Mutterkuhhaltung unter Druck – warum sie für Österreichs Almen unverzichtbar ist | August Bittermann #184
Shownotes
Die Mutterkuhhaltung ist ein zentraler Baustein der österreichischen Grünland- und Berglandwirtschaft. Sie sichert nicht nur die Produktion von hochwertigem Rindfleisch, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Pflege unserer Kulturlandschaft und zur Bewirtschaftung der Almen.
Doch wie wirtschaftlich kann Mutterkuhhaltung heute betrieben werden? Welche Faktoren entscheiden über stabile Betriebe? Und warum wird der Rückgang der Almweidetiere zunehmend zur Herausforderung für die Almwirtschaft?
Darüber spricht Andreas Steinwidder mit DI August Bittermann von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich. Der Spezialist für Mutterkuhhaltung und Almwirtschaft gibt spannende Einblicke in die Praxis, zeigt Erfolgsfaktoren wirtschaftlich stabiler Betriebe auf und erklärt, warum die Almwirtschaft ohne Weidetiere kaum denkbar ist.
Ein Podcast über die Zukunft der Mutterkuhhaltung, die Bedeutung der Almwirtschaft und die Herausforderungen einer nachhaltigen Bewirtschaftung im Berggebiet.
Almwirtschaft
https://www.almwirtschaft.com/
Landwirtschaftskammer Niederösterreich
Projekt 'Futtervielfalt auf Almen'
https://www.almwirtschaft.com/projekte/futtervielfalt-auf-almen/
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich willkommen zu einer Graseinswissen-Kompakt, dem Podcast der Haber-Leferant bei Gumpenstein.
00:00:13: Heute sprechen wir über eine Haltungsform die für viele Grünland und Bergregionen Österreichs eine zentrale Rolle spielt – Die Mutterkuhhaltung.
00:00:23: Wie wirtschaftlich sind Mutterkuppetriebe heute aufgestellt?
00:00:26: Was zeichnet erfolgreiche Betriebe aus?
00:00:29: Und warum ist gerade die Mutterkohaltung für die Bewirtschaftung unserer Almen so wichtig?
00:00:35: Außerdem werfen wir einen Blick auf aktuelle Herausforderungen in der Almwirtschaft, vom Rückgang der Almenweidetiere bis hin zu Fragen der Zukunftssicherung in benachteiligten Regionen.
00:00:47: Mein Name ist Andreas Steinwieder und ich begrüße heute Diplomenschneuer August Bittermann von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.
00:00:54: Er ist Spezialist für Mutterkuhhaltung und Almwirtschaft.
00:00:58: Schön, dass du da bist, liebe August!
00:00:59: Ja danke, Andreas, dass Du mitbesuchst.
00:01:03: Lieber... August, zu Beginn vielleicht was verbindet dich persönlich mit der Mutterkuhhaltung und Allwirtschaft.
00:01:11: Warum ist dir das so ein Herzensanliegen?
00:01:14: Ja ich bin in die Abteilung T-Haltung zurückgekommen.
00:01:20: Und mein Vorgänger hat die Mutterkohaltungen im Prinzip einmal aufgebaut und er hat mir das übergeben und es war mir besonders wichtig dass wir die Betriebe die dort einsteigen wollen.
00:01:35: Es hat wenig Wissen gegeben, dass wir die Betriebe unterstützen und wir haben da ein Programm aufgebaut beginnend mit unseren früheren Mutterkustantischen.
00:01:44: jetzt heißen sie eine Fachinformationskreise.
00:01:47: Wir haben dann Seminare entwickelt, wir haben die Arbeitskreise zum Schluss dann installiert Die Betriebszweigauswertung, Mutterkultung also Ein Bildungs- und Beratungsprogramm für die Mutterkohaltung aufgebaut.
00:02:03: Und das war mir besonders wichtig, dass es auch erfolgreich ist.
00:02:07: Was fasziniert dich an der Mutterkuhhaltung persönlich sehr?
00:02:11: Ich weiß ja du warst da international unterwegs und hast dir die Dinge angeschaut.
00:02:15: Was ist das Spannende an der Motherkohaltung?
00:02:17: Das Spannendste an der Mutterkohältung ist, dass einfach die Rindfleischproduktion auf natürliche Weise passiert.
00:02:28: Du hast die Kuh, du hast dann das Kalb.
00:02:30: Das Kalb trinkt bei der Mutter bis zum Absetzen und es passiert einfach auf der natürlichsten Weise.
00:02:38: Und vor allem was aufaszinierend ist bei den Butterkuhrassen, die speziell dahingezüchtet wurden, dass sie auch Grün landen.
00:02:50: exzensives Gründer und wirklich gut verwerten können.
00:02:53: Und das ist glaube ich eines der wichtigsten Dinge in der Mutterkuhaltung.
00:02:59: Aktuell, wie ist die Bedeutung der Mutterkohaltungen in Österreich?
00:03:01: Du hast einen guten Überblick.
00:03:03: Wie hat sie es entwickelt?
00:03:03: Wo gehen wir hin?
00:03:05: Welche Gefahren siehst du vielleicht dabei?
00:03:07: Ja, die Mutterkohaltung hat sich leider sehr, sehr negativ entwickelt.
00:03:12: Wir haben also von den Zahlen her... Wir haben über Zehntausend Mutterkuhbetriebe in Österreich gehabt und wir sind jetzt bei zwei Tausend sieben Hundert Betrieben.
00:03:29: Und auch die Mutterku-Zahl hat sie, also wenn man das von der Höchstzahl mit über Zweihundertsiebzig Tausende Mutterkühnen in Österreich Sagen wir jetzt, da haben sie die Zahlen fahren.
00:03:48: Knapp über fast halbiert.
00:03:53: Das hat natürlich Konsequenzen.
00:03:56: Was ist die Ursache dafür für diesen Rückgang?
00:04:00: Na ja man muss einsam.
00:04:02: Warum sind viele Betriebe in die Mutterkuhhaltung eingestiegen?
00:04:07: die eher kleinere Milchbetriebe waren, der Klassiker ist das.
00:04:11: Natürlich gibt es auch andere, vor allem aber der Kassiker war eine kleinere Melchbetrieb, die einfach den Betrieben nicht mehr wirtschaftlich führen haben können.
00:04:20: Die sind dann oft in den Nebenerwerb gegangen und haben natürlich die Arbeitsbelastung nicht durchgehalten.
00:04:26: Dann haben sie gesagt, dann tun wir die Arbeits belastung am Betrieb reduzieren und haben einen Einstieg in die Muttergehaltung.
00:04:34: Das waren als eher kleinere Betriebe, deshalb haben wir damals Durchschnittsbestände in Österreich gehabt vor fünf, sechs Kühen.
00:04:41: Und diese Betrieben sind im Nebenwerb lange geblieben und irgendwann war Generationenwechseln dann auf der Ausstieg aus der Mutterkultung.
00:04:50: Wir haben es leider nicht geschafft was glaube ich wichtig wäre so wie man's in Frankreich sieht dass man einfach Betrieber mit einem gewissen Größenort oder mit einer gewissen Kuranzoll geschafft haben.
