Rindermast in Südamerika – Fokus Argentinien | Rudolf Grabner #186

Shownotes

Argentinien zählt zu den bedeutendsten Agrarländern der Welt – insbesondere im Bereich der Rindfleischproduktion. Gemeinsam mit Brasilien prägt das Land große Teile des internationalen Fleischmarktes. Doch wie sieht die Praxis vor Ort tatsächlich aus?

In dieser Folge von „Agrar Science – Wissen kompakt“ spricht Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder mit DI Rudolf Grabner von der Landwirtschaftskammer Steiermark, der im Rahmen einer Fachexkursion tiefe Einblicke in die argentinische Landwirtschaft gewinnen konnte.

Von riesigen Feedlots mit tausenden Tieren über hoch effiziente Produktionssysteme bis hin zu globalen Handelsstrukturen beleuchten wir die Unterschiede zur europäischen und österreichischen Landwirtschaft.

Eine spannende Folge für alle, die über den agrarischen Tellerrand hinausblicken wollen.

Tipp: In der nächsten Folge von „Agrar Science – Wissen kompakt“ spricht DI Grabner Rudolf über seine Zukunftsperspektiven für die österreichische Rindermast.

Landwirtschaftskammer Steiermark

https://stmk.lko.at/

Feedlot-System

https://de.wikipedia.org/wiki/Feedlot

Mercosur-Abkommen

https://de.wikipedia.org/wiki/Mercosur#AbkommenmitderEurop%C3%A4ischenUnion

Sojabohne

https://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne

Patagonien

https://de.wikipedia.org/wiki/Patagonien

Mato Grosso

https://de.wikipedia.org/wiki/Mato_Grosso

Ethanolproduktion in Brasilien

https://de.wikipedia.org/wiki/Bioethanol#Brasilien

Transkript anzeigen

00:00:07: Argentinien gilt als einer der Giganten der globalen Landwirtschaft riesige Flächen, große Tierbestände, hochspezialisierte Produktionssysteme und ein bedeutender Player am internationalen Rindfleischmarkt.

00:00:21: Besonders in der Rindfleischerzeugung ist das Land weltweit ein wichtiger Akteur – gemeinsam mit Brasilien prägt Argentinian große Teile des globalen Marktes!

00:00:32: Doch wie funktioniert die Rindermast dort tatsächlich?

00:00:35: welche Rollen spielen weide Haltung, Feedlots, Exportmärkte und politische Rahmenbedingungen.

00:00:42: Und was bedeutet diese Entwicklung für die österreichische Landwirtschaft?

00:00:46: Genauer darüber sprechen wir heute mit einem ausgewiesenen Experten, Diplomenschöner Rudolf Grabner von der Landwirtschaftskammer Steiermark.

00:00:55: Er ist Spezialist für Rinderhaltung und hat kürzlich auch eine Fachexkursion nach Argentinien begleitet – und er bringt spannende Einblicke direkt aus der Praxis mit.

00:01:06: Lieber Rudi, herzlich willkommen in den Podcast!

00:01:09: Schön!

00:01:10: Herzlich Willkommen auch!

00:01:12: Rudi vielleicht stellst du dich zu Beginn ein bisschen vor?

00:01:14: Ich habe gesagt, du hast AK Reisen organisiert und bist aber auch beruflich sozusagen sehr stark mit der Rinderhaltung verankert.

00:01:22: Kannst du dir das ein bisschen beschreiben?

00:01:24: Ja also ich bin seit über thirty-fünf Jahren hinter dem Landwirtschaftskammer Steiermark zuständig für den Bereich der Ringfleischproduktion Auch in der Zeit des Aufbaus, der Motorkerhaltung und jetzt auch sozusagen in der Reduzierung eher, wenn man so sagen will.

00:01:39: Hab mich immer mit Fleisch beschäftigt, mit Rindern beschäftigt und auch mit Rinden auf der ganzen Welt Und das hat mich auch in sehr viele Länder gebracht wo ich dann die Rinderhaltungen wirklich sehr gut anschauen und studieren konnte.

00:01:51: Das war auch jetzt für diese Fahrt nach Argentinien.

00:01:53: Du

00:01:54: hast ja auch viele Bildungsreisen begleitet als Übersetzer, als Fachmann.

00:02:00: Und du hast dafür auch sehr viel gelernt und davon werden wir heute auch sehr viele hören oder?

00:02:04: Ja genau!

00:02:05: Also ich habe sehr viel gerade im Bereich Mutterko-Haltung weil das meiste wissen von anderen Staaten die in großen Staaten sind mit einem hohen Anteil vom Motto Kühlen und dass wir einfließen lassen können auch in der Steinmarken in Österreich.

00:02:21: Ich hab beruflich sehr viel profitiert von diesen Fahrten

00:02:24: Ja, und wir insgesamt auch in der guten Zusammenarbeit mit dir.

00:02:28: Rudi, aber jetzt gehen wir ein bisschen auf Südamerika.

00:02:30: und jetzt schauen wir mal... Du warst in Argentinien mit einer großen Reisegruppe?

00:02:35: Was war so dein erster Eindruck von Argentiniern und die Veränderungen an Argentinieren?

00:02:40: Können wir über das ein bisschen reden in den letzten zwanzig Jahren vielleicht?

00:02:44: Ja also ich war ziemlich genau zwanzigerjahren, das erste Mal in Argentinnien und jetzt das dritte Mal immer mit landwirtschaftlichen Fachreisen.

00:02:54: Und es war schon bemerkenswert, also ganz eigenartig unbonaseures als um die Hauptstadt findet man praktisch keine Rinder mehr.

00:03:03: vor zwanzig Jahren ist man aus der Hauptstadt raus und sofort waren Rindarweiden in der Pampa.

00:03:08: das sind die Feuchtpampen und da waren Rinderweiden und überall waren Rinda und jetzt ist nur mehr Soja und Mais und das Zentrum von Argentinien.

00:03:20: Das war also etwas besonders auffällig, was mich besonders beeindruckt hat ist wie Argentinian funktioniert.

00:03:28: Mir ist es immer noch Rettelhaft- und Schleicherhaft.

00:03:30: Die hatten zwanzig vierundzwanzig über zweihundert Prozent Inflation.

00:03:35: Und wenn wir uns erinnern an die letzten Jahre wobei drei Prozent Ininflationen jahres Inflations schon die Welt zusammenbricht?

00:03:42: für viele, hier mit über zwei hundert Prozent Inflationsrate das zu wirtschaften.

00:03:48: Und jetzt der aktuelle Präsident hat sehr gute Umfragewerte weil er die Inflation auf zweiein Prozent pro Monat gedrückt hat.

00:03:58: Sie nehmen immer noch twenty-fünf Prozent im Jahr und dass da überhaupt noch irgendwas funktioniert ist also wirklich sagenhaft.

00:04:06: Unglaublich ja!

00:04:09: Schau mal, ob es auf die Landwirtschaft und auf die Veränderung der Landwirtschaft in Argentinien in den letzten Jahren.

00:04:16: Da war vor zwanzig Jahren, wenn wir auf der Universität einen Überblick bekommen und da hat ein Professor gesagt, Argentiniens ist auf dem Weg, die Rinderwirtschaft zu reduzieren und so ja wesentlich zu intensivieren auszubauen an Weltmarkt stärker aufzutreten.

00:04:32: Ich konnte mir das nicht wirklich vorstellen.

00:04:34: aber jetzt nach zwanziger Jahren habe man das gesehen was da passiert dass wirklich sehr viele Flächen der Pampa als beide herausgenommen wurden, umgebrochen wurden und jetzt Zäue und Mais dort wächst.

00:04:46: Und hat Argentinien in diesem Prozess den Bestand an Rindern reduziert erhalten oder ausgeweitet?

00:04:53: Hat

00:04:54: dem Bestand reduziert an Rinder, hat ungefähr dreiundzwanzig, dreieinfünfzig Millionen Rinder im Bestand, hat ihn die letzten Jahre abgebaut über eine Million Rinder weniger.

00:05:08: und der besondere Effekt war, vor zwanzig Jahren waren fast alle Rinder aus Argentinien aus der Weidemast- und Weidehaltung direkt von der Weide weggeschlachtet.

00:05:18: Kannst du uns das beschreiben wie es damals war?

00:05:20: Und dann reden wir auch über jetzige Situationen, wo ja Fiedlots auch schon

00:05:23: durchkommt.

