Dauergrünland neu denken: Zwischen Klimaschutz, Milchproduktion und Biodiversität | Friedhelm Taube #181

Shownotes

Dauergrünland zählt zu den wertvollsten Ressourcen der Landwirtschaft – für die Futterproduktion, den Bodenschutz, die Artenvielfalt und den Klimaschutz. Gleichzeitig geraten viele Grünlandsysteme zunehmend unter Druck: Intensivierung, Strukturwandel, sinkende Tierzahlen und der Klimawandel verändern die Nutzung massiv.

In dieser Folge von Agrar Science – Wissen kompakt spricht Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder mit Univ.-Prof. a.D. Dr. Friedhelm Taube von der Universität Kiel über seine aktuell verfasste Studie „Dauergrünland für Lebensmittelerzeugung, Natur- und Klimaschutz in Wert setzen“.

Im Gespräch geht es unter anderem um:

die Zukunft der Grünlandbewirtschaftung,
Zielkonflikte zwischen Produktion und Biodiversität,
neue Konzepte wie „Grünlandmilch“ und „Grünlandfleisch“,
die Rolle von Weidehaltung und Kleegras,
sowie die Frage, wie Landwirtschaft und Klimaschutz künftig besser zusammengedacht werden können.

Ein spannender Podcast für alle, die sich mit Grünland, Tierhaltung, Klimaschutz, Kulturlandschaft und der Zukunft der Landwirtschaft und regionalem Lebensmittelerzeugung beschäftigen.

Universität Kiel

https://www.uni-kiel.de/de/

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

https://www.bmuv.de/

Lindhof – Versuchsgut der Universität Kiel

https://www.agrar.uni-kiel.de/de/einrichtungen/versuchsbetriebe/lindhof

European Innovation Partnership (EIP-Agri)

https://ec.europa.eu/eip/agriculture/en

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/

Landwirtschaftskammern Deutschland

https://www.landwirtschaftskammer.de/

Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

https://www.stiftungsland.de/

Gumpenstein – HBLFA Raumberg-Gumpenstein

https://www.raumberg-gumpenstein.at/

Nitratrichtlinie der EU

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:31991L0676

Landwirtschaftliche Lehranstalten Bayern (LfL)

https://www.lfl.bayern.de/

Tönnies Gruppe

https://www.toennies.de/

Transkript anzeigen

00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von der Graseins Wissen Kompakt, dem Podcast der Haberleferraum bei Gumpenstein.

00:00:15: Dauergrünland zählt zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Ressourcen Europas für die Futterproduktion für Biotiversität Wasserhaushalt und Klimaschutz.

00:00:26: Gleichzeitig steht das Grünland Zunehmend unter Druck.

00:00:30: Strukturwandel Intensivierung sinkende Tierzahlen Und der Klimawandel verändern unsere Grünlandsysteme in Europa massiv.

00:00:40: Wie kann Grünland künftig genutzt werden?

00:00:43: Welche Rolle spielen Milch und Fleischproduktion?

00:00:46: Und wie lassen sich Landwirtschaft, Naturschutz und Klimaschutz besser

00:00:50: verbinden?".

00:00:51: Darüber spreche ich Andreas Stein wieder heute mit einem der renommiertesten Gründlandexperten im europäischen Raum Prof.

00:00:58: Dr.

00:00:59: Friedhelm Taube von der Universität Kiel.

00:01:02: Anlass ist seine aktuelle Studie zum Dauergründland in Deutschland und zu den Zukunftsperspektiven einer nachhaltigen Grünlandnutzung.

00:01:11: Eine Studie, aus der wir auch in Österreich viel lernen und mitnehmen können!

00:01:17: Sehr geehrter Professor Dr.

00:01:19: Taube lieber Friedhelm vielen Dank dafür dass ich mit dir über diese deine wertvolle Studie in unserem Podcast sprechen kann.

00:01:28: Ja Sehr geehrter Herr Dr.

00:01:29: Steinwitter, lieber Andreas!

00:01:31: Es ist mir eine große Freude, dass wir so auch einmal online zusammenkommen.

00:01:36: Vielen Dank!

00:01:38: Danke schön Friedhelm.

00:01:39: ich steige gleich einmal ein.

00:01:41: Kannst du dich zu Beginn bitte kurz vorstellen und auch erklären warum Du Dein Forscherleben der Grünlandwirtschaft genutzt hast?

00:01:53: Ja ich bin Jahrgang neuzundfünfzig aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb Ein Pachtbetrieb, allerdings.

00:02:00: Meine Eltern kamen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, Städteln und Pommern.

00:02:04: Und als ich dann meine Bundeswehrzeit hinter mich gebracht hatte, überlegte ich natürlich was ich studieren soll und habe mich nach langem Hin- und Herd doch für Agrarwissenschaften entschieden.

00:02:16: Das war ja gar nicht so ganz klar!

00:02:19: Die überhaupt alles, auch da ich beim Grütland gelandet bin eher auf Zufallen beruhte.

00:02:24: Denn ich komme ursprünglich von einem Ackerbau-Milchviehschweinebetrieb zum klassischer Gemischbetrieb wie er damals eben bestande.

00:02:32: Meine urspründliche Absicht war eigentlich Landwirt zu werden diesen Pachtbetrieb weiterzuführen und zu erweitern.

00:02:39: Das habe ich dann aber von meinen Agrarökonomen in Kiel als Lehrer gehört, dass das keine gute Idee ist.

00:02:46: Als Vollpechter und hab mit einigen Umwegen mich in die Wissenschaft bewegt.

00:02:51: Und dann war es wirklich fast ein Zufall, dass ich beim Gründern gelandet bin.

00:02:56: Andreas, ich möchte dir gerne auch weil wahrscheinlich viele junge Menschen zuhören sagen wie wichtig es ist, dass man eben flexibel bleibt.

00:03:04: Ich weiß noch ganz genau wie ich mich bei Professor Korn her, meinem Vorgänger im Amt hier in Kiel als potentieller Doktorant vorgestellt hatte.

00:03:13: Weil eine Doktoranstelle ausgeschrieben war und er fragte mich, Herr Taube was haben Sie denn bisher für Erfahrungen im Grünland gesammelt?

00:03:21: Und ich sagte um ganz ehrlich zu sein bisher fast gar nichts.

00:03:25: aber ich halte mich für flexibel genug das in größter Zeit nachzuholen.

00:03:30: So startete meine Karriere im Bereich Grünland und dann habe ich schon während meiner Promotionszeit, wo ich mich mit Ertragsbildungsprozessen um Futterqualitäts-Synamik von Deutschweilig aus und genau was beschäftigt habe.

00:03:43: So habe ich mich dann immer weiter in dieses Fachgebiet vertieft und dann diese Breite des Fachgebiets auch aus der Perspektive meiner ursprünglichen Herkunft Ackerbau mit Wechselgrünland diese breite, ergonomische Breite und die Rolle des Grüdlands in den verschiedenen Landnutzungen im Bereich der Landwirtschaft dann schätzen gelernt.

00:04:06: Okay!

00:04:08: Und wann hast du deine Professur angetreten?

00:04:14: Ja, es war dann so dass ich zunächst einmal mit einer Habilitation Stelle angetreten habe hier in Kiel nach meiner Promotion aber auch immer noch etwas Richtung praktische Landwirtschaftsgeschild hatte.

00:04:29: Damals war die Grenze aufgegangen und Freunde waren im Osten aktiv und von daher hab' ich damals schon nochmal einen Augenblick überlegt ob das denn der richtige Weg ist weil ja die Karriere im Bereich der Hochschule auch nicht so ganz gerade vorgezeichnet ist.

00:04:44: Da sind wenige Stellen im Bereich Graslandwissenschaften oder Grünland und von daher bin ich immer mehr gleißig gefahren, und dann ergab es sich durch Zufall dass einen der Fachhochschulen in Kiel eine Professur ausgeschrieben worden ist.

00:05:00: das jetzt ist ein Rendsburg lokalisiert also dreizig Kilometer ins Landesinnere hinein Und die war ausgeschrieben als Grünland- und Futterbau, Ökologie und ökologischer Landbau.

00:05:11: Da habe ich mich beworben, war parallel aber noch pechter des Betriebes zu Hause.

00:05:17: also von daher hab' ich da so eine Übergangszeit gehabt wo ich mich natürlich auch familiär und einkommensmäßig absichern musste.

00:05:25: wir hatten damals schon drei Kinder und deshalb musste das in einer intensiven Zeit alles etwas parallel laufen.

00:05:32: Und dann, Andreas war diese vier Jahre an der Fachhochschule für mich extrem prägend.

00:05:38: Einmal hatte ich wunderbare Kollegen – das muss sich ja nochmal hervorheben – die wunderbare Lehre gemacht haben und auch das hat mich sehr geprägt.

00:05:46: Wir haben immer in den Kaffeepfausen alle zusammengesessen und intensiv diskutiert.

00:05:50: und dann diese Kombination Grünland-und Futterbau Ökologie und ökologischer Landbau.

00:05:57: Und als ich dann die Lehre vorbereitet hatte, erstmals für Ökologie und auch für ökologischen Landbau.

00:06:02: Da hatte ich immer nur das Passt ja alles zusammen!

00:06:05: Du hast von der Ökologie her die Theorie und die theoretische Grundlage und kannst sie dann im Ökolandbau mit der Grünlandwirtschaft in die Anwendung bringen.

00:06:15: Das hat letztendlich diese ursprüngliche Prägung dazu geführt dass mich dann doch breiter aufstellen konnte, mich dann für die Nachfolge, für die Professur Grünlad an der Universität beworben habe, das war eine andere Hochschule und dadurch war es keine Hausberufung.

00:06:31: Und dann dort auch den Ruf im Jahr Nineteinundneinzig erhalten habe.

