Milchmarkt im Wandel – Gedanken zur Zukunft der österreichischen Milchwirtschaft | Stefan Lindner #182

Shownotes

Die österreichische Milchwirtschaft ist im Wandel: steigende Produktionskosten, sinkende Erlöse, Druck auf internationalen Märkten, Nachhaltigkeit, Tierwohl und veränderte Konsumgewohnheiten stellen Molkereien und unsere Familienbetriebe vor große Herausforderungen. Gleichzeitig genießt österreichische Milch international einen hervorragenden Ruf.

In dieser Folge von Agrar Science – Wissen kompakt spricht Priv. Doz. Dr. Andreas Steinwidder mit dem Obmann der Berglandmilch Stefan Lindner. Unser Gast kennt die Entwicklungen der Milch- und Molkereiwirtschaft aus vielen Perspektiven – als Milchbauer, Züchter und als Obmann der größten Molkereigenossenschaft Österreichs. Gemeinsam diskutieren sie über die Zukunft der Milchproduktion, die Rolle der Genossenschaften, neue Markttrends, Exportchancen sowie Strategien für bäuerliche Familienbetriebe.

Ein spannender Einblick in eine Branche zwischen Tradition, Innovation und internationalem Wettbewerb.

Berglandmilch

https://www.berglandmilch.at/

HBLFA Raumberg-Gumpenstein

https://www.raumberg-gumpenstein.at/

DMK Deutsches Milchkontor

https://www.dmk.de/

Heumilch

https://www.heumilch.at/

Haltungsform (Deutschland)

https://www.haltungsform.de/

Transkript anzeigen

00:00:07: Herzlich willkommen zu Ergraseins Wissen Kompakt, dem Podcast der Haberleferang bei Gumpenstein.

00:00:12: Die österreichische Milchwirtschaft steht vor großen Herausforderungen.

00:00:15: Volatile Märkte steigende Kosten, Tierwohl Nachhaltigkeit, Klimaschutz und gleichzeitig die Frage wie bäuerliche Familienbetriebe auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften können?

00:00:28: Mein heutiger Gast kennt diese Entwicklungen aus vielen Perspektiven als Milchbauer, Züchter, Familienvater und als Obmann der größten Volkereigenaussenschaft Österreichs, der Berglandmilch.

00:00:41: Ich Andreas Stein wieder freue mich sehr auf das Gespräch mit Stefan Lindner aus Oberndorf in Tirol.

00:00:47: Wir sprechen über die Zukunft der Milchproduktion Chancen für die heimischen Milchbäuerinnen und Bauern den internationalen Markt Innovationen in der Verarbeitung und darüber wie die österreichische Milchwirtschaft ihre besondere Qualität auch künftig erfolgreich positionieren kann.

00:01:05: Schön, dass ich bei dir zu Gast sein darf, Lieber Stefan.

00:01:08: Gerne!

00:01:10: Stefan, du bist und wir sind ja jetzt auf deinem Betrieb Zuhause.

00:01:15: Du bist Milchbauer in Tirol und gleichzeitig der Obmann der größten Genossenschaften, Molkerei-Genossenschaft in Österreich.

00:01:24: Wie wichtig ist dieses Zusammenspielpraxis am eigenen Betrieb und Leitung einer Genossesschaft mit neun, acht bis neuntausend Mitgliedern?

00:01:36: Ich glaube, dass das für mich als Mensch, als Bauer der totale Punkt.

00:01:42: Wenn ich nicht selber Praktizierer in der Bauer bin dann kann ich nicht ob man einer Genossenschaft sei weil ich wesentlich empfinde, dass es einen gewissen Leidensdruck geben muss im positiven wie im negativen.

00:01:59: Und natürlich die spannende ist halt, dass man das so quasi unter einen Hut bringt.

00:02:05: Weil man natürlich emotional im Wechsel bei der Gefühle ist und weil man natürlich – ich sage jetzt mal manchmal ein bisschen hin- und hergerissen ist, dann ist man wieder unterwegs, dann kommt man wieder heim.

00:02:16: Und am Punkt braucht es es so ja nur möglich in dieser Intensität, weil wir den Hofer als Betriebsgemeinschaft mit meinem Bruder Andreas führen.

00:02:24: Okay.

00:02:25: Du hast vorher das Wort Leidensdruck angesprochen, was meinst du doch konkret damit?

00:02:30: Naja am Ende des Tages ist es ein Punkt braucht ziemlich einfach ausgesagt so wenn du Milchpreisentscheidungen triffst dir danach tausendbeuereliche Familienbetriebe auch direkt betreffen dann musst du über einer der Betroffenen sein.

00:02:46: okay über dieses Thema werden wir ja sicherlich im weiteren Verlauf doch reden.

00:02:54: Du kennst die Molkerei-Wirtschaft sehr gut, auch im internationalen Vergleich.

00:03:00: Wie ordnest du da die österreichische im Vergleich zum Beispiel zu Deutschen?

00:03:04: Wo wir ja sehr viel Milch exportieren ein?

00:03:08: Das ist immer so... Da habe ich eine Zeit lang gebraucht als junger der zuerst den Schuhenganger ist und dann als jünger Funktionär dass er mit dieser Rolle von Österreich klarkt, weil rein vom Faktischen her betrachtet Wir sind in Österreich die größte Molkerei, wir haben ¥.IV Mio.

00:03:28: Rumsatz und wer nicht mehr.

00:03:30: so was den großen Hick steht und wen ich diese Europäische betrachte geht jetzt aktuell die größten deutsche Molkerei DMK geht in Arla auf.

00:03:41: also DMK gibt es nicht mehr, die Genossenschafts-Molkerei heißt Arla.

00:03:45: Die haben knapp zwei Milliarden Euro Umsatz und sind ein vielfaches größer als wir.

00:03:51: Und das zirke sie aber bei uns ja durch alle Bereiche, also wir haben eine ganz deutlich kleinere Struktur in der Landwirtschaft.

00:03:59: Also unsere Höfe sind kleiner.

00:04:01: Unsere Strukturen der Sammlung ist anders.

00:04:03: Topografisch haben wir Herausforderungen über dieses Kimmelsrenn.

00:04:07: Und am Ende ist es in der Molkare Wirtschaft auch so.

00:04:11: Deshalb wissen wir wehgefinden wie wir europäisch-konkurrenzfähig... bleiben können.

00:04:17: Das ist die Fragestellung, die Fraestellung ist nicht nur wir bin in Österreichisch konkurrenzfähig weil fuchts Prozent exportieren wird.

00:04:25: Wir sind europäische und international konkurrentsfähig und da gehen wir vielleicht ein bisschen andere Wege in alle Bereiche und von dem bin ich total überzeugt wie wir die Wege gehen.

00:04:37: aber es muss uns bewusst sein dass man Vor- und Nachdeile haben.

00:04:42: Wie hat sich die Milchwirtschaft aus deiner Sicht in den letzten zwanzig Jahren entwickelt auf der Bauern- und Bäuerinenseite, und in der Molkereiwirtschaft.

00:04:51: Schauen wir mal, Österreich hat dann vielleicht ein bisschen den Tellerrand hinaus auch Deutschland zum Beispiel?

00:04:57: Ja die Milchwirtschaft auf bäuerlicher Seite ist geprägt vom Strukturwandel.

00:05:03: Wie geht's dir so damit?

00:05:05: Mir geht es damit gut, weil ich habe da ein bisschen einen anderen Blick wie er vielleicht jetzt rein agrarpolitisch der Blick ist Weil ich mir denke, wir haben aktuell den Kremschnitt.

00:05:17: Und natürlich ist emotional betrachtet, wo wir keine Bauern verlieren – das ist völlig klar!

00:05:23: Aber die Frage ob es auch von Milchbauern weitergeht oder nicht hängt ja an vielen Faktoren.

00:05:30: Wahrscheinlich der stärkste Faktor ist die Frage wie.

00:05:34: er ist familiär?

00:05:36: Gibt's Nachfolgermotivierte und gibt's da potenzielle Kuhmenschen?

00:05:41: Das ist für mich der Wichtigste Der wichtigste Punkt, weil es gibt aus meiner Sicht keine Viecher, die so empathisch sind wie hier.

00:05:53: Aber es gibt in meiner Sicht auch keine Branche in der Fäderlinge, die es so fordern, die ist wie Milchkuh und deswegen braucht's da... Ja, der stärkste Faktor ist, wenn das Kuhmenschen sind dann ist die Frage wir, wo in dir eine Betriebe strukturieren.

