Aquakulturen in Österreich – Fischproduktion mit Zukunft | Leo Kirchmaier #194

Shownotes

Die Aquakultur in Österreich ist vielfältig und spielt eine immer größere Rolle in der nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Im Gespräch von Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder mit DI DI Leo Kirchmaier, Geschäftsführer des Niederösterreichischen Teichwirteverbands sowie des Österreichischen Verbands für Fischereiwirtschaft und Aquakultur, Mitglied im EU-Aquakulturbeirat und Fachreferent der LK Niederösterreich, wird ein interessanter Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Aquakultur und Teichwirtschaft geworfen.

Welche Möglichkeiten der Fischproduktion gibt es in Österreich? Welche Herausforderungen und Chancen haben diese und was bringt der Klimawandel für die Fischzucht in Österreich mit sich? Wie lässt sich die nachhaltige Fischproduktion weiter ausbauen?

Jetzt in die neue Podcast-Folge von „Agrar Science – Wissen kompakt“ der HBLFA Raumberg-Gumpenstein reinhören und mehr erfahren!“

HBLFA Raumberg-Gumpenstein

https://www.raumberg-gumpenstein.at/

EU-Aquakulturbeirat (Aquaculture Advisory Council)

https://aac-europe.org/

Landwirtschaftskammer Niederösterreich

https://noe.lko.at/

BOKU – Universität für Bodenkultur Wien

https://boku.ac.at/

Afrikanischer Wels (Clarias gariepinus)

https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanischer_Wels

Bundesamt für Wasserwirtschaft

https://www.baw.at/

Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)

https://www.lfi.at/

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:07: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Agrar Science Wissenkompakt der HBLE-Voraum bei Gumpenstein.

00:00:12: Mein Name ist Andreas Stein wieder und heute nehme ich Sie in das kühle Nass mit, denn wir sprechen über die Aquakultur in Österreich – ein Zukunftsdienmer für regionale und gesunde Lebensmittelversorgung!

00:00:26: Dafür habe ich einen ganz besonderen Gast eingeladen, Diplomingenieur Leo Kirchmeier.

00:00:32: Er ist Geschäftsführer des niederösterreichischen Deichwerteverbandes des österreichischen Verbandes für Fischereiwirtschaft und Aquakultur, und Mitglied im EU-Aquarkulturbeirat.

00:00:43: Und damit ein vielbeschäftigter Mitarbeiter an der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.

00:00:49: Gemeinsam sprechen wir heute über die aktuelle Situation der Aquakulturen Österreich – welche Formen der Fischproduktion es in Österreich gibt und was man dazu wissen muss – und die Herausforderungen und Chancen in der Fischerreihe und Teichwirtschaft.

00:01:05: Lieber Leo, herzlich willkommen im Podcast.

00:01:07: Ja, herzlich Willkommen auch von meiner Seite gefreut mit, dass ich da sein darf!

00:01:11: Leo zu Beginn möchte dir bitten das du ein bisschen... Du bist sehr viel beschäftigt.

00:01:15: Dass du ja etwas beschreibst wie deine Ausbildung gelaufen ist und was du aktuell machst?

00:01:21: Ich komme also aus der Lebensmittel-Technologie und habe mich immer schon mit Lebensmitteln beschäftigt aber hab dann beim Aufwärtsstudiums auf der BOKO erkannt es gibt auch ganz viel dort über Gewässer zu lernen Und das war immer schon auch eine Leidenschaft, mein großes Interesse und habe dann neben dem Lebensmittel biotechnologischen Gebiet auch nur die gewisse Ökologie dazu gemacht.

00:01:41: Ich bin dann sozusagen in der Landwirtschaftskammer gelandet und darf da die Bereiche Aquakultur Fischerei Wirtschafts- und auch die Imgerei betreuen!

00:01:50: Und wie du gesagt hast, ich bin auch der Geschäftsführer von den Verbänden.

00:01:53: Wir haben das im Haus so üblich, ob es jetzt die Christbaum-Produzenten sind oder die Erdepfeproduzenten oder in meinem Fall eben die Fische darf ich auch da die Branche betreuen als Geschäftsführer und das ist etwas ganz Tolles weil da ist man immer ganz direkt an dem Themen dran und kann versuchen die Bransche weiterzuentwickeln.

00:02:09: Du

00:02:09: bist eigentlich Doppeldiplom-Engineur?

00:02:12: Ja, das hat sich halt im Laufe der Ausbildung dann ergeben genau.

00:02:15: Okay!

00:02:16: Und du betreuest Niederösterreich Österreich und arbeitest auf europäischer Ebene mit.

00:02:22: Und immer für die Fische?

00:02:24: Ja, genau!

00:02:24: Für die Fisch im Einsatz ja... Also je kleiner die Sparte, desto weniger Leid gibt es.

00:02:28: noch einmal ist das so naturgemäß.

00:02:30: Das kann auch ein Vorteil sein.

00:02:33: Weil wir haben jetzt als Landwirtschaftskammer gesagt Wir arbeiten hier viel stärker noch zusammen über die Kamerkränzen hinweg.

00:02:38: Also

00:02:39: österreichweit?

00:02:39: Genau

00:02:40: und habt da sehr viele österreichweite Funktionen.

00:02:42: und was das Tolle ist wenn man eben in der Branche ist, kann man die Interessen dann auch gut erkennen und abwägen.

00:02:50: Und können sie direkt auf kurze Wege zum Beispiel im EU-Aquakulturrat einbringen.

00:02:56: Jetzt zu Beginn möchte ich dir bitten... reden wir ein bisschen über die Formen der Fischproduktion, die wir in Österreich umsetzen können.

00:03:04: Ihr habt vorher gesagt Aquakultur und Aquakultur wird oft als Indoor-Fischerei-Produktion gesehen.

00:03:11: Erklärst du uns die drei Hauptschienen nochmal?

00:03:14: Ja

00:03:15: also beim Begriff Aquakulturen muss man vorsichtig sein, weil er ist oft so negativ belegt dass man da nicht irgendwelche Erwartungen schürt, die sie vielleicht dann nicht halten können Wenn man sehr neutral an die Sache herangeht, ist es aber der einzige Begriff, der alles subsumiert.

00:03:27: Also wir haben in Österreich eine ziemlich breit aufgestütte Fischproduktion daher auch sozusagen drei große Spaten, die wir heute gerne ein bisschen näher anschauen möchten.

00:03:35: und der Begriff Aquakultur ist der Einzige wo man sagen kann dann nie mehr alles mit.

00:03:40: was haben wir denn da?

00:03:41: Wir haben vielleicht historisch bedingt.

00:03:44: Das, was man oftmals kennt ist die klassische sehr extensive flächenbetonte Karpfen-Teichwirtschaft.

00:03:52: Da geht es wirklich darum Fischproduktion in einem großen Teich, wenn man sich das so vorstellt, können wir noch gerne tiefer graben.

00:03:57: Was ist denn überhaupt der Teich und so weiter?

00:04:00: Und da habe ich als Hauptfisch den Kapfen.

00:04:03: Der Karpf ist ja ein Weißfisch, sozusagen er braucht kein Raubfisch oder?

00:04:09: Und das hat natürlich auch Folgen für die Ernährung aber auch wie ihn halten kann

00:04:14: Ganz genau, also das ist überhaupt ein Thema in der Aquakultur.

00:04:19: Man sagt da hat der Leo es für die Fisch zuständig nicht?

00:04:21: Die fischen nicht...jede Fischart kehrt natürlich im Einzelnen betrachtet und dies hoch unterschiedlich die Ansprüche und die Lebensweisen was der Fisch braucht ja und wie er sich ernährt.

00:04:31: Also ich kann gar nicht so oder so einen ganz einfacher Wandel nicht.

00:04:33: Der Unterschied zwischen Karpfen und Verräunissen aus meiner Sicht mindestens genauso groß wie zwischen Schwein und Rind.

00:04:38: Das ist ein gutes Bild, das werden

00:04:43: wir gleich einmal festhalten.

00:04:45: Genau!

00:04:45: Also da gibt es Riesenunterschiede und der Köpfen würde ich nicht unbedingt als Weißfisch bezeichnen aber also eine Kategorie ist vielleicht Friedfisch.

00:04:53: Aber in anderen Worten wenn man es ein bisschen wissenschaftlicher ausdrückt dann ist ja in der Trophie Ebene dort wo man sich in dieser Pyramide befindet sozusagen ganz unten angesiedelt.

00:05:02: Er kann schon etwas verwerten was auch aus dem Ökosystem gleich selber kommt.

00:05:09: Fast alle Fische sind umnivell, also sie fressen dann alles.

00:05:12: Also wenn Sie es da wischen, fressens auch andere Fischlafe ja?

00:05:15: Also das sind's nicht wählerisch und alles was Eiwes bringt ist dann immer willkommen in der Fischwelt.

00:05:20: aber da ist er mal eher unten angesiedelt.

00:05:23: Und dann gibt es andere Fische.

00:05:24: hatten zum Beispiel die Forelle oder den Wells, den wir auch noch als Hauptfisch in Österreich haben.

00:05:28: Da müssen wir sehen, schon welchen Wells genau.

00:05:30: Die sind dann eher oben angesiedelte.

00:05:33: In dieser Ernährung...

00:05:33: Der Seibling ist bei der Forelle dabei zu sehen, oder?

00:05:36: Genau!

00:05:36: Und da haben wir auch wieder so ein Sammelbegriff Das nennt man dann Salmoniden-Forellenartige.

00:05:43: Auch selbst die Lachse können in diese Gruppe hinein, ja?

00:05:45: Und wir haben vorher vor drei Schienen geredet.

00:05:47: also der erste Schiene war jetzt der Kapfen im großen Karpfenteich sozusagen oder...

00:05:55: Also diese flächenbetonte Karpftenteichwirtschaft sehr, sehr extensiv.

00:05:58: Jahrhunderte alt hat man Teiche angelegt in der Landschaft und das ist etwas was man sehr gut sieht weil man mit dem Auto durch die Landschaft fährt, ja.

00:06:05: Das

00:06:05: zweite ist dann die Salmoninen Also die Fahrelle und der Cybling zum Beispiel, den man dann ebenfalls in kleineren Teilchen hält.

00:06:16: Aber da ist es die Wasserqualität extrem entscheidend oder?

00:06:19: Genau das sind die Wassermengen betonte Salmonidenproduktion wie du gesagt hast ja.

00:06:24: Die Karn ist ein bisschen unterschiedlich ausgestaltet sein.

00:06:26: Da habe ich vielleicht einen kleineren Teich wie du sagst so Handtuchartig hinteran angelegte Teiche.

00:06:31: aber warum geht's?

00:06:32: Da geht es um Wassermenge die ausreichend ist.

00:06:34: also viel Wasser brauche ich da, aber vor allem die ausreichende Qualität.

00:06:39: Die sind ja von der Temperatur ganz anders eingenischt, die Fische.

00:06:42: Wenn der Karpfen es gerne warm hat, zumindest während der Sommerperiode in der Wachstumszeit, braucht die Verröhnung kühles Wasser und da auch nicht zu kalt.

00:06:51: Alles was einmal untergewisse, keine Ahnung, zehn Grad zum Beispiel ist.

00:06:54: Da wächst die Verräumung dann auch nicht wirklich.

00:06:56: Das war jetzt die zweite Schiene.

00:06:58: Wir gehen ja nachher noch in den Hals ein bisschen.

