Gemeinsam stark: Erfolgreich durch geteilte Arbeit | David Tomic #179
Shownotes
Wie gelingt es, einen vielfältigen Bio-Betrieb mit Ackerbau, Tierhaltung und Direktvermarktung effizient zu führen?
Am Biohof Tomic in Kärnten lautet die Antwort: durch klare Aufgabenteilung, Vertrauen und unternehmerisches Denken. Während sich eine Generation auf die Produktion konzentriert, verantwortet David Tomic die Verarbeitung und Vermarktung – vom Korn bis zum fertigen Produkt.
Im Podcast spricht PD Dr. Andreas Steinwidder mit Ing. David Tomic darüber, wie dieses Modell in der Praxis funktioniert, welche Herausforderungen es mit sich bringt und warum klare Strukturen und ein starkes Team entscheidend für den Erfolg sind.
Ein spannender Einblick für alle, die ihren Betrieb weiterentwickeln und neue Wege in der Organisation gehen möchten.
Bio Austria
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Billa
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00:00:08: Wie schafft man es einen landwirtschaftlichen Betrieb mit hundred-achtzig Hektar Ackerbau, Schweinehaltung und einer erfolgreichen Direktvermarktung wirtschaftlich und organisatorisch zu meistern?
00:00:20: Und das über Generationen hinweg.
00:00:22: Ein möglicher Schlüssel Arbeitteilen Verantwortung klar definieren und jedem seinen eigenen Bereich überlassen.
00:00:31: Genau darüber spreche ich heute mit Ingenieur David Domitz von Biohoff-Domits in Kärnten.
00:00:38: Er hat sich auf die Verarbeitung und Vermarktung spezialisiert, vom Getreide bis zum fertigen Brot und zeigt wie man durch klare Strukturen, Teamarbeit und unternehmerisches Denken erfolgreich sein kann.
00:00:53: was hinter diesem Konzept steckt wo die Herausforderungen liegen?
00:00:57: Und was andere Betriebe daraus lernen können das hören wir jetzt.
00:01:01: lieber David Danke dass du uns die Zeit schenkst.
00:01:04: Danke für deine Besuch und Bio auf Domids.
00:01:06: David, am Anfang interessiert uns natürlich sehr... Ich habe zuerst eingeleitet, ich hab einen relativ großen Betrieb der sehr vielfältig strukturiert ist.
00:01:15: Kannst du uns besser beschreiben was ihr macht im Groben?
00:01:19: Ja, natürlich kann ich das gern beschreiben.
00:01:22: also bei uns stützt sich der Betrieb es ein Biobetrieb und wir haben uns auf den Anbau von Biospeisegetreide konzentriert und in den letzten Jahren ist noch die Biosoyabone vermehrt noch dazukommen, stützt er sich im Wesentlichen auf vier große Bereiche.
00:01:38: Also die Basis ist bei uns der Ackerbau.
00:01:41: Das haben wir jetzt mit den Hundert-Ochzig Hektar relativ groß, wobei natürlich nicht alles Eigenflächen sind sondern auch ein bisschen was Einiges zugebrachtet ist.
00:01:49: Dann ein großer Bereich ist die Schweinehaltung.
00:01:52: Wir haben circa fünfundzwanzig Muttertiere.
00:01:55: Dann haben wir alle Ferkel, die wir produzieren, fertigmisten.
00:01:59: Das
00:02:00: ist ein geschlossener Betrieb?
00:02:01: Genau das einzige was wir zu kaufen sind die Jungsaunen, die ich selber nicht mache und den Eber.
00:02:08: Also unter dem Rest können wir da auch einen Betrieb fertigminden und machen.
00:02:13: Der dritte große Bereich ist die Direktvermarktung vom Bio-Speisegetreide.
00:02:19: also das ist dann mein Bad, da bin ich noch drin.
00:02:22: Und was soll da jetzt in den letzten Jahren dazu kommen, ist eben die Verarbeitung vom Soja zu Sojakuchen.
00:02:30: Sojaöl und die Lontätigkeit daraus also auch für andere Landwirte, soja zu pressen, zu toasten oder zu verarbeiten.
00:02:37: Das heißt
00:02:37: der Soja, den ihr presst toasteds.
00:02:41: wird das dann ein Tierfutter?
00:02:42: Oder geht ja eine menschliche Ernährung wie Satsito aufgestellt?
00:02:46: Der Grundgedanke war damals so es hat einen Verbot geben von einer Zufütterung Kartoffeleiweiß, vom kommenden Kartoffel-Eiweiss.
00:02:55: Und dann hat der Vater eben Alternativen gesucht und das war jetzt eine Sojabone weil die bei uns im Anbau recht gut funktioniert.
00:03:02: aber die Aufbereitung war noch nicht möglich.
00:03:04: Und so hat er sich mit anderen Bauern zu einer Arge zusammengeschlossen und da gemeinsam eine Sojaaufbereitungsanlage aufgebaut.
00:03:13: und als vorderrangiges Ziel war es Bioeibes zu produzieren für die eigene Schweine.
00:03:23: Und in diesem Zug ist noch eine Aussäkung, dass aber das Öl oder der Öl gehalten zu hoch ist.
00:03:29: In dem Kuchen, den man füttern will.
00:03:31: Das heißt die Schwein würde verfetten und dann messen wir den Öl auszuholen So, und dann das Weiterein hat man dann ausgefunden.
00:03:38: Okay wir werden das Sojaöl zuerst pressen und dann tosten weil dann kriegen wir das Öl in Speisequalität zusammen.
00:03:45: Weil es nicht hoch erhitzt ist, es ist kalt gepresst unter diese forty zwei Grad oder was?
00:03:50: Und dann kann man's sofort weiter verarbeiten!
00:03:52: Das hat dann Lebensmittelqualität, der Sojakuchen hätte auch Lebensmittel Qualität.
00:03:57: aber wir haben jetzt noch keine Verwendung gefunden dass irgendwie ein Produkt oder so weiter einzubauen bis auf unser Vitalmüsli.
00:04:05: Dort setzt man das ein aus Proteinquelle, wo wir es dann auch mit anderen Getreide-Sorten verbinden und mit einem Opfer süßen.
00:04:13: Aber der Hauptbereich der Riesengrosse geht natürlich in die Schweineproduktion und Schweineverarbeitung.
00:04:18: Gut also wir haben den Getreidepaar, wir haben die Schweinen und wir haben direkt Vermarktungen.
00:04:21: Das sagt du, ihr habt vier große Bereiche?
00:04:23: Was wäre der vierte Bereich?
00:04:25: Der Soja-Bereich mit der Lohntätigkeit, bei dem wir für andere Bauern einiges arbeiten.
00:04:32: Du bist ja in eine höhere Schule gegangen und hast bis dann heim auf den Betrieb gekommen.
00:04:39: Du hast die Schulzeit begonnen, zwei Tausend drei und zwei tausend acht abgeschlossen.
00:04:44: Kannst du uns dann sozusagen... Und es hat sich ja dann etwas entwickelt?
00:04:47: Ihr habt's dein Vater oder die ursprüngliche Familie und deinen Vater.
00:04:51: Ihr habt euch sozusagen gut strukturiert.
00:04:54: Kannste uns das erklären?
00:04:56: Ja!
00:04:56: Es war ganz lustig.
00:04:57: Ich hab damals im Jahr twotausend ocht nach einem Raumberg maturiert.
00:04:59: Im Jahr zweitausende neun bin ich dann nach Hause gekommen Und irgendwie war es so in der Schulzeit schon ganz lustig, weil andere Schüler haben sich dann umgeschaut und gesagt okay wo wenn sie jetzt arbeiten bis zur Übernahme oder Studieren gehen noch dazwischen und haben jetzt quasi eine Zwischenlösung gesucht von der Schule zum übernehmen oder einsteigen am Betrieb.
00:05:20: Und einmal beim Mittagstisch sage ich zum Vater daheim, so bist du da raus, ich will wahrscheinlich auch arbeiten gehen.
00:05:26: und er sagt oh Maria wir haben so viel zu tun, wir haben genug Bereiche, bitte schön kumhaben!
00:05:32: Und da war mir dann eher am liebsten, also ich wollte daheim arbeiten und es hat sich noch ein guter geben.
00:05:39: Wir haben damals auch Teilzeitkraft gehabt in der Direktvermarktung.
00:05:43: Also ihr habt zu dieser Zeit schon Direkt-Vermarktungen betrieben?
00:05:47: Genau!
00:05:47: Also der Einstieg in die Direkt Vermarktung war mit dem Einstück in den biologischen Landbau.
00:05:53: Das war in three and ninety hast du vorher zu mir gesagt oder?
00:05:55: Genau, nineteen hundert drei und neunzig für einen Vater war damals entscheidend weil Der U-Beitritt ist vor der Tier gestanden.
00:06:03: Der eigentliche Betrieb war nicht so groß mit zwanzig Hektar Acker, vier Hektars Wiesen und acht Hektare Volt sowie meine Großeltern bewirtschaftet haben.