00:06:36: So und da muss ich das gleich noch dazu sagen wie gesagt mit den Zufällen nicht glaube aber auch dass ist für junge Menschen wichtig die zuhören.

00:06:42: wenn sie eine Chance sehen die ihnen auch nur ein Spalt ermöglicht irgendetwas kreatives zu machen was in ihn drin steckt müssen Sie die nutzen.

00:06:53: Ich war nämlich Ein, drei Wochen nachdem ich mit der Professur hier beauftragt worden war bin ich beim Dekan gewesen.

00:07:00: Hier in Kiel und um mich zu bedanken für die Unterstützung bei den Berufungsverhandlungen.

00:07:08: Und dann sagt er im Rausgehen also Herr Taubel wir haben ja hier so Probleme mit unserer Ökolandbau-Professur sowohl in Bezug auf die Person als auch die Demomination.

00:07:20: das ist alles ein bisschen ideologisch, das passt uns hier eigentlich nicht so.

00:07:25: Und dann sagte ich so flappsig im Rausgehen, Herr Lekan, ich wüsste wie das geht.

00:07:31: und daraufhin sagt er, Herr Taube schreiben Sie mal Papier!

00:07:35: Andreas, ich musste dir vorstellen da waren diese ganzen großen Ökonomen, Köster langbähnen wie sie alle hießen.

00:07:41: Ich kam als junger Wissenschaftler jetzt in den Ruf dieser Professur und dann wurde gebeten eine ein Papier zur Umsetzung des ökologischen Landbaus in Forschung und Lehre zu schreiben.

00:07:56: Und das hat mich natürlich enorm motiviert, ich habe dann Wochenenden- und Nächtegesessen- und Einzwanzigseitpapier geschrieben und am Ende des Papiers stand bitte auf keinen Fall einen eigenen Lehrstuhl für Ökologische Landbau sondern das müssen wir als Universität gemeinsam hinbekommen.

00:08:18: Nicht bitte zwei Wahrheiten, eine ökologische und eine konventionelle.

00:08:22: Sondern es muss eine Person geben die sich bereit erklärt das verbindende Element zu stellen und die Lehre zu organisieren.

00:08:31: aber ansonsten muss jeder Lehrende im Bereich der Pflanzenernährung, im Bereich Tierenährung in der Lage sein dem Bereich öklogischer Landbau akademisch anspruchsvoll mit abzudecken.

00:08:44: So und das Ende vom Lied war, dass ich dann vier Wochen später ungefähr sechs Wochen später ans Dekennat gerufen wurde.

00:08:50: Und die grauen Emmenenzen der Fakultät, die alten Herren damals noch im Loden Mantel – das war eine ganz andere Zeit – die sagten dann zu mir mehr oder weniger abgekürzt haube sie haben es aufgeschrieben jetzt machen Sie das auch!

00:09:05: Und dazu kriegen sie den Lindhof Das Versuchsgut, was bis dahin von Professor Langbähnen Betriebswirtschaft gemanagt wurde mit extrem intensiver Bewirtschaftung.

00:09:15: Mit Bullenmast und der.

00:09:17: es gab einen kleinen Zweig Ökolandbau, der von meinem Vorgänger dann mit dreißigvierzig Hektar oder fünfzig hektar von den hundertfünfzig Hektare indiziert worden war.

00:09:27: so startete ich mit der Leitung des Fachgebiet Grünland und dann ab Das Forschungsschwerpunkt, das wir dann gegründet haben an der Fakultät ökologischer Landbau und exzensive Nutzungssysteme mit dem Kern des Versuchsgoods Lindhof den wir dann komplett umgestellt haben auf Ökolandbau.

00:09:49: Aber wenn ich das so ganz flapsig sagen darf meine Intention war da ein Power-Öko-Landbau zu etablieren, um den konventionellen Betrieben zu zeigen, so kann man mit vergleichsweise intensiver Bewirtschaftung im ökologicalen Landbau alle Ökosystemleistungen erfüllen, ohne hohe Ertragsverluste in Kauf nehmen zu müssen.

00:10:10: Okay.

00:10:11: Friedhelm jetzt gehen wir auf deine Studie ein.

00:10:15: Du bist aufgefordert worden oder hast dich selbst bereit erklärt diese Studie zu erstellen?

00:10:21: Warum ist es dazu gekommen?

00:10:23: warum beschäftigt?

00:10:24: du bist ja schon emeritiert und beschäftigst sich immer noch mit voller Bauer im Zusammenhang mit der Entwicklung der Grünlandwirtschaft auf europäischer Ebene?

00:10:35: Warum ist es zu dieser Studie gekommen, erklärst du uns ein bisschen den Hintergrund?

00:10:40: Ja sehr gerne.

00:10:41: Also ich bin angesprochen worden im letzten August vom Wissenschaftlichen Beirat für natürlichen Klimaschutz.

00:10:49: Dieser Wissenschaftliche Beirats für natürliche Klimaschutz koordiniert das Aktionsprogramm für natürlicher Klima-Schutz beim Bundesumweltministerium.

00:10:59: Dieser wissenschaftlichen Beirat hatte eine Studie publiziert, wo sie die gesamte Bandbreite des biologischen Klimaschutzes – das bedeutet also CO²-Einsparung bei gleichzeitiger Betonung der Biodiversität in Landschaften.

00:11:18: diesen Punkt hervorgehoben haben.

00:11:20: Da haben sich sehr stark auf Ackerbau konzentriert, auf Wald und auch auf Moore vor allen Dingen.

00:11:27: Und haben dann eine anderthalb Seiten zum Grünland geschrieben und haben dann festgestellt dass sie offensichtlich in ihren Reihen dazu wenig Expertise hatten.

00:11:37: und dann tat man nicht heran ob ich bereit wäre bei diesem Hintergrund mit diesem Rahmen, mit dieser Zielstellung dann ein entsprechendes Gutachten zu verfassen.

00:11:47: Wir wurde die Struktur des Gutachtens vorgegeben, eine modulare Struktur, die zunächst einmal den Status quo aufzeigt in einem Modul eins –

00:11:58: die

00:11:59: Leistung und Defizite im Bereich der Grünlande Wirtschaftung hervorhebt und dann in einem zweiten Modul optimierungspotenziale aufzeigt und schließlich in einer Synthese das zusammenfasst und auch mit Förderempfehlungen hinterlegt.

00:12:18: Schau mal ein bisschen auf den Status quo, was hast du herausgearbeitet?

00:12:23: Was bewegt dich?

00:12:24: Was macht dir Sorge?

00:12:29: Für mich war es extrem interessant, um es einmal so anzufangen.

00:12:34: Dass ich ja nun, wie du richtig gesagt hast, inzwischen entpflichtet bin und damit doch eine fünfunddreißig- fast vierzigjährige Erfahrung habe in dem Bereich.

00:12:44: Damit auch die gesamten Strukturentwicklung jetzt hier aus der Perspektive Norddeutschlands miterlebt habe.

00:12:51: Und natürlich durch viele Exkursionen Forschungsprojekte, insbesondere auch mit Gumpensteinen, Erich Pötzsch und Konsorten sind hier natürlich zu nennen hoch gesetzte Kollegen, mit denen ich da auch intensiv kooperiert habe.

00:13:07: Und von daher immer so das Ideal einer guten Grünlandbewirtschaftung vor Augen hatte was ja eigentlich immer durch einen gradienten Intentitätsstufen geprägt gewesen ist also günstige Lagen im Tiefland vergleichsweise intensiv Und dann in Abhängigkeit des Standortes, bis zu exzelliven Bewirtschaftungen und Nutzung.

00:13:32: Und natürlich viel weiter.

00:13:34: Das hat sich inzwischen dramatisch verändert und Norddeutschland, gerade die Region der ich erlebe in Schleswig-Holstein ist in der Beziehung so ein bisschen die Speerspitze dieser Entwicklung.

00:13:47: Dann kann man ziemlich gut sehen wie sich das dann auch in weiteren Regionen Deutschlands vollziehen wird.

00:13:53: Was ist die Entwicklung konkret?

00:13:56: Die Entwicklung ist ganz konkret die, dass wir vor dreißig Jahren Grünland und Futterbau für Milcherzeugung und Fleisch in einem integrierten System hatten.

00:14:07: Das heißt, die Betriebe waren in der Regel nicht komplett spezialisiert sondern sie hatten auch einen gewissen Anteil am Marktfrüchten haben häufig Futter, auch Getreide Konzentratfutter auf dem Betrieb selbst erzeugt Und hatten ja eine Dominanz des Grünlands in der Futterbereitstellung.

00:14:26: Und dann mit den Neunzigerjahren hier in Norddeutschland spätestens, das war ja in Bayern und in Österreich viel früher jedenfalls im panonischen Gebiet mit dem Siegeszug des Meises durch den Zuchtfortschritt.

00:14:39: Das hat dazu geführt in den letzten dreißig-fünben-dreißig Jahren auch durch entsprechende Förderpolitiken was ja noch gefördert worden ist gerade mit der eine neunzige Reform wurde meist dann Transferzahlung zusätzlich ausgestattet, dass Grünland im großen Stil umgebrochen wurde und die Futterbereitstellung auf Mais umgestellt worden ist.

00:15:05: Das war für Aus Sicht der Landwirte kurzfristig betriebswirtschaftlich gedacht absolut verständlich.

00:15:12: nur eine Aussaat einer Ernte in der Regel zwanzig bis dreißig Prozent mehr ertrag hohe Erträge, ertrags sicher und beste gleichbleibende Qualitäten.

00:15:24: Und das hat dazu geführt dass wir in Schleswig-Holstein hier in den letzten fünfundzwanzig Jahren etwa zwanzig Prozent Grünland verloren haben.