00:05:01: Was verstehst
00:05:02: du, Größenordnung?
00:05:03: Du sprichst es deswegen an um auch wirtschaftlich sozusagen einen Mehrwert daraus zu ziehen und du brauchst eine gewisse Mindestgröße oft.
00:05:12: Und wo liegen wir da in Frankreich?
00:05:16: Wir liegen derzeit bei unter zehn Mutterkühnen pro Betrieb also sehr kleine Betriebe.
00:05:22: In anderen Ländern sind wir bei Fünfzig, Sechzig und mehr Mutterkühnen.
00:05:26: Das heißt also die Größen werden auch was in Frankreich sehen und wirklich gut funktionierende Mutterkuhbetriebe.
00:05:31: Die haben halt um die Hundert Mutterkühe gehabt und wir haben auch in Österreich einige Betriebe, die wirklich so leuchtend betriebe sind, die haben halt einfach eine gewisse Anzahl an Mutterkuchen und haben das dann ja für sich im Vorlehrwerb geschafft, weil einfach diese Doppelbelastung arbeiten gehen Betrieb führen für viele einfach langfristig nicht machbar ist.
00:05:55: Ja,
00:05:56: es zeigen ja auch sozusagen die Auswertungen finanzieller Natur grüner Bericht gerade das Grotte Motorko haltenden Betriebe erstens sehr streun in den wirtschaftlichen Ergebnissen und zweitens im Durchschnitt auch nicht besonders gut abschneiden wohl wissen dass es auch erfolgreiche Motorkobetriebe gibt.
00:06:14: aber im Schnitt sind wir sehr tief im stundenlohn oder?
00:06:18: Richtig!
00:06:19: Genau Warum ist gerade für das Grünland und die Bergregionen, aber die Mutterkohlheitung in Österreich so relevant und so wichtig?
00:06:28: Ja, wenn wir das grünland, das extensivere Grünland erhalten wollen dann sind auf uns Mutterkühe optimal geeignet.
00:06:36: Wir brauchen ja natürlich auch die... Weil viele sagen dann steigen wir halt in eine Mast-Variante und mit einer Ochsenmaster oder Kalblenmaster auf der Weide.
00:06:43: nur ich brauche ja auch das notwendige Material den notwendigen Absetzer.
00:06:48: Da brauche aber die Mutterkühle damit ihr die Absetze produzieren kann damit ich auch für die Ochsenmäster und für die Kalblenehmester genug Tiere habe.
00:07:01: Du hast zuerst ein bisschen die kleineren Betriebe angesprochen, die wir haben.
00:07:06: Welche Chancen siehst du für kleinere Betrieben um in der Mutterkohaltung zu bleiben?
00:07:10: Ist doch die Direktvermarktung dann vielleicht eine Möglichkeit wenn es für die Region passt, wenn es zur Familie passt und zum Hof passt oder?
00:07:17: Ja die Direktevermarktungen ist sicher eine Variante.
00:07:19: nur man darf bei der Direkt Vermarktung nie vergessen Das ist auch Arbeit.
00:07:26: Und viele haben gesagt, naja dann machen wir die Direktvermarktung zusätzlich, wo sie eh schon in der Arbeit überlastet waren und das schaffen dann die Betriebene.
00:07:35: Da sind wir uns das sehr gut planen.
00:07:37: und was bei der Direkt Vermarktung auch wichtig ist und es wird auch unterschätzt dass man's wirklich... durchkalkuliert.
00:07:44: Was muss ich für mein Produkt verlangen, damit meine Arbeitsleistung in der Direktvermarktung auch wirklich abgegulten wird?
00:07:52: Weil ich sehe es oft und das ist auch ein Problem dass manche viel zu billig anbieten und wenn wir's dann durch kalkulieren, ist der Stundenland einfach sehr schlecht und die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben.
00:08:06: Da wäre es besser, wenn andere Vermarktungen wählen würden.
00:08:10: aber deshalb gute Betriebe rechnen einfach genau und rechnend ihre Arbeitsstunden auch mit ein und kalkulieren sieht, diese an den am Fleischpreis.
00:08:22: Die Landwirtschaftskammern in Österreich bieten ja auch Kurse an gerade für die Direktvermarkter und ich glaube da kriegt man wertvolle Infos wenn wir in diesen Bereich vielleicht einsteigen möchte.
00:08:32: Genau das ist ganz entscheidend dass man so viele Kurse macht.
00:08:37: Man lernt dort.
00:08:37: erstens aber die gesetzlichen Rahmen die Bedingungen, die ich erfüllen muss damit ich das Produkt auch verkaufen kann.
00:08:43: Und zweitens was für mich ganz wichtig ist, ist die Kalkulation.
00:08:48: Also lerne wie muss ich kalkulieren?
00:08:51: Weil viele rechnen einfach den Schlagkörper und debidieren sondern es bleibt ja vom Schlagköpper nicht alles vermorgungsfähig.
00:08:59: also das heißt die muss das genau durchkalkulieren.
00:09:03: da gibt's auch unterstützende Programme dafür auch ein Volksgeheimnis für manche Betriebe, die in der Direktvermarktung wirklich besonders gut sind.
00:09:15: Ja August du begleitest ja auch sehr erfolgreiche Mutterkuppetriebe.
00:09:21: ihr habt es bei den Arbeitskreisen solche dabei also du kennst sie persönlich.
00:09:26: wie würdest du?
00:09:27: was sind so die Hauptstellschrauben wo die besonders gut sehnt?
00:09:31: Wo heben die sich ab vom Durchschnitt?
00:09:34: Ja, die heben sich ab, indem sie ein hervorragendes Managementanbetrieb haben.
00:09:39: Was heißt der Vorrangendes Management-Anbetrieb?
00:09:42: Man sagt ja das ist so eine Fast Formel, muss man nicht immer so genau nehmen aber jedes Jahr ein Kalb.
00:09:50: Das heißt braucht auch hohe Fruchtbarkeit.
00:09:52: also die guten Betriebe schaffen wir es dass Sie zumindest ihre Zwischenkalbezeit auf dreihundertsechzig bis dreihundertsiebzig Tage haben Und auch tatsächlich fast von jeder Kuh jedes Jahr ein Kalb haben.
00:10:06: Das ist schon eine Vermarktung,
00:10:08: das heißt keine Ausfälle
00:10:09: zum Beispiel?
00:10:10: Genau, das ist ganz so wichtig dass ich auch die Kälber habe, die ich vermarkten will.
00:10:14: Dazu braucht es ja gutes Management ob sie jetzt mit dem Stier in der Herde ist oder in der künstlichen Besamlung.
00:10:22: aber das sind mal eins der wichtigsten Dinge.
00:10:24: Das Zweite ist, dass man auch die Tiere eine gesunde Herde hat.
00:10:30: Man schaut, dass man die Tiere gesunder hält.
00:10:33: Wenn wir gesunde Tiere können einsprechend produzieren.