00:06:14: Junge Leute, die ja Gott sei Dank noch eine Vielzahl da sind, die in diese Branche einsteigen und die wollen natürlich auch eine Betriebe weiterentwickeln weil im Unternehmendum ist es immer so über die Produktivitätsachse haben wir einen wirtschaftlichen Impact oder IQ oder die Frage ist einfach betriebswirtschaftlich.

00:06:41: Die wirken schlau standortangepasst gewisse menge produzieren.

00:06:47: das ist einfach so und deshalb sag ich jetzt im europäischen vergleich sind wir total klar strukturiert.

00:06:55: Und wenn wir heute in einigen jahren statt fünfer zwanzig hier im schnitt, dreißfünfer dreißig hier haben dann sind immer noch kleiner wie heit die deutschen weil die deutschen am heit im Schnitt schon über siebzig hier und deswegen stresst mir dies jetzt nicht so Weil ganz pragmatisch gedacht, hast du es heute auch.

00:07:17: Die werden sich genau überlegen wie sie dann und werden sich weiterentwickeln, die werden erwachsen.

00:07:23: Das bringt natürlich auch die Technik mit sich in der Automatisierung.

00:07:28: Ich sehe das als ein Teil kritisch in der Vollautomatisierung Aber teilweise Automatisierungen finde ich extrem interessant im Ukraine-Bereich, muss man es auch ganz nicht anbetrachten.

00:07:43: Da sich ich das auch so, dass die Sonne oder andere Instrukturen noch verändern werden, obwohl das jetzt nichts Konkretes war.

00:07:49: Das weiß aber die letzten zwei Jahre in Österreich hat dem diesen Weg also wieder bestätigt, dass zum Beispiel die Vorarlberger Milchbauern in die Nümme gegangen sind und dass jetzt gerade kürzlich die Pinzka Milchbauern in die Salzburg gehen.

00:08:12: Das stresst mich auch nicht, weil ich mir denke das stärkt ja dann auch das gesamte System wieder.

00:08:21: Jetzt habe ich vor einer Woche mit dem Professor Taube einen Gründlandforscher aus Deutschland einen Podcast aufgenommen.

00:08:29: den kann man den Mühring auch dann anhören.

00:08:33: Er sagt folgendes.

00:08:34: In Deutschland sind wir jetzt schon so weit, dass in den Gunstlagen die Betriebe Richtung Zwarhundert, Dreihundert Kühe wachsen und er sieht mit großer Sorge, dass der Ackerflächen-Einsatz in der Milchvielfütterung immer größer wird und das Silomais so dominant wird.

00:08:54: Er hat sogar einen Ausspruch gesagt, dass er persönlich glaubt wenn der Konsument das mitbekommt in der Diskussionsarbeit sein werden, wie heute mit den Öltanks in den Kellern.

00:09:08: Dass diese Milch, diese Maismilch schwer absetzbar sein könnte.

00:09:12: Das war auch eine Hypothese für ihn.

00:09:14: Warum so geht ihr das?

00:09:17: Weil du sagst Strukturwandel findet statt und ist nicht nur negativ zu sehen sondern wir sichern ja auch die Bewirtschaftung der Flächen trotzdem und die Betriebe entwickeln sie weiter hoffentlich im internationalen Markt konkurrenzfähig.

00:09:33: Aber wir müssen das große Bild schon vorne sehen, wo wollen wir hin?

00:09:36: Wenn wir immer zwanzig Jahre hinter den Deutschen hinterher sind dann werden wir irgendwann auch dort sein, wo die Deutschen jetzt sind.

00:09:41: oder wie geht's dir damit was ich dir jetzt gesagt habe?

00:09:46: Naja... Ich bin es beruhigt mir fast ein bisschen weil ich der Meinung bin Es ist überhaupt keine Lösung wenn wir die deutschen probieren.

00:09:55: Das kann ja nicht der Weg von Österreich sein Obwohl das, glaube ich, global immer aus der Kladni Bruder von Deutschland gesehen werden.

00:10:03: Also ich finde, dass wir grundsätzlich eine gute Ausgangssituation haben, weil wir wissen ja, dass auch zu Prozent der Milch aus dem Berggebiet kommt und dieses Berggebieten hat ja wohl auch da und dort auch kaffeeige Flächen.

00:10:17: in der Kombination, aber summa-summa rum betrachtet sind wir da völlig in einer anderen Situation also auch zu prozent der österreichischen Milch gegenüber als die Berge sind nur mit der Kur frei zu halten.

00:10:33: Warum sage ich das so bestimmt?

00:10:35: Mit der Kur, weil ich einfach der totalen Meinung bin, dass in der Wertschöpfung betrachtet die Milch das Interessanteste ist.

00:10:45: Jetzt kommen mir vorwerfen wie Befangen aber mit dem Krügerlehm.

00:10:49: Aber ich finde es auch einfach die Mulchkur am Berg, die logische Alternative ist und ich find Das ist der Berg und da müsste man selbstkritisch sein.

00:11:01: Und deswegen bin ich zum Beispiel ein Fan von zwei Nutzungen, und bin ein Fan... Ich bin ein fan von Rationen die sehr Grünland passiert sind aber trotzdem halt vielleicht wenn es dort möglich ist einen Teil dieser guten Phase die der Mais bringt ergänzt und mir dann konzentrat Mit Augenmaß, oder?

00:11:21: Mit Augen maß.

00:11:22: Das ist ja auch das große Steckenpferd von Rundberg-Gumpenstein, wenn es um die Standortangebasse der Landwirtschaft geht und ich habe natürlich hier auf unseren Standort eine andere Ausgangssituation aus wie jetzt in der totalen Kunstlage.

00:11:36: aber da muss jeder seinen Weg finden

00:11:38: und da müssen

00:11:39: wir selbstkritisch sein.

00:11:41: aber ich sage dass immer grundsätzlich nicht auf einen schlechten Weg weil wenn ich mir den österreichischen Weg ausschaue In vielen Bereichen, also geprägt von zwei Nutzungen stark.

00:11:54: Dann ist er geprägt von Grünland und da unterscheiden wir uns ja ganz stark vom deutschen Bild.

00:12:07: Gesamtdeutschen Bild, weil der Bayerische Raum ist ja ähnlicher wie mir.

00:12:11: Und

00:12:13: du wüsst auch sozusagen dass diese Unterscheidung in Zukunft auf jeden Fall in dieser Welt?

00:12:18: Prägnanz erhalten bleibt.

00:12:20: oder kann man das so sagen?

00:12:21: Ja, das ist völlig klar.

00:12:24: Weil wenn wir uns in dieser Frage oder in vielen Fragen nicht unterscheiden können dann nehmen wir mal selber die Lebensfähigkeit weil wir brauchen mit unserer Struktur ein bisschen höhere Wertschöpfung und wir brauchen da einen anderen Weg und wir müssen den Weg für uns definieren und überzeugt vertreten und nicht irgendetwas probieren.

00:12:48: Wenn man jetzt mit Bäuerinnen und Bauern redet, dann sind sie zurzeit nicht unbedingt Feuer- und Flamme.

00:12:53: Weil die Preissituation – da haben wir eine gewisse Rallye hinter uns ist nicht besonders günstig.

00:13:01: Was sagst du denen?

00:13:04: Wenn du denen gegenüber sitzt oder eben Preise reduzieren musst wie gehst du damit um?

00:13:13: Da habe ich ja mal einen Bericht gesehen.

00:13:15: Da ist ein Bauerinterview geworden ein Bergbauer, nicht in unserer Branche und dann hat die Reboterin gesagt jetzt arbeiten sie Jahrzehnte im Einklang mit der Natur.

00:13:29: Dann hat er ein bisschen mührisch gesagt Im Einklang ist da gar nichts.

00:13:34: Und das ist genau das wo ich sagen wollte Das ist der freie Markt.

00:13:38: Da kann man auch sagen Im Einklangen ist hier gar nix.

00:13:42: Also

00:13:43: erklärst du mir?

00:13:44: Ich

00:13:44: erkläre es dir ja, ich probier's zu erklären.

00:13:47: Fakt ist Das Landwirtschaft so funktioniert, wenn es umweltmäßig super läuft wie im Jahr twenty-fünf, dann haben wir gut zufordert.

00:13:58: Dann haben wir gute Verdaulechkeiten und gute Arträge.

00:14:01: Und letztes Jahr war's halt international so dass die Arträge in der Qualitativen und Quantitativen Frage so waren als selten zuvor.

00:14:12: Und das hat nirgends wirklich ein Problem gegeben.