00:15:32: In Niedersack sind es fünfundzwanzig prozent also überall dort wo man GrünLand umbrechen konnte auch Moorstandorte umgebrochen hat.

00:15:40: mit dem aus heutiger Sicht würde man sagen mit dem Wahnsinn des erneuerbaren Energiengesetzes Transferzahlung, die Landwirte dann ermutigt haben, Mais anzubauen.

00:15:53: Auch auf absoluten Grünlandstandorten, die durch den Grundwasser beeinflusst gewesen sind.

00:15:59: Das war keine gute Entwicklung und das hat dazu geführt dass wir heute hochspezialisierte Betriebe haben.

00:16:05: es gibt noch die anderen aber sie sind kaum noch konkurrenzfähig.

00:16:09: Wir haben hochspecialisierte betriebe.

00:16:11: vor zehn Jahren wurden hundert da stelle gebaut.

00:16:15: im Augenblick baut man hier auch im Norden um dreihundeter und sechshunderter Stelle, weil das mit KI und mit allem was an Technologien jetzt kommt.

00:16:25: Im Stall möglich ist.

00:16:27: die Außenwirtschaft wird komplett out gesourzt.

00:16:30: Das macht dann ein Lohnunternehmer.

00:16:32: D.h.,

00:16:33: der Viehwirt, der Milcherzeuger kennt seine Flächen zum Teil gar nicht mehr in Detail.

00:16:40: Und wenn es umgeht auf Basis Mais und das Grünland dient dann etwas übertrieben, formuliert noch dazu dass der Pansonstalbier bleibt.

00:16:49: Dass ausreichend Struktur im Futter ist und natürlich aber auch mit hoher Nutzungshäufigkeit um ausreichende Energiedichten zu realisieren und mit extrem vielen Überfahrten keine Weide mehr, mit den Konsequenzen Bodenverdichtung, mit dem Konsequenten hohe Anteile an gemeiner Rispe in den Beständen.

00:17:10: Und dann aufgrund der Bodenverdichtung dann häufige Umbrüche, die dann die Leistungsfähigkeit des Dauer-Grünlandes einschränken.

00:17:18: und mit jedem Umbruch verlieren wir natürlich wieder Kohlenstoff.

00:17:20: Du hast jetzt das Wort Dauerkrünland angesprochen?

00:17:24: Und vorher hast du über die Regionen gesprochen, die vor allem auch AKF-Flächen auf ihren Betrieben haben.

00:17:29: Wie geht es bei euch oder in Europa den Dauergründlandsbetrieben, die keine Ackerflächen zur Verfügung haben – also in einer Grünlandregion?

00:17:38: Beheimatet sind.

00:17:40: Ist dort die Entwicklung aus deiner Sicht auch besorgniserregend?

00:17:47: Längst nicht so ausgeprägt, also wir haben ja die Wesermarsch zum Beispiel hier in Norddeutschland oder dann eben das Allgäu in Bayern wo ein Umbruch nicht möglich ist einfach weil wir zb sehr tonreiche Böden haben und relativ hohe Grundfasserstände.

00:18:07: Natürlich auch diese Entwicklung, von denen kann man sich in Bezug auf die Leistungssteigerung der Milchgühe natürlich nicht komplett abkoppeln.

00:18:16: Aber dort haben wir Topbetriebe, die wir jetzt zum Glück mit einem sehr guten Instrument der Förderpolitik, nämlich mit diesen EIP-Projekten European Innovation Partnership, also Wissenschaft und Betriebe arbeiten zusammen.

00:18:36: Und da haben wir auch mehrere Projekte in dem Bereich gemacht.

00:18:39: zur Weide, zur Grütland-Nutzung für Milcherzeuger.

00:18:43: Wir haben durchaus Spitzenbetriebe die mit Weide auf Dauergrütland auch in der Größenordnung von neun und zehntausend Liter produzieren, die dann häufig umgestellt haben auf eine Blockabkalbung im Herbst Und dann natürlich auch einen gewissen Anteil Meister zufüttern, aber die insgesamt doch eine Größenordnung von siebzig Prozent der Energie und des Groobfutters aus dem Grünland aufnehmen können.

00:19:13: Fünfzechzig bis Seventig Prozent.

00:19:16: Also da...und die ökonomischen Auswertung ist auch immer wieder interessant Wenn man sich das anschaut, von daher versteht man eine Entwicklung dann auch fast gar nicht in Gänze.

00:19:28: Die ökonomischen Zahlen zeigen dass die Betriebe, die auf Grünland wirtschaften damit auch geringere Flächen Nutzungskosten haben weil natürlich die Pachtpreise und damit auch die Opportunitätskosten des Grünlands ist doch etwa ein Drittel niedriger liegen als beim Acker.

00:19:44: Und wenn sie das vernünftig machen mit moderaten Intentitäten ihre Gülle optimal einsetzen und auf Lebensleistung bei ihren Herden achten, dann zeigen wie häufig die ökonomischen Auswertungen der solche Betriebe mit etwa acht tausend Liter.

00:20:00: Und mindestens fünf Laktationen ökologisch durchaus mithalten können.

00:20:05: das wird aber inzwischen Andreas absolut konterkariert durch diese gigantische Skaleneffekte der großen Betriebel weil die natürlich wenn sich dann noch zwei dieser großen betriebe zusammentun oder drei die auf über tausend Kühe kommen, wenn die dann natürlich gemeinsam Konzentratfutter einkaufen.

00:20:25: Dann können sie das wesentlich günstiger machen als ein kleinerer Betrieb mit achtzig oder hundert Kühen der mit seinen achttausend Liter Kühen eigentlich eine gute Leistung vollbringt.

00:20:36: aber eben bei den Einkaufskosten, bei den Kosten der Produktion dann eben aufgrund dieser Rahmenbedingungen, das gilt natürlich für Dünger-Pflanzschutzmittel ganz genau so.

00:20:46: Dann doch immer im Nachteil ist.

00:20:51: Und du schreibst in deiner Studie ja auch dass das Grünland, das Dauergrünland auch die Herausforderung hat einerseits sehr intensiviert zu werden andererseits es Standorte gibt, die aus Nutzung gestellt werden oder wo wir uns keine sinnvolle Nutzungen mehr vorstellen können.

00:21:07: und Große Herausforderung, weil ja das Dauer-Grünland auch sehr viele Ökosystemleistungen erbringt.

00:21:14: Kannst du dazu ein bisschen etwas uns mitgeben?

00:21:18: Ja ich habe die Studie so vielleicht etwas ungewöhnlich aufgebaut, weil ich mich von der Wirtschaftlichkeit, der Bewirtschaftung des Grünlandes habe leiden lassen und da haben wir auf der einen Seite Intensivgrünland und Milcherzeugung Und auf der anderen Seite eben Exzensiv Grünland und Fleischerzeugung bzw.

00:21:40: Naturschutzgrünland, was dann ja häufig auch über Nutztiere natürlich zum Teil eben noch genutzt wird aber mit entsprechend sehr unterschiedlichen Problemausprägungen.

00:21:50: Beides ist unter Druck wie du richtig gesagt hast das Intensiv-Grünland weil diese Entwicklung die ich gerade geschildert habe ja dazu geführt haben dass dieses Grün Land Ja, nicht überall.

00:22:03: Aber ich sehe es doch immer wieder sehr deutlich dann eine Triliumfüllenausdruck aber häufig zu einer Gülle Verklappungsstation wird.

00:22:14: Das heißt im Dann ist Gülle Silvester im Herbst und die Gülle Behälter müssen gelehrt werden damit die knappen Lagerkapazitäten über Winter ausreichen.

00:22:24: also wird auch gegen den eigentlichen Bedarf der Bestände Im Herbst noch einmal Gülle appliziert und das führt natürlich dazu, dass die guten Gräser leiden.

00:22:34: Dass sie auch bei geringen Frostereignissen im Winterhalbjahr dann auswintern und dir eine Degardierung der Bestände bekommen.

00:22:42: also zu viel Stickstoffs, zu viel Kali äuß ich eben durch die Gülle in diesen Beständen.

00:22:48: was soll denn auch an den Silageproben sehen?

00:22:51: Und das führt eben dazu, Perennial Ryegrass Highways, also von Deutsch-Weidelgras Autobahn.

00:23:03: Das heißt das hat nichts mehr mit Grünland in dem Sinne zu tun wie du es in deinem Eingangsstatement formuliert hast Leistung für Biodiversität.

00:23:13: Das sind Monokulturen die nicht mehr in die generative Phase kommen und damit auch keine Blühaspekte darstellen.

00:23:20: wir haben das in einer Dissertation untersucht.

00:23:23: Die Folien stelle ich euch ja gerne noch zur Verfügung.

00:23:26: die Frau Bayer hat das gemacht.

00:23:28: Unser Grünland auf dem Versuchskut Lindhof im Ökolandbau mit artenreichen Wischungen aus Gräsern, Kräutern und Leguminosen.

00:23:38: Das ist dann nur Wechselgrünland für zwei drei Jahre aber wird intensiv beweidet und auch ein Rotlee hält sich dann zwei bis drei Jahre.

00:23:48: und die Kräuter, die trotz der Beweidung Blü-Aspekt hervorbringen und das haben wir verglichen mit einem Intensivgrünland kommentell, mit fünf Schnitten.

00:23:58: Da ist nichts mehr an Wildbienen oder anderen Insekten die für dieses Grünland als ein interessantes Habitat wertschätzen können.

00:24:08: Okay

00:24:10: jetzt haben wir die Probleme angerissen und du hast ja auch Möglichkeiten aufgezeigt.

00:24:18: Wo sollen wir uns hin entwickeln?

00:24:20: Wie können wir das wieder einfangen und deine Möglichkeiten decken, sowohl den Milchviehbereich oder deine Ideen ab als auch den Rindermastbereich.

