Nachhaltiger Ackerbau: Wie lebendige Böden die Zukunft sichern | Johannes Zauner #185
Shownotes
Wie kann Ackerbau nachhaltig, wirtschaftlich und gleichzeitig klimafit funktionieren? In dieser Folge von „Agrar Science – Wissen kompakt“ spricht Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder mit Johannes Zauner BSc von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich über „Konservierende Landwirtschaft“, Humus und Bodenleben sowie innovative Ackerbausysteme.
Johannes Zauner verbindet Wissenschaft und Praxis wie kaum ein anderer: Auf seinem eigenen Betrieb setzt er seit Jahren auf pfluglose Bewirtschaftung, vielfältige Zwischenfrüchte und Direktsaat. Ziel ist ein lebendiger Boden mit Ertragsstabilität – auch unter schwierigen Wetterbedingungen.
Im Podcast erklärt er, warum minimaler Bodeneingriff immer wichtiger wird, welche Rolle Zwischenfrüchte spielen und wie Landwirte Schritt für Schritt resilientere Anbausysteme entwickeln können. Außerdem spricht er über seine spannenden Praxisergebnisse, Erfahrungen aus den Ackerbau-Arbeitskreisen Niederösterreich und darüber, warum der Boden weit mehr ist als nur „Produktionsfläche“.
Eine spannende Folge für alle, die Landwirtschaft zukunftsfit denken wollen.
Landwirtschaftskammer Niederösterreich
BOKU – Universität für Bodenkultur Wien
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations
https://www.fao.org/conservation-agriculture/en/
Conservation Agriculture (Konservierende Landwirtschaft)
https://de.wikipedia.org/wiki/Konservierende_Landwirtschaft
Regenerative Agriculture (Regenerative Landwirtschaft)
Transkript anzeigen
00:00:07: Willkommen bei Ergraseins Wissenkombakt, dem Podcast der Habelefahrer bei Gumpenstein.
00:00:11: Heute sprechen wir über ein Thema das für die Zukunft unserer Landwirtschaft entscheidend ist – nachhaltiger Ackerbau und lebendige Böden!
00:00:20: Wie schaffen wir es, Bönen fruchtbar zu halten, Humus aufzubauen und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu produzieren?
00:00:28: Welche Rolle spielen konservierende Landwirtschaft zwischen Früchte und Direktzart?
00:00:34: Wie hilfreich ist der persönliche Austausch, zum Beispiel in Arbeitskreisbetrieben oder im Verein Bodenleben?
00:00:42: Dazu begrüße ich Andreas Stein wieder heute.
00:00:44: Johannes Zauner von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.
00:00:49: Johannes beschäftigt sich intensiv mit konservierender Landwirtschaft, Humusaufbau und innovativen Ackerbausystemen.
00:00:58: Er ist Leiter der Ackerbau-Arbeitskreise Niederöstereich Mitglied im Verein Bodendleben und verbindet Wissenschaft, Praxis mit seinem eigenen Betrieb.
00:01:08: Und das besonders konsequent!
00:01:10: Lieber Johannes, schön dass du heute Zeit hast für meinen Podcast.
00:01:14: Danke für die Einladung.
00:01:16: Johannes ich habe jetzt in der Einleitung gesprochen.
00:01:19: Du verbindest Praxis, Wissenschaft und Beratung sehr gut.
00:01:22: Kannst du uns ein bisschen was zu dir sagen zu deiner Ausbildung?
00:01:26: Was machst du?
00:01:27: Wie schaut dein Betrieb daheim aus?
00:01:30: Ja... Ich bin schon angesprochen, also ich bin der Johannes Zauner.
00:01:33: Bin vierunddreißig Jahre alt, komme aus dem Bezirk Mehlke in Niedersdreich und bin Landwirt mit Leib & Seele.
00:01:43: Bin auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen, habe dann nach meiner Grundschulausbildung die HDL-Familientechnik absolviert weil mir das Thema zu dieser Zeit einfach gerade mehr faszinierend wie Landwirtschaft.
00:01:56: Ich bin dann nach meinem Grundwirtdienst gewechselt an die BOKO, habe dort mein Studium für Agrarwissenschaften absolviert im Bachelorlehrgang und habe im Anhang gleich einen Job an der BOKo bekommen.
00:02:12: Ich habe ein studentischer Mitarbeiter vier Jahre in Versuchsbetrieb in Großenzersdorf gearbeitet bei der Pflanzenbeabteilung, habe sehr viel lernen dürfen was Versuchswesen anbelangt, habe dafür gesehen für unterschiedliche Kulturen für verschiedene Versuche, Projekte mitbetreut und anschließend habe mir mein Weg nach St.
00:02:33: Bölten zur Landwirtschaftskam Niedersträcht geführt.
00:02:35: und da bin ich jetzt seit Dezember zum Jahr zwanzig tätig als Leiter bei den Arbeitskreisen Ackerbau und bin auch seit dem Jahr zuvielerzwanzig beim Verein Bodenleben mit zehn Stunden angestellt für die Betreuung der Mitglieder oder das operative Geschäft
00:02:54: Genau.
00:02:54: Du bist ja auch über die Grenzen hinaus schon bekannt, also selbst in der Steiermark bekommt man dich mit.
00:03:01: Johannes, was ich dir fragen möchte ist, was ist für dich ein gesunder Boden?
00:03:07: Was verbindest du mit diesem Ausdruck-Gesunderboden?
00:03:11: Ein gesunder Boden ist für mich ... Da habe ich ziemlich genau das Bild im Kopf.
00:03:17: Der ist meistens sehr dunkel... Farblich dunkel, einen hohen Kohlenstoffgehalt oder erhöhten Kohlenstoffgehalt.
00:03:27: Wenn man den Thorn nimmt und ein bisschen mit die Finger zerreibt, zerfällt der eine runde Krümel.
00:03:33: also die Amerikaner sagen auch dieses Schokoladenkuchen Struktur.
00:03:38: Er hat einen guten Geruch im Normalfall.
00:03:41: Also er riecht so Karotten- oder Gemüsebeetartig.
00:03:47: Optimalfall sollte ja immer mit grünen Pflanzen bewachsen sein und durch Wurzeln sein.
00:03:53: Kann ich auf jeder Fläche einen gesunden Boden haben?
00:03:55: Hast du da haben, auf jeder flächern gesunde Boden nach deinem Bild?
00:04:00: Ich glaube noch nicht aber ich versuche es möglichst überall hin zu bekommen.
00:04:05: Es ist auf jeden Fall überall möglich.
00:04:07: also außer das sind nicht irgendwelche so kontaminierten Böden von keine Ahnung irgendwie Industrie oder so.
00:04:13: Aber ich glaube wenn man sie bemüht kann man auf jeden fall in eine richtige Richtung kommen je nach Bodentyp oder Voraussetzungen des Bodens, dauert es länger.
00:04:24: Oder geht schneller?
00:04:25: Dass der Bodenmerkmale zeigt, dass er besser wird oder gesünder.
00:04:29: Und wir werden heute im Bodkast einiges hören wie sozusagen den Boden begleiten kann in dem gesunden Bereich nach deinem Bild zu kommen, oder?
00:04:39: Genau!
00:04:39: Also da gibt's sicher einige.
00:04:42: Es gibt sicher nicht die Lösung, aber es gibt genug Anhaltspunkte in verschiedenen Richtungen wo sie ein Betriebsleiterin oder Betriebesleiter dran halten kann.
00:04:51: Oder orientieren kann um zu dem gewünschten Ziel zu kommen nämlich eben einen gesunden fruchbaren Boden der gesunde Lebensmittel erzeugt.
00:05:02: Das Wort Humus wird immer verbunden mit gesundem Boden und auch Bodenleben wird verbunden mit gesundem Boden.
00:05:11: Kannst du dazu noch ein bisschen was sagen?