00:10:36: Was sind da die Bausteine?
00:10:38: Die du siehst oder Herausforderungen auf manchen Betrieben?
00:10:42: Es ist oft einfach ein Klauenproblem dahinter.
00:10:46: Dass einfach die Klaue nicht funktionieren.
00:10:48: Warum auch immer?
00:10:49: Meistens oft ist es einfach auch eine Fütterungsfehler.
00:10:53: zu Eiweiß auch gefüttert wird und es sich auf die Kleine schlägt.
00:10:56: Oder rasche
00:10:57: Futterwechsel zum Beispiel?
00:10:58: Rasche Futerwechsel, das ist ein ganz wichtig Punkt auch in Richtung Almenwirtschaft, dass die Tiere ordentlich auf die Alm vorbereitet werden oder auf die Weide-Saison vorbereitet, damit sie die Banzenmigrom langsam umstellen können auf die neue Fütterung.
00:11:14: Raschefutterwechsel sind für die gesunde Tiererkatastrophe.
00:11:21: Also du hast jetzt angesprochen den Bereich Gesundheit, Fruchtbarkeit.
00:11:25: Was sind die Nächsten?
00:11:27: Das ist die Stahlbedingungen passen.
00:11:31: also das Schlimmste sind so dunkle zugige feuchte Stelle.
00:11:38: da werden die Tiere einfach öfter krank dann kommt die Krippe rein und da ist natürlich auch die Leistung weg.
00:11:46: Lungenentzündungen zum Beispiel sind ganz schlimme Geschichten, eine halbe dieser Lungenentzündung gekoppt hat.
00:11:54: Verliert schon einmal Leistung und wenn es zweiter, das dritte Mal die Lungen-Entzündungsdauer ist überhaupt die Leistung weg.
00:12:02: Also Stallungen sind ja auch insofern wichtig dass die Tiere sauber sind?
00:12:06: Die Alter sauber sein oder?
00:12:08: Wichtig ist auch, dass durch das Management passt.
00:12:11: Das heißt wir brauchen saubere Tiere wie du richtig sagst, dass die Alter sauer bleiben.
00:12:16: Wir brauchen.
00:12:17: aber Da bin ich oft ein bisschen skeptisch, wenn ich die Mindestempfehlungen anschaue.
00:12:25: Sondern meiner Meinung nach ist es wichtig dass die Tiere auch Platz haben, dass sie Bewegung haben.
00:12:34: Man kann bei der Technik sparen, da lässt sich viel machen das man kosten bei den Baukusten einspart und dass man's eher in Richtung mehr Platz angebot.
00:12:45: Du sprichst da jetzt die Liegefläche an, du sprichest den Bewegungsbereich an und auch die Fressplätze?
00:12:49: Genau.
00:12:51: Also würdest du davor dort in den Tierfressplatz des Vereins zu eins gehen oder in die Richtung zumindest den vor?
00:12:57: Ja es kommt dann immer darauf aus das Gesamtbild im Stall.
00:13:00: aber wenn's die Tiere sehr eng ist haben sie Stress und Stress wird sich wieder negativ auf die Leistung an.
00:13:07: Und vor allem auch wichtig dass die Herde ruhige Herde hat Und dass man da auch schaut, dass sich der Charakter der Herde passt.
00:13:15: Ah gut!
00:13:16: Jetzt frage ich dir... ...die Menschbeziehung ist doch wichtig und die Zucht auch wichtig?
00:13:21: Oder wie kann ich den Charakter beeinflussen?
00:13:23: Der
00:13:23: Charakter ist, sage ich mal, die Rasse hat weniger Einfluss auf den Charaktter der Herden als wieder der Besitzer selbst.
00:13:31: Also
00:13:31: die Bäuerin okay?
00:13:32: Ich habe das oft erlebt, weil er ist einfach nervöser oder emotional.
00:13:40: Also ein krantiger Bauer, auch eine krantige Herde hat.
00:13:43: Ein nervöser Bauer hat eine nervöse Herde und da ist es wichtig dass man wirklich auch die Dinge gut plant.
00:13:50: wenn man zum Beispiel ans Umstallen denkt das man einfach beim Umstahlen des im Kalender Sohn eintrug dass man ausreichend Zeit hat.
00:13:58: Die Tiere merken einfach wann da jemand kommt der hat schon wieder einen nächsten Termin in den Kopf Und dann funktioniert das nicht und dann schackelt es emotional auf.
00:14:09: Die Tiere werden nervös, sie stocken und wollen einfach nicht, weil sie einfach Angst haben.
00:14:18: Ein Kollege von mir, der selbst ein Betrieb hat, hat einmal gesagt er trägt sich jedes Mal wenn er es umstellt ob das jetzt vor einer Weile auf die andere ist oder im Stoll tragt dass sie diesem Kalender mit ausreichend Zeit und die Zeit was ihm über bleibt denutzt.
00:14:31: er dann entweder zum Jausnehmen oder zu lesen Und er freut sich immer, dass das dann so gut geht.
00:14:38: Ja weil er ruhig hingeht und es färbt ab.
00:14:42: Der Rinderumgang also der Umgang mit den Rindern ist enorm wichtig, dass man denen wirklich beherrscht und wir bieten ja auch Kursen an.
00:14:50: Mein Kollege Dereinhard Gastecker bietet Kurs in den Rinder umgang an und ich weiß wir sind am Anfang belächelt worden wenn wir das angefangen haben.
00:14:58: da kann zur Aussprüche geben wie die Kuhflüsterer von Niederösterreich oder die Cowboys Aber inzwischen haben viele gemerkt, wie wichtig das ist, dass man einfach den Umgang mit Tieren lernt.
00:15:12: Wie sie sehen und diese Seminare werden jetzt über die Grenzen hinaus gern angenommen.
00:15:20: Es ist zwar extensiv für Form der Tierhaltung aber es sind keine Wildtiere unser Ziel oder?
00:15:25: Genau!
00:15:26: Sie brauchen nicht handsam sein, aber es gehört ein ruhiger Umgang Und die Tiere müssen sich jederzeit auch zur Kontrolle, dass man schaut, obwohl es in Ordnung ist und dazu braucht ein gewisses Vertrauensverhältnis.
00:15:40: Jetzt kommen wir ein bisschen zu der Zucht, zur Rasse, zur Kreuzung – jetzt könnte ich als Mutterkuhbetrieb sagen okay, ich nehme einfach meine Kreuzungsdiere weiter und das die mache wieder mutterku, die schaut recht gut aus, die kalmen, die kaltt immer.
00:15:56: Wie geht es dir insgesamt?
00:15:57: Fangen wir vielleicht mal mit dem Management an und drehen wir dann über Kreuzungen und Rassen.
00:16:01: Aber zuerst einmal so das Weiterzüchten.
00:16:04: Ja, das weiterzüchtern gibt es unterschiedliche Zugänge.
00:16:08: Wir brauchen natürlich unsere Züchter die reinrassig züchten damit wir Stiere haben für die Gebrauchskreuzung weil der Klassiker in Österreich ist ja die Gebrachskreuzung Flickvimal einer Fleischrasse, je nachdem in welcher Produktionsrichtung er geht.