00:24:31: Und du sprichst dann ja auch sehr deutlich darüber was das für Konsequenzen hat um Ökosystemleistungen zu erbringen oder auch zu halten oder auch wieder aufzubauen.

00:24:46: Reden wir jetzt vielleicht einmal über den Milchviehbereich und deine Lösungsvorschläge, die du herausgearbeitet hast für Deutschland.

00:24:54: Und ich sage dazu, wir können auch in Österreich sicherlich daraus was lernen?

00:24:59: Ja, ich würde fast eher sagen Andreas Österreich ist da ein vielen Ding Beispiel und Vorreiter und ich habe viele Arbeiten aus Österreich natürlich für die Studie verwendet.

00:25:12: also Ich habe formuliert dass wir Big Five die großen fünf Bereiche überzeugend abdecken müssen.

00:25:22: Fünf Bereiche, das erste ist Flächen-Nutzungseffizienz.

00:25:27: Flächennutzungseffizient haben wir bisher immer nur so definiert auch hier die Beratung der Milchviehberatung in Deutschland Wie viel Liter Milch pro Hektar Hauptfutterfläche?

00:25:38: Und wenn dann allen Betrieb sagt, ich habe pro Hekter Hauptfutterfläche die ich selber vorhalte.

00:25:56: Von daher ist die Lebensmittelkonversionseffizient, also das was wirklich an Netto-Bereitstellung von tierischem Eiweiß, Milchfleisch oder auch Energie.

00:26:08: Aber sinnvollerweise macht man es auf der Basis von Eiweiss jenseits der Ackerflächen bereitgestellt wird.

00:26:16: Also inwieweit wird die Lernnutzungskonkurrenz um knappe Acker Flächen reduziert.

00:26:22: Und das wird ja in Zukunft ein ganz zentrale Bereich sein, wenn es um die Sicherung der Welternährung geht, dass wir die knappen Ackerflächen schonen für die humaner Ernährung, aber auch für Bioökonomie.

00:26:34: Also wenn wir die Defossilisierung uns vorstellen,

00:26:37: d.h.,

00:26:38: die chemische Industrie muss in Zukunft Kohlenstoffgerüste woanders herbekommen als aus Öl, dann wird da eine Transformation in den nächsten dreißig Jahren auf und zu rollen, wie wir uns heute im Detail noch gar nicht ausmalen können.

00:26:52: D.h.

00:26:53: Die Tierhaltung Wiederkäuer Wiederkäuer ist nun mal ausgestattet mit diesem singulären Möglichkeit Gras in wertvolles Protein umzuwandeln, dass wir das auch tatsächlich tun.

00:27:07: Und das ist im Augen wie gesagt nicht der Fall.

00:27:09: da ist es nur noch ein gewisser Anteil.

00:27:12: also muss diese Lebensmittelkonversionseffizienz im Idealfall übereins sein.

00:27:16: Das bedeutet die Bereitstellung von Grünland Futter zu mindestens siebzig Prozent in der Ration und der Einsatz von Konzentratfutter unter zweihundert Gramm pro Kilogramm ECM.

00:27:29: Und das betrifft dann hier mehr oder weniger fast alle Intensivbetriebe bei uns, Sie halten das bisher nicht!

00:27:34: Ich denke in Österreich wird es sowieso erfüllt.

00:27:38: Das ist der erste Punkt.

00:27:39: Der zweite Punkt von einem Big Five, die wir bedenken müssen... ...ist der Bereich Stickstoff und Phosphor.

00:27:45: Wir haben in den spezialisierten Betrieben in Deutschland Stickstoffüberschüsse Brutto-Hoftorbilanz In der Größenordnung von Hundertvierzig bis Hundertfünfzig Kilo und beim Phosphor, das ist komplett inakzeptabel.

00:28:00: Das heißt wir müssen von diesen Überschüssen herunter entweder über eine Gemischtbetriebssituation oder über wesentlich mehr Exporte von Nährstoffen über Gülle oder aber vor allen Dingen natürlich über Reduktion der Intensitäten.

00:28:17: Und das bedeutet, dass es mein Vorschlag, den ich da unterbreitet habe.

00:28:21: Maxi jenseits der hundertfünfzig bis hundredsechzig Kilogramm N aus Gülle die gebracht werden und sinnvoll auf Grünland untergebracht werden können auch im Hinblick auf dem Bedarf an Phosphor und Kalium.

00:28:33: Darüber hinaus maximal eine Größenordnung von sechzig bis achtzig Kilogrammen generalisch und den Rest leisten die Leguminosen.

00:28:43: Auch das ist weit entfernt von der aktuellen Praxis.

00:28:48: Der dritte Punkt betrifft den CO²-Foodprint und die Klimawirksamkeit.

00:28:54: Bisher gibt es ja sehr viele Initiativen, die CO² Foodprint messen in Anführungsstrichen und dann möglicherweise auch die Photovoltaikanlage auf dem Dach noch mit reinrechnen in den CO₂-Footprint der Milch.

00:29:08: Das heißt da wird auch viel Schabanack getrieben aber so wie es die LFL beispielsweise vormacht Hier in Deutschland.

00:29:16: für Bayern ist das standardisiert und läuft sehr gut, aber auch da fehlt noch eine ausreichende Bewertung der Kohlenstoffspeicherung unter Grünland.

00:29:27: Wenn ich Grüdland nutze – und auch wenn das Grüdlands dreißig oder vierzig Jahre alt ist – hat es immer noch einen zusätzlichen Kohlenstoffspeicher Beitrag.

00:29:37: Der wird zwar im Klimawandel immer weiter reduziert, aber im Vergleich zu einem Maisacker der einen massiven Verlust an Kohlenstoff induziert müssen wir gut Schriften für Kohlenstoffsweichung in jedem Fall im Grünland haben.

00:29:52: Die wirken aber auch nur positiv so lange die Stickstoffintensität nicht zu hoch ist.

00:29:57: ansonsten habe ich erhöhte Stickstoffverluste über Lastars die dieses wieder kontakarieren.

00:30:04: und den Vierte Punkt ist natürlich die Biodiversität.

00:30:08: Also dass wir dann also auch sicherstellen, dass wir artenreiche Bestände.

00:30:13: Wir werden bei intensiv grünen Land niemals vierzig oder fünfzig Arten haben aber das wir über Altgrastreifen, über Ansatzmischungen mit Legeminosen bei diesen moderaten Endendientitäten immer zumindest den Blühaspekt vom Weißdeum von Kräutern haben.

00:30:29: damit ein Mindeststandard im hellgrün Bereich der Maßnahmen so möchte ich das vor Vorstellen im Bereich der Bibliotheksmaßnahmen dann gewährleisten.

00:30:40: Und das fünfte wäre natürlich Tierwohlaspekte.

00:30:43: und dieses Rind ist ein Herdentier, und immer dort wo es möglich ist Weide durchzuführen sollte da stattfinden.

00:30:51: Das betrifft auch ganz besonders.

00:30:54: Ich weiß, in Österreich ist das auch nicht immer einfach aufgrund der innerbetrieblichen Situation.

00:31:00: Aber das betrifft natürlich auch das Jungvieh.

00:31:02: In Deutschland haben wir in diesen Intensivbetrieben die fatale Entwicklung, dass nicht mal mehr das Jungfieh auf die Weide kommt.

00:31:10: Weil man sagt es ist aber technisch viel einfacher mit dem Futtermischwagen dann auch weiter durch den Stall zu fahren.

00:31:16: vorne stehen die Milchkühe Hinten steht das Jungfieh und man hat die Tiere ständig unter Beobachtung, sodass also auch die Weide für den Jungfied Merlevene hier komplett verschwunden ist.

00:31:26: Also das sind diese Big Five!

00:31:28: Was wir im Augenblick sehen Andreas um was noch kurz abzuschließen ist dass die aktuelle scheinbare Nachhaltigkeit immer noch darin zu bestehen scheint dass man sagt ja maximale Milchleistung pro Hektar damit sparen bei ja Fläche was nicht stimmt wie wir gerade gezeigt haben.

00:31:47: Und auf der anderen Seite, da machen wir jetzt eben den CO²-Foodbrent.

00:31:51: Aber wenn nur das CO² Food brennt, das kriegt man hin!

00:31:54: Wenn der stimmt und Sie können dann natürlich auch noch zusätzliche Futterzusatzstoffe einsetzen um Methanemissionen zu reduzieren die aber auch absolut kontraproduktiv sind.

00:32:08: Erst mal kosten sie hundertfünfzig Euro pro Kuh ein Jahr.

00:32:11: und zum zweiten Sorgen Sie dafür, dass diese Kraftfutterbeton der Erzeugung noch fortgeführt wird.

00:32:18: Weil man nur dort diesen positiven Effekt dieser Zülertstoffe hat.

00:32:23: bei zellosa reicher Fütterungen vom Grasland sind diese Effekte weit und weniger ausgeprägt Und wir haben gezeigt wenn man das gut macht mit intensiver Beweidung mit sehr hochverdaulichem Futter Das Zuchtfortschritt den wir hier umsetzen mehr nicht.

00:32:38: dann kommen wir im aufgenommenen Weidefutter nach der alten Mega-Jule NEL Definition im Durchschnitt des Jahres auf eine Größenordnung von sieben Mega-Julien NEL.

00:32:48: Das heißt nichts anderes als Konzentratfutter auf dem Heim und das hat ihr in Österreich schon wunderbar vorgemacht?

00:32:55: Ja, wie schaffen wir es diese Big Five auch am Markt umzusetzen?

00:33:03: dass es auf den Betrieben ankommt, wahrgenommen wird.

00:33:07: Oder sind wir teilweise schon zu weit weg um wieder dorthinzukommen wenn du dir intensiven Regionen ansprichst die sehr großen Betriebe die zum Beispiel den Bausteinweidehaltung fast nicht mehr schaffen weil die arrondierten Flächen bei großen Herden rund um den Hof fehlen?