00:05:13: Naja, das Wort Humus ist halt mittlerweile ja das Hum ... Das Wort humus hat ein wenig in Verruf geraten aufgrund dieser Marketingkonzepte die hat auch als Jaherumgeistern mit diesen Zertifikaten und so.
00:05:25: aber der Humus is halt eine Kenngröße in der Bodenanalyse die man halt einfach die mittlerweile jeder kennt mit der man ungefähr festhalten kann oberboden eher mehr Kohlenstoffe enthält oder nicht, weil ja eigentlich der organische Kohlenstoff gemessen wird.
00:05:42: und dann eben mal die µC.
00:05:48: Und man kann zumindest... Es ist halt immer die Frage, ob das nach der neuesten Wissenschaft, wenn man die neue Humostheorie vom Gernot Bodnern so anschaut, ob es alles auch noch sehr richtig hat wie das in den letzten Jahrzehnte vielleicht gewesen ist, aber man kann zumindest als Anhaltspunkt nehmen, wo wir Bodenanalysen über die Jahre hinweg macht, wenn man noch zehn Jahre dieselbe Fläche wieder beprobt und schaut ob der Hummus gehalten gestiegen ist oder nicht.
00:06:14: Und wenn er gestiegen war, dann waren wir vielleicht sogar auf einem guten Weg bisher.
00:06:18: Bodenleben?
00:06:19: Das Bodenleben macht sehr viel aus wie ich es schon im Intro gesagt habe.
00:06:24: eben mit den Wurzeln machen das Krümelgefüge nicht die Kreislecke Weil ja eigentlich die Schleimstoffe, die die Bakterien und Pilze erzeugen dann dafür da sind dass die Bodenteilchen zusammenhalten.
00:06:41: Dass der Boden durchwühlt wird gelockert wird, durchlüftet wird organischer Material umgesetzt wird.
00:06:48: Und da ist es halt so das von ganz groß im Verhältnis bei Bodenlehewesen also vom Regenwurm oder vom Tausend Füßler oder von der Asel bis zum ganz kleinen Bakterium oder zum Pilz wo man da irgendwo vor Hundert Billionen Bakterien und zehn Millionen oder hundert Millionen Pilze reden pro Quadratmeter.
00:07:06: Da ist da schon ganz viel los, vor allem die machen die Arbeit!
00:07:12: Also das bisschen leisen was manche durch den Boden streifen schaut zwar noch viel aus, aber den eigentlichen Boden aufbauen, die gesunde Erde erzeugen sie und brauchen Futter.
00:07:22: Das
00:07:23: heißt, du bist eigentlich auch ein Tierhalter in der Betriebe mit ganz vielen Tieren.
00:07:26: Genau,
00:07:27: wenn wir es ein wenig überspitzen wollen, jeder Betrieb massen die halt da, weil man halt einfach so viele Lebewesen unter seine Füße hat.
00:07:35: Du hast vorher was angesprochen und du möchtest nachfragen.
00:07:38: Du sagst Marketingkonzept.
00:07:40: Humus Marketingkoncept?
00:07:42: Wie darf ich das verstehen?
00:07:44: Gibt's im Ackerbaubereich auch so?
00:07:47: Gurus durch die Weltstreifen...
00:07:53: gibt es auch.
00:07:54: Da möchte ich mir bewusst davon distanzieren, weil mir als Berater geht's eher darum oder geht das eigentlich drum, dass der Betrieb was davon hat und nicht irgendwelche wieder mitschnittt und angeblich hat er etwas davon im Endeffekt aber auch nicht so.
00:08:09: Ich habe das eh in die Richtung gemeint, weil es ja oft auch jetzt schon so ist, dass sogenannte CO-Zwei gehandelt werden, wo Landwirte quasi ihre Flächen zur Verfügung stehen und da mittels Bodenproben über eine gewisse Anzeige von Jahren dann bestimmt wird wie viel mehr Kohlenstoff der Betrieb gespeichert hat angeblich.
00:08:30: Und dann gibt es ja die Auszahlung.
00:08:31: und im Endeffekt verdient aber wieder nicht der Landwirt für das er seine Arbeit hat und den Risiko sondern wieder der, der damit handelt.
00:08:39: und deswegen habe ich das eigentlich angesprochen weil das dann eben ein falscher Ort findet vor allem... Wir haben den Vorteil, dass sie jahrelang nicht um ihren Boden geschert haben.
00:08:52: Und dann die schlechtesten heruntergewirtschafteten Böden mit Kohlstoff vollbumpen, in dem es viel Kompost hat bis zu dem Stichtag und wenn der theoretisch am nächsten Tag wieder ins Raubbau betreiben anfängt und wieder auf sein Boden tut, dann gass das Ganze wieder aus.
00:09:11: Im Endeffekt haben wir für Dummelt gar nichts.
00:09:14: Irgendwann hat der Handel damit auch was verdienen und er heute da ein wenig gekriegt.
00:09:19: Du siehst du gar kein Potenzial frisches Geld in die Landwirtschaft zu holen, Betriebe insgesamt zu begleiten, Homosaufbau zu betreiben nach einem Konzept des Stabilis wo auch der Bauer dann wirklich verdient vielleicht sogar Förderungssystem auf das auszusetzen.
00:09:39: Ich finde, da ist glaube ich der Parameter Hummus vielleicht das falsche.
00:09:43: Weil das halt auch so ist und wir haben ja über dem Verein Bodenleben ein längerjähriges Forschungsprojekt gehabt.
00:09:48: Das Teil eins der Bodenpioniere wo jetzt das zweite Projekt gerade läuft Und dann hat man halt auch die Messungen gesehen dass es halt auch je nach Gebiet und je nach Bodenort also sein kann das war eine betriebsche Jahre lang viel tut.
00:09:59: Dann ist er eigentlich mit den Potenziales an Hummus aufbauen kann schon am Plafon oben im Vergleich zur natürlichen Fläche und der kann gar nicht mehr wie ein Hummus aufbauen.
00:10:08: Und er hat quasi von so was gar nix, und anderer hätte theoretisch noch Potenzial aber braucht auch viel länger weil der Boden viel langsamer arbeitet.
00:10:17: Das sind dann auch wieder so statische... Da gibt es ja so viele Sachen wo's bei der Messung einer Schiff gekannt kommt eigentlich nettes gewünschte Ergebnis außer ob es vielleicht anders wäre Man wird wieder nur an einem Parameter gemessen und ich finde das eher sinnvoller wäre in Zukunft vielleicht, dass man Geld in die Landwirtschaft bringt.
00:10:36: Dass man sich über die Ökosystemdienstleistungen vielleicht spürt wo eben auch der Bodenaufbau dazu zählt, wo aber auch die Biodiversität dazu zuzelt, wo die Landwirte anhand der Maßnahmen diese Sätzen abgegolten werden weil sie halt eben für den Boden was tun?
00:10:50: Für
00:10:50: die Gesellschaft was tun.
00:10:53: Komm mal ein bisschen zur konservierenden Landwirtschaft.
00:10:56: da bist du ja daheim.
00:10:57: kannst du uns dies ein bissel erklären?
00:11:00: Auch vielleicht, es gibt ja im Englischen auch Bezeichnungen dafür, regenerative Agriculture zum Beispiel.
00:11:11: Wie ist das einzuordnen?
00:11:12: Was versteht man unter konservierender Landwirtschaft?
00:11:17: Also die konservierennde Landwirtschaft zu beschreiben ist eigentlich relativ leicht weil es einfach noch drei Prinzipien definiertes Landwirtschafts- oder Bewirtschaftungssysteme ist.
00:11:26: Das von der FRO und der Welternährungsorganisation in die neunzig Jahre definiert wurde.
00:11:31: Und das sind die drei Prinzipien, eben minimale Bodenstörungen durch permanente Direktzeit, maximale Bodenbeteckung oder permanente Bodenbedeckung und maximale Pflanzenartenvielfalt, also sprich Fruchtfolge und diverse Zwischenfrüchte.