00:16:25: In anderen Ländern wird es auf die Muttergäutung Rheinrassig betrieben.
00:16:30: Da sind rassenspeziell in Richtung Muttergehaltung gezüchtet worden und da bleibt man Rhein-Rassig bei uns.
00:16:35: Beispielsweise
00:16:37: in anderen Ländern?
00:16:38: Wo ist das z.B.
00:16:39: Obrak?
00:16:40: oder was meinst du jetzt damit?
00:16:41: Meinst Du Limousin oder Charolais Rhein Rassig?
00:16:45: In Frankreich ist zum Beispiel Abrak Eine begehrte Mutterkurasse, weil sie einfach eine sehr hohe Futterverwertung hat.
00:16:55: Die anderen Scharolets sind auch sehr für die Fleischproduktion.
00:16:59: Man muss es immer schauen wo im Wöchengebiet werden Sie gehalten?
00:17:04: Damit meinst du wenn ich eher ins extensive Grünland gehe dann brauche ich eine Mutterkurrasse oder Kreuzungen die ein gutes Futteraufnahme vermögen haben.
00:17:15: und da ist vielleicht eine spätreife großrahmige Linie Wie eine Charolée, nicht unbedingt die tollste Geschichte außer im SZN in der Pro-Ebene intensiv aus oder in Niederösterreicher von Mastbetrieb.
00:17:27: Wir missen ein gutes Beispiel.
00:17:29: Blantakitän hat sehr... sehr hohes Zuwachsvermögen hat für eine Knochenkont aber aus dem Ackerbaugerbiet.
00:17:38: Warum kommt es aus den Ackerbaugebieten, weil dort die Futtergrundlage für diese Rasse optimal ist?
00:17:44: Wenn ich das selbe in den selben Gebiet versetzen würde, würden die massiv fett und würden nicht optimal funktionieren.
00:17:52: Ungekehrt ist dasselbe!
00:17:55: Bei uns muss man natürlich auch auf die Richtung schauen.
00:17:57: welche Richtung möchte ich produzieren?
00:18:00: Was meinst du konkret damit?
00:18:01: Wie Einstellern produzieren, wie die Jungrindfleisch produzieren oder wie Rheinrassig als Züchter tätig sein.
00:18:10: Wir haben ja Rhein-Rassig-Züchter, die verkaufen hauptsächlich Zuchtmaterial an andere Betriebe.
00:18:16: Da
00:18:16: muss ich dann aber auch... Das Vermarkten beherrschen, ich muss einen Internetauftritt haben.
00:18:22: Ich muss ein Spezialist sein und reden können über dieses Produkt, das sie produzieren.
00:18:27: Und ich muss für regitäre Jaum zum Beispiel?
00:18:33: Wenn ich Züchter bin, weiß ich, dass ich Besucher bekommen auf meinen Betrieb.
00:18:39: D.h.,
00:18:39: der Betrieb muss auch entsprechend Was hermachen, damit die Leute Vertrauen gewinnen.
00:18:45: Und was wichtig ist auch, ich muss die Leute informieren.
00:18:49: Ich muss sie ehrlich informieren!
00:18:50: Weil ein schnelles Geschäft ist abgeschlossen und man kann sich freuen dass man dem jetzt etwas verkauft hat, wo es qualitiv nicht so gut war.
00:18:58: aber das war einmalig und kein zweites Mal.
00:19:00: Das heißt da gibt's eine Züchter, die haben schon hohes Vertrauen bei ihren Kunden Und die Kunden bleiben in einer Stammkunden.
00:19:08: und ich habe einen Züchter, der sagt also zu mir kommt fast keiner mehr Stier anschauen sondern die bestellen einfach nur um die Lieferin.
00:19:16: Ich weiß genau was sie brauchen und er weiß dass er mich vertrauen kann.
00:19:20: Das sind so wichtige Dinge.
00:19:22: das ist genauso wie in der Direktvermarktung dann wo sich gute Kunden betragen haben.
00:19:28: So muss er auch in der Zucht.
00:19:29: Muss aber auch in dieser Zucht.
00:19:31: wir wissen an eigenen die ganzen genetischen Hintergründe von den Einzelnen.
00:19:37: Ich muss die Anbaarungen für mich genau planen, damit der Menderzucht weiterentwickeln kann in die Richtung, die ich gehen will mit meiner Herde und das ist eine sehr langsame Geschichte aber man braucht viel Fingerspitzengefühl, aber es ist für die, die es interessiert, ein wunderschöner Arbeit.
00:19:57: Gehen wir ein bisschen auf die Betriebe, die jetzt nicht in der Reinzucht arbeiten, sondern mit Kreuzungsvarianten.
00:20:03: Dann arbeiten bei uns häufig Fleckviehmal.
00:20:06: Jetzt habe ich eine schöne Kalbin aus einer Kreuzung, Fleckviemalimo oder Scharelé oder Fleckfymast mal Fleckfi.
00:20:17: Was für Effekte hat das wenn ihr die weiter als Mutterkuh benutzt?
00:20:20: Ich nehme keine Mutterkufleckfi, sondern halt dann einen F-Hans!
00:20:25: Da muss man eins sagen, also die Gebrauchskreuzung braucht man hauptsächlich einen sogenannten heterozes Effekt.
00:20:30: Heterozeffekt bedeutet dass wenn ich zwei Rasten miteinander kreuze das Produkt über dem Durchschnitt liegt.
00:20:40: Nehme jetzt diese Fanzkahl bin und sage was es so schön ist und so brav ist und das alles passt.
00:20:46: dann müsste ich um den Effekt weiterzuführen mit einer dritter Rasse weitertun.
00:20:51: nehme jetzt dieselbe Fleischrasse wie Ihr Vater ist, dann passiert folgendes, dass sie das Ganze wieder in die falsche Errichtung enthüttelt.
00:21:02: Das heißt meistens bei den F-Anskreuzungen, wenn ihr dieses Mutterkühne fehlt meistens die Milchfleckvieh hat halt den Vorteil, dass Sie Milchreichtum bieten.
00:21:12: Warum ist Milch so wichtig?
00:21:13: Welches ist so wichtig damit die Kälber gut wachsen können weil es einfach die billigste Nahrung für die Kölber.
00:21:19: und ist das
00:21:19: Kraftfutter sozusagen?
00:21:20: Ja, Kraftfutter für die kälber so kann man sagen.
00:21:24: Das heißt, wenn du jetzt da mit F-Ans weiterarbeiten würdest, wo du an sich nicht so empfehlst.
00:21:32: Dann würdest du die Treibweg-Variante dann gehen?
00:21:34: Dass sie dann wieder mit einer dritten Rasse rauf kreuzte möglicherweise?
00:21:38: Wir haben das einmal versucht, ein Programm zu entwickeln oder dass es nie eingenommen worden ist.
00:21:45: Man brauchte also die F-Anz-Kreuzungen, die müsste man dann zu spät zur Betriebe wieder geben damit eine dritte Rasse weiter.