00:14:15: Der Ausfluss daraus war Das in dem tollen Milchwirtschaftsjahr, das muss man wirklich so sagen.

00:14:22: Weil wir haben noch nie so einen Durchschnittspreis gehabt wie ein Fünferzwanzig.

00:14:26: Natürlich sind die Kosten halt in völligen anderen Zfern aus wie vor zehn Jahren aber auf den Fünffer zwanzig war einfach top und fünfffundzwanziger war deutlich über dem aus meiner Sicht heutige im normal.

00:14:38: Und Fünffer Zwanzig hat uns in Österreich fifty-fünf Cent Durchschnitzpreis gebracht.

00:14:43: Und aus meiner Sicht ein bisschen mutignässt mehr als er.

00:14:46: ist es normal wenn ich die letzten fünf Jahre, oder die letzten vier Jahre von einigzwanzig bis fünfer zwanzig mehr ausschaue, nachher habe ich irgendwo einen normalen Verfuchtsgesende nicht.

00:14:58: Und das tut natürlich weh, wenn ich vor ... vor vierundfünfziger halb auf jetztfünfervierzig sehnte, was wir im sechszehnzwanzigerjahr durchschnittamt zehn Cent verlieren, aber fairerweise müsste man sagen Das war nicht normal und da waren wir uns natürlich schwer.

00:15:16: Wir wissen ja, dass man freien Märkten sind und wir wissen, dass es eine gewisse Volatilität gibt auf diesen freien Markten.

00:15:24: Und aktuell haben wir immer noch ca.

00:15:27: um fünf Prozent mehr Milch angeliefert als wir im Vorjahr.

00:15:32: Aber wir wohnen auch bei sieben Prozent mehr Anlieferungen wie am Vorjahre – das war die Verarbeiter.

00:15:39: in allen Bereichen extrem gefordert hat ist, konnte ich meinen Mitgliedermilch hoffentlich verarbeiten.

00:15:48: Öffentlich habe ich diese Kapazitäten, weil die letzten Jahre, wenn man starke Anlieferungsperioden gehabt hat, dann haben wir von Anliefernungsteigerungen.

00:15:59: Jetzt bin ich seit dem Jahr zwei Jahrzehnte oben an der Tirolmilch und jetzt bergeln muss.

00:16:05: Sowas habe ich noch nie erlebt und die bin jetzt sicher einer der, was jetzt noch nicht so lange im Geschäft sind.

00:16:10: Aber bei unserer Generaldirektor, der ist seit Jahrzehntein zwei Intensivst in dieser Szene und die Leute haben das so noch nie erlbt.

00:16:20: Gott sei Dank haben wir in unserer Genussenschaft so viel Kapazitäten die letzten Jahre vorgehalten mit grossen Investitionen, dass man es verwenden kann.

00:16:29: Also ein Beispiel ist... dass man sich das besser vorstellen kann.

00:16:33: Normalerweise haben wir die höchste Anlieferung in der Woche achtzehn, zwanzig sechs oder zwanziger haben wir also die Höchste anlieferungen von zwanzfünfezwanzig schon in der Woche Acht erreicht.

00:16:46: Also Ende Februar haben wir schon die Menge gehabt, was wir letztes Jahr Ende Mai gehabt haben.

00:16:51: und natürlich ist es wenn dies auf kompletter europäischer und internationaler Ebene so ist dann haut dies die Preise zusammen weil dieses Überangebot zu groß ist.

00:17:02: Auf der anderen Seite, so sieht es jetzt ein Bauer nicht, das ist mir völlig klar.

00:17:06: Der Sack ist auch Wahnsinn wenn der Preis mittlerweile bei drei bis vierzehnt ist.

00:17:10: Ich glaube ja persönlich dass dies jetzt nach unten hin weniges großes geopolitisch ist oder so passiert ziemlich war.

00:17:19: Das Lehne mit wahrscheinlich zwei tausend Fenster.

00:17:21: aber Wenn ich mal schaue dass trotzdem die Märkte in der Nachfrage immer wieder gewachsen sind in Österreich ist der Markt, der Gesamtmarkt von Molkereprodukten wachsen.

00:17:37: In Deutschland ist er gewachsen.

00:17:38: International wachsens!

00:17:40: Dann sind das ja total positive Anzeichen.

00:17:43: Die sind jetzt in der momentanen Phase vielleicht so von einer bäulichen Familie nicht gesehen.

00:17:48: aber wenn ich heute weiß dass dies was sie produzieren der total Nachfrage unterliegt zum Beispiel die ganzen Proteinfraktionen nachher und finde es cool.

00:17:58: Ja wir sitzen in österreich auf Qualitätsproduktion, auf Qualitätenprogramme, heulmöwlich Bio, gentechnikfreie Produktion, Diabol Plus und so weiter.

00:18:13: Wie wichtig ist das am internationalen Markt?

00:18:17: Kommt es dort an?

00:18:19: Ist das der Weg?

00:18:21: Genau!

00:18:23: Wir in Österreich, in unserer österreichischen Blase sagen wir immer die totalen Qualitätersprogramme.

00:18:30: Da wird gerne Nummer.

00:18:31: und auf das Klimaerstütze.

00:18:33: Also wir haben achtzehn Prozent der gesamten Milch produzieren wir im Bio-Qualität und dann haben wir einen Haufen Heimmilch in Heimilch Qualität.

00:18:43: Und dann vergisst man, dass eigentlich die Premiummilch also die quasi normale Milch Konventionelle, muss ich sagen mal gerne.

00:18:55: Ihr habt einen frühen Herkennstandard unterliegt als wir der europäische Standard sind.

00:18:58: also wir sind gendechnikfrei und das was ihr jetzt seht man kontrolliert zertifiziert über dieses Armergütte-Siegel Tierhaltung plus Gendechnickfrei verzichten auf Ballmüll oder Balmfett sehen zumindest in der Kombinationshaltung ein ganz wichtiger Punkt.

00:19:16: also bei uns gibt es keine dauernde Anbindehaltung mehr Und das sogar im Basisgütte-Siegel mit neunzig Tag und in der Haltung plus mit hundertzwanzig Tag.

00:19:27: Das finde ich genau der österreichische Weg.

00:19:30: Warum ist die österreichischen Branche diesen Weg gegangen?

00:19:36: Weil wir einfach gesagt haben, wir wollen jetzt nicht nur so Speerspitzen im Basistandard, wo man sagt ja... Wenn jemand jetzt ein Tierwohl Milch will, dann kriegt er halt die.

00:19:51: Weil wir haben ja schon fünf bis sechs Milchsorten.

00:19:53: Wir haben ja jetzt Premiummilch, wir haben Haimilch und Biomilch.

00:19:59: Und wenn wir noch mehr unterschieden hätten, dann haben wir auch in unserer Sammelstruktur wirklich ein Thema.

00:20:05: Bei Sammelkosten haben wir deutlich höhere wie andere Regionen in Europa.

00:20:09: Und wir haben gesagt, wir setzen noch mehr auf den Qualitätsweg.

00:20:12: Der Qualitätersweg ist tatsächlich so Obwohl diese in Österreich nicht immer alles sehen, aber natürlich sind wir und ich persönlich bin von dem total überzeugt dass uns das andere Märkte öffnet.

00:20:27: Hier in Österreich ist einmal kein liefern heute große Mengen an Milch in verschiedenen Tierwohlstufen zum Beispiel nach Deutschland.

00:20:39: Früher war es immer mit der Naune im Haarmilch nach Deutschland und jetzt fahren wir mit Haltungsformstufe drei nach Deutschland.

00:20:46: Und das ist in der Wertschöpfung anders.

00:20:51: Da gibt's verschiedene Wege, wie man zum Beispiel Starch auf Frischkäse setzen kann, weil das eine natürliche Proteinfraktion ist, die Starch noch gefragt ist Verpackungslösungen mit Glas oder Scheibenkäse, oder was auch immer.

00:21:17: Die Ernährung verändert sich ja auch.

00:21:20: Ernährungs-Trends, du hast das Protein jetzt gerade ein bisschen angerissen... Wie sehr versuchst ihr das in eurer Molkerei und in euren Genossenschaften?

00:21:30: Muss ich eigentlich sagen umzusetzen!

00:21:33: Wie sehr ist eine Ernährings-Trenz ein

00:21:34: Faktor?!

00:21:36: Und jetzt kommt dazu vegane Ernährung sind deutlich zu auf niedrigen Niveau, würde ich mal sagen.

