren aber weniger.
00:30:03: Und heute, muss man ganz ehrlich sagen, macht oft einmal bei Sonn, sechzig, siezg, achtzkir.
00:30:08: Die Frage geht da rein bei Arbeiten.
00:30:11: aber weil halt uns die Maschinen sehr viel Arbeit abnehmen ist das möglich.
00:30:14: nur jetzt bleibt halt die Zeit.
00:30:16: nirmer dass ich dann sage ich habe jetzt Zeit ich fahre einen ganzen Tag auf die OEM hab da oben vielleicht sogar im Sommer meine Kier möcht ihr um und fahr wieder runter.
00:30:24: und gerade im Enster zum Beispiel hat sich das schon sehr lang aufgekehrt.
00:30:28: jetzt ist fast nur noch die Kalbenenis Jungvieh drauf Und nicht einmal das schaut so aus, dass dies noch passiert.
00:30:33: Und dann hat man auch das Verwachsen, das Verwelten des Almbodens... Das geht ja ruck zu, wenn du da ein paar Kaffee hast, wachst ihr dir alle im Zoo?
00:30:43: Es ist mühsam, es ist anstrengend.
00:30:46: natürlich schön aber wer tut sich die Arbeit nahe?
00:30:48: und da glaube ich haben wir eine riesige Herausforderung.
00:30:51: Gleichzeitig ist aber das was die Menschen so lieben der Tourist.
00:30:55: Also wenn ich jetzt da bei uns schaue Riesachsee-Affe, das ganze Unterteuer Oberteuer, Duesitzkassé der Affe aber jetzt redet es da eine spezielle Vermeinste.
00:31:04: Da kannst du ja jetzt überall hingehen wie die Menschen die Touristen lieben.
00:31:10: also der Widerspruch in sich und da glaube ich ist der Tourismus einfach gefordert dass man sagt was kommen wir da?
00:31:17: Dass man unsere Landwirtschaft auch so weit unterstützen, dass es überhaupt noch junge Menschen gibt die was sie hier arbeiten.
00:31:22: Ich sage immer, Wertschätzung ist ganz ein wesentlicher Bestandteil.
00:31:27: Aber am Ende des Tages wird auch jede Bauernfamilie überleben können.
00:31:32: Finanziell?
00:31:32: Es hilft
00:31:33: nicht nur die Wertschättung.
00:31:34: Ja es muss auch Geld ankommen auf den Höfen und dann immer beim Einkaufen nur das Billigste zu kaufen bringt das alles um.
00:31:43: Das ist das Thema Nutzungsaufgabe.
00:31:45: eigentlich gehört der OM.
00:31:47: Auf der anderen Seite ist die Intensivierung vielleicht eine Herausforderung.
00:31:52: Das liefert ja ein Landschaftsbild.
00:31:54: Intensive Landwirtschaft, kein Major.
00:31:56: Traktorgerechte Landwirtschaft steht da im Bericht drinnen.
00:32:01: Die wollen wir ja auch nicht unbedingt haben oder?
00:32:04: Ja die wollen wir nicht unbedingt hauen.
00:32:06: aber das ist so ähnlich wie Tschütig.
00:32:08: und dass ich den Vergleich bringen.
00:32:09: Aber wie beim Schweinefleisch keiner will den Vollspalten bohlen an jeder kauft das billigste Schweinefleisch.
00:32:15: So geht es halt nicht.
00:32:17: Genauso sagen wir eigentlich, wir wollen dies nicht, aber wann halt dann nur noch... ein Person überbleibt und der muss mit seinen Traktor, wenn ihr jetzt an den Ackerbau denkt, zwei, dreihundert Hektar oder drüber schaffen.
00:32:29: Dann muss die Flurbereinigung stattfinden.
00:32:33: Die traktorgerechte Landwirtschaft.
00:32:35: Und wir werden ja Andreas wahrscheinlich das beide noch erleben ganz sicher sogar dass wahrscheinlich irgendwann eben Trakte über unsere Felder fahren wo gar kein Mensch mehr umsitzt.
00:32:44: Sondern ein KI, das ganze steuert, GPS haben wir schon lange aber als Nächste wird es sein, dass da gar kein Menschen mehr oben sitzt auf die Maschinen.
00:32:52: Das heißt, wir sind gefordert einen guten Mittelweg zu finden oder?
00:32:58: In dem Bereich aus österreichischer Landwirtschaft als Tourismusland an eigenen Weg eigentlich zu gehen.
00:33:05: Ja absolut ich glaube dass viele Regionen in der EU in Europa gehen wird wo halt intensive Landwirtschaft betrieben werden wird.
00:33:14: Vielleicht muss ja weil man viele Menschen sein und Lebensmittel brauchen Aber Österreich ist halt so insgesamt, wo man viel reist.
00:33:26: Und ich bin sehr viel auf der Welt unterwegs und wenn ich immer wieder nach Hause komme, denke ich mir auch, wir haben es schon brutal schön!
00:33:31: Also... Wir haben einfach ein Juwel ja?
00:33:34: Und das zu erhalten geht's und dann wird der Tourismus flourieren.
00:33:39: Und wenn ich jetzt an die Zoën denke, über sechs Prozent von Pip macht er den Tourismus.
00:33:44: Das sind jetzt nichts im Vergleich zur Industrie immer noch wenig.
00:33:47: aber da sind wir froh, dass wir einen Tourismus haben Und man sieht sich an Beispiel, was jetzt in aller Munde ist, doch nicht reingeregt mit Dubai.