00:06:11: Er hat es gesehen mit den Preisen die da verfallen werden.
00:06:14: durch den U-Baitritt wird sich sein Ziel als Vollerwerbsbauer einfach nie mal ausgehen.
00:06:19: Er hatte Alternativen gesucht, er hat Lösungen gesucht.
00:06:24: Betrieb war für ihn auch nicht das Richtige, der Bio-Betrieb.
00:06:27: Das hat den Meer angesprochen auf größere Fragen noch einzugehen und durften es weiterzuentwickeln.
00:06:34: Und man hat damals nicht so die Möglichkeit gehabt zum Beispiel jetzt ein guter Speisegetreide beim Lagerhaus zu einem Superpreis abzukippen.
00:06:42: Man hatte einfach den kommerziellen Preis gekriegt.
00:06:45: Es war dann halt auch zu wenig und deswegen ist mit dem Umstieg auf Bio auch die erste Mühle und der erste Bockofen angeschaffen wurden.
00:06:53: Und dann hat man da Brot gebacken aus dem eigenen Getreide mit einer ganz simplen Rechnung, wenn ich jetzt einen Biologen anbaue... ...und derzeit kriegen wir ungefähr vierhundert Euro die Tonne.
00:07:05: Vier Tonnen in einem normalen Durchschnittsjahr bekommen wir aber so ist er Umsatz von tausendsechshundert Euro.
00:07:12: Wenn ich das jetzt aber zu Brot verbock, wo haben wir jetzt ein Durchschnitzpreis?
00:07:16: Wenn ich wieder Verkäufer unter Proof zusammennehme, werden wir ungefähr bei fünf Euro brutto sein.
00:07:21: Und die kriege ja von an Kilo Roggen, weil ja was auch dazu kommt bis der Kleier wegfällt, auch ungefähr ein Kilo Brot aus.
00:07:28: Aber einen Umsatz von zwanzigtausend Euro am gleichen Hektar kann aber mit dem Arbeitskraftzahlen oder meine Arbeitskraftgurt zahlen.
00:07:36: und dieser Gedanke war damals so simpel und ist heute noch für mich sehr entscheidend, weil nur so kriege diese Wertschöpfung Und zum Schluss auch diese Wertschätzung auf den Betrieb.
00:07:50: Das werden wir noch eher noch reden, weil ich habe zu einem sehr intensiven Austausch mit der Kundschaft und das ist ja fordernd aber andererseits auch Sinn gegeben oder etwas Schönes, oder?
00:08:03: Man kriegt ja viel zurück.
00:08:05: Also natürlich sind da größere Herausforderungen.
00:08:08: also wenn du jetzt ein Futtermittel produzierst dass du ablieferst oder wo du quasi anonymer bist am Markt Wir haben ja sehr intensiven Kontakt, auch nicht zu jedem Kunden weil wir sehr viel mit Wiederverkäufer zusammenarbeiten.
00:08:22: Aber zum Schluss muss man halt schon sagen dass es sehr oft bei uns ankommt dieser Sorts, sehr schön das ihr das macht und dass ihr echt das antutst, dass wir da so gute Produkte aus Kärnten kriegen und dass Ihr euch diese Arbeit untereinander gut aufteilt und dass das gut funktioniert.
00:08:39: also das ist Natürlich, da geht dann das Herz auf.
00:08:42: Also das muss man sagen am Ende vom Tag... Wenn man das nie hört, also kennt man das gar nicht vorstellen nur ein Grundprodukt abzuliefern und dann tust du dich vielleicht mit dem Abnehmer noch streiten über den Preis und du erforsst dann auch keine Wertschätzung.
00:08:55: Also da ist es echt für mich so schön dass man das einfach hart und mitgerichtung spiert.
00:09:00: Also
00:09:00: Wertschetzung und Wertschöpfung liegt relativ eng beinahe an der Beiche oder?
00:09:04: Ja, das kann auch nicht sein.
00:09:07: Wenn man das falsche Produkt hat oder wenn man es nicht gut vermarktet ist ja bei mir persönlich... Ich habe sehr viel lernen müssen weil von einer Grundstruktur bin ich eigentlich kein guter Vermarkter.
00:09:17: Weil ich rede nicht so gern mit den Leuten und bin nicht so gerne unter Leute.
00:09:20: also dieser Smalltalk steckt mir nicht so.
00:09:23: Merkt
00:09:23: aber nicht, merkt
00:09:25: markt mich nicht!
00:09:27: Zum Beispiel, wenn jetzt ein Bus kommt, du immer viel leichter.
00:09:30: Da zwei Stunden leiten was zu erklären als mit jedem Anzeln da ins Gespräch zu gehen und in das Gespräch zukommen.
00:09:38: Und das muss man halt auch lernen, dass wir hier vielleicht aber nicht so ... Was denn zum Beispiel dieses Reden oder dieses Vermarkten?
00:09:45: am Markt ist ja oft sehr entscheidend?
00:09:47: Dass mein Gespräch kommt, dass mal den Kunden zurbeholt diese Traubenbildung, dass man das schafft, dass es einen Umsatz gibt Das ist mir, folgt mir nicht so leicht.
00:09:56: Also ich rede oft leichter mit Wiederverkäufern, wo man dann ein Regal bestückt, wo wir dann auch verflott sind in der Produktion und in der Auslieferung und wo einfach die Abwicklung ganz gut hinhaut Okay.
00:10:08: Deswegen habe ich auch einen Marktfahrer und Verkäuferinnen im Apov-Laden, weil die das einfach besser kennen als ich.
00:10:15: Ja, zudem kommen wir eher noch.
00:10:18: Ich würde jetzt gern das vorher Wort gesagt, dass ein Konsument zu dir gesagt hat, es gefreut ihm, dass ihr eure Aufgaben so gut verteilt habt.
00:10:26: zum Betrieb.
00:10:27: Kannst du das ein bisschen darstellen?
00:10:29: Wo liegen die Schwerpunkte deines Vaters, wo denn deine Schwerpunkte?
00:10:34: Als ich nach Hause gekommen bin auf dem Betrieb war das natürlich alles noch nicht so groß und nicht so stark gewachsen.
00:10:39: Und wir haben am Anfang sehr viel zusammengearbeitet, also es hat sich aber schon auserkristallisiert weil er ist ja schon der Bauer da im Betrieb, es ist sein Betrieb und ich arbeite mit als Sohn.
00:10:50: leider bin in einer falschen Branche, das heißt die muss wirklich mitarbeiten, ah als Sohne!
00:10:56: Das war aber so dass immer der Vater dann auch das Häft in der Hand gehabt hat.
00:11:02: Die Vermarktung war schon da, natürlich auch nicht in der Größenordnung.
00:11:05: Aber es war schon was da, wie ich gekommen bin und das war schon eine sehr gute Basis hier.
00:11:09: also es waren Produkte da, es waren Etiketten da, Es war sogar eher Enko drauf, was man vielleicht sagen kann okay ist nicht so wichtig aber für mich ist es sehr wichtig.
00:11:18: Es waren Kunden dort, es war Struktur da und auf dem hat man Aufbauen können und wir haben dann gemerkt komm ich da eigentlich besser eine arbeiten, er muss sich um das niemals so viel kümmern.
00:11:28: Er kann sich mehr um seine Bereiche wie Ackerbau und Schweinehaltung kümern.
00:11:33: Soja ist ja dann, äh, zwartausend dreizehn Sozialkarat-Zirkum.
00:11:36: Das war
00:11:36: das vierte Baustein.
00:11:37: dann?
00:11:37: Genau!
00:11:38: Ja, das war fünf Jahre nach mein Links.
00:11:39: Das hat er noch aufgebaut.
00:11:41: Ähm...und ich hab hier diesen Vermarktungsbereich eigentlich sehr gut und sehr fein ausarbeiten können.
00:11:48: Und so haben wir das bis jetzt auch sehr klar geregelt.
00:11:50: also wir Wir arbeiten derzeit nicht zusammen, also jeder hat seine Mitarbeiter.
00:11:56: Wobei ich das sehr spannend finde – das war ein spannendes Learning!
00:12:00: Weil zum Beispiel in der Landwirtschaft hat er einen Mitarbeiter und bewirtschaftet gemeinsam mit diesen diese hundert-achtig Hektar, macht da noch ein bisschen mehr für großes Gastronomieunternehmen einige Hektare... Und ich habe in der Vermarktung aber sechs Mitarbeiter und wir machen circa den gleichen Umsatz.
00:12:20: Dafür ist aber in seinem Bereich das Anlagevermögen, also die Maschineninvestitionen viel höher als im meinem Bereich.
00:12:28: Ob es jetzt gut oder schlecht ist muss jeder für sich entscheiden und das ist halt einfach so.
00:12:34: Also wir haben viele kleinteilige Arbeitsschritte bis wir dann zu unserem Produkt kommen und er kann sehr viel mit den Maschine und einem Mitarbeiter lösen.
00:12:44: Das heißt aber auch... kaufst du das Produkt von deinem Vater ab jetzt?
00:12:50: oder wie habt ihr euch da wirtschaftlich strukturiert?