00:21:44: Auch bei den Milchprodukten sind Pflanzliche Produkte oder Pflanzeleprodukte verdrängen Milch-Produkte teilweise.

00:21:53: Ihr verbockt auch solche pflanzlichen Produkte?

00:21:57: Das wird ja auch kritisch gesehen von manchen.

00:22:00: Erklärst du uns das einmal?

00:22:02: Logisch!

00:22:03: Ich möchte so anfangen – also wir verbarken es nicht mehr und produzieren sogar Ich denke mal, wenn ich in so einer Molkerei wäre die Berglandmilch und wir sind ja Genossenschaften und sind zu hundert Prozent im Eigentum der Bauern.

00:22:18: Was heißt das?

00:22:20: Das ist für mich eigentlich der wichtigste Punkt in unserer DNA dass wir einfach es gibt keine Interessenskonflikte, wenn's um dieses Thema Wertschöpfung geht weil am Ende jetzt um ein Milchpreispunkt Und wenn du andere Eigentümer hast, der was einem nicht mehr vom Mulchpreis abhängig sind, dann cruise zu Interessenskonflikten geben.

00:22:45: Und wir arbeiten im täglichen Geschäft ja so – es gibt einen bäuerlichen Vorstand mit neuen Mitgliedern zwischen dem Rottal, dem Innenviertel, dem Zentralraum in Oberösterreich und dem Mostvierteln Steuermark-Kärnten Tirol.

00:23:05: Im Grunde, ich sag das so sehr laut bis es egal wo der ein Bauer ist.

00:23:08: Weil da sind gross die kleine verschiedenste Haltungsformen dabei, konventionell und bio weil dir sitzt noch im gleichen Boot, sind alles Bauern für den anderen als wichtig ist.

00:23:19: Und was aber wichtig ist dass wir eine Geschäftsführung haben, die uns fordert!

00:23:26: Weil wir Bauern so ehrlich müssen sein wie in unserer Blase.

00:23:30: Wir Bauern sehen das anders als wir jemanden, der jetzt in Wien zur Arbeit pendelt und dann beim Biller Plus vor dem Milchegal steht.

00:23:41: Das sind völlig konträre Welten!

00:23:44: Und am Ende leben wir von dem wie viel Leid, dass im Milchegal zu unseren Produkten greifen?

00:23:52: Am Ende ist es das.

00:23:53: Dies ist ein Produktionsauftrag für mich im weitesten Sinne als Milchbauer.

00:23:59: Und wir sehen das natürlich nicht so mehr Bauern.

00:24:02: Die Bayerinnen vielleicht sind noch mehr, wie wir Bauern und die bäuerliche Jugend auch mehr, als wir gestanden haben.

00:24:11: Und deshalb erwarte ich mir, dass uns die Geschäftsführung fordert und in der Berglung mich fordert sie uns.

00:24:18: Richtig!

00:24:19: So ein Beispiel?

00:24:20: Ich sage ein Beispiel an unser Generaldirektor gesagt Wir müssen auch dieses Feld Alternativen bedienen.

00:24:30: Und was haben die Bauern im Vorstand gesagt?

00:24:32: Nein, das wollen wir nicht!

00:24:34: Weil das kanibalisiert unseren Milchabsatz.

00:24:38: Das ist aber nicht so, weil es gibt halt Leid und die Veganer sind jetzt nicht unbedingt unsere Freund, weil da wissen wir dir Bedienene zu wir also klassischer Mulchbauernhof bedient werden mit einer Burgerbette bei McDonalds von der Schluckkarte, die was fünf oder sechs Kälber auf die Welt gebracht hat oder mit einem Milchprodukt.

00:24:57: ein Bedürfnis für den Veganer.

00:24:59: Aber es gibt viel Flexidaria, die Leute essen weniger Fleisch wo man bei der Milch-Life dabei sind weil oft die Alternative der Kasis.

00:25:08: und es gibt halt auch Leute die trinken gar Milch.

00:25:11: Und was wurden im alternativen Drink in der Vergangenheit drin?

00:25:16: Die waren auf dem Mandel Soja Basis.

00:25:20: und dann ist es losgegangen wenn wir das jetzt ein bisschen repliziert mit Hafer.

00:25:26: Aber es hat keine österreichische Lösung gegeben.

00:25:28: Und dann hat die Bergland mich gesagt, wir machen einen Haferdrink, weil die Technologie haben wir im Haus und die Abfülllinie haben wir in dem Haus.

00:25:38: Die Verpackungslösung haben wir auch aus Österreichischem Hafen, so quasi hundertprozent Austria und der Hoverkrieg von unsere Genossenschaftsmitgliedern.

00:25:47: Waldviertel Bauern, die sowieso havaubahnt liefern den Hafen zu einem Lagerhaus, kriegen durch einen Zuschlag.

00:25:53: Da wird ein Hafervlocken gemacht und den Aschbach-Wert dann der Trink gemacht.

00:25:57: Und die Reste von dem Hafertrink, die so karaktiv wieder so quasi zurück in die Rinderfütterung... ...und im ersten Moment hast du natürlich emotional betrachtet ist der Haferdrink der Gegner der Milch.

00:26:09: Aber wenn den Haferdring jetzt Konsument in Kraft weil sie halt kaum Milch trinkt, aber fermentierte Produkte genießt.

00:26:19: Jetzt Kruse den Haar verdrinkt kaufen unter der Marke Scherdingen oder Unterhandelsmarken wie ZC-Dur und so weiter und sofort.

00:26:28: Und gut an die Scherringer Käseschreiben kaufen oder Kruse einen Doppeln Naturjoghurt was auch immer ein Cottage cheese kaufen.

00:26:38: Wir sind quasi der gesamte Lösungsanbieter.

00:26:42: Da haben wir einen ganz starken Zielkonflikt oft zwischen dem Vertriebsgesteuerten Unternehmen und aus meiner Sicht muss einmal keine Vertriebesgesteuheit sein, lieber Vertriebe oder nicht nur Produktionsgesteuert.

00:26:58: Und der bäuerlichen Welt und so probiere ich es zu erklären.

00:27:04: Da gibt's halt mehr oder weniger Gegenliebe bei Erklärungen.

00:27:08: aber das was man schon taugt ist wir treffen also ca.

00:27:12: unserer Mitglieder bei Versammlungen das ganze Jahr, wo es mir taug ist dass wir eine Diskussion auf Augenhöhe haben und es gibt Sitzungen da diskutieren wir halbe Stunde oder eine Stunde.

00:27:24: Aber das läuft auf normaler emotionaler Ebene an und man muss ja nicht immer zu hundert Prozent mit allem der Kurs sein wenn das Gesamtpaket passt.

00:27:37: Du hast ja ein klares Zukunftsbild für die österreichische Milchwirtschaft glaube ich und steuerst auf das zu.

00:27:45: Wie gelingt es dir, dieses Bild dann auf den Boden zu bringen?

00:27:49: Ich sage in Vergangenheit war ja die Anbindehaltung ein Thema, dass jetzt in Österreich gelöst ist.

00:27:56: Es ist ja nicht immer einfach diese sozusagen alle mitzunehmen oder die acht bis nein tausend Betriebe.

00:28:03: was ist dort eine Strategie?

00:28:04: wie schafft man sowas?

00:28:07: Ja ich glaube auch einfach.

00:28:09: also erstens haben wir es glaube wichtig.

00:28:11: Die Wahrheit ist immer jedem zumutbar.

00:28:13: Und wenn sie Konsumenten-Trends ändern, dann müssen wir das kommunizieren und schauen, wo setzen wir die Akzente an?

00:28:22: Das Beispiel ist ... In Amerika ist weit weg, aber in Amerika ist es mittlerweile so, dass dieser Trend der Abnehmenspritze sich durchgesetzt hat, dass jeder Fünfte Amerikaner die Abnehmspritze nimmt.

00:28:38: Ich finde das konginial, weil Begleitend soll die Ernährung umgestellt werden und das ist der Ganzstorch Richtung mehr Proteine.

00:28:50: Und das sind mit Untergrund, warum Proteine so stark nachgefuckt sind.

00:28:54: Ich finde heute ein Landfisch-Kass ist eine natürliche Proteinkwelle.

00:28:59: Der ist halt heid vom Zugang her ... Das war früher der Quargel auch, aber die jungen Leute haben den nicht mehr so gern mögen.

00:29:08: Der Grau-Kaas weiß es auch.

00:29:10: Aber Trendy ist halt der Hüttenkrise oder der Landfischkaas.

00:29:14: Also Cottage!