00:33:54: Dubai hat das Öl aber gesagt okay, das haben wir vielleicht noch vierzigfünfzig-siebzig Jahre.
00:34:00: Wir müssen im Tourismus so stark werden, wir müssen so immagnet werden dass das irgendwann einmal der Tourismus ersetzt.
00:34:07: und ich denke mal... Ich glaube es heißt jetzt nicht, dass wir unendlich wachsen dürfen im Tourismus weil das halt ja ein System grenzen.
00:34:16: Aber es ist sicherlich gut.
00:34:20: Ich hätte das nix dagegen, wenn man ein paar Themen hat.
00:34:24: Über einen Qualitäts-Tourismus
00:34:26: und dann
00:34:26: gehört die Lebensmittelqualität dazu, wie wir produzieren können oder?
00:34:31: Das wäre auch dein Wunsch für die Zukunft, dass wir das schaffen.
00:34:34: Schau!
00:34:35: Es bringt doch nichts, wenn wir Verbildungsmärkte produzieren.
00:34:41: Ich sage mir mit Produzieren ob man wohnt oder nicht jeden Tag fast am Jahrzehnt ist Was ist jetzt mit den Autovergleichen?
00:34:47: Kein Toucher, weil wir einfach so tolle Voraussetzungen haben.
00:34:51: Und das haben unsere Vorfahrfahren einfach hergestellt diese Vorassetzungen.
00:34:55: Die sind nicht gottgegeben.
00:34:56: Ein Gott gegeben war einfach viel Voltpunkt.
00:34:59: Der Mensch hat das gemacht, unsere Großväter, Ur-Grossväter und und und So Und verramschen damals aber dann am Ende des Tages wie ein Toucher und das kann es irgendwann nicht sein.
00:35:11: Irgendwann wird halt eine Generation da stehen Weil unsere Kinder oder Kindeskinder die werden sagen, ich spiele da nicht mehr mit.
00:35:19: Warum sind wir den Aufwand auch da für so wenig Ergebnis?
00:35:23: Und das sicher zu meinem eigenen Hof ist ganz stark hindrinsische Motivation und du wirst auch viele ... Das weiterzuführen!
00:35:31: Ja genau aber am Ende unter dem Strich muss ich immer noch sagen okay es ist wie soll ich sagen... Es ist eigentlich ganz ok wenn's am Ende des Tages nur schwarze Nu ist ja weil Wenn du jetzt arbeiten gehst und der Arbeitgeber sagt, was wir schauen, dass nichts dazuzählen muss.
00:35:50: Am Ende des Jahres, das da arbeiten geht erst, dann wirst du immer sagen, so spürt sie die Spur, aber nicht.
00:35:55: Weil ich will ja eigentlich, es soll dir etwas überbleiben.
00:35:58: Es soll dir wieder investieren können.
00:36:01: Man hat doch richten können.
00:36:02: Was auch immer?
00:36:03: Die Küche!
00:36:04: Und da braucht man für junge Leute schon ein Reizekab.
00:36:07: Sonst wird der Strukturwandel noch brutaler werden.
00:36:09: Das muss man schon sagen.
00:36:11: durch... Bio durch die ganzen Öppelmaßnahmen im Rahmen der Gap haben wir ja schon geschafft, die Berglangwirtschaft in Österreich zu unterhalten.
00:36:20: Weil wir haben ja die Gunstlang die Betriebe verloren und nicht in den Berggebieten.
00:36:24: Und das wird die riesen Riesen herausforderungen.
00:36:26: Da wäre mein Tourismus brauchen, dass sie unsere Produkte kaufen, dass uns auch weiterhin in diesen Alpenregionen gibt.
00:36:33: Um dieses Versuche zu vermitteln, mir geht es dann nicht um Almosen!
00:36:39: Da geht es um eine faire Geschichte einfach.
00:36:41: Schau, ich stelle dir meinen Lebensraum den, was ich bei Wirtschaft zur Verfügung.
00:36:45: damit kannst du gestehen.
00:36:47: aber das Mindeste, was immer von dir erwartet ist dass du mein Milch, mein Fleisch, mein Kass, meine Karottenwurst, wo du sie gekauft hast.
00:36:53: und der Deal muss schön langsam kommen ja?
00:36:57: Nur leider... Ja, die müssen wir sein!
00:37:00: Ich muss da noch ein paar Jahre untermächsen, aber dein Podcast wird jetzt auch aus dazu treiben.
00:37:03: Ja gut, hoffentlich.
00:37:05: Na, ich möchte Danke sagen für euer Bemühen.
00:37:09: Ich darf jeden empfehlen, dass er diesen Bericht sich dann auch downloadet.
00:37:13: Und durch Schmöckheit ist es so, dass sie bei ca.
00:37:16: Hundert und Siebzig Seiten hier
00:37:17: gar nicht so geschaut wird.
00:37:18: Es
00:37:19: sind sehr viele Literatur drinnen, sehr viel historische Literatur drin, sehr interessant, sehr empfehlenswert – und wir hoffen, dass das ein Impact hat oder?
00:37:29: Das ist das Ziel!
00:37:30: Alles was wir da haben, also wir haben den gemacht mit einem.
00:37:33: Dahinter liegt ein Kommunikationsanwalt für die nächsten drei bis fünf Jahre, also so lange sollte unser Spaß es dienen.
00:37:41: Das heißt in der Zeit hoffen wir, dass man ein bisschen was bewegen damit.
00:37:44: Dafür wünsche ich dir alles Gute und Verkroft beim Hinaustragen dieser wertvollen Ergebnisse!
00:37:48: Dankeschön!
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