Wie verändern sich Ernährung und Landwirtschaft weltweit? | Roland Ebel #199

Shownotes

Landwirtschaft und Ernährung verändern sich weltweit. Klimawandel, Bevölkerungsentwicklung, knapper werdende Ressourcen und neue Ernährungsgewohnheiten stellen Landwirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Dabei rücken zentrale Grundlagen unserer Ernährung zunehmend in den Mittelpunkt: fruchtbare Böden, verfügbares Wasser und geeignetes Saatgut. Gleichzeitig entstehen weltweit neue Ideen und Lösungsansätze für nachhaltigere und widerstandsfähigere Ernährungssysteme.

Doch welche internationalen Trends werden Landwirtschaft und Ernährung in den kommenden Jahren tatsächlich prägen? Wie können wir Böden langfristig fruchtbar halten, mit knapper werdendem Wasser umgehen und Saatgut an veränderte Klimabedingungen anpassen? Was können wir von Entwicklungen und Lösungsansätzen in anderen Regionen der Welt lernen? Und welche Bedeutung haben dabei die Zusammenarbeit von Bäuerinnen und Bauern sowie geeignete politische Rahmenbedingungen?

Darüber spricht Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder im österreichischen Podcast für Landwirtschaft, Forschung und Praxis mit HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Roland Ebel von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik. Gemeinsam werfen sie einen Blick über Österreichs Grenzen hinaus und diskutieren, welche Lösungen sich weltweit bereits bewähren, was Österreich daraus lernen kann und wie Landwirtschaft und Ernährungssysteme angesichts des Klimawandels nachhaltiger und zukunftsfähiger gestaltet werden können.

Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

https://www.agrarumweltpaedagogik.ac.at/

Montana State University

https://www.montana.edu/

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00:00:08: Landwirtschaft und Ernährung stehen weltweit vor großen Veränderungen, Klimawandel.

00:00:13: Knapper werden die Ressourcen, verändernde Ernährungsgewohnheiten und neue gesellschaftliche Erwartungen beeinflussen wie Lebensmittel produziert und konsumiert werden.

00:00:25: Doch welche Trends bringen die internationale Landwirtschaft tatsächlich?

00:00:29: Wie können Ernähringssysteme nachhaltiger werden – und was können wir dabei von anderen Regionen der Welt

00:00:36: lernen?".

00:00:37: Darüber spreche ich heute mit Hochschulprofessor Dr.

00:00:41: Roland Ebel von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.

00:00:45: Roland, herzlich willkommen bei uns im Podcast!

00:00:49: Freut mich sehr, Servus alle!

00:00:51: Roland zu Beginn möchte dir bieten, dass du ein bisschen deinen beruflichen Werdegang vorstellst.

00:00:57: Der ist ja sehr interessant und der führt uns down to den Nachhalt in Ernährungssystemen.

00:01:03: Ja vielen Dank Ja, also ich komme ursprünglich aus Niederösterreich, aus dem südlichen Niederoestreich Bezirk Lilienfeld.

00:01:08: Ich habe mich dann an einzehntsechsundneinzig für eine Studie um der Landwirtschaft entschlossen auf Taboko und hab das auch fertig gemacht bis zum Diplom-Engineur.

00:01:17: Mein Diploma-Balt war technisch nun in München bei Steffen.

00:01:22: Das war so eine erste Auslandserfahrung gegangen um Stickstoffdüngung bei der Artichocke.

00:01:29: Also

00:01:30: in einer Gemüsekultur kann man sagen?

00:01:32: Ja, das hat mir am Anfang insbesondere Gemüsse sehr interessiert und bin dann wieder zurück nach Wien und habe dann knapp darauf mit der Dissertation angefangen und das war im Bereich biologischer Tomaten und dafür bin ich dann wieder ins Ausland gegangen nach Spanien.

00:01:49: Ich war in Kanadisch-Hinselspanien, da ging es um Freiluftproduktion Der Tomate.

00:01:54: Und das war für mich schon einmal eine sehr wichtige Erfahrung, ja?

00:01:59: Ich habe einfach gesehen dass die Tomatenproduktion ... Ja, das ist am Anfang haben wir da große Schwierigkeiten gehabt.

00:02:04: Wir haben es dann hinkriegt mit solchen Wahlen etc.

00:02:07: und einigen Mitteln, die man eingesetzt haben.

00:02:08: aber mir ist dann schon aufgefallen, dass eigentlich die biologische Produktion teilweise so ein bisschen Damals schon von den Idealen ein bisschen abgewichen ist im Sinne von, dass eigentlich die konventionelle Produktion imitiert.

00:02:22: Das werden sehr viele externe Betriebsmittel eingesetzt und nicht so sehr auf die Nachhaltigkeit der Produktionssysteme selbst wertgelegt.

00:02:31: Da habe ich mir gedacht, das was man früher glaubt haben so diversifizierte Produktionsysteme.

00:02:36: Das wäre das Interessante.

00:02:37: und das hat mich dann auf das Thema der Agrarökologie gebracht.

00:02:42: sehr nahe ist beim biologischen Landbau auch.

00:02:45: Und da habe ich mich dann sehr interessiert für die traditionellen Landwirtschaften der Welt und insbesondere auch in ... Zentralamerika und bin dann sieben Jahre, also ein kleines Meier-Dorf auf der Yucca halb Insel gegangen.

00:03:01: Und haben mal angeschaut wie dort wirklich noch Subsistenz-Lanwirtschaft betrieben wird.

00:03:06: und da ist auch eine kleine Universität und an der habe ich gelehrt, interkulturelle Universität heißt das.

00:03:11: Das war auch sehr, sehr einschneidende Erfahrung für mich.

00:03:14: und die unterscheiden gar nicht so zwischen Gemüse oder Akkakultur.

00:03:18: Da sind ja viele Maiswetter natürlich angebaut aber auch Gemüsekulturen Und Obstbau und alles Mögliche eigentlich auf einem Betriebsfeld.

00:03:26: Und tierische Produktion natürlich auch.

00:03:28: Und diese klein strukturierte, sehr nachhaltige aber natürlich jetzt Flächen also ertragsmäßig jetzt als produktive Produktion.

00:03:38: Deshalb hat man halt fasziniert weil da wirklich sehr viele so ökologische Synergien genützt werden.

00:03:43: einerseits.

00:03:44: anderseits haben wir mal gedacht wie können wir denn einiges von diesen Erfahrungen der Kleinbauern dort eigentlich auch in unsere größeren und mechanisierteren Produktionssysteme übertragen.

00:03:56: Das war

00:03:57: dann der nächste Schritt, der ist dann auf die andere Seite gegangen oder?

00:04:01: Der ist dann an die anderen Seite gegangen.

00:04:03: ja da waren ein kleiner Zwischenschritt dabei.

00:04:04: ich war dann noch vier Jahre schon auf einer so einer größeren Universität in Mexiko, Zentral-Mexico in der Nähe von Mexiko statt.

00:04:10: dort ist die Landwirtschaft viel ähnlicher wie bei uns.

00:04:15: Was ich eben auch in Mexiko gesehen habe ist, und das ist dann auch wirklich sehr stark in diesen Bereichen Ernährungssysteme reingegangen.

00:04:21: Ist einfach dass ich gesehen hab die Probleme der Landwirte dort sind gar nicht so oft technische Probleme.

00:04:28: ja also die brauchen vielleicht unser technisches Wissen gar nicht.

00:04:31: die Hauptprobleme die sie da haben seien wirtschaftlicher sozialer politischer Natur und da habe ich eben zu verstehen begonnen, dass Landwirtschaft einfach... Das ist nicht nur technische Lösungen mit denen ich mich bis dahin eigentlich ausschließlich befasst hab.

00:04:48: Sondern das ist nicht im luftleeren Raum sondern da steckt zum Beispiel die Verarbeitung der Transport aber natürlich auch der Konsument und natürlich auch die politischen wirtschaftlichen Rahmenbedingte steckt alles mit drinnen.

00:05:00: Und da gibt es einen direkten Zusammenhang und das hat mich für diese relativ neue Disziplin der Ernährungssysteme begeistert.

00:05:08: Dann bin ich ganz wirklich zum anderen Spektrum gewechselt, war dann ein gutes sieben Jahre im US-Bundestadt Montana State University.

00:05:19: Da habe ich auch Professor gehabt für nachhaltige Ernährungssysteme und da ist eben genau darum gegangen.

00:05:25: Also landwirtschaftliche Produktionen im Zentrum aber landwirtschaftlicher Produktion Im Zusammenhang von all dem, was die Landwirtschaft beeinflusst und das ist dort gegangen.

00:05:35: Und natürlich die Agrarproduktion, dort der Ackerproduktion ist eine ganz andere Welt.

00:05:39: Das ist wirklich von einem extremen, die Kleinbauern in Mexiko unter diese riesigen Produktionsflächen in den USA.

00:05:46: Da habe ich ein bisschen ausgesehen von der Welt.

00:05:48: Ich hoffe jetzt, wenn es halt ... Also erst seit ein paar Monaten wieder in Wien zurück und das war mir immer eine Bedürfnis, diese Erfahrungen.

00:05:57: Ein bisschen jetzt mit den Studierenden hier in Österreich.

00:06:00: Auf

00:06:00: der Agrarbeidekurvischen Hochschule lehrst du jetzt und ich habe die Glei in dem Podcast eingeladen weil wir dein Wissen absaugen wollen und multiplizieren wollen.

00:06:10: Es wird ein spannender Beitrag werden heute!

00:06:13: Wenn du jetzt die Welt so global, du hast einen sehr guten Überblick anschaust.

00:06:20: Oder beginn wir anders?

00:06:21: Wir müssen ja vielleicht einmal ein bisschen definieren, was Verstehmer unter nachhaltigen Ernährungssystemen, was verstehme unter Ernährungssystemen und was verstehe man unter Ernährungstrenz.

00:06:31: Vielleicht sogar.

00:06:32: Vielleicht kaufst du das ein bisschen aus der Naht halten, was dir wichtig ist damit man versteht am Anfang, was eigentlich nachhaltige Ernährungen-Systeme bedeuten.