00:11:49: Nach dem Konzept bewirtschaften immer mehr Landwirte ehrenere Böden.
00:11:54: Die FRO spricht davon einer Million Hektar, die jedes Jahr dazugehimmt.
00:12:00: Klammbetrieb irgendwo in Zentralafrika, der direkt mit an Stecken macht.
00:12:05: Nur dort wo der Samen eine Flügtaloch, eine Sticht und dort einen Samenreinfeld fallen lässt bis zum mehrere Tausend Hektar Betriebe irgendwo in Russland oder Australien.
00:12:17: Und von dem her versuche ich auch noch meinen Betrieb diese Betrieb Prinzipien zu verfolgen.
00:12:24: Wenn man es auf Deutsch beschreiben wollte, ist das quasi die permanente Direktzeit im System, wenn man konservierende Landwirtschaft oder Conservation Agriculture umschreiben möchte?
00:12:35: Jetzt da ist es aber so dass wir früher stolz waren, dass wir hören in der Schule gelehrt wie der Flug entdeckt worden ist.
00:12:42: Das war die Revolution für die Landwirtschaft.
00:12:44: Da ist dann losgegangen und dann haben Die Weltbevölkerung ist gewachsen, wir haben uns besser ernähren können.
00:12:50: Und jetzt dahinter fragen wir den Flug sehr stark.
00:12:53: Erklärst du uns das ein bisschen?
00:12:56: Du wirst jetzt wahrscheinlich über die Bodenstörung ein bissel reden durch den starken Eingriff oder?
00:13:03: Auch!
00:13:04: Aber ich würde zumal zuerst mit einem englischen Zitat beginnen... Also der Pflug ist nicht per se immer schlecht oder wo es immer.
00:13:16: Es ist glaube ich einfach im Vierer eingesetzt wird, wann er eingesitzt wird wie tief und weil halt auch ich finde also sagen wir so ich habe das Beispiel gesehen als ist der Flug war eingesetzt worden zum Beispiel Winterfuche von Mais und in früher ist dann einmal grob Saatbettbereitung gemacht worden und dann ein Mais angebaut worden und daneben waren mulchsort Fläche die ja super Begründung gehabt hat, aber im Frühjahr vier-fünfmal bearbeitet worden ist und dann war im Endeffekt auf der Mulchsortfläche mehr Ausion als wie auf der Pflugflächen wo es grober war.
00:13:50: Also nur dass man's einordnen kann.
00:13:53: also da... Es geht
00:13:54: nicht um den Flug.
00:13:56: Es geht net per se um dem Flug, ne?
00:13:57: Ja!
00:13:58: Es ist aber schon so.
00:13:59: das halt einfach.
00:14:00: wenn man's aus Bodenstrukturpunkten beachtet ist halt der Flug einfach nett des optimalste Gerätes oder jede Bodenbehaltung, die den Boden zu intensiv bearbeitet.
00:14:11: Oder zu nackt hinterlässt also mit wenig Mulchschicht oder Mulcherflage weil halt einfach dann für mehr Angriffsfläche da ist Für Regentropfen, die ungebremst auf dem Boden auftreffen können und dadurch die Bodenpartikel leichter zerschlagen können Und durch das können sie leichter erotiert oder verschlemmen werden Umso weniger ich tue umso intakter bleibt erstens mal die Struktur weil halt die alten Wurzeln oder die aktiven noch wachsenden Wurzeln den Boden wie ein Stahl im Beton stabilisiert und die Mulcherflage, oder die Pflanzen, die oben noch stehen bremsen und zerschlagen den Regentropfen bevor der direkt auf dem Boden auftrifft.
00:14:55: Also es geht darum, die Struktur im Boden zu erhalten den Schutz des Bohnens zu haben durch die Begrünung, die möglichst immer vorhanden ist.
00:15:08: Vorstarkregen, Einschlägen und so weiter oder?
00:15:11: Kann man das
00:15:12: so sagen?
00:15:12: Genau!
00:15:13: Und auch ständig Fotosynthese zu betreiben um wieder sozusagen Kohlenstoff über die Wurzeln in einen Brunnen einzubekommen oder?
00:15:19: Genau genau also geben Wind- und Wasserbremsen Weiß ja so.
00:15:24: es gibt ja gute Böden die intensiv bewirtschaftet werden was theoretisch für einem Pornvolumen her viel Wasser auf einmal schlucken könnt.
00:15:31: Da gibt es diese Errosion, also diese Infiltrationstest, woraus er kommt, der Boden kann theoretisch ... Achtzglitterwasser in einer Stunde aufnehmen.
00:15:38: Auch wenn der Boden zu intensiv vorher bearbeitet ist und vorher schon verschlemmt bringt man das nichts, wann er's könnte oder nicht kann, weil er verschleimt ist.
00:15:46: Und wenn aber da irgendwie vorher schon gebremst wird und feiner langsamer auftrifft, dann kann der Boden den viel gleichmäßiger aufnehmen und verschlemsen und kann das Wasser nutzen.
00:15:57: Eben heuriges Frühjahr, das Beispiel ist regend lang nicht.
00:16:01: Die Böden brauchen dringend Wasser und die pflanzen.
00:16:03: Und wenn es dann ähnlich regnet kommt es meistens ein wenig intensiver... ...und dann vor die keine Ahnung, zwanzig Liter die kummern nimmt der Boden vielleicht nur fünf Jahre, weil er dann verschlehmt und der Rest landet irgendwo in einem Vorflutter.
00:16:15: Das ist eigentlich nicht das Ziel der Übung!
00:16:17: Und du hast eben angesprochen, ich fots und diese dieses Meiner Meinung nach auch die wichtigste Formel der Landwirtschaft.
00:16:22: Die sollte eigentlich in jedem
00:16:25: Sonnenfänger, oder?
00:16:26: Genau!
00:16:26: Die sollte in jeden Buch für Fachschüler auf den ersten Seiten stehen und die müssen das auswendig kennen weil wann wir kaputt sind diese haben wir mal A, keine Produktionen.
00:16:35: Und B. Wir haben keinen Hummusaufbau Weil eben die Bakterien und Pilze die angesprochen habe, die sind nicht wie ein Regenwurm, dass sie sich vor die Strohreste ernähren Sondern die brauchen diesen Zucker Den Kohlenstoff der über die Wurzeln in den Boden kommt.
00:16:50: Du hast einen dritten Aspekt gesagt und das ist die Biodiversität bei der konservierenden Landwirtschaft.
00:16:55: Was verstehst du unter Biodivisität?
00:16:57: Warum ist dir das so wichtig oder warum ist es ein so wichtiger Teil in dem Gefüge?
00:17:02: Ja, weil es sind alles Zahnräder, die ihn auseinandergreifen und die konservierte Landwirtschaft wird ja auch von der FVO enten nach dem Prinzip der nachhaltigen Intensiverung beschrieben.
00:17:13: Sprich durch das man möglichst wenig tut fördert man eigentlich Die natürlichen Prozesse, die Nützlinge, das Bodenleben und kann dadurch auch wieder Pflanzenschutz einsparen.
00:17:28: Weil man ja eben, wenn man den Boden nicht mehr bearbeitet, fördert man massiv die Laufkäfer, die dann wieder extrem starke Räuber sind auf diverseste Schädlinge als auch Unkraut sammeln fressen Längern bewuchs ob habe mehr z.B.
00:17:46: Aktinomyzeten, also die Fadenbakterien, die natürlich Antibiotika erzeugen und dadurch buntbügtige Krankheitserreger obtöten.
00:17:54: Dadurch ist meiner Meinung nach die Biodiversität so wichtig weil das alles Zahnräder sind hintereinandergreffen.
00:18:00: Spannend!
00:18:02: Jetzt schauen wir ein bisschen auf deinen Betrieb und deine Beratung und deine Feldversuche, die du da haben mögst und das was du den Bäuerinnen und Bauern weitergebst aber auch was ihr im Verein weitergebt.