00:07:00: Und das dritte, das haben wir jetzt beim Welts daheim und das muss man jetzt genau erklären.

00:07:07: Indorfischproduktion in sogenannten Kreislaufanlagen.

00:07:11: Also eine technikbasierte Fischproduktion, Aquakultur-Schiene und da haben wir als Hauptfind ist den afrikanischen Wels Und der heißt deshalb afriikanischer Wels weil er ursprünglich bei uns nicht heimisch ist.

00:07:23: aber der hat einen riesen Vorteil.

00:07:25: Er kann auch atmosphärischen Sauerstoff verwerten Ist irrsinnig robust und wächst schnell.

00:07:31: also alles sozusagen gegebenheiten die sich stark für so eine Indorfishproduktion.

00:07:37: Und ist ein Süßwasserfisch?

00:07:39: Ist ein Süsswasserfische, also wir haben in Österreich hauptsächlich eben nur Süßwassaproduktion.

00:07:44: Ein bisschen etwas gibt es dann noch sozusagen daneben das wäre die Garnelenproduktion ja wo ich auch ein bisschen aufgesalzen habe.

00:07:50: aber das ist sozusagen in der Menge wenn man sich den gesamten Aschen ausschaut eine Nischenproduktion.

00:07:56: Du hast jetzt ein wichtiges Wort und kredet die Menge.

00:08:00: einerseits wissen wir Menschen sollen nach Möglichkeit Ah, zwei mal in der Woche.

00:08:07: Fisch konsumieren erstens.

00:08:09: Zweitens Österreich hat kein Meer.

00:08:13: Drittens wir haben die Aquakultur, die du betreuen darfst.

00:08:18: Wie sind da die Zoen?

00:08:20: Ja kann man sagen ja Bescheiden nicht um diplomatisch zu bleiben und es geht in Wahrheit der Fische aus.

00:08:26: also wir haben acht Prozent Selbstversorgung in österreich Das heißt, in anderen Worten zwarer neunzig Prozent der Fische- und Aquakulturprodukte haben wir uns weiter fast wie zum Beispiel Muscheln an der Gächen die bei uns auf den Tellern landen, kommt von außen her rein.

00:08:42: Wir haben aber nicht nur einen österreichischen Thema da.

00:08:44: Selbstversorgung oder Ernährungssicherheit, wir haben das in der EU im Gesamten.

00:08:48: ja.

00:08:48: also da ist auch so dass weit über fünfzig Prozent importiert wird.

00:08:52: Also die EU kann sich bei weitem nicht selbst versorgen mit Fisch und daher müssen wir ganz stark darauf schauen, wo kommt denn der Fisch her?

00:08:59: Wenn man das jetzt nur ein bisschen in einen globaleren Kontext rücken ja weil das muss man natürlich global sehen und denken dann muss man festhalten Wir haben eins gut geschafft Die Meeresfischerei sozusagen die Ressourcen, die da sind gut auszuschöpfen.

00:09:14: Da kann man auch nicht mehr holen als den Mehr.

00:09:17: Wenn man es nachhaltig betreiben will?

00:09:21: Das Meer ist schon sehr genial und kann man diesen Zuwachs, das sich ergibt, also in Populationen gut abschöpfend.

00:09:27: Das ist ein ganz supernachhaltiges System, wenn man's gut macht muss aber auch gut gemanagt werden.

00:09:32: Man sollte immer einzelne Arten anschauen.

00:09:33: wie entwickeln sich sie mit den Fangwoten das regulieren.

00:09:37: Es ist ein Riesenmechanismus dahinter.

00:09:39: Als das in Österreich befasst uns das nicht wir haben ja keine mehrere... Zugang, wir können nur schauen dass man die zweite Schiene nämlich die Aquakulturproduktion in der Höhe fahren um unabhängig zu werden.

00:09:50: Weil wie du sagst wir brauchen natürlich Fisch für die menschliche Ernährung weil da Fisch mehr oder weniger eines der wenigen Lieferanten ist für A hochwertiges Eiweiß und B ganz ganz wichtig eben diese viel gelobten hochwertig mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

00:10:07: Genau Wie schauen wir jetzt in Österreich?

00:10:11: Du hast vorher von acht Prozent Eigenversorgung, wenn man es auf die drei Schienen ein bisschen aufteilen.

00:10:16: Wir haben ja gesagt der Kapfen, die Produktion dann die Forellen beispielsweise und dann eben die Welsgeschichte.

00:10:22: wie verteilt sie das mengenmäßig?

00:10:24: Wo sind wir hier und wo wollen wir hin?

00:10:26: Ihr habt ja einen Plan oder eine Strategie aufgestellt zwanzig zweiundzwanzig bis siebenundzwannzig wie wir die Aquakultur in Österreich weiterentwickeln wollen.

00:10:35: Wo stehen wir aktuell?

00:10:37: Also die Aquakultur in Österreich ist im Vergleich zu vielen anderen Mitgliedstaaten beispielsweise in der EU gewachsen.

00:10:43: Das ist ein Riesenerfolg, also man hat tatsächlich was ausbauen können und die absolut wichtigste sparte Mengen-mäßig sind da die Salmoniden, also die Pharellenproduktion mit dem Hauptfisch der Regenbogenphärelle.

00:10:54: wir haben aber auch Seiblingsarten, Bachphärele und ein paar andere noch dazu ja?

00:10:58: Also diesen Komplex.

00:11:00: wenn wir diese Salmonitenproduktion nehmen dann kann man sagen da haben wir ungefähr drei tausend hundert Tonnen Knapp, mit Stand zwanzig vierundzwanzig.

00:11:08: Das ist halt so, da ist man in dieser Speisefischstatistik immer wieder hinten nach wie bei jeder Statistik und das ist genau weil man irgendwann das erheben muss.

00:11:17: und da sind jene Mengen die wirklich auf den Markt kommen die da in dieser Statistik abgefragt wird.

00:11:23: Was das nicht abbilden kann, sind die sogenannten Garn-Hobiteiche.

00:11:27: Also alles was nicht wirklich marktrelevant ist oder wo

00:11:29: er geht und der sich selber ein bisschen produziert.

00:11:32: Eigenversorgung,

00:11:33: Freunde bekannte... Ja dann auch irrsinnig für, das dürfen wir nicht unterschätzen.

00:11:38: Das ist einmal der Grundstück.

00:11:40: Wir sind aber ausreiches Land Die Verröhneproduktion braucht viel Wasser Da können wir wirklich auch etwas anbieten.

00:11:46: Und dann haben wir sozusagen die klassische Teichwirtschaft, die ja neunhundert Jahre alt ist mit den flächigen Teichen.

00:11:52: Da harren wir mit vielen Punkten, weil da hat es in den letzten Jahren nicht wirklich was weiterentwickelt – da stagniert die Produktion!

00:11:57: Jetzt sind jetzt bei dem Karpfen-Teichwirtschaft und du sagst, das stagniert?

00:12:03: Genau

00:12:04: Aufgrund der

00:12:05: Gründe dafür, warum es stark geht ist der Klimawandel.

00:12:07: Sonst die gesetzlichen Auflagen.

00:12:09: Es ist kein Geschäft damit zu machen?

00:12:11: Was ist das Grund?

00:12:12: Da kommen mehrere Dinge zusammen.

00:12:13: Also wie gesagt ein Wirtschaften mit der Natur und so eine Fläche Kartei in heutigen Gegebenheiten den neu anzulegen ist auch finanziell aufwendig und B sehr sehr was die Planung Bewilligung betrifft.

00:12:27: Wir sind hier verstreut in der Natur draußen, das heißt ich habe nicht nur das Wasserrecht anzuschauen, es kommen ganz viele sogenannte Fachrechtsmaterien zu tragen.

00:12:36: Das kann eine Naturschutzrecht sein und bis zum Forsgesetze betriffe natürlich die Landesfischerei-Gesetze und in diesen komplexen Sammelsurien muss man sie mal zurechtfinden als Einsteiger zum Beispiel Hilfe.

00:12:52: Und es braucht natürlich auch für Österreich gesprochen, schnellere Verfahren und irgendwo in diesen Verfahren eine vielleicht ein bisschen stärkere Unterstützung noch.

00:13:03: Wie ist das aus wirtschaftlicher Sicht zu sehen?

00:13:07: Der Weihnachtskapfel ist ja Ihnen geläufig.

00:13:11: Rechnet Sie's?

00:13:12: Wenn man es gescheit macht!

00:13:14: Das ist eine schwierige Frage nicht weil... Wir haben hier sehr niedrige Erträge in der Teilwirtschaft.

00:13:19: Also ich habe da einen Zuwachs vielleicht bei schlechten Bonitäten, also wo sozusagen der Teich nicht so kräftig ist in der Produktion ein bisschen wie mit den Ockerflächen eigentlich zu vergleichen auch und dann hab' ich da vielleicht dreihundertfünfzig Kilo Zuwachs ja von gutem Teich achthundert Kilo, ja?

00:13:36: Pro Hektar,

00:13:37: immer frechgezucht.

00:13:39: Und was verstehst du unter Bonität?

00:13:42: Wann ist ein Teich hochbonitiert?

00:13:45: Ja, also wenn man sich das anschaut dann sind die besten Karpfen-Teiche tut, wo auch die besten Ockerflächen sind.

00:13:50: Also wenn ein Ocker gut funktioniert, funktioniert der Teil eigentlich theoretischer Karpfenteich gut.

00:13:53: Warum?

00:13:54: Erklärst du mir, weil die Temperaturen passen oder weil es Wasser passt oder weil so viele Nährstoffe im Boden?

00:13:58: Das

00:13:58: hängt von stark mit den Nährstufen zusammen und hängt natürlich auch zusammen, wo bin ich in welcher Region.

00:14:03: Wir haben ja zwei große Zentren der Karpfin-Teichwirtschaft in Österreich.

00:14:06: Das ist das Waldviertel in Niederösterreich und das ist die Steirmark, die Südsteirmark Das sind zwei Welten, also die bin ich in der Steinmark vielleicht schon um ein Jahr sogar schneller voran.

00:14:17: In der Produktionszeit nicht zwar karpfen das ist auch so etwas ganz Wichtiges.

00:14:21: Fischproduktion braucht Zeit.

00:14:23: Also an Karpfen habe ich jetzt eine paar Wochen aufgefiedert.

00:14:26: da hab' ich einen Produktionszeiten von drei im Waldviertel sogar mit unter vier Jahren.

00:14:31: Das

00:14:32: heißt... Jetzt bleiben wir beim Karpfchen.

00:14:35: ok?

00:14:35: Erst mal kurz wie es ablauft.

00:14:37: Ich kaufe mir kleine Sitzlinge oder wie bezeichnet man das?

00:14:41: Kleine Fische, die produziert jemand.

00:14:44: Oder es gibt sozusagen einen... Wie nennt man den?

00:14:47: Karpfen-Einstellerproduzenten oder so?

00:14:49: Also ein Vollbetrieb hat alles!

00:14:52: Da macht er's

00:14:54: selber.

00:14:55: In der Teilwirtschaft hat man dann auch verschiedene Teichtypen.

00:14:59: Ich habe ein Teich zur Vermehrung, Leichteiche findet dieses leicht geschehen der Karpfen statt, wenn man so würde karpfen Hochzeit.

00:15:07: Die haben natürlich verschiedene Namen und da gibt es ganz viele Hintergründe wie das überhaupt funktioniert.