00:21:54: kreizen um den heteroseffekt zu verstärken.
00:21:59: Das müsste wirklich übertrieblich organisiert sein und das haben wir bei uns leider noch nicht.
00:22:07: Jetzt schauen wir ein bisschen auf die Vermarktungswege, wir haben erst die Direktvermarktung angesprochen.
00:22:14: Ich kann Jungrindfleischproduzent sein ich kann Einsteller Produzent sein.
00:22:20: Wann soll ihr eher in diese Richtung denken?
00:22:21: Und wann in die andere Richtung?
00:22:24: Es kommt immer auf den Betrieb drauf an, wie viele Ressourcen der hat.
00:22:28: Wo welcher Produktion Standort hat er?
00:22:30: Also das muss man immer in das Ganze mit einbeziehen.
00:22:35: In Grünland-Standorten wird sie eher das anbieten, dass er vielleicht Einsteller produziert
00:22:45: Weil die Tageszunahmen bei den Kälbern nicht schafft, die wichtig sind damit sie eine gute Klassifizierung erreichen und das Entgewicht auch passt für Jungrinde Produzent.
00:22:56: Ist aber auch die Arbeitssparende Version also vor allem wenn ich im Nebenwerb bin und für kleinere Pilger sind.
00:23:04: im Nebenerwerb weil einfach der Einsteller wird mit sechs bis acht Monaten verkauft und ist weg.
00:23:11: Und vor allem wenn Stahlkapazitäten nicht verhandeln sind, dann gibt es meistens die Abkäubungen früher und im Herbst gibt's die Vermarktung in den Winters an der Medikühe am Betrieb.
00:23:20: Dadurch habe ich brauche weniger Stahl Kapazitäten.
00:23:23: Ist aber auch ein Einkommensmäßig die Variante, die am wenigsten Einkommen bringt?
00:23:30: Sehen wir bei unseren Auswertungen?
00:23:31: Auch
00:23:32: der Stundenlohn geringer oder habe ja weniger Arbeit?
00:23:35: und das hebt sie
00:23:36: Der Stundenland, also der DFL, der Tierekostenfreie Leistung pro Stunde hängt gerade bei den Einstellern ganz stark von der Vermarktung und von der Qualität der Einsteller noch.
00:23:49: Also ich habe angefangen mit so einer Einsteller-Vermittlungsschichte und am Anfang sind Tiere gekommen, da haben wir zu mir gedacht warum hast du sowas angefangen?
00:24:01: Also wirklich ganz, ganz schlechte Qualitäten.
00:24:03: Inzwischen hat sich das sehr, sehr verbessert und die Einstellungsqualitäten sind sehr gut geworden.
00:24:09: Qualität verstehst du?
00:24:10: Präsentieren Sie sich gut?
00:24:11: Sind gut gewachsen?
00:24:12: Haben keine Krankheiten mitgebracht?
00:24:15: Müssen ja die Top-Zunahmen haben oder sind in einem guten Hammerpotenzial damit sie dann loslegen auf den Maßbetrieb?
00:24:20: Und haben natürlich ein Gewicht, weil wir haben das so reingeführt und das haben wir sich verkehrenden abgeschaut dass die Tiere auch klassifiziert werden.
00:24:30: Qualität kursifiziert werden und das Gewicht wird bezahlt.
00:24:34: Und dadurch sind gute Einsteller, die einen guten Rahmen haben, gute Bemuskelung haben und auch gute Zunahmen haben wesentlich einkommen stärker als wir so mittlere schlechte Qualitäten liefern.
00:24:47: Also das ist schon ein wichtiger Faktor und vor allem der Einstellerepreise haben sie im letzten Jahr sehr gut entwickelt.
00:24:54: Wir werden sehen wie es weitergeht nachdem die Rindfleischpreise ja jetzt wieder sinken.
00:24:58: Aber das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:25:01: Wenn jemand mehr Platz hat, vor allem wenn er Biobetrieb ist, dann hat natürlich das klassische Jungrindfleisch seinen Bedeutung,
00:25:11: d.h.,
00:25:11: da habe ich schon eine wesentlich höhere Wertschöpfung als wir beim Einsteller.
00:25:15: Das sind meistens Tiere die mit zehn bis zwölf Monaten vermarktet werden... Mit
00:25:20: dem Gewicht von Lehmgewicht?
00:25:22: Fünfhundert,
00:25:22: fünfundfünfzig Kilo.
00:25:26: Also es sollte schon ein Schlaggewicht beim Jungen erreichen, der was zweihundertsiebzig bis dreihundert Kilo liegt.
00:25:31: Wir haben also da Spezialisten die ärgernlicher Durchschnittsgewicht bei den männlichen Jungrenden, also bei den Ochsen von fast dreihundert oder drüber dreihunderte Reichen und bei dem weiblichen um fünfzehnzwanzig Kilometer weniger.
00:25:44: Das macht natürlich schon einiges aus ob er jetzt zweihundred zwanzig Kilo oder auch mit dreihunder Kilo in derselben Zeit am Markt bringen kann.
00:25:52: Das ist wirtschaftlich entscheidend, dass das passiert.
00:25:56: Und was natürlich auch dann noch kommt wäre diese neuen Programme neu sein zu nehmen, sondern eher neuer, dass man auch variieren kann.
00:26:07: Was ein bisschen öfters sind – vierzehnfünfzehn, sechzehnmonatweide Tiere.
00:26:13: besser ausnutzen kann, denn die Ressourcen haben einen eigenen Betrieb.
00:26:17: Das
00:26:17: heißt dass ich zum Beispiel eine Bio-Schiene produziere wo ich mit fünfzehn Monaten schlafe oder vierzehn Monate.
00:26:23: Was bedeutet das fürs Absetzen?
00:26:24: Wann setzt sich dann dieses Jungrind ab?
00:26:26: Oder dieses ja... Ausgewachsenen Jungrinden schon?
00:26:29: Ja da gibt es unterschiedliche Zugänge.
00:26:34: Manche setzen einfach mit sie acht Monaten ab.
00:26:37: also wenn Sie merken gehabt haben die Milch ist weg und setzten ab.
00:26:40: manche lassen sie auch noch länger.
00:26:42: Man muss allerdings wissen, wenn man es noch länger lasst.
00:26:45: Dass man sie auch die längere Zwischenkahlbezeit braucht weil er ja die Trockenstehzeit
00:26:50: braucht.
00:26:52: und da sind manche in das gedacht zum guten Management dazu in die Falle getappt wo dann schon das nächste Kalb geboren wird und das eine nur nicht obsetzt werden.
00:27:01: Das ist einer Katastrophe für den Betrieb Weil die Beast-Mich Qualität eine Katastrofe wird Und dann die neuen Kälber von den anderen verdrängt werden.
00:27:11: Kaplett schlechte Leistungen bei den Kälbern und des wirtschaftliches Disaster.
00:27:15: Ja, kolostralen Milch ist ja Immunschutz sozusagen für das Ungeborene und die Qualität leidet wenn kein Trockenstehzeit da ist?