00:05:25: Vor zwanziger Jahren hat man für argentiniensches Rindfleisch die Hand ins Feuer legen können.

00:05:31: Von der Weide gemästet waren relativ geringe Schlachtkörpergewichte, also mit Lebengewicht bei der Schlachtung, dreihundert, dreihundertfünfzig Kilogramm.

00:05:39: Schlachtgewicht um die zweihundert Kilogramme.

00:05:41: Frühreife

00:05:43: Kreuzungsdiere angussehaufig mit Limonceun gekreuzt und da hat man auch etwas lernen können.

00:05:49: Die Argentine haben die Rasse, die Genetik abgestimmt auf das Futter.

00:05:55: Wenn ein besseres Futter war, war der Anteil von Limonceul größer.

00:05:59: wenn er schwächereweide war war ein Anteil von Angus größer, um eben die Tiere von der Weide ohne Zufütterung Schlachtreif zu bekommen.

00:06:07: Hausreichende

00:06:08: Fettabdeckkummerierung des Fleisches.

00:06:10: Das

00:06:11: hat das argentinische Rindfleisch eigentlich ausgemacht.

00:06:14: und zusätzlich durch die geringen Schlachgewichte dass die Teilstücke auch kleiner waren.

00:06:19: also man hat dann ein Filet Steh geessen können oder eine Beideschnitte die auch drei vierzehn Meter dick sein konnte aber nicht so schwer wurde.

00:06:30: Und bei uns, wir haben ja sehr große Teilstücke durch die schweren Schlachtkörper.

00:06:33: Wenn man jetzt auf vier Zentimeter dickes Beideschnitte oder Rossbrassen, dann hat man einen halben Kilo Fleisch und das kauft niemand oder das bestellt niemand.

00:06:43: Bei uns war es schon bemerkenswert also hier war Argentinen sehr gut.

00:06:46: Also da war der Fütterung Weidemast, Schlachtung von der Weide und diese Tiere wurden dann in eigenen für Europa in eigenen Schlachthöfen geschlachtet.

00:06:55: Die wurden vom Bildkonzernen, SKS und anderen kontrolliert.

00:07:00: Und hier war das wirklich alles höchst korrekt.

00:07:03: also das ist super gelaufen.

00:07:04: Also

00:07:04: eigentlich ein sehr stark konkurrenzfähiges Produkt zu unserer Qualitätsproduktion.

00:07:10: oder anders gesagt wir können daraus was lernen wo sie vor zwanzig Jahren waren.

00:07:18: Über das werden wir noch reden dann wenn man in Österreich vielleicht einen Renu im nächsten Podcast.

00:07:23: aber jetzt wie hat sich's verändert?

00:07:26: Die Veränderung war eben, dass tatsächlich viele Flächen von der Weide rausgenommen wurden als weide ausgefallen sind.

00:07:34: Die Mutterkuhherden aber trotzdem vorhanden sind.

00:07:37: Argentina hat über neunzig Prozent der Kühe sind Mutterköhe auf den großen Flächen Richtung Patagonien und in den Norden hinauf.

00:07:45: also sie hatten die Einstelle zur Verfügung Aber keine Flächen mehr für die Endmast.

00:07:50: Und dann ist man hergegangen und gesagt okay da machen wir Feedlot-System USA, wie in Kanada und wie in Brasilien.

00:07:58: Und dann sind sie eingestiegen in diese Feedlot-Mast.

00:08:00: Herr Kerstu, uns bitte die Feedlotmast vom System her... Also wir haben die Mutterkuh hier, die ist hinten an einer anderen Stelle.

00:08:09: Dann werden die Einsteller mit welchem Gewicht zugekauft?

00:08:12: Argentinien ist ja sehr mit sehr leichten Gewichten also das sind hundertfünfzig Kilogramm schwer ungefähr mit sechs Monaten.

00:08:20: Entburned.

00:08:22: Das heißt

00:08:22: die Mütterkuh steht dann nach sechs Monaten trocken

00:08:25: und kann sich

00:08:26: wieder auffleischen?

00:08:27: Genau, das muss man jetzt auch denken.

00:08:30: für uns wäre das wahrscheinlich nicht so sinnvoll aber in Argentinien schon weil die Tiere ja nur auf den Beideflächen sind.

00:08:37: keine Stahlhaltung, keine Winterfütterung kein Kilogramm Heu, kein Kilgramm Silage gar nichts, nur Salz und Mineralstoff.

00:08:45: Das ist Ergänzung!

00:08:46: Also die Tiere müssen auf diesen beide Flächen überleben und Bedag bringen.

00:08:53: Und da ist das natürlich abgestimmt und da möchte man dem Mutterkuh entlasten, dass man es kalt früher weg gibt.

00:08:59: Es ist recht sinnvoll an sich... Und die kommen dann mit ungefähr sechs Monaten in die Feedlots.

00:09:05: Da sind sie schwer, hast du gesagt?

00:09:06: Ungefähr ein

00:09:07: Kilo?

00:09:08: Genau, ja.

00:09:09: Ach,

00:09:09: Ochsenstiere, Kalbenen hier?

00:09:12: Nur Ochsen und Kalbenan.

00:09:13: Also keine Stiere.

00:09:15: Immer kastrierte... Die Kastration ist auch wie ganz Nord- und Südamerika mit Gummiring, also der bei uns seit über dreißig Jahren verboten ist.

00:09:24: Also dem Kalb wird mit einer Woche ungefähr.

00:09:26: Bei eins in der Anmarke wird dein Gummireng über den Hoden gezogen Das Tier wächst dann und nach vier Wochen, fünf Wochen fällt an der Hoden ab.

00:09:35: Das ist Kastation.

00:09:36: Also ohne Schmerzverschaltung oder Impfung.

00:09:41: Jeder, der dieses Rindfleisch konsumiert in Europa muss das wissen?

00:09:44: Ja genau!

00:09:46: Und das ist eines der unterschiedlichen Methoden in der Produktion.

00:09:53: Was bei uns verboten ist aufgrund von Tierschutzstandards ist dort normal.

00:09:58: Dort eben so der Standard.

00:10:00: Jetzt gehen wir ein bisschen auf die Feedlotts?

00:10:01: Ja, dann kommen sie erst in die Feedlots.

00:10:04: Dort ist dann eine Einstandsbehandlung wo die Tiere einmal gewogen werden, in Gewichtsgruppen eingeteilt werden.

00:10:11: Wo kauft man die Tiere?

00:10:12: Gibt es einen Markt dafür?

00:10:14: Kauft man direkt von den Mutterkuppen drin

00:10:15: oder gibt's?

00:10:16: Na merkt ihr ganz wenig.

00:10:17: Also wo Sie Märkte haben das ist für Schlachtringer.

00:10:20: also die können lebend, wenn sie zum Märkten transportiert der größte sind Buenos Aires mit einer Kapazität von vierzehntausend Rindern pro Tag, die dann hinkommen und dann versteigert werden lebend.

00:10:37: Und

00:10:37: dann kommen zu Schlachten?

00:10:39: Bei den Einstellern ist das nicht der Fall.

00:10:41: da sind die Mutterko-Betriebe, das sind ja alles riesige Betriebe mit zigtausenden Mutterkühnen.

00:10:46: Die erholen die Tiere zusammen, verladen sie und bringen sie dann zu einem Feedlot.

00:10:50: Da kann man das also her werden.

00:10:51: Einstandsbehandlung, also dann untersucht ob sie irgendwelche Krankheiten haben vorbeugend geimpft gegen Magen, Darmwürme als ein Parasiten, gegen Krippe, gegen Durchfall, dass sich das durch diese Umstellung gut überstehen.

00:11:07: Das ist eine Breitbandvorsorgeimpfung.

00:11:10: da bekommen Sie auch einen Breitbund.

00:11:12: an die Beate kommen dass sie diese Umstände gut vertragen.

00:11:16: Und die Ausfälle bei den Fidlots sind tatsächlich sehr gering, also es sind um die ein Prozent ... Bei zwei Prozent sind Sie dann schon der Grenze der Wirtschaftlichkeit.

00:11:24: Also die fahren da schon ein sehr konsequentes Programm.

00:11:28: Da komme ich aus Hormoneinsatz

00:11:30: aus?

00:11:30: Ist das eine Themenagentinien?