00:15:11: Da stelle ich einen überschwemmten Bachwissen nach

00:15:13: usw.,

00:15:14: dann habe ich einen Bruteich, da schaue ich dass sich die Brühe entsprechend entwickeln und dann kommt man sozusagen Streckdech- und Abwachsdeiche.

00:15:22: Also ich setze sie ja immer vornannt weil die werden ja grösser und brauchen damit mehr Platz.

00:15:27: Wenn man das jetzt ummünzt, dann hat's ein Waldviertlerkarpfen, Im letzten Jahr war er dann die Speisefischgröße erreicht.

00:15:36: Was wirklich fühlen ist, da ist man recht exzensiv unterwegs eben.

00:15:44: aber die Bonität ist dann gut wenn ich entsprechende Nährstoffe verfügbar habe weil ich muss ja eigentlich in der.

00:15:52: Ich habe hier einen starken Fokus auf das Ökosystem selbst, weil das liefert mir einen Teil der Nahrung, so ungefähr fünfzig Prozent.

00:15:58: Und der andere Teil kommt von extern dazu in Form von Getreide oder leguminosen Mischungen, da hat jeder Betrieb seine eigene Mischung.

00:16:08: Erklärst du mir das Öko-System ein bisschen?

00:16:11: Was ist das, was frisst er zusätzlich noch?

00:16:15: Der Leihstein wieder, wir sagen Würmer, die herumschwimmen.

00:16:19: Oder ist das auch so eine Art Blankton?

00:16:21: Sind es Alten?

00:16:22: Was ist das, was er zusätzlich noch frisst?

00:16:26: Die Lieblingsnahrung sind natürlich auch tierisches Blanktons und bei Bodentieren nennen wir es einmal so, ja.

00:16:33: Bentische Organismen, Makrozoopentos in der Fachsprache.

00:16:37: Das sind Bodentiere, die dann sozusagen mit dem Rüsselmal aus den Teichschlampe heraus gefiltert werden unter Anführungszeichen.

00:16:43: Die haben auch so ein Kiehlmann-Räusenapparat an die Kapfen und das liefert das Eiweiß, dann kriegen sie Eiweß und Fett her und damit das Wachstum schneller gelingt.

00:16:53: Sie haben ja einen täglichen Energiebedarf zu decken in Form von Kohlenhydraten.

00:16:57: Das führe ich über Getreide kann so den Zuwachs etwas steigern.

00:17:01: Also ich würde jetzt sagen du hast vorher das Bild gezeichnet Schwein und Rind, der Karpf ist das Rind oder?

00:17:07: Es ist wirklich

00:17:08: sehr ähnlich.

00:17:09: tatsächlich ja und wird auch gerne mit der Ombudschaft verglichen.

00:17:12: nur was halt der Unterschied ist.

00:17:15: ein Karpfen-Teich ist halt weide und steigt gleichzeitig mitunter also er nervt sich dort und lebt dort.

00:17:22: Ja okay gut gehen wir zum zweiten Thema, sagen wir jetzt bei den Forellenartigen.

00:17:30: Erkehrst uns das System ein bisschen.

00:17:32: und dann zur Ernährung der Färelle?

00:17:34: Die Färele braucht sehr viel Wasser aus der Früh angesprochen also Durchflusswasser weil die Wasserkwalität und die Temperatur passen muss.

00:17:42: Der Karpfer trockert etwas wärmeres Wasser, Müh ist sogar ein bisschen wärmerisch Wasser.

00:17:46: Genau

00:17:46: Ja sind wir bei der Farelle ja mal angelangt.

00:17:49: Also bei der färelle ist es so da is der Teichsöwer.

00:17:53: So gehen wir jetzt das Aufenthaltsbecken.

00:17:56: Da ist wichtig, dass viel Durchfluss ist.

00:17:58: Das ist ein bisschen vergleichbar mit einem klassischen Vorenenbruch.

00:18:01: Da steht die Vorene, wo hinterher ein Staun unter Anführungszeichen und braucht viel Wasser, das in der richtigen Validäter herkommt.

00:18:08: Und so ist auch in meiner forellen Dächeranlage.

00:18:11: Das muss ich dort abbilden.

00:18:13: Füttern tue ich dort mit sogenannten Mischfuttermitteln oder allein Futtermittel,

00:18:17: d.h.,

00:18:17: da ist eine Rezeptur dahinter kriegt alles, was sie braucht.

00:18:23: Der Karp sozusagen bekommt ein Ergänzungsfutter und die Forelle bekommt eine Mischration, die fix fertig ist, die alle Nährstoffe vom Eiweiß den Aminosäuren, die ja sehr wichtig sind über das Fett bis hin zu den Kohlenhydrat- und Mineralstoffen.

00:18:38: Das ist alles in einem Futter drinnen und das Wasser indem es sich steht wird häufig umgewälzt also ausgetauscht oder kann man so sagen?

00:18:47: Genau, da gibt es entsprechende Austauschratten.

00:18:49: Wenn sie jetzt ein Fließkanal ist, was auch eine moderne Form ist bei der Verröhnungszucht und wie der Name schon sagt, ein Kanal wo sowieso das Wasser sozusagen durchfließt, wenn so ein klassischer kleiner Handtuchartiger Varellenteich ist dann habe ich dort eine entsprechende Wasseraustauschrate.

00:19:04: Wo muss ihr da aufpassen?

00:19:06: In heutigen Zeiten des Klimawandels?

00:19:08: ja, das Wasser wird auch schlechter verteilt und nicht unbedingt mehr Und B natürlich wärmer.

00:19:13: Ja.

00:19:14: also das heißt die musst du aufpassen dass man wenn ich jetzt anlagenplanerisch unterwegs bin, dass sich diese Quelle die habe oder wo ich das Wasser herbekommen möchte.

00:19:23: Dass dies in der richtigen Qualität ist und zwar nicht einmal punktuell geschaut im Frühjahr sondern auch während Hitzeperioden.

00:19:29: Und es ist bei uns sehr viel auch in der Landwirtschaftskammer.

00:19:31: Bei den Anfragen merkt man das.

00:19:33: also da muss man wirklich auch ein Gespür entwickeln oder die Leute entsprechend ab Polen.

00:19:37: Was kann ich denn mit welcher Wassermenge überhaupt machen?

00:19:41: Es ist eine landwirtschaftliche Produktion, die Fischproduktion.

00:19:43: Das heißt wir haben genauso wie in der normalen und anfängtszeichen Landwirtschaft auch Einheitswerte.

00:19:49: Und da zieht man schon am Einheitsbewertungssystem beginnt die Bewertung.

00:19:55: bei den veräuern Zuchten beispielsweise erst ab zwei Komma fünf Sekunden Liter.

00:20:01: Das

00:20:01: muss man jetzt erklären.

00:20:02: Genau das heißt was hast du das?

00:20:05: Naja da sagt es finanzamt Ab zwei Komma fünf Liter in der Sekunde zu fluss in die Anlage hinein.

00:20:12: Sorgst erst ob.

00:20:13: da unterscheidet man sich von der Liebhaberei, wenn wir so will vom Hobbybereich und wird es wirtschaftlich.

00:20:19: Und das heißt aber auch für denjenigen der jetzt etwas machen möchte kriege ich das ein bisschen gespielt?

00:20:24: Aha!

00:20:24: Wenn das finanzamt ist sorgt ja natürlich kann man das alles ein bittel relativieren.

00:20:31: Dann wirft das erste etwas Wirtschaftliches ab.

00:20:34: Das heißt um zwei Kommas fünf Sekunden Liter ist eine ganz schöne Menge, wenn man das fließt in Sicht.

00:20:38: Wenn man da oft so ein Krabbel hat oder so ein kleines Rindsaal dann sind es oft aber gar keine zweieinhalb Sekunden Liter.

00:20:45: Dann muss ich mir überlegen kann ich mit dem vielleicht etwas anders machen?

00:20:48: Ist doch nicht vielleicht der Karpfen-Teichgeschreiter weil er braucht diesen Wasseraustausch nicht, weil er Karpfenteich an sich ein geschlossenes Ökosystem ist oder es stellt sich ein eigenes Ökosesystem ein.

00:20:57: Ich musste da eigentlich bloß den Wasserstand halten.

00:21:02: Und was hat die Verröhnung gern für Temperatur?

00:21:03: Auch ganz wichtig, da muss man wirklich drauf schauen.

00:21:06: Am liebsten war ja so zwölf bis sechzehn Grad.

00:21:08: Da kann sie potenziell entwickeln.

00:21:10: Jetzt sind wir in Österreich und haben viel Wasser.

00:21:12: Wir haben sehr viele steile Flächen hier.

00:21:14: Ich brauch dann aber auch eine entsprechende gerade Fläche wo ich die Teig überpanker.

00:21:19: Weil man dann denkt oft so... In vielen Gesprächen kommt oft außen man denkt sich, interroi muss ja ganz viel Verröhntzuchten geben.

00:21:26: Aber da hab' ich oft so stelle Flächen und ich habe einen langen Winter Und alles was unter acht Grad ist, steht man die Verröhnung auch.

00:21:35: Das heißt sie stellt dann praktisches Wachstum ein wenn das Wasser...

00:21:39: Sie reduziert es massiv und alles was da nur mehr so unter ... unter vier Grad ist, da geht dann nicht wirklich was.

00:21:46: Und es ist auch so dass das mitunter eine Belastung ist.

00:21:49: aber auch in Fließgewässern.

00:21:51: Wir haben ja viele Gewässer die lange Zeit oder Wochen lang ganz ganz ganz kalt sind und da ist einfach eine Herausforderung für die Fische auch sozusagen vom Stoffwechsel her.

00:22:00: Von preis des Fischfutters?

00:22:02: Die Forelle braucht ein vollwertiges Futteres wird höher preise gesehen.

00:22:06: Das ist

00:22:06: der große Preistreiber in der Vorentzucht.

00:22:09: also das ist ganz klar

00:22:12: Dritte Schiene, wir gehen dann immer ein bisschen hinein auch was das rechtliche alles bedeutet.

00:22:17: Die dritte Schienne sind wir Indoor wie Renn vom Wells.

00:22:21: Wie kann man sich das vorstellen?

00:22:23: so ein System?

00:22:24: Ja da verlassen wir so ein bissel den vaterklassischen Fischproduktion mit der Schwere geraffnet als andere wieder in der Regel sozusagen von selbst gespeist Detailchen nicht.

00:22:36: Da bin ich wirklich in der Technik drin.

00:22:38: Da muss ich nicht nur ein Fischliebhaar sein, da war es gut wenn ich auch eine gewisse Techniker-Viehenheit mitbringe oder ein bisschen ein Bastler bin und mir selbst helfen kann.

00:22:48: Da geht's ganz stark darum sozusagen ein System nachzubilden wo ich sage ich habe nicht nur Fischbecken sondern ich muss das Wasser im Kreislauf führen und dieses Wasser braucht auch einen gewissen Filteraufwand.

00:22:59: Gibt es verschiedene Filtersysteme die sich dann je nach Fischer sehr steigern können?

00:23:03: Auch in der Investition natürlich ja!

00:23:05: Aber bevor ich da einsteige, muss ich mir bei den Fischen die große Frage stellen.

00:23:09: Nicht zuerst welche Fische hat heute, sondern wie kann man den Fisch zur welchen Preise überhaupt absetzen?