00:27:22: Das ist der Sumo darauf dass die Tiere den Pistmilch entsprechend kreieren.
00:27:26: Man sagt so ungefähr zehn Prozent vom Körpergewicht.
00:27:29: sollten sie Verabbreich kriegen oder sollten sie schaffen am Anfang in den ersten paar Stunden.
00:27:35: Das ist ein ganz wichtiger Punkt für die Gesundheit der Kälber.
00:27:39: Okay Und wenn die Bismich-Qualität nicht passt, dann ist er der gesunderte Kälber gefährdet.
00:27:46: Wir haben uns jetzt ein bisschen angeschaut auf die Vermarktungswege.
00:27:48: Ich glaube das haben wir relativ gut abgedeckt.
00:27:50: und vielleicht noch ein paar Worte zu... Ich soge zu den exotischen Rassen.
00:27:56: Manche büden sich da ja was ein oder gehen einen Weg, der durchaus auch funktionieren kann für den Einzelnen?
00:28:02: Was ist dann wichtig, wenn ich zum Beispiel in reine Angus hineingehe, oder Hochlandrinder habe.
00:28:09: Oder was ist dann wichtig damit es funktioniert?
00:28:12: Ja das ist immer so bei meinen Umstellungsberatungen.
00:28:17: wenn jemand da ist, dann frage ich immer wie möchtest du vermarkten?
00:28:23: und wenn jemand also welche Rasse möchte es haben und wann?
00:28:26: jemand jetzt sagt Hochland rinnt Dann sage ich am sofort Du kannst nur über Direktvermarktung Den Erfolg haben, weil im klassischen Warkt kommt Hochlandrinden nicht unter.
00:28:40: Dann gibt es auch so hochspezialisierte Betriebe.
00:28:43: mit jetzt Wagyu.
00:28:46: Da muss ich wissen, Wagyu ist eine sehr kleine Schiene an Kunden und die muss ich speziell bedienen.
00:28:55: Wenn ich das kann und den Preis verlangen kann, denn das braucht dann funktioniert das.
00:28:59: Aber ich kann dieses Produkt nicht mit der Nullhaft-Fünfzehnpreis verkaufen.
00:29:05: Da gibt es ja keine Vermarktungswege, muss man schon
00:29:08: sagen?
00:29:08: Da gibt's keine VermartungsweGE, die muss ich mal selber suchen.
00:29:11: Beim Wagyu gibt es schon ein bisschen Vermarktswege weil es teilweise eben auch eine Supermarkette gibt, die Wagyu vermarktet.
00:29:20: aber da muss ich auch die Qualität bringen.
00:29:23: Ich habe ein Beispiel gehabt und wenn die Qualitet nicht passt war das Tier nur mehr dreitausend Euro wert hat sich gepasst was zehntausend euro werden.
00:29:33: Das ist für die Wirtschaftlichkeit um und auf, dass das dort in den Produkt nicht hineinkommt.
00:29:39: Ansonsten ist es eine wirtschaftliche Katastrophe.
00:29:43: Ich möchte hier ein bisschen mit dir in Richtung Almen gehen – Grünland, Bergregionen haben wir angesprochen, in der Einleitung auch Almwirtschaft ist verbunden mit der Mutterkohaltung.
00:29:53: Warum ist dir die Almwirtschaft so wichtig?
00:29:54: Warum brauchen wir in Österreich die Almen überhaupt?
00:29:58: Ja warum brauchen wir die Almens?
00:30:01: Ganz eine wichtige Grundlage, erstens aber für die Bildiobesität.
00:30:07: Die Almen sind ein wichtiger Faktor fürs Tourismusland Österreich.
00:30:12: Das ist eines der Hauptfaktoren für das Tourismus Land Österreich.
00:30:18: Ob es jetzt Sommer oder Winter ist, das ist egal.
00:30:22: Wir brauchen die Almen und die Alme sind vor allem ganz wichtig für die Gesundheit der Bevölkerung.
00:30:31: Es wird ja jeder schon gemerkt hat, der gern auf die Albain geht.
00:30:34: Sobald er irgendwo in die Richtung kommt und es wird ruhig... Das ist zu sich
00:30:40: kommt oder?
00:30:40: Zu
00:30:40: sich kommt seine Gesundheit!
00:30:43: Und die Albains sind auch ein wichtiger Produktionsfaktor für gerade im Westen wenn man an den Bergkäse denkt oder an dem ganz wichtig für diese Produktion.
00:30:54: das ist auch ein Markenzeichen sagen wir mal für Österreich der Bergkäße überhaupt die Milchwirtschaft Bei uns in Niederösterreich weniger.
00:31:03: Wir haben keine, wir haben eine einzige Milchkahl.
00:31:07: Für uns sind es heute wichtig für das Jungvieh.
00:31:09: Dass dieses Jungviehh auf die Almen getrieben wird und das unterschätzt man.
00:31:14: Das ist ein ganz wichtiger Faktor für den Verkauf von Zuchtieren.
00:31:19: Einfach die Gealt sind, haben bessere Chancen bei der Vermarktung.
00:31:25: Ja
00:31:26: genau da gibt es ja Studien, keinen bayerischen Kollegen zitieren, der das so angeschaut hat für Fleckvieh und Braunvieh in Bayern.
00:31:33: Und jene Tiere, die auf allem entgangen seien, haben eine längere Nutzungsdauer also Lebensdauer gehabt, haben leichtere Abkalbungen dann auch gehabt.
00:31:42: Bei der ersten Abkalkung sind einfach und das ist ja wie bei uns Menschen auch
00:31:47: fitter Und auch für die Gesundheit ganz wichtig ist.
00:31:52: Für die Gesundheits der Tiere ist die Allemwirtschaft sehr, sehr wichtig und das
00:31:56: Almen waren ja früher auch ganz wichtige Futterquellen.
00:31:59: Das dürfen wir nicht vergessen.
00:32:00: Die Tiere sind ja drei Monate oder so weg vom Betrieb und ernähren sie sozusagen dort und ich kann daheim mit diesem eingesparten Futter ja für den Winter des bestreiten genau
00:32:14: Und manche nutzen auch das aus, dass sie es auf die Almen bringen können.
00:32:17: Damit sie ins Sonnbau einmal Urlaub machen können.
00:32:19: Ja
00:32:20: genau!
00:32:22: Jetzt spüren wir aber, dass die Auftriebssahlen auf den Almen zurückgehen.
00:32:25: Es ist ja eine große Herausforderung.
00:32:27: Da gibt's unterschiedlichste Gründe dafür.
00:32:29: Kannst du dir ein bisschen aufzählen?
00:32:30: Warum geht Almhaltung-Auftrieb zurück?
00:32:33: Ist es überall gleich in Österreich?
00:32:36: Also jetzt sind nicht überall gleiche in Österreich.
00:32:38: wie haben wir in Niederösterreich muss ich ehrlich sagen In den letzten Jahren stabile Verhältnisse.
00:32:44: Also da sind die Auftriebszahlen stabil geblieben, sogar leicht gestiegen.