00:12:55: Ja, wir haben es echt ganz klar so geregelt dass ich das Getreide von meinem Vater abkaufe.
00:13:00: Es gibt ja dann Marktpreise zu dem Zeitpunkt wenn die Ernte ist.
00:13:04: Das ist immer ein bisschen Verhandlungsgeschickverhandlungstaktiker wo man sich genau einigt.
00:13:10: aber grundsätzlich ist es so verrechnen die Leistungen.
00:13:14: Es ist so, dass ich das Getreide erst da ein bisschen später zahl.
00:13:17: Dafür zahle ich halt andere Leistungen wie zum Beispiel die Stromrechnung oder sowas geht dann über mein Betriebszweig und wir tun es dann gegenrechnend ganz genau auf den Euro machen wir's nicht.
00:13:27: Aber es ist schon gut weil es sorgt für Klarheit.
00:13:30: Jeder sieht dann in seinem Bereich okay wo habe ich vielleicht auch Probleme?
00:13:35: Wo läufts gut?
00:13:36: Wo muss ich Stölstrauben?
00:13:38: verdrehen.
00:13:39: und es ist dann auch irgendwie klarer in der Struktur weil man weiß mal okay, man hat das gezahlt.
00:13:45: Der andere muss auch mit dem auskommen wie er wirtschaftet so wie das am Markt halt ist Und ich muss mit meinen Umsätzen mit meinem Warnessort usw.
00:13:54: auch umgehen können und auskommen und am besten wenn am Ende nicht nur die Löhne gezahlt sind Nicht nur die Investitionen gezahlt haben sondern auch für mich selber was übrig bleibt.
00:14:04: Okay, reden wir jetzt ein bisschen über Deinen Bereich bis hin zur Direktvermarktung von den Produkten, bis hin zu der Vermarktung und auch vom Personal.
00:14:16: Du bekommst das Getreide, kaufst es von deinem Vater ab bzw beziehst gewisse Produkte auch von externen.
00:14:26: Die werden dann verarbeitet teilweise bis hin zum Brot oder auch ein bisschen zu Müsli, wenn ich jetzt andenke das Eiweißreiche-Müsli wo sogar die Säuerbohnen oder der Säuerkuchen drinnen ist und dazu brauchst du Personal.
00:14:40: Beschreibst Du uns diese jetzt einmal was Du alles für Schienen machst?
00:14:44: Erstens zweitens Schweinefleisch ist es auch ein Direktvermarktungsprodukt bei Euch oder nicht?
00:14:50: Und wie ist das eingebunden?
00:14:52: Na fange vielleicht mit dem zweiten Punkt an weil er ist kürzer.
00:14:54: Schweine fleisch ist bei uns derzeit kein Thema.
00:14:57: Wie der Vater das umgestellt hat auf Bio, hat er beides gemacht.
00:15:00: Getreide vermarktet und Fleisch vermarktete.
00:15:02: Und man hört dann sagen okay in zu vielen Bereichen wird es dann schwierig.
00:15:07: also man muss ja überall Hygienestandards einhalten.
00:15:10: Man muss Räume schaffen, man muss Investitionen tätigen.
00:15:13: Es muss einer taugen.
00:15:15: und der hört dann gesagt okay getreide da fühlt er sich wohler hat dann das Fleisch vermarkten lassen.
00:15:20: Wir haben's dann vor ein paar Jahren noch einmal ein bisschen probiert aber es war dann schwierig an Fleischacker zu finden der biozertifiziert ist, dass er das machen will und deswegen machen wir es derzeit überhaupt nicht.
00:15:31: Ich habe schon Dauer waren bei uns im Hofladen aber von einem anderen Bauer da aus der Nähe, der hat selber daheim die Schweine, der tut den Schlachtigen alles verarbeiten und der liefert mir dann die fertig abgepackte Ware, dass wir da eine Schweinefleisch anbieten können, aber das ist nicht vom eigenen Hof.
00:15:47: Das hat derzeit einfach Gründe aus Kapazität, aber auch aus der Logistik außer.
00:15:54: Wenn du jetzt einmal dann produzierst, dann musst du es ja verkaufen weil irgendwann verdirbt das ja auch und deswegen ist es derzeit gerade Thema vielleicht kommt's einmal in Zukunft, weil das Rohprodukt des Schweins ist ja da.
00:16:03: Das ist wertvoll?
00:16:04: Ist wertvoll!
00:16:05: Wir können das ja weiterverarbeiten.
00:16:07: Aber ich muss auch sagen, ihr habt jetzt halt keine Luft mir hier irgendwie Gedanken zu machen oder wenn zu suchen.
00:16:13: also bin jetzt mit der Vermarktung mit den Projekten die wir jetzt haben zum Beispiel den Hofladen, den wir bald umsetzen möchten.
00:16:20: Einfach auch eingedeckt mit der Umsetzung.
00:16:24: Dann
00:16:24: bleiben
00:16:25: wir
00:16:26: im Getreidebereich, Ackerbaubereich mit diesen Früchten.
00:16:30: Was machst du da raus?
00:16:32: Du hast erst angefangen mit dem Mitarbeiter.
00:16:34: also bei uns ist es grundsätzlich so strukturiert dass wir vier Mitarbeiterinnen in der Produktion haben die kommen immer montag bis freitag immer vormittags.
00:16:44: das hat sich irgendwie ergeben, dass wir am Anfang Mitarbeiter gesucht haben oder Mitarbeiterinnen und das haben sich vermehrt junge Frauen beworben die Kinder daheim haben.
00:16:55: Und ich sagte sie kennen einen Vormittag Kumen und es war für uns eigentlich ideal weil wenn man das Getreide jetzt produziert ist ja nicht relevant ob ihr das am Vormittel gemacht oder nachmittag macht ist egal es ist beständig nicht.
00:17:11: Weil die Bockstumme usw.
00:17:12: das hat sich erst später entwickelt.
00:17:15: Die machen eigentlich meine ganze Produktion von Obstsacken, Etikettieren, Kommissionierenden ab Hofverkauf dazwischen eine Produktion.
00:17:25: Und dann haben wir noch unseren Bäcker der seit neun Jahren jetzt am Betrieb ist.
00:17:29: Gesamt seit zehn Jahren haben wir die Backstube da im Hof.
00:17:32: das war damals ein bisschen aus einer Note heraus weil wir haben mit einem Bäcker zusammengearbeitet am See.
00:17:38: Der hat für uns einige Jahre gebrochen ich glaube über fünfzehn wenn er mir alles täuscht.
00:17:43: Der ist dann in Pension gegangen und wir haben keinen adäquaten Ersatz gefunden, der für uns das in Lohn weitermachen würde.
00:17:50: Und da haben wir gesagt, ja passt!
00:17:51: Wir suchen es erst am Bäcker und wenn man ein Bäcker findet, dann bauen wir Bockstuben.
00:17:56: Das war echt so dass wir ausgeschrieben haben und das haben sich damals einige gemeldet vor zehn Jahren.
00:17:59: Das waren ungefähr so um die Zeit im Frühjahr... ...und dann aber dabei, der war sehr spannend.
00:18:05: Da haben wir auch gesagt, super, dass du kummern magst, aber wir haben noch keine Backstube.
00:18:09: Erst an der Wahl waren wir in den Arbeiten gegangen.
00:18:11: Wir haben die Backstube gebaut und Anfang Oktober, nachher aufgesperrt.
00:18:16: Genau, ist eher eingezogen.
00:18:18: Anfang war es sehr schwierig weil das Brot nicht gut war, das Sauerteig war nicht gut.
00:18:22: Das hat sich erst entwickeln müssen und das ist richtig zerfallen und das hat sich dann mit der Zeit eingestellt.
00:18:30: Er war schon ein guter Bäcker aber hat da erst eine kommen müssen ein Ferseauftritt gehabt und dann Hofest, eine Einweihung von der Parkstube.
00:18:41: Und dann hat er gekündigt.
00:18:43: Owie!
00:18:43: Also da ist das aus dem Land gegangen... ...und dann haben wir irgendwie auch einen Anzeig geschalten in einer kleinen Zeitung.. ..und dann hat sich der jetzige Backup beworben.
00:18:51: Der ist jetzt seit knapp neun Jahren hier.
00:18:54: Das funktioniert sehr gut.
00:18:56: Er hat es super im Griff, der kümmert sich an den Sauerteil, um die Bestellungen.. ..das passt so super als Radler.
00:19:03: Er arbeitet immer Montag bis Freitag Da macht er seine vierzig Stunden.
00:19:07: Wir haben Wochenende frei und das passt irgendwie so zusammen, weil wir auch einen Bioladen im Völkermarkt haben.
00:19:12: Der hat dreimal die Woche offen, Mittwoch, Freitag
00:19:15: und Samstag... Wir haben ein oder du bist Teil eines Bioladens?
00:19:19: Wir sind Teil also ist einfach rein.
00:19:21: Dort sind derzeit fünfzehn Biobahnen beteiligt, die durch diesen Bioläden betreiben und wir sind halt Brot- und Getreidelieferanten.