00:23:15: Also habe ich hier überhaupt einen Markt dafür?

00:23:18: Kannst du mit denen preisen was sagen?

00:23:20: Wo liegen wir beim Wels zum Beispiel, beim Kilo-Preis?

00:23:23: Ja das ist immer schwierig jetzt konkret der Zahl zu nennen.

00:23:27: Ja, da ist mir irgendwo zwischen fünfundzwanzig und fünferdreißig Euro am Kilo.

00:23:32: Da kommt auf die Region darauf an.

00:23:33: Wären wir davon

00:23:34: Filetpreis oder sind wir davon Gesamtensicht?

00:23:37: Also hier ist es heute so beim Fisch.

00:23:39: Es geht ganz stark jetzt überhaupt in Richtung Convenience.

00:23:42: der Konsument ist nicht mehr gewillt, vielfach.

00:23:45: Nicht mehr gewild einen ganzen Fisch mit nach Hause zu tragen.

00:23:48: hier nur dazu kommt es ja ein bisschen auf die Fische drauf an, jetzt sind Wels Wie bereitet den Zoo?

00:23:53: Das selbst filetieren zuhause nicht in den Konvinienz Küchen Die Wohnungen werden nicht unbedingt größer Sondern das Platzangebot auch gar nicht mehr so da.

00:24:00: Also Filet ist Standard Da wählst du deinen großen Vorteil.

00:24:03: er ist noch dazukretenfrei Und ist sozusagen oftmals bezeichnet als der Einsteigerfisch.

00:24:08: also kann da ganz schnell neue Kunden gewinnen.

00:24:10: Ja aber ich muss ganz viel kommunizieren.

00:24:13: Wo muss man sie kommunizieren?

00:24:15: Viproduktion stattfindet, wie der Fisch zuzubereiten ist.

00:24:17: Die wollen ja ganz viel wissen die Konsumenten und da brauche ich Antworten drauf.

00:24:21: Und das ist auch ganz wichtig so in anderen Spaten der Tierhaltung dass wir recht rasch, nämlich jetzt als Branche gesehen hier für Österreich auch ein Bild zeichnen wie funktioniert denn heimische Fischproduktion.

00:24:34: Jetzt reden wir schon ganz lange zusammen bei Weidenhund nicht fertig über allein diese Systeme die wir haben Und da muss ich es recht finden im Regal.

00:24:41: Dann liegen Lachsharing und viele, viele Fischarten drin.

00:24:45: Muss der Konsument überhaupt einmal unterscheiden können?

00:24:47: Was gibt's denn überhaupt an Fischartendemen, die wir selber haben?

00:24:50: wie schauen die Produktionssysteme aus damit als da auch eine entsprechende sozusagen gefestigte Entscheidung treffen kann?

00:24:57: Sobald

00:24:57: Gütesiegel, Arma-Gütesiege für Fische...

00:25:00: Es gibt prinzipielle Arma Güttesiegel für Fische.

00:25:02: aber im Fischbereich ist man auch darauf gekommen.

00:25:04: oder ist die Rückmeldung von vielen Betrieben so dass man sagt Da ist es ganz, ganz viel stärker noch so zu einem Indiregion reinzugehen.

00:25:12: Beispielsweise Woldviertler-Kapfen oder Ipsdollefahrreuen.

00:25:16: also wo ich sage Ich gehe nochmal stärker in die Region hinein.

00:25:20: Wo sie dann mehr

00:25:20: eingehen indem ich den Namen mit einer Region verknüpfe oder indem ich die Region bearbeite um es abzusetzen.

00:25:29: Was wie man's tust?

00:25:30: Na,

00:25:30: wenn man in einer Region eher einheitlich ist wie bei der Waldviertler-Karpfen-Dachwirtschaft dann ist es die Region, die die Leute auch holt.

00:25:36: Es ist stärker, wenn ich sage, ich habe jetzt einen Waldvierter Karpfen... Das ist

00:25:39: der Wiener, er kauft sich den Waldvierzler-Kapfen zu Weihnachten weil er sagt das ist verdut und das gönne ich mir jetzt.

00:25:44: Da hat

00:25:44: er ein stärkeres Bild dazu, dass man ihn sozusagen die Österreich Ebenen nimmt.

00:25:47: aber was absolut stärker ist wir sind ganz, ganz stark in der Direktvermarktung mit innovativen Produkten und wenn ich sag' das ist aus der Fischzucht XY ist es nur für stärker so zu sagen.

00:26:01: Aber wenn ich

00:26:06: in

00:26:09: der Direktvermarktung bin, dann ist sozusagen auf die regionale Ebene nur viel stärker.

00:26:15: Die, die nachgefragt wird und wo ich da sozusagen die Rückkupplung hab zu meinem eigenen Betrieb.

00:26:20: Also

00:26:20: du hast jetzt gesagt beim Welts Filetpreise grob gesagt zwischen wie viel hast du gesagt?

00:26:25: Zwanzig bis...

00:26:26: Na zwanzig ist dann schon so unterwürste Preis sozusagen kommt drauf an.

00:26:29: Ich meine muss man immer die Kaufkracht der jeweiligen Region anschauen.

00:26:32: Ja.

00:26:32: Macht einen riesen Unterschied und das ist auch der Vorteil der Indo-Aquakultur Sparte.

00:26:36: Ich kann hier in Stadtenähe produzieren.

00:26:39: Gibt's Absatzwege weil es ist das nächste oder es ist ja nicht so... Du hast gesagt Entscheidend an der Baupfung ist, wie vermarkte ich das?

00:26:46: Ich kenne ja aus der Rinderhaltung genauso.

00:26:48: Aber ich kann nicht einfach mit Mutter können anfangen und wenn ich nicht weiß was ich damit tue... Wer hilft mir dabei?

00:26:58: Also ich muss ja mal erfinden sein, überhaupt etwas produzieren zu wollen.

00:27:01: Ich muss je nach Aquakultursystem vielleicht der Affinität auch noch in den technischen Bereich mitbringen.

00:27:06: aber ich muss ganz stark auch mir im Klaren sein wie vermarkten wir?

00:27:11: was?

00:27:12: sind die klassischen Schienen?

00:27:13: Aquakultur?

00:27:14: ist da eine entsprechende Wertschöpfung gegeben?

00:27:17: wenn ich viel über die Direktvermarktung absetzen kann aber einen Hofladen betreiben ist schwierig dann brauche ich auch entsprechend das Angebot ist.

00:27:23: auch die Frage habe nur ein System.

00:27:26: Jetzt habe ich nur eine Fischart oder mehrere, was dann vielleicht nachgefragt wird.

00:27:30: Kann ich wo kooperieren mit wem zusammenarbeiten?

00:27:33: Gastronomie ist ganz klassisch, weil die Gastronomie hat auf jeder Schweißekarte gibt es irgendein Fisch und da ist natürlich die große Bestrebung dass man schaut das der Fisch, der dort über die Gastrodomie angeboten wird möglich sein regionaler aus Österreich Und nicht so genannte Fischfile von irgendwo sozusagen als Übersee.

00:27:55: Und wenn ich entsprechende Mehrmengen habe, also eine größere Anlage hab', dann muss ich mir halt überlegen wo komme ich noch hinein?

00:28:00: und da baue ich dann gesicherte Absatzwege.

00:28:04: Bleiben wir ein bisschen bei der Indoor-Geschichte beim Wells.

00:28:07: Kannst du mir das Bild ein wenig zeichnen wie man sich das vorstellen kann?

00:28:12: Sind es große Wannen oder kleinere Behälter?

00:28:16: bestimmte Anzahl an Fischen drinnen ist.

00:28:19: Braucht es da gewisse Lichtsteuerungen?

00:28:22: Es gibt dann auch diese Verknüpfung mit Pflanzen, mit Salatproduktion und solche Dinge.

00:28:28: Zeichne uns das Bild einmal!

00:28:31: Da gibt es nicht das eine Bild.

00:28:33: Das kann ein hochtechnologischer Anlagen sein, wo man wirklich so eine ganz strenge Zugangskontrolle hat schon im Sinne der Bio-Sicherheit.

00:28:42: oder es sind sogenannte Düftleanlagen weil ich einmal klein gestartet habe, sogenannte Garage und Projekte ja womit IPC Tanks mir selber ganz viel unter Anführungszeichen gebastelt hab je nachdem wie die technischen Fertigkeiten sind.

00:28:55: aber ich habe irgendwo Fishtanks Das kann ein Rundebecken sein, das kann ein Ecke sein.

00:28:59: Auch da ist nicht das eine oder das andere.

00:29:03: Ich meine auch die Wirtschaftlichkeit und was habe ich zur Verfügung für einen Platzangebot?

00:29:08: Aber dass man so ein Gefühl kriegt, weil ich sage, ich hab da so einen größeren Raum.

00:29:12: Ein alter Schweinesteuer, den ich nicht mehr nutze?

00:29:14: Das ist ja schon sehr groß dann.

00:29:16: Also ich sage jetzt mal eine garage klassische, in so einer klassischen Garage, wenn ich das umbaue, da kann ich gleich einmal, keine Ahnung, sechs, sieben, acht, zehn Tonnen Fisch produzieren im Jahr.

00:29:27: Wenn man das Umblick auf einen Karpfenteich in der Fläche gesehen, dann misst er die Tazikhektafläche anlegen neu was schwierig ist rechtlich, um dieselbe Menge Fisch zu erzeugen.

00:29:38: Ich bin jetzt eigentlich Geflügelproduktion, könnt ihr sagen?

00:29:41: Auch wenn wir es vergleichen oder

00:29:42: mit der klassischen Landwirtschaft.

00:29:43: Ja vielleicht

00:29:45: ja gut und jetzt reden wir das Thema vielleicht fertig und erklären mir vom Beginn, wenn ich jetzt vorhabe so aber jetzt habe ich das gehört von dir.

00:29:55: Und die haben jetzt... Ich hab einen alten Streu oder ich hab ein Garage und möchte es jetzt angehen Als Jungbauer, Jungbäuerin.

00:30:04: Weil ich will mir einen zusätzlichen Standbein aufbauen.

00:30:07: Mein Foto hat noch den anderen Hof und ich baue mir da was Eigenes auf und möchte das jetzt in der Sandkiste mal probieren.

00:30:13: Wie gehe vor?

00:30:15: Erklär mal das!

00:30:17: Also ganz wichtig ist einmal zu schauen... also kommen viele rechtliche Komponenten hin.

00:30:21: Ja, das

00:30:22: müssen wir beim Reißen jetzt ab.

00:30:24: Und dann kann man ja zum Karpfen gleich auch noch durchsehen nach Andersd.

00:30:27: Wir bleiben jetzt bei der Indoor.

00:30:28: Jetzt

00:30:28: bleiben wir in Indoor.

00:30:31: Raumordnung, ganz wichtig.

00:30:33: Ich habe ganz wichtige Themen.

00:30:35: Wo befinde ich mich?

00:30:36: Jetzt habe ich vor einer Garage gesprochen und das müssen wir auch ein bisschen relativiert sehen.

00:30:39: Ich muss mir in der richtigen Widmungsart befinden.

00:30:42: Da haben die Länder gesetzt.

00:30:43: Landwirtschaftliche Produktion gehört dort hin, wo Landwirtschaft stattfinden soll...

00:30:46: Das ist ein Steuer gewesen!

00:30:48: Dann passt es einmal prinzipiell.