00:33:24: Wie ist da dein Ansatz?

00:33:27: wie müsste die Agrarpolitik die europäische Politik darauf reagieren um Dauer Grünland zu erhalten Intensität wieder einzufangen, um den Nährstoffimport aus Südamerika.

00:33:41: Also ein Brittel unserer Fläche befindet sich ja nicht in Europa sondern extern könnte man überspitzt formulieren.

00:33:48: Einzufangen!

00:33:51: Wir werden Andreas das nicht hinbekommen, das komplett zu drehen.

00:33:56: Davon von der Illusion habe ich mich komplett verabschiedet wenn man sich diese Trends anseht wie sie im Augen beglaufen und die gesagt jetzt kommen noch technische Innovationen dazu, von denen ich vorhin gesprochen habe die es betrieben erlaubt mit einem Betrieb vielleicht auch noch mehr Tiere als bisher im Stall zu managen.

00:34:16: Das heißt also wir müssen eigentlich dahin kommen dass man sagt gut wir akzeptieren das ein gewisser Anteil der Betriebe und das werden in Deutschland sicherlich sechzig Prozent und mehr sein die produzieren Milchpulver für die Welt.

00:34:33: dann sollen sie das tun sich an Regeln halten, an die Vorgaben der Gesetze halten in Bezug auf Düngegesetzgebung und so weiter.

00:34:42: Und alles darüber hinaus über die Big Five, über die wir jetzt gesprochen haben – das müssen wir in der Agrarpolitik wiederfinden!

00:34:51: Das heißt, wir müssen weg von diesen Hektar prämieren.

00:34:55: Das heißt, wir brauchen ein System genau umgekehrt zu dem Ansatz wie im Augenblick diskutiert wird.

00:35:01: Dass nämlich die alte erste Säule im Wesentlichen bleibt möglicherweise gekappt wird aber es bleiben die Hektapremien und die bisherige zweite Säulen soll jetzt wesentlich stärker co finanziert werden durch die Länder und durch die Bundesländer und ich kann ja sagen was passieren wird in einem armen Bundesland wie Schleswig-Holstein, dann wird die Cofinanzierung nicht klappen.

00:35:25: Dann wird sehr wenig funktionieren und das ist eine absolut nicht akzeptable Entwicklung aus meiner Sicht der Dinge.

00:35:33: Und gegen natürlich jetzt ist es alles sehr kurz vor zwölf weil das ja nun alles in den nächsten Monaten auf die Entscheidung zur Entscheidung gebracht werden wird.

00:35:46: aber der entscheidende Punkt Erstens Information, Informationen, Informationen.

00:35:51: Das bedeutet wir müssen der Politik und auch den landwirtschaftlichen Akteuren klarmachen mit dem jetzigen System – Wir haben das ausgerechnet!

00:36:01: Mit diesen Hundertfünfzig Kilogramm N-Überschuss, P-Üerschuss

00:36:04: usw.,

00:36:06: produziert ihr Umweltkosten die bisher nicht internalisierte dem Preis in der Größenordnung von zwanzig bis dreißig Euro Cent pro Liter Milch zusätzlich zu den, die wir auf dem Lindhof mit so einer Grünland basierten Weide-Milchentfolgung wie es auch in Österreich läuft erzeugen.

00:36:28: Das heißt zwanzig bis dreißig Euro sind zusätzliche Umweltkosten durch die jetzigen Systeme, die nicht internalisiert sind.

00:36:37: Wir haben unter Mais das haben wir sehr gut dokumentieren können international publiziert.

00:36:44: Unter Mais haben wir Stickstoffauswaschungen von dreißig bis vierzig Kilogramm N-Projektor.

00:36:50: Unter einem Dauergrünland moderat bewirtschaftet von drei bis fünf Kilogrammi Projekter, das ist Faktor zehn und ein Kilogramms Stickstoff im Wasser kostet die Gesellschaft umgerechnet mindestens zehn Euro.

00:37:06: Das heißt allein die Vermeidung dieser Belastung der Umweltkosten in Gewässern Wäre es schon wert, dass die Grünland Würde etwa dreihundert Euro an zusätzlichen Geldern erhalten und da müssen wir hinkommen das Geld tatsächlich für geleistete Umweltleistungen dann auch bereitgestellt wird und nicht für Hektare.

00:37:30: Okay der zweite Bereich den du ansprichst ist aber auch der Markt.

00:37:35: Du redest ja auch über Grün Land Milch sozusagen als Qualitätsprogramm.

00:37:41: Siehst du hier Chancen, das zu realisieren?

00:37:45: Auch etwas mehr Geld dann abzuholen aus der Gesellschaft über die Produkte.

00:37:51: Naja ich glaube nicht nur aus der Gesellschaft abzujohlen sondern der entscheidende Punkt sind natürlich die großen Lebensmittelketten und da bin ich Andreas anders als andere sehr optimistisch.

00:38:03: Ich möchte es fast provozierend formulieren Die Maismilch wird in fünfzehn Jahren den gleichen Ruf haben, die heute die Ölheizung im Keller.

00:38:20: Die Politik glaubte das Bewahrende irgendwie konservieren zu müssen – ich spreche jetzt für Deutschland in Bezug auf das Heizungsgesetz und dass ein jeder entscheidend möge was er im Keller an Heizungen etabliert, de facto hat der Markt durch entsprechende Innovation das Ganze komplett überrollt.

00:38:43: Heute baut keiner mehr Ölheizung ein in Deutschland, sondern Wärmepumpen wenn immer es geht.

00:38:48: und ich bin sicher wenn wir über diese Informationskampagnen wie ist gerade geschildert habe diese zusätzlichen Umweltkosten die bisher nicht internalisiert sind Die Lebensmittelkonversionseffizienz die nicht über eins liegt sondern bei null Komma drei Das heißt hier verbrennen dreimal so viel Ackerfläche für die Milcherzeugung, wie wir sie vernünftigerweise für die Hermana-Nährung einsetzen könnten.

00:39:13: Und wir verlieren weiter an Biodiversität in Agrarlandschaften weil wir keine Tiere mehr nicht mal mehr die Jungtiere auf dabei haben wenn wir das den großen Ketten klar machen und ich bin sicher dass es funktionieren wird.

00:39:27: das haben bei anderen Bereichen auch gesehen Das gibt Wellen das ist klar aber es wird funktionieren.

00:39:32: dazu bin ich überzeugt dass die Ketten dann sagen so gewisse Gewisses Fleisch wird auch nicht mehr ausgewiesen, das wird einfach vom Markt genommen und dieser Weg wird hier auch zu beschreiten sein.

00:39:45: Also Förderung durch die Politik auf der einen Seite viele Informationskampagnen was uns das aktuelle System eigentlich kostet dann aber auch natürlich eben die Ketten mit ins Boot holen und natürlich weiter Forschung, Entwicklung.

00:40:01: Die wir den Landwirten bereitstellen um diese Transformation dann auch erfolgreich durchführen zu können.

00:40:09: Ich möchte noch einen Aspekt ansprechen der mir ein bisschen jetzt am Herzen liegt.

00:40:12: du hast die Technisierung angesprochen die Innovationen Du hast KI angesprochen.

00:40:18: siehst du diese Bereiche nur als Gefahren für eine nachhaltige Landwirtschaft oder kann man die nicht auch dort sinnvoll nutzen?

00:40:27: Ja, dann ... Die kann man natürlich dort auch sinnvoll nützen.

00:40:30: Gar keine Frage!

00:40:31: Also wir können über virtuelle Zäune diskutieren in der Weiterhaltung, die kommen werden das heißt dass die Zaun kosten bis auf einen Zaun außen um die Flächen herum deutlich reduziert werden können.

00:40:44: Wir haben... Das haben wir auf dem Lindo war schon entsprechend etabliert.

00:40:49: Boli im Pansen des Tieres dann natürlich mit dem PC verbunden sind.

00:40:54: Wenn ein Tier sich nicht mehr bewegt, dass der Landwirt entsprechend das Signal bekommt, Rationsgestaltung und viele andere Dinge mehr.

00:41:02: Das betrifft diesen Bereich ganz genau so.

00:41:05: Und es betriffe aber auch insbesondere die Züchtung.

00:41:08: Wir haben bisher nur über den Milch gesprochen.

00:41:10: Vielleicht darf ich noch einen kurzen Exkurs im Bereich drin.

00:41:16: gleich die Überleitung, dass wir auch darüber diskutieren wie wir dann eigentlich in Zukunft Rindfleisch erzeugen.

00:41:22: Also wir haben bei der Mutterkuhhaltung ja das Problem, dass Wir immer zwei Tiere halten und eines letzten Endes nur im Jahr dann verkaufen.

00:41:32: Das führt dazu dass wir ein Kavins footprint irgendwo in der Größenordnung von achtundzwanzig dreißig oder da rüber Kilogramm pro Kilogramm Rindfleisch haben.

00:41:42: Und das ist natürlich nicht gut, dass wird zum großen Teil kompensiert durch Leistung für Biodiversität und auch zum Teil kompenciert durch entsprechende Steigungen der Bodenkohlenstoffmengen weil es sich ja um Dauer-Gudland handelt was erhalten wird.

00:41:56: aber die Masse mehr.

00:41:58: in Deutschland zumindest mehr als die Hälfte der Rind fleischerzeugung läuft ja auf Basis der Intensivmasst im Stall.

00:42:09: Das heißt, dort liegt der Koffizient in Bezug auf die Nutzung von Ackerflächen nicht überein, sondern bei Null, drei.

00:42:18: Das heißt viel verbrennend Fläche und das dazu mit Mais an sich ein wunderbares Lebensmittel ist.