00:11:31: Argentinien

00:11:32: nicht!

00:11:34: Derzeit haben Sie noch einen Verbot von Hormonen im Einsatz.

00:11:37: Das ist ein großer Unterschied zu Brasilien.

00:11:39: Brasilien verwendet das Standartmäßig, sagen wir mal so.

00:11:44: Die Hormone in Argentinien noch nicht.

00:11:46: aber sehr oft ist es so was in Brasilien gang und gäbe ist wandert dann sukzessive über die Grenze nach Argentiniern.

00:11:55: also man kann dann annehmen dass das aufgrund der Wettbewerbssituation der Staaten Argentinian-Brazilien wahrscheinlich einmal in Argentina gleich sein wird.

00:12:04: Aber momentan haben sie noch das Verbot offiziell.

00:12:07: Das Einsatz ist von Harmonern.

00:12:08: Wie groß sind die Feedlots in etwa?

00:12:10: Wie viele Tiere hat man pro Feedlot so im Schnitt und was wird gefüttert?

00:12:15: Im Schnitt sind sie an die Zehntausend Rinder, die gehalten werden, also am Stand zehntausend Rinders.

00:12:23: Die größten gehen rauf bis zu zwanzig, fünfundzwanzigtausende Rinder.

00:12:27: Die kleineren zwar ab viertausend drei bis viertausenden Rinder.

00:12:31: das ist ein System funktioniert ohne Stahl.

00:12:34: es gibt keine Überdachung der Flächen.

00:12:37: Es sind Boxen eingeteilt, es gibt da Futterstraße durch.

00:12:42: Nach den Boxen ist in der Regel irgendeine Lagune die sehr oft auch an leichten Hängen ausgerichtet...

00:12:49: Was verstehst du unter Lagune?

00:12:50: Ist das jetzt

00:12:51: eine oberflächliche Ansammlung von Jauche und Haaren was im Regenfeld dann ausgeschwemmt Bleibt?

00:13:01: die Güllegrube in Argentinien, bleibt dann und rennt dann in einen Vorflutter.

00:13:08: Wird also nicht geklärt wird, nicht irgendwie ausgebracht behandelt gar nichts.

00:13:13: das ist einfach eine Sammelgrube, eine große Teil verdunstet und der Rest was nicht absitzt sozusagen an den Festschraufen rennt da in einen vor Flutter

00:13:24: Und dann?

00:13:25: In dem Fluss oder?

00:13:27: Dann in die Flüsse dann ins Meer, in den Rio de la Plata.

00:13:33: Also auch ein riesiger Unterschied zu unserer Produktion.

00:13:37: bei uns wäre das undenkbar also vom Umweltstandard sehr undenkbar und das ist auch früh.

00:13:43: auf den Weideflächen ist es nie aufgefallen weil die Tiere einfach immer auf der Weide waren von der Weidenweg geschlachtet wurden.

00:13:49: jetzt bei der Konzentration der Rinder in den Feedlots wird das natürlich zunehmend so ein Problem.

00:13:55: Und es gibt auch in Argentinien Stimmen, die eben sagen dürfte ja die Gülle nicht so sammeln und dann einfach in den Vorfluten den Bach fließen lassen.

00:14:04: Also da wird auch zunehmend was kommen weil die Vietlots auch im Großraum von Buenos Aires sehr viele angeordnet sind.

00:14:12: Die Vietlot sind immer dort wo das Getreide angebaut wird also in dem Beisheuer.

00:14:17: Die Mutterkühe

00:14:18: stehen eher in den Grünland-Regionen.

00:14:20: Genau, die Mutterküsse sind in den gründländen Regionen Richtung Czakar, Richtung Paraguay und Bolivien oder in Süden Richtung Patagonien.

00:14:26: Was dann weiter noch im Süden geht ist eine Schafzucht weil es dann so extensiv wird dass man die Rinder auch dort nicht wirklich gut halten kann.

00:14:35: Wie war die Fütterung mit

00:14:39: den Fitlots?

00:14:40: Wir haben also eine Fitlot angeschaut vom System her.

00:14:43: Es ist immer gleich ein Pfutterplatz mit verschiedenen Futtermitteln.

00:14:49: Der Betrieb, den wir angeschaut haben, hat selber Flächen gehabt einen Fasiler wo sechsohntachtzig Hektar Mais und Soja auf diesem Fasilow drauf waren.

00:15:02: Soja, Ganspflanzen,

00:15:03: Silage?

00:15:03: Ja, GANSPLANZEN, SILAGE!

00:15:05: Mit der Luzerne hatte er dabei gehabt.

00:15:07: Luzerne als Silage ... Soja ganz Pflanzensilage und Mais.

00:15:12: das waren seine Rationen so in Schichten aufgeschichtet, aber auch noch nie gesehen zu einem großen Fasilo.

00:15:19: Sechsundundachtzig Hektar vor der Fläche her in einen Fasilow.

00:15:23: Dann hat der Futtermittel zugekauft als Aquanameis und Soja ist koalant für die jungen Tiere bei dem Soja auch eingesetzt in der Ration und dann vermischte mit der Silage.

00:15:35: das ist so die Standardration und hier wird begonnen Mit den kleineren Kälbern mit einer höheren Rohfasergehalt.

00:15:43: Also wiederkeuergemäße Fütterung zu

00:15:44: beginnen?

00:15:45: Genau, das haben sie eigentlich für diese großen Mengen an Tieren, die sich füttern sehr gut abgestimmt aber natürlich auch ein Vorteil bei unserer Mester wie Tiere einkauft.

00:15:55: dann hat er vielleicht zehn, zwanzig kleine Kälber die extra Füttern muss oder kleinere.

00:16:01: der hat dort eine ganze Reihe von vielleicht tausend Tieren die er dort hat, in dem gleichen Fütterungsstadium.

00:16:08: Also wo dann die Futterationen zusammenmischt und dann hinausfährt.

00:16:11: Also Soja wird am Anfang eingesetzt hinter Maß zusätzlich als Boone?

00:16:17: Voll fett oder

00:16:19: Exaktionsschrot?

00:16:20: Ja, ein Schrot hinter der Regel ja.

00:16:22: Weil Argentinien kennen generell sehr wenig ... also in der Relation wenig Soja-Körner verkauft sondern sehr viel verarbeitete Soja von Schrot oder Öl.

00:16:35: Da ist Agentinien der größere Anbieter wie Brasilien eigentlich.

00:16:39: Und das hängt zusammen mit wieder von Systemen in Agentinian, dass verarbeitete Produkte haben weniger Exportsteuern drauf.

00:16:49: die Rohprodukte in dem Sinn also wenn eine Firma so ja Bohnen verkauft und behandelt hat eine Steuer darauf vor fünfundzwanz Prozent.

00:17:00: die abliefer muss an den Start vom Exportwert Wenn er verarbeitet hat, hat er vielleicht nur fünf Prozent drauf.

00:17:08: Das ist so ein Wohl.

00:17:09: Mit der Wertschöpfung im Land bleibt es hinterher.

00:17:12: Genau und die Wertschüpfung ist vom Stadter sehr geschickt gemacht.

00:17:16: Okay.

00:17:17: Diese Rationen sind dann ungefähr vier Monate in der Mast und werden dann ungefähr mit dreihundertfünfzig Kilos sind sie ausgemestet.

00:17:28: Rehmen wir jetzt von Lebengewicht?

00:17:29: Ja, Leberangewicht.

00:17:30: Dreihundert-fünfzehn Kilogramm Lebengewicht für den Inlandsmarkt, weil die Argentinier keine großen Teilstücke wollen.

00:17:40: Das können Sie nicht anfangen.

00:17:42: und für den Exportmarkt gibt es eigene Boxen und Einheiten, die sind auch markiert und gekennzeichnet für Lieferungen der Europäischen Union zum Beispiel.

00:17:58: Und die Tiere werden dann auf Schlaggebichte von vierhundertfünfzig Kilo gemästet.

00:18:03: Also schwerer wie die Inglanztiere sehen.

00:18:06: Aber

00:18:07: deutlich in einem anderen Bereich immer noch kompliziert, das heißt aber auch dann von der Rassen-Kreuzungsvariante her wieder Anguserthema, Herforderthema, Limonceur Thema, Frühreifelinien?