00:29:16: Oder Trendys Kier aktuell... ...oder andere Geschichten.

00:29:23: Joghurt fermentierte Produkte.

00:29:25: Also das gewaltige was da angeht.

00:29:28: und nachher müssen wir Das ist einfach auch unsere Leid dazu, weil unsere Leids liefern die Milch in den Genossenschaften, wo sie wissen.

00:29:38: Mindestens die jährliche Aferwerte investiert – also die letzten Jahre hat die Bergland-Milchmeerwehr die Afer investiert, die ist ca.

00:29:44: bei vierzehn Millionen, wir haben die letzten Jahrsechzig Millionen Euro investiert.

00:29:49: Jetzt auch wieder hätten wir das nicht gemacht, hätten wärmer Heier nicht im Stande gewesen, die Mitglieder Milch zu verarbeiten und dann hätte man wirklich ein Problem.

00:29:58: Weil dann war es Wertevernichtung, weil im Frühjahr hat die Vollmilchimpfels einen Fünfzehntgrust.

00:30:05: Also da bist erledigt und deshalb müssen wir schauen dass wir die Wahrheit den Mitgliedern zumuten und den Weg erklären.

00:30:15: Weil das ist ein Komplex dieser Weg der ist vielfältig und da muss man intensiv im Austausch sein Und bei ganz großen Sachen wird zb diese Aufarbeitung in dieser Haltungsfrage, der dauernden Anbindehaltung.

00:30:33: Da habe ich in diesem Prozess gelernt.

00:30:36: bei großen Sachen muss man dann ein Transformationsprozess irgendwann starten und man darf nicht herummeiern wenn es um klare Antworten geht weil jetzt wissen wir das seit dem Jahr zweitausendfünf die Anbindinhaltung gesetzlich verboten ist und auf Ausnahmen beruht.

00:31:00: Und vor dem Jahr war das vielen so gar nicht bewusst, da sagen wir bis zum Jahr zwanzig siebzehn, achtzehn neunzehn.

00:31:10: Und dann ist man halt damals den Weg gegangen, hat man gesagt jetzt macht man Tierwohlbonus höhere Haltungsformen geringt mehr und dann hat sich der TierwohlBonus entwickelt weil der Absatz von Tierwohlprodukten gestiegen ist.

00:31:24: Was man bei Projekten verdient, zahlt man in den Projekte aus und wenn ich mit dir wohl mehr verderne muss ich es halt denen auszahlen.

00:31:30: Dir was halt auch liefern.

00:31:32: Und jetzt kann ich natürlich nicht die Milch aus, also die Rohler Oberland In Niederösterreich in das, in dieses Tierwohlbaktel bringen.

00:31:41: und da haben wir den Ansatz.

00:31:43: aber das ist halt ein genossenschaftlicher Ansatz.

00:31:45: Wenn der hier auch einen Laufsteuer hat und weide oder einen permanenten laufauf nachkommt er auch in den Genuss von der höchsten Tierwohlstufe.

00:31:52: Und ich glaube, dass es wichtig ist, dass man sich halt nachher die Zeit nimmt und dass wir halt noch einfach so geschaut sind.

00:31:59: In zwei bis drei Jahre wird das einmal so sein.

00:32:03: Das war ja dann auch tatsächlich so, dass mit Ende vierundzwanzig irgendwann kommen wir an dieser Stichtag.

00:32:09: Wir haben – das muss man so sagen im Nachhinein, weil wir wissen, wer wir hören jetzt auf!

00:32:15: Wir haben da nicht eine überbordende Quote gehabt Sondern wir haben viele, viele Mitnimm-Machiner.

00:32:23: Und viele, Viele haben sich noch vielleicht nur sogar danach entschieden, dass sie gesagt haben, na jetzt tu ich halt doch eine Kombinationshaltung.

00:32:31: Ich nutze den Laufhof oder... Wir haben ja mal gemeinsam Andreas an dem EEP-Projekt der Bergmilchviege auch wird.

00:32:39: Das war ja ein Teil des Transformationsprozesses, das man sagt es muss nicht immer die neue Wohlfälle sein weil das sehe ich echt ein bisschen kritisch wenn nur wenn die alten Substanzen gar nicht mehr mit eingebunden sind und die Durchflächen sie so erweitern.

00:32:58: Und dann noch bis zur letzten Fütterung, auch noch auf Vollautomatisierung gesetzt wird.

00:33:02: Das ist sicher kritisch weil das muss man halt immer kostendechnisch abbilden können.

00:33:08: Wo es ja nicht kritisch sicher ist dass halt Automatisierung im Melkbereich Flexibilität mitbringen kann.

00:33:16: aber natürlich hängt's immer mit der Frage zusammen wie eine Figur Ich habe ja auf dem Gerät oder wie er stark steigt die Produktionskosten.

00:33:26: Aber das ist eine wirtschaftliche Tangente und ich finde, dass man halt die Prozesse früher nur offen starten muss.

00:33:39: Siehst du jetzt aktuell neu?

00:33:42: Notwendigkeiten wieder Prozesse zu starten für die österreichischen Milchbäuerinnen und Milchbauern, wo du sagst okay jetzt ist der Schritt gesetzt.

00:33:51: Jetzt müssen wir dort weiterkommen?

00:33:55: Naja ich glaube dass wir schon in einer ganz dynamischen Zeit aktuell sind wenn ich mir so überlege was jetzt so diese ganze... jetzt ist ja das große Schlagort dieser KI nicht Und was hast es für ihn?

00:34:09: Also wenn ich jetzt Steuerbehörde war nachher dann glaube ich noch, da hat es mich noch mehr vorderen in der Denke.

00:34:18: Weil alles was sie automatisieren kann und standardisiert automatisiert automatisierend kann sage ich mal so, da werden ja viele Menschen in diesen Bereichen nicht mehr brauchen also Buchungen oder was auch immer.

00:34:36: In der Molkerei stresst es mir jetzt nicht so, weil da sind wir schon brutal stark automatisiert.

00:34:40: Aber das geht natürlich weiter und am Bauernhof sind wir auch eher schon stark automatiziert und wir haben in der Landwirtschaft eher dieses Problem, dass wir zu wenig auswärts viele Leute haben.

00:34:54: Das ist ja wieder in der Landswirtschaft oder in der Lebensmittelproduktion voll cool finde ich.

00:34:59: Die Lebensmittel werden jetzt die Kainie produzieren.

00:35:03: Und das ist ja für mich als Bauer total perspektivisch, sage ich einmal.

00:35:12: Was die nächste Zeit so ganz stark an Veränderungen daherkommt ... Das weiß ich nicht, aber was ich weiß?

00:35:20: Dass man sich nie zu früh an den Kirchtürmen festklammern muss!

00:35:23: Nicht zu viel... An

00:35:24: den Kirchdürmen-Fest-Klammern darf, sagen wir es so!

00:35:28: weil ich glaube nämlich schon, dass auch speziell in wenn jetzt die Mulcher nicht mit Vorrädern im nachgelagerten Bereich das da die ein oder anderen Veränderungen geben wird.

00:35:38: Also dies haben wir ja in der letzten Zeit ja gesehen.

00:35:40: Wir haben halt einmal zwei Beispiele gesagt wo sie mal Kereien zusammengeschlossen haben.

00:35:44: Zuchtverbände schließen sich zusammen Milchlabore schließen Sie zusammen und dort darf man.

00:35:51: insofern sollte man nicht die Hemmungen haben, weil am Ende des Tages ist es die Frage wie effizient können wir dieses Gewährleisten?

00:35:58: Weil am Ende sind wir Bauern.

00:36:01: Und wenn die Bauern, und da bist du selber ja dergleichen, die sehen das ja auf so Wenn es nicht direkt in der Nähe von mir ist dann vordere ich das ganz stark hei diese Effizienzsteigerungen.

00:36:16: aber wenn's mich dann selber betrifft Dann sehe ich es auch voll in der Emotion und dann seh ich ja vielleicht so dass ich sage Bamajopa hat jetzt das mit aufgebaut.

00:36:30: Aber wenn wir diese bayerlichen Organisationen in Zukunft viel halten wollen, dann bin ich total überzeugt und da müssen wir ganz selbstkritisch sein.

00:36:40: Dann müssen wir es weiterentwickeln und da werden uns strukturelle Fragen auch in Zukunft begleiten.

00:36:47: Und wie gesagt, ich weiß nicht aktuelles Beispiel aber die Zeit bleibt nicht stehen.

00:36:55: Das heißt, wir müssen vorhin dabei sein.