00:19:29: Okay!
00:19:30: Dann fahren wir drei mal die Woche auf den Markt.
00:19:33: Das ist immer Mittwoch, dann aus der Freitag.
00:19:35: Also auch unter der Woche in Meier-Klagenfurt.
00:19:37: Wer fährt du fährst
00:19:38: oder fahrt deine Mitarbeiter?
00:19:39: Nein
00:19:40: ich habe einen Mitarbeiter, einen Marktfahrer.
00:19:43: Der ist selber schon ewig lang auf dem Markt und hat selbst ein eigenständiger Markt, den er mal beschickt.
00:19:48: Er hat das dann aufgehört und merkt, dass wir ihn suchen wollen weil unser Altermarktfahrer in Pension ging Und das hat jetzt, ich glaube das seit fünf oder halb Jahren, dass er das jetzt macht und wird es auch noch bis zur Pension also ungefähr fünf sechs Jahre noch machen.
00:20:06: Das läuft richtig gut weil er kommt in der Flur her, schnappt den Lieferwagen, ladet das Brot ein was da bei keiner Nacht herrichtert, fährt mit dem Morgwagen auf, auf dem Markt verkauft...
00:20:16: Aus dem Wagen heraus?
00:20:17: Oder baut ihr dann was auf?
00:20:20: Also
00:20:20: wir haben einen Anhänger, Verkaufsanhänger, den er dann aufbaut haben einen großen Vorteil, was wird zum Beispiel das Getreide oder das Müsli im Anhänger lassen können.
00:20:30: Also das meiste von den Produkten bleibt immer im Wagen und es tut dann nur nachschlichten, was ausgeht.
00:20:35: Und das Brot wird halt täglich frisch eingrammt und beschickt und verkauft.
00:20:40: Du hast mir vorher etwas Spannendes gesagt wenn euer Bäcker auf Urlaub ist?
00:20:45: Dann gibt's vierzehn Tage einmal kein Brot!
00:20:50: Das muss man natürlich auch kommunizieren oder den Kunden wie gehts der Tod damit?
00:20:54: Und du hast auch eine klare Rechnung mir vorher erklärt, warum du das so magst?
00:20:58: Ja es ist so dass ein Bäcker einen gewissen Jahreslohn hat und der ist ja nicht zu wenig durch die Nachzuschläge usw.
00:21:07: Es war eigentlich am Anfang eigentlich auch eine rechnerische Geschichte weil es ist günstiger wenn man sagt man hat jetzt seit dieser fünfundzwanzig Tag die Urlaubsanspruch hat dass er nicht da ist.
00:21:20: Ein bis zwei Wochen Krankenstand.
00:21:22: Wenn man das eine rechnet, ist es nicht so dauer- und nicht so aufwendig als wie wenn man's ganze Jahr an zweiten Bäcker einfach mitzieht.
00:21:28: Weil den müsste man ja haben weil wir haben hier insgesamt acht verschiedene Brotzorten und zwanzige Bächsorten.
00:21:34: Und das ist ja nicht so dass du jetzt einfach über einen Anrufst und du hast eine Aushilfe und der kann den ans zu ansatz setzen.
00:21:39: Der muss drin sein im Prozess.
00:21:41: Das muss im Ablauf drin sein.
00:21:43: Zweitens ist dann auch so dass die Bockduben gar nicht reicht für zwei Bäcker.
00:21:46: also wir haben jetzt einen Ofen, ein Elektroofen, der ist genau für fünfzig Kilo ausgerichtet Und es ist genau so, dass auch Arbeitskraft das wirken kann, herrichten kann, einschießen kann.
00:21:56: Dazwischen noch die nächste Partie herrichtet.
00:21:58: also da hätt jetzt ein zweiter vom Arbeitsablauf gar keinen Platz.
00:22:01: Da müssen halt mal die Bockstuben wieder vergrößern.
00:22:04: und das dritte was eigentlich is, wo vor allem in der Zeit schon ist man muss halt einfach mehr Umsatz machen um diesen zweiten Bäcker zu tollen.
00:22:12: und ich möchte es eigentlich derzeit.
00:22:15: Das
00:22:15: passt ins Radeln nicht eine mehr Umsatz machen wäre ja verbunden mit mehr Marktplätze zu beschicken, dann mehr
00:22:22: auszufahren?
00:22:22: Ja oder mehr Wiederverkäufer und ich glaube das geht dann einfach nur mal über den Preis.
00:22:27: Okay.
00:22:27: Wenn ich derzeit nicht bereit bin nochzugeben weil die Kosten in den letzten paar Jahren dermaßen stark gestiegen sind bei den Lohnkosten wo mir das auch stark merken und da brauche ja von einem gewissen Preis ein Problem ist ja derzeit, also wir sind ja preislich auch beim Brot schon sehr hoch.
00:22:50: Und ich trauert mich jetzt an, immer weiter aufwärtszusteigen.
00:22:54: Aber ich brauche halt einen gewissen Preis damit ich die Mitarbeiter zahlen kann, damit ich das Getreide zahlen konnte, Strom kostet was wenn ich Investitionen habe oder wenn muss kaputt wird und da muss man einfach schauen wie gut man kalkulatorisch gut samm.
00:23:08: Kommst du sozusagen es gibt dir oft so beim Spar- oder beim Biller so regionale Ecken?
00:23:14: Bist du da auch irgendwo drin?
00:23:15: oder sagst du bewusst, na den Weg gehen nicht?
00:23:17: Weil das muss sich preislich so stark nachgeben.
00:23:20: Wie ist es?
00:23:22: Also es ist so dass Handelspartner größere, so Bespaar- oder Biller eigentlich sehr gute Partner von uns sind.
00:23:28: jetzt ein weniger im Brotbereich mehr in Mehl und Getreide Bereich.
00:23:31: Und beim Brot ist es so wir haben derzeit nur Kapazität am Montag Dass man drei Geschäfte hier in der näheren Umgebung beliefern mit ungefähr sechzig siebzehn Kilo Brot.
00:23:43: Wer geht sich derzeit gar nicht aus?
00:23:44: Weil wir ja die eigenen Marktstände, den eigenen Oppo-Verkauf, dem Biologen gern gut versorgen möchten.
00:23:51: Und natürlich tut A ein anderer Preis zu erzielen ist als wenn ich das dem Biederverkäufer lief.
00:23:55: Deswegen muss man schon ein bisschen nach A Prioritäten setzen und schauen wo kann ich etwas mehr verdienen damit es sich alles ausgeht.
00:24:02: Gott sei Dank ist die Struktur so dass wir mit nur Pof, Markt, Biolognen den Bäcker super auslasten und am Montag Kamarkt ist, wo kein Bio-Laden ist.
00:24:12: Uns die Geschäftsler noch ein bissel was abnehmen damit wir das feiner auslasten können.
00:24:16: Wie viel verlierst du ungefähr wenn du an den Abnehmer lieferst?
00:24:20: Das sind mal um drei Prozent Tiefe.
00:24:22: Du brauchst mir nicht genau sagen wie ich weiß dass es eigentlich gefällt.
00:24:25: Ich habe jetzt eher gelacht wegen dem Wort verlieren weil meine Kalkulation ist anders.
00:24:30: okay
00:24:31: Es ist auch von der Stornesvertretung so dass man immer auf den Opovpreis ume kalkuliert und dann von dem ungefähr zwanzig Prozent nachlöst.
00:24:40: Und diese Rechnung ist für mich einfach grundlegend falsch, weil meine wichtige Rechnungen sind der Wiederverkäuferpreis.
00:24:48: Der ist entscheidend!
00:24:49: Also wenn ich jetzt auch den Wiederverkäufer, wo es lief, dort muss ich schon was verdient haben.
00:24:54: Ja?
00:24:54: Und dieser Aufschlag auf den OPP-Preis Den muss ich ja trotzdem machen, weil es muss wer im Geschäft bei mir stehen.
00:25:00: Ich muss den Raum haben, ich muss eventuell Miete oder an Kreditzahlen, Stromzahlen und Mitarbeiterzahlen.
00:25:07: Und eigentlich muss ich dort beim Wiederverkäuferpreis schon ein Spannend rein sein.
00:25:12: Weil das was ich dann diese Arbeit habe im Verkauf, da muss ich trotz... Oder auch wenn ich selber drinstehe!
00:25:17: Das ist für mich das nächste gewesen.
00:25:19: Vor ein paar Jahren einen Kurs gemacht.
00:25:20: direkt von Magda ist man das echt sauer aufgestoßen und heuer war der Arbeitskreis da.
00:25:26: Und dort habe ich es auch noch einmal betont, weil bei uns wird ja gelehrt mit einem stunden Satz all inklusiv vom Landwirt fünfzehn Euro.
00:25:37: Und von dem muss er leben, muss eine Sozialversicherung zahlen, muss ein Risiken abdecken.
00:25:42: und dann sage ich Leitln, der Vorarbeiter kostet mir fünfundzwanzig Euro in der Stunde wenn ich das ehrlich auch berechne Lohnebenkosten, dreizehntes-vierzehntes, Krankenstand Urlaub.