00:18:18: Ja, wenn sie dann Richtung Norden von Argentinien kommen sind auch Zebo-Rinder dabei und Brahman-Rindler, wenn Sie in die tropischen Regionen kommen Weil die mehr aushalten.

00:18:28: Die Mutterküste sind dann immer Sibo oder Braumangreizungen, und dann kommt der Angus drauf von der Limousine drauf.

00:18:38: Also Geschlaffgewichte dann?

00:18:39: Und dann werden sie eben vom Fittel weg geschlachtet.

00:18:41: Aber

00:18:42: die Rationen wären sozusagen intensiver je mehr es zum Schlacht in den Hingeht.

00:18:47: Kraftfutterbetonter, weniger Rohfaser.

00:18:50: Waren Sie nicht ganz so intensiv für die Nordamerikaner?

00:18:54: USA fährt mit neunzig Prozent Getreideanteil in der Trockenmasse, in der Ration.

00:18:59: Also wenn die zehn Kilo fressen haben sie einen neuen Kilogramm Kraftfutter drin und ein Kilogrammen Rohwasser.

00:19:05: Das ist dort

00:19:06: noch nicht so?

00:19:07: Die Gefahr

00:19:08: ist da dass das halt auch kommt.

00:19:10: Zwischenfrage warum ist die Sojabone so Konkurrenzstack gewesen und hat Rinder verdrängt?

00:19:16: Ist einfach eine höhere Wertschöpfung?

00:19:17: Projekter dann druckwissen oder so?

00:19:20: Es war Argentinien war ist der weltweit viertgrößte Produzent für Rindfleisch, hat aber beim Rind fleischmarkt international eher verloren.

00:19:29: Hat das Selbstversorgung von hundertach Prozent?

00:19:32: Also hat nur acht Prozent eigentlich für den Export und das ist relativ wenig genau genommen.

00:19:38: Das ist auch zurückzuführen auf diese Situation, dass er im Soja-und Mais Rindfleisch verdrängt hat.

00:19:45: Der Markt für Soja und Mais ist offensichtlich einfacher und die Vermarktung einfacher zu gestalten wie für Fleisch.

00:19:54: Und bei Soja ist glaube ich jetzt der fünftgrößte Produzent Argentinien und da gehen die Exporte mehr oder weniger eins zu eins Richtung China,

00:20:04: das

00:20:04: geht alles Richtung China.

00:20:07: Kindtechnikfreiheit war in Argentinen ein großes Thema immer, weil Argentinnen eigentlich sehr vorne mit dabei, bei der Freiheit.

00:20:15: Wie schaut's jetzt aus?

00:20:16: Jetzt ist das vorbei.

00:20:18: Argentine ist jetzt der neunundneinzig Prozent gentechnisch verändertes Saatgut unterwegs, also bei Mais, Soja, Weizen, Gerste und Raps, was immer angebaut wird.

00:20:29: Argentina hat selbstständig auch aufgebaut Forschungszentren für gentechnische Veränderungen des Saatgotts wo sie sehr intensiv daran arbeiten an Trockenresistenzen, also geradebei Weizen-Saatguts.

00:20:41: Da sind Sie schon an sich sehr weit weil sie eben riesige Mengen haben und die Felder, die Einheiten sind enorm.

00:20:50: Also auch der Einsatz von gendechnisch verändertem Saatgut – wir können uns das nicht wirklich vorstellen was da tatsächlich ein Markter los ist bei diesen großen Flächen oder bei diesen grossen Produktionsseinheiten.

00:21:03: Mittlerweile also, neunundinzig Prozent gendehnisch verändert und man hält eigentlich nur mehr in einigen Forschungszentren nicht gendechnisch verändertes Saat-Gut um irgendwie das zu beobachten, bis sich das entwickelt.

00:21:16: Aber wirtschaftlich uninteressant.

00:21:19: also da gibt es nur mehr gentechnisch verändertes Saatgut.

00:21:22: Muss man auch wissen wenn man Produkte von dort konsumiert,

00:21:25: dass

00:21:25: im Hintergrund das gemacht wird.

00:21:27: nächste Frage Einsatz von Antibiotika in der Rationsgestaltung.

00:21:32: standardmäßig so antibiotische Leistungsförderer bei uns hier verboten.

00:21:37: wie schaut's dort aus?

00:21:38: In Argentinien werden sie eingesetzt unter dem Deckmantel der Gesundheits Förderung sozusagen.

00:21:44: Bei dieser Einstandsbehandlung werden sie Breitband Antibiotika, die als reine Leistungsförderer dienen und natürlich auch bei den großen Mengen an Tieren.

00:21:54: eine Fitlot, eine Box hat ja zwischen hundert und fünfhundert Tieren.

00:21:59: Die haben so große Flächen zur Verfügung zwischen drei und zehn Quadratmeter pro Tier.

00:22:04: aber trotzdem sind sie immer zusammen in dieser und das ist natürlich schon auch ein Stress für die Tiere.

00:22:09: Wir wissen ja in Amerika, an den USA werden ja Antibiotische Leistungsförderer auch zum Futter dazugemischt, standardmäßig,

00:22:20: weil

00:22:20: dort die Rationen nicht so intensiv

00:22:21: noch sind.

00:22:23: Die Tiere holten es aus?

00:22:24: Die Tieren

00:22:24: sollen den Panselstoffwechsel unterstützen, dass er nicht gibt, dass sie nicht übersäuert oder?

00:22:28: Und das ist in Argentinien eben noch nicht der Fall, wenn in den Fitlots großer Anteil an Silageration dabei ist

00:22:35: okay

00:22:36: Und das ist also noch besser.

00:22:37: Also da ist es eher bei der Einstandsbehandlung, dass dort Antibiotika gegeben wird, gespritzt wird in der Regel aber nicht beim Futter dazugemischt,

00:22:45: okay?

00:22:46: Gibt's so eine bäuerliche Landwirtschaft in Argentinien eigentlich noch?

00:22:50: oder wie schaut so ein Betrieb aus?

00:22:52: Ist das Aktiengesellschaft?

00:22:53: oder was sind das für Strukturen?

00:22:57: Die Betriebsgrößen – der größte Betrieb hat über dreihunderttausend Hektar Ackerfläche oder auch gemischt mit Rinderflächen, mit Weiden.

00:23:08: Und was vor allem bemerkt ist... Vor der Größe haben wir wie auch in Europa zum Teil richtig grosse Strukturen aus der Geschichte heraus.

00:23:15: Für Argentinien ist das Besondere, was mir aufgefallen ist, dass diese Flächen in den letzten fünf Jahren bis zu Fünfzig Prozent gesteigern und erhöht wurden.

00:23:25: Also der Betrieb mit dreihunderttausend Hektar hat vor fünf Jahren Hundertfünfzig tausend hektars.

00:23:30: Weil wie jemand aufhört oder bei kleinen Betriebe wegfahren, die werden zonkaft?

00:23:34: Oder wie ist

00:23:35: das?

00:23:36: Kleine Betrieben sind eigentlich in der Pampa-Region nicht so gut wie nicht vorhanden.

00:23:42: Kleinere Betriege sind eher einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft zur Richtung Nordosten, Richtung Brasilien und Paraguay.

00:23:48: in der Gegend Richtung Süden, Patagonien gibt es zum Beispiel extrem große.

00:23:53: Also die fünf größten Betriebe haben jeder über hundertfünfzigtausend Hektar und das ist enorm groß!

00:24:00: Und die kleinbäuerige Landwirtschaft wird ein Betrieb bezeichnet wenn man an die Hundert Hektare hat bis zu Hundert hektare.

00:24:09: Drunter sind eigentlich nur Subsistenzwirtschaften, wenn eine Familie irgendwo ein Haus hat, einen Garten hat, ein paar Rinder ein paar Schweine vielleicht um den Hof herum, um das Überleben zu sichern.

00:24:21: Das ist kleinst bäuerlich in dem Sinn.

00:24:24: Das sind zum Teil indigene Gruppen die das so bewirtschaften und auch sehr viele dieser Kleinbauern besonders hektas sind Indigene also Abstandungen von indianischen Gruppen.

00:24:37: Wenn wir uns jetzt bleiben noch bei den Maastrindern, wenn die dann zur Schlachtung kommen gibt es so große Schlachtbetriebe.

00:24:44: wie schaut die isnolistruktur?