00:42:26: Wenn man das mal über zehn oder fünfzehn Jahre betrachtet, dann werden wir Körnameis anbauen und den nach Sub-Sahara Afrika möglicherweise exportieren aber nicht mehr hier bei uns Futter.

00:42:39: Und bei diesen Punkten muss ich vielleicht nur einen Punkt einflächte weil wir das bisher noch nicht getan haben.

00:42:43: alles was ich aufgeschrieben habe Andreas von deinen kleinen Exkursen dabei dazu der eigentlich an Anfang gehört hätte bis ausgerichtet auch dass er den Jahresbereich, das viel Klimaneutralität.

00:42:58: Und damit heißt es nicht was ich jetzt hier sage dass soll morgensuch passieren sondern dass wir die Transformation in diese Richtung von heute ausgehend entwickeln.

00:43:09: und da ich selber auch von einem landwirtschaftlichen Betrieb komme heißt das ist für die betriebe natürlich Nach einer Investition ein Stall über twenty, dreißig Jahre abschreiben müssen.

00:43:21: Dass man sich damit auseinandersetzt was in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren auf einen zukommt.

00:43:26: und damit sind wir eben auch bei einem neuen Bullen-Massstall ja oder nein?

00:43:31: Da bin ich doch sehr skeptisch, jetzt im Münsterland hier in Deutschland auf Basis Meils neue Bullenmaststelle zu bauen mit diesem Problem die ich gerade geschildert hatte.

00:43:42: Mit der absoluten Nahrungsmittelkonkurrenz zum Menschen und den hohen Nährstoffausträgen wie sie unvermeidbar mit meist verbunden sind.

00:43:51: Das heißt wir sollten auch – damit kommen wir jetzt auch zum Schwenk hin zur dem eher extensiver genutzten Grünland von dem wir reichlich haben mit geringen Flächenkosten.

00:44:02: Hier sollten wir versuchen, weide Programme für die Rindfleischerzeugung vom Grünland zu etablieren.

00:44:11: Meine Kollegen aus Ostdeutschland, die sagen mir im Moment Friedem, was du da erzählt hast haben wir hier alle schon mal gehabt vor vierzig Jahren zu DDR-Zeiten.

00:44:18: Da gab es Kombinate oder Genossenschaften, die sich auf nur Jungziehaufzucht und Rinderaufzuch konzentriert hatten auch entsprechende Genetik eingesetzt haben.

00:44:31: Das heißt hier muss es eigentlich darum gehen das Grünland und die Weidenutzung für die Rindermast zu nutzen.

00:44:39: dass das alleine schwierig werden kann.

00:44:42: Ja, das will ich nicht in Abrede stellen aber ihr habt ja wunderbare Arbeiten in Gumpensteinen geleistet.

00:44:48: zu dem Komplex mit Fersenmast, mit Ochsenmast und unterschiedlicher Zufütterung und vieles andere mehr.

00:44:55: Das heißt man kann sich im Prinzip eurer arbeiten eins zu eins anschauen zu lernen, wie im großen Stil dann so etwas aufgezogen werden könnte.

00:45:07: Ich habe für Deutschland mal ausgerechnet, wenn wir das konsequent machen würden und die großen Fleischunternehmen – ich bin bei Tönniers im Kuratorium, da diskutiere ich das mit den Leuten intensiv.

00:45:22: Leute setzt bitte ein Fersen-Weidemastprogramm auf die Spur!

00:45:29: Die Ihren beliefern uns, hier in Deutschland mit Fersenfleisch.

00:45:33: Die Argentinier beliefern wir mit FERSENFLEISCH.

00:45:36: Jeweils Grünland basiert!

00:45:38: Warum können wir das nicht?

00:45:40: Das ist wertvoller als Wohlenfleisch, ernährungspsychologisch und es kann eben immer diese Big Five auch erfüllen.

00:45:48: Und ich bin doch ziemlich überzeugt... ...das geht nicht von heute auf morgen.

00:45:52: aber wenn man das eben so auf ein Jahrzehnt betrachtet dass wir diese Schiene aufbauen und intensivieren dass wir da eben auch für die Grünlein-Standorte, die ja exzensiv bewirtschaftet werden und die jetzt gefährdet sind in der Erhaltung.

00:46:08: Das geht schon im Baden-Württemberg los – in Bayern, Wenia aber eben auch in den östlichen Bundesländern wo das Problem ist, diese Flächen im großen Stil verbuschen weil keine Tiere mehr da sind.

00:46:20: Dass man dort auch in Verbindung mit Naturschutz versucht solche Dinge zu etablieren.

00:46:26: Ich muss vielleicht fachlich ein bisschen etwas dazu sagen, oder du schreibst in deinem Buch ja auch gerade für die Extens-, in deiner Studie für die extensiven Standorte sozusagen das weibliche Geschlecht hineinzugehen.

00:46:40: Die Fersenmast und Kalbenen-Mast eben anzudenken warum?

00:46:44: Kalbenern sind Frühreifer setzen mehr Fett in jüngerem Stadion schon an, können also auch früher geschlachtet werden.

00:46:52: Braucht nicht so hohe Fütterungsintensitäten wie ein Stier oder eine Bulle der ja sehr proteinlastig nur ansetzt und Wasser sozusagen und wenig fett.

00:47:02: aber für die Fleischqualität, Zartheitshaftigkeit, Geschmack ist ja das intramuskuläre Fett so wichtig und da schneidet die Kalbin sehr gut ab der Ochse, sozusagen steht etwas neben der Ferse aber ist nicht beim Stier positioniert sondern auch vom Stier weit entfernt.

00:47:21: Also diese zwei Kategorien Ochse Kalbin würden sehr gut passen.

00:47:25: Beim Ochsen kommt natürlich dazu dass er eine Kastration erfolgen muss unter Schmerzhausschaltung natürlich aber möglicherweise auch gesächstes Bärmeis bei dir auch ein Thema oder wird angeführt das man eben bewusst mit frühreifen Rassen Milchkühe belegt Angus Mal-Holstein zum Beispiel und dann diese Fersen daraus in Qualitätsprogrammen auf der Weide nach Möglichkeit über einige Monate.

00:47:54: Und dann zur Schlachtreife bringt, in einem Bereich von vierzehn bis achtzehn Monaten genau.

00:48:01: Genau.

00:48:02: Und diese Beispiele

00:48:04: kennen wir ja auch eben.

00:48:06: du hast Argentinien angesprochen.

00:48:08: dort haben wir diese Systeme noch, teilweise sind sie aber dort auch unter Druck weil Feedlot-Systeme zunehmen.

00:48:15: Auch in Argentinien dazu gibt es einen eigenen Podcast den Sie gerne anhören können.

00:48:22: Aber das wäre ein Weg um unsere extensiven Standorte unsere Grünlandstandorte für die Rindfleischproduktion zu nutzen.

00:48:30: und man kann muss auch dazusagen wenn ich kalb in einem früher Schlacht sind die Teilstücke etwas kleiner und man kann dann auch mit diesen kleineren Teilstücken sehr gutes Essen bereiten.

00:48:42: Und Steaks, die nicht extrem groß sind sozusagen wo auch die Beilage am Teller noch einen Platz hat und das Fleisch aber im Zentrum steht und ein bisschen kleiner ist natürlich müsste sich da einiges verändern

00:48:56: Ja, aber wir haben, wenn ich da aus der praktischen Erfahrung von unserem Versuchsgut Lindhoff berichten darf.

00:49:02: Wir haben dort auch auf das Betreiben unserer Verweiterin auf dem Betrieb hin einen Hofladen etabliert, den wir dann untermietet oder unterverpachtet haben an einem entsprechenden Betreiber und er hat dann zunächst als sich startete die Limousins vermarktet.

00:49:19: Wir hatten noch eine Mutterkuhherde Fünfziger Boden, das ging natürlich gar nicht.

00:49:24: Von daher hatten wir aber zu Beginn diese Mutterkühle noch und dann kamen die Milchkühe mit den Jerseys Und dann haben wir das Jersey Fleisch und die Jersey Steaks vermarktet.

00:49:36: Wir hatten große Bedenken dass unsere Kundschaft, die nun so auf Limousin fixiert war vorher Nicht mitgeht.

00:49:43: es war genau das Gegenteil.

00:49:45: Die waren absolut begeistert von der Fleischqualität.

00:49:48: Ja, die Stücke sind natürlich deutlich kleiner aber die Qualität war eben auch extrem gut.

00:49:54: also von daher kann ich das nur unterschreiben und wie gesagt das habe ich ja auch in dem in der Studie zu neunzig Prozent aus der Literatur von euch übernommen weil ich das absolut spannend fand und dann vielleicht ein bisschen ergänzt noch mit diesen gesetzten Sperma ansetzen mit den Rassen die sie hier in Deutschland eine große Rolle spielen.

00:50:13: Man muss vielleicht noch dazu sagen, Andreas dass wir da noch ein bisschen differenzieren müssen in Bezug auf die Intensität der Bewirtschaftung.

00:50:20: Wenn wir da die entsprechenden Zunahmen haben wollen dann müssten natürlich die Bestände trotzdem gut sein.

00:50:26: also man darf sich jetzt nicht eine Borsgraswiese vorstellen.

00:50:29: das wird nicht funktionieren.

00:50:31: Das ist dann wieder die dritte Kategorie.

00:50:33: das wäre Naturschutz Grünland halb offene Weidelandschaften wo sich dann Mosaik Strukturen ergeben wo Tiere dann immer wieder auf ähnliche Flächen kommen damit dafür sorgen Haltwegs hochverdauertiges Futter bekommen.