00:25:54: Wenn ich das auch berechne, komme ich auf fünfundzwanzig Euro und es ist der Mindestansatz den ich für meine Arbeit ansetzen muss.
00:26:01: Und eigentlich müssen wir fünf Euro dazurechnen also dreizig Euro weil ihr ein Risiko habt, weil ihr eine leitende Funktion habt, Weil die dann auch das ganze überwachen muss.
00:26:10: Also mit fünfzehn Euro da rechne ich gar nicht Die Stundenweise, wenn du eine rechnen musst und eigentlich für mich dreizig Euro um diesen Risikopuffer zu haben.
00:26:23: Und dann haben sie ja mal geschaut vom Arbeitskreis, aha, so nah ist es eigentlich nicht so schlecht.
00:26:30: Deswegen ist auch so, dass Markteilnehmer oder Mitbewerber da nachher zu mir kommen.
00:26:35: Eigentlich bist du schon teuer im Vergleich.
00:26:38: Dann sage ich, nein, bin ich teuer?
00:26:40: Ich rechne!
00:26:41: Klingt jetzt vielleicht... ein bisschen überheblich, aber ich tue mir das einfach an.
00:26:45: Ich setze mich hin und rechne auch das Lieferauto eine oder die Zeit, wo sie im Lieferautor drinnen sind.
00:26:51: Und ich muss einfach alle Kosten der einen bocken, weil am Ende vom Tag muss einfach was übrig bleiben.
00:26:57: Das muss einfach von dem, was sie da tun, etwas bleiben.
00:27:01: Sonst brauche ich es nicht mehr.
00:27:02: S sonst kann ich das Getreide oder kann der Foto des Getreides am Ende einer Ernte abliefern und sagen passt, dass war's!
00:27:09: Aber weil sich das ausgeht und wir das machen kennen, haben wir da einen super Betriebszweig aufbauen können.
00:27:14: Der eigentlich sehr gut läuft!
00:27:17: Du fährst ja nicht nur auf den Markt sondern du vertreibst ja auch übers Internet.
00:27:21: Man findet dich alle deine guten Produkte und man kann sie bestellen.
00:27:27: Erklärst uns das ein bisschen?
00:27:28: Und was bedeutet das?
00:27:30: Die Schiene wird es ja noch nicht ewig geben oder ist das schon sehr lang?
00:27:33: Also das Internet oder der Online Shop jetzt haben wir gerade dem Aufbau von einem neuen Online Shop... hat für mich eine sehr geringe Bedeutung, weil ich habe das Problem.
00:27:43: Ich habe ein sehr hohes Gewicht bei meinen Produkten und einen sehr gringen Warenwert.
00:27:49: Also ich beneide immer den Sonnendorfer, der hat immer sehr wenig Gewicht und sehr hohen Preis.
00:27:54: also er tut sich viel leichter beim Verschicken.
00:27:57: Das passt bei mir einfach nicht so zusammen.
00:27:59: Uns geht es viel besser wenn wir zum Beispiel Wiederverkäufer in ganz Kärnten beliefern.
00:28:04: also da sind wir mittlerweile in Hundertsechtig Geschäften vertreten und dort ist es viel leichter durch das anzufahren, dass der Kunde dort ume kommt.
00:28:14: Das Produkt holt als mir das verschicken weil das einfach mit den Portakosten mit dem Warenwert nicht so gut zahm passt.
00:28:21: wir bieten's an Wir machen es also man kann bei uns von ganz Österreich aus bestellen.
00:28:25: Man kriegt auch das Produkt innerhalb einer paar Tage haben zur geschickt wenn wir das da auf Lager haben.
00:28:31: aber dieser Bereich habe ich gemerkt da kummer nicht weiter.
00:28:34: Und trotzdem
00:28:35: investierst du dort.
00:28:36: aber jetzt, weil du gesagt hast die Handpage wird erneuert oder ihr musst
00:28:39: es neidestuern?
00:28:40: Ja ich möchte das einfach professioneller machen.
00:28:43: Die Investitionsgrößen sind jetzt auch nicht so hoch, also reden wir jetzt von tausend vierhundert Euro netto für den Online Shop.
00:28:49: dann kommt aber kein monatlicher Miete dazu, weil der kehrt mir.
00:28:52: Der hat mir ein Grafikerprodukt der Softwareentwickler gebaut und das ist jetzt nicht so aufwendig.
00:29:00: Aber dafür ist dann ein Bezahlvergang geregelt, ich kriege dann das Geld früher weil jetzt muss ich immer noch die Rechnung zur Schicken auf den Bezahleingang warten und dann schicke es erst los.
00:29:08: Es ist natürlich auch höherer Verwaltungsaufwand und dann hoffe ich dass das um einiges einfacher funktioniert.
00:29:14: Und vielleicht geht's dann besser?
00:29:16: kann ja sein, vielleicht habe ich nicht den richtigen Ansatz derzeit sondern ist er noch besser.
00:29:21: Aber grundsätzlich hier schon das Problem mit dem hohen Gewicht und wenig Warenwert.
00:29:28: Wie zremt man ein bisschen über deine Mitarbeiter?
00:29:32: Wie kommunizierst du mit ihnen?
00:29:34: wie tauscht sie euch aus?
00:29:35: Wie sehr profitierst Du von Ihnen?
00:29:38: Wie viel musst Du schäf sein?
00:29:41: Ja es ist unterschiedliches.
00:29:44: Grundsätzlich setzt es schon so an, dass die Leute in Eigenverantwortung arbeiten.
00:29:50: Also wenn man jetzt sehr geht, so wie der Marktfahrer für den ist klar dreimal die Woche auf dem Markt dann soll er da sein, dann muss er auf dem Markt sein und macht seine Arbeit.
00:29:58: Für ein Bäcker ist das auch relativ klar, er kriegt die Bestellungen, er weiß was er zusammenwiegen muss und was nächstes Tag in der Früh fertig sein muss.
00:30:05: Und bei den Mitarbeiterinnen, die in der Produktion sind, tut es sich dann ein bisschen anders weil sie arbeiten ja sehr viel zusammen.
00:30:12: aber mir ist es trotzdem wichtig dass jeder eine gewisse Aufgabe in der Woche hat.
00:30:18: Also zum Beispiel auch Mitarbeiterinnen haben wir, die macht bewusst das Granola-Müsli.
00:30:21: Das sind ein bis zwei Vormittage in der Woche.
00:30:24: So da war sie, sie muss schauen was die Produkte zusammengewogen sind, dass die Bäckerei benannt ist, dass sie das herrichtet und da immer schaut, dass genug hier ist.
00:30:33: So dann haben wir zwei Mitarbeiterinnen, die im Verkauf sind aber die wechseln sich ab weil ich habe nicht so viel im Verkäufe ob Hof, die zum Nebenbei auch noch Kommissionieren Und mit einer zweiten, die dann in die Produktion geht.
00:30:44: Also Obzackeln herrichten und da wechseln sie sich jede Woche ob Vollsamler eine Urlaub ist oder Vollsamle ausfolgt.
00:30:49: Dann war es die andere Abbescheid.
00:30:51: Da muss ich auch nicht einspringen.
00:30:54: Die vierte war es ganz genau so an dem Tag zum Etikettieren auf dem Tag das zu machen.
00:30:59: also diese Strukturen sind ziemlich klar geregelt.
00:31:04: Wie sie es dann machen, ob Sie das früher oder später machen, ist mir egal.
00:31:09: Es ist nur wichtig, dass Mittwoch und Freitag meine Ausliefertage.
00:31:13: Dass diese Bestellungen, die zu dem Tag mitnehmen müssen, fertig sind.
00:31:17: Ob Sie das auch nicht vorziehen, das andere später machen... Das mag ich ja nicht eingreifen!
00:31:21: Ich mag gar nicht, dass mich dauernd wer sagt, das muss zumachen und das muss zomachen, da verliere ich auch die Freiheit.
00:31:27: Aber so diese Grundstrukturen sind besprochen Das sind vergeben und das funktioniert im großen Teil immer sehr gut.
00:31:35: Und ich greife dann ein, wenn ich merke okay aha da gehen wir jetzt in eine falsche Richtung.
00:31:40: Das funktioniert jetzt auch nicht so gut.
00:31:42: aber da habe ich ja viel dazulehren müssen in den letzten Jahren also zuerst war ich noch so bisschen mehr cholerisch.
00:31:49: Mittlerweile habe ich gemerkt, ich komme für weiter ... erstens bin es nicht so der cholerische Typ.
00:31:54: Aber es war halt einfach, weiß schon nicht warum?
00:31:56: War halt einfach so, hab ich mir Gott sei Dank ein bissel abgewendet Wenn ich so nachfrage, da komme ich viel weiter.
00:32:03: Also ah, warum macht es das jetzt so?
00:32:05: Ah, warum mache ich das jetzt zu?
00:32:06: So und dann kann man sich selber eins erklären Und oft merken sie dann selbst schon Aha ja vielleicht wäre sogar anders gescheitert.