00:30:50: Gut!

00:30:50: Da muss ich mir überlegen wie sind das Gebäude isoliert überhaupt?

00:30:54: Wir reden hier von einer Fischwarte, die wärmeliebend ist.

00:31:00: Wasser temperatur.

00:31:01: Und das heißt ja, der Raum muss warm sein sonst muss ich das Wasser so stark herzen?

00:31:06: Ganz genau!

00:31:06: Also ich muss mir überlegen kann ich das überhaupt dämmen?

00:31:08: ist es überhaupt geeignet von der Rheumlichkeit?

00:31:12: vielleicht muss ich da voll viel umbauen.

00:31:13: Geeignet

00:31:14: war der Rehmer weiter.

00:31:16: braucht's nicht Besonderes?

00:31:18: Musst du sehr viel Dach-Fensterfläche sein?

00:31:21: Nein,

00:31:21: nein.

00:31:21: Der will es heute gerne.

00:31:22: ruhig ist sozusagen und kann durchaus winzer sein.

00:31:24: natürlich muss ich mal überlegen wie kann ich da die Arbeitsweise dann abbilden?

00:31:27: wie scharf wird an ein Licht das irgendwie geeignet ist ja

00:31:30: für mich selber als Mensch aber nicht zu serftem Fisch.

00:31:32: Okay.

00:31:34: Licht.

00:31:34: Dann was gibt's rechtlich noch?

00:31:38: Ist rechtlich nur was?

00:31:40: Beim Rechtlichen gibts nur ein paar Themen.

00:31:42: Die Frage ist natürlich Energie und Wasser.

00:31:48: Das ist eine energieintensive, technikbasierte Form der Fischproduktion.

00:31:52: So jetzt muss ich mir überlegen wo sind die Preistreiber?

00:31:54: Ich habe hier ein Pumpensystem, ich weiß das nicht im Kreislauf führen.

00:31:58: Die Pumpe ist jetzt nicht zwingend aber es ist das Thema des Heizens.

00:32:01: Habe irgendwo am Betrieb ohnehin eine günstige Energiequelle sozusagen oder Abwärme wo vorhanden.

00:32:07: ja Das gibt es verschiedene breit aufgestellte Betriebe, die das haben.

00:32:11: Harkschnitzelheizung

00:32:13: oder manst du, dass ich Strom-BV-Strom hätte mit denen ich dann nutze.

00:32:17: und was hat's?

00:32:18: Das muss immer im Vorhinein überlegen.

00:32:21: Was habe ich da für ein Gesamtstrombedarf?

00:32:23: Weil das sind die Kostentreiber, nehmen den Fischfutter mitteln...

00:32:27: Und die Fische selber auch die Kleinen?

00:32:29: Ja wo kriege ich das Setzling her?

00:32:30: Das ist heute nicht mehr so ein Thema, das waren vor ein paar Jahren.

00:32:32: Das ist ungefähr zehn Jahre alt die Technologie in Österreich.

00:32:35: Soviel Öte ist die noch gar nicht.

00:32:37: Und da hat sich sehr viel getan, da haben wir etliche Betriebe, die auch vermehren – auch Indoor-Welse sozusagen, diese afrikanischen Wös.

00:32:44: Die kriege ich schon am Markt heimisch, das ist super ja!

00:32:46: Die muss sich früher sogar noch importieren mit allen veterinärrechtlichen Vorgaben und dergleichen.

00:32:53: Da sind wir heute schon ein Schritt weiter.

00:32:55: aber ich muss mir überlegen wie krümelt so einen nachhaltigen Strom bildig?

00:32:58: Also Photovoltaik ist der Klassiker, was mache ich aber wiederum in Winter.

00:33:02: Und wie isoliere dieses Gebäude?

00:33:04: Weil es kann auch ein Thema werden.

00:33:07: So Bio-Fütter, da wird auch durchaus Energie produziert.

00:33:10: Das erwärmt sich diese Systeme dann ja.

00:33:12: Dass ich vielleicht nachdenken muss, je nachdem wo ich mich in Österreich befinde, vielleicht muss ich den Raum sogar kühlen.

00:33:17: Im Sommer okay.

00:33:18: Dass man das nicht zu warm wird oder wie das mit Panelen ausgegleitet ist, muss man aufpassen dass das denn nicht zu warmen wird.

00:33:25: Das Wasser, das ich da brauche... Kann man mal so vorstellen, das rinnt in Kreis.

00:33:30: Das nutze ich möglichst lange aber wenn es dann sozusagen zu nährstoffreich wird... ...meine Tiere scheiden ja auch was aus und das wird teilweise abgefiltert.

00:33:39: Der Weltsverträgt relativ viel muss man abwissen.

00:33:41: Aber irgendwann muss sich das Wasser wieder entsorgen oder?

00:33:46: Wo gebe ich das hin?

00:33:47: Leitet ihr das sozusagen in die Gemeindeklearenlage ein oder habe ich eine Güllegrube und führte es auf meine Ackerflächen aus?

00:33:54: oder wie machte der Klassiker?

00:33:57: Alles gibt, man muss wirklich ein Konzept überlegen.

00:34:01: Daher kann es sein dass ich das bewilligen lassen muss wo ich es einleite sozusagen habe vielleicht selber die Möglichkeit ist an Betrieb zu verwenden.

00:34:11: Kann irgendein der Klärungsteig sein?

00:34:13: Kann aber sein dass sie es ausbringen?

00:34:14: Das ist aber immer die Frage.

00:34:15: Habe die Zeit dazu.

00:34:16: Das ist auch aufwendig, wenn ich das ausbringen muss auf die Fläche.

00:34:20: Und da ist weniger der Wert der Nährstoffe drinnen sondern eher der Wert des Bewässers dann vielleicht gegeben.

00:34:27: und viele kombinieren es einfach ein bisschen mit dem Pflanzenteil weil ich sage da habe ich schon einen Teil des Bewessungswassers für mein Pflantenteil und schon aufgereichert Nährstoffen, aber nachdem wo ich Paprika oder Tomaten mache und da bin ich nicht der Spezialist muss ich dann ohnehin noch entsprechende Salze sozusagen zugeben um die richtigen Nährstoffe

00:34:46: für die Pflanzen zu haben.

00:34:48: Und natürlich ist vielleicht das Einstieg gleich das mit Pflanzen auch kombinieren.

00:34:52: es ist eine zusätzliche Herausforderung weil da muss man pflanzendbaulich gut drauf sein.

00:34:57: Es kommen dann Schädlinge möglicherweise dazu die in dem Gebäude auftreten.

00:35:00: dann was ist... Dann brauche ich Licht?

00:35:02: Ja genau!

00:35:03: Brauch ich nochmal Energie.

00:35:04: Aber es wird durchaus so gemacht auch im kleinbäuerlichen Stil, dass ich das kombinier.

00:35:08: Warum?

00:35:08: Wo es schon ein Vorteil ist in der Kommunikation ja also eine Anlage die sich mit einem Gemüse Teil verbindet.

00:35:14: Das sind einfach andere Bilder im Kopf.

00:35:16: daher habe ich gesagt wir müssen recht rasch auch anfangen sozusagen die Bevölkerung abzuholen wie wird denn produziert?

00:35:22: das ist dann vielleicht heute wenn man schon mit den Vergleich der anderen sparten war.

00:35:27: Kaum.

00:35:27: jemand hat vielleicht eine Vorstellung, wie ein moderner Schweinestall ausschaut.

00:35:30: Und umso weniger nur, wie schaut der Fischzucht aus?

00:35:34: Oder wie schaut er in der Fischtzucht raus?

00:35:35: Man muss die Konsumenten am Weg bei dieser Entwicklung mitnehmen.

00:35:39: Nicht nur kulinarisch sondern auch sozusagen wenn man sowohl in dem Narrativ wie man da die Aquakultur zeichnet.

00:35:45: Der Einsteiger hat wie große Behälter ungefähr sind das...

00:35:49: Wie gesagt, ganz normal.

00:35:50: Zwei

00:35:50: Kubikmeter oder zehn Kubik?

00:35:53: Wir

00:35:53: können von bis sein, ja aber so ein Klassischer IPC-Dank halt.

00:35:56: Okay mit dem beginnt man, wie viel hat man da drin?

00:35:58: Man muss nicht beginnen, kann sich gleiche Anlage auch durchplanen lassen wobei da ist immer die Frage sozusagen das Budget natürlich

00:36:04: gegeben.

00:36:04: Ja und da war es ihm geschickt!

00:36:06: als junger einmal zu Beginn ein Gefühl zu kriegen, wie ich das dann überhaupt.

00:36:10: Was vielleicht der wichtigste Aspekt ist auch noch diese Haltungstichten ja dass man da auch das Spiel kriegt.

00:36:15: also wenn wir sogar Kubik mit dieser Tonne nicht?

00:36:17: Wie viel Fisch kann ich da halten?

00:36:19: in Kilogramm?

00:36:20: und

00:36:20: das ist ja beim Welso der braucht am Mindestbesatz oder?

00:36:23: Genau, dann habe ich da durchaus zum Beispiel zweihundertdach bis dreieinhalbfünfzig Kilogramms Fisch auch dort drinnen

00:36:31: Protonne Wasser

00:36:32: genau Weil, wie du sagst, das ist ja ein afrikanischer Raubwels und der hat deshalb Raubwells weil er sich auch gegenseitig frisst.

00:36:41: Und jetzt muss man sich überlegen, wo kommt der her?

00:36:43: Afrika eben auch im Namen verpackt und da kennt man vielleicht die schönen Universum-Bilder ja.

00:36:48: Wo der Fluss dann in der Trockenzeit mehr oder weniger ausdrucken wird.

00:36:51: Dann gibt es noch diese verbliebenen Wasserpfützen – die Wasseralacken!

00:36:55: Ja und dort tummeln sich dann alle Fisch, die vor allem ganz den Fluss waren.

00:36:59: Der Fisch hat gelernt in der Evaluation.

00:37:04: in diesen Trockenzeiten gegenseitiger auffrisst, dann bleibt in der Population nicht mehr für über.

00:37:08: Das

00:37:08: spiel ich nach

00:37:09: und daher sind sie da in einer Art Kuschelmodus und attackieren sich nicht.

00:37:13: Wenn ihr jetzt fünf Fische einsetzt in so ein IPC-Tank, bleibt man einer über ja?

00:37:17: Und zwar der Stärksteinkrise.

00:37:19: Und das ist weder im Sinne des Tierwolls noch im Sinne der Produktion natürlich.

00:37:24: Und deshalb muss man auch sozusagen in der Kommunikation die Leute mitnehmen weil es mag für den einen vielleicht ein bisschen viel erscheinen für den anderen natürlich nicht, die nachdem wie man halt sozusagen die Welt sieht und da muss man eben ganz viel darüber sprechen.

00:37:39: Gefüttert wird der Fisch mit einem allein Futter?

00:37:43: Das ist abgestimmt auf den Bedarf des Welzes oder?

00:37:46: Und das Futter verändert sie mit dem Wachstumsstadium oder?

00:37:51: Genau.

00:37:51: also je kleiner die Fische sind.

00:37:54: Korngrößen, ja.

00:37:56: Weil dann die Malsparte gar nicht so groß ist und mit dem Pataar wächst das.

00:38:00: Und da auch... Ja eben

00:38:01: so ein Teil oder Energieanteil.