00:06:42: Ja, das ist natürlich eine sehr wichtige Frage.

00:06:44: Fangen wir vielleicht einmal einfach an mit Ernährungssysteme?

00:06:47: Weil übernachhaltig kann man dann schon wieder lang drüber streiten was da eigentlich gemeint ist.

00:06:51: aber Ernährungssysteme prinzipiell bedeutet sind sogenannte socioökologische Systeme also das heißt alle Produktionsmittel oder Ressourcen und alle Akteure also alle Menschen die zu Lebensmitteln beitragen.

00:07:12: Das heißt, das umfasst alles was man mit Lebensmittel zutun hat von der Landwirtschaft bis zum Konsumenten, da spät natürlich Vertriebverarbeitung, Verkauf in jeder Formarolle und dann auch natürlich der Konsument selber.

00:07:29: Es ist die

00:07:29: gesamte Produktionskette?

00:07:33: Jedes menschliche Lebewesen ist Teil des Ernährungssystems.

00:07:38: Oder kann man so sagen?

00:07:39: So kann man das sagen, ganz genau und wir schauen uns eben... mich interessiert insbesondere der Connect-Zwischen-Konsument und Produzenten weil es gibt ja Leute die gehen schon mehr auf die Verarbeitung, man kann das sowieso alles im Endeffekt nicht weglassen.

00:07:53: aber man kann natürlich aus einer besonderen Auseine mit anbeschäftigen.

00:07:56: Aber grundsätzlich geht's genau darum also wirklich die gesamte Produktionsgäste Und da gehört natürlich auch dann als letztes Geld Auch noch.

00:08:03: die Abfallverwertung gehört natürlich auch dazu.

00:08:08: Und die Schließten der Kreisdorfe, wenn es in Nachhaltigkeit

00:08:10: geht?

00:08:10: Ja, ganz genau, weil da kommen könnte ja den Erstoffe auch wieder zu.

00:08:14: Und jetzt gehen wir ein bisschen zum Thema... Setzen wir das Wort nachhaltig dazu und schränken wir ein bissel ein, denn es läuft sehr vieles, dass nicht besonders nachhaltiger ist im Ernährungssystem.

00:08:25: Jetzt kannst du so ein Bild definieren, wenn's geht bitte!

00:08:27: Ja genau, also wenn man wirklich dann nicht auf so konzeptuelle Diskussionen eingehnert wird.

00:08:32: Das Wort nachhaltig gibt es auch in Riesenstreitereien, weil grundsätzlich ist ja immer nachhaltige... Ist schon in den letzten zwanzig Jahren ein ziemliches Trendwort geworden und viele Leute verwenden das genauso resilient als auch das neue Trendwort.

00:08:46: Verwenden das ohne dass eigentlich überlegen was damit gemeint ist.

00:08:49: aber im Grunde genommen Die Grundidee ist schon die, dass wir sagen, die Ressourcen, die wir heute zur Verfügung haben sollen auch den zukünftigen Generationen noch zur Verfügung stehen.

00:08:59: So dass die Lebensmittel Sicherheit für zukünfte Generationen gewährleistet ist.

00:09:04: Das ist ein

00:09:05: sehr beuerliches Denken.

00:09:08: Ja, absolut.

00:09:09: Dass auch die Zugriffin genau so etwas zum Essen haben kann man es einfach ausdrücken und unter den selben oder im besten Fall sogar besseren Bedingungen als heute.

00:09:18: Um das jetzt ganz kurz zu machen, um uns die ganze Theorie-Diskussion wiederzuspielen.

00:09:22: Und wo ein paar Bausteine drin sind?

00:09:24: Natürlich geschlossene Nährstoffkreusläufe, schon in der Umgang mit dem

00:09:29: Boden...

00:09:30: wenig Emissionen zu haben, also negative Effekte auf die Umwelt oder?

00:09:34: Und dann kommen aber die Aspekte schon als soziale.

00:09:37: Der soziale Aspekt kommt dazu sozusagen dass man im System arbeitet mit Arbeitskräften vielleicht die sicher, die gut entlohnt werden, die nicht ausgebeutet werden.

00:09:48: das gehört ja alles dazu

00:09:50: Das geht alles dazu und viele Leute sind vielleicht vertraubt mit diesen Umweltaspekten.

00:09:57: Ich möchte aber auch einen anderen Aspekt dazu finden, das ist so ein bisschen der geografisch-politische Bereich, die Regionalität des Konzepts Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität.

00:10:09: In grießenhaften Zeiten wie heute spielt es wieder eine sehr große Rolle was kann in einer Region produziert werden?

00:10:16: Und was macht das Sinn in einer Region produziert, verarbeitet und konsumiert zu werden?

00:10:21: Was ist Regionalität eigentlich?

00:10:23: Das ist auch so ein Trendbegriff.

00:10:25: Den hat der Lebensmittelindustrie jetzt sehr gerne aufgenommen, weil es auch vom Konsumenten gefragt ist.

00:10:30: aber da ist glaube in Österreich noch einiges an die Errungsbedarf dar.

00:10:35: Wie groß sind die Regionen überhaupt?

00:10:36: Was versteht man dann?

00:10:38: und so weiter?

00:10:38: Aber was können wir eigentlich selber produzieren ohne zum Beispiel von den Porten abhängig zu sein?

00:10:44: Weil das ist ja gleichzeitig auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit, aber hat eben auch diese Komponente der Ernährungssouveränität die früher hat man sich vielleicht ein bisschen sicherer gefühlt und ist eher ignoriert worden, aber spielt glaube ich ja immer größere Rolle auch.

00:10:57: Gerade heute in diesen politischen Zeiten wo das genutzt wird sozusagen um Krieg zu führen kann man fast sagen oder?

00:11:04: Ja so schaut es aus!

00:11:06: Man muss sich das schon sehr anschauen, mein Österreich zum Beispiel steht in vielen Spaten gut da in der Landwirtschaft, weil wir wissen auch zum Beispiel Speiseöle, ja.

00:11:17: Da war Österreich vor allem mein U-Beitritt sehr gut aufgestellt und das ist sehr weit zurückgegangen.

00:11:23: Und da ist jetzt glaube ich durchschnittlich so die Sportquote schon bei weit über fünfzig Prozent.

00:11:30: Im

00:11:30: Sportquote?

00:11:31: Ja, im Sportquote natürlich!

00:11:33: Und das ist natürlich schon.

00:11:36: Wenn eine Krise auftritt, dann haben wir dazu vielleicht keinen Zugang mehr und gleichzeitig werden wir diese regionale Produktion steigern.

00:11:48: Auch hat das natürlich auch Nachhaltigkeits-Effekte positive.

00:11:52: Alles was nicht weit transportiert wird, ich glaube das braucht man nicht groß argumentieren ist mal für jeden Fall gut und was lokal vermarktet wird, fördert dann die ländlichen Wirtschaftsbereiche.

00:12:04: also das sind die anderen Vorteile, da brauchen wir gar keine Großdiskutiven, die liegen eher auf der Hand.

00:12:09: aber dieses neue Argument der Ernährungssouveränität, das ist wirklich etwas was man in Zukunft stärker berücksichtigen muss.

00:12:17: Ja,

00:12:18: jetzt hast du einen guten Überblick was global passiert und wenn wir jetzt sozusagen die Kontinente ein bisschen anschauen.

00:12:25: ist es mit der Kontinent ein bisschen verknüpft oder so?

00:12:28: welche Trends zeigen sie für die Global?

00:12:31: Also es

00:12:31: ist nicht alles nachhaltig das kann man auch wissen als wenigste davon ist nachhaltiger vielleicht.

00:12:37: das ist halt meine persönliche Sichtweise.

00:12:38: wie Siegsten tut es und

00:12:41: welches

00:12:42: Bild zeichnet sich für dich da ab?

00:12:44: aktuell

00:12:45: Aktuell ja, ich meine es gibt einen Trend der geht.

00:12:48: Den gibt's wahrscheinlich schon seit ca.

00:12:50: hundertfünfzig Jahren und das hat aber jetzt extrem zugenommen.

00:12:54: Das ist die Industrialisierung und Mechanisierung der Landwirtschaft.

00:12:59: Ja, etwas wie gesagt, seit der internationalen Handlaut gewisse Möglichkeiten gehabt hat, hat der Staat gefunden Aber jetzt ist das regelrecht explodiert nach dem zweiten Weltkrieg und in den letzten Jahrzehnten insbesondere Globalisierung etc.

00:13:14: Das heißt, dass die Landwirtschaft immer weiter weggeht von klein strukturierter Familienproduktionen und immer mehr zu voll technisierten großflächigen Ökosysteme oder Grafflächen.

00:13:28: eben Das ist z.B.

00:13:31: ertrennt in Semenösterreich noch nicht so, aber das habe ich in den USA sehr stark gesehen.

00:13:35: Dieses sogenannte Corporate Farming wo die Landwirtschaft in dem Sinn eigentlich nicht mehr von Landwirten an.

00:13:42: Bauern betrieben wird, sondern von Firmen die die Felder kaufen und dann dort produzieren lassen Angestellte.

00:13:50: Und das ist aber ein neues Arsch und ziemlich stark mittlerer Westen was wo die besten Böden sind.

00:13:56: Geht es in einigen Bundesstaaten schon auf bis zu zwanzig Prozent der Fläche so natürlich suchen sich nicht die schlechtesten Felder raus.

00:14:02: Das kann man sich auch vorstellen dass halt diese auch diese Durchkommerzialisierung Diese Entwicklung, wo man sagt Landwirtschaft ist eigentlich eine Industrie-Sparte wie jeder andere.

00:14:14: Das ist eigentlich das was wir gesagt schon vor langer Zeit angefangen haben.

00:14:18: aber war es jetzt wirklich auf die Spitze gekommen.

00:14:20: Gleichzeitig?

00:14:21: Ja wieder zur Besorgung weil ich irgendwie auch nicht im Raum stehen lassen würde dass Prinzipioinnovation Digitalisierung prinzipiell schlecht sind.

00:14:36: Wann wird es zur Gefahr?