00:18:12: Du arbeitest fluglos bei dir daheim?
00:18:16: Und kann ich jetzt mal fragen, dass was du da haben mögst könnte das jeder Ackerbaubetrieb in Österreich machen oder hängt es sehr stark vom Boden ab?
00:18:25: Hängt es von der Niederschlag also in der feuchten Region vielleicht anders wie bei dir Milch oder auf einem sandigen Boden anders wie mit dir daheim.
00:18:33: Oder ich weiß gar nicht was für ein Bund du hast.
00:18:35: aber sagt uns das einmal.
00:18:37: Kann man das System was du uns jetzt erklären wirst eigentlich überall anwenden
00:18:44: Solange man keine staunassen Böden hat oder so Böde wie es in Holland ist, wo das Wasser von unten kommt, weil es eigentlich Rückgewinnung von Meeresboden ist, sagt man dass das System der konservierten Landwirtschaft überall funktioniert.
00:18:59: Es ist ja
00:19:00: dauernd... Daunas warum?
00:19:01: Staunaus schlecht?
00:19:02: Weil einfach durch die fehlte Bundbehaltung dann einfach das Wasser nicht mehr wirklich schnell genug wegkommt und dadurch auch einfach die Kulturen Ertrinken oder ersticken, weil zu wenig Luft im Boden ist.
00:19:16: Okay.
00:19:19: Aber also deswegen ist ja die konservierende Landwirtschaft einfach noch Prinzipien aufgebaut das jetzt kein fixes Rezept ist sondern eigentlich drei Anhaltspunkte der Betriebsleiter für seinen Betrieb anpassen soll dass er es möglichst so umsetzt um zu dem gewünschten Ergebnis zum Kommen.
00:19:38: und deswegen finde ich schon, mittlerweile auch viel herumgekommen bin, also ich war quasi von Norddeutschland bis Süditalien und bis rüber nach Bulgarien habe eigentlich überall Betriebe gesehen.
00:19:54: Und für mich geht die Ausrede nicht mehr, wenn einer zu mir kommt und sagt genau bei mir geht es nicht bei mir Rings zwingt.
00:19:59: Und der nächste zwei Leute weiter, die was dann mit mir reden, sagen genau bei Mir geht's nicht bei Mir rings zuviel.
00:20:04: oder der eine sagt dir zu schware Bühne, der andere sagt dir so abzuleichte da kann ich dann messen sagen nein wenn es das machen will, dann geht's sicher.
00:20:13: Weil halt die eigentliche Umstellung beginnt im Kopf und nicht irgendwie die Maschine weil der Betriebsleiter muss das gewillt sein, er muss sich da einfach damit beschäftigen und Es ist halt einfach ein bisschen schwieriger zum Einsteigen und zum Umsetzen am Anfang weil man halt einfach viel beachten muss und weil halt einfach dieses sagen wir so kaschieren von gemachten Fehlern, mittels Bodenbewertung wegfällt und die Bodenbeertung, die entfällt muss wir auch anderer machen.
00:20:43: Gut jetzt gehen wir es auf.
00:20:45: Ich will!
00:20:47: Du hast mich überzeugt ich habe einen Aka-Bau betrieben.
00:20:51: Wir stehen vor den Flächen.
00:20:53: wie geht's auch?
00:20:54: Ein Stieg
00:20:56: Warten das an nicht zu feuchtes Jahr ist und einmal auf einer Fläche beginnen indem er dir unterteilt.
00:21:02: also ja nicht die komplette Fläche umstehen sondern eine Teilfläche auf Vorgassen, Breite, einen halben Ocker.
00:21:11: Je nachdem was man gewillt ist, was man Risiko eingehen möchte am Anfang zum Probieren, einmal machen und einfach die Fläche sagen so jetzt mache ich mal zwei oder drei Jahre wie seit mein Zeithorizont ist und probiere dann mal um und leere.
00:21:23: Das habe ich bei der Johanne erst
00:21:24: mir das jetzt erklärt sozusagen.
00:21:26: Das tui tut!
00:21:27: Und warum tu i?
00:21:28: das nicht auf der ganzen Fläche schon oder auf vielen Flächen, weil am Anfang ein großes Risiko besteht, dass ich einfuhr.
00:21:35: Oder weil ich was falsch machen kann und ich muss zuerst lernen im Kleinen, im Sandkasten?
00:21:40: Ja, es ist halt einfach.
00:21:42: wie gesagt, das sind Prinzipien an denen man sich heranhalte... testen kann oder wo man sie anhalten soll, aber es gibt kein Patentrezept.
00:21:49: Und durch das kann ich ja jetzt nicht sagen wenn du diese Zone so machst funktioniert das hundertprozent so.
00:21:54: und ich sage probier's einmal aus lerne am eigenen Betrieb weil nur am besten lernt man eben durch die selber gemachten Fehler und wann man sich auch damit beschäftigt warum dies jetzt falsch funktioniert hat.
00:22:07: Dadurch bin ich immer derfreien davon, dass man es eben einmal im kleinen Raum herantastet.
00:22:11: Als du mal sagst, mir ist das egal, ich sitze jetzt also auf einer Karten und dann kann ich dir sagen, ich bin Berater und die habt jetzt nicht zwungen... Das war deine eigene Entscheidung!
00:22:19: Aber ich bin eher der, was sagt, probier mal ein bisschen was?
00:22:22: Und schau, was die Unterschiede sind, wie's da tut.
00:22:27: Handelt dich so weiter.
00:22:28: aber der Einstieg der Beste ist auf jeden Fall mehr einfach eine gescheite Begründungsmischung anbauen Eventuell einfach schauen, bei welchen Kulturen man vor einem Anfang mit der Bearbeitung reduzieren könnte.
00:22:39: Wo es auch mit weniger geht.
00:22:40: also so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
00:22:42: Das
00:22:42: ist eine Zwischenfrage.
00:22:44: Brauche ich andere Maschinen wenn die in dein Konzept entstehen?
00:22:46: Weil jetzt ist sie dann schwierig sozusagen im Sandkasten anfangen und muss man dann teure Geräte vielleicht kaufen oder brauche ich insgesamt sogar weniger?
00:22:55: Wenn das Ganze wirklich umgesetzt wird braucht man deutlich weniger Geräten weil man halt theoretisch nur mehr anbaut und die ganze Bodenbehaltung empfällt.
00:23:04: Aber das ist ja ein längerer Prozess, außer man sagt die Sets wirklich wie ich es schon vorgesagt habe, Bräußerverkorten verkauft alles, kaufen nur eine Saumaschine und das wars.
00:23:12: Anfangs würde ich einfach schauen vielleicht ist irgendwo ein Betrieb in der Nähe, der direkt so hat schon Macht?
00:23:17: Der Technik hat mit dem ich mal probieren kann bevor ich selber investiere weil natürlich es ist ein Investment gebrauchte Technik kriegt man auch schon günstiger.
00:23:25: aber es geht nicht darum, weil halt auch jeder Boden gleiche sieht System von der Fruchtfolge hergleich ist.
00:23:32: Ich muss die See-Technik dann dementsprechend angepasst werden und das ist ja oft ein Problem bei Betriebe, die zu schnell an Maschinen kaufen und während der Jahre darauf kommen.
00:23:44: eigentlich bräuchten sie ganz anderes Seeschaufführ für einen Boden oder Ferner Fruchtfolger usw.
00:23:50: Okay
00:23:51: gut also du sagst ich beginne trockenes Jahr einen Teil meiner Fläche nehme ich gehe auf eine Fläche eher Gute ist.
00:24:01: oder was ist eine Startfläche, wo ich lernen kann und nicht gleich ein Brot komplett?
00:24:07: Ich würde sagen man sollte eher auf einer besseren Fläche anfangen.
00:24:11: Einfach aus dem Grund weil man schon sagt ab Boden mit eher hoheren Humus geholt ist schneller zum umstellen als eher schlechterer Boden.