00:38:03: also wenn sie verändern in der Jugend.

00:38:05: Ganz genau!

00:38:05: Das war wahrscheinlich bei den anderen die Haltungssparten ganz ähnlich, ja?

00:38:09: Und da ist es so auch da je kleiner der Fisch ist, also die Sitzlinge sind immer empfindlich und die brauchen das Hochwertigste.

00:38:15: und je später dann sozusagen oder je größer der Fischtest du einfacher wird's auch.

00:38:19: Was kostet so einen Kilogramm Futter?

00:38:21: Grob, grob.

00:38:23: Das ist sehr, sehr variabel.

00:38:25: Da kann jetzt vielleicht gar kein konkrete Zoll dazu sein.

00:38:28: Wie viel Futter braucht man für einen?

00:38:32: Ob das jetzt die Forelle oder der afrikanische Wöster habe ich immer an Futterkozienten so von eins zu eins.

00:38:38: D.h.,

00:38:38: ein Kilogramm trockenmassige Futter liefert mir ein Kilgramm Fischzuwachs.

00:38:43: Genau, das funktioniert sehr hohe

00:38:46: Effizienz.

00:38:46: Das

00:38:46: ist ein effizientes System um den Daumen.

00:38:50: Das kann Null, Nein bis Eins und Zwei sein.

00:38:52: Aber man ist auch hocheffizient unterwegs.

00:38:55: Warum?

00:38:55: Weil der Fisch ja wechselwarm ist oder muss sich selber nicht aufwärmen... im Vergleich zu anderen, die Haltung sparten und der schwimmt eben in Wasser.

00:39:01: Das heißt ja sozusagen er schwebt und braucht dafür weniger Energie.

00:39:05: Für sich selber.

00:39:05: sozusagen kann das in den Ansatz.

00:39:07: Und zweitens ist das Fischfutter sehr hochwertig.

00:39:10: Hochwertig

00:39:11: und untergetrocknet.

00:39:12: Daher sozusagen wenn der Fisch dann wächst, ist er das mit Wasser dann auch versehen und daher gehen diese wunderbaren Quotienten aus.

00:39:21: Und Schlachtreif?

00:39:25: Schlachtgröße?

00:39:26: Ja, Schlacht grösse ich mit wieviel Kilogramm.

00:39:51: Das ist sozusagen die Indoor-Geschichte.

00:39:59: Vorellenartigen Fischen.

00:40:02: Wenn ich es da vorhabe einzusteigen, kann man natürlich bei dir ein Kunding beim Landwirtschaftskammer Niederösterreich machen, weil du das für ganz Österreich magst.

00:40:10: Aber auf was muss man da achten?

00:40:12: Wann habe ich einen Potenzial am Betrieb?

00:40:16: Das Beste wäre eine entsprechend große Quelle mit einer Quellschüttung.

00:40:20: Das ist einfach ein wasserrechtliches Verfahren.

00:40:23: Ich hab zwei Möglichkeiten.

00:40:24: Ich kann Wasser beziehen aus einer Quelle, d. h., es kommt aus dem Erdreich raus Oder ich bediene mich an Wasser vor einem Oberflächen-Wasserkörper.

00:40:32: Fließgewässer, Bach!

00:40:33: Es ringt ein Bruch vorbei oder?

00:40:35: Klassisch

00:40:35: das Bach gerinnt vorbei.

00:40:36: Ja,

00:40:36: da darf ich da automatisch...

00:40:38: Nein natürlich nicht.

00:40:40: Also wir haben in Österreich zum Glück auch einen sehr strengen Ansatz.

00:40:43: Das Wasserrechtsgesetz ist wirklich sehr streing und schaut drauf dass das alles sozusagen die Gewässer funktionieren.

00:40:51: Das heißt ich kann hier nur immer einen Teil, wenn ich aus einem Fließgewässer was entnehme und da ist halt die Grucks wie viel Wasser kann ich den Bach entnehmen?

00:40:59: Wie geht sich das mit dem Gefälde aus?

00:41:01: Was habe ich dort für Qualität und für Temperatur?

00:41:04: All diese Fragen können wir mal eruiert und abgewogen ja und dann muss man schon naja...was hat denn der Bach für klassische Kennzahlen?

00:41:13: MWNQT wäre so etwas der mittlere Wasserführung des Gewässers, dann kann ich schon mal abführen.

00:41:18: Es gibt für jedes Gewässer und für jeden Bereich das Gewässern, es gibt solche Karten.

00:41:21: und wo liegen die?

00:41:23: Weil auf der BH im Land werden da die zuständige Behörde insgesamt.

00:41:29: Die diplomatische Antwort ist ja sogenannte hydrologische Dienst.

00:41:32: Und man kann nicht immer alles einsehen, vielfach muss geschätzt werden, berechnet werden.

00:41:38: Weil einfach gar keine Messdaten da sind.

00:41:40: und dann schaut man sich das Einzugsgebiet mit den Gefälen im Hintergrund und dann muss es sozusagen modelliert werden.

00:41:47: Mit

00:41:47: der hydrologische Dienst sitzt in... bei

00:41:49: den Landesregierungen.

00:41:52: Aber das ist etwas, wo man vielleicht schon ähnlich war Projekt gehabt und hat da schon Daten.

00:41:56: ja aber das ist einmal das Wichtigste was gibt es Gewässer her?

00:41:59: Und wie viel könnte man davon entnehmen?

00:42:01: weil wenn sie zwar Verröntzwüchter treffen, fragen Sie sich gegenseitig um sich zu messen mit einem Augenzwinker nicht.

00:42:08: Wie groß ist der Anlag für Sekundenliter-Hosten?

00:42:11: Es geht hier immer um die Sekundenlittern.

00:42:12: Was

00:42:12: ist so ein normales Sekundenliterzeug?

00:42:15: Normal ist da, wie immer gibt es eine riesen Bandreite.

00:42:18: Aber ein schöner Anlage hat schon sechstwochszehundert Sekunden Liter.

00:42:21: Dann kann ich auch entsprechend Fisch produzieren.

00:42:24: Gut!

00:42:25: Wenn ihr das rechtlich geklärt habt... Ich darf?

00:42:27: Darf ich dann schon bauen?

00:42:30: Da muss ich alle Bewilligungen einholen.

00:42:32: Wie gesagt, das können man nicht gefaltig sein ja.

00:42:34: Ist doch die Gemeinde auch zuständig?

00:42:36: Es kann mitunter auch baurechtlicher Thema werden je nachdem wie ich das einhause.

00:42:43: das ausgenommen, wenn es im Wasserrechtsverfahren wieder abgedeckt ist.

00:42:47: Und da werden auch die Umweltschutzaspekte mit bearbeitet.

00:42:50: dann sozusagen?

00:42:50: Das könnte ja jetzt ich bin in einer Natura-Zweitausendgebiet

00:42:53: oder... Das ist dann das Komplexe daran.

00:42:56: Also da geht es darum, was habe ich für Schutzgüter die betroffen sind?

00:43:00: Wie gesagt vorhin haben wir noch das Forstgesetz angesprochen.

00:43:03: Ganz stark geht's darum sozusagen diese Gewässerökologie zu werden.

00:43:06: Was hab' ich dort für Leitfischarten?

00:43:08: Wieviel Wasser brauchen und wieviel Vertrag des Gewässers?

00:43:11: Da gibt so viele Dinge abzuarbeiten wo man als Unbedarf dem ersten Schritt... ziemlich sicher überfordert ist und das auch eine gewisse Zeit braucht, bis ich so ein Verfahren dann durch habe.

00:43:23: Und da ist natürlich so, dass man sich da als Branchenvertretungssicht nur wünscht, dass wir das irgendwie ein bisschen schlanker gestalten könnten.

00:43:30: Das Thema haben wir öfter!

00:43:35: Dann geht es weiter... Ich muss ja gewisse Dinge dann auch umsetzen errichten.

00:43:40: Was sind so die Hauptdienene, die brauchen?

00:43:43: Das Wasser steuern können.

00:43:46: Der Abfluss stimmt, dass die Tiere nicht wieder ausgeschwemmt werden.

00:43:50: Ich muss vielleicht da denken, das ist möglicherweise immer ein Hochwasser sein könnte.

00:43:54: Ich habe Raubtiere kommen könnten!

00:43:58: Das sind jetzt ganz viele Dinge schon gefallen.

00:44:00: In der Regel bin ich gut beraten, weil nicht die Teiche einzeln gut anspeisen kann.

00:44:05: Also wenn ihr da so viel Frischwasser zulauf habt, dass ihr an jeden Ereignis versorgen könnt.

00:44:08: Wie ist das denn

00:44:08: wie die Triebwege sozusagen auf dem Bauernhof mit Rindern?

00:44:12: Ich muss den Teich ja auslösen können auch nicht, also ein Hänzeln.

00:44:15: Sonst krieg ich die Fische nicht.

00:44:16: Die müssen wir überlegen, wie kann ich die fische dann wo heltern?

00:44:19: Gerade in der Teichwirtscheibe.

00:44:20: Wovon wird

00:44:21: von da heltern... Ein

00:44:22: glasischer Karpfen-Teich ist während des der Wachstumsperiode, also sprich über den Sommer bespannt.

00:44:28: Nehmen wir das?

00:44:29: Also befüllt und dann im Herbst fische ich in A-Klassischer Weise.

00:44:32: und wohin?

00:44:33: mit den Fischen brauche ich Heldanlagen?

00:44:34: ja und da brauche auch entsprechend das Wasser.

00:44:37: Das muss ich mir überlegen.

00:44:39: nicht

00:44:40: die kriege leichter und entsprechend die Teichgröße gegeben ist, aber je nachdem wie ich da aufgestellt bin muss ich die auch sortieren.

00:44:47: Diese Fragen muss immer ganz dringend stellen.

00:44:48: Die Raubtier-Thematik ist wichtig.

00:44:52: So ziemlich alles frisst kein Fisch in der Natur ja ob es jetzt Raubvirgel sind oder eben der Kassiker der Fischotter.

00:44:58: In so einer kleineren Teichanlage muss ich unbedingt schauen dass ich das irgendwie schütze weil sonst habe ich Also da einen ungeschützten Teich zu lassen ist mehr oder weniger.

00:45:12: das heißt... Da

00:45:12: gibt es Erfahrungen, da gibt es Systeme sozusagen wie es den Wolf sicheren Zaun theoretisch gebe auf der Alm.

00:45:19: Gibt's doch aber schon in der Praxis den Fisch- oder sicheren Saun?

00:45:22: Kann man das so?

00:45:23: Ja ein!

00:45:24: Es ist ja so eine Veräuernanlage die kann ich leichter schützen.

00:45:27: Das ist ein abgegrenztes Gebiet, aber so ein flächigen Karpfenteich.

00:45:30: Also wenn Sie vorerst uns auch karpfen und teils die Gressen sind bei uns in Österreich knappe Sechskegter.

00:45:36: Ja das kann ich nicht schützen Das ist wirtschaftlich nicht vertretbar, das ist technisch nicht machbar.

00:45:41: Da haben wir herausgefunden durch verschiedene Vorarbeiten und Projekte bis zu einer Grenze, aber das ist auch nur eine Dame im Alpi-Grenze ja.

00:45:48: Null Komma auf den Versuchskrägter kann ich so einen Kupfen Technos sinnvoll einzäunen und schützen.

00:45:53: Aber es ist auch ein Riesentechnischer Aufwand.