00:14:38: Weil Technisierung hat ja auch Vorteile, man wird effizient.

00:14:41: Da mag auch Ressourcen vielleicht sogar besser einsetzen, wenn ich gewisse Techniken ansetze anwende oder wie siehst du das?

00:14:48: Absolut!

00:14:48: Das wollte ich damit auch überhaupt nicht sagen.

00:14:52: Ich weiß es ja.

00:14:53: Die Technik sind im Endeffekt noch Werkzeuge.

00:14:57: Während die ersten Werkzeugen einfach Flüge waren, haben wir jetzt eine andere zur Verfügung.

00:15:04: Die Mechanisierung gibt es auch schon seit hundertfünfzig Jahren bald und jetzt haben wir noch effizientere Systeme zur Verfügung, das beschreibt ja nicht.

00:15:17: Das Wesen der Landwirtschaft, sondern nur wie wird das bearbeitet?

00:15:20: Die Frage ist ja dann eher wer.

00:15:22: Wer trifft die Entscheidungen was am Feld passiert?

00:15:25: und da sind natürlich schon... Da macht es schon glaube ich einen Unterschied ob die Landwirtschaft noch von einem Familienbetrieb zum Beispiel geleitet wird, der im Endeffekt an die Entsteuerungshoheit hat oder ob das eben schon irgendein Konzern ist aus Profit- und Interessenprofiten ist bei sie auch nichts.

00:15:43: Aber wenn man sagt, das sind heute die Interessen von irgendwelchen Anlegern.

00:15:46: Die überhaupt zu dem Land, die überhaupt keinen Zug haben und die auf dem Land wahrscheinlich auch noch nie waren.

00:15:52: Und was halt die Landwirtschaft von anderen Industrie spart und unterscheidet ist dass wir hier mit offenen Ökosystemen arbeiten kann man nicht vereinheitlichen, weil die einfach überall auf der Welt anders aussieht.

00:16:07: Und das Patentrezept ist vielleicht im industriellen Anbau und da kenne ich mich nicht aus aber da gehen wir davon aus dass man ziemlich standardisieren kann diese Standardisierung die funktionieren in der Landwirtschaft eben nicht oder nur bis zum Gewissen gerade.

00:16:19: Wir wissen die meisten aller landwirtschaftlichen Produktionstechniken die werden zb in den USA mittleren Wisten für diese Region entwickeln und andere Länder auf der welt haben es dann so umzusetzen.

00:16:30: die Produktionsgüter sind, was weiß ich?

00:16:32: Die Getreide, die dann die Industrie nachfragt.

00:16:38: Und was dort sehr gut funktioniert auf sehr, sehr humusreichen tiefen Böden auch mit sehr gesunden Niederschlagsmengen stellt ein Landwirt zum Beispiel irgendwo in Nordafrika, wo der natürlich um dasselbe anbaut und so keinen massiv bewässern muss und düngen muss

00:16:54: etc.,

00:16:55: uns ja mit ganz anderen Schädlingen auseinandersetzen muss vor wirkliche massive Herausforderungen.

00:17:01: Das heißt diese Standardisierung, das ist eigentlich das Problem.

00:17:05: Technologie ist überhaupt kein Problem, Technologie sind nur Werkzeuge aber man kann mit jedem haben wir einen Nagelgut einschlagen und auch auf den Finger hauen damit.

00:17:14: Im Endeffekt ist es die Frage welche Technik man verwendet.

00:17:19: alles was uns die Arbeit erleichtert ist gut sondern wie und mit welchem Zweck.

00:17:24: darum geht's?

00:17:26: Industrielle Geschichte hast du als Trend.

00:17:30: Zeigt sich für dich, was ist das Zweite?

00:17:32: Der zweite Trend, das sind dann eben die Gegenbewegungen dazu und die sehen wir auch überall.

00:17:36: Und da würde ich sagen, ist es auf der Welt schon ein bisschen unterschiedlich.

00:17:40: Ja wie gesagt in Mexiko kommt die Gegen- bewegung eher von den Kleinbauern selber Die sagen ja, wir wollen eigentlich nicht unsere Art von Landwirtschaft Für die, so wie in Österreich vor hunderthundfünfzig Jahren noch die Kultur auch sehr stark prägt.

00:17:55: Das ländliche Leben auch noch sehr stark prägt und zwar wirklich die Mehrheitsbevölkerung eben in der Landwirtschaft ist und wir wollen uns das nicht wegnehmen lassen.

00:18:02: Wir wollen unsere alten Maisarten usw.

00:18:06: behalten und schließen uns daher zusammen um eben das zu verhindern.

00:18:13: Den selben Trend diese selber gegen Reaktion sehen wir natürlich auch bei uns.

00:18:18: nur glaube ich Die Gegenbewegung eher aus dem urbanen gebildeten Milieur, eher von der Konsumentenseite.

00:18:26: Von den Leuten die sagen ja wir wollen das eigentlich nicht dass die Landwirtschaft zu durch technisiert wird aber im Endeffekt geht es bei beiden um das gleiche eben um die Folgen dieser Standardisierung Mechanisierung zu verhindern.

00:18:37: Das heißt diese Gegenbewege ist stärker.

00:18:39: natürlich die Vereinheitlichungen der Landwirtschaft stattfindet desto stärker sind auch die Gegenbewegen und die werden jetzt natürlich in Zeiten Von Wechsel, Klimawandel natürlich auch um einiges deutlicher.

00:18:51: Aber im Grunde genommen sehen wir das auch weltweit in den USA.

00:18:54: Das geht vielleicht in Österreich ein bisschen unter aber da gibt es auch sehr stark Local Food und so Bewegungen und Bio wird auch immer größer dort.

00:19:02: Es gibt auf der ganzen Welt eben auch diese Gegenbewegung.

00:19:06: Zwischenfrage, du hast vorhin gesagt, der Klimawandl befeuert das?

00:19:11: Was meinst du da konkret damit?

00:19:14: Ich glaube durch ... macht einerseits, natürlich die Folgen von den Gefahren des Klimawandels oder sagen wir mal die Diskussion über die Folgendes Klimawandel.

00:19:28: So muss man es sagen.

00:19:30: Der macht das den Leuten einfach offensichtlicher

00:19:33: wo die...

00:19:36: Wie wirklich, also Änderungen des Klimas jetzt durch.

00:19:38: Zum Beispiel haben wir in Österreich gehabt diese Dürreperioden, ich bin jetzt mit dem Zug hergefahren von Wien.

00:19:42: Ich muss sagen hier bei euch schauen die Maisfelder zum Beispiel noch gut aus den Ostösterreichen.

00:19:47: Das ist wirklich traurig!

00:19:50: Das sieht man einfach.

00:19:51: ja und das heißt... Wir haben jetzt erstmals einen Punkt erreicht, wo glaube ich auch einer breiten Öffentlichkeit nicht in der Landwirtschaft ist.

00:19:56: Das wird wirklich vor Augen geführt werden, was die Konsequenzen sind des Klimawandels.

00:20:03: und auch wenn wir hoffen dass solche Phänomene nicht jedes Jahr auftreten werden wissen wir auch alle das wird nicht lange dauern bis man wieder so eine Türe erhaben hat glaube ich in der Bevölkerung mehr und mehr in die Köpfe rein.

00:20:16: Und die Landwirte, die arbeiten ja sowieso jeden Tag auf ihren Feldern und sind eigentlich damit in direkten Kontakt.

00:20:23: Die wissen das eh am allerbesten was die Folgen sind.

00:20:28: Warum führt es dazu dass wir diese zwei Schienen mehr bekommen?

00:20:32: Weil das hast du so argumentiert ein bisschen.

00:20:35: Ja also weißt den Leuten einfach offensitiger wird der zugelassenen Wirtschaft, die ist auf eine einheitliche sehr, sehr ressourcenaufwendige Produktion, die wir teilweise haben.

00:20:51: Einerseits natürlich zum Klimawandel selbst beiträgt aber auch sehr anfällig.

00:20:55: es ging über den Konsequenz vom Klimawandeln und halt so riesige Systeme sind wirklich nicht flexibel sich schnell umzustellen.

00:21:03: also ich glaube das Das wird einfach offensichtlicher.

00:21:07: Ja, das war eine Diskussion die wenn ich das CVZ in den Jahren im Hörsaal gesagt habe da haben wahrscheinlich auch einige Studierende gesagt ja es ist ein großer Gefahr und die haben das auch verstanden

00:21:17: usw.,

00:21:18: aber jetzt sieht man das halt.

00:21:19: Jetzt sieht man halt das wo vor mal jahrelang gewandert mittlerweile eintritt und das wird einfach augenscheinlicher.

00:21:27: Das treibt sowohl.

00:21:29: Also die Leute, die tierigen der Produktion sind also die Landwirte selber.

00:21:33: natürlich stellen sich Fragen aber im Gegenzug natürlich auch die Konsumentinnen, die folgen jetzt immer mehr sehen.

00:21:41: Und glaubst du persönlich gibt es einen dritten Weg auch noch?

00:21:46: In der Mitte drin ist sehr viel oder würde ich mal sagen weil wir in Österreich sind dort noch da.

00:21:52: so Auf einer Skala ist Österreich eher auf der besseren Seite.

00:21:58: Wenn man sich anschaut, was zum Beispiel die Bestrebungen sind von Bewegung zur nachhaltigen Landwirtschaft in den USA, werden gern schon so weit oder noch soweit, wie wir in Österreich sind.

00:22:15: Ich glaube, Österreich steht wirklich nicht schlechter an Punkt der Nachhaltigkeit aus vielen Gründen.

00:22:19: Vielleicht kommen wir da später noch dazu.

00:22:21: Du hast vorher den Klimawandel angesprochen, zu den knappen Gütern zählt Wasser, zählt aber auch der Boden.

00:22:31: Zählt vielleicht auch das Wissen zur nachhaltigen Landwirtschaft in manchen Regionen?

00:22:37: Wie siehst du da die Trends und die Entwicklungen?

00:22:41: Ja, fangen wir vielleicht mal mit dem dritten Aspekt an – mit dem Wissen!