00:24:22: einfach auch aus Gesichtspunkten der Mineralisierung Weil wenn ein Boden nicht mehr bearbeitet wird, fährt die bis sie das ganze mit Bodenleben und so umgestört hat.
00:24:30: Fährt ihre Mineralisation einmal gegen Nui!
00:24:34: Und da tut sich der Boden besser schon im Softys leichter als einer, der eher zu schlecht drin ist.
00:24:42: So wie
00:24:42: Herr Joris Zeitbeginni... Nach welcher Kultur beginne ich?
00:24:46: Gehen wir es durch.
00:24:47: Kulturen,
00:24:48: die leicht zum Starten sind, z.B.
00:24:50: mit einer Zwischenfrucht noch Getreide.
00:24:52: Das heißt, ich bin im Herbst oder Sommer anbauen?
00:24:56: Z.B war eine Getreidung nach einer Legominose und Rapsgedau sehr gut, weil da der Boden meistens in einem guten Zustand hinterlassen wird.
00:25:05: Schwieriger finde ich es ist, Getreide nach Körnermeister zum Beispiel weil da sehr viel Meissstroh hinterlassen wird.
00:25:10: Das auch zusätzlich zur Mineralisierung Stickstoff frisst und dann das Getreiden früher doch ganz schön leiden kann wenn man hier mit der Düngung nicht entsprechend gegensteuert.
00:25:20: Was
00:25:20: mache ich zwischenfruchtmäßig?
00:25:22: Wie bringe die rein?
00:25:24: Und du bist noch oberflächlich und willst das auch.
00:25:27: oder was ist das für eine Mischung?
00:25:30: Ich
00:25:30: habe ein Getreides gehabt!
00:25:34: Mischung, also mindestens acht Komponenten am besten aus so fünf Familien wie möglich einfach um so eine Art Regenwald zu erzeugen.
00:25:41: Regenwaldeffekt dass sie unterschiedliche Taschen gibt.
00:25:44: Man ist auch ausversichere.
00:25:46: Wir müssen den Winterfrost ab...
00:25:50: Ich würde sagen am Anfang schauen wir das man schöne Biomasse zusammenbringt die Abfrost oder so.
00:25:54: Das Winterhorte kann man dann irgendwann auch integrieren.
00:25:56: aber ich würde mal sagen einfach auch schöne Abfrosten mit unterschiedlichen Komponenten Die ordentlich Biomasse machen den Boden an Kurven, dass er dann einfach das Bodenleben in Gang kommt.
00:26:08: Darf man das sagen wie so eine Mischung hast oder gibt's da gar keine Namen?
00:26:11: Mische ich mir das selber zusammen und kaufe immer die.
00:26:13: Brauche ein Guru der mir das verkauft?
00:26:15: Nein glaube es gibt mittlerweile einen Markt bei diversen Sodgood Firmen.
00:26:19: gute Mischungen also da hat sie einiges.
00:26:22: dann in die letzten...
00:26:23: Und die Hasen wie?
00:26:24: Die Hasen zum Beispiel die Bodenfit von der Saatballinz, die Hummus Plus Die Saats und so weiter.
00:26:30: Und so fort, ja
00:26:31: okay, das Pro von der TSV zum Beispiel.
00:26:34: Und die bringe
00:26:36: ich aus wie
00:26:37: je nach Technik die verfügbar ist.
00:26:39: also wenn ich sage ich hab irgendwo eine Direktzeitmaschine die ich mal ausleihen kann.
00:26:45: Kann es dort schon eine schlitzen?
00:26:47: Nach dem Dreschen irgendwann.
00:26:49: Wenn ich sag ich geh jetzt einmal nur mit reduzierter Bewertung anschaue vielleicht dass ich einen Sattkosten irgendwo auf einer Gruppe oben habe um mit dem einmal in Mulchsort das ganze anbauen Oder wenn es die Möglichkeit besteht und genug Niederschlag ist, kann man das auch vor dem Dreschen schon mit Drohnensaat ausbringen.
00:27:05: Okay, gibt's da schon Erfahrungen?
00:27:07: Der
00:27:07: Nobel ist recht voll.
00:27:08: Und so weiter mein Westenkind.
00:27:10: umso mehr Niederschlag- und Tauer im Sommer ist... Umso besser geht das.
00:27:14: ja!
00:27:16: Jetzt der ist dann der Winter.
00:27:18: ich komme ins Frühjahr habe das auf meiner halberten Fläche gemacht, er ist aber schon vier Hektar groß und ich tue das.
00:27:24: was tu ich dann im Frühling?
00:27:26: Was kommt dann für ein Fruchtfolgeglied hinten nach?
00:27:29: Je nachdem wie der Betrieb aufgeschüßt ist, kommt entweder Zucker rüber, Meis, Sojabone oder Kürbis.
00:27:36: Ich sage mal am einfachsten geht Mais in Direktzart noch an Getreide.
00:27:41: Man sucht sie erstens einmal einen Lohnunternehmer, der eine Technik hat, dass er da reinschlitzen kann oder meine Technik kann selber weil ich vielleicht schon mal investiert habe und mit diese Direktzerdausrüstung mit gekauft hab.
00:27:54: Es gibt ja genug Adaptionen für bestehende, einfache Ödernehmerschienen.
00:27:58: Das ist bei mir im Betrieb auch nicht anders, dass man es nachrüsten könnte mit Schneidscheiben und so weiter.
00:28:03: Und dann wartet man einfach bis man die entsprechende Grundtemperatur hat.
00:28:07: Also irgendwo meistert mich um mindestens acht Grad, ich bin eher vierzehn und grad und höher weil dann hast du eine schnelle Jugendentwicklung.
00:28:14: das ist bei der Direktion sehr wichtig.
00:28:16: Dann schlitzt man in der Brühe von Mai das Ganze in die abfrostene Zwischenfrucht rein Am besten fall mit einem Unterfussdünger, damit er wenn der Startgabe dabei ist.
00:28:28: Weil eben der Boden weniger mineralisiert und wenn die Zwischenfrucht relativ hoch noch Städte abgefrustende, wollt ihr es nach der Saat nieder.
00:28:36: Weil am meisten die Beschattung nicht so gern hat.
00:28:39: Und je nachdem was an Altfunkratten oder Ausvergetreidosen da ist muss ich dann mit einer Nährbezit drüber fahren.
00:28:48: Wenn ich auf eine Bio-Variante bin, wo ich das nicht kann?
00:28:51: Was tu' ich denn?
00:28:52: Dann muss man eben schauen, ob Direktzeit überhaupt möglich ist.
00:28:55: Ansonsten nehmen wir auf die Reduziertebearbeitung gehen und dann die Zwischenfrucht vorher flach einarbeiten.
00:29:01: Wasser sparen also im Mittelscheiben-Ecke, Flachkruber...
00:29:05: Da bin ich ja flach!
00:29:06: Verstehst du die fünf Zentimeter?
00:29:09: Ja
00:29:09: fünf und drunter wenn es die Technik hergibt.
00:29:13: So wenig, so flach wie möglich.
00:29:15: Dass man einfach das großbare Wasser kurz in den Boden holt
00:29:20: Dort ein, den Mais und du rückverfestigst dann auch andrucken.
00:29:25: Wenn es nötig ist.
00:29:26: Okay?
00:29:26: Wenn sie zum Beispiel die See-Technik nicht schön rück verfestigt hinterm Seeschlitz... Ja, jetzt
00:29:32: wächst der Mais, muss ich pflegemaßnahmen, als er da bio kann wird dann stregeln oder was?
00:29:38: Hocken?
00:29:41: Der Bio ist ein wenig herausfordernder, weil man die Zwischenfrucht vorher schon planen muss damit die Komponenten, die da drin sind bei der Zerkleinerung auch klein genug sind, damit die Hocktechnik dann nicht stopft.