00:32:13: Wenn der Mitarbeiter die Mitarbeiterin selber draufkommt ist es natürlich noch einmal besser für das ganze Gefüge als wenn ich sage du musst das jetzt machen.
00:32:21: Das funktioniert auch für mich nicht gut.
00:32:25: Gibt's Arbeitsbleib?
00:32:26: oder sagst du die möchte ich nicht abgeben.
00:32:28: Die sind extrem wichtig, dass ich den Publikum weiß.
00:32:31: Das wird der Wirtschafts-Lebereich wahrscheinlich sein?
00:32:34: Ja also sehr lustige.
00:32:35: ein paar Sachen kann ich es ja gut abgeben so wie die Verkauf oder sowie die Produktion.
00:32:40: aber diese Übersicht oder zum Beispiel Überweisungen oder auch was ich jetzt anmache ist das Ausliefern zweimal in einer Woche.
00:32:47: Also das mache ich schon gern weil dann bin ich oft beim Kunden Dann kriege ich mit, was dort passiert.
00:32:53: Ich kann dann auch noch die Letzkontrolle machen von der Bestellung, weil ich kontrolliere, wo es ins Auto eine kommt oder ob irgendeine Fehler passieren oder
00:33:00: z.B.,
00:33:00: wenn Fehler öfters passieren, dass man dem nachgeht?
00:33:03: Wie kann man das vermeiden?
00:33:04: Also da sind schon ein paar Bereiche und vielleicht kann ich so als Tipp mitgeben, wenn man jetzt sagt okay mal möchte Mitarbeiterinnen einstellen.
00:33:13: Ich habe halt eher geschaut, dass wir Arbeiten abgeben, die sehr regelmäßig sind.
00:33:19: Es ist eher schwierig, Arbeiten abzugeben die unregelmäßig sind oder die für Fragen aufwerfen.
00:33:25: Weil dann ist es besser du machst das selber weil du hast meistens die ganzen Informationen.
00:33:30: Mitarbeiter meine nicht immer alle Informationen weil sie sind in jemandem Telefon wenn eine Kunde anruft oder wenn es Probleme gibt oder wenn man was Neues entwickeln will dann hast dir selber das alles im Kopf.
00:33:40: und da ist es gescheiter wenn man so unreglmäßige Sachen eher selber macht Natürlich, wenn es einen taugt.
00:33:46: Wenn es ein nicht-taugt ist, sehe ich was anderes.
00:33:48: Aber dass mal Sachen die regelmäßig sind weil dann muss man auch nicht immer alles neu erklären Dann hat man weniger Standzeiten und da ist man mehr in Fluss.
00:33:55: Wie entsteht bei dir Innovation?
00:33:58: Bringst du die Innovation mit, wenn du wohin fährst Und redest mit deinem Abnehmen Bringt ihr deinen Marktfahrer wieder etwas zurück und sagt hey, könntet man nicht in die Richtung andenken?
00:34:11: Wie entsteht so was?
00:34:12: Es ist ganz unterschiedlich.
00:34:14: Manchmal kommt gar nichts, da arbeitet man ja einfach so dahin ohne irgendwas Neues.
00:34:20: und manchmal ist es so dass von drei Seiten einmal kommt der Bäcker, einmal kommt die Kundschaft, einmal kommen die Mitarbeiterinnen, das sagt man.
00:34:26: kennt man das nicht so oder kennt man es nicht so.
00:34:28: Oder hier hätten wir eine Idee für ein neues Produkt.
00:34:31: Das ist irgendwie ganz individuell.
00:34:33: also da kann man sich ... Was ja nicht oft... Ist ja auch so lustig fallen mir Sachen ein, so wie jetzt bin ich fast siebzehn Jahre am Hof, den wir seit sechzehn Jahren zu gemacht haben.
00:34:46: Die eigentlich aber auch blöd sind waren und die hätte diesen genannten aber gern schon früher gehabt oder ich habe ihn nicht gehabt.
00:34:53: So wie zum Beispiel wir machen so eine Mischung beim Buchweizenmehl das Hardenmehl grob Da haben wir in der Mühle immer erst gemahlen und dann haben wir im ersten Sieben das Feinmehl aber gehabt und beim zweiten den Grieß.
00:35:06: Aber dann war es so dass man das halt vermischt haben und abgefüllt haben, verkauft haben.
00:35:11: Irgendwann denke ich mir, ich kann nicht in den Sieb tauschen!
00:35:16: Dann habe ich den groben Sieb als erstes einige getan, dann ist alles vermischt, schon alle gekommen... Und dieser Arbeitsschritt des Vermischens nachher wegfallen.
00:35:25: Aber das sagt ja keiner oder die selber fällt sich auch nicht gleich ein.
00:35:28: Das kommt halt noch beim Touren, ist natürlich auch wieder lustig wenn man draufkommt okay jetzt da was besser gehen oder man kennt da was vereinfachen und so sind halt so kleine Sachen, wo man sich dann halt weiterhandelt.
00:35:41: Und so wie jetzt auch was wir vorhaben ist einen neuen Hofladen zu bauen.
00:35:46: das ist über die letzten Jahre gewachsen weil wir haben im jetzigen Hofladendes ein Kompromiss aus Kommissionierungs- und Verkaufsraum aber eigentlich haben wir dort schon viel zu wenig Platz.
00:35:56: also wir haben überall Zwischendecken eingezogen und dort was eine gebaut und jetzt müssen wir einfach den Schritt nach außen gehen außer aus der Dehn und ein neues Gebäude aufstellen.
00:36:05: Und für mich der Spannende war, ich habe ja im Jahr den Bauverhandlungen gehabt für ein größeres Projekt.
00:36:12: Das war mit Hofcafé – Hofladen mit Hofcafé und einer großen Küche Produktion.
00:36:19: Eineinhalb Jahre haben wir dann ummergetan mit die Einsprüchen, mit Gutachten bis man da eine Genehmigung gehabt hat.
00:36:26: Leider hat sich aber auch die Kostensituation in dem Bau der letzten Jahre so stark verändert.
00:36:32: Wir haben sie erst kalkuliert mit ca.
00:36:35: Wie dann alles genehmigt war, und für Weihnachten habe ich das letzte Angebot gekriegt.
00:36:39: Da haben wir dann bei Angst, kann man acht.
00:36:42: Und da habe ich gewusst, dass geht sich nicht aus.
00:36:45: Also mit unserer Betriebsgröße, mit der Struktur, die Umsätze, die wir haben... Gastronomie hat sich stark verändert in den letzten Jahren.
00:36:52: Das ist ja niemals so wie vor acht Jahren, wo wir das halt gedanklicher Planen anfangen.
00:36:58: Deswegen habe ich mir jetzt entschieden ein kleineres Projekt ohne Gewerbe ohne Gastronomie einzurechnen.
00:37:05: Das haben wir jetzt gerade im Genehmigungsverfahren, das ist bei der Gemeinde und ich hoffe dass wir heuer im Herbst mit dem Bau starten können.
00:37:13: Wie ist es vom Gefühl her wenn man zurücksteigt unter Anfang sein.
00:37:18: oder man könnte sagen du bist Schäderbarn vielleicht?
00:37:20: Oder hast Du die Finger vielleicht nicht verbrannt?
00:37:23: Ja klar was Du sagst okay was heißt Es geht sich nicht aus.
00:37:26: Es geht dich nicht aus hast Konkurs weil Du einfach die Rate nirgendwo dazu hast Das Risiko, also es hätte alles passen müssen.
00:37:36: Und dadurch dass wir jetzt auch auf vorn kommen in der Gastronomie, wo wir das Risiko noch haben zu groß aber auch das finanzielle und dann ist das da in die Besicherung gehen mit dem Betrieb ja mit den landwirtschaftlichen Flächen was danach einspült.
00:37:51: und ein bisschen provokant gesagt bin ich froh dass er nicht mehr schuld ist warum scheitert, sondern es sind externe Einflüsse die ich nicht mehr einflussen kann.
00:38:01: Also ich kenn's vielleicht selber bauen aber da würde ich wahrscheinlich ewig bauen, nicht professionell und hätte dann irgendwann erst eine Einnahmen und wir hätten das schon gern rasch umgesetzt gehabt.
00:38:11: Und das ist für mich jetzt eigentlich kein Druck steigen weil wir haben sie noch nicht gemacht, wir haben es noch nicht umgesetzt, wir sind auch nicht runtergegangen Wir machen uns einfach an die Markergebenheiten und die Situationen und Zeit angepasst wird ich sagen
00:38:26: Wie gehst du mit der Zeit, woher kriegst du Informationen?
00:38:31: Es ist ja ein Weg oder es ist eine Entwicklung.
00:38:36: Ist das Zufall?
00:38:37: oder sagst du ich, ich bilde mich dort und dort fort oder ich schaue mal das auch.
00:38:42: Ich fahre zu anderen Betriebe die was Ähnliches machen oder so.
00:38:46: Wo kommt es her dein Weg?