00:22:44: Das ist nämlich wirklich etwas, was sehr stark in Gefahr ist.

00:22:48: Also speziell jetzt im Teil der Welt jetzt, wo es zum Beispiel noch Subsistenz-Landwirtschaft gibt.

00:22:55: Die werden natürlich auch systematisch verdrängt, ja?

00:22:58: Oft einfach weil die Landwirte dort keine Perspektive sind und das selber aufgeben.

00:23:02: Und weil dann natürlich die produktiveren Flächen von der großflächigen konventionellen Landwirtschaft aufgekauft werden oder Tourismus und was so immer zu siedeln und gibt's da auch.

00:23:12: Damit geht natürlich irrsinnig viel Wissen verloren.

00:23:18: gute Geschichte, die habe ich jetzt gehört von Bedeimer noch in Kontakt mit einigen Leuten unter den Covid-Jahren.

00:23:25: Also viele junge Landwirte oder Kinder aus landwirtschaftlichen Familien haben die Dörfer dort verlassen wo es subsistentlandwirtschaft betrieben wird und da sind ja auch sehr viele Tourismusregionen, Kankonen und so, das sind alle hingegangen im Laufe der Jahrzehnte und jetzt sieht man da eigentlich in erster Linie ältere Landwirte am Feld.

00:23:51: Unter den Covid-Jahren waren natürlich Tourismus nicht viel los, sind die alle wieder zurück.

00:23:56: Aber die Leute haben dann diese jungen ehemaligen Kälner

00:24:00: usw.,

00:24:01: die zu ihren Familien zurückgekehrt sind, die haben erst die Nutzlosen bezeichnet.

00:24:05: Weil diese Art von Landwirtschaft, die dort betreiben ist schon ziemlich komplex.

00:24:11: Das ist jetzt nicht so, die machen zwar großfrech diesen Mischschaumbau.

00:24:15: Das kennt man vielleicht mit Meiß und Kürbis und Leguminosen.

00:24:18: ja weil das ist jetzt auch nicht so dass wir einfach Zamböfeln irgendwie... Das muss mal ganz genau wissen wann der ausgesehen werden und in welchen Konzentrationen usw.

00:24:25: Wasser auf euchem Boden usw.. Und das wissen die Jungen alle nicht mehr.

00:24:30: Weil das immer ein Wissen ist es nicht wie bei uns so akademisch weitergegeben wird sondern wirklich noch empirisch am Feld.

00:24:36: und das müssen wir lernen.

00:24:37: und das haben die jungen dort nehmen wir mehr.

00:24:40: Da sieht man schon die große Gefahr, dass zum Beispiel diese Art der Landwirte wirklich vom Aussterben bedroht ist, wenn es diese Generationenböcke nicht mehr gibt.

00:24:51: Oder es gäbe Bildungseinrichtungen, die das Sammeln weitergehen... Also wir haben in Österreich um da ein bisschen anzuschließen wieder ein sehr gutes älgarisches Bildungssystem oder?

00:25:01: Verwaltungs- und Bildungsystem.

00:25:02: Ganz genau!

00:25:03: Das ist das große Plus von Österreich.

00:25:05: Ja.

00:25:05: Das

00:25:05: föttert sich.

00:25:07: Das sind denen natürlich auch schon aufgefallen.

00:25:10: Zum Beispiel diese, wo ich da war, die tragen genau dazu bei.

00:25:13: Aber das ist ja deutlich in den Kindern schon was wir eigentlich schon über Jahrzehnte aufgebaut haben.

00:25:20: Es gibt Wissen über agrarische Produktionen, kann wirklich auf verschiedene Artenweise vermittelt werden.

00:25:25: aber im Grunde gibt es nur zwei Zugänge, dass es entweder mal lernsam fällt oder man lernt die Theorie am besten beim Kombination der Kombination ganz genau.

00:25:35: Ja und da zum Beispiel, dass ich mir in Österreich auch sehr stark aufgestellt habe.

00:25:39: Also das ist einerseits jetzt das Wissen.

00:25:42: Ich hab dann noch das Wasser und den Boner bislang gesprochen weil ja war's...

00:25:47: Das Wasser

00:25:48: ist in vielen Regionen knapp und wird auch in vielen Regionen hat ihren Preis.

00:25:53: Wie hast du das erlebt?

00:25:55: Ja Wasser zum Beispiel!

00:25:56: Da muss man sagen es ist wahrscheinlich was am Wirklich haben wir unmittelbarstens sich schon direkt auf die Landwirtschaft auswirkt.

00:26:06: Zum Beispiel dort in Nordwesten der USA, wo traditionell Trockenfelder an Bau und nicht bewässerter Anbau betrieben wird – das ist für gewisse Getreidekulturen dort fast nicht mehr möglich.

00:26:18: Das heißt da gibt es noch zwei Möglichkeiten für die Landwirte entweder sie bewässern oder auch von den Ressourcen nicht zu verfügen sind.

00:26:30: Oder aber sie stellen die Fruchtfolge um, das haben wir da sehr stark gesehen.

00:26:33: Die steigen sehr gerne auf Leguminosen- und Speiseleguminosen, Linzen

00:26:39: usw.,

00:26:39: also ersetzt wirklich großflächig die digitale Produktion, hat sich auch ziemlich ein Export schlagert.

00:26:47: herausgestellt.

00:26:48: Das heißt, das sind die zwei Möglichkeiten.

00:26:50: und die dritte Möglichkeit ist natürlich der Allerschlechteste mit der Landwirtschaft aufzuhören.

00:26:54: Ja, das gibt es natürlich leider auch.

00:26:57: Aber grundsätzlich sind so diese beiden Ansätze bewässern oder Fruchtfolger umstellen Bei Wessern hat natürlich den Nachteil, wenn das in so intensiv-lamfwirtschaftlichen Produktionen stattfindet und das sieht man dann als auch bereits.

00:27:14: Dann geht es wirklich massiv auf den Grundwasserspiegel.

00:27:17: Dort gibt's jetzt eher im südlichen Bereich Südwesten einen, da kann man den Wasserspiegeln beim Sinken zusehen.

00:27:24: Wenn die Markierungen machen, da gehts jedes Jahr ein ordentlicher Stück runter.

00:27:29: Und das ist was, wo ich sage... Weil diese zwei Optionen sind letztlich auch die zwei Option für Österreich.

00:27:36: Fruchtfolge anpassen oder bewässern.

00:27:40: Was anders kann man ja nicht machen.

00:27:41: Die selben Kulturen mit ihrem Wasserbedarf so weiterzuführen wenn es weniger regnet im Sommer und vorhanden ist.

00:27:48: Das ist auch global ein Mexiko gesehenes Problem.

00:27:52: dass wir jetzt weniger Regen haben, sondern die Unsicherheit ist.

00:27:57: Die Niederschlagsmengen gehen oft gar nicht so stark zurück aber wir wissen nicht mehr wann der Regen fällt.

00:28:02: Das WD das ja jedes Jahr wird zur Loterie.

00:28:05: Der alten Bauernkalender sind halt wirklich nicht mehr mehr... so effizient.

00:28:10: Und das ist noch fast noch das größere Problem der Landwirte weltweit, weil es halt einfach nicht mehr wissen, was soll die jetzt aussen?

00:28:15: Ich bin nicht zu früh, ich bin nicht too spät und da kann wahrscheinlich wirklich einer hier aus der Bauern aus der Steuermarkt mit einem aus Mexiko genau das gleiche Lied anstimmen, weil das ist ein globales Problem geworden.

00:28:27: Es gibt ja auch Gebiete wo der Niederschlag zugenommen hat und dann haben wir wieder negative Konsequenzen, Erosion, Hangrutschungen

00:28:34: etc.,

00:28:35: Überschwemmungen.

00:28:36: Das heißt, diese Unsicherheit plus die Naturkatastrophen, das die jetzt auch natürlich immer stärker auftreten.

00:28:42: Das ist natürlich das große Problem und wie gesagt Grunde genommen gibt es nur diese zwei Optionen entweder zu bewässern oder mit künstlich für den Wasserbedarf der Kultur zu sagen wenn wir die Fruchtfolge so beiberten wie man will oder eben die Fruchfolge anzupassen auf Trockenheit angepasstere Kulturen.

00:29:03: Der Bereich Boden ist auch ein Thema, der zu Trends beeinflusst.

00:29:07: Boden wird knapp verbauen in manchen Regionen.

00:29:12: In Südamerika ist es für die kleinbäuerlichen Betriebe schwierig.

00:29:18: Es gibt gar keine Grundrechte oder werden auf Böden wieder weggeschnappt von Größeren.

00:29:23: Also da gibt's kein Grundbuch indem sie ... wie sie das tut?

00:29:29: Ja, Boden ist natürlich das zweite große Thema.

00:29:32: Das ist wahrscheinlich nach dem Wasser dann gleich an zweiter Stelle kommt.

00:29:38: Boden und zwar durch viele Gründe.

00:29:43: Zum Beispiel das was uns in Österreich wirklich besorgt machen muss sind die Zersiedelung und nicht agrarische Nutzungen.

00:29:53: Nutzung, das ist überall in allen gebiergigen Ländern auf der Welt, wo einfach nicht so viel Flachland und Ackerland zu verfügen steht.

00:30:01: Ist es ein Problem in Österreich?

00:30:03: Ist das ein massives Problem?

00:30:05: in der Prioritätsliste ziemlich weit oben anzusiedeln.

00:30:11: Das andere ist natürlich auch Böden, die an Fruchtbarkeit verlieren hier jetzt wieder durch Errosion oder Wind-Errosion und eben wieder Wasser.

00:30:21: Die Gefahr wie der Naturkatastrophen, Waldbrände

00:30:23: etc.,

00:30:24: das heißt das ist das andere.

00:30:28: Hier muss man sagen es gibt ja Lösungen, also es gibt Probleme, die wirklich eher so regionaler Entscheidungen bedürfen.

00:30:41: Punktowasser, dass wir das Einzela-Landwirt wahrscheinlich jetzt nicht lösen können.