00:29:57: Das muss man beachten oder entsprechend intensiver einmischen in den Boden.
00:30:04: und bei der kommerziellen Variante fahren wir dem Endeffekt Wie nachdem, was halt dann noch ein Aufwuchs nachher kommt?
00:30:10: Dann umgereiht damit... Okay.
00:30:14: Dann ist der Mais steht zur Ernte an.
00:30:20: Dann ernt ich den Mais.
00:30:21: wie geht's denn weiter?
00:30:23: Jetzt wird es hier schwierig.
00:30:24: jetzt habe ich die stoppeln.
00:30:27: Nicht so
00:30:27: schwierig,
00:30:28: weil die meiste See-Technik kein Problem.
00:30:30: Man baut an und dann mulft man das Meistroh im Nachgang.
00:30:33: Alles
00:30:33: mulche ich schon.
00:30:34: Da fällt drüber Mulchse?
00:30:35: Ja
00:30:35: aber erst nach dem Sehen haben wir weniger Verstopfungsprobleme, weil das feine Meistros ist sehr gern zwischen seeschauen eine stopft.
00:30:41: Ich sehe jetzt erst und dann Mulche die stoppeln.
00:30:43: Genau.
00:30:45: Und dann lasst man's getreide wieder aufgehen
00:30:48: oder auch andere Kultur.
00:30:50: Johannes du hast jetzt gut es erklärt wie man das ja mal Beginnen.
00:30:54: kannst du jetzt einmal zu deinem Betrieb ein bisschen was sagen, wie du das daheim umsetzt auf den unterschiedlichen Flächen.
00:31:01: Was du klärend hast, wo es auch schief gegangen ist vielleicht?
00:31:03: Das ist auch spannend bitte.
00:31:07: Ja da hast du vor einem Jahr das Fluglose angesprochen, also unser Betrieb ist seit deiner Achtelneinz gefluglos.
00:31:12: Also habe ich bei Fotos eben angefangen damit.
00:31:15: Das war der letzte Flugansatz.
00:31:17: seitdem sind die Flächen aus jetzt zwanzig Jahren
00:31:19: voll
00:31:19: flächig ohne Flug.
00:31:23: Das ist dann auch der Trend, dass immer mehr in Richtung reduzierte Bodenbearbeitung gegangen.
00:31:28: Zwischenfrüchte waren schon immer Thema bei uns und sind immer im Einsatz gewesen.
00:31:32: Und dann so ab dem Jahr die Mischungen eben diverser und intensiver geworden.
00:31:36: Also aktuell sitzen wir auf einem Sommer zwischen Frucht, zwischen zehn oder zwölf Mischungspartnern und beim Winter zwischen Früchten also die nach Herbstkulturen anbaut werden.
00:31:47: Die was winterhört sein haben am meisten ein Mix aus vier bis fünf Pflanzen.
00:31:53: Und eben seit Jahrzehnte und zweiundzwanzig befinden wir uns in der Umstellung auf die konservierende Landwirtschaft mittlerweile vollständig umgesetzt.
00:32:00: Also, die letzten drei Jahre ist gar nichts mehr behaltet worden bei uns auf den Flächen nur also fast Vollfläche, also neunundneinzig Prozent.
00:32:10: Wir haben hier dann mal irgendwelche Bachtflächen, die hinzukommen oder wo man wirklich was schief geht, wo man zum Beispiel auch durch Schwarz wird, also durch Witschweine massive Schäden hat, wo er sagt, da muss man halt mal einhebenen dann fährt man flach mit irgendeiner Scheibmecken oder was drüber, aber das ist normal.
00:32:25: Wird schaut dass man das eben vermeidet und unsere Fruchtfolge is dreikliedrigere, also Getreidemeis-und Sojabohne wobei das Getreide je nach Politieterflächen entweder sehnweizen Malrocken oder Wintergäste aufteilt.
00:32:41: der Körnemeis für Futtermittelproduktion und die Sojabanen gehen an einen Lebensmittelvorwerter Genau, und die Direkt setzten wir dem so um dass wir schauen eben das man die Prinzipenei holen also dass man möglichst immer Bonbedeckung haben über Mussschicht oder über wachsende Pflanzen.
00:33:01: Und die pflanzenartenvielferte eben über die Fruchtfolge also auch über die Zwischenfrucht.
00:33:06: ich sehe es jetzt nicht so eng dass wir nur ein dreiklitriger fruchtfolger haben weil er laut zwischen Mais- und Getreide Zwischen Getreide und Mais haben wir doppelte Zwischenfrucht.
00:33:15: Das sind Abfroßende, wo dann Winterharte noch eingesät werden, wo wir allein zwischen D-Zwarkulturen fast zwanzig unterschiedliche Pflanzen stehen haben, die das Ganze unterbrechen.
00:33:26: Und zwischen Mais und Soja haben wir auch eine Zwischen Frucht.
00:33:30: Wenn mal Mais auf Mais kommt, haben wir dort auch sechs verschiedene Pflanzen.
00:33:36: Und so versuchen wir mittels Direktzeit dem Boden möglichst wenig zu stören, haben dadurch auch den Pflanzenschutz stark reduzieren können Und vor allem den Dieselverbrauch, was man in Zeiten wie diesen, wo der Diesel schon wieder über zwei Euro war oder weil es sein wird wahrscheinlich.
00:33:54: Wenn man dann eben fast zwei Drittel weniger Diesel als wir zur Bearbeitungszeiten braucht, ist das schon mal Hausnummer.
00:34:01: Ja nicht!
00:34:01: Wieder verdienen muss.
00:34:02: Das wäre ein, ich meine nächste Frage gewesen.
00:34:04: wenn man mit Aka-Bau betrieben aktuell spricht, dann ist die wirtschaftliche Situation sehr herausfordernd.
00:34:11: ist das eine Lösung, um ein bisschen etwas beizutragen, Kosten zu sparen.
00:34:15: Es ist ein Low-Input System, kann man so sagen oder?
00:34:19: Wo man versucht, dass die Natur anhöft.
00:34:22: natürlich habe ich trotzdem Kosten.
00:34:24: wie geht es da insgesamt damit?
00:34:27: Also rein von den Betriebsmittelkosten kann man eben über die Dieselschraube schon deutlich mal Kostensporen.
00:34:37: Wie du gesagt hast, die Situation aktuell ist sehr schwierig.
00:34:41: Die Preise für die Produkte sind niedrig, die Betriebsmittelkosten sind hoch.
00:34:46: Es ist nicht irgendwie ein Ausblick, dass man sagt es kommt irgendwie an und schenkt uns Geld.
00:34:51: Also kaum aus aktuell eigentlich nur über das Spülen, dass wir Kostensport, wie du schon gesagt hast, vielleicht mit einem Low-Input System, wie es bei uns auch ist, arbeitet.
00:35:03: Man muss aber schauen eben, dass das System so fort, dass die Erträge trotzdem wirtschaftlich bleiben.
00:35:08: Das war bei uns lange auch eine Sache wenn man die Düngung einfach weiterhin konventionell gefahren sind und dann irgendwann aber auf die platzierte Düngung mittels Kultanverfahren gewechselt haben.
00:35:18: Und da fahren wir jetzt wieder Erträge haben, wie wir es vorher gehabt haben.
00:35:21: Weil einfach der Dünger nie mehr so gewirkt hat, wie er wirklich hätte sollen oder weil der Boden mit Mulchschicht bedeckt war und der Dünner ewig brachte bis er gewirkte hat und dann auch nicht immer so intensiv gewirke hat und durch das sind die Erträgern abgefallen Anfangs Dann ist das System dann wieder nicht so... Also schon nachwirtschaftlich, also die Deckungsbeiträge sind trotzdem noch immer okay.
00:35:45: Aber wenn du sagst, du wirst damit halbwegs nur was verdienen, dann musst du auch schauen dass die Düngung angepasst wird aber was bei der aktuellen Düngemittelpreise auch eine Herausforderung ist.