00:38:47: Wer begleitet deinen Weg sozusagen?
00:38:50: oder wo kommt die Info her?
00:38:53: bisschen vorgreifen.
00:38:54: Du hast zu mir da jetzt geschrieben, was ist der Plan?
00:38:58: oder wie schaut der Betrieb in fünf bis zehn Jahren aus?
00:39:01: Und ich muss da ehrlich sagen, ich habe noch nie einen Plan gehabt also ich arbeite nicht so.
00:39:05: oder dass man jetzt auch ein Businessplan oder was erstellt und auf das hin arbeitet.
00:39:10: Also bis jetzt habe ich immer so gearbeitet, dass ich geschaut hab okay, was passt, was entwickelt sich gut, dort könnte man ein bisschen weiterentwickeln, was entwickelt sich nicht so gut, das schrauben wir vielleicht sogar zurück Und eigentlich schaue ich immer nur ein bis zwei Jahre voraus.
00:39:24: Ist ja ein bisschen ein biologisches Wachsen, oder kann man das so sagen?
00:39:27: Man trat nicht alles auf Arme um und geht Schritt für Schritt.
00:39:31: Man hat eine kleine Sandkiste, da baue ich wieder was... ...und wenn es etwas wird dann wird's massiver und das andere wird weniger, kann man so ein bisschen
00:39:38: das Bild zeichnen.
00:39:39: Genau!
00:39:40: Es ist auch ein Mitwachsen mit der eigenen Persönlichkeit, mit der eigenen Entwicklung.
00:39:45: Man wächst da da alleine und man kriegt da dann irgendwann so ein bislang Spier Was geht gut, was geht nicht gut?
00:39:52: Natürlich kann man jetzt auch sagen okay wir reden jetzt gescheitert her aber übermorgen fällt dann ein großer Kunde weg.
00:39:59: Dann muss man sich auch wieder umstrukturieren weil es soll ja dann weitergehen und wie man sich dann halt aufstellt wie man weitermacht.
00:40:06: Wir sind derzeit sehr breit aufgestellt.
00:40:08: also wir machen ungefähr vierzig Prozent vom Umsatz in der Direktvermarktung vom eigenen ob Hof, Markt und so weiter.
00:40:17: Und der Rest, sechzig Prozent gehen immer wiederverkauf.
00:40:20: Und dort ist es auch sehr kleinteilig bis auf einen großen Kunden aufgeteilt.
00:40:25: also das heißt wenn da jetzt wer wegfällt, tut's natürlich immer weh weil es folgt Umsatzweg, es folgt Absatzweg.
00:40:30: aber wie soll ich sagen?
00:40:32: Es bringt dir nicht um!
00:40:33: Ja... Es geht weiter.
00:40:34: du kannst dich wieder anders aufstellen oder kannst ein neues strukturieren oder sagst oft ist ja so man kommt bei wer anders.
00:40:41: Auf einmal meldet sich wieder wer, ich hätt gern deine Produkte in unserem Laden und ich sag ma super jetzt haben wir wieder Kapazität.
00:40:47: Weil in diesen Jahren Corona oder Kriegsausbruch in der Ukraine diese drei Jahre waren ja für uns sehr intensiv weil der Grundrahmungsmittel sehr stark nachgefuckt worden ist.
00:40:57: Und da war zum Beispiel eine Geschichte Da ist ein Mond bei uns vor der Tier gestanden.
00:41:02: Der hat uns vierhundert Euro umgehalten und gesagt er will jetzt Produkte, er braucht jetzt Produkten Er muss was haben, er will es einkaufen.
00:41:08: Und der Voter war noch halbwärts verschlafen und hat gesagt, er ist aufgestanden.
00:41:11: Ich will jetzt mal einen Kaffee trinken.
00:41:15: Um acht Uhr kannst du wieder kommen, dann sperren wir auf und dann kannst du einkaufen.
00:41:20: Da war halt auch so ein Panik in die Leut.
00:41:22: Das hast du echt gespielt!
00:41:23: Du hast da bei uns gemerkt am Hof.
00:41:26: Der Absatz hat sich auf einmal verdreifacht nicht... ...und das musste ja im Kopf einmal zusammenkriegen.
00:41:32: Aber auch bei der Beschickung, bei der Ware, die musste einmal haben und die Mitarbeiter mussten haben.
00:41:37: Und dann mit dem zusätzlichen Aufwand, dass wir viele Mitarbeiterinnen haben, die da haben Kinder gehabt haben.
00:41:43: Homeschooling usw.
00:41:44: war dann ein Thema.
00:41:44: also es war schon eine Riesenbelastung.
00:41:46: ich bin froh das es heute nicht mehr so ist, dass es wieder ein bisschen camota ist, gemächtlicher ist.
00:41:51: aber jetzt haben wir da wieder Luft falls jemand neues kommt, falls wir wieder Anfragen haben, dass man den beliefern können.
00:41:57: Das sind wir in Kärnten relativ schnell also innerhalb von einer Woche.
00:42:02: Wie spierst du jetzt die Inflationsgeschichte, dass die Leute glauben sie haben kein Geld mehr für Lebensmittel?
00:42:11: Wie sehr spierest du das?
00:42:13: Du bist ja in einem Hochpreissegment.
00:42:14: Du bist Bio.
00:42:16: Wie sehr kann Bio zurzeit unter Druck Kostel und Storebild zeichnen?
00:42:21: Ja, also wenn ich so berichte liess im Bio Austria und so weiter dann ist anscheinend Bio am Wachsen.
00:42:27: Also der Bio-Obsort steigt, Produzenten kommen dazu, Markt kommt da zu.
00:42:32: Und bei mir ist es derzeit so dass das eigentlich eine Stagnation ist weil ich habe schon einen letzten Jahre aufgrund der Lohnabschlüsse die Getreidepreise sind ja auch gestiegen also in ein Jahr fast um fünfundzwanzig Prozent was für den Bauer natürlich super ist ist für mich dann wieder ein Kostenfaktor den ich berücksichtigen muss.
00:42:50: Und da ist mal jetzt ein Zitat einmal eingefallen vom Hans-Peter Haselsteiner, der hat ja die Baufirma von seinem Schwiegervater in Spital übernommen und hat es dann zu einem Weltkonzern ausgebaut.
00:43:02: Der hat einmal in einen Podcast gesagt also Seidziel war es immer im Beton Mischwerk zu haben Weil wenn der Betonpreis hoch ist, dann freit er sich das als Betonwerk hat.
00:43:12: Und wenn er niedrig ist, freit es sich dass er die Baufirma hat und den betonen günstig einkaufen kann.
00:43:17: Bei uns ist das so ähnlich nicht?
00:43:19: Also wir haben eben den Anbau des Getreide aber auch die Vermarktung am Hof einmal auf dies besser, einmal auf das besser.
00:43:26: Derzeit sind da die Getreidepreise, würde ich sagen relativ gut.
00:43:30: Das heißt der Papa gefreut sie
00:43:32: Ich hoffe ja, freut sich.
00:43:34: Und in der Vermarktung sind wir jetzt eher auf so stark Nierrentenniveau wobei ich das für mich aber auch relativiert habe weil ich hab gelesen eine Statistik in Deutschland ist die Direktvermarktung um dreiundzwanzig Prozent zurückgegangen und wenn ich diese dreiund zwanzig prozent einrechne des Minushop also vom Markt und ich aber trotzdem gleichbleibendes Niveau habe geht es mir trotzdem relativ gut.
00:44:01: Natürlich, wir merken die Inflationen.
00:44:02: Wir merken das bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in die Steigerungen aber auch, dass wir schon in einem preisseln Bereich mittlerweile sind.
00:44:12: Wie früher schon gesagt hat, betraut mir mit dem Preis nicht mehr auf zu gehen weil ich merke wenn wir jetzt steigen geht einfach der Absatz zurück.
00:44:21: Das ist ja die logische Konsequenz, weil wenn ein Preis steig gleich Volumsatz hat dann habe ich weniger verkauft.
00:44:26: bis zu einem gewissen Bereich geht es kann man das konsolidieren kann man auffangen aber irgendwo muss halt auch schauen ok wo kriege den Absatz her damit die Mitarbeiter und die Ware und Fixkosten und so weiterzahlen meinen eigenen Lohn und da muss man halt irgendwie so einen Mittelweg finden weil unterm Strich ist ja das Brot noch ein Grundnahungsmittel.
00:44:47: natürlich können wir vielleicht ein bisschen mehr verrechnen, weil wir im Bio-Bereich sind mit Dinkelfüll arbeiten.
00:44:54: Mit Sauerteig wird es von Hand also nicht tief kühlen.
00:44:58: Da sind die Kunden, die wir haben schon bereit, etwas mehr auszugeben aber irgendwann ist das dann auch ausgereizt.
00:45:04: Irgendwann muss da noch aufpassen.
00:45:08: Wir kommen jetzt ja zum Ende.
00:45:09: ein bissel.
00:45:10: wenn du und unseren Podcast herren sehr viele Jugendliche oder die Vorausdenke, die was Neues vorhaben Wenn du denen einen Rat geben möchtest oder könntest, was würdest du ihnen raten?