00:24:47: Die

00:24:49: größte Viehhandelszentrum ist in Buenos Aires also zwanzig Kilometer außerhalb der Stadt mit Kapazität für vierzehntausend Rindern die pro Tag versteigert werden für Schlachtrinder reine.

00:25:03: An dem Tag, wo wir dort waren, waren neuntausend sechshundert Rinder und die waren in einer Stunde versteigert.

00:25:10: Da geht man also durch... Die Versteigerer gehen oben über die Krokodriebe, das wird pro Box geben.

00:25:17: Sie sind so fünf bis zwanzig Tiere in einer Box.

00:25:20: Die werden beim Anliefern zusammengestellt, dass sie ziemlich gleich schwer sind.

00:25:24: Rausten spielen da keine Rolle.

00:25:26: Also recht bunt aber es ist in der Regel immer Angus dabei.

00:25:29: Die Museum ist dabei und wenn sie aus den Norden kommen dann Cebo oder Bramannrinder, die sind dabei.

00:25:37: Und die werden zur Gruppenweise gewichtsmäßig versteigert – die ganze Gruppe als Partie!

00:25:43: Auf diesen großen Versteigerungsmarkt sind vierzig Käufer registriert, die für Schlachthöfe einkaufen.

00:25:53: Die kaufen für die Schlachthöfe ein in Buenos Aires und in der Umgebung.

00:25:57: Und das läuft alles im Prinzip über diese vierundvierzig Einkäufer.

00:26:01: Da wird dann zwei, drei verschiedenen Orten beginnt die Versteigerung und die gehen da durch und versteigen ihre Box-Durchschnittsgewicht.

00:26:08: Die gehen dann auf die Waage, werden gewogen und dann wird eben in der Box zehn Tiere drin sind mit vierhundert Kilo, sind als Viertausend Kilo und pro Kilopreis.

00:26:16: Der Preis orientiert sich am indländischen Absatz und auch am Exportmarkt?

00:26:22: So ist das, ja.

00:26:23: Da ist ein Preis-Unterschied.

00:26:24: also wir waren völlig erstaunt weil auch für die sind auch Tiere versteigert worden, Ochsen eine Partie oder mehrere Partien Ochsen für den Export in der Europäischen Union mit Durchschnittsgewicht vierhundertfünfzig Kilo ungefähr liebend lebend und die um einen Preis erzielt von zwei tausend Dollar pro Tier.

00:26:44: Das war enorm hoch!

00:26:46: Wir haben da noch nachgefragt.

00:26:47: dass waren die höchsten Preise die es seit Langem haben.

00:26:50: eigentlich Weil es im Inlandsabsetzer sind die Tiere leichter vom Gewicht.

00:26:56: Der Preis ist ähnlich, nicht ganz so hoch weil das Gewicht auch fehlt aber erstaunlich gute Preise.

00:27:02: also wir waren eigentlich recht erstaunt über die guten Preise.

00:27:06: Okay geht dann der Export auch in Form von verarbeiteten Produkten?

00:27:11: gehen nur die hoch?

00:27:13: Die wertvollen Teilstücke in den Export?

00:27:15: Ja in dem Fall diese Ochsen was da für die um waren?

00:27:18: Geht das ganze Stück rüber?

00:27:20: Kommt es auf ein Schiff oder wie läuft

00:27:21: es?

00:27:23: Die aktuelle Situation ist so, dass momentan nur Edelteile nach Europa kommen.

00:27:29: Edelteile sind Lungenbraten und Rostbraten bei Retts.

00:27:34: Das sind die Teile, die je nach Europa komme.

00:27:37: Und das hängt mit dem zusammen.

00:27:38: Erstens ist das ein Vertrag der vor dreißig Jahren ungefähr ausgehandelt wurde, dass die Edeltheile nach europa kommen.

00:27:45: Und der zweite Punkt ist, dass die Argentinien selber die Eldeile nicht wirklich schätzen.

00:27:52: Denn Argentina ist ein gut durchzogenes Stück von der Schulter oder vom Hinterviertel.

00:27:59: Lieber das wird einem im Ganzen gegrillt und hat einen kräftigen Biss.

00:28:03: also mit den Lungenbraten können sie überhaupt nichts anfangen.

00:28:06: Das findet man fast nicht in den Geschäften weil es das nicht wirklich interessiert.

00:28:11: Sie brauchen ja gut.

00:28:14: Man merkt es Festes Rindfleisch, das ist auch so was wir wollen.

00:28:18: Und mit den anderen Teilen die sie zur Verfügung haben vom Hinterviertel ein Nuss oder eine Schale oder irgendetwas, das wird in der Regel geredeilt.

00:28:27: Das hat also einen festeren Biss wie bei uns.

00:28:29: Ist vom Fleisch aber absolut in Ordnung und sehr gut.

00:28:33: Okay.

00:28:34: Schauen wir ein bisschen weiter.

00:28:39: Brasilien, Südamerika insgesamt?

00:28:41: Wie unterscheidet sich Brasilien von Argentinien?

00:28:45: Es ist nicht von der größer viel mehr Exportanteil, Brasilien bestimmten Wirtmarkt ganz massiv mit.

00:28:52: Aber so die Struktur jetzt einmal in der Landwirtschaft auch die Produktionsform?

00:28:56: Also in Argentinien ist noch ein bisschen mehr als auch sehr viele große Betriebe haben aber die treten nicht so stark am Exportmarkt auf.

00:29:05: also im Fleischbereich ist der Exportmarkt sehr zurückhaltend.

00:29:08: Argentinian hängt auch mit einem zusammen das Argentinienne durch die Pampafläche, das ist eine riesige Fläche.

00:29:16: Das ist die Grundlage, wo sie keine Wintervorräte richten für die Tiere und daher angewiesen sind auf die Natur.

00:29:25: wenn es jetzt Überschwemmungen gibt oder Trockenheiten dann fallen ganze Regionen aus für die Mast Rindermast und keine Mutterkalt.

00:29:34: Bamba

00:29:35: kann man sich vorstellen, Grünlandfläche und der Anführungssächene sowie bei uns sondern eher trockener an sich,

00:29:42: kann

00:29:43: man das so sagen aber eher ebend schon eben

00:29:46: alles eben kompertvolle

00:29:47: Böden darunter oder nicht?

00:29:48: Ja sind alle Schweinböden im Prinzip okay?

00:29:51: weil durch die Überschwemmungen der großen Flüsse aus dem Norden haben zwei drei Mal im Jahr Überschwemmungs ganz normal und alle fünf oder alle zehn Jahre gibt es eine riesige Überspannung wo dann große Teile überschwemmt werden.

00:30:03: Und die sind mit diesen hohen Anteilen von Sand und Feinsand aus dem Fluss, sehen Sie zwar nährstoffmäßig sehr gut wie die Böden ist.

00:30:13: das wird Düngung weil sonst keine Düngungen passiert auf den Weideflächen allerdings fallen sie für einige Monate als Futterfläche aus.

00:30:21: Daher ist Argentinien eher indem sie nicht so zuverlässiger Markt wie andere Staaten wie Brasilien zum Beispiel weiß ich auch nicht so eine grosse Menge haben mit acht Prozent, die sich exportieren müssen.

00:30:33: Also relativ knapp!

00:30:35: Und wenn sie dann ausfallen, sind sie also nicht dieser große Player-Markt, falls Sie da genau wissen es kann sein dass wir in zwei Jahren oder nächstes Jahr diese Mengen gar nicht haben.

00:30:44: jetzt können sie nicht diese Verträge machen wie sie Brasilien zum Beispiel macht.

00:30:48: okay das ist ein großer Unterschied und Brasilien ist wesentlich aggressiver im Markt.

00:30:54: sie müssen auch aggressiver sein weil sie eine wesentlich höhere Produktion aufweisen.

00:30:59: Das bei Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügelfleisch.

00:31:03: Geflügelfleische sind auch für Argentinien interessant ist das zweitgrößte Produktionsbereich im tierischen Bereich.

00:31:10: Schweine ist fast uninteressant also wird da ganz wenig gegessen aber Geflögelfleisch nimmt es sehr stark zu.

00:31:16: Und geflügelig ist hier sozusagen ein Getreidekonsument.

00:31:21: oder halt hochwertige Aquakulturen.

00:31:24: kommt es aus Argentinen aus der eigenen Produktion?