00:32:53: Gibt
00:32:53: es Gründe dafür?
00:32:54: Weil ihr euch bemüht das Kooperationen aufbaut werden, dass man Milchviehbetriebe sagt hey gibt eine Kühe auf wie Spar der Futter kriegst viele Tiere zurück.
00:33:03: oder gibt es Kooperation so?
00:33:07: Es gibt neue Betriebe, die einfach entdeckt haben.
00:33:12: Wenn ich die Tiere auf die Alm bringe, hat das für mich Vorteile.
00:33:15: für den Fitnessammer schon gesprochen.
00:33:18: Dass sie da haben mehr Futterressourcen nutzen kann – das ist ja richtig!
00:33:22: Also es gibt neue betriebe und es gibt auch wieder Betrieben, die die Alpenwirtschaft suchen bei uns.
00:33:28: Und das ist glaube der Vorteil, dass wir eher Niederalmen haben die lange Weidezeiten bieten und das natürlich auch, wenn der Betrieb schon dort hinbringt.
00:33:45: Das ist
00:33:45: doch immer jetzt vor vier Monaten oder was in dem Bereich?
00:33:48: Wir reden also teilweise von Mitte Mai bis Mitte September oder Ende September.
00:33:52: Also das ist unser Vorteil dass wir eher Niederholmen haben und die natürlich lange Weidezeit bieten.
00:33:59: Und auch sozusagen der Zaun über längere Zeit aufgeschrieben wird, um das alles zu errichten was damit die Almbwirtschaft gescheit machen kann?
00:34:06: Das Punkt ist oft die Arbeitskräfte weil die Betriebe sind größer geworden, die Arbeitskröfte sind aber nicht mehr worden und ich muss natürlich auch für die Allemwirtschaft auf den meisten Almen Arbeitsleistungen einbringen.
00:34:19: Früher waren da fünf, sechs Leute am Betrieb und dann hat halt einer es mitgegangen.
00:34:24: Und bei der Alm die Zäune zum Errichten oder was auch immer zu machen ist.
00:34:28: Jetzt sind sie teilweise nicht mehr zu zweit oder zu dritt... ...und aufhört jede Arbeitskraft den Betrieb.
00:34:33: Das sind aber manche Betriebe einfach gesagt naja... Die kriege billige Bachtflächen bei uns.
00:34:38: ich lasse meine Tiere an dem Betrieb.. ..und was natürlich ist gerade dort wo Hochleistungsgefühle sind Dort muss ich auch das manche Hochleistungskühe einfach für die Almen nicht mehr so geeignet sein.
00:34:52: Aber ich glaube trotzdem, dass wichtig ist, dass man die Tiere auf die Alme bringt und auch für Milchproduktionen, weil es längerfristig für den Betrieb einfach gesund ist.
00:35:04: Und man darf es ja nicht vergessen!
00:35:06: Es ist auch für unser Marketing, für den Auftritt unserer Molkereien am internationalen Markt der Vorteil Wo fährt man hin, wenn ein Einkäufer aus Deutschland kommt?
00:35:14: Man fährt nicht auf einen Mikroboterbetrieb.
00:35:17: Den siegt er in Deutschland aus und man fährt meistens dann spätestens zur Jause auf Niederalm oder so.
00:35:24: Das ist glaube ich ganz entscheidend dass wir da auch die... Dass man schaut das man diese Umweltwirtschaft in der Form unbedingt erhält.
00:35:31: Und meiner Meinung nach ist gerade diese Biodiversität.
00:35:34: Wir reden jetzt die ganze Zeit von der Renaturierungsverordnung und wir müssen mehr Biodivisität schaffen.
00:35:42: Es wird wieder investiert in die Renaturierung, es muss wahrscheinlich ein Geld vorhanden sein.
00:35:49: Wir machen dann nicht wie viel.
00:35:52: und ich denke mir auch gerade auf der Alm hat man eigentlich diese Biodiversität sehr gut und dort arbeitet man vielleicht sogar ein bisschen dagegen.
00:36:02: denn wenn Dinge, die für die Biosidete wichtig sind sind oft das Problem bei der Futterflächen feststellen, dass weniger Futter flächert und damit weniger bremelt.
00:36:11: Vielleicht sollten wir
00:36:13: da auch ein
00:36:14: bisschen neu denken in die Richtung.
00:36:17: Wenn man sagt, dort hat man es ja eigentlich schon, dann sollte man dies auch entsprechend
00:36:23: belohnen.
00:36:24: Man muss auch wissen wenn die Almen zuwachsen wird nicht mehr Biodiversität, sondern wir verlieren Biodiverität.
00:36:31: Weil gerade diese Unterschiedlichkeit der Nutzung des Beweidens, manche Stöden sind ausgewachsen und andere näht, das fördert ja Biodiversity.
00:36:41: die Kotflade, die oben liegt, fördert Biodiverse.
00:36:44: Oder?
00:36:45: Das heißt da weiterzudenken und es in die Renaturierung mit einzubauen ist er Guter und wichtiger Ansatz, glaube
00:36:53: ich.
00:36:53: Richtig ja!
00:36:54: Wir haben das Projekt Futtervielfalt auf Almen gehabt und da bin ich mit den Ökologen über die Almflächen gegangen bei unserer Projektalm Und wir haben einfach geschaut wie viele Insekten sind da?
00:37:09: Das war ganz spannend, wie viele da da sein und wie wichtig so Randflächen für das Überleben der Insekte sind wie sich der Insektenindex inzwischen schon verändert hat, dass es dann Auswirkungen auf die Vögel hat und so weiter.
00:37:25: Und auch auf die Bestreibung halt.
00:37:26: also da muss man einfach meiner Meinung nach das in der Richtung neu mitdenken und auch die, die das dann leisten, auch dementsprechend belohnen weil das ist ja Leistung für die Gesellschaft.
00:37:38: Also wenn man's zusammenfasst, es tut den Tieren gut Es tut der Biodiversität gut Es hilft dem Landschaftsbild Es fördert den Tourismus und es tut uns Menschen, uns als Gesellschaft, als Freizeitnutzer gut wenn wir unsere Oben haben.
00:37:56: Also es macht Sinn die zu erhalten und nicht zu verwalten lassen
00:38:01: oder?
00:38:02: Ja und das ist ja spannend.
00:38:03: da gibt es das Projekt Schule auf der Alm wo plötzlich die Kinder auf einer Oben ganz anders wären.
00:38:13: Dann plötzlich ist das Handy nicht mehr... Es
00:38:15: funktioniert vielleicht sogar gar
00:38:17: nicht.
00:38:18: Aber es funktioniert, aber dann plötzlich... ...es ändert sich auch und auch der soziale Kontakt wird besser.
00:38:24: Und ich glaube, dass sich mal entsprechen, wenn man auf die Alpen geht wie plötzlich die Leute relaxter sind, wie es plötzlich ruhiger sein, weniger Aggressivität.
00:38:35: Ich glaube, das tut auch der Metall in Gesundheit!