00:45:55: und da ist jetzt wieder die Frage sozusagen Teilweise kommen hier wieder Rechtsmaterien hinein.

00:46:00: Ist es Hochwassersicherheit noch gegeben?

00:46:04: Oder habe ich da ein Thema Wie schaut's aus mit generell Naturschutzaspekten, fließt sich vielleicht auch andere Araten aus.

00:46:11: Das ist immer die Frage will ich die hochwertigsten Flächen in der Landschaft, nämlich diese Wasserflächen?

00:46:16: Will ich sie überhaupt einzahlen?

00:46:17: ja bei einer Verröntzuchtanlage wird mir nicht so überbleiben oder bei kleinen Karpfenteichen da hat sie das etabliert.

00:46:22: Bei größeren Karpfenteichen geht es nicht und in da habe ich die Frage sowieso nicht.

00:46:26: Da bin ich befreit von dem Thema Wetterdornen.

00:46:29: Das is ein großer Vorteil.

00:46:30: zum Beispiel

00:46:34: Wie schaut's dann mit dem Abwasser aus.

00:46:37: Ich bin jetzt beim Farellensystem, wo ich ja sehr viel Durchflusswasser brauche und habe.

00:46:42: Kann ich das dann wieder in das öffentliche Gewässer rückleiten?

00:46:45: Muss ich es vorher klären?

00:46:46: Was gibt's da?

00:46:48: Das schaut man sich auch im Wasser jetzt vorfahren wie die Intensitäten sind.

00:46:52: Wir haben wir extensiv und intensiv.

00:46:55: In der extensiven Schiene, in der Regel... Baue ich da sozusagen nix und kann das wieder in den Vorflutter zurückleiten.

00:47:02: In der klassischen Karpfen-Teichwirtschaft haben wir hinten noch Absetzbecken, ja?

00:47:07: Und da habe ich eine gewisse Zeit, wo ich garantiere dass diese dreißigminütige Absetzeit gegeben ist von der Dimensionierung vom Becken und gibt es dann in den sogenannten Vorfluttern wieder hinein.

00:47:19: Wie lange ist so der Lebenszyklus einer Fahrelle von Tom Sitzling bis zum Schlachtreifen, Alters und so.

00:47:26: Also da sind wir auch bei den eineinhalb bis zwei Jahren ja?

00:47:28: Okay!

00:47:29: So wie beim Welsenetor.

00:47:30: Genau.

00:47:30: Und der Karpfer braucht vier Jahre.

00:47:32: In der Steilmark näht ihr aber kein Biss zu brauchen.

00:47:36: Das ist dann überhaupt im Vergleich mit dem anderen tierischen Sparten recht lange Zeiträume.

00:47:41: Wenn man jetzt... Wir kommen schon langsam zum Schluss unserer Podcast.

00:47:44: Was wüsst du einem potenziellen Neu-Einsteiger mitgeben auf den Weg, der sich jetzt Gedanken macht?

00:47:52: Indoor, Karpferelle?

00:47:55: wo kriege Informationen her, wo soll ich anfangen zu denken?

00:48:00: Wo gibt es Exitpunkte, wo ich sage ok naa macht kannst du ihn, mags lieber nicht oder ja es gibt eine Chance.

00:48:08: Wirtschaftlich wenn ich's gutmache ist das attraktiv kann man das so sagen?

00:48:13: Ja also wir haben auf jeden Fall den Bedarf von heimischen Fisch und wir haben auch eine stetig wachsende Nachfrage.

00:48:22: Wenn man sich die sogenannten Megatrends anschaut, dann ist Fischer vorne dabei.

00:48:26: Das heißt prinzipiell einmal gute Aussichten.

00:48:29: Die Frage ist nur sozusagen wie kann ich eine entsprechende Produktion aufbauen und gleichzeitig die gesicherten Verkaufswäge haben?

00:48:37: Wenn wir einsteigen an verreuen Produktionen, Salmonidenproduktion Dann ist es weniger das Thema des Absatzes weil das wird stark nachgefragt.

00:48:45: das Produkt Da bin ja meistens irgendwo in den Alpenvorland Vor dem Gebiet, dort wo schon sozusagen vor die Berg des Wasser aussah, kommt ja die Quellen entsprechend austreten.

00:48:56: Das ist auch nicht auf einen Zentrum in Österreich sondern das haben wir sehr verteilt unterwegs.

00:49:01: Da ist die Nachfrage gut.

00:49:03: bei den Indoor-Fischen da muss ich mal vielleicht ein bisschen mehr überlegen wo die Fische absitzt weil das Produkt nun nicht so bekannt ist.

00:49:11: Ich muss vielleicht auch kreativ bezeichnen Weil afrikanischer Raubwürs hat zwar negative Dinge drin im Namen, wenn ich über heimischen Fisch diskutiere.

00:49:21: Da platz' ich das vielleicht als Welsfilet-Regionales ganz anders noch.

00:49:28: Immer überlegen wo geht's hin und die Affinität brauche auch in der Vermorbung.

00:49:32: Also die Produktion ist nur die halbe Mitte.

00:49:36: findet Wertschöpfung statt dann eben über die Direktvermarktung.

00:49:39: Ich muss mal überlegen, wovertreibe es?

00:49:42: Wie schaut die Räumlichkeit aus?

00:49:45: Fische zu verarbeiten ja was mache ich?

00:49:47: einen Mehrwert vielleicht an Produkten was im Nu-Wertschöpfung herausholen kann?

00:49:51: Es gibt ja räucher Produkte Pasteten Aufstriche also ganz viel hier.

00:49:57: wie schaut das Hauswochere die Sitzling her?

00:50:00: Wo habe ich welche Wasserqualitäten und Möglichkeiten bei mir am Betrieb?

00:50:04: Und dann vielleicht das passende System finden.

00:50:06: Wichtig ist noch immer, nicht irgendwie schnell und blind irgendeinem.

00:50:10: sozusagen gibt schon viele Heifische auch am Markt die planerisch unterwegs sind.

00:50:14: ja dass man sagt da vielleicht nur mal Rücksprache halt mit Branchenkollegen oder eben bei uns in der Landwirtschaftskammer, dass wir nun mal schauen, dass man sich dann nicht irgendwo hinein navigiert und da nicht mehr zurück kann.

00:50:27: Wo man sozusagen finanziell sich übernimmt zu großen Schritte setzt und dann irgendwann gespielt ist es nicht oder das rechnet sie nicht?

00:50:34: Weil dann sind die Heimfische schon wieder weg sozusagen.

00:50:37: Ganz genau und jetzt haben wir zwei über den Selbstversorgungsgrad gesprochen, nur acht Prozent.

00:50:41: aber es ist nicht so das würden die leeren Regale hier sein.

00:50:44: Das was ich produziere muss wenn anderen raus drängen ja?

00:50:48: Und es ist halt ein schwieriger Kampf gegen Lachs- und Herring- und Tunfisch- und

00:50:52: Co.,

00:50:53: weil das bekannt ist, dass heißt wir müssen schauen wie kann man diesen heimischen Fisch stärkern noch sozusagen promoten ist auch eine Aufgabe der gesamten Branche.

00:51:01: Aber jeder einzelne Betrieb ist nicht nur äußerst resilientes System, weil er eine Selbstversorgung garantiert.

00:51:07: Und der Betrieb macht es immer gut in unseren kleinen Strukturen, weil er mit den Mitteln, die er hat, schaut das als Maximum rausholt.

00:51:13: Sondern es ist auch sozusagen ein Kommunikator bei jeder Betriebe und das ist ganz wichtig!

00:51:18: Weil da haben sich Leute auf Vertrauen, denen sehen sie natürlich, wenn er hier die Fische produziert... ...und da muss ich sagen wirklich viel stärker nur dieses Vertrauen gegeben, als ob ich da irgendwelche Prospekte habe.

00:51:33: Jetzt muss ich dir noch was fragen.

00:51:35: Früher war oft so das Fischfutter ein bisschen in Verruf und ich weiß, dass ihr euch da bemüht, dass auch das Fischefutter sozusagen heimischer wird.

00:51:44: Kannst du uns durch den Stand heute und an welchen Themen ihr arbeitet?

00:51:51: Ja also jetzt als Dachverband-Zicht sind wir dahinter, dass man schauen kann, wie die Möglichkeiten ausloten im sogenannten Aquafit Projekt.

00:52:00: Schauen können Hier in Österreich ein Fischfuttermittel auf die Beine stehen, das nachhaltig aus eigenen Ressourcen ist mit den Mitteln, die wir da in Österreich zur Verfügung haben.

00:52:11: Weil die große Kritik ist ja immer der Anteil an Fischmehl und Fischöl.

00:52:15: Und dann muss man sagen, dass muss man auch relativ gut sehen.

00:52:18: Noch in den Achtziger-Nachtziger Jahren waren da vielleicht über Fuchtsprozentanteil drinnen.

00:52:23: Moderne Fischfuhtermitteln haben die Prozentsätze zum Beispiel bei Fisch Mehl schon herunter auf zehn bis ... je nachdem was man sich anschaut, weil wie gesagt die kleiner die Fische das mehr Bedarf gibt zum Beispiel Sitzlinge.

00:52:38: Was hat man gemacht?

00:52:39: Man hat geschaut dass man durch Kombination von verschiedenen Pflanzenproteinen Das kann jetzt so ja Raps, Weizen, Erbsen sein aber auch andere Mele zum Beispiel Blutmehl oder Insektenmehl Insekte ist ein großes Thema Schaut nicht nur durch den Ersatz von einem einzigen Stoff, sozusagen oder ein ganzes Sammelsurium an Subsituaten findet.

00:53:03: Weil ich muss ja schauen dass dem Fisch gut geht

00:53:05: und man muss wissen das der Fisch ein sehr hohes, sehr hohe Qualitätsanforderungen beim Aminosäuren-Mosterhaut.

00:53:12: Ganz genau!

00:53:13: Raucht die Fettsäuren genauso selber.

00:53:15: um selber fit zu bleiben braucht er ungesättigte Fetsäuren im richtigen Verhältnis.

00:53:21: Er braucht Mineralstoffe in der Jugend sich damit Skelett ausbühren kann.

00:53:27: Und daher wird da technologisch getüftelt, dass man schaut welche ganzen Proteine zum Beispiel liefern was am besten und wie du sagst ja Minosaurien zusammen mischen.

00:53:37: Es geht nämlich auch darum nicht nur um die Tiergesundheit ist natürlich wichtig.

00:53:41: Am Ende des Tages baue ich ein Fisch der für die Wehrheitlichkeit für uns Menschen passt.

00:53:45: das ist ganz stark wieder ein Thema bei den Fetten.

00:53:48: Also ich kann jetzt nicht nur gehörtete Fette hineinmischen sozusagen und dann ist der Fisch nicht mehr so wertig wie man es eigentlich bräuchte für die menschliche Ernährung, wenn man diese Ernährungsempfehlung eben folgt.

00:53:58: Und was noch wichtig ist, wenn wir über Nachhaltigkeit spricht, dann ist das ja nicht nur die Ökologie sondern auch die Ökonomie also die Wirtschaftlichkeit gegeben sein muss.

00:54:10: Also all das ist ein Riesen ... Thema ein großes Feld mit vielen Herausforderungen, den man sich nicht nur in Österreich stürzt sondern eigentlich auf der ganzen Welt.