00:30:45: in dem Sinne her da braucht es einen Regional oder Nationalwasser immer letztendlich politischen Konsens wie man davor gehen.

00:30:54: bei Boden schaut die Sache das ist die gute Nachricht vielleicht wieder ein bisschen besser aus der Kan... Zur eigenen Bodenfruchtbarkeit kann wirklich jeder Landwirt sehr viel selber beidragen und die Sicherheit und die Fruchtbarkeits seiner Produktionsstätte zu gewährleisten.

00:31:08: Das ist wieder der große Vorteil, das ist ein bisschen eher ein System, das im Mikrobereich ist und wo schon sehr viel Verantwortung beim Landwirts selber legt – Hummus

00:31:22: usw.,

00:31:23: das brauchen wir natürlich.

00:31:24: in die Tiefe gehen.

00:31:26: Das wissen nicht am meisten, aber da liegt sehr viel Verantwortung bei den Landwirten selber.

00:31:31: Andere Sachen sind wieder eher Themen und da braucht es wieder eher den regionalen und politischen Konzert.

00:31:35: Wir haben

00:31:37: uns jetzt relativ stark – wir sind ja beim Thema nachhaltige Ernährungssysteme und Landwirtschaft – wir haben jetzt sehr stark die Landwirtschaftsseite des eines nachhaltigen Ernährungssystemes angeschaut.

00:31:47: Was kehrt da noch dazu?

00:31:49: Und wo haben wir Handlungsbedarf?

00:31:52: Was natürlich sehr stark dazu gehört, und wie gesagt das hängt ja alles zusammen ist zum Beispiel die Logistik und der Transport.

00:32:04: Unsere Ernährungssicherheit ist auch deswegen jetzt so stark abhängig von Transporten oder von Imparten weil natürlich den globalen Transport von Lebensmitteln relativ noch relativ unkompliziert ist von der rechtlichen Basis, dass sie sich im Begriff zu ändern und auch noch relativ billig ist.

00:32:26: Das wird sich definitiv ändern.

00:32:29: Und da muss man so vorbereitet sein, dass sozusagen national Lebensmittel zu produzieren nicht nur eine Frage ist um die zeeheimischen Landwirte zu stärken sondern auch wirklich Abhängigkeiten von anderen Märkten vorzubeugen und auch Knabheiten natürlich vorzubauen.

00:32:48: Ich meine, diese Jahre mit der Covid-Pandemie wird so in der Literatur der Ernährungssysteme als erster Stresstest unseres globalen Ernährungssystems gesehen, weil es wirklich eine Ausnahmesituation war wo einige Segmenten nicht mehr hundertprozentig funktioniert haben.

00:33:04: Das allgemeine Urteil ist, Stresstest bestanden aber knapp an der Grenze.

00:33:09: Also viel länger hätte das wahrscheinlich dauernd dürfen oder viel schlimmer hätte der Virus auch nicht sein dürfen, sonst wäre es hier wirklich in vielen Regionen glaube ich massiv.

00:33:19: Es ist sowieso dazu gekommen.

00:33:21: Wir haben

00:33:21: ja jetzt aktuell auch eine Ukraine-Kriegstrasse von Hormuz.

00:33:26: das beeinflusst ja auch den Transport und die Ernährungssysteme.

00:33:30: wenn man zum Beispiel an Afrika denkt dass jetzt aus der Ukraine wenig exportiert werden kann beinflusste weltweit die Getreide Nachfrage Und

00:33:40: Dünger nämlich auch noch.

00:33:41: Weil Nordafrika zum Beispiel, die sind massiv abhängiger von sowohl vom Getreide direkt – das haben sie jetzt glaube ich einigermaßen in den Griff bekommen aber auch von der Düngermittel.

00:33:50: Das heißt da sieht man wieder wie diese eben alles zusammenhängt und eine Krise geht es jetzt nicht nur darum dass die da jetzt keinen Weizen mehr importieren können sondern auch selbst wenn die Nationalwieder selber mehr produziert werden wo kommt dann der Dünner her?

00:34:02: Also das sind alles diese Fragestellungen, die das glaube für mich unterstreichen Ein systemisches Verständnis von diesen Themen wirklich notwendig.

00:34:12: Du hast zuerst in einem Nebensatz Gedanken, habe so wie ich gesagt war aufgenommen, gesagt es ist noch billig!

00:34:21: Der Transport ist noch Billig!

00:34:24: Du vertrittst also die These dass sich das verändern wird?

00:34:28: Ja ich bin jetzt kein Ökonom, ja also das ist nicht mein Fachgebiet aber oder Volkswirtschaftler, ja.

00:34:35: Aber man muss schon sagen es zeichnet sich ja ab jetzt einerseits durch die multiblen Krisen und natürlich dann die Rohstoffe Erdöl

00:34:44: etc.,

00:34:44: betreffen unter natürlich auch die Krisen, die den direkten Transport unmöglich machen immer mehr Weltregionen.

00:34:52: Das ich befürchte... Und hier wie gesagt das ist jetzt mein Gebet.

00:34:56: aber ich glaube da lege ich nicht falsch, dass wird nicht besser werden in der nächsten Jahr sondern für möglich sogar schlechter.

00:35:04: Das heißt, es ist schwer sich vorzustellen dass die Transporte dann einfach und billiger werden in so einem Krisenszenario das wir momentan haben.

00:35:14: Und dann ist natürlich die Alternative im Bord ökonomisch schon einerseits teurer und manchmal in manchen Situationen vielleicht sogar unmöglich her.

00:35:27: Darauf muss man vorbereitet sein.

00:35:28: Und das Interessante ist eben, dass durch kleinstrukturierte nachhaltige Landwirtschaft das einerseits eben den Ökosystem geholfen werden kann aber auch solchen Situationen vorgebeugt werden kann.

00:35:43: Das heißt für dich gehört zu einem nachhaltigen Ernährungssystem der Baustein regional zu produzieren?

00:35:53: saisonal zu konsumieren auch vielleicht ein bisschen?

00:35:56: Dass wir jetzt mit den Konsumenten angekommen, ja auf jeden Fall.

00:36:00: Also hier muss ich massiver sein und das sieht man auch ist teilweise schon da.

00:36:05: Ist es

00:36:06: da?

00:36:06: Ich würde es schon sagen.

00:36:07: also zum Beispiel Geschichte ist aber erst vor... weiß ich nicht wann war das vor ein paar Wochen in Wien gesehen?

00:36:14: so junge Burschen um saisonale sind dann vielleicht weniger gegangen noch das wird noch ein bissel dauern bis die sind die Köpfe geht.

00:36:23: Das waren so junge Borschen, so Fitness-Clubtypen oder so.

00:36:28: Die habe ich gesehen, die sind da vor allem in seinem Fitnesscenter gestanden und haben zum Beispiel ... Was war das?

00:36:36: Irgendwie ein Fruchtshake oder sowas konsumiert.

00:36:39: Da kann ich mit den Wetten ja vor zwanzig Jahren wenn sie draußen geschauen und hätten wahrscheinlich eine Lebergesammel oder Bier dazu getrunken.

00:36:48: Das heißt es ist eigentlich nicht so die Zielgruppe wo man sich gesunde Ernährung oder nachhaltige Ernährungen erwarten würde.

00:36:55: und da ist glaube ich sehr, sehr viel passiert.

00:36:58: Im Moment dann ist wahrscheinlich eher so aus dem Gedanken gesunde Ernährung ja aber wenig gesunde Nährung zur Ende denke dann bin ich ohnehin bei sehr vielen pflanzlichen Lebensmittel dann bin nicht ohne hin bei sehr viele Lebensmittel die wenig prozessiert werden die natürlich wo wenig verarbeitet werden, die lokal verarbeitete werden.

00:37:19: Wo wenig Zusatzstoffe dazukommen.

00:37:20: und da bin ich dann eigentlich vielleicht aus einer anderen Motivation heraus.

00:37:26: Aber da bin Ich dann eh schon eher bei der regionalen und sessionalen Produktion.

00:37:30: Also ich hab das jetzt ... Ich war jetzt fast zwanzig Jahre in Österreich und da hat sich einiges getan.

00:37:35: So was die Leute sagen.

00:37:36: Darf

00:37:37: ich aber auch etwas der Kischdrehen?

00:37:38: Wenn ich mich in die U-Sex setze und sie menschenbeobachte und mich hinein denke, dann denk' immer oft Der macht sich wahrscheinlich überhaupt keine Gedanken darüber, wie sein Lebensmittel produziert wird.

00:37:50: Wer es produziert und wo es produzieren

00:37:53: wird.

00:37:53: Und

00:37:54: wie er seinem Körper tut.

00:37:57: Von meinem... glaubst du schon dass das zunimmt?

00:38:00: Also ich glaube wir können ja nicht mehr kochen oder viele können auch nicht mehr Kochen gehen auf Convenience Produkte.

00:38:08: ist es nicht auch ein Trend?

00:38:12: Ich glaube, da haben wir den Hölpunkt schon überschritten.

00:38:14: Es ist nur ... Wir leben sicher in einer Gesellschaft, wo die meisten Motivationen eher weniger so ... gesellschaftlich gedacht werden, sondern wo er eher so die Einzelperson und der Egoismus und die Gesundheit im Vordergrund stehen.

00:38:33: Aber in dem Fall wie gesagt glaube ich führt das fast in die selbe Richtung.

00:38:36: also ich glaube dass man muss nur die Wärmung auftrennen.

00:38:40: Ich habe jetzt die zwanzig Jahre.

00:38:41: wirklich ja sieht man ständig regional und was weiß ich wird?

00:38:46: Das hätte vor zwanziger Jahren niemanden interessiert in Österreich.

00:38:49: Also da sehe ich eigentlich schon einen ziemlichen Wandel.

00:38:53: Natürlich wird noch, das ist ja überhaupt nichts Schlechtes.

00:38:56: Wenn die essen die Leute dann auch gerne ein Würstel oder Bier dazu aber es hat massiv abgenommen.

00:39:01: also in Wien sieht man das sogar glaube ich sehr stark und ich habe das auch an den USA sehr stark gesehen.