00:35:55: Das muss sehr durchdachtangegangen werden und man muss mit viel Sachen auseinandersetzen Und es ist nicht leicht.
00:36:05: Aktuell sehe ich es nur über die Senkung der eingesetzten Kosten, dass man da noch irgendwie ein bisschen besser fährt.
00:36:12: Spürt auf manchen Betrieben der Gedanke Tiere wieder ins System einzubauen eine Rolle.
00:36:17: oder ist das sind wir dort zu weit weg schon?
00:36:19: Dass das sozusagen eine Fruchtfolge geht Wiederkäuer einzubauern.
00:36:27: Man kommt immer wieder mit Betrieben in Kontakt, die davor sprechen Und wo das Interesse da ist, aber es ist auch aufgrund von eben der angespannten wirtschaftlichen Situation und der Kosten die dafür aufgewendet werden müssen.
00:36:41: Da nehmen wir immer auch die Frage wie gestöbt man das ganze Jahr?
00:36:45: Weil wenn ich jetzt sage, ich muss keine Ahnung, eineinhalb Millionen investieren und da sind Betonbunker hinstellen dass er mit der Milie wieder Viehhaltung habe bis ich dies hierherhin hab' Mit den aktuellen Preise ist halt auch fraglich, ob das eine gute Entscheidung ist.
00:37:02: Ich kenne auch Betriebe, die haben einfach nur mit Beweidung angefangen.
00:37:06: Die haben gar keinen Steuer, sie haben einfach auf dem Feldfutter anbaut und Zwischenfrüchte am Toten die Ficher drauf.
00:37:13: Das System finde ich sehr interessant und sehr cool.
00:37:16: Ich glaube aber da muss man sehr dahinter sein, dass wir mit der Vermarktung der Produkte dann auch... weil was bringt zwar wenn ich eben Beweiden habe?
00:37:23: Es bringt mein Boden etwas, es bringt mir vielleicht Zehenfrieden, weil ich wieder Ficher hab und so oder das Fleisch noch nicht an einem Mann bringe.
00:37:33: Also da gehört viel Engagement dazu und Wissen zur Vermarktung usw.
00:37:38: Und auch wir haben Verarbeitsmann uns weiter, weil das ist mit schwindende Fleischhocker schwierig.
00:37:46: Ich glaube die Betriebsstruktur ist ja dann ein Ausschlag gegeben, wenn ich lauter kleine Flecken von Flächen überall verteilt habe Du immer mit Beweidungsschwaben, wenn die Viecher eigentlich nur vor eigentlich jeden Tag irgendwo hinfallen müssen.
00:37:59: Sonst was da noch jetzt sind?
00:38:00: Wenn ich sage, ich habe mehr arantierte Flächen oder einen größeren Verbund, wo Flächen zusammenhängen, dann macht das sicher Sinn und wäre etwas für die Zukunft.
00:38:12: Nächster Ansatz vielleicht auch mehr in direkt in die Lebensmittelproduktion zu produzieren und weniger Futtermittel.
00:38:18: ist es ein Thema Dass ich höhereinpreisiger bin, dass ich Spezialkulturen angehe.
00:38:23: Dass ich was für sie
00:38:24: trockenbohnen
00:38:25: oder solche Dinge bedenke.
00:38:28: Ich glaube da ist noch viel Potenzial hier aber zu wenig Wissen vielleicht wie man es am besten eben auch von der Kulturführung her wäre halt dann meistens also spezielle Kulturen.
00:38:40: So Sachen, die man für den Verzehr direkt produzieren könnte sind oft dann vielleicht auch von der Züchtung hier nicht so weit.
00:38:46: Dass diese robust oder einheitliche Abbreifen sind und so weiter.
00:38:49: Also da kehrt halt viel Eigeninitiative dazu.
00:38:53: Es ist sicher viel Potenzial.
00:38:55: Da war wie beim Fleisch ... Die Vermarktung muss da sein, die Werbung muss da Und der Betriebsleiter muss sehr deine Tigern in das Ganze.
00:39:03: Aber
00:39:04: theoretisch ist dieses Konzept einer konservierenden Landwirtschaft auch für Spezialkulturen möglich, oder?
00:39:12: Ja!
00:39:12: Also ich kenne Betriebe die das mit Gemüse machen... ...oder in der Schweiz haben wir einen Betrieb, der Tabak zum Beispiel auch im konservierenen System abbaut.
00:39:21: Da ist sicher was möglich.
00:39:22: Es ist aber auch wieder, da ist jetzt die Technik nicht verhandelt und da muss man wieder selber viel umbauen und so.
00:39:29: Ich glaube, wenn der Wille da ist und den Betrieb das möchte und dafür proviert, dann ist es viel möglich.
00:39:37: Aber es ist ja oft auch schwer, dass man von seinem eigenen Trott ausserkommt und die Schallklappen abwirft und sich jetzt Zeit nimmt und das Risiko eingeht, dass er mal irgendwo auf die Schnadze fliegt.
00:39:49: Weil ich glaube an das Ansehen in der Gesellschaft oder unter Berufskollegen.
00:39:53: So ein Händen ist
00:39:54: das oft bei den Pionierensverdämer.
00:39:56: Das haben wir in der Weidehaltung bei den Low-Inputbetrieben genauso gehabt,
00:39:59: dass das oft schwierig war.
00:40:01: Was sagt der Nachbar dazu?
00:40:03: Aber umso wichtiger ist es, dass man einen Austausch pflegt mit Berufskollegen und Leute Erfahrung haben.
00:40:10: Und jetzt komme ich ein bisschen zu dem Thema Vereinbodenleben, Arbeitskreisberatungen dazugegehen.
00:40:16: Kannst du über Dezibel sagen, wie sehr wird dort multipliziertes Wissen?
00:40:20: Wie sehr lernt man voneinander?
00:40:23: Sagt man, ich bin auf die Nase gefallen.
00:40:30: Im freien Bodenleben ist es so, da bin ich auch mit einer der Gründer des Vereines, gibt's jetzt seit Jahrzehnten und neunzehn.
00:40:36: Wir sind ein Verein von Praktikern für Praktika mit mittlerweile sechsohnundfuchzigen Mitglieder aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Ungarn Schauen nicht einfach, dass man sich untereinander vernetzt austauscht.
00:40:52: Wir haben eine größere WhatsApp-Community und einen eigenen Mitgliederbereich mit über zwei Hundert Stunden Vortragsmaterial, das die Betriebe sich dort anschauen können.
00:40:59: Also ich sage auch, das ist das Bauernetflix!
00:41:02: Wir machen Exkursionen, Veranstaltungen für Tage, Fachtage, Webinar-Serien.
00:41:07: Haben wir jetzt mittlerweile schon sieben Staffeln gehabt seit dem Ausbruch von Corona Und wir sind auch mit Veranstalter der Soul Evolution, das ist eine dreidäigige Feldtagsveranstaltung.
00:41:18: Die ist heuer in der Schweiz, genau vor zweiten bis fünften Juni bin ich ja auch im Organisationsteam mit dabei ein bisschen vor zwei Jahren was bei mir am Betrieb und vor vier Jahren war es in Deutschland und eben in zwei Jahren sind wir dann wieder in Deutschland.
00:41:33: Das ist genau im Sertreffpunkt wo wir versuchen praktiker zusammenzubringen wie in einem Setting, wo es zusätzlich auch Ausstellergelände gibt, was Vorträge gibt, wo's Workshops gibt, Exkursionen Und das über drei Länder vernetzt miteinander?
00:41:49: Wir geben zum Podcast einen Link dazu, wo man zu euch hinkommt.
00:41:53: Wo man sich weiter informieren kann und wo man Mitglied werden kann.
00:41:56: Wo wir in die WhatsApp-Gruppen reinkommen.
00:41:59: Dort wird nicht geamert, sondern da gibt es Fachinformationen.