00:54:19: Weil dieses Problem gibt es zu lösen und da muss man dazu sagen diese Fischmilanteile die einen kleinen Prozent Teil nutrinen sind haben sich auch weiterentwickelt weil sie kommen ja nur zu einem Teil von eigentlichen ganzen Fischen ja die ganzen Fische.

00:54:36: Was ist das zum Beispiel?

00:54:37: Immer wieder wird gesprochen von z.B.

00:54:39: den Sardellen seiner kleinen Fischort, pelagischer, so im Freibass erlebend vor Peru und da gibt es Fangerfolge oder Net, hängt z. B mit El Nino zusammen dann ist dieser Riesenpreistreiber weder international beim Fischmilch.

00:54:53: Das sind oft vielfach Fischarten die für enteckten Konsum nicht... wirklich geeignet sind, weil sie nicht entsprechend die Filets bringen oder nicht am Markt nachgefragt werden würden.

00:55:01: Das heißt, die hat man mal und dann geht es ganz stark darum, also die Fische-Reste aus der Verarbeitung zu nutzen.

00:55:08: Das ist ein Riesenthema, ne?

00:55:09: Weil ich habe ja Abfälle, ich hab auch Ausbeute, haben wir noch nicht so ganz besprochen, vielleicht vor fünf, drei bis vierzig Prozent beim Filetausbeutel.

00:55:19: Was ist mit dem Rest?

00:55:20: Das ist was Wertvolles!

00:55:21: Und da prüfen wir jetzt gerade die Möglichkeiten in diesem Aquafitprojekt in Österreich Kennt man es da, wenn wir das ein bisschen breiter denken auch mit den Nachbarländern?

00:55:29: an der Grenze kennt man uns da eigentlich das Fischfutter auf die Beine.

00:55:34: Das ist

00:55:34: sozusagen das formale, trockene Formale in den Kopf und das alles nutzt was noch ein Rest nach oben ist?

00:55:39: Ganz

00:55:40: genau das ist logistik.

00:55:41: wo fällt etwas an?

00:55:42: ja ich habe hier das Thema das inter Speziesverfütterungsverbot.

00:55:46: also ich darf nicht Varellian-Verelle verfüttern ich muss dann wieder aufpassen Karpfernvarelle also viele viele Themen auch rechtlich natürlich technologisch dass auch abzubilden ist natürlich eine große Herausforderung Der stöme uns und wir probieren das sozusagen, zumindest einmal die Machbarkeit zu prüfen.

00:56:03: Wir kommen zum Schluss!

00:56:04: Wir sind schon relativ lange im Podcast.

00:56:06: Was willst du jemandem mitgeben?

00:56:09: Du siehst Potenzial oder du brennst dir für dieses Thema Mit Bedacht einsteigen.

00:56:16: Wo kann ich mich erkundigen?

00:56:17: Wo gibt es Informationen?

00:56:19: Wer hilft mir?

00:56:21: Wer ist kein High in einem Teich?

00:56:24: Ja, also wir haben natürlich als Landwirtschaftskammer auch massiv ausgebaut beim Webauftritt in unserem LK Online.

00:56:32: Da finde ich schon sehr viele Fachinformationen ja aber da finde ich natürlich immer dem Button Berat.

00:56:39: Und da haben wir erstmals, das Landwirtschaftskammer ist geschafft auch sozusagen uns Bundesländer übergreifen zu positionieren.

00:56:45: Wir sind eine Errandspatte wobei man der Begriff nicht gefällt aber besserer ist man nur nicht eingefallen.

00:56:50: und dann schauen wir dass wir zusammenarbeiten über die Landesgrenzen hinweg.

00:56:54: und da gibt es jetzt einen Kollegen von mir der auch für andere Bundesländern auch wenn er bei uns in Niederösterreich in der Landwirtschaftskammer sitzt beraten soll und darf und hat den Hut auf hier Österreich weit unterwegs zu sein dass man da nicht nur einzelne kleine Fragen beantworten, sondern auch eine richtige Prozessberatung.

00:57:13: Wenn ich da einsteigen würde, dann sind die Betriebe begleitet weil es werden im Laufe der Zeit noch viel mehr Fragen auftragen muss was man vielleicht dem ersten Moment stellt.

00:57:21: Und wir schauen dann mal auch überhaupt, macht das dort Sinn?

00:57:24: Was hab ich dort und diese Ressourcen.

00:57:27: Meistens haben wir ja schon konkrete Vorstellungen.

00:57:29: Ich habe da ein bisschen was, so eine vielgehörte Aussage in der Beratung.

00:57:33: Und schauen wir uns jetzt einmal, was kann ich denn mit dem überhaupt machen?

00:57:36: Vielfach kommt man weg drauf... naja, das weiß nicht!

00:57:40: Ich kann auch mitgegeben Bildung ist ganz wichtig.

00:57:41: Wir haben Einsteigerseminare es gibt sogenannte Grundkurse In der Aquakultur zu jeder dieser drei Spaten

00:57:48: Auf viel Idee LFI Broschören, oder?

00:57:51: Da arbeiten wir auch ganz stark mit dem Bundesamt für Wasserwirtschaft zusammen und werden auch von diesem organisiert.

00:57:56: Weil dieser Grundkurs, egal welcher der drei ist dann auch wieder sozusagen das Eintrittsticket was die Ausbildung betrifft für etwaige Förderungen über unseren eigenen gesonderten Fischereifo den MFA auf dem europäischen Meeresfischereien Aquakulturfonds also unersprechlich lang.

00:58:14: Das sind wederum Mittel aus der EU National, ganz gleich wie in der ländlichen.

00:58:20: Aber ein eigener Topf.

00:58:21: Also Informationssammeln gespürt bekommen?

00:58:25: Vielleicht auch auf Betriebe schauen die das so was schon machen, lassen die ja reinschauen?

00:58:30: Da haben wir auch vielfach mit den Tagungen immer auch ein Angebot dabei, dass man dann vielleicht immer ein zwei Beispielbetriebe gleich anschaut.

00:58:37: Das ist immer super sich da auszutauschen mit den Branchenkollegen.

00:58:40: – ganz, ganz wichtig!

00:58:42: Auf der Vermarktungseite gibt es doch Hilfestellungen.

00:58:46: Bei der Vermarktung gibt es natürlich auch bei uns im Haus der Landwirtschaft, da kann man viel Hilfestellungen ob jetzt auch mir überlegen muss was gehört aufs Etikett?

00:58:53: Also Hygiene und Kennzeichnung.

00:58:56: grundsätzlich betrifft sie wie bei allen Produkten.

00:58:59: Und die Fischgeschichte, der Fischweg

00:59:03: Das macht man in der Einstiegsberatung so mit, sich zu überlegen wohin.

00:59:07: Aber was natürlich auch bei uns ein Angebot sein kann der Landwirtschaftskammer wie ich habe den Web auftritt.

00:59:12: also es gibt immer Verbesserungen sozusagen ja und da kann man dann sozusagen sich das zusammenstoppeln was man auch wirklich braucht.

00:59:19: Gibt's sowas wie Mindest-Tier halt?

00:59:23: Tierwohl-Auflagen, wie wir es aus der sonstigen Produktion kennen im tierischen Bereich.

00:59:27: Gibt's das beim Fisch auch?

00:59:29: Wir sind in der Tierhaltungsverordnung natürlich mit den Fischen drin.

00:59:31: da gibt ein Anforderungskatalog und es gibt eine sogenannte Handbuchnutzfische wo man das abbildet kann sich auch eigens evaluieren.

00:59:38: aber diese ist sozusagen auch Teil dieser Grundberatung dass man schaut wenn man sie dann für System entschieden hat Wie mache ich es am besten sozusagen nicht nur wirtschaftlich sondern auch dem Tierwohl entsprechend

00:59:49: gut.

00:59:51: Ist noch etwas offen, was du uns gerne mitgeben möchtest?

00:59:54: Du hast das angesprochen.

00:59:56: Ich glaube Fisch ist wenn man sich die landwirtschaftlichen Spaten anschaut alle vor allem auch in der Tierhaltung eine Zukunftssparte.

01:00:04: Fisch wird nachgefragt werden weiterhin wir haben einen Bedarf und es ist auch eine Sparte wo ich sage da... Da habe ich halt im Land noch Potenzial nicht.

01:00:13: Wir sind kein Meeresland, aber wir sollten die Ressourcen, die wir haben gut nutzen – eine Nummer vielleicht zum Mit nach Hause nehmen.

01:00:20: Wir haben so einen Potenzialsstudium gemacht für den Sektor der forellen Produktion unseren größten Sektoren, wo wir auch ein großes Wachstumspotenzial in unserer nationalen Strategie abbilden möchten und sind darauf gekommen Wir mit unseren Ressourcen machen jetzt vielleicht gerade zehn Prozent vor dem Potenzial, dass wir nachhaltig Unterschonung der Gewässer sozusagen oder bestmögliche Abbildung der ganzen Wasserräume richtlichen Thematik haben.

01:00:47: Das ist ja mal eine Ansage nicht?

01:00:48: D.h.,

01:00:48: wir haben nur zehn Prozent von dem jetzt genutzt.

01:00:51: Das heißt aber nicht das man auf die hundert Prozent hinkommen weil was man nicht mit abgebildet hat sind natürlich diese ganzen Eigentumsverhältnisse in wemkeit welcher Grundstück und so.

01:00:59: Aber wir haben ein gewisses Potential und es wäre gut wenn wir das auch nutzen.

01:01:03: Das ist etwas, was sie auch die EU und die FAO und alle zur Steckenpferd gesetzt haben weil man will die Fischproduktion ausbauen, wenn wir da ein bisschen ein Thema haben Wir können uns, wenn eine größere Krise daherkommt hier absolut nichts selbst versorgen Und im landwirtschaftlichen Bereich ist schön Es ist eine Form der Landwirtschaft.

01:01:22: Hier kann ich auch noch neue Betriebe gewinnen und ich habe teilweise auch Einstärker, die vorher nie etwas mit Landwirtschaft zu tun gehabt haben.

01:01:29: Und was eint uns alle in der Branche.

01:01:31: das ist die Leidenschaft fürs Thema Also Fisch, dass sogenannte Fisch gehen, das wir alle in uns tragen ja Das bricht dann aus und da ist man vorher ein Flamme fürs Thema.

01:01:39: und es ist jetzt sehr schönes wenn man auch irgendwie seinen großen Zusammenhalt unter Gewisse auch wenn man so sagen will Aufbruchsstimmung in der branche wahrnimmt.

01:01:47: Man hat sich da wirklich innerhalb der Branche zusammengetan, arbeitet gut zusammen.

01:01:52: Es ist etwas sehr schönes, wo ich sage jetzt bin ich da schon zehn Jahre dabei und kann das am Weg ein bisschen mitbegleiten.

01:01:58: Ja und es ist deine Freude an der Arbeit spürt man!

01:02:01: Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, danke dass ihr euch doch bemüht ganz Österreich hinweg und du auch international in dem Bereich tätig bist.

01:02:10: Alles Gute weiterhin!

01:02:11: Und danke für das sehr informative Gespräch, und übrigens in der Embryonalentwicklung eines Menschen mit vier bis acht Wochen schauen wir aus wie Fische.

01:02:20: Ja super ja Danke habe ich freut und vielleicht entwickelt sich das ein oder andere Projekt jetzt daraus?

01:02:26: Dankeschön.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.