00:36:58: Immer bei den besseren von fünf oder zwanzig Prozent auf dem europäischen Markt sozusagen damit wir wettbewerbsfähig bleiben und das heißt wir müssen in die Zukunft... Wir müssen eigentlich die Themen, die in fünf Jahren kommen nach Möglichkeit jetzt schon in den Köpfen mitentwickeln, damit man dann den Sprung wieder schaffen hat oder die Betriebe begleiten.

00:37:15: in diese Richtung ist es fast so wie in der Forschung eigentlich?

00:37:18: Ja genau!

00:37:19: Das ist nicht fast so weh in der Forschung, das ist tatsächlich so finde ich weil Du musst auf der einen Seite kostenseitig dabei sein, du musst auch eine Innovation gekauft haben.

00:37:31: Wie ein Unternehmer?

00:37:33: Ja sowieso!

00:37:33: Wir sehen ja alles unternehmen.

00:37:34: Der Bau ist ein Unternehmung und die Marktei ist ein Unternehmen.

00:37:38: In dieser Frage ist ja gar nicht so ein großer Unterschied.

00:37:43: Und ich finde man muss es ja nicht für den Zukunft zu wirken weil die Perspektiven waren in der Milch aus meiner Sicht noch nie so gut wie er hat weil es so nachhaltige Trends gibt, wie jetzt an dieser umbändigen Drang nach diesen gesunden Brotinen.

00:38:00: Nach den natürlichen.

00:38:01: Also wir machen ja auch ein Protein-Drinks da wo du hast Low Carb High Protein, also Proteinsur gesetzt und die Zuckerdankente eher mit Süßstoff funktioniert auch super.

00:38:15: aber ich glaube dass die wirklich stark nachhaltigen Trendstier sind, die völlig natürlich sind der Frischkass oder dieses tierische Protein, so genial.

00:38:28: Und was ist die ursprünglichste Ausgangsform?

00:38:31: Das Grünland am Berg und das ist ja krongenial!

00:38:36: Und da gibt es nur die Kur eigentlich aus Klaus Wunder, die dies schafft, oder?

00:38:43: Ja... Jetzt hast du mich wohin geführt wo ich auch noch ein bisschen reden möchte mit dir weil ich glaube wir haben einen Trumpfkarten in der Hand, den wir nicht gescheit ausspülen.

00:38:53: Das ist die Verknöpfung mit dem Tourismus.

00:38:58: Da geht es ja Richtung Herkunftskennzeichnung.

00:39:00: Klammer zu oder Tourismus auch nicht so mitzielt.

00:39:03: leider.

00:39:05: aber auch am internationalen Markt spürt man relativ wenig noch aus wie ein Österreicher.

00:39:11: Was mache ich damit?

00:39:13: Wir haben eine gepflegte Kulturlandschaft, wo gar uns für Menschen zu uns auf Urlaub kommen Und wir könnten das vielleicht in unserem Export, in Deutschland, in Italien und so weiter bei unseren Nachbarländern noch besser nutzen.

00:39:31: Wie siehst du das?

00:39:34: Das müssen wir jetzt ein bisschen klasstern!

00:39:36: Da bin ich auch relativ emotional weil in der Großfamilie oder aus der Familie der ICIM oder ich bin ja selber mein Bildungsweg ist ein Hotelfachschul werden und dann Landwirtschaftsschül.

00:39:48: Wir sind in unserem Umfeld so strukturiert.

00:39:52: Die Schwester betreibt ein Benzinghof, das ist ein Hotel mit einem Wirtzhaus und einer Skihütte.

00:39:59: Und der Schörgerer Hof aus dem die so als ursprünglich entstand heute zwei wirtschaftliche getrennte Betriebe probiert natürlich viele Produkte direkt in den Kreislauf zu bringen Und das fängt beim Klebefleisch oder bei Eiern, der Schweinefleisch.

00:40:19: Oder Energie in Form von Biomasseheizung und herrt ihm am Ende des Tages bei der Energiegemeinschaft mit den BV-Zellen auf!

00:40:33: Und jetzt war sie, dass es viele Leitbetriebe gibt – und so möchte ich die ufangen, bevor er mich da geäuern kann….

00:40:42: Touristisch, der das wirklich versteht und dir die Kreisleinläufe zu Ende denken.

00:40:47: Und der genau wissen warum das sehr erfolgreich sind.

00:40:51: Und wir sind deshalb erfolgreich weil die Leute wissen dass sie einen ehrlichen Job machen.

00:40:58: Und das was mich nämlich sehr in die Emotionen bringt... Das ist das, dass ich war's Die zwei Hauptbuchungsgründe.

00:41:08: Tirol hat knapp fünfzehn Millionen Nächtegungen sind zwei Dinge, wo die Bauern nicht unwesentlich beteiligt sind.

00:41:18: Das ist wie du gesagt hast, die Kulturlandschaft und die Kulinarik.

00:41:23: Und wenn ich das weiß, dann gibt es ja eigentlich wenig Argumenten, dass ich kein Heimwisch kaufe.

00:41:35: Aber wer funktioniert der Markt?

00:41:37: Der Markt ist offen internationalisiert also frei.

00:41:43: Wenn in Österreich der Milchpreis wie aktuell fünf, sechs Cent über dem deutschen Niveau ist – das was Gott sei Dank aktuell so ist.

00:41:52: Der österreicher Bauer hat es gefühlt bei den Milchpreisen zu dürfen aber dass europäische und deutsche Niveaus noch viel viel dürfen.

00:41:59: Und Gott sei dank haben wir nur die Pauschalehrung.

00:42:01: das muss ja auch los werden weil Diese Nichtmolkerei-Leistung, aber pauschulierter Steuersatz ist ein wesentlicher Wertschöpfungsbeitrag für die Pauschuliertenbetriebe.

00:42:16: Und wenn jetzt zum Beispiel fünf Cent am Killer KS, sie macht Liter Milch, fünf Cent, am Killer Butter, zwanzig, zweieinzwanzig.

00:42:26: Killer Mulcherinsatz ist der Preisunterschied so massiv dass natürlich von außen billige Ware herindrängt.

00:42:37: Genialerweise, also mir mit unseren Handelspartnern im Lebensmittel-Einzelhandel gut die Partnerschaft heben da und dort noch Themen wo ich sage ok hier sind wir auch gefordert dass man noch besser werden in der Regionalitätsfrage.

00:42:52: aber im Lebensmitteleinzelhandel ist das Murhegal wirklich sehr regional.

00:42:59: Und im Großhandel kriege ich die Krise Weil wo trinken, wenn ich mal jetzt die Import- und Exportauswertungen ausschaue.

00:43:07: Wo trinken die Mehrmenge jetzt herein im Großhandel?

00:43:12: Bildiger, deutscher oder billige deutsche Produkte und speziell in Bereichen, wo es anonym verkrocht wird Und das regt mir als Bauer auf und das regnet natürlich viele von uns Bauern auf weil der Fuss dir ein bisschen benutzt sag ich jetzt einmal Und jetzt wäre es eben wichtig, dass man weiß auch ein Riesenthema ist.

00:43:37: Wenn ich jetzt so sage diese Herkunftskennzeichnung die werden jetzt politisch sehr stark diskutiert und die Bauern haben vielleicht auch da die Erwartung das dann wenn die jetzt krimp bis zur Gastronomie morgen der Milchpreis um fünf Cent steigt, das kann man so einfach nicht betrachten.

00:43:51: aber ich muss jetzt einmal den Transformationsprozess starten weil ich glaube, dass der Prozess eh zwei drei Jahre dauert und da müssen sie jetzt einfach ojrennen.

00:43:58: Sie sitzen jetzt mal in die gute Nachricht Dass ich weiß, dass die Wirtschaftskammer und die Handwerkschaftskammern zum Eurowitzgruppe installiert haben.

00:44:07: Aber wir sind alle miteinander gefordert, dass man da weiterkommen.

00:44:09: Weil logisch ist für mich das nicht, dass du ein Gast aus Berlin kommst Und im Gebeck quasi auf der Autobahn... Also nie in seinem Gebecken aber auch auf der Autobahn kommt der Lkw-Zug zum österreichischen Großhändler.

00:44:25: Der kam mir nicht deswegen weil er dort an Deutschland gaudet von von Norddeutschland wui, sondern der Krim bei Disney weil er da ja herkommt in der Tour genießt und nachher davon ausgeht dass er dort zum Frühstück befehlt was Österreichisches findet.