00:38:39: Unsere Gesellschaft ist sehr gut.
00:38:40: Und
00:38:40: für uns als Landwirtschaft ist er gut, weil es sozusagen auch eine Schnittstelle hin zur Konsumentin zum Konsumenten ist.
00:38:46: Weil wir die Tiere nicht weg sperren, sondern so ich... Natürlich gibt's ja Herausforderungen wenns dann was Unfälle auf der Alm gibt und und und, weil wir nicht mehr wissen wie wir uns verhalten, wohin und wo wir mit dem Hund spazieren gehen, dass man nicht aufpassen.
00:38:59: Das sind die anderen aber das ist halt immer so, aber unterm Strich Ist die allen Wirtschaft ganz was wichtig?
00:39:05: Ja,
00:39:05: da muss man beide Seiten sehen.
00:39:06: Gerade bei diesen Almenbegegnungen mit Tieren ist es wichtig dass die Leute so aufgehen und wissen wie man sie tut benimmt.
00:39:14: Wenn wir den Hund, wenn man schon einen Hund mitnimmt, das der Hund auch in Ordnung sein muss.
00:39:20: Das Problem haben wir immer, wenn die Leute ihre Hunde nicht mehr beherrschen.
00:39:27: Und da kannst du wirklich Gefahren kommen und auch zu Unfällen kommen, wo wir schon gehabt haben.
00:39:33: Und was auch wichtig ist, das gilt also ein Bell an die Leute, die Tiere auftreiben, dass man auch wirklich die Tiere vorbereitet.
00:39:40: Das habe ich ja gesagt und dass die Tiere charakterlich in Ordnung sind.
00:39:44: Also wo ich schon daheim merke, dass die Kur eher aggressiv ist im Charakter nicht in Ordnung ist?
00:39:53: Dann wäre es vielleicht nicht auf einer Alm auftreimen, wo Besucher hinkommen oder wer es überhaupt nicht aufträumt.
00:40:00: Und ich habe einen Züchter gehabt, der hat diesen Limousine-Züchter.
00:40:07: und da sagt man Limousin ist eher eine nervösere Rasse.
00:40:11: Ach so?
00:40:13: Und bei deinem Betrieb, wenn du hinkommen bist hast du auf dem Stier setzen können und das war ein total ruhiger Herd.
00:40:21: Das war ganz wichtig!
00:40:22: Ich habe gesagt die bestige Nettik nützt mir nichts, wenn der Charakter nicht in Ordnung ist und das haben wir beirren gemerkt.
00:40:29: Der Erfolg war natürlich, dass die Leute gerne bei ihnen Stiere kaufen.
00:40:32: Weil sie einfach ruhige Stiere am Hof gehabt haben.
00:40:37: Wir kommen jetzt schon zum Schluss und wir sind schon relativ weit fortgeschritten.
00:40:40: in der Zeit wenn du jemanden hast, der sich bei dir informiert was sind so deine Tipps, die du einen Betriebsleiter mitgeben möchtest oder häufig machst zu Beginn?
00:40:56: Also wenn ich so eine klassische Beratung mache, für jemanden, der sagt, die möchte in die Muttergut umstellen.
00:41:02: Dann ist das erste, dass wir einmal über grundlegende Dinge reden, über Rassenreden, über Vermarktungsschienen reden... also dass man mal das ein Raumen zieht
00:41:14: und was wirklich ist.
00:41:16: Das
00:41:17: Zweite, was ich am Sack und das kriegt er von mir immer, ja Betriebe, die erfolgreich sind, dass ich sage, schaut ihr Betrieben an?
00:41:25: Und du siehst dann, obst du dich wohlfühlst oder nicht.
00:41:28: Weil das Wichtigste ist dass du die wohlfüllst, dass du Spaß an den Dingen hast, weil wenn du etwas magst, weil jemand sagt, es ist das Beste was du machen kannst und du füllst dir nicht wohl, dann wirst du dir beweisen, dass das nicht das Richtige war.
00:41:42: also
00:41:42: d.h.,
00:41:42: es muss auch zu dir passen.
00:41:45: Wenn man dann sicher ist, dass man das machen will, weil man sich Betriebe angeschaut, da müsste der nächste Schritt sein Betriebswirtschaftliche Berechnung.
00:41:53: Lass dir deinen Betrieb durchrechnen, schau was unter dem Strich rauskommt, rechne nicht die Beste und auch nicht das allerschlechterste sondern schau mal in der guten Basis wo es kann herauskommen.
00:42:05: ist das Einkommen für die dann ausreichend oder nicht?
00:42:08: Was
00:42:08: braucht für Investitionen?
00:42:10: Genau
00:42:11: das sind ganz wichtige Punkte.
00:42:14: Und als Letztes, wenn du wirklich dann sagst okay die Wirtschaftlichkeit passt.
00:42:18: Ich möchte das tun.
00:42:20: dank es zum Steuerbauberatern.
00:42:21: sagst ihm was du genau haben müsst und dann kriegst auch den besten Stall dazu.
00:42:26: Und schau ob du Lösungen finden kannst, die optimal für dich sind mit den vorhandenen Gebäuden die schon da sind
00:42:33: Und wenn du dann eingestiegen bist, dann gibt es von eurer Seite eine Unterstützung.
00:42:37: Du hast vorher die Arbeitskreise angesprochen.
00:42:38: Die
00:42:38: Arbeitskreis...
00:42:39: Da kann man sie mit gleichgesinnten Austauschen.
00:42:42: Man trifft sie regelmäßig im Jahr.
00:42:43: Es werden Fachthemen bearbeitet und es wird auf die Zäune geschaut.
00:42:47: Man kann lernen voneinander oder?
00:42:49: Genau das ist auch wichtig!
00:42:50: Deshalb bieten wir also die Arbeitskreise an die höchste Formen weil da geht's wirklich auch um betriebswirtschaftliche Zahlen.
00:42:56: Wir bieten aber unsere Fachinformationskreise an für Muttergültungen und Rindfleischproduktion.
00:43:02: dort ist eher in Richtung einen Vortrag und Erfahrungsaustausch auf einem niedrigeren Niveau, aber wichtig ist die Leute miteinander reden.
00:43:12: Das ist ja Erfahrungenaustauschen – das tun wir auch moderieren!
00:43:16: Wir bieten auch Webinare an zu Fogthemen und Beratungen und Seminare.
00:43:23: Also es gibt ein vielfältiges Angebot, das man nutzen kann.
00:43:26: Das empfehlen wir jedem, dass er dort teilnimmt.
00:43:29: lieber August, vielen Dank dass du uns zur Verfügung gestanden bist damit wir mit dir auf die Eumen gegangen sind und auch in die Mutterkohaltung reingeschaut haben.
00:43:37: Bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs Zuhören!
00:43:40: Wir würden uns freuen wenn Sie unseren Broadcast teilen.
00:43:42: es gibt sehr viele interessante Folgen.
00:43:44: hören sie hinein bei Agrar Science Wissen Kompakt der Habelefahrraum bei Gumpenstein Auf Wiederhören.
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