00:50:45: Wenn wir so ein färfen Mastprogramm im großen Stil aufziehen und auch unter gewisse Bedatzlichste realisieren wollen, da wird man auch schon durch entsprechende Ansatmischung und Nachsaten und Grunddüngungen und Ähnliches dafür Sorge tragen müssen dass die Produktivität der Bestände erhalten bleibt.

00:51:02: Schauen wir ein bisschen weltweite Situation an.

00:51:05: Du hast ja ein sehr gutes Bild, du bist ja weltweit vernetzt gewesen.

00:51:09: und auch jetzt noch immer gibt es Regionen Länder Beispiels Projekte wo wir in Europa daraus lernen können?

00:51:22: Ja natürlich das gibt es immer.

00:51:26: aber ich möchte fast anders herumformulieren.

00:51:29: Wir können sicherlich immer etwas lernen.

00:51:32: Ich gehe gleich auf Details ein, aber in vielen Bereichen können wir doch auch sagen Wir können gerade diesen Bereich Grünland Milch und Grünlands Fleischerzeugung eigentlich gut.

00:51:43: Wir machen es nur nicht in der entsprechenden Intensität, auch der Bewerbung nach außen.

00:51:49: Es wird ja häufig das irische System oder auch das neuseeländische System als grüne Milch gelabelt.

00:51:56: Auch die Irren machen das im Vermarkten extrem geschickt Grüne Milch, die zeigen Tiere auf der Weide.

00:52:03: Ja das ist richtig.

00:52:04: aber beide Regionen haben es auch mit Weidemilcherzeugung in der Intentität massiv übertrieben.

00:52:13: Du weißt sicherlich dass Irland inzwischen auch in Brüssel auf dem Index steht im Bezug auf die Wasserrahmenrichtigen und Nitratrichtlinie weil einfach die Intentät zu hoch ist Und damit eben diese positiver Aspekt.

00:52:30: Grünland, Milcherfolgung durchaus auch in Frage gestellt wird und das ist in Neuseeland noch einmal deutlich stärker ausgeprägt.

00:52:39: dort hat man ja das Gegenteil von dem gemacht wie bei uns hier.

00:52:44: bei uns hat man Grün land umgebrochenen Acker gelegt.

00:52:48: auf der Südinsel in neuseeland hat man in den Neunzig an zweitausender Jahre bestehende Gemischtbetriebe, Marktfruchtbetrieb, Low-Input aufgrund der geringen Wasserverfügbarkeit auf der Südhalbinsel umgewandelt in reine Milchviehbetriege mit Beregnung und höchsten Intentitäten aber mit nur zwanzig Zentimeter Boden.

00:53:14: Und damit entsprechend natürlich die Nitrateinträge in die Gewässer massiv.

00:53:21: Und das ist ein Punkt, den möchte ich auch mal ganz deutlich hervorheben.

00:53:25: Der für unsere europäische Union und für unser europäisches Regelwerk spricht nämlich die Nitratrichtlinie.

00:53:34: so etwas gibt es in Neuseeland nicht.

00:53:36: Das ist alles privatwirtschaftlich organisiert und da mussten im Prinzip erst große Bürgerinitiativen kommen, die dieser Fehlentwicklung dann einen Gewissen Einhalt geboten haben.

00:53:49: Was man aber gelernt hat, dort lernen kann ist gerade hier für den Norden mit großen Flächenanheiten.

00:53:56: Das trifft ja für den Alpine-Raum dann etwas weniger zu dass man eben auch mit sehr großen Herden weide Milcherzeugung betreiben kann.

00:54:06: und es wird ja häufig gesagt naja bis hundert Kühe geht das vielleicht die Ihren zeigen jetzt geht ohne weiteres auch mit dreihundert Kühen und die Neuseeländer zeigen es geht auch mit neunhundert Kühnen.

00:54:18: Also von daher ist die Anpassung bei entsprechender Flächenverzügbarkeit und an Weidenutzung inzwischen doch durch die Herdengröße bei weitem nicht mehr so limitiert, wenn die Rahmenbedingungen vor Ort gegeben sind natürlich wie das scheinbar in der ersten Wahrnehmung häufig der Fall ist.

00:54:37: Aber wie gesagt, noch einmal.

00:54:39: Ich habe vor allen Dingen, weil ich bin vor sieben, acht Jahren die ganze südliche Halbkugel abgereist und hab mir überall auf der Welt Grünler Produktion angesehen auch in Argentinien und Uruguay da sind wir schon auch im Betrug of die Umwelt Standards auf einem sehr, sehr guten Weg, wenn wir eingehalten werden.

00:55:00: Das heißt aus unseren Stärken lernen aber Innovationen hinauszubringen.

00:55:08: Und sozusagen die reine Technik verliebt halt ein bisschen in den Hintergrund wieder zurück und Druck herauszunehmen aus dem System, auch umzudenken oder?

00:55:20: Ja absolut!

00:55:21: Und eben auch mit solchen Mitweite-Systems, mit Legras eben auch im Bereich der Kosten zu drehen das zu reduzieren ja nicht mit der Konsequenz selbst.

00:55:32: Ausbeutung des Betriebsleiters bitte Aber nicht nur Maximierung der Einzelteleistung, was ja immer vorne steht.

00:55:39: Und wie ich vorhin sagte, achtzehntausend Liter pro Hektar so als eine Kernzahl?

00:55:45: Nein!

00:55:46: Es geht darum die gesunde Herde zu haben, die mit wenig Kosten durch lange Laktationszeiten – die hohen Aufzuchtkosten von zweitausend Euro pro Kalben, wie er sagt, dann möglichst auf lange Laktationszeiten zu verteilen.

00:56:05: Gut!

00:56:07: Wie geht es mit deiner Studie jetzt weiter?

00:56:09: Wir werden natürlich deine Studie auch zu unserem Podcast dazu legen.

00:56:13: da kann man das alles im Detail nachlesen.

00:56:16: Du hast sie ja auch vorgestellt bereits in Deutschland.

00:56:20: Was erwartest du?

00:56:21: Wie wird es weitergehen und was können wir dazu beitragen um deinen Weg weiterzugehen, zu beschreiten und zu fördern.

00:56:34: Also ihr könnt natürlich dazu beitragen diesen ersten Teil den ich genannt hatte Information, Information, Informationen und Beratung denen auch bereit nach außen zu streuen.

00:56:44: dieser Podcast ist ein wunderbares Beispiel aber eben auch von eurer Seite aus dann Kontakte aufzunehmen mit der Milchindustrie, mit der Fleischindustrie.

00:56:54: so Seht mal in Deutschland gibt es jetzt diesen Aufschlag und diese Entwicklungen, inwieweit können wir das zu einer größeren Welle entwickeln und unseren Teil dazu beitragen.

00:57:08: Und davon natürlich profitieren als Österreich.

00:57:11: Ihr seid ja nun ganz vorne in dem Bereich und damit sollt ihr natürlich auch diejenigen sein, die am meisten davon profitieren also die Kosten der aktuellen Systeme was so ein Punkt noch den ich gar nicht weitergebracht hatte, aber auch ausführlich im Gutachten beschrieben ist die sogenannten Legacy-Kosten.

00:57:32: Die langfristigen Kosten von Grünlandumwandlungen.

00:57:36: Wir sehen immer nur ja da wird umgebrochen und da wird Mais angebaut.

00:57:39: Aber dieser Maisanbau hat über ein Zeitraum von zehn bis zwanzig Jahren immer noch Kohlenstoffverluste vor dem ursprünglichen Grünlandsstandard.

00:57:49: Das heißt eigentlich müsste jeder Milch, der auf einem Maisagger nach Grünland-Umbruch erzeugt wird.

00:57:55: Noch einmal negativ zuwärtsig mit einem Malus belastet werden beim Karbenfutbrind.

00:58:00: All das passiert bisher nicht.

00:58:02: also Informationen über die aktuellen Kosten und dann diese Big Five groß machen und klarmachen es reicht nicht wenn wir nur produzieren ohne LKE die Lebensmittelkonversionseffizienz nur CO² reduzieren mit Futterzusatzstoffen.

00:58:19: Das ist nur die Bestätigung der Fehlentwicklung, mehr nicht!

00:58:24: Das wäre ein ganz zentraler Punkt, der glaube ich dann bei euch auch sehr gut aufgehoben wäre um das weiter nach vorne zu bringen.

00:58:34: und der Weg selber geht jetzt so dass wir gestern einen Fachgespräch hatten, zu dem du ja leider nicht konntest bzw.

00:58:42: der Fehler lag bei mir wieder.

00:58:44: Der Termin war angekündigt worden schon im Januar für das Fachgespräch und dann habe ich nicht an die Weidetagung bei euch gedacht.

00:58:53: Das bitte ich also weit verfahren, das war mein Fehler!

00:58:57: Und dadurch sind natürlich auch mehrere Kollegen nicht angereist sondern haben dann online Beiträge eingespielt oder sich online geäußert.

00:59:06: Und das Fach Gespräch gestern muss ich noch einmal hervorheben – das war extrem gut!

00:59:11: Also... Ich habe das Gutachten geschrieben für diesen wissenschaftlichen Beirat, der bis ins insgesamt wenig Hintergrund im Bereich Grünland und Futterbau hat.

00:59:22: Und jetzt waren die zu dem Fachgespräch da.

00:59:24: Erst war das durchaus etwas in Frage gestellt ob das überhaupt stattfinden soll oder ob die Notwendigkeit überhaupt da ist.

00:59:30: Und ich sah wirklich nur in staunende Gesichter der Beiratsmitglieder Ob des großen Interesses der verschiedenen Akteure, die sich gemeldet hatten.

00:59:40: Die Kurzbeiträge liefert hatten aus der gesamten Beratung.

00:59:44: Ich habe parallel zu der Studie auch einen Expertenfragebogen an die Berater der Landwirtschaftskammern und Landesanstalten versandt Und die waren jetzt mit ihrer Antwort auf meine Vorschläge zugeschaltet Und das war hochspannend, weil sie natürlich auch, ich will gar nicht sagen Kritik geäußert haben.