00:44:41: Und Regionalität heißt für mich nicht Tirol oder Vorarlberg oder Salzburg sondern das heißt für mir Österreich.

00:44:50: und die einfachste Form was es jetzt aktuell schon gibt Und eigentlich auch im weitesten Sinn der Form von Herkunftskennzeichnung ist, ist es eine Gütesiegel.

00:45:03: Da kommen wir mir an zu sagen du bist gefangen weil ihr seid ja so quasi ein großer Macdonalds-Lieferant.

00:45:12: aber wenn ein Systemgastronom wie ein Macdonals – siebzig Prozent des gesamten Warenkorps aus Österreich konsumiert einer Kunde die nicht mehr so Steh lassen, dann muss man sagen das ist finde ich eine gewaltige Leistung.

00:45:25: Ein Lutz schafft es ein Herkunftskennzeichnung umzusetzen viele Leibbetriebe setzen sie auf freiwilliger Basis um und jetzt glaube ich einfach die Zeit reif dass man sagt dass wir auch auf die Ski hitten kriege und dass ihr einfach den logischsten Weg einschlägt.

00:45:46: ich brauche ich erwarte mir von der Politik nicht dass sie alles über Förderungen löst, weil das vom Finanzhaushalt gar nicht geht.

00:45:58: Aber was ich mir erwarten darf ist, dass wir dort vernünftige Rahmenbedingungen schaffen und so Dinge besser gewährleisten.

00:46:10: Weil jeder Kilogramm, was mit einer vernünften Wertschöpfung im Land bleibt ... der Schlagsee in vielen Bilanzen nieder und bis zur Nachhaltigkeitsfrage stach.

00:46:24: Aber wenn ich im Moment sowieso schon weiß, dass es so eine enge Kiste ist dann kann ich ja gegenüber unseren Mitgliedern nicht argumentieren das man zu einem niedrigeren Preis den österreichischen Großhandel beliefern als wir viele Kunden Stammkunden im europäischen oder deutschen Lebensmittel-Einzelhandel.

00:46:53: Deswegen müssen wir da schauen, dass man wieder ein Ballast findet und das dort die Wege wieder logischer bedient oder bestritten wird.

00:47:02: Natürlich hat die Wirtschaft Angst vor der Bürokratisierung sozusagen so wie sie ja in der Landwirtschaft auch sagen, wir müssen Demokratie abbauen und jetzt wins, das ist halt einer Argument.

00:47:13: Und da ist jetzt denk ich mal Digitalisierung, oder?

00:47:15: Da braucht man nicht Angst haben.

00:47:17: Da brauchen wir als Bauern keine Angst haben und die Gastronomie auch nicht.

00:47:20: Weil hier hilft uns die Kei aus meiner Sicht gewaltig.

00:47:23: Und nur bin ich der Meinung, da dürfen wir uns nicht zu dode diskutieren wenn es um Datenschutz-Grundverordnungsthemen geht weil mir machen sind schon ganz gerne selber sehr kompliziert.

00:47:38: also rechtlich müssen wir sauber sein, da brauchen wir drinnen aber mehr brauchen sie nicht Bei jeder Veränderung von irgendeiner Datenschutzrichtlinie verstecken.

00:47:48: Vielleicht auch noch als Österreich stärker im Ausland aufzutreten und den Tourismus sozusagen in Gebäck mit zu haben, ich sage jetzt Modell Südtirol.

00:48:00: ein bisschen bei die Äpfel in Rom kriegst du das Joghurt aus Südtirol weil ich es halt mitverkauf hätte es anschauen Weil wir sind im Land, haben wir über das Armarküte-Siegel sehr gut abgesichert.

00:48:16: Unsere Konsumentinnen und Konsumenten greifen zu.

00:48:18: Ich glaube der Tourist im Ausland wird vielleicht auch das eine oder andere Käsestück kaufen wenn Österreich mehr aufscheinen würde?

00:48:27: Logisch!

00:48:29: Da muss man jetzt nur einfach wissen dass es ja mittransportieren kann.

00:48:36: ich es mit marken weil beim Markenprodukt habe Sagen wir mal optischen, gestalterischen Einfluss zur Gänze.

00:48:45: Ich sage jetzt ein ganzerklassisches Beispiel nicht.

00:48:48: Unsere Hauptexportmärkte sind Deutschland, Italien, Griechenland und Spanien.

00:48:54: Und Deutschland ist der Klassiker weil die meisten Geskremen heute einmal aus Deutschland an der Bergkasse ist auch der Klasiker weil das ist so der große Absender der Bergregionen heimlich und so weiter und sofort.

00:49:09: Man muss nur wissen dass wo wir massiv Mitbewerb erleben, massiv.

00:49:16: Das ist die Frage, wie viel werden nun der Marke und wie viel wird unter a private label so Handelsmarke abgesetzt?

00:49:26: Und bei ganz vielen Exportprodukten bin ich heute nicht unter Marke unterwegs weil wenig im deutschen Discount be, dann bin ich nicht unter marke unterwegs.

00:49:35: Bei zum Beispiel Aldi, dann Binibrivate Label oder Lidl.

00:49:41: Und da ist halt die Frage, wie sehr.

00:49:45: erstens interessiert das über ein Bankkunden.

00:49:47: Weil in letzter Konsequenz – und da braucht man es nichts vormachen – ist das Hauptinteresse des Kunden der Preis.

00:49:55: Die Frage ist nur wo Gregor es wäre?

00:49:57: Weil bei einigen Produkten ist Gregor heute nicht überall auf der Wald!

00:50:02: Aber hier bin ich ihn so fern bei dir.

00:50:05: Ja, da und dort ... Kann man das schon intensivieren?

00:50:12: Aber ich sage jetzt was.

00:50:15: Das ist so vielleicht gar nicht bewusst, aber wenn ich an der deutsche Dir wohl Milch eine ganz normale deutsche Haltungsform Stufe III Milche, also ITW-HFIII Milchliefer ist auf der Backhang des Amargütesigel drauf.

00:50:32: Wieso?

00:50:33: Weil wir nicht den Weg gegangen sind, dass sie ein Berglandmüll zertifizieren lassen bei der Haltungsform.de, sondern das hat die arme Marketing gemacht.

00:50:41: und weil das Gütesiegel so quasi ja der Standard für die Haltung Form ist, ist das österreichische Gütesiedel somit die österreichisch Flacke drauf.

00:50:53: Dass in ein paar Dinge so parallel basiert, die ihr so vielleicht gar nicht bewusst seid.

00:50:57: Und

00:50:57: die sind bei jeder Handelsmark und überall drauf.

00:51:00: aber dieser Punkt Der bringt mich schon, das taugt mir überhaupt nicht und das regt mir auch ein wenig auf.

00:51:08: Das bringen natürlich die Handelskonzentrationen mit.

00:51:14: Österreich, die Grästen vier.

00:51:21: Unser stärkster Mitbewerb ist nicht die Nachbarnmöglichkeit sondern die Handelmarken.

00:51:25: ganz klar gesagt Das, was man nicht taugt und das ist auch ein politischer Problem.

00:51:33: Jetzt geben wir gut die elf Prozent für Lebensmittel aus gesamt.

00:51:37: Wir reden von fünf Kilobutter im Jahr und dann diskutieren wir auf den größten medialen Kanälen- und Zeitungen weil der Butterpreis um fuchtschzenther oder niedrer ist.

00:51:51: Und parallel dazu Park oder Genussmittelpreise, also das finde ich eigentlich nicht lächerlich.

00:52:01: Das finde ich besorgniserisch in Wahrheit etisch betrachtet weil wenn ich mir überlege wovon Qualität das hier geliefert wird und da geht es nicht... Und wir wissen es gibt Gesellschaftssichten die am weniger um mehr gehen, aber da geht's gar nicht so um diese Frage.

00:52:17: Das ist wirklich ein politisches Spiel!

00:52:20: Und das ist das was man nicht taugt weil das wäre so nicht notwendig.

00:52:25: Aber die sehen halt so exzessive Entwicklungen, die er freie Märkte mit sich bringen und wir müssen einfach unsere Antworten finden und wir brauchen auch eine gewisse Größe damit wir einen gewissen Gegenwart haben.

00:52:41: Und dies ist vielleicht ein Punkt, das was uns wir Bauern auf die Verlegenheit messen.

00:52:45: Eine gewisse Grösse, eine marktfähige Größe brauchen auch unsere Genossenschaft.

00:52:51: Schau mal, wir kommen schon zum Schluss.