00:42:01: oder dort wird nicht nur kritisiert, sondern es wird an der Zukunft gearbeitet, oder?
00:42:05: Genau so ist es so!
00:42:06: Weil du gesagt hast, dass es nicht geamer wird.
00:42:08: Das habe ich so geschätzt.
00:42:10: Mein Vater war ja eigentlich schon Pionier.
00:42:13: in dem Bereich fluglose Bewirtschaftung bei uns im Gebiet.
00:42:17: Und der hat dann auch mal so gesagt, er will gar nicht mehr auf normale Bahnveranstaltungen gehen, sondern weil einfach die Veranstaltenden verbunden leben.
00:42:25: So sind das nur Leute, die weiterkommen wollen!
00:42:28: Da wird nicht jammer und da wird nicht irgendwie über irgendwas ausgekaut, sondern da will jeder nur weiter kommen und man täuscht sie auf gleicher Ebene miteinander aus und versucht sich gegenseitig weiterzumhoffen.
00:42:39: und eben dass da eine Defölter nicht macht, die ihm schon gemacht hat.
00:42:42: Schön Die Arbeitskreisberatung ist auch eine Möglichkeit, oder?
00:42:47: Genau.
00:42:47: Die Arbeitskreisberation ist auch in der Möglichkeit und gibt es über ganz Österreich verteilt.
00:42:51: Wir sind in den Bundesländern Oberstreich, Niederstreich, Burgenland und Steirmark.
00:42:59: Das sind Verbünde von Betrieben von fünf bis zu zwanzig Betriebe pro Arbeitskreise.
00:43:07: In Niederstrechts selber haben wir neun Arbeitskreisen Beziehungsweise eigentlich sehen, weil die Diagrana einen eigenen Rübenarbeitskreis auch noch mitmacht.
00:43:14: Wo wir dann nur im Form der Arbeitskreisberatung die Datenauswertungen machen für den Bundesbericht und das andere machen sie.
00:43:23: Und ich als Arbeitskreiseliter betreue eben fünf dieser neuen Arbeitskreise und da wird eigentlich übers Jahr verteilt, treffen Sie ein paar Mal mit dem Betrieben entweder direkt am Fördern, machen auf Öppbegehung, tauschen uns über die Kulturen aus.
00:43:41: Über die aktuelle Situation.
00:43:45: Wir haben da meistens eine Art Erntin-Auchbesprechungen im Herbst wo wir einfach mal so rekapitulieren, wie war das heirige Jahr?
00:43:50: Wie war der Herbst am Bau?
00:43:51: und so weiter.
00:43:52: Ausblick fürs nächste Jahr Themenplanung.
00:43:55: Und im Frühjahr haben wir dann immer die Datenauswertung weil die Betriebe halt eben mittels Aufzeichnungsprogramm also mit seiner Agrarsoftware eine Arbeit auf die Flächen aufzeichnen werden quasi mir übermittelt, die werden dann auch nicht von mir ausgewertet.
00:44:11: und dann vergleicht man sich einfach im Jahresanfang bis an Treffen miteinander.
00:44:15: Und dann sieht man okay bei dem beim Weizen der hat so und so viel weniger Kosten und kommt am Schluss mehr außer und dann fängt man da ins Redner ok was hast du gemacht dass das bei dir so ist und hin und her?
00:44:25: Und umso passiert es dann ganz der Austausch und die Betriebeversuchung dadurch auch gegenseitig weit also miteinander weiterzukommen sie gegenseitung zu helfen.
00:44:36: Und ich bin als Arbeitskreisleiter quasi eigentlich ganzjährig, als Berater denen zugeteilt.
00:44:44: Die können mir jederzeit da anrufen oder E-Mail schreiben.
00:44:48: Zusätzlich zu dem machen wir auch mehrere Aussendungen per Newsletter im Jahr und machen auch im heurigen Jahr zum Beispiel Pflanzenerlösen wo man sich die Nürritzstoffe von den Weizenpflanzen, von den Jungpflanzen anschauen und das dann auch um überleiten auf z.B.
00:45:03: Uise zur Plattingung gerade noch... notwendig und so weiter.
00:45:07: Wie sehr sind die Arbeitskreisbetriebe konservierende Landwirtschaftsbetriege prozentuell, wie über das Dehn schätzen?
00:45:13: Zehn Prozent, fünf Prozent, drei Prozent, ein Prozent?
00:45:17: Ich würde eher sagen, ich würde zwei Prozent erst.
00:45:19: Also da geht es eher rein um einen Ockerbau also um die Kulturen Kulturführung, wie der Betrieb sich dann selber macht.
00:45:26: Da bin ich jetzt nicht so, dass ich mich irgendwie missionieren.
00:45:29: Sondern da tauscht man sich einfach auf Augenhöhe aus und hinterfragt aber dann auch Sachen.
00:45:34: Dann sage ich, du war das nötig?
00:45:36: Du siehst ja deine Maschinenkusten sind so und so hoch!
00:45:39: Und warum musst denn dann überhaupt dreimal behalten?
00:45:42: Reicht es nicht mehr einmal oder so?
00:45:44: So Sachen spricht man schon an.
00:45:47: Es ist aber auch durch meine Tätigkeit... Mein Austausch mit Betrieben kommen halt auch öfters mal Direktzartbetriebe zu den Arbeitskreisen dazu, Junge.
00:45:55: Ich möchte mein Kostensstruktur kennen und ich möchte wissen wie es bei mir ausschaut, da kann ich auch dazugehen.
00:46:02: Also ja,
00:46:03: sehr super!
00:46:05: Kommen wir zum Schluss?
00:46:05: Wir sind schon relativ weit fortgeschritten im Podcast.
00:46:09: Wenn du jetzt einen jungen Bauern, einer jungen Bäuerin ein Rad geben willst die so im Ackerbaubereich einsteigen will oder den Hof übernimmt Was im Zusammenhang mit Boden möchtest du einer mitgeben?
00:46:24: Am Boden bleiben.
00:46:25: Ja, am Boden bleiben also steigt es öfter auf dem Traktor weil die Stufen vom Boden zum Traktorkabin werden.
00:46:32: immer mehr Traktoren werden immer größer und so ist noch immer keiner darauf gekommen dass ein Spoten mitschenkt zum Traktor oder Raffendruckeregler an Logfix offenbart damit der Boden geschont wird.
00:46:43: also einfach öfter aussteigen den Boden öfter wieder in den Hand nehmen, traurieren, Sportenprobe machen.
00:46:50: Sie mit anderen Austauschen zu Veranstaltungen gehen, den Horizont erweitern.
00:46:54: Die Schokolade zwischen Früchte anbauen?
00:46:56: Du hast
00:46:56: zwar am Anfang das Bild gehabt mit dem Schokokuchen oder wie hast du das gesagt?
00:46:59: Der Schokoladenkuchenstruktur.
00:47:01: Das
00:47:01: gefällt mir sehr gut!
00:47:03: Das merke ich mal jetzt sicher
00:47:05: weil ich gerne einen Schokoladenkuchen
00:47:06: esse.
00:47:08: Ja gut, du hast uns Danke vielmals.
00:47:11: Du hast uns mitgenommen in ein spannendes Thema.
00:47:13: Man sieht, du bist quirlig und bist sehr gut informiert nach vorne gerichtet.
00:47:20: Du hast sehr gute Ideen!
00:47:21: Ich wünsch dir für deine Arbeit weiterhin alles Gute, danke dass du die Zeit gehabt hast für uns und bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs Zuhören.
00:47:29: wir würden uns freuen wenn Sie unseren Podcast teilen.
00:47:31: es gibt sehr viele interessante Folgen auch zu anderen Themen die sie sicherlich auch interessieren werden.
00:47:37: auf Wiedersehen und Auf Wiederhören bei GraScience Wissenkompakt der Habelefahrraum bei Gumpenstein.
00:47:42: Für dich.
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