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Folge 60: Klee- und Luzernegras

Folge 60: Klee- und Luzernegras

30m 40s

Feldfutterbestände aus Leguminosen und Gräsern sind die Grundlage einer jeden ausgeglichenen Fruchtfolge und gehören zu dieser wie das Amen im Gebet. Besonders auf Biobetrieben und viehlosen Ackerbaubetrieben stellen sie die Säule für einen quasi kostenlosen Nährstoffinput dar.

Mittels Symbiose zwischen Pflanzen und an deren Wurzeln angesiedelten Knöllchenbakterien werden große Mengen an Stickstoff aus der Luft gebunden und stehen anschließend den Nachfrüchten zur Verfügung. Dies ist jedoch nur ein Vorteil dieser universellen Kultur. Auch die Bodenverbesserung und Humusaufbau sowie das Eliminieren von Unkräutern zählen zu den Hauptvorteilen.

Darüber hinaus lassen sich große Mengen an Futter ernten – dies nicht nur quantitativ,...

Folge 59: Abgestufte Nutzung im Dauergrünland

Folge 59: Abgestufte Nutzung im Dauergrünland

30m 50s

Dabei ist es nicht entscheidend, aus allen Grünlandflächen eine Blumenwiese zu machen, sondern auf dem gesamten Betrieb eine hohe Biodiversität zu erreichen. Ein wesentlicher Faktor auf vielen Grünlandbetrieben ist der begrenzte Wirtschaftsdünger, der eine gleichmäßig intensive Nutzung grundsätzlich nicht zulässt. Aus praktikablen Gründen werden die Flächen eines Betriebes aber trotzdem vielfach zur selben Zeit gemäht.

Dies geht langfristig bei begrenzten Wirtschaftsdüngermengen, wie sie stark in der Bio-Landwirtschaft anzutreffen sind, nicht gut. Das bewusste Anlegen von extensiv genutzten Wiesen kann hier eine Chance eröffnen. Gerade artenreichen Wiesen zeigen gegenüber Trockenperioden einen deutlich geringer Ertragsabfall als artenärmere Intensivwiesen. Auch das Futter solch...

Folge 58: Berkshire-Schweine in Österreich

Folge 58: Berkshire-Schweine in Österreich

18m 2s

Berkshire zählt zu den ältesten Schweinerassen Europas und kommt ursprünglich aus England. Beim Berkshireschwein handelt es sich um eine Fettschweinerasse, die Tiere sind schwarz und haben weiße Beine, eine weiße Schwanzspitze und eine Blässe am Kopf. Bekannt ist diese Rasse für ihre herausragende Fleischqualität und ihren ruhigen Charakter.
Mit diesen Eigenschaften schafften es die Berkshire-Schweine bis ins englische Königshaus. Queen Victoria züchtete den ersten Eber mit dem Namen „Ace of Spades“. In Asien, vor allem in Japan und Südkorea, gibt es eine große Population dieser Tiere. Berkshire wird aufgrund der herausragenden Fleischqualität auch als ​“Wagyu der Schweinerassen” beschrieben.

In Östereich...

Folge 57: Milchbetonte Rinderrassen in der Mast

Folge 57: Milchbetonte Rinderrassen in der Mast

37m 17s

Fleckvieh, das in Österreich rund ¾ aller Rinder ausmacht, ist eine Zweinutzungsrasse und daher sowohl auf österreichischen Milchviehbetrieben als auch bei Rindermästern beliebt. Holstein Friesian, eine milchbetonte Rasse mit sehr hoher Milchleistung, macht knapp über 10 % der österreichischen Milchkühe aus. Es ist bekannt, dass hohe Milchleistungen zu Lasten des Fleischansatzes und der Mastfähigkeit gehen.

Kälbertransporte ins Ausland, Tierwohl, Fleischkonsum und eine nachhaltige und ganzheitliche Sicht auf tierische Produktionssysteme rücken die (männlichen) Kälber unserer Milchviehbetriebe in den medialen und gesellschaftlichen Fokus.

Es stellt sich die Frage, was mit stark milchbetonten Kälbern gemacht werden kann. Die Forcierung der heimischen Kälbermast und...

Folge 56: Bio-Schweinehaltung in Österreich

Folge 56: Bio-Schweinehaltung in Österreich

35m 21s

Dieser Anteil erscheint auf den ersten Blick gering, Österreich liegt damit innerhalb der EU aber auf dem dritten Platz. Nur in Dänemark (3,7 %) und Frankreich (3,8 %, Stand 2021) ist der Anteil von Bio-Schweinen noch etwas höher. Die biologische Schweinehaltung besetzt in Österreich zwar eine kleine Marktnische, diese wächst aber stetig und unterliegt vergleichsweise geringen Marktschwankungen.
Die biologische Landwirtschaft strebt nach einem hohen Tierschutzstandard, was bedeutet, dass Tiere die Möglichkeit haben sollen ihr natürliches Verhalten auszuleben, und dass möglichst auf Eingriffe in ihre Integrität verzichtet wird. Wie alle anderen biologisch gehaltenen Nutztiere auch haben Bio-Schweine täglich Zugang zu einem...

Folge 55: Klimawandel und Wildtiere

Folge 55: Klimawandel und Wildtiere

45m 41s

Der Klimawandel beeinflusst unsere Wildtierbestände - wo geht die Reise hin?

Steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster verschieben die Lebensräume von Wildtieren. Die Verfügbarkeit von Nahrung verändert sich, da Pflanzen und Insekten, die als Nahrungsgrundlage für viele Tiere dienen, auf das veränderte Klima reagieren. Vögel und andere wandernde Arten passen ihre Zugrouten an. Wärmere Temperaturen können das Überleben und die Verbreitung von Krankheitserregern und Parasiten fördern.

Einige Arten können sich besser an die veränderten Bedingungen anpassen und beginnen, Gebiete zu besiedeln, die zuvor von anderen Arten bewohnt wurden. Dies kann zu erhöhter Konkurrenz und veränderten Ökosystemen führen. Häufigere und intensivere Extremwetterereignisse...

Folge 54: Satelliten unterstützen bei der Grünlandbewirtschaftung

Folge 54: Satelliten unterstützen bei der Grünlandbewirtschaftung

36m 0s

Hierbei helfen uns Satellitendaten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, die im Abstand von wenigen Tage und mit 10 Meter Auflösung kontinuierlich die ganze Erdoberfläche aufnehmen und dabei Spektralinformation sammeln, die besonders dafür geeignet ist, Vegetation zu beobachten und zu bewerten. Zusammen mit Wetterdaten integrieren wir diese Daten im Rahmen des Projektes SatGrass zu einer Datengrundlage, welche uns modellhaft Ertrags- und Qualitätsdynamiken auf vielen Grünlandflächen Österreichs zeigen können.

Ziel ist es, mit den daraus entwickelten Werkzeugen dem Landwirt die Möglichkeit zu geben,

jederzeit den Ertrag und Rohproteingehalt seines am Feld stehenden Futters abzufragen,
mit langjährigen Durchschnitten oder mit
den Durchschnittserträgen seiner Region...

Folge 53: Innovationen für bestehende Schweineställe

Folge 53: Innovationen für bestehende Schweineställe

30m 1s

Unter diesem Motto wurde das Projekt „IBeSt“ (Innovationen für bestehende Aufzucht- und Mastställe für Schweine in Österreich) Ende 2021 ins Leben gerufen. Das Ziel ist, bestehende konventionelle Schweineställe für Aufzuchtferkel und Mastschweine in Richtung mehr Tierwohl umzubauen und daraus Best-Practice-Beispiele für die konventionelle Schweinehaltung abzuleiten.

Diese gesetzten Umbaumaßnahmen („IBeSt-Buchten“) werden hinsichtlich der Effekte auf die Schweine, aber auch auf die Ökonomie, die Arbeitswirtschaft und die Umweltwirkung (Emissionen) evaluiert. Im Projekt nehmen acht Mast- und sieben Ferkelaufzuchtbetriebe aus Oberösterreich, Niederösterreich, der Steiermark und Kärnten teil. Weiters ist der Mastschweineforschungsstall der HBLFA Raumberg-Gumpenstein Teil des Projekts.

In jedem der Betriebe werden individuelle...

Folge 52: Milch aus Österreich - Europameister der Umweltverträglichkeit

Folge 52: Milch aus Österreich - Europameister der Umweltverträglichkeit

28m 5s

Im Projekt FarmMilk haben Wissenschaffende der HBLFA Raumberg-Gumpenstein mit 344 Milchviehbetrieben in Österreich einzelbetriebliche Ökobilanzen erstellt. Möglich wurde dies durch die Mithilfe von 6 großen Molkereien (Berglandmilch, Ennstal Milch, Gmundner Milch, Kärtnermilch, Obersteirische Molkerei und SalzburgMilch), die das Projekt organisatorisch und finanziell unterstützt haben.

Die Daten der für Österreich repräsentativen Stichprobe konnten in ein nationales Prognosemodell umgewandelt werden. Dessen Funktionen wurden unter Verwendung von INVEKOS-Daten (Flächen, Tiere, Liefermenge an Milch und Management) auf 23.418 Milchviehbetriebe in Österreich angewandt.

Die entstandenen Datenverteilungen von 14 Umweltwirkungen zeigen bei ihrer Einordnung in internationale Literaturangaben, dass Milch aus Österreich oft mit geringen oder sehr...

Folge 51: Wir müssen den Menschen richtige Bilder von der Landwirtschaft vermitteln

Folge 51: Wir müssen den Menschen richtige Bilder von der Landwirtschaft vermitteln

36m 20s

Die land- und forstwirtschaftliche Fachschule Grottenhof zeichnet sich durch Besonderheiten aus. Die Bio-Schule mit angeschlossenem landwirtschaftlichen Bio Betrieb, liegt in Graz. Zurzeit erfahren ca. 280 SchülerInnen am Grottenhof ihre Ausbildung. Die einen in den Landwirtschaftsklassen, die anderen in den Pferdewirtelehrgängen. Der in das neue Schulgebäude, in Massivholz gebaute, integrierte Hofladen, sowie der wöchentlich stattfindende Biobauernmarkt bieten hervorragende Möglichkeiten mit der städtischen Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Außerdem bietet der frei zugängliche Milchviehstall einen hervorragenden Einblick in die bäuerliche Rinderhaltung. Es werden auch am Grottenhof viele Weiterbildungsseminare abgehalten.

• Was denkt die städtische Bevölkerung über die Landwirtschaft?
• Wie gut wissen...