00:39:08: Es fängt vielleicht wie viele dieser Sachen fängst du eher bei den Bildungsnahenschichten ein bisschen an.

00:39:16: Aber ich glaube das strahlt immer mehr aus und das Beispiel mit diesen Burschen habe ich deswegen gemacht.

00:39:20: Da muss man natürlich mit den Schäsen aufpassen, aber die haben eher so nach Bildungsferner-Schicht auf mich gewirkt und die hätten sich sicher vor zwanzig Jahren nicht für gesunde Ernährung interessiert.

00:39:31: Und jetzt machen sie das aus Eigennot oder aus Sorge um ihre Gesundheit, aber es ist ja im Endeffekt wie gesagt kommt sich auf dasselbe Hände aus.

00:39:39: Da glaube ich, dass das Convenience-Food gibt.

00:39:42: Das hat auch alles mit gesellschaftlichen Veränderungen zu tun und alle Familienmitglieder arbeiten.

00:39:48: Und da gehen auch manche Sachen nicht mehr so.

00:39:50: Aber auch die Kurve, die Jahre haben es kochen

00:39:52: usw.,

00:39:53: eher wieder zurückgebracht.

00:39:54: Ich glaube, die Sachen verändern sich und sollen sich gar nicht so rasant verändern.

00:40:01: Ich glaube, da haben wir den Höhepunkt eher schon überschritten.

00:40:03: Ich glaube das ist im Bewusstsein nach und nach ankommt.

00:40:05: Ich glaub auch dass das was ich vorher angesprochen habe mit der Ernährungs-Souveränität.

00:40:08: Das kommt in Österreich.

00:40:10: Ja, das muss einfach kommen.

00:40:12: Es gibt einfach Sachen... Die liegen objektiv in der Luft, ob es einem jetzt gefällt oder nicht.

00:40:18: Aber das sind Themen mit denen man sich befassen muss.

00:40:21: Genau so die klimaresilienten Systeme.

00:40:23: Das werden wir machen müssen.

00:40:25: Da hilft nichts.

00:40:27: Ob's uns gefällt?

00:40:28: Ich glaube schon dass da auch der Schritt von der Konsumentenseite sehr weit geht und was mich insbesondere freut.

00:40:35: Es war früher wirklich so diese Interesse an Gesundheit, Nährung... biologischer Landwirtschaft etc.

00:40:41: war früher eigentlich ein Privileg von Betuchten oder Bahnschichten und auch das sehe ich nicht mehr, ja?

00:40:46: Ich sehe auch noch Familie am Land in jeder Österreichern-Freunde da und ich sehe dass die das genau so sehen, ja!

00:40:55: Und die wollen jetzt auch nicht mit dem ... die synthetische Limonade haben sondern trinken jetzt auch lieber einen Spritzen Apfersaft und sowas, also das hat sich schon einiges getan.

00:41:07: Da helfen mir wahrscheinlich die zwanzig Jahre im Ausland schon ein bisschen, weil man natürlich ständig da ist.

00:41:11: Sieben vielleicht diesen Wechsel nicht so stark.

00:41:14: dadurch stattgefunden hat meiner Meinung nach?

00:41:17: Du hast ja international einen guten Blick habe ich schon mehrmals gesagt gibt es Regionen Länder von denen wir etwas lernen können wenn wir in Richtung nachhaltige Ernährungssysteme denken.

00:41:29: Gibt es gute Beispiele wo wir uns was herausbicken können?

00:41:34: Ja, glaube ich schon.

00:41:34: Also erstens einmal möchte ich schon immer sagen es gibt sehr viele Beispiele die andere von uns lernen können und das ist zum Beispiel ja die ganze exzensive Viehwirtschaft, die Almen usw.

00:41:51: Das sind Produktionssysteme die wir in Österreich haben, die hätten eine andere gerne wenn sie an Nachhaltigkeit denken.

00:41:56: Das muss man immer dazusagen aber natürlich können wir was lernen.

00:42:01: Mir gefällt Zum Beispiel die Entwicklung sehr, sehr gut.

00:42:04: Die man jetzt sieht von zum Beispiel der Dynamiker von den kleinen Bauern dort.

00:42:09: ja weil dort wirklich... ...die Landwirte, die Bauern selber gesagt haben so geht es nicht weiter.

00:42:15: wir wollen das quasi die Herr noch über unser Land bleiben.

00:42:20: wir wollen auch nicht aus der Landwirtschaft getränkt werden.

00:42:23: Wir machen da selber was und die haben angefangen mit ganz Kleinen.

00:42:28: Das waren so Diarmärkte wo sie zb ihre Samen ausgetauscht haben Wo die gesagt haben, okay ich habe noch diese traditionelle Landsorte und der HD und die haben die miteinander getauscht.

00:42:37: Und das ist dann immer größer geworden.

00:42:39: Dann haben sie über Anbau-Techniken gesprochen und dann haben wir alles Mögliche ausgetauscht oder verkauft.

00:42:48: Das heißt La Via Campesina.

00:42:49: Das ist mittlerweile eine grenzüberschreitende Bewegung geworden ja?

00:42:53: Ich weiß auch nicht alles was die vertreten muss.

00:42:55: Alles auch gut sein.

00:42:56: aber was ich weiß es von den von den Kleinbauern selber gekommen ist, weil die nicht nur ihre Landwirtschaft sondern ihre Lebensweise verteidigen wollen.

00:43:06: Und ich glaube das ist eine Entwicklung die sehr beeindruckend ist.

00:43:11: also wo die Landwirt es selbst sagen Die unsere Lebensweise, ja unserer Lebensform ist in Gefahr.

00:43:17: Wir müssen das zu einer gewissen Grad auch selbst in die Hand nehmen und natürlich gibt es immer eine Verantwortung der nationalen Politik und Wirtschaft

00:43:25: etc.,

00:43:26: aber dass diese Initiative so stark eben nicht jetzt von irgendwelchen ökologisch angehauchten Proere Bildungsschichten aus den Städten kommen, wie man es bei uns öfter hat.

00:43:37: Sondern direkt vom Land selber das finde ich sehr toll.

00:43:40: Das finde ich zum Beispiel etwas beeindruckend ist.

00:43:43: Ansonsten gibt's natürlich viele andere Beispiele... Wir waren jetzt vor kurzem in der Niederlanden.

00:43:49: so ein Beispiel.

00:43:49: Ja, obahne Landwirtschaft also die dort versucht wird um die obahnen Flächen zu nützen.

00:43:57: Ich sage immer, dass wir die Landwirtschaft am Land nie ersetzen können, weil viele Produktionen einfach flächenintensiv sind und das macht überhaupt keinen Sinn.

00:44:09: In die Städte zu gehen, in den Getreide zu produzieren oder was auch in materische Produktiones.

00:44:13: Ich meine es versuchen wir auch da mit mehrstöckigen Ständen.

00:44:17: Das ist meiner Meinung nach jetzt nicht der Zukunftsweg.

00:44:19: aber wenn man jetzt daran denkt wie viel Lebensmittelabfälle anfallen im städtischen Bereich.

00:44:26: Die gleich dort direkt zu kompostieren, zu nutzen die Nährstoffe zu entziehen sei es Gemöse, Schwammel oder was auch immer.

00:44:33: Was man wirklich intensiv auf kleinsten Rahmenstädtischen Bereich haben bauen kann.

00:44:38: Das zu nutzen und die Leute dort wirklich regelnah zu versorgen, finde ich das zum Beispiel schon nach guter Idee eine gute Komplimentärstrategie.

00:44:45: Ja?

00:44:45: Das wird uns die notwendige Diversifizierung unserer Fruchtfolge- und Anbaussysteme nicht ersparen aber das kann schon sehr auch zur Nachhaltigkeit beitragen ja.

00:44:56: Und das sind auch interessante Beispiele.

00:44:58: Es gibt Ja, da gibt es einige Beispiele auch wie zum Beispiel staatliche Programme in Kanada.

00:45:06: Da gibt's ja ganz gute Beispielle wo die sowohl US als auch Kanada da wird eine Schule immer Essen ausgegeben und dazu hat sich zum Beispiel einige kanadische Provinzen haben sie jetzt auch zu entschieden nur mehr Essen aus der Region auszugeben.

00:45:20: ich weiß nicht ob das alles Bios aber es ist zumindest nichts mehr was jetzt irgendwo importiert wird nicht einmal aus einer anderen Provinz dort.

00:45:27: die fördern Damen und das ist sehr viele Lebensmittel, die da an den Schulen konsumiert werden.

00:45:31: Natürlich auch die regionalen Wirtschafts- und da gibt es Skandinavien als Japan.

00:45:35: Da gibt es überall gute Beispiele.

00:45:37: aber noch einmal ich glaube auch in Österreich brauchen wir uns dann nicht zu verstecken im internationalen Vergleich.

00:45:43: was jetzt Regionalität betrifft und auch regionale Verarbeitung stimmen wir gar nicht schlechter.

00:45:50: wo haben wir Handlungsbedarf?

00:45:51: In Österreich haben wir ein Handlungs bedarf dass unsere Bäuerinnen und Bauern sich zusammenschließen müssen um eine Bewegung zu gründen.

00:45:58: oder sind wir da nicht eh gut aufgestellt, kann man sich nicht eh auch Beteiligen in Genossenschaften mitreden und mitgestalten.

00:46:08: Haben wir das nicht eh in den politischen Programmen verankert?

00:46:14: Ich glaube erstens einmal wo für sich die Landwirte zusammenschließen sollen, das sollen sie selber entscheiden.

00:46:20: ja und ob da Notwendigkeit betrifft.

00:46:22: Das ist nämlich genau wäre ein Fehler ihnen zu sagen, ihr müsst euch für diesen das zusammenschließen.

00:46:27: Wenn es nicht von ihnen selber kommt dann ist dies auch keine authentische Bewegung.

00:46:32: Das muss man ihnen selbst überlassen.

00:46:34: ob die Strukturen die jetzt existieren ausreichend sind oder ob's da einen Bedarf gibt ja das werden sie schon selber wissen.

00:46:42: Was man aber objektiv in Österreich sagen kann und wo sicherlich die Politik gefordert ist, das ist eben was wir vorangesprochen haben.