00:52:53: Wir haben schon fünfeinfünfzehn Minuten unseren Podcast heran für Junge.

00:52:59: und da stellte ich jetzt einen jungen, ein junge Bäuerin vor die gerade vor der Hofübernahme möglicherweise steht.

00:53:07: oder eher was würdest du denen mit auf den Weg geben?

00:53:13: Sie zweifeln solle in die Milchwirtschaft gehen?

00:53:16: wenn ich gehe wo sagt der Stefan Lindner wie soll ich mich ausrichten?

00:53:20: Wo soll ich aufpassen?

00:53:21: Wo sind die großen Stipfeln?

00:53:23: Die schaffen was.

00:53:25: Ich kann eigentlich nur rückblickend schauen, wie wir es bei mir selber nicht.

00:53:33: Was mich brutal geholfen hat als Junge ... Das Glück hat nicht jeder.

00:53:38: Ich habe halt einfach Eltern gehabt, die uns aus Kindern immer brutal früher eine Verantwortung übergeben haben.

00:53:45: Das ist natürlich das beste Training aber das hat man oder hat man nicht.

00:53:48: Aber für mich war war sehr hilfreich damals, ich habe damals also erstens eine gute Ausbildung.

00:53:57: Habt ihr heute meistens, weil wir haben ein tolles Angebot?

00:54:00: Ein Wurst oder Braumberg oder wie alle diese guten Schulen heißen.

00:54:05: Lever ist man sich in der paar Jahre mehr in die Schule als wir weniger.

00:54:08: Also mir ist Lever die fünfjährige.

00:54:11: Ich hab jetzt nie gemacht, ich hab Fachschulen gemacht, hab dann Master gemacht.

00:54:15: Also Bildung finde ich total essentiell und was ich auch essenziell find Das ist in der Gastronomie mehr verankert, als wir in der Landwirtschaft.

00:54:25: Bitte geht's einmal ins Hausland und schauke es nicht weiter.

00:54:28: Und am liebsten war man, wenn ich mir das wünschen kann, geht's allein im Hausland!

00:54:32: Weil das hat mich brutal viel gegeben, ich war halbes Jahr in Kanada... ...und wenn du nie in einem sozial abgesicherten Umfeld den Lauch auf dich gestellt bist, das ist vielleicht nicht einfach aber das ist einfach gut.

00:54:47: Und dann hat mir brutal geholfen, die damalige Bauernunternehmerschulung Bus.

00:54:52: Weil auf was will ich aussehen?

00:54:54: Es geht ganz stark um die Frage der Selbstreflektion – Was will ich wirklich?

00:55:00: Ich weiß wenn jemand etwas wirklich will und wenn ein fanatischer Bauer mit hier ist, dann ist das finde ich die beste Grundlage.

00:55:10: Dann muss man sich einfach wirtschaftlich überlegen mit verschiedenen Leiden des Vertrauens.

00:55:17: Wie gehe ich so?

00:55:19: Und ich möchte vielleicht das auch sagen, weil du das gesagt hast die Deutschen.

00:55:22: Ich war mal vor Corona im Norden auf einer großen Schau und dann haben wir die Bauern dazu.

00:55:31: Ja sie haben jetzt die Spiegeling und Hunderkirchen zu wenig.

00:55:35: und dieser ungebrochene Wachstumsdruck nicht einmal Wille sondern Druck der kommt mehr voraus von der Industrie oder von der oft stark betriebswirtschaftlich orientierten Beratung, als wir von der Seite ist es sozial verträglich für eine Familie.

00:55:56: Also ich finde mir einen wichtigen Punkt, wie viel Kier brauche ich für mein Glück?

00:56:02: Sogeh manchmal!

00:56:03: Ich brauche jetzt für meine Glück nicht so an der Kier, weil die Frage ist ja was habe ich vor einer Voraussetzung also... Wir dann weiden, wir fahren auf die OM, die Jungficher sind verteilt.

00:56:15: Wenn ein Betrieb alles rundum und dumm arrondiert hat, dann sind mehr hier weniger Stress als wenn ich nicht arrundiert bin.

00:56:21: Da gibt es so viele Fragen wo ist der Standort?

00:56:24: Aber ich dachte halt einfach mir wünschen dass die Jungen Zeit haben das sie sich selber reflektieren in so... Ja, bei mir war es halt die Bauernunternehmerschulung oder BFU hat's damals gegeben.

00:56:38: Da wollen wir acht oder zehn oder in unseren Fall zwanzig Tage für verschiedene Fragestellungen Zeit nehmen.

00:56:45: und das wertvollste bei dir Sachen war ja nicht unbedingt da waren tolle Referenten aber das Wertvollste war die Kollegen, die du da halt hast.

00:56:55: und das ist bei einem Mars da auch so, oder?

00:57:00: Und da kriegst du dann das Konzept für die Schmieden und die Fähigkeit, dann wirtschaftlich die Kraft auf den Bodenspringer.

00:57:11: Da denk ich mir nachher wieder da gibt es fachliche gute Unterstützung.

00:57:15: Da gibts in der Fütterungsberatung.

00:57:17: In vielen Dingen wurscht ... Wir sind heute in einer Zeit, ihr habt ein Sattgras-App außen gebraucht, das immer in Österreich gesegnet!

00:57:28: Wir haben RTV Apps und Zugänge, der war es eigentlich für die Bauern nix kostend.

00:57:36: Und das finde ich eigentlich cool.

00:57:37: aber ich muss halt mit dem selber arbeiten!

00:57:40: Das liegt an mir und nicht an jemand anderen.

00:57:44: Das ist das, was mit ihm fast am schwarzen bei uns in der Braustuhr ist... ...schuldsinnig daran.

00:57:53: Ich muss mein Potenzial heben.

00:57:57: Wo siehst du?

00:57:58: Die Milchwirtschaft.

00:58:02: Die österreichische, wie wird sie die ausschauen?

00:58:05: Aus deinem Bild, dein Zukunftspiel?

00:58:07: oder wie wünscht es da das sie ist.

00:58:08: Was haben wir geschafft in zwölf Jahren, dreizehn Jahre?

00:58:14: Also...

00:58:16: ...die Milchwirtschaft, wir werden und das müssen ein Agile sein.

00:58:23: Wir werden uns ganz stark nach dem Markt orientieren und ausrichten Und wir werden daran arbeiten, dass wir so tief auf ihn der Veredelung sind wie möglich.

00:58:39: Weil alles wo es um Komodities, also um einfach kreutende Produkte geht, kostet jeder ihnen eine Masse viel billiger als wir, weil wir haben kleinere Betriebe bei den Bauern und wir sind aufwendiger.

00:58:52: Wir wissen in seinen Weg über die Qualität und über die Innovation finden Und ich bin von dem total überzeugt, dass die Genossenschaften, weil wir sind mehrheitlich genossenschaftlich strukturiert.

00:59:07: Wenn sie gut arbeiten und das heißt, die müssen tageswahlende aktuelle Entscheidungen, also die darfst keinen Unterschied geben.

00:59:16: Die Milchwirtschaft in Österreich aktuell ist gesund und wenn sie sich gut weiterentwickelt wird sie auch gesund bleiben.

00:59:22: Also was heißt gesund?

00:59:26: sauber im Bruch steht.

00:59:27: Und die muss auch gut Eigenkapitalausstattung haben, weil es ist, das wird sich irgendwann nicht mehr geben.

00:59:34: und die war vertriebsgesteuert über Innovationen also Produktinnovation muss sie einen höheren Wert oder höhere Wertschöpfung erzielen wie wir die Kollegen im Ausland.

00:59:52: Das ist so der Zugang oder die Anforderung an uns.

00:59:56: Und in dem Fall, wenn ich jetzt ob man von den Berglandmöglichkeiten bin an mich selbst.

01:00:01: Danke vielmals für den tiefen Blick in die Milchwirtschaft.

01:00:06: durchaus hoffnungsvoll aber man muss flexibel sein und vorne mit dabei Augen auf die Dinge klar ansprechen wie du es gesagt hast.

01:00:16: Dabei wünsche dir weiterhin alles Gute in deiner Arbeit und auch daheim am Betrieb.

01:00:21: Und bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs Zuhören und wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Podcast teilen oder auch bei anderen hinein hören.

01:00:29: Wir haben sehr viele interessante Themen bearbeitet die Mut schaffen sollen in der Zukunft auch in der Landwirtschaft tätig zu sein.

01:00:37: auf Wiedersehen bei Agrar Science Wissenkompakter HBLV und bei Kumpenstein

01:00:42: Danke.

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