01:00:05: Sondern gesagt haben ja sehr gute Idee kann man aber eigentlich so oder so viel besser umsetzen also gerade auch in Bezug auf diesen Bronze, Silber und Goldstandard den ich da formuliert hatte.

01:00:16: im Bezug Auf die Förderung müssen wir jetzt nicht im Detail eingehen Aber auch aus dem Naturschutzbereich war das hoch spannend dabei.

01:00:24: eben Gerd Kemmer dabei dass ist ein Das ist der Chef von einer großen Genossenschaft hier in Norddeutschland, die bewirtschaften inzwischen etwa dreitausend Hektar.

01:00:36: Das sind Flächen der Stiftung Naturschutz, hier in Schleffi-Holstein.

01:00:41: Die sind entstanden aus Ausgleichmaßnahmen für Infrastrukturmaßnahme.

01:00:45: also wurde eine Autobahn gebaut oder mussten Flächen angekauft werden und den Naturschutz gewidmet werden.

01:00:51: Und er hat wunderbare Systeme mit halb offenen Weidelandschaften entwickelt wo er dann aber eben auch Rindfleisch erzeugt oder Wildfleisch, oder Pferdefleisch.

01:01:02: Auch das ist ein Punkt über den man nachdenken muss, dass man den Strauß der Möglichkeiten auch im Exzensivgrünland dann deutlich breiter aufspannt um Tiere in die Landschaft zu bekommen und damit eben auch Biodiversität durch die Attraktionszentrum von Kotflecken und vieles andere mehr zu etablieren.

01:01:23: Friedhelm, wir müssen zum Schluss kommen.

01:01:26: Und ich habe noch eine Frage an dich.

01:01:29: Kannst du mir für Zwanzigfünfzig ein Bild zeichnen wie deine ideale Grünland-Bewirtschaftung zwanzikfünfzig ausschauen könnte auf einem Milchviehbetrieb als Bild?

01:01:44: Wie ist der zusammengesetzt?

01:01:46: grob?

01:01:47: Er hat so viele Hektar in einen Tür... durchschnittlicher Betrieb in Deutschland, Milchvieh der deinem Zukunftsbild entspricht.

01:01:56: Dann einem Milchfiehbetrieb in der Grünland-Region wo kein Ackerbau vorhanden ist und dann auch ein dieses Mastzukunftsbild dass du uns das noch einmal zeichnest am Ende unseres Podcast.

01:02:12: Sehr gerne noch Einsatz, wie es weitergehen wird.

01:02:14: Der wissenschaftliche Beirat wird auf Basis meines Gutachten und des Fachgesprächs jetzt dann eine Stellungnahme schreiben.

01:02:20: Und wenn wir schauen, inwieweit das im politischen Prozess eingeht.

01:02:24: Ja was kommt?

01:02:27: Ich würde mir wünschen dass die das hier bis dahin die Agrarpolitik soweit gebracht haben, dass die Wissenschaft basiert Die Ökosystemleistungen honoriert und nicht mehr hektare.

01:02:38: Man muss auch diskutieren, ob man das dann kappen soll.

01:02:41: Umweltleistungen sind an sich nicht an Hektar-Zahlen gebunden, sondern wenn sie geleistet werden ist es gut.

01:02:47: Und das führt meines Erdentans dazu dass wir natürlich weiterhin Betriebe haben werden die ohne hoffentlich dann ohne zusätzliche Subvention und bei einem dann für die Landwirtschaft geltenden CO² Preis und mit höheren Standards im Bereich der Nährstoffe, also Düngegesetzgebung.

01:03:10: Stoffstormbilanz bedeutet eine Hoftorbilanz die auch im intensiven Tierhaltungsbetrieb neunzig Kilogramm endlich überschreitet dass wir da eine Dämpfung dieser Intensitätsentwicklung wie wir sehen im Augenblick haben durch den Gesetzgeber sehen können und sich daraus entsprechende Anpassungen ergeben werden.

01:03:30: das wird trotzdem dazu führen dass ein großer Anteil so weitermachen wird, wie es jetzt begonnen hat.

01:03:35: Einfach auch weil die Investments in diese Infrastruktur da sind aber das dieser andere Teil eben entsprechend wächst.

01:03:43: und für Betriebe, die die Potenziale haben auch Ackerfutterbau zu betreiben bedeutet das zum Daugeln.

01:03:51: dann komme ich gleich.

01:03:52: Aber für diese anderen Betrieben bedeutet das, dass wir Klegrassysteme wesentlich stärken müssen.

01:03:59: Das heißt, wir müssen dahin kommen dass wir selbstbewusst aus Grünland Bewirtschafter oder die Wirkung der Wissenschaftler, aber in den Grün Land Bewirtschaftern und mich viel Betriebe, die mit GrünLand agieren das sie selbst bewusst sagen können wenn ich auf Ackerfutter anbaue dann mache ich das um Ackerbau besser zu machen!

01:04:24: Ich helfe den Ackerbauern Ich helfe Ihnen gegen Acker-Fuchschwanz, ich helfe Ihn gegen den Verlust an Kohlenstoff im Boden und das Einzige was da hilft bei beiden ist zweijähriges Lägers.

01:04:37: Und das muss dann eine wenig größere Bedeutung bekommen!

01:04:40: Da würde ich mir vorstellen dass wir dann Situation haben wo Betriebe kooperieren... Das gibt es in Einzelfällen aber wo drei größere Betrieber eine GBR machen.

01:04:50: der eine macht Durchaus hier oben auch im Norden tausend Hektar Ackerbau, der andere hat entsprechende Milchviehbetrieb und das die gemeinsame Fruchtfolgen entwickeln.

01:05:00: Damit die fünftgliedrige Frucht Folge wieder standard wird mit Zwischenfrüchten mit Sommerungen und im Idealfall mit zweijährigem Klee-Gas.

01:05:08: Und das ist ein ganz zentraler Punkt.

01:05:10: immer wieder deutlich machen wenn wir auf Acker gehen dann um den Ackerbaubesser zu machen zwischen Früchte Im Dauer-Grünland Betrieb würde ich mir vorstellen, wie wir es im Allgäu haben und wie wir das bei euch haben.

01:05:27: Dass wir diesen Weg konsequent weiter fortsetzen diese unterschiedlichen Intensitäten der Bewirtschaftung noch deutlicher hervorheben mit bei euch in Abhängigkeit vom Höhengradienten, mit heulen Milch und ähnlichen Dingen das weiter betonen.

01:05:44: Und immer wieder die vermiedenen Umweltkosten im Mittelpunkt stellen um deutlich zu machen nur so kann es eigentlich funktionieren.

01:05:52: Ich bin mir nicht sicher ich bin mir Nichts sicher ob wir die jetzige Politik Milchpulver für die Welt ob das in den Jahr zwanzig fünfzehn noch trägt.

01:06:04: Wenn wir uns die Entwicklungen, wie Sie auch von den Kollegen in Wageningen, die sich mit den Weltagrammärkten beschäftigen und den technologischen Innovationen weltweit beschäftigen, wenn ich mir das ansehe dann geht man davon aus dass Sub-Sahara Afrika, wenn keine zusätzlichen Kriege dazukommen, dass Sub Sahara Afrikan diesen gigantischen Yield Gap den dem Augenblick haben unterhalb dessen, was sie produzieren könnten.

01:06:33: Dass Sie eine Relle des Aufholens starten – leider natürlich auch mit Umbrüchen der Zerwannen, das wird nicht zu vermeiden sein, das läuft schon -, aber dass Sie bis zum Jahr zwanzigfünfzig in der Lage seien werden sich selbst zu versorgen und von daher sollten wir uns doch wesentlich ehrlicher darauf vorbereiten dass Ackerflächen für pflanzliche Nahrungsmittel da sind und wir tierische Nahrungsmittel gerade von Wiederkeuern auf Grünland und Graf basiert erzeugen.

01:07:04: Und dafür durchaus auch etwas weniger davon essen, weil der technische Fortschritt gerade mit der Präzisionsferimentation wunderbare Produkte auf pflantlicher Basis hervorbringen

01:07:18: wird.".

01:07:20: Lieber Friedhelm, ich danke dir vielmals, dass es möglich war online mit dir über deine Studie zu sprechen.

01:07:26: Du warst sofort Feuer und Flamme dafür!

01:07:29: Wir möchten dir auch Danke sagen für die sehr gute Zusammenarbeit, die Kumpelstein mit dir und deinem Team immer hatte.

01:07:36: Wir möchten dich auch Dank sagen, dass du sehr viele Studierende sehr gut begleitet hast.

01:07:41: Also du hast einen Ruf eines guten Doktoratvaters in Deutschland das kommt nicht von irgendwo her Und das halt auch nach, und es ist ein etwas auf das man stolz sein kann als Person.

01:07:55: Als Friedhelm Taube!

01:07:57: Dafür möchten wir dir auch gratulieren und Danke sagen.

01:08:00: und danke dass du noch immer an die Zukunft denkst und deinen Wissen an uns weiter gibst und hoffen wir, dass vieles davon auch umsetzbar ist und umgesetzt wird vor allem.

01:08:14: Vielen Dank für die Brachastmöglichkeit

01:08:16: Ja.

01:08:17: Ganz herzlichen Dank, ich gebe den Dank absolut zurück Andreas!

01:08:20: Es war mir immer eine große Freude mit euch zusammenzuarbeiten.

01:08:23: das war immer ein Hort der Inspiration und war es jetzt auch beim Erstellen dieser Studie unangeschränkt wieder und so lasse es uns weiter handhaben.

01:08:33: Danke vielmals und auf Wiederhören.

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