00:46:48: Boden, Zersiedelung, Verlust der graschen Hutzfläche – da müssen wir glaube ich in Österreich am allermeisten aufpassen.

00:46:56: warum Gebirgsland sind einfach nicht so viele Ackerflächen zur Verfügung.

00:47:00: Und diesen Wildwuchsjahr-Nutzungen?

00:47:04: jetzt heißt es für private Nutzungen, Industrie Nutzung, für was auch immer von unseren Wertvollen Agrarflächen.

00:47:10: Das muss ein Ende haben, das ist eh schon viel zu weit gegangen.

00:47:13: Ich glaube da ist wirklich der größte Handlungsbedarf da.

00:47:18: Das andere Thema Wasser wie gesagt also ist natürlich aufgerostet.

00:47:22: Du hast vorher

00:47:22: ein Thema angesprochen nebenbei auch wieder Sie tauschen ihr Saatgut aus.

00:47:28: erleben wir nicht gerade den Gegenweg?

00:47:32: Patentierung von Saat GUT ein Thema gentechnische Behandlung in Kombination mit Grüne Gain-Technik natürlich in dem Fall, aber in Kombination mit Patentierung.

00:47:43: Ist das Gefahr aus deiner Sicht oder sagst du okay das ist noch vertretbar?

00:47:48: Ist es auch so etwas wo wir aufpassen müssen?

00:47:50: Definitiv ja und man muss sagen also dieser Austausch von einem Sackur die sich genau aus diesem Grund auch entstanden.

00:47:57: Aber hier da sieht man wieder die Wichtigkeit auf diesen Nährungssystem zu schauen weil wenn der Konsument nur Industrie-Mail, also Industriebrot oder was auch immer nachfragt.

00:48:11: Dann werden die Landwirte auch das herstellen müssen weil das ist das was der Markt verlangt ist und dafür da ist ein relativ weniger Raum in der Verarbeitungsindustrie für Weiß nicht, irgendwelche Landsorten.

00:48:27: Und das ist mir bei der tierischen Produktion jetzt ein ganz normal Bereich.

00:48:30: Aber ich habe es im Grunde genommen ja dasselbe.

00:48:32: Das heißt wenn der Markt das nicht nachfragt und wenn der Mark die vereinheitlichen Industrieprodukte nachfragen dann kann ich einfach nicht mit einer Weizen-Sorte wo dann der Protein gehalt zu hoch ist und das verbickt dann alles oder so niedig oder was auch immer noch nicht einheitlich und schandalisiert ist.

00:48:50: Wenn wir das nicht nachfragen, dann kann der Landwirt es auch nicht liefern.

00:48:54: Wenn der Konsument allerdings und da mag das nachfragt, ja?

00:48:57: Verschiedene Arten von Brot und verschiedenen Arten vom Getreid und dem Gemüse, was auch immer aufs Zimmer übergeht.

00:49:05: Das ist momentan schon ziemlich passiert.

00:49:10: Selbst die größten Supermärkte haben jetzt eine diverse Idee von zum Beispiel Gemüsesorten, Bauteilsersorten.

00:49:16: Das haben wir vor den Zwanzigern nicht gehört.

00:49:19: Also es kommt schon teilweise.

00:49:21: aber wie gesagt hier sieht man wieder die Wichtigkeit des Konsumenten auch.

00:49:24: ja wenn ihr das versteht dass der einerseits natürlich auch der Flächenertrag ein bisschen niedriger ist bei diesen Sorten und dadurch eventuell der Preis etwas höher dafür aber auch der Beitrag zur eigenen Gesundheit größer, dann glaube ich dass diese Vereinheitlichung eher abnehmen wird.

00:49:51: Ich hoffe im Schweinebereich sehen wir halt auch das Betriebe die jetzt auf Tierwohl Stallungen umgestellt haben sich nicht unbedingt leicht tun diese Produkte abzusetzen muss man schon dazu sagen ja wir müssen die Gesellschaft mitnehmen und erreichen und da mögt viele davon.

00:50:08: Das ist auch eine Herausforderung, würde ich denken.

00:50:11: Ich glaube das mitnehmen ist das eine.

00:50:13: Das ist wichtig, es ist im Prozess aber das geht ja nicht von einem Tag auf den anderen und daher müssen natürlich alle Änderungen jetzt in der Produktion... Schrittweise erfolgen.

00:50:22: Wichtig ist aber, dass man das Ziel vor Augen hat.

00:50:24: Da wollen wir hin und jetzt nicht mit der Brechstange alles Niederbrechen verandern auf dem anderen weil da macht man sich erstens keine Freunde und zweitens ist es auch unrealistische Naturführung.

00:50:34: Aber das langfristige Ziel muss klar sein und auch die einzelnen Schritte wie man sie erreicht wirklich in Form einer strategischen Planung.

00:50:40: Das langfristig zählen Österreichs sollte eine noch diversifiziertere Landwirtschaft sein mit noch divitiierteren Fruchtfolgen.

00:50:49: Technisch heutzutage übrigens mit der Präzisionsleinwirtschaft sind Sachen wie mich am Bau, die ja ökologisch enorm sinnvoll sind.

00:50:57: Jetzt wesentlich leichter durchführbar als früher.

00:50:59: Also da kann man, da kann unsere Technologie auch wieder helfen.

00:51:03: Das ist das eine Punkt.

00:51:04: Der andere Punkt ist auch dass wir natürlich nicht zu etwas kommen sollen was wir teilweise derzeit noch haben und es ist gesundere Lebensmittel aus nachhaltiger Produktion für die sich leisten können.

00:51:19: Und da ist jetzt die Politik gefordert, dass man das mal schon aussagt.

00:51:24: Gut, jetzt zum Beispiel dir wohl Umstellung.

00:51:26: Jetzt müssen wir aber schauen nicht nur weil wir an die Landwirte denken sondern auch weil wir eine breite Masse der Konsumenten denken.

00:51:32: wie können wir das jetzt machen damit die Preise dann eben nicht exorbitant hoch werden?

00:51:37: Damit jetzt eben nicht nur die Leute die sich leisten können zugänglich zu gesunden Lebensmittel haben.

00:51:42: also diese ich glaube Ja, sei es jetzt Bewegungen oder was auch immer.

00:51:49: Oder die Politik selber – das müssen wir im Auge haben!

00:51:52: Auch auf europäischer

00:51:53: Ebene dann.

00:51:54: Das heißt aber vielleicht auch ein gewisser….

00:51:56: Das ist das nächste, was ich mit dir reden würde.

00:51:59: Schutz nach außen hin?

00:52:00: Vielleicht in manchen Bereichen noch?

00:52:02: Wenn ich wenig daran denke, wir schließen Handelsabkommen um unsere Industrieprodukte zu exportieren.

00:52:08: Was ja Sinn macht, wir müssen ja auch Geld für Österreich verdienen

00:52:12: und für Europa.

00:52:14: und gleichzeitig lassen wir agarische Produkte herein, die mit Standards produziert

00:52:18: wurden.

00:52:18: Die unter unseren deutlich sind mit anderen Betriebsmitteln mit sehr viel Umwelteffekten negativen.

00:52:28: das ist natürlich gehört auch dazu oder?

00:52:31: Das gehört auch zu ja und das Ziel sollte eben sein diese von Lebensmitteln im Endeffekt dann egal wo sie produzieren, aber dass diese Art von Lebensmittel eher die auf extrem viel externen Betriebsmitteln beruhen einerseits und oft auch noch auf externe Betriebesmittel die ungesund sind.

00:52:50: Nämlich nicht nur für die Konsumenten sondern auch für Landwirte, die das dann direkt einatmen

00:52:55: etc.,

00:52:56: dass so was reduziert wird.

00:52:58: Und da ist die Politik wirklich gefördert.

00:53:01: Da spielen die Handelsabkommen eine Rolle erstaunen etc.. Da muss man wirklich, da muss ein Umdenken passieren.

00:53:08: Und wie gesagt die gesunden Lebensmittel darf nicht zu einem oder aus

00:53:14: Privileg

00:53:15: werden für beduchte Klientellen entstehen sondern das sollte das sein was den meisten Menschen zugänglich ist.

00:53:22: Jetzt kommt es Interessante gibt's gute Studien.

00:53:25: Das ist prinzipiell möglich.

00:53:29: Das heißt, Meterstudien sind natürlich sehr abstrakt.

00:53:32: Aber das kann erreicht werden mit dem was unsere Ressourcen hergeben und was wir dann als Weltbevölkerung haben jetzt rein theoretisch betrachtet.

00:53:40: Es liegt an uns das umzusetzen.

00:53:41: aber es ist wichtig, es ist möglich, es denkbar Wichtig ist dieses langfristige Ziel zu haben, aber dann auch nicht so ein Stil.

00:53:50: Was für sich das wäre eine zielführende Ziele für den Jahr- und Jahrzehnte, weil es schön weit weg ist.

00:53:54: Und wenn's dann soweit ist, dann kommt man drauf.

00:53:56: Wir können wirklich die Schritte festzulegen wie man dort systematisch hinkommt.

00:54:01: Das ist sicherlich auch ein Auftrag an... Die Forschung natürlich an uns in der Forschung dazu beizutragen, aber letztendlich auch an die Politikern an der Umsetzung solche Lösungen zu arbeiten.

00:54:15: Aber machbar ist es.

00:54:18: und nur unsere Wichtigsten auch, ich will jetzt sagen wichtigsten, aber zentralen Personen in der Umsetzung sind die Landwirte selber, die müssen da Die müssen dabei sein.

00:54:33: Das ist eben auch wichtig.

00:54:37: Ich glaube, das passieren wird sowieso müssen, weil die Art und Weise wie wir unsere Lebensmittel jetzt produzieren, das ist nicht nachhaltig und da werden sie Ressourcen ausgehen.

00:54:48: Da könnt ihr bei Zochern reden.

00:54:49: Ja, fast vor.

00:54:50: Das rennt uns irgendwann einmal aus.

00:54:53: Und so weiter.