00:45:24: Ja es ist oft sehr schwierig ein Rad zu geben weil jeder Betrieb ist ja immer ein bisschen anders.
00:45:29: Das sind die Eltern noch im Betrieb und das sind sie nicht mehr im Betrieb.
00:45:34: Ich würde halt so sagen für mich hat sich außer kristallisiert weil der Vater auch immer sehr viel in Kreisläufen denkt und arbeitet hat sich für mich auch eine Kreislauf ergeben und zwar aus den drei Bereichen Ökonomie Ökologie und Soziales.
00:45:50: Also diese drei Bereiche müssen für mich zusammenpassen, weil ohne die Ökologie also ohne das dass ich auf den Natur schaue mit dem Arbeit, mit dem ihr Arbeit ist wie meine Basis isst wenn des nicht hinhaut kann es nicht funktionieren.
00:46:02: Das ökonomische gehört genauso dazu.
00:46:04: Also wenn er nicht gut rechnet, wenn der nicht auf das Schau wie die Produkte verkauft oder was einer kriegt eine Wertschöpfung auf den Hof dann funktioniert das ja auch sehr schwierig.
00:46:14: Der dritte große Bereich, ich denke der wird derzeit noch Sehr stark vernachlässigt ist das soziale Bereich.
00:46:19: An was denkst du da?
00:46:20: Das musst wir ein bisschen jetzt uns erklären, denkst Du an dich, an deinen Vater, an deine Mitarbeiter oder an die Menschen, die in den Kunden sind, an was denkest?
00:46:29: Grundsätzlich an die Leute, die hier am Betrieb arbeiten und leben.
00:46:34: Also an die Kunden denke ich in diesem Schritt nicht so weil die haben jetzt direkt mit der Produktion von dem Produkt nichts zu tun.
00:46:41: Aber es muss mir mit dem Produkt gutgehen, es muss mehr mit der Arbeitsweise gut gehen aber es muss auch den Mitarbeiter und der Mitarbeiterin mit dem Gut gehen weil sonst ist er erstens unzufrieden, ist nicht lang da und sieht auch keinen Sinn.
00:46:56: Und diese drei Bereiche also Mikrofon die soziale wird vor allem in der Landwirtschaft derzeit noch nicht stark verfolgt oder Man arbeitet halt so weiter, wie es halt an vorgeben wird.
00:47:08: Und wenn ich mal anschau, unseren Betrieb, wie der Vater einen übernommen hat, der hat ja ganz anders ausgeschaut.
00:47:13: Also das war ein konventioneller Betrieb mit Ferkelproduktionen, Milchproduktion und ein bisschen Ackerfrüchte sind verkauft worden sehr viel selber produziert wurden für die eigene Lebensmittel.
00:47:26: Das hat sich jetzt auch komplett gewandelt.
00:47:28: Der hat es auch in seinem Bereich und seine Interessen seine Präferenzen angepasst und ich probiere das auch in meinem Bereich.
00:47:39: Und versuche es auch mit den Mitarbeiter so umzusetzen, weil es ist ja so wenn man jetzt ein Mitarbeiter sucht dann habe ich gemerkt man sollte nicht immer zu stark auf dem Bild verharren was man sucht.
00:47:52: also man sollte ein bisschen offen sein, ein bisschen flexibel sein, wer weiß nicht wer sich bewirbt, was der für Fähigkeiten hat, was er auch für Zeiten braucht.
00:48:01: und man muss sich da ein bissel anpassen wo man einfach auch selber lernen muss, okay, passt.
00:48:07: Es ist jetzt nicht so schlimm wenn der ja nicht genau von Montag bis Freitag von acht bis zwölf hier da ist sondern da eine funkt früher an und andere funkt später an.
00:48:14: es gibt schon so Kernzeiten wo wir hier dort sein müssen auch für den Verkauf aber wo man das dann auch so ein bisschen flexibel gestalten kann was weiß ich auch mit der weiteren ist nur vom Montag- bis Donnerstag da macht er dann ihre zwanzig Stunden dass man danach sagt ok passt und das passt ihm ja an.
00:48:31: der Markt ist derzeit so Es verändert sich das Arbeitsbild, es verändern sich die Arbeitszeiten und das soll auch kein Problem sein.
00:48:40: Wie wichtig ist dir Freizeit für dich um abzuschalten?
00:48:43: Um ein neues zu denken?
00:48:45: Mir kommen oft gute Ideen wenn ich spazieren gehe oder auf der Alm bin oder am Meer sitz.
00:48:50: wie ist das bei dir?
00:48:52: Ja derzeit ist meine richtige Freizeite sehr eingeschränkt weil wir haben vier kleine Kinder zu Hause.
00:48:57: also wir haben geschafft vier Kinder in vier Jahren.
00:49:01: Die größte ist jetzt fünf, die nächste ist drei.
00:49:04: Und die Zwillinge sind jetzt gerade anskuhen.
00:49:07: Also wenn ich nicht am Betrieb bin, dann bin ich daheim sehr engspannt also...
00:49:10: Wo ist der Heim?
00:49:11: Ist er heim da wo wir jetzt sitzen
00:49:14: oder was?
00:49:14: Wir wohnen jetzt nie mal im Betrieb, es sind vor ein paar Jahre aus dem Elternhaus ausgezogen.
00:49:18: Bauen jetzt nicht weit weg, ein Haus für uns!
00:49:22: Ich bin ganz froh das wir in den Frühjahr gebaut haben weil jetzt bauen wir wirklich fünf Schlafzimmer also dass jedes Kind einen Schlaf Zimmer hat und mir einen Elternschlafzimer.
00:49:32: Das ist der große Vorteil für mich in der Vermarktung, ich habe fixe Arbeitszeiten.
00:49:38: Ich kann mir das einteilen, dass ich in der Früh die Kinder zum Kindergarten bring und jetzt zum Mittag holen sie nachher.
00:49:45: Ich hab ein Wochenende, ich hab einen Sonntag, ich höre meistens Samstag um zwölf auf.
00:49:50: Manchmal bin ich Samstag gar nicht da, in der Erntezeit etwas länger.
00:49:54: Aber sonst kann ich mir das echt sehr gut einteilt.
00:49:57: Wetterspitzen, wo ich dann auf den Ocker fahren muss.
00:50:00: Das ist derzeit echt ein riesengroßer Vorteil nicht in einer Landwirtschaft zu sein sondern in der Verarbeitung, in der Vermarktung zu sein.
00:50:08: Was halt dann ein Nachteil ist es geht das ganze Jahr durch.
00:50:11: also wir haben schon mittlerweile drei Wochen Betriebserlaub.
00:50:14: das ist vor allem über die Weihnachtsfeiertage und im Sommer am Ende von der Saison also so Anfang September.
00:50:20: Ende August haben wir auch Woche Betriebeserlaub.
00:50:23: wo ich nun anschaue dass ich nicht da bin.
00:50:25: Wo ich dann anschaue, dass wir alles zusperren und die SP-Hütte vielleicht sich überlassen oder ganz zusperrn weil sonst kommst du auch nicht weg, kommst auch nicht runter.
00:50:37: Und mir persönlich, ich brauche gar nicht so viel Freizeit also mich reicht schon wenn ich mit den Zwillingen ein bisschen am Sonntag spiel weil die brauchen endet jetzt eine ständige Konversation und gehe meistens den Arbeitstag vom Montag durch Und dann war es in der Früh schon, okay das und das ist zu machen.
00:50:54: Dann geht's mal gut wenn die Mühle läuft, wenn die Flocken quetschen lauft, wenn noch die Presselmaschine lauft oder die nach Hause im Kreis lauft und schau dass das alles zusammenarbeitet und dann mit Arbeit abarbeitet.
00:51:06: Den Kraft nimmst du aus der Familie?
00:51:08: Ja also Kraft- oder Energie kriegt man ja meistens aus zwei Bereichen.
00:51:13: erstens wenn man jemanden liebt und er wird zurückgeliebt und wenn man Erfüllung findet in der Arbeit ist man dort.
00:51:20: Und das habe ich beides und dort geht es mir eigentlich sehr gut damit.
00:51:24: Ich wünsche dir alles Gute weiterhin für Eiernbetrieb, für eine Geschichte die ihr sehr gut aufgegeist habt und diese tolle Zusammenarbeit über die Generationen hinweg, über die innovativen Produkte und danke dass du dir Zeit genommen hast für ein Graseins Wissenkombakt das Tür!
00:51:42: Rede und Antwort gestanden bist, und uns mitgenommen hast in eine sehr interessante Geschichte.
00:51:47: Danke vielmals!
00:51:48: Und bei Ihnen zu Hause so Gedanke fürs Zuhören.
00:51:51: bitte teilen Sie unseren Broadcaste.
00:51:53: wir haben sehr viele Folgen die interessant sind.
00:51:56: Wir würden uns freuen über viele Hörerinnen und Hörern.
00:51:58: Wiedersehen und auf Wiederhören.
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