00:31:28: kommt aus eigener Produktion, wird in dem Sinn dann veredelt in dieser Form und wird auch auf den Exportmarkt relativ stark.

00:31:35: Also geht da sehr viel aus fast nur nach China absehlich.

00:31:42: Das merkt man und Brasilien ist aufgrund der Flächenressourcen die sie nutzen einerseits durch die Regenwaldnutzung unterschiedliche Regulative je nach Präsident sozusagen, wo sie mehr oder weniger nutzen können.

00:32:02: Aber auch wo sie Flächen so steppen und savannen die sehr extensiv bewirtschaftet werden, die sich dann in die Produktion nehmen.

00:32:11: Und das kann man Sie bei uns auch nicht vorstellen...

00:32:14: Was soll ich denn von der Inproduktion nehmen?

00:32:18: Das sind Steppenflächen mit Streichern, kleineren Bäumen wo vielleicht auf hundert Hektar jetzt vielleicht zehn Rinder weiden.

00:32:29: Die Flächen gehören nachkommen von früheren Adeligen in Brasilien, das waren generelle und ähnliches.

00:32:36: die haben dann in der Fläche irgendwo im Hinterland haben sich riesige Flächen bekommen.

00:32:41: Die jetzigen Besitzer möchten nutzen.

00:32:43: dass in dieser exzensiven Form interessiert es eigentlich auch nicht.

00:32:46: sind bei uns in irgendwelchen Geschäften tätig oder haben wir was in den Städten Wissen auf gar nicht, wie groß das Land ist, dass die es zur Verfügung haben.

00:32:54: Und da diese Flächen dann jetzt von interessierten intensiv wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betrieben aufgekauft?

00:33:04: Da kauft sie exzensive Steppenweide auf.

00:33:07: Ja, nächster Schritt!

00:33:08: Nächster Schritt ist Rodung der Fläche, rausnehmender Büsche.

00:33:11: Das ist eine Busch-Savannahen-Steppmatik.

00:33:15: Einmal wird umgepflügt und dann wird Säue und Mais eingesät.

00:33:18: Das ist heiß gedüngt

00:33:19: und anfühlt.

00:33:21: Zum Teil, bei diesen exzensiven Flächen muss gedüngkt werden.

00:33:25: Wenn es in eine stärkere Richtung Trockenwald geht dann weniger weil dort einfach so viele Nährstoffe hergibt dass sie das nicht brauchen.

00:33:36: Und dann wird produziert und das ist besonders in der Provinz Mato Grosso von Brasilien.

00:33:42: also Richtung Regenwald geht es Richtung Norden.

00:33:46: Intensität der Landwirtschaft, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können.

00:33:49: Überhaupt nicht!

00:33:50: Das ist also unvorstellbar.

00:33:52: Da sind werden Flächen gerodet durchschnittliche Schlagfläche, dreitausend Hektar mit modernsten Maschinen und Technik weggearbeitet.

00:34:00: Alles gentechnisch verändert vom Saatgut, weil ohne Flug es gibt keinen Flug, das gibt's auch nicht in Argentina aber Brasilien auch nicht alles direkt einsaat Pflanzen wachsen auf, dann wird miteinander drüber gespritzt mit Flugzeugen.

00:34:16: Bei kleineren Betrieb mit Drohnen, sonst mit Flugzeugen.

00:34:20: Dann wird aufgewachsen geerntet und Brasilien hat große Flächen näher dem Equator also können sie dort zwei Ernten pro Jahr machen.

00:34:28: Dort wird Mais geerntes Soja direkt eingesetzt und in einem Holmjahr ist die nächste Ernte da.

00:34:34: und dann werden Soja geerntete und Mais eingesetzt.

00:34:37: Und das geht eben mit Direkteinsaat praktisch.

00:34:42: Nur die Technik ist dort direkt einsat, ein riesiger Traktor oder eine Submaschine.

00:34:48: Die Sehmaschine hinten dran und vorne ist ein Mähdrescher.

00:34:51: Und dann habe ich ein Flugzeug zum Spritzen.

00:34:55: Also das können wir uns nicht vorstellen.

00:34:56: Schauen

00:34:56: wir uns ein bisschen die Rindermast vielleicht in Brasilien an?

00:34:59: Die ist schon anders aufgestellt wie Argentinien.

00:35:01: Möglicherweise wird Argentinianachziehen in diese intensive Richtung.

00:35:05: Kannst du uns das ein bisschen beschreiben... Also Fleischbeton des Landes, auch Mutterkuhhaltung.

00:35:13: Sehr stark!

00:35:14: Wo sind die Mutterkühe in Brasilien?

00:35:16: In Brasilien sind die Mutterkühen eher in den entlegeren Regionen.

00:35:22: viele Mutterküschen da auch im Gebiet wo Flächen gerodert werden also Richtung Amazonasgebiet weil dort der Rinderbestand ist Teil dieser Rodungen.

00:35:34: es wird die Werthölzer werden rausgenommen dann werden die Restbestände mit Katabillern zusammengeschoben, in Schwaden mehr oder weniger abgelegt.

00:35:44: Das wird noch ein halben Jahr angezündet und in den Zwischen der Schwaden wird dann eingesät,

00:35:50: Gras-

00:35:51: und Rocken- und Hafer.

00:35:53: Und das dient dann als Rinderweide.

00:35:56: Und dass dauert ungefähr sechs bis acht Jahre.

00:35:58: diese Fläche, dann wird ... Die Restbeständige werden gleichgeschoben und dann kommt Säue und Mais.

00:36:05: Und die Rinder wandern dann ein nächster Stück nach vorn, das ist so diese wie eine Walze.

00:36:10: geht das noch vor?

00:36:12: Da sind also die Rindern Bestandteil dieser Rodungsfläche und damit erwirtschaften sie sozusagen auch von der geroderten Fläche einen Ertrag.

00:36:21: Das ist was man dem sagt.

00:36:22: Brasilien nutzt im Gegenteil so.

00:36:25: Argentinien nutzte beide Flächen die großen.

00:36:28: Argentinian nutzt rinder für diese Rodungsflächen, die sie dann später versäuern und Mais brauchen.

00:36:35: Brasilien?

00:36:36: Ja, Brasilien.

00:36:38: Das ist also ein Risikounterschiede.

00:36:39: Und danach in der Mast.

00:36:41: Brasilien hat es ja der größte Produzent von Ethanol aus den Treibstoffen, der Weg aus Mais, aus Getreide im Mais hauptsächlich... Und man hat sehr viele der Feedlots, die man dann in die Nähe dieser Ethanolwerke gestellt

00:36:58: und

00:37:00: die Nebenprodukte werden dann in der Feedlot eingesetzt.

00:37:03: Das ist vom gesamtwirtschaftlichen sinnvoll logischerweise weil Treibstoff dann verwendet wird aus Mais oder Anderengetreide und ich habe die Neben Produkte kann ich für den Mast verwenden.

00:37:19: Das einzige Problem, was Brasilien hat ist, dass die Brasilianer auch dieses Fleisch nicht wirklich schätzen und mögen.

00:37:24: Weil es viel zu schnell gemästert ist, viel so weiches zweites Fleisch ist – und auch die Brasilierner wollen bei ihren Grillmethoden ein ganzes Teilstück grillen, das richtig am Piss hat!

00:37:36: Und deshalb sind sie eigentlich viele dieser Tiere oder von diesen Feedlotsgehenden an Richtung Europa.

00:37:44: Und diese Feedlot sind dann wesentlich intensiver.

00:37:46: Von der Art und Weise habe ich ihn in Argentinien...

00:37:49: Was verstehst du darunter?

00:37:51: Dass sie Hauptfutter ist, dann sind die Nebenprodukte aus der Aeternol-Erzeugung.

00:37:55: Also

00:37:56: getreide Betonte oder nicht produktbetonte Grundfutter sehr wenig, sehr intensive Rationen.

00:38:02: So ist das.

00:38:03: Antibiotische Leistungsfördererstandard.

00:38:05: Die

00:38:06: da notwendig sind weil sie sonst diese Fütterung nicht vertragen würden.

00:38:09: Hormonensatz wie in den USA

00:38:11: auch.

00:38:11: Genau so, ja.

00:38:12: Okay

00:38:12: das heißt die Tiere, die in die Fitlots kommen bekommen am ersten Tag schon ihr Amoni-Landtart in das Ohr und es wirkt dann sozusagen das restliche Leben lang?

00:38:22: Dann müssen sie auch aufgrund der hohen Rohfaserarmenproduktion also eine Fütterung von Rohfasern an müssen sich auch Antibiotika in der Füttern beigeben damit dass der Banzer austellt.

00:38:36: Das ist also der große Unterschied.

00:38:38: Brasilien hat Auch noch einige Flächen, aus Grund dieses Rodungssystems sozusagen auch einige Weideflächen wo sie in beide Tiere schlauchten von der Weide weg.

00:38:48: Passiert aber auch ungefähr.

00:38:49: der Anteil, ca.

00:38:50: dreißig Prozent der Tiere sind den Feedlots gemästet und diese Feedlot sind wie gesagt alle entstanden in der Nähe der Ethanol verblicken.

00:38:58: Jetzt zog Europa mehr Kursurabkommen.

00:39:00: sind wir jetzt schon ein bisschen langsam dort an?

00:39:04: Wir lassen nicht alles herein.

00:39:06: das muss da gleiche Standard sein auf europäischer Ebene, wie geht's da damit?

00:39:13: In dem Zusammenhang gibt es eine eigene europäische Produktion dort drüben.

00:39:17: Wo unsere Standards eingehalten werden.

00:39:18: oder ist man dort am Weg oder schafft das eh nicht mehr?

00:39:22: Haben wir jetzt Skandale?

00:39:26: Logischerweise sind viele Bereiche und die sind ja extra dann zu verhandeln.

00:39:30: Wir kursieren den Rahmen festgelegt auch für die Mengen und Zölle, die aufgelegt werden.

00:39:37: Was nicht in dieser ersten Phase drauf ist, sind die Produktionsbedingungen.

00:39:41: Und das ist natürlich ein Riesenunterschied.

00:39:43: Die Umweltauflagen, die wir haben, Tierschutzauflagen beginnt bei der Kastration und dort alles mit Gummiringen, dann in der Fütterung praktisch keine Grenzen oder so was... Einzige

00:39:55: von Leistungsförderern, antibiotische Leistungs- förderer, Hormonbehandlung?

00:39:58: Hormonen!

00:40:00: Das ist natürlich schwierig.

00:40:03: sieht man momentan in Brasilien nicht wirklich Aktivitäten, dass die sich da anpassen auch mit gewissen Betrieben anpassen wollen.

00:40:12: Weil sie haben das gesamte Volumen ihres Fleisches sehen und davon wollen Sie einen Teil exportieren.

00:40:18: Jetzt unabhängig davon wie sie hergestellt werden sozusagen wieder sehr viel Fleisch

00:40:22: probiert.

00:40:23: Was bedeutet das jetzt für diese Merkursur-Abkommen oder für Europa?

00:40:30: müssen wir damit leben, wenn wir brasilianisches Fleisch reinbekommen.

00:40:32: Dass das eben so produziert wird wie es dort scheiße produziert und anfangen zu zeichnen oder ist unser Schutz eh so gut dass wir davon ausgehen können, dass das nicht passieren wird?

00:40:42: Wie ist deine Einschätzung?

00:40:43: Also meine Einschetzung ist was wir momentan haben, dass Brasilien ab dem Herbst ab September dann kein Fleisch liefern darf weil mit Australiol behandelt wurde also ein Hormon der sein gesetzt wurde.

00:40:56: Das ist eines der wenigen Hormone, die man am Fleisch nachweisen kann.

00:41:01: Darum ist es mal überhaupt draufgekommen dass das eingesetzt wird.

00:41:04: Weil andere Hormones erkennt man einfach nicht.

00:41:07: Die kann man auch nicht untersuchen.

00:41:09: Auch im Fleisch nicht und erkennbar aber im System eingesetzt.

00:41:12: beim Östra Diol ist es anders.

00:41:14: Da kann ich es nachweisen und da hat sich ja jetzt der Rückstandsproblematik gegeben

00:41:17: oder?

00:41:18: Genau!

00:41:18: Und aufgrund dieser Rückstandsproblematiken hat jetzt die Europäische Union gesagt, dass Brasilien darf ab dem dritten September aus der XXI kein Fleisch mehr liefern.

00:41:26: Kein Rindfleisch in der Europäischen Union.

00:41:28: Und wenn das so ist dann müssen sie die Nachweise aufbauen, damit das Fleisch tatsächlich nicht behandelt wird.

00:41:37: Sie müssen Betriebe finden in der Produktion Fidlots oder von der Weide, die keine Hormone einsetzen und die liefern sozusagen mehr oder weniger exklusiv Richtung Europa

00:41:49: Aber zurzeit noch kein Thema und wirklich ein Problem fehlt,

00:41:53: oder?

00:41:53: Genau.

00:41:54: Wie gesagt in den Argentinen haben wir das bei dieser Feedlot gesehen.

00:41:56: die haben eigene Boxen wo sie eine Markierung drauf hatten für die Europäische Union Und wo sie dann auch mit eigenen Richtlinien arbeiten also wo die Fläche größe ist für die Tiere Wo sich dann auch die Fütterung nachweisen.

00:42:09: was wird da gefüttert?

00:42:10: Da müssen Sie Verzeignisse führen und das müssen Sie bei der Schlachtung dann sozusagen bestätigen und mitgeben.

00:42:16: Okay

00:42:16: und das wird vermutlich wird auch Brasilien das Gleiche machen müssen, wenn sie das Fleisch liefern wollen.

00:42:22: Aber bei anderen Umweltstandards, sozialen Standards, da wird es keine Möglichkeiten geben, dass Österreich doch irgendwie einstreift?

00:42:29: Also

00:42:30: die Feedlots haben wir bei Argentinien schon ein bisschen beschrieben, man kann sagen, die Feedlot sind ähnlich groß,

00:42:35: die Fütterung

00:42:36: noch intensiver.

00:42:37: deswegen auch noch mehr antibiotische Leistungsförderer in der Ration damit der Banzi das aushält und grölen Lagonen.

00:42:44: genau so ein Thema

00:42:45: oder?

00:42:46: Die Rotung von Waldflächen in Brasilien verbunden

00:42:51: sozusagen, Treibhausgasemissionen oder Humusabbau.

00:42:56: Das muss man liebe Konsumenten in Europa wissen.

00:43:00: wenn wir dieses Rindfleisch am Teller haben dann essen wird das mit oder?

00:43:04: Genau ja und es ist unweigerlich weil das einfach kein Unterschied gemacht werden wird und auch jetzt nicht passiert Wenn man bewusst sagt, okay ich kaufe jetzt argentinische Fleisch oder aus Brasilien dann muss man das in Kauf nehmen.

00:43:22: Da muss man davon ausgehen dass da für eben Insumme-Rodung also Urwald gerodert wird, Amazonas Gebiet angegriffen wird, Steppensefannen intensiviert werden, Rwanda abgespritzt wird in einen Ausmaß von, ich glaube in Argentinen habe ja eine Menge, ich glaub fünfzig Millionen Liter Pro Jahr.

00:43:45: Also das sind dann schon... Da ist unsere Menge, die wir dafür ausbringen ja sehr bescheiden aber da wird es ohne Kontrolle, ohne irgendwas.

00:43:57: Rudi wie geht's dir damit wenn man auf Skihütten in Österreich brasilianisches Rindfleisch serviert bekommt, ohne dass man es weiß?

00:44:04: Das ist dann das große Problem weil besonders in Westösterreich also Schichert nimmt Tourismus, wird sehr viel zugekauft.

00:44:12: Sehr viel als Deutschland.

00:44:13: Momentan werden unsere Gastrofer-Teiler sozusagen über Deutschland bedient und da ist die Wahrscheinlichkeit extrem groß dass man ein genetnisches brasilianisches Fleisch auf den Teller bekommt oder ein mechanisches und da muss man sollte das wissen, dass man dann so eine Fleisch zu sich nimmt und ist.

00:44:34: Wie geht es mit der Forderung Herkunftskindzeichnung?

00:44:39: Sieh momentan die einzige Möglichkeit, dass man dieses Bewusstsein auch schaffen kann.

00:44:44: Dass der Konsument weiß.

00:44:47: wenn da jetzt ein Fleisch ist und es auf den Breisegarten drauf ist aus Argentinien gibt ja ein paar Restaurants die das ausweisen dann ist es kein Problem damit weil der brasilianisches Fleisch kauft.