00:54:54: Das is einfach einmal so... Und das heißt irgendwann, wenn wir das so machen müssen.

00:54:58: Jetzt können wir das noch einigermaßen planen.

00:55:01: Wir haben jetzt schon mit einigen Konsequenz zum Beispiel vom Klimawandel zu kämpfen, aber jetzt können wir es noch einigermaßen geplant durchführen.

00:55:08: Je länger wir warten, desto drastischer werden die Maßnahmen werden und das wird dann für wenig Begeisterung sagen.

00:55:16: Wenn du jetzt sozusagen in die Zukunft schaust, welches Zukunftsbild hast du für die österreichische Landwirtschaft?

00:55:28: Wo werden die sein?

00:55:29: Zwanzig, fünftig.

00:55:30: Hoffentlich!

00:55:33: Ja.

00:55:33: also, wo genossen sind?

00:55:33: immer schwierig, ja.

00:55:35: Ein paar Sachen zeichnen sich ab.

00:55:36: Also zum Beispiel das ist jetzt auch keine Zukunftsmusik mehr.

00:55:42: Die Präzisionslandwirtschaft wird sicherlich ganz massiv präsent sein und wie gesagt ich bin immer Gegner von jeder Art von Romantisierungen

00:55:52: usw.,

00:55:53: man muss Ich meine, man muss mich aus der Technik zur Verfügung stellen.

00:55:57: Wir gehen einen Nutzen ziehen wenn sie schon mal da ist und da ist ein Riesenpotenzial.

00:56:05: aber das habe ich schon in alles angesehen.

00:56:07: ja also in den Traktoren dort auf der Fender sitzt keiner mehr drinnen sondern selbst fahrt.

00:56:11: Das wird noch ein bisschen dauern, bis das bei uns in kleinflächiger Repulsion erschwinglich ist.

00:56:16: Aber es wird kommen!

00:56:17: Also das wird hundertprozentig passieren und da brauchen wir sich auch nicht fürchten davon.

00:56:21: Vor Hundertfünfhund zwanzig dreißig Jahren haben sich die Leute von den ersten Traktoren geführt und gesagt, es ist keine Landwirtschaft mehr.

00:56:28: Heutzutage ist das eine Normalität und es wird auch eine Normalidad werden.

00:56:31: Und was der Landwirt meiner Meinung nach ausmacht, ist dass er der Entscheidungsträger ist, was auf seinem Land passiert hat nichts ändern.

00:56:43: Das heißt, ich darf

00:56:44: Ihnen inzwischen Frage stellen aber wenn ich stärker technisiere geht ja gleichzeitig der Anteil der Beschäftigten in die Landwirtschaft zurück.

00:56:54: ist das nicht den Nachteil?

00:56:59: Muss man sich anschauen, es ist naheliegend dass er zurückgeht.

00:57:04: allerdings ist er in Österreich schon relativ niedrig.

00:57:08: Ich glaube gar nicht, dass der so weit zurückgeht.

00:57:10: Wenn man auch dazu sagt, dass das Ziel ja ist eine klein strukturiertere, also eine Diversifiziertereramtschaft, und wenn ein Kleinstrukturiertes von der Betriebsgröße?

00:57:19: Ja bin ich mir nicht so sicher ob es da dazu verrscht.

00:57:21: Das

00:57:22: Ziel einer diversifizierten Landwirtschaft bedeutet für dich, zeichne uns das Bild.

00:57:26: was heißt

00:57:27: das?

00:57:34: Ich bin immer sehr auf Pflanzen fixiert, aber im Endeffekt ist natürlich der gemischte Betrieb, der Idealbetrieb bei den meisten ökologischen Synergien sind.

00:57:47: Pflanzen, also kulturfältige Fuchtfolgen und auch nicht Kulturpflanzen.

00:57:55: Wir

00:57:57: haben

00:58:01: vielseitige Verarbeitung, dass wir diese Diversifizierung wirklich in allen Spaten des Ernährungssystems ausnehmen.

00:58:09: Das ist, und da geht es jetzt wirklich wieder auf das Konzept der Resilienz zurück.

00:58:14: Aber das ist in jedem Ökosystem so idiversifizierte.

00:58:18: Und da gibt's ja wieder zwei Arten von Diversifikationen aber im Endeffekt desto weniger Krisenanfänger des Systemes, genau das was wir brauchen.

00:58:26: Das ist wie erwähnt etwas, dass wir in Österreich bis zum Gewissen im Internationalen Vergleich haben, aber der Karte heißt... definitiv noch Luft nach oben, ja.

00:58:35: Weil der jetzt gefahrgeist ist in den Jahre zähler aus den Fünfzig.

00:58:38: Wir werden sicher sowohl von der Sortenwahl als auch von der Kulturwahl Änderungen sehen.

00:58:45: Jetzt nicht nur die Fruchtfolgen weiter und diversifizierte.

00:58:48: wir werden natürlich an die Zunehmendetrocknis angebastere Sorten sehen.

00:58:53: Wir wären andere

00:58:54: Arten haben?

00:58:55: Andere Arten.

00:58:56: Ja also wie gesagt dieser Trend zu den Scheißeleuminosen Der wird auf jeden Fall, der kommt auch von der Ernährungseite her und macht auch eine Ernährungs- seite.

00:59:04: Sehr viel Sinn!

00:59:05: Auch das ist immer die Befürchtung.

00:59:08: Heißt es jetzt was für sich Gefahr für die tierische Produktion in Österreich?

00:59:12: Das glaube ich nicht.

00:59:13: Es gibt sehr viele Regionen auf der Welt nicht nur in Österreich wo die nachhaltigste Art und Weise essbare Biomasse zu gewinnen aus dem System die tierischen Produktion ist.

00:59:23: Das trifft in Österreich auf sehr breiter Teile im Alpinenraum so auf andere... wieder weniger, aber das wird nicht verloren gehen.

00:59:34: Grundsätzlich wird der Fleischkonsum aber schon zurückgehen, weil Fleisch wird teurer werden, da brauchen wir auch nichts zu diskutieren, denn es ist einfach ressourceneintensiver, aber weggehen wird's nicht und die ganzen Milchprodukte werden weiter behalten, aber auch hier im tierischen Bereich mehr Diversifizierung einerseits von den Rassen her, von der Spezieser, das werden wir sehen... Ich glaube, wenn man sich da gut aufstellt ist das ... Momentan sind wir in so einer Krisenphase und Stress.

01:00:00: Und wir müssen uns anpassen.

01:00:01: aber wenn man da bei einem Bionieren dabei ist dann kann es auch eine Riesenchance sein natürlich.

01:00:08: Das kann auch eine riesige Erfolgsgeschichte werden, wenn er sich da wirklich dahinter klemmt.

01:00:16: D.h.,

01:00:16: du bist durchaus auch positiv gestimmt dass wir hier in Österreich eine Vorzeigeregion werden global betrachtet noch stärker diversifizieren.

01:00:28: Ich möchte auch dazu sagen, natürlich Diversifizierung kann auch eine Arbeitsfalllärmbetrieb werden wenn ich mich sehr stark diversifiziere.

01:00:35: Ich brauche natürlich auch das Umfeld wo ich meine Produkte los absetzen kann verarbeiten kann.

01:00:41: da haben wir sicherlich auch noch zu tun wenn wieder in den Weg gehen oder?

01:00:45: Da haben wir noch sehr viel zu tun, ja und das ist so.

01:00:47: Darum müssen wir über das ganze Ernährungssystem denken.

01:00:49: Wenn sich die Landwirtschaft diversifiziert, müssen sie auch die Verarbeitung diversifizieren.

01:00:54: Wenn wir nicht abhängig sein wollen von Ressourcen im Bord dann betrifft es natürlich die Verarbeiten genauso wie die Produktion.

01:01:06: Also das ist einmal ganz klar, die Versifizierung muss... wirklich über das ganze Ernährungssystem gedacht werden, hat aber dann auch den Vorteil sehr viele Ressourcen fallen hier an.

01:01:15: Transportkosten gehen zurück, Ressursen die recycelt werden können fahren national und regional an, d.h.

01:01:20: da können sehr viel Synergie nach gewonnen werden.

01:01:23: Grundsätzlich noch einmal, ich glaube Österreich ist bis zu einem gewissen Grad jetzt schon ein Vorbild für viele andere.

01:01:31: Das muss man auch mal wirklich unterstreichen.

01:01:35: Die kleinstrukturierte Landwirtschaft, die sehr vielfältigen Anbausysteme, die wir noch haben im internationalen Vergleich.

01:01:46: Tolle Diversivität auch.

01:01:49: Also die vielen Sorten, die anbauen jetzt im Obesbereich Weinbau aber auch bei den Rassen und Tieren

01:01:56: usw.,

01:01:56: der ist sehr, sehr viel da.

01:01:58: Der Beitrag zum Landschaftsschutz.

01:02:01: Da ist Österreich vorbildlich.

01:02:03: Da muss man, wie gesagt, das ist super.

01:02:06: Aber das reicht nicht aus und da muss man noch mehr machen.

01:02:08: Und dann kann man noch mal vorwärtern und dann kann auch noch mehr davon profitieren – und zwar alle von Produzenten bis zum Konsumenten hauptsächlich!

01:02:16: Das waren sehr schöne Schlussworte für dich zu sagen.

01:02:19: Ich danke dir vielmals für das sehr intensive, interessante Gespräch.

01:02:23: Ich wünsche dir in Österreich jetzt wieder in deiner Arbeit

01:02:25: alles

01:02:26: Gute, dass vieles von dem aufgeht was du uns jetzt mitgegeben hast, es würde uns gut tun.

01:02:31: Ich wünsche alles Gute und bei Ihnen zu Hause bedanke ich mich fürs Zuhören und fürs Zusehen.

01:02:36: Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Podcast teilen!

01:02:40: Wir haben sehr viele Folgen die interessant sind zum Weiterdenken anrengen und genau darum geht es uns auf Wiedersehen.

01:02:46: und auf Wiederhören bei Agrar Science Wissenkompakt den Podcast der HBLE Fahrer Robert Gumpenstein auf Wiedersehn.

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