00:45:00: davon gehe ich raus dass sich der interessiert dafür wie das produziert wird so wie bei anderen Dingen Ja, glaube ich schon.

00:45:10: Aber es wird an uns liegen das auch zu transportieren oder?

00:45:13: Im ersten Moment würde er sagen, dass Fleisch, das Steak essig und bestellig weiß von der Qualität ja gut ist.

00:45:19: Von der Qualitet im Sinne von saftig

00:45:22: Qualitäts-, sassig Qualität, Marmorierung, Reifung.

00:45:27: Und das muss man dazu sagen, das Geheimnis von südamerikanischen Fleisch.

00:45:33: die Produktion ist intensiv ausgerichtet, Marmarierung Fettgehalt, also recht hoch.

00:45:38: Gute Memorierung.

00:45:39: Teilstücke nicht so groß und dann kommt dazu auf dem Schiffstransport die drei bis vierwöchige Lagerung in optimalen Bedingungen.

00:45:49: Was für ein Filtermutter?

00:45:50: Ist das Stry-Aging oder

00:45:53: Wet-Aaging?

00:45:54: In der Regel wird Trüm in Südamerika warm zerlegt.

00:46:00: Also die Tiere werden geschlachtet und unmittelbar nach der Schlachtung werden sie zerlegt verpackt, dass wir bei uns nicht praktiziert.

00:46:11: Wir haben die Regelung drauf... Dass der

00:46:13: eigenen Saft so zu einem Reift ist?

00:46:15: Kann man das sagen im reichen

00:46:17: Saft?

00:46:17: Du musst natürlich

00:46:18: hygienisch extrem

00:46:20: gut sein oder?

00:46:21: Ja, der Vorteil ist aber dieser Methode, dass ihr ja unmittelbar Schlachtung ist ein Bereich am Schlachthof.

00:46:29: dann geht es durch Rohrbahn und über Rohrbahnen in den Zerlegebereich und wird dort unmittelbare Nachturschlachtungen zerlegt.

00:46:35: Es ist ja weniger Manipulation von Fleisch, wo.

00:46:38: bei uns wird Schlachtkappe in den Kühlraum geschoben.

00:46:41: Wird dann zwei-drei Tage gewartet bis die Kerntemperatur unter sieben Grad ist.

00:46:45: Dann kommt es wieder raus und geht in die Zerlegebahn.

00:46:47: Dort gehts direkt von der Schlachtung in die Verlegung.

00:46:51: Und er hat damit auch längere Ablauffrist.

00:46:56: Also die Haltetauer sozusagen vom Fleisch ist wesentlich länger wie bei uns.

00:47:03: Das ist bis zu sechs Monate.

00:47:05: Und so chemische Behandlung ist dort auch ein Thema.

00:47:07: So eine Geflüge kennen wir ja, gibt es irgendwie Bestrahlungstechniken oder so?

00:47:12: Ja,

00:47:12: Tipps nicht.

00:47:13: Glocke wird also so sauer

00:47:15: gearbeitet...

00:47:16: Also die Schlafthöfe haben ich jetzt nicht, aber beim Jetzt Nicht-mehr-Reinkommen bei Schlaughthöfen war vor zwanzig Jahren und zehn Jahren einige angeschaut als hoher Standard, also kann man überhaupt nichts sagen.

00:47:27: Also es wird zerlegt kommt, wird vakuumiert Reift bei wie viel Grad?

00:47:33: Wie ist da der Transport?

00:47:33: Zwei

00:47:34: Grad, zwei bis drei Grad plus und eine Luftfeuchtigkeit von eighty-fünf Prozent.

00:47:41: Das wird am Schlachthof so eingestellt dann wird zum Teil werden am Schlachtshof schon den Container verladen oder sonst Schiffverladungen in die Kondäne, die Kühlkondäner Und auf den großen Containerschiffen, die unterwegs sind, sind auch eingestellt ab diese zwei Grad.

00:47:58: Warum

00:47:58: ist die Luftholtigkeit so wichtig, wenn es vakuumiert ist?

00:48:01: Weil das trotzdem

00:48:04: perforiert und die Feuchtigkeit auch drinnen bleibt.

00:48:06: Damit die Reifung...

00:48:08: Das heißt, die Vakumierung ist den komplett hundert Prozent, kann man davon sagen.

00:48:11: Also

00:48:12: genau!

00:48:13: Ist ja Vorteil für die Händler, weil das Gewicht natürlich gleich bleibt.

00:48:16: So wie er es reinkauft, verkauft es dann.

00:48:19: Bleibt also der Saft drin.

00:48:22: Und wie gesagt, das Fleisch ist dann ungefähr vier Wochen am Schiff unterwegs und hat vier Wochen Zeit zu reifen bei gleicher Temperatur, gleicher Durchtächtigkeit.

00:48:33: Das habe ich uns kein Fleisch oder fast keins.

00:48:35: Obwohl

00:48:36: wir auch sehr weit sind was jetzt

00:48:37: der Reifung

00:48:38: der wertvollen Teilstücke ist.

00:48:41: Aber das ist es auch in Europa durchsetzt.

00:48:43: aber natürlich hab' ich da praktisch die Garantie dass die Saftigkeit Saadheit passt?

00:48:49: Genau.

00:48:50: Und das merkt man dann sozusagen am Teller, wenn man ein Steg ist.

00:48:53: also die Verzehrqualität sozusagen am teller wird immer gut sein.

00:48:59: einfach aufgrund dieser langen Zeit weil es ist dann wahrscheinlich sechs Wochen sieben Wochen von der Schlachtung weg hat das Zeit gehabt zum Reifen Das Fleisch.

00:49:09: Aber ganzheitlich gedacht stimmt die Qualität nicht.

00:49:12: Wir kommen zum Schluss, wir nehmen ja noch einen Podcast mit dir auf wo es dann geht was für Österreich du das bedeutet?

00:49:19: Wo du die österreichische Rindermast hingehen solltest.

00:49:21: deiner Sicht Was hast Du von der Reise jetzt da?

00:49:25: Südamerika Argentinien und aus Deiner Erfahrung die du hast was nimmst du mit daraus?

00:49:32: weiteres gibt's dann im nächsten Podcast aber ganz kurz vielleicht.

00:49:37: Wir sind eigentlich auf einem guten Weg in der Verwertung unserer Grundlagen.

00:49:41: Wir haben beste Böden für Mausilagen, also für intensive Mast...

00:49:45: Jetzt haben wir in

00:49:46: Österreich?

00:49:47: Ja!

00:49:47: Wir haben gute Voraussetzungen und auch sehr gute Programme für beide Rinder Richtung Almo, Styrepiefe, also die Nutzung der Weideflächen.

00:49:57: Das ist ja gut.

00:49:59: Wo wir nicht mit können, ist dieses System da der extrem intensiven Mastverfahren, also Richtung Feedlot-System weil dort einfach andere, komplett andere Bedingungen herrschen.

00:50:09: Aber du willst doch nicht hin oder?

00:50:11: Nein, da wollen wir sicher nicht hin.

00:50:13: Ja gut, Rudi ich danke dir vielmals dass du uns mitgenommen hast nach Südamerika sehr interessante Details dabei wo wir auch aufbauen können.

00:50:21: mir bleibt zum Beispiel im Kopf ein bisschen diese Mastendgewichte die tiefer sind.

00:50:27: Warum denke ich darüber nach?

00:50:29: Weil der CO²-Fussabdruck pro Kilogramm Rindfleisch dann auch sehr tief ist.

00:50:32: Es ist also ein Produkt, das an sich so im Ganzheitlichen betrachtet frühreife Rassen einzusetzen schon Sinn machen in gewissen Regionen und da könnte man uns in Europa ein bisschen was abschauen genau

00:50:43: in Österreich.

00:50:44: Das bleibt bei mir hinten und es bleibt bei mehr auch hinten dass es dort in eine sehr intensive Richtung geht die auch jetzt Argentinien schon betrifft dann auch ganz, also ganze Amerika eigentlich.

00:50:58: Und wie in Europa, wenn wir den anderen Weg gehen müssen, müssen wir uns wirklich schauen dass man hier im Konfekt in Säenung brauchen und uns schützen müssen.

00:51:07: Gut!

00:51:07: Danke vielmals Rudi und ich freue mich auf den nächsten Podcast